Intel Core i7-4790 im Nachtest

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haswell refreshVor wenigen Tagen entließ Intel seine neuen "Haswell Refresh"-Prozessoren samt eines dazugehörigen Chipsatz-Updates in den Handel. Dabei handelt es sich nicht um einen waschechtes Refresh des Vorgängers, schließlich gab es weder eine neue Architektur, noch machte man den nächsten Schritt innerhalb der Fertigungstechnologie. Es gab je nach Modell gerade einmal 100 MHz mehr Takt obendrauf. Vereinzelt beträgt das Taktplus auch 200 MHz. Auch wenn wir zum Start bereits einen Vergleich des neuen Intel Core i7-4790 gegen einen Intel Core i7-4770K aufzeigen konnten, wollen wir heute eine Vielzahl weiterer Benchmarks und Vergleichsmodelle nachliefern. Wir haben das neue "Haswell Refresh"-Flaggschiff durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt. 

Schon den "Haswell Refresh" unter den mobilen Prozessoren hat man klammheimlich in den Handel geschoben. Wirklich viel Aufmerksamkeit versuchte Intel auch bei den Desktop-Ablegern nicht auf sich zu ziehen. Warum auch? Schließlich handelt es sich bei den neuen Modellen, die lediglich um 20 Namensschritte vorangetrieben wurden, um ein simples Taktupdate, denn Änderungen innerhalb der Architektur oder der Fertigungstechnologie hat es nicht gegeben. 

Weitere Änderungen werden erst die kommenden "K"-Modelle unter dem Codenamen "Devils Canyon" mit sich bringen. Sie sollen nicht nur ein verbessertes TIM (Thermal Interface Material) bieten und damit ein verbessertes Overclocking-Potential besitzen, sondern auch ab Werk mit deutlich höheren Taktraten ausgerüstet sein. Der kommende Intel Core i7-4790K soll Gerüchten zufolge mit einem Basis- und Turbo-Takt von 4,0 bzw. 4,4 GHz arbeiten und dürfte damit die erste Core-CPU von Intel werden, die mit einem Grundtakt von runden 4,0 GHz arbeitet. Der kleine Intel Core i5-4690K soll sich hingegen mit Taktraten von 3,6 bis 3,9 GHz zufriedengeben und wie sein kleiner Bruder auf SMT-Support verzichten. Dafür wird Intel vermutlich aber die TDP von 84 auf 88 Watt leicht nach oben korrigieren.

Die neuen "K"-Modelle sollen im Laufe des zweiten Quartals an den Start gehen - vermutlich dürften die ersten Ableger pünktlich zur Computex 2014 erscheinen. Doch bis dahin beschäftigen wir uns an dieser Stelle noch einmal kurz mit dem Intel Core i7-4790. 

intel core i7 4790 k
Heute im Test: Intels bislang schnellster "Haswell Refresh"-Prozessor, der Core i7-4790.

Auf den folgenden Seiten werfen wir noch einem einen Blick auf die wichtigsten Änderungen bei den neuen "Haswell Refresh"-CPUs und der dazugehörigen Z97-Plattform und vergleichen den Intel Core i7-4790 mit einer Vielzahl anderer Intel- und AMD-Prozessoren. 


Für unseren Test verwendeten wir einen Intel Core i7-4790. Er ist das Flaggschiff unter den "Haswell Refresh"-Modellen - zumindest bis der Intel Core i7-4790K als "Devils Canyon" das Feld betritt. Verglichen mit dem bislang schnellsten "Haswell"-Prozessor arbeitet er beim Basis- und Turbo-Takt mit jeweils 100 MHz mehr. Statt eines Grundtakts von 3,5 GHz sind es nun 3,6 GHz - statt einer Turbofrequenz von 3,9 GHz sind es beim Intel Core i7-4790 4,0 GHz. Dafür verzichtet man auf den nach oben hin geöffneten Multiplikator. Der Intel Core i7-4770 tut dies ebenfalls, ist mit Taktraten von 3,4 bzw. 3,9 GHz jedoch noch einmal ein klein wenig langsamer. 

Intel kleinster "Ivy Bridge-E"-Prozessor, der Intel Core i7-4820K, rechnet hingegen mit einer Geschwindigkeit von 3,7 bis 3,9 GHz und kann auf einen 10 MB großen L3-Cache sowie auf ein Quad-Channel-Speicherinterface zurückgreifen. Bei den beiden "Haswell"-Generationen sind es bei den Topmodellen noch 8 MB bzw. ein Dual-Channel-Interface mit Speichergeschwindigkeiten von 1.600 MHz. 

Desktop-Modelle Core i7
ProzessorCore i7-4820KCore i7-4770Core i7-4770KCore i7-4790
Preis etwa 268 Euro etwa 250 Euro etwa 273 Euro etwa 254 Euro
TDP 130 Watt 84 Watt 84 Watt 84 Watt
Kerne /
Threads
4
8
4
8
4
8
4
8
CPU-Frequenz 3,7 GHz 3,4 GHz 3,5 GHz 3,6 GHz 
Turbo-Frequenz 3,9 GHz  3,9 GHz 3,9 GHz 4,0 GHz 
Speicherinterface Quad-Channel DDR3-1866  Dual-Channel DDR3-1600
L3-Cache 10 MB  8 MB

Zum Start der neuen "Haswell Refresh"-Generation am 11. Mai schickte Intel insgesamt 27 neue Desktop-Prozessoren ins Rennen. Neben dem Intel Core i7-4790 gibt es unter den Core-i7-Modellen auch einen "T"- und "S"-Ableger, die zwar über die gleichen Eckdaten verfügen, aufgrund einer verbesserten Energieeffizienz allerdings teils deutlich im Takt reduziert wurden. 

Die nächst kleinere Familie bildet die Reihe der Core-i5-CPUs. Sie können weiterhin auf vier native Rechenkerne vertrauen, müssen allerdings auf Hyperthreading verzichten und können damit auch nur vier Threads gleichzeitig bearbeiten. Zudem sinkt die Größe des verfügbaren L3-Caches von 8 auf 6 MB. Die Taktraten wurden ebenfalls reduziert.

In der Core-i3-Reihe sind nur noch Modelle mit zwei Rechenkernen zu finden, die dafür dank SMT-Support wieder vier Threads zur gleichen Zeit bearbeiten können. Die Kapazität des Zwischenspeichers in dritter Reihe sinkt weiter auf 4 oder gar 3 MB. Ja nach Modell liegt der Basis-Takt zwischen 3,0 und 3,7 GHz.

Die "Haswell Refresh"-Modelle umfassen auch neue Pentium- und Celeron-Prozessoren. Sie sind allesamt mit zwei Rechenkernen ausgestattet, die auf SMT-Support verzichten müssen und denen nur noch ein 3 oder 2 MB großer L3-Cache zur Verfügung steht. Dafür sind sie mit Preisen ab 42 US-Dollar bei einer Abnahme von mindestens 1.000 Stück deutlich günstiger als die Topmodelle, die teils mit über 300 US-Dollar zu Buche schlagen. 

Desktop-Modelle Haswell Refresh
ModellKerne/
Threads
TaktL3-CachePreis
Celeron G1840 2 / 2 2,8 GHz 2 MB $42
Celeron G1840T 2 / 2 2,5 GHz 2 MB $42
Celeron G1850 2 / 2 2,9 GHz  2 MB $52
Pentium G3240 2 / 2 3,1 GHz 3 MB $64
Pentium G3240T 2 / 2 2,7 GHz 3 MB $64
Pentium G3440 2 / 2 3,3 GHz 3 MB $75
Pentium G3440T 2 / 2 2,8 GHz 3 MB $75
Pentium G3450 2 / 2 3,4 GHz 3 MB $86
Core i3-4150 2 / 4 3,5 GHz 3 MB $117
Core i3-4150T 2 / 4 3,0 GHz 3 MB §117
Core i3-4350 2 / 4 3,6 GHz 4 MB $138
Core i3-4350T 2 / 4 3,1 GHz 4 MB $138
Core i3-4360 2 / 4 3,7 GHz 4 MB $149
Core i5-4460 4 / 4 3,2 GHz 6 MB $182
Core i5-4460S 4 / 4 2,9 GHz 6 MB $182
Core i5-4460T 4 / 4 1,9 GHz  6 MB $182
Core i5-4570S 4 / 4 2,9 GHz 6 MB $192
Core i5-4590 4 / 4 3,3 GHz 6 MB $192
Core i5-4590S 4 / 4 3,0 GHz  6 MB $192
Core i5-4590T 4 / 4 2,0 GHz 6 MB $192
Core i5-4690 4 / 4 3,5 GHz 6 MB $213
Core i5-4690S 4 / 4 3,2 GHz 6 MB $213
Core i5-4690T 4 / 4 2,5 GHz 6 MB $213
Core i7-4785T 4 / 8 2,2 GHz  8 MB $303
Core i7-4790 4 / 8 3,6 GHz 8 MB $303
Core i7-4790S 4 / 8 3,2 GHz 8 MB $303
Core i7-4790T 4 / 8 2,7 GHz  8 MB $303

4790 cpuz

Der CPUz-Screen bestätigt noch einmal die Eckdaten des Intel Core i7-4790. Die insgesamt vier Rechenkern können acht Threads bei einer Geschwindigkeit von bis zu 4,0 GHz bearbeiten und auf einen 8 MB großen L3-Cache zurückgreifen. Die Zwischenspeicher in erster und zweiter Reihe stellen jedem Core 32 bzw. 256 KB zur Verfügung. Die TDP liegt bei 84 Watt. Die Spannung beläuft sich unter Last laut CPUz bei unserem Testmodel auf etwa 1,2 Volt. Gefertigt wird der "Haswell Refresh"-Prozessor weiterhin im 22-nm-Verfahren.


Obwohl die neuen „Haswell-Refresh“-Prozessoren weiterhin in Sockel-LGA1150-Mainboards passen und mittels BIOS-Update auch mit zahlreichen Z87-Mainboards zusammenarbeiten, wird uns in den nächsten Tagen und Wochen wieder eine ganze Armada an Mainboards erreichen. Intel frischte die H- und Z-Chipsätze auf.

Auf den ersten Blick mag der Z97 im Vergleich zu seinem „Lynx Point“-Vorgänger keinerlei Verbesserungen mit sich bringen. Wie schon der Z87- bringt auch der Z97-Chipsatz Unterstützung für bis zu sechs SATA-Ports mit einer Geschwindigkeit von 6 Gb pro Sekunde mit sich und bietet bis zu sechs USB-3.0-Ports sowie 14 USB-Schnittstellen der älteren Generation. Alle USB-Ports laufen wie beim Vorgänger über das xHCI. Wollen die Mainboard-Hersteller weitere Ports zur Verfügung stellen, müssen sie zusätzliche Controller-Chips verlöten. Dazu kommen ein Gigabit-LAN-Anschluss und ein Audio-Chip. Das SPI-Interface wurde nicht weiter aufgebohrt und ist weiterhin mit SFDP und Quad Read von der Partie.

Z97 diagram k
Blockdiagramm zum neuen Z97-Chipsatz.

Ansonsten kann der Chipsatz mit bis zu acht PCI-Express-2.0-Steckkarten umgehen, wobei dann jede Steckkarte mit 5 Gb pro Sekunde bzw. über x1 angebunden wird. Der (digitale) VGA-Part ist wie schon bei „Haswell“ in die CPU gewandert. Die neuen „Haswell Refresh“-CPUs unterstützen hier verschiedene Konfigurations-Möglichkeiten. Eine PCI-Express-3.0-Grafikkarte mit vollen 16 Lanes, zwei PCIe-3.0-GPUs mit jeweils acht Lanes oder aber drei Grafikbeschleuniger mit einmal acht und zweimal vier Lanes. Der Speichercontroller kommt weiterhin mit Dual-Channel-Speicher mit einer Geschwindigkeit von DDR3-1600 aus.

Beim H97-Chipsatz verbietet Intel die Overclocking-Features, streicht den Dynamic-Storage-Accelerator und lässt nur noch eine PCI-Express-3.0-Grafikkarte zu. An der I/O-Vielfalt ändert sich jedoch nichts. 

Mit dem ASUS Z97-Deluxe konnten wir bereits eine erste Z97-Platine ausführlich auf den Prüfstand stellen.

 

Der neue M.2-Standard

Die größte Neuerung des Z97-Chipsatzes ist der neue M.2-Standard, welcher vormals als NGFF (Next Generation Form Factor) bezeichnet wurde und den SATA-Express-Standard vollständig begraben soll. An den neuen Anschluss lassen sich entsprechende SSDs im Steckkarten-Format anschließen. Dank einer direkten Anbindung über zwei PCIe-Lanes verspricht sich Intel so einen hohen Datendurchsatz. SATA III als möglicher Flaschenhals soll dabei ausgeschlossen werden. Über den M.2-Standard sollen Datenübertragungsraten von bis zu 1.000 MB pro Sekunde möglich sein und damit theoretisch 63 Prozent mehr als noch bei SATA III, womit sich Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 MB in der Sekunde durch das Kabel schieben lassen.

intel haswellrefresh chipsatz vortellung-03 k
Der neue M.2-Standard.

Die Testsysteme haben wir neu aufgebaut - entsprechend kommen bei diesem Vergleich die neuesten Treiber und Systemupdates zum Einsatz. Für alle Systeme haben wir eine Basisausstattung verwendet, die möglichst identisch belassen wurde. Ändern müssen wir natürlich neben der CPU das Mainboard und teilweise auch die Speicherausstattung. Folgende Basiskomponenten sind für alle Systeme identisch:

Für die Haswell-Refresh-Modelle setzten wir folgende Konfigurationen ein:

Für die Haswell-Modelle und kompatible Sockel-1150-Prozessoren setzten wir folgende Konfigurationen ein:

Für die Ivy-Bridge-Modelle und kompatible Sockel-1155-Prozessoren setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für den mitgetesteten Sockel 2011 setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für die mitgetesteten AMD-Modelle setzten wir folgende Konfiguration ein:

Als Software setzten wir Windows 8 64 bit ein, jeweils mit aktuellstem Service-Pack, Treibern und Benchmark-Versionen. Wir verwendeten für alle Systeme als Timings 9-9-9-24 1t, auch wenn dies von den Herstellern anders vorgesehen wird (z.B. Ivy Bridge: 11-11-11 2t mit vier Speichermodulen, 11-11-11- 1t mit zwei Speichermodulen), um Timing-Unterschiede möglichst nicht zu berücksichtigen.

Wie man sehen kann, haben wir einheitlich auf ASUS-Mainboards gesetzt. Hierbei ist jedoch teilweise durch eine automatische Übertaktung im BIOS eine manuelle Turbo-Frequenz-Einstellung notwendig. Bei "Auto"-Settings setzt ASUS gerne mal auch für Volllast den höchsten Single-Core-Multiplikator an und übertaktet so automatisch die CPU. Diesen Effekt wollten wir hier natürlich nicht haben und setzten, sofern ASUS dies bei den Mainboards entsprechend umgesetzt hat, die Turbo-Frequenz manuell auf die von Intel spezifizierten Werte. Sofern möglich wurden alle Prozessoren mit bestmöglichen Einstellungen und aktiviertem Stromsparbetrieb betrieben.


Neue Stromspartechniken hin, 22-nm-Technik her - wichtig ist, was am Ende auf dem Tacho steht. Wir haben also ein Komplettsystem einmal im Windows-Idle-Betrieb und einmal mit Prime 95 unter Volllast getestet, um herauszufinden, wie sich der Stromverbrauch von Haswell im Verbrauch zur Vorgängergeneration und anderen Prozessormodellen verändert hat. Wir verwenden dabei die Testsysteme, die wir auch für die Benchmarks verwendet haben (siehe Beschreibung auf der Seite "Testsystem"). Gemessen wird hier das Komplettsystem, inklusive einer Radeon-HD-7970-Grafikkarte. Der Stromverbrauch wird an der Steckdose gemessen, enthalten sind also auch Wirkungsverluste des Netzteils, wobei wir mit dem Seasonic P-660 ein sehr sparsames Modell mit 80-Plus-Platinum-Zertifikat eingesetzt haben.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Im Leerlauf und damit im normalen Windows-Betrieb nehmen sich der Intel Core i7-4770K und Intel Core i7-4790 nicht viel, wobei die neue "Haswell Refresh"-CPU mit 45,2 Watt minimal stromhungriger ist und sich sage und schreibe 0,3 Watt mehr genehmigt. Unter Last machen sich die 100 bzw. 200 MHz im Turbo- und Basis-Takt deutlicher bemerkbar. Hier zieht das Gesamtsystem mit dem Neuzugang bis zu 127,6 Watt aus der Steckdose. Mit einem Intel Core i7-4770K sind es knapp unter 119 Watt. Das Taktplus kostet hier also fast zehn Watt. 


Wir beginnen mit einigen synthetischen CPU-Benchmarks:

SiSoft Sandra

Speicherbandbreite

GB/Sek.
Mehr ist besser

Bei der Speicherunterstützung hat sich bei den "Haswell Refresh"-Modellen im Vergleich zur ersten "Haswell"-Generation nichts weiter getan. Es wird weiterhin DDR3-Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.600 MHz unterstützt. Die Speicherbandbreite steigt damit im Vergleich zum "Haswell"-Flaggschiff nur unwesentlich an. Wir haben 21,34 GB in der Sekunde gemessen. 

SiSoft Sandra

Cache und Speicher

GB/Sek.
Mehr ist besser

Einen großen Sprung von "Haswell" zu "Haswell Refresh" gibt es auch bei der Leistung des Cache-Speichers nicht. Der Intel Core i7-4790 bringt es auf 153,81 GB in der Sekunde. Beim Intel Core i7-4770K sind es runde 153 GB pro Sekunde. 

SiSoft Sandra

Kryptografie

GB/Sek.
Mehr ist besser

Gleiches gilt für die Kryptografie-Leistung des Intel Core i7-4790, die lediglich um 0,12 GB in der Sekunde zulegen kann.

SiSoft Sandra

Arithmetik

GOPS
Mehr ist besser

Etwas stärker steigt die Arithmetik-Leistung an. Hier stehen sich 134,61 und 130,64 GOPS gegenüber. 

wPrime v2.09

1024M

152.428 XX


155.221 XX


159.244 XX


214.730 XX


220.135 XX


222.868 XX


225.045 XX


227.836 XX


230.716 XX


271.641 XX


273.005 XX


308.111 XX


320.099 XX


324.639 XX


331.709 XX


339.770 XX


352.345 XX


359.430 XX


373.054 XX


Sekunden
Weniger ist besser

Beim wPrime-Benchmark trennen die beiden Kontrahenten ebenfalls nur wenige Sekunden.

TruCrypt 7.1a

50 MB

MB/Sek.
Mehr ist besser

Im TrueCrypt-Benchmark trennen den Intel Core i7-4770K und Core i7-4790 gerade einmal drei Gigabyte in der Sekunde. 


Wir starten mit den Anwendungs-Benchmarks:

Cinebench R11.5

Punkte
Mehr ist besser

Mit 8,91 Punkten liegt der Intel Core i7-4790 im Cinebench-R11.5-Benchmark ein klein wenig über dem bisherigen "Haswell"-Flaggschiff, das den Test mit 8,62 Punkten abschließt. Der Leistungsunterschied ist mit 0,2 Punkten nicht gerade groß. 

Frybench

Minuten
Weniger ist besser

Beim Frybench-Benchmark beträgt die Differenz zwischen den beiden Modellen immerhin 17 Sekunden. 

Gimp 2.8

Filtertest

Sekunden
Weniger ist besser

Beim Filtertest des Bildbearbeitungsprogrammes Gimp trennt die beiden Intel-CPUs nur eine halbe Sekunde.

x264 HD Benchmark

32 Bit – Test 1

FPS
Mehr ist besser

x264 HD Benchmark

32 Bit – Test 2

FPS
Mehr ist besser

Minimale Unterschiede beim x264-HD-5-Benchmark.


PoV Ray

Sekunden
Weniger ist besser

Im PoV-Benchmark beläuft sich die Differenz zwischen dem Intel Core i7-4770K und Core i7-4790 auf wenige Hundertstel.

WinRar

Komprimierung

Minuten
Weniger ist besser

Drei Sekunden es sind es beim Komprimierungstest von WinRar. 

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Bei 7-Zip kann der Intel Core i7-4790 um magere 1,66 Prozent zulegen.


Weiter geht es mit diversen Spielen und dem 3DMark 2011:

3DMark und 3DMark 11

Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcours aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

3dmark11_2_rs 3dmark11_1_rs
3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark 11

Performance

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Beim Futuremark 3DMark 11 kann der neue Intel Core i7-4790 sogar einen Intel Core i7-3960X überholen. Beim neueren muss er sich diesem jedoch knapp geschlagen geben. Der Leistungszuwachs beläuft sich gegenüber dem bisherigen "Haswell"-Flaggschiff auf nur 1,5 Prozent. 

FarCry 3

Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Far Cry 3

800x600, kein AA, niedrig

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Far Cry 3

1920x1080, Ultra

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Bei Far Cry 3 liegen alle Prozessoren dicht aneinander.

 

Anno 2070

Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Anno 2070

1024x768. kein AA. niedrig

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Anno 2070

1920x1080, 4xAA, hoch

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Gleiches gilt für Anno 2070.


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Call of Duty: Black Ops II

800x600, kein AA, niedrig

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Call of Duty: Black Ops II

1920x1080, 8xMSAA, hoch

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... und für Call of Duty: Black Ops II. 

Metro 2033

Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Metro 2033

1920x1080, 4xAA, High, DX11

Bilder pro Sekunde
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Bei Metro 2033 trennt die beiden "Haswell"-Generationen nur eine Zahl hinter dem Komma.

 

The Elder Scrolls V: Skyrim

Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1280x720, kein AA, niedrig

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The Elder Scrolls V: Skyrim

1920x1080, 8xFXAA, hoch

Bilder pro Sekunde
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Bei The Elder Scrolls V: Skyrim sind es ebenfalls nur ein paar FPS hinter dem Komma.


Abschließend an die Benchmarks möchten wir noch das Performance-Ranking aufzeigen. Darin haben wir alle Benchmarks berücksichtigt und gleich gewichtet. Als Basis diente dabei der jeweils langsamste Prozessor eines jeden Benchmarks. Die normierten Werte zeigen den Intel Core i7-4790 nur leicht über dem Intel Core i7-4770K, aber erwartungsgemäß weiter hinter den größeren Sechs-Kern-Modellen. Weit abgeschlagen sind AMDs FX-Prozessoren.

Performancerating

normalisiert

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Auf dieser Seite schauen wir uns das Performance-pro-Watt-Verhältnis der Prozessoren an. Hierfür haben wir die Leistung über allen Benchmarks in einen Index zu gleichen Teilen einfließen lassen und zur Leistungsaufnahme unter Last in Bezug gestellt. Das Ergebnis: Das Performance-pro-Watt-Verhältnis des Intel Core i7-4790 hat sich im Vergleich zum Intel Core i7-4770K leicht verschlechtert.

Performance-pro-Watt-Index

normalisiert

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Was bringt ein schneller Prozessor, wenn man sich ihn nicht leisten kann? Wir haben einen Blick in unseren Preisvergleich geworfen und die aktuellen Straßenpreise aller Prozessoren des Testfeldes miteinander verglichen. Gezählt wurde jeweils die günstigste Boxed-Version in unserem Preisvergleich in Deutschland. 

Zu beachten ist allerdings, dass sich die Preise meistens ein paar Tage nach dem Launch zugunsten der Neuvorstellungen verschieben, da die Shops die geringe Anzahl an lagernden Produkten zunächst zu einem höheren Preis an die Early Adopter verkaufen. Der Preis passt sich im Anschluss an.

Preis-Übersicht

Stand: 21. Mai 2014

in Euro
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Preis-Leistungs-Index

Stand: 21. Mai 2014

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Mit einem Preis von 850 Euro ist der Intel Core i7-4960X der teuerste Prozessor des Testfeldes und liegt damit leider in Sachen Preis-Leistung auf dem hintersten Rang - dicht gefolgt von den früheren Vertretern des Sockel LGA2011. Insgesamt bietet der Intel Core i7-4790 ein leicht besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als noch der Intel Core i7-4770K. 


Schon im Vorfeld war klar, dass die minimal höheren Taktraten der neuen "Haswell Refresh"-Prozessoren im Vergleich zu ihren Vorgänger-Modellen nicht wirklich ins Gewicht fallen sollten. Die meisten "Haswell"-Modelle sollten die minimale Takterhöhung von 100 bis 200 MHz ohne Anhebung der Spannung problemlos mitmachen - vor allem die "K"-Modelle, die passenderweise einen nach oben hin geöffneten Multiplikator mit sich bringen.

Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, dass der neue Intel Core i7-4790 zu den schnellsten Spiele-Prozessoren zählt, die der Markt aktuell hergibt. Sicherlich sind die Sechs-Kern-Modelle der "Ivy Bridge-E"-Generation leistungsmäßig noch ein gutes Stück schneller, reißen dafür aber auch ein großes Loch in den Geldbeutel. Hinzu kommen deutlich höhere Kosten für die X79-Plattform im Vergleich zum Z97-Chipsatz, der obendrein mit dem M.2-Standard und einer weitaus höheren Anzahl an SATA-III-Ports und USB-3.0-Schnittstellen I/O-seitig mehr zu bieten hat.

Auf der anderen Seite ist der Haswell-Refresh doch ein wenig enttäuschend. Intel hätte innerhalb eines Jahres deutlich mehr auf die Beine stellen können, wie wir es in den vergangenen Jahren von der Chipschmiede auch gewohnt waren - die aktuelle Marktsituation setzt Intel aber nicht unter Zugzwang. Die kommenden "K"-Modelle alias "Devils Canyon" dürften hier jedoch ein bisschen die Gemüter der Optimisten beruhigen. Sie sollen sich dank eines verbesserten TIMs und weiterer Optimierungen deutlich taktfreudiger als die "Haswell"-Prozessoren und die ersten Vertreter der neuen "Haswell Refresh"-Reihe zeigen und obendrein ab Werk mit deutlich höheren Taktraten ausgestattet sein. Von bis zu 4,4 GHz ist die Rede. 

intel core i7 4790 k
Heute im Test: Intels bislang schnellster "Haswell Refresh"-Prozessor, der Core i7-4790.

Insgesamt bleibt zu sagen: Wer schon einen "Haswell"-Prozessor im Rechner stecken hat, der braucht sich keine Gedanken über ein mögliches Upgrade zu machen. Wer jedoch noch einen älteren Prozessoren besitzt und mit einem Wechsel liebäugelt, der kann bedenkenlos zur "Haswell Refresh"-Plattform greifen und erhält dabei sogar noch eine leicht höhere Leistung zu einem fast identischen Preis. Der Intel Core i7-4790 besitzt ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als ein Intel Core i7-4770K. Wer also nicht übertakten möchte, ist bei dem neuen Prozessor richtig.

Positive Aspekte des Intel Core i7-4790:

Negative Aspekte des Intel Core i7-4790:

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar