Pentium M 755 im Desktopeinsatz

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Im Notebook-Bereich ist der Markt eigentlich recht übersichtlich - im Moment dominiert dort der Pentium M. Dank der Centrino-Mobiltechnologie und der guten Leistung des Stromsparkünstlers sind alle Notebooks, die eine hohe Performance mit guter Akkulaufzeit kombinieren möchten mit der Intel-CPU ausgestattet. Im Desktop-Bereich sieht das anders aus - hier hat Intel im Moment mit AMD einen sehr starken Konkurrenten. Gerade die neuen Prescott-Prozessoren sind dabei Rekordhalter bei der Taktfrequenz und leider auch bei der Stromaufnahme. Was liegt also näher, einen Pentium M auch im Desktop-Bereich einzusetzen, wenn die Performance es zulässt.

Bislang war dies leider nicht möglich - mangels Mainboards, die für den Desktop-Bereich ausgelegt sind. Der Pentium M basiert auf dem Sockel 479, der zudem nicht nur einen Pin mehr besitzt als der Sockel 478, sondern auch noch ein völlig anderes Pin-Layout verwendet. Zudem existieren auch kleinere andere Hindernisse, die den Einsatz einer Sockel 479-CPU in einem Sockel 478-Mainboard unmöglich machen. Ein Pentium M bedarf also einer Desktop-Plattform mit Sockel 479 - und diese liefern die Hersteller AOpen und DFI nun anhand von µATX-Mainboards.

Dabei muss sich der Pentium M trotz Desktop-Plattform weiterhin mit dem Notebook-Chipsatz i855GME zufrieden geben. Damit ist er auf Single-Channel DDR333 und einen 400 MHz FSB beschränkt. Auf ein Dual Channel DDR400 oder DDR2-533-Interface wie die neuen Desktop-Prozessoren von Intel und einem 800 oder 1066 MHz FSB kann er also nicht zurückgreifen. Weiterhin bietet der i855GME "nur" 4xAGP - von PCI-Express x16 oder 8xAGP ist also auch keine Rede.

Oben: Pentium 4 3.4 Ghz im Sockel 478 und Pentium 4 570J im Sockel 775
Unten: Pentium M 755 mit 2.0 Ghz

Ob sich dies allerdings im laufenden Betrieb wirklich als Nachteil entpuppt, werden wir im Test sehen. Ebenso ist natürlich die Frage, ob ein Pentium M mit 2,0 GHz, der uns hier vorliegt, mit einem aktuellen Pentium 4 570J mit 3,8 GHz oder einem Pentium 4 Extreme Edition 3.46 GHz mithalten kann. Das aktuelle Pentium M Topmodell ist der Pentium M 765 mit 2,1 GHz - er hat also immerhin 1,7 GHz weniger Takt als das schnellste Pentium 4-Modell. Aufgrund der komplett anderen Architektur und der kürzeren Pipelines könnte dies aber ebenso unerheblich sein.

Interessant ist für uns natürlich der Blick auf die Performance, aber auch der Blick auf den Stromverbrauch. Mit dem Pentium M könnten sich neue Möglichkeiten ergeben, stromsparende, leise Systeme zu konstruieren. Natürlich haben wir uns in diesem Sinne auch dem Overclocking gewidmet. Einen kleinen Blick auf das AOpen-Mainboard, welches wir in diesem Test verwenden, bieten wir natürlich ebenso wie eine Einführung in die Architektur und Features des Pentium M.

Beginnen wir mit dem Prozessor aus diesem Review - der Pentium M.


Im Test verwenden wir einen Pentium M 755 mit 2,0 GHz. Das schnellste Modell ist der Pentium M 765 mit 2,1 GHz - jedoch muss es ja nicht immer das allerschnellste Modell für einen Vergleich sein. Der Pentium M 755 besitzt einen 400 MHz FSB, 2 MB L2-Cache, basiert auf der 90nm-Technik und unterstützt Features wie SSE2.

Bei kleineren Fertigungsstrukturen rechnet man meistens mit einer Verringerung der Abwärme, da gleichzeitig die Kernspannung der Prozessoren gesenkt werden kann. Beim Prescott ist das etwas in die Hose gegangen, denn statt einer Senkung der Abwärme ist der Prescott zu einem recht heißen Stück Silizium geworden. In unserem Review des Pentium 4 3.4 GHz gab es zwar keine Probleme mit der Thermik und selbst der normale Boxed-Lüfter reichte vollkommen aus, aber wir konnten feststellen, dass ein Northwood-Prozessor mit 3,4 GHz nicht so heiß wird, obwohl er 130nm-Strukturgröße besitzt. Während für Desktop-Prozessoren dies höchstens in einer Kühlproblematik endet, kommt bei Notebook-Prozessoren neben dem viel kleineren Raum für Kühlkörper auch noch die Akkuproblematik hinzu. Bei Desktop-Prozessoren wird allerdings auch der Stromverbrauch zu einem Thema - denn das komplette Pentium 4 570J-Testsystem mit 3,8 GHz verbrauchte bei uns unter Last immerhin 272 Watt.

Der Pentium M besitzt jedoch eine komplett andere Architektur als ein Pentium 4. Im Endeffekt hat er mit diesem nur die Netburst-Architektur gemeinsam, intern arbeitet er sehr viel effizienter, er hat eine sehr viel höhere Pro-Takt Leistung und muss demnach bei weitem nicht so hoch getaktet werden, um eine hohe Leistung zu erreichen. In unseren bisherigen Notebook-Reviews (beispielsweise dem Acer Travelmate 661LCi, dem Dell Inspiron 8600 oder dem Toshiba Tecra S1) konnten wir die Leistungsfähigkeit eines Pentium M einschätzen und feststellen, dass ein Pentium M mit 1,6 GHz ungefähr die Leistung eines Pentium 4 mit 2,3 bis 2,5 GHz erreicht, der Pentium M 1.7 GHz kommt sogar in einigen Benchmarks auf die Leistung eines Pentium 4 mit 2,6 GHz. Mit einem aktuellen Pentium M 755 oder 765 mit 2,0 oder 2,1 GHz sollten sich also Performancewerte entsprechend eines Pentium 4 mit über 3 GHz erreichen lassen. Das konnten wir auch bereits mit dem Dell Inspiron 9100 nachweisen - der Akku des Prescott-Notebooks mit Desktop-Chipsatz war zwar schon nach 50 Minuten leer, dafür zeigte er eine beeindruckende Leistung. Trotzdem kam ein ASUS M6S00NE mit 2,1 GHz Dothan sehr nahe an das Desktop-Gespann heran.

Vom Pentium 4 übernommen wurde der 400 MHz Systembus, das verwendete Netburst-Busprotokoll sowie die Speicherung der Prozessorbefehle im L1-Cache in Micro-Ops. Enthalten sind weiterhin die SSE2-Befehle, die jedoch schon im Pentium III existierten. Weiterhin besitzt der Pentium M die verbesserte Sprungvorhersage des Pentium 4 (Branch Prediction), die im Dothan noch weiter verbessert wurde, um weniger Strom zu verbrauchen. Wenn ein Prozessor eine falsche Sprungvorhersage berechnet hat, muss die komplette Pipeline geleert werden und die Berechnungen werden erneut durchgeführt. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Strom – eine sehr gute Sprungvorhersage ist für einen Mobilprozessor also sehr wichtig. Die Branch Prediction-Einheit des Pentium M Banias sollte bereits falsche Sprungvorhersagen im Vergleich zu der Pentium 4 Branch Prediction-Einheit (Northwood-Kern) noch einmal um 20% reduzieren. Beim Dothan wurde die Sprungvorhersage insbesondere Bezüglich der Speicherung von Daten im L2-Cache verbessert, um den Prozessor möglichst mit den richtigen, benötigten Daten zu versorgen - die Anbindung zum L2-Cache ist nämlich sehr viel schneller als eine Speicherung im normalen Arbeitsspeicher.

Zudem wurden die Register Access Manager überholt - diese sind für das Management der CPU-Register für Read- und Write-Operationen verantwortlich. Durch die Reorganisation ist der Dothan bei diesen Operationen etwas schneller und effektiver.

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Die Performance erreicht der Pentium M allerdings mit einer Leistungsaufnahme, die weit unter den Desktop-Prozessoren liegt. Erreicht wird dies durch umfangreiche Stromspar-Techniken. Beispielsweise kennt der Prozessor unterschiedliche Sleep-States:

Interessant ist jedoch vor allen Dingen die Enhanced Speed Step-Technologie, die in den Prozessor integriert wurde. Der Pentium M kann dynamisch zwischen 600 MHz und seiner vollen Taktfrequenz in verschiedenen Stufen je nach Bedarf getaktet werden, weiterhin kann auch die Kernspannung des Prozessors je nach Taktfrequenz variieren. Zudem ist der große L2-Cache des Prozessors in 32 Bereiche aufgeteilt, die ebenso wie komplette Recheneinheiten des Prozessors stetig überwacht werden und einzeln, innerhalb von einem Taktzyklus, deaktiviert werden können, wenn sie nicht verwendet werden.

In der folgenden Tabelle wollen wir den Banias und den Dothan bezüglich der Spannungsanforderungen gegenüberstellen:

Wie man sehen kann, beherrschen beide Prozessoren verschiedene Taktfrequenzen und passen entsprechend die Spannung an. Beim Dothan kommt etwas neues hinzu - er unterstützt multiple VID, wie man es schon vom Prescott kennt. Es wird also unterschiedliche Spannungen bei den Prozessoren geben - ein 1,7 GHz-Modell kann mit vier unterschiedlichen Versionen am Markt existieren. Im Idealfall braucht der Prozessor bei 1m7 GHz nur 1,276 V, im "schlechtesten Fall" 1,340 V.

Daraus entsteht je nach Betriebsart eine unterschiedliche Leistungsaufnahme, die Intel für den Dothan gleichzeitig für alle neuen Prozessoren angibt:

Der neue Pentium M mit dem Dothan-Kern besitzt selbst bei 2 GHz Taktfrequenz noch eine Leistungsaufnahme nach TDP von 21 Watt - also trotz höherem Takt eine niedrigere als der Banias-Kern mit 1,7 GHz (24,5 Watt). Das ist natürlich durch die 90nm-Technik und die niedrigere Spannung zu erklären. Interessant ist, dass der Dothan aber bei 600 MHz minimal mehr Strom aufnimmt als der Banias. Statt 6 Watt sind es nun 7,5 Watt. Allerdings ist dies nicht das untere Ende - in den Deep- und Deeper-Sleep States benötigt der Dothan nur ein paar Watt, teilweise sogar nur 0,8 Watt im stärksten Stromsparmodus. Zudem haben wir oben gesehen, dass Intel diese Angaben für das Modell mit 1,340 V machen muss, um den Notebook-Herstellern eine Spezifikation für die maximale Verlustleistung zu geben. Ein Prozessor mit einer geringeren Spannung wird dementsprechend unter dieser maximalen Abwärme liegen.

Daraus wird auch ersichtlich, warum Leser in unserem Laptop-Forum von einer Akkulaufzeit von über 5 Stunden berichten, denn diese Leistungseinsparungen können effektiv natürlich für eine längere Akkulaufzeit umgesetzt werden. Bei Pentium M-Notebooks sind diese Laufzeiten - oder sogar noch längere bei den kleineren Ultra-Low-Voltage-Modellen - keine Seltenheit.

Zum Vergleich zeigen wir gerne die Stromaufnahme, die die normalen Desktop-Prozessoren besitzen:

Kommen wir nun zu den ersten praktischen Messungen, weiterhin wollen wir auf die Architektur des Chipsatzes eingehen.


In der Praxis haben wir wieder verschiedene Intel-Prozessoren miteinander verglichen. Die Enhanced Speed Step-Technik des Pentium M-Prozessors sowie die Architektur und Optimierung für niedrige Leistungsaufnahme sollte sich dabei natürlich deutlich auswirken.

Stromverbrauch Gesamtsystem - idle

Stromverbrauch Gesamtsystem - load

Das komplette Pentium M-System verbraucht weniger als die Hälfte im Vergleich zu unserem Pentium 4 570J-System - das ist beeindruckend. Mit 78,3 Watt für das Gesamtsystem fällt der Pentium M praktisch sehr positiv im Idle-Bereich auf. Aber auch unter Last wird das System nicht unbedingt zum Stromfresser, sondern selbst mit unserer eingesetzten GeForce 6800 GT-Karte erreicht es nur 121,6 Watt. Wir haben uns zudem den Spaß gemacht und den Pentium M auch noch auf 2,4 GHz übertaktet - selbst dann erreicht er nur eine geringfügig höhere Stromaufnahme. Selbst AMD könnte hier mit Cool&Quiet nicht mithalten, da der Pentium M neben der niedrigeren Spannung und Frequenz auch Cache-Lines deaktiviert und somit noch effizienter Strom spart.

Kalkulieren wir einmal die Kosten, die sich daraus ergeben: Nimmt man den Extremfall an, dass der Prozessor in einem System rund um die Uhr läuft und 365 Tage im Jahr unter Volllast-Bedingungen laufen würde, so käme man auf eine Einsparung im Vergleich zum Pentium 4 570J von knapp 210 Euro, wenn man einen Kilowattstundenpreis von 0,16 Euro zugrunde legt. Nur laufen heutige PC-System sicherlich selten auf Volllast und im Heimbereich auch nicht 365 Tage im Jahr - die Ersparnis wird sich wahrscheinlich also im Bereich unter 100 Euro befinden. Während im Heimbereich dies eventuell ein kleines Einsparungspotential ist, was man durchaus mitnehmen kann, ist für ein Unternehmen mit einigen hundert Rechnern eventuell schon ein Grund da, hier genauer auf den Stromverbrauch zu schauen.

Natürlich hat man diesen Stromspareffekt irgendwie zu erklären - denn auch beim Dothan wird von Intel die 90nm-Technik eingesetzt, die doch beim Prescott zu so einer hohen Abwärme geführt hat. Allerdings tritt die Leakage hier nicht auf, die beim Pentium 4 so problematisch ist, da unter anderem die Frequenz sehr viel niedriger ist. Zur 90nm-Fertigung möchten wir nicht mehr viel erzählen, wir haben bereits an dieser Stelle über Problematiken, Chancen und Techniken gesprochen. Durch die Verkleinerung der Strukturen ist es Intel möglich, einen sehr viel größeren Cache auf den Dothan zu packen. Im Vergleich zum Banias sind nun 2 MB statt 1 MB vorhanden. Die Die-Fläche bleibt jedoch klein - nur 83,6mm² ist der Dothan groß, das ist nur minimal größer als der Banias, wie uns die untere Grafik zeigt:

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Mit 140 Millionen Transistoren hat der Dothan dabei fast doppelt so viele Transistoren wie der Banias (77 Millionen Transistoren), im Vergleich zum Pentium 4 Mobile (55 Millionen Transistoren) sogar die 2,5-fache Anzahl. Die Packungsdichte erhöht sich beim Dothan jedoch deutlich, denn die L2-Caches sind recht gut und einfach zu strukturieren. Die SRAM-Zellen ermöglichen es, dass der Dothan schließlich nur die 83,6mm² Fläche besitzt - der Prescott mit 1 MB L2-Cache und 125 Millionen Transistoren kommt bei 90nm-Fertigung beispielsweise auf immerhin 112 mm² Fläche.

Interessant ist auch die Anordnung des Caches - dieser ist auf einem Die-Plot deutlich sichtbar:

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Der komplette linke Bereich ist hier L2-Cache. Bei einem Prescott wäre eine derartige Anordnung nicht möglich und müsste anders gehandhabt werden, da bei höheren Taktfrequenzen die Wege innerhalb eines Prozessors kritisch werden. Beim Dothan ist dies nicht unbedingt kritisch - er soll nicht 4 GHz erreichen und die Cache-Zellen besitzen eine im Vergleich zum Prescott etwas höhere Latenz, da sie aufgrund der Stromspar-Abschaltung erst aufgeweckt werden müssen, wenn sie nicht in Betrieb sind.

Bei den Chipsätzen ändert sich bislang noch nichts: Wie bislang setzt Intel beim Pentium M auf den i855PM oder den i855GME. Dieser bietet immerhin den benötigten 400 MHz Front-Side-Bus, DDR333-Unterstützung und 4xAGP-Support. Die Version mit einer integrierten Grafik macht zudem den Einsatz einer externen Grafiklösung unter Verwendung einer SM-Architektur überflüssig. In Kombination mit eine Intel PRO/Wireless-Netzwerkadapter darf sich ein Notebook dann auch mit dem Namen "Centrino" schmücken, allerdings setzen viele Hersteller auch noch andere Netzwerkadapter ein, weil Intel erst kürzlich eine IEEE802.11b/g-Variante auf den Markt gebracht hat und dieses Upgrade lange hat auf sich warten lassen.

Wirklich interessant wird es im ersten Quartal des nächsten Jahres, wenn Intel mit der Sonoma-Plattform auf den Markt kommt. Der Dothan-Prozessor wird dann einen 533 MHz FSB erhalten, denn der neue Chipsatz mit dem Codenamen Alviso (im übrigen wie die meisten Intel-Codenamen eine kleine Stadt in Kalifornien...) unterstützt sowohl diesen neuen FSB wie auch viele, andere neue Features, beispielsweise PCI-Express x16, was für Notebooks wahrscheinlich zunächst weniger interessant ist, aber vor allen Dingen DDR2. DDR2 ist aufgrund des niedrigeren Stromverbrauchs und der niedrigeren Spannungen von 1,8V für Notebooks sehr geeignet. Allerdings wird durch Dual Channel DDR2 und PCI-Express x16 auch eine Desktop-Plattform auf Basis des Dothans interessanter als im Moment.

Weiterhin vermissen wir beim aktuellen i855GME-Chipsatz aufgrund der verwendeten ICH4-M einen qualitativ hochwertigen High-Definition Onboard-Sound bei Notebooks, mit dem es beispielsweise möglich wäre, das Notebook am Abend in einen DVD-Player unter Inanspruchnahme von DVD-Laufwerk, TV-Out und 6-Kanal-Ausgang zu verwandeln. Die ICH6-M wird dies Dank High-Definition Audio richten. Weiterhin wird sie die typischen Features der ICH6 mitbringen und beispielsweise Serial ATA mit Raidfunktionalität in Notebooks unterbringen. Auf aktuellen Desktop-Boards lässt sich dies nur über PCI-Chips nachrüsten.

Zudem kommt ein neuer Netzwerkadapter für das Centrino-Paket zum Einsatz : Der "Calexico 2" kommt dann mit allen IEEE802.11a/b/g-Netzwerken zurecht. Gerade im Chipsatz-Bereich wird das 2. Halbjahr also im Notebook-Bereich interessant und man kann sich sicherlich auch über einen kleinen Leistungsschub freuen.


Zwei Mainboards existieren im Moment auf dem Markt, die für den Pentium M im Desktop-Bereich geeignet sind. Zum einen ist dies ein DFI-Mainboard, zum anderen ein Mainboard von AOpen, das i855GMEm-LFS. Wir haben uns für die AOpen-Version entschieden, die unter anderem mit Dual-LAN auftrumpfen kann. Natürlich besitzt das Board aber die typischen Schwächen des i855GME-Chipsatzes - denn wenn der Chipsatz nur Single-Channel DDR333, AGP4x und einen 400 MHz FSB bietet, kann der Hersteller des Mainboards hier natürlich nicht zaubern. Auch schnelle Anbindungen für die Gigabit-Ethernet-Ports existieren nicht - beide sind über PCI angebunden, was dementsprechend natürlich suboptimal ist und das Board höchstens für den Heimbereich zur Empfehlung macht.

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Auch etwas schade ist der Preis für das Board - ganze 219 Euro muss man beim günstigsten Händler für das Mainboard auf den Tisch legen, 249 Euro sind es im teuersten Fall. Für ein µATX-Mainboard ist dies Rekord, AOpen lässt sich die Ingenieurleistung, den i855GME statt in einem Notebook-Mainboard in einem genormten Desktop-Mainboard zu verbauen, teuer bezahlen. Gerechtfertigt ist dieser Preis selbstverständlich nicht - trotz Dual-Gigabit-Ethernet, Sound, Firewire und Serial ATA, denn derartige Features findet man auch schon auf Unter-100-Euro-Mainboards. Aber Individualität hat schon immer etwas mehr gekostet - und wer ein Pentium M-Desktop-Board kauft, der kennt sich mit der Materie auch schon genügend aus, um die Kosten abschätzen zu können.

Im unteren Bild sieht man das Board - untypisch ist hier beispielsweise der um 45° gedrehte CPU-Sockel bei gleichzeitiger paralleler Ausrichtung des Retention-Moduls:

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Im nächsten Bild sieht man drei der Onboard-Chips - zwei Mal ein 32 Bit-PCI-Gigabit-Ethernet-Controller von Marvell, die maximal 133 MB/s übertragen können, obwohl sie eigentlich im Voll-Duplexmodus 250 MB/s übertagen könnten, weiter unten ist der Realtek ALC655 zu erkennen - ein 5.1-Kanal-Soundchip, der zwar nicht mehr "up to date" ist, aber trotzdem noch ordentlichen Sound liefern kann. Allerdings wird der Chip automatisch deaktiviert bei einem FSB von mehr als 120 MHz - vollkommen Overclockingtauglich erscheint er also nicht. Ein Firewire-Port ist weiterhin noch vorhanden, hier verwendet AOpen einen Agere-Chip. Der Promise Serial ATA-Controller ist ebenso wie alles andere über PCI angebunden und bietet zwei Serial ATA-Ports, die der ICH4-M noch fehlen.

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Drei PCI-Slots gibt es noch für Erweiterungsmöglichkeiten, Grafikkarten können in den 4xAGP-Slot eingesetzt werden, aber das Board besitzt auch eine Intel Extreme Graphics 2-Einheit. Als Anschlüsse sehen wir deshalb auch nur einen seriellen Port unter dem einen parallelen Port, rechts finden wir vier USB 2.0, zwei Gigabit-LAN-Ports und analoge Soundanschlüsse, wobei hier allerdings die Mikro- und Kopfhöreranschlüsse für die Rear- und Subwoofer-Boxen geopfert werden müssen - ideal ist dies auch nicht. Auf digitale Anschlüsse und weitere Slotblenden hat man ebenso verzichtet - der Lieferumfang ist also trotz hohem Preis recht mager.

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Im Lieferumfang befinden sich ein Serial ATA-Kabel mit Stromadapter, eine ATX-Blende, zwei ATA/133-Anschlusskabel mit Floppy-Anschlusskabel, eine Treiber-Diskette für den Serial ATA-Controller sowie Software auf CD, ein Handbuch und eine Schnellstart-Anleitung sowie ein Kühlkörper mit Wärmeleitpaste.

Besonderheiten des Boards und des Pentium M schauen wir uns auf der nächsten Seite an.


Den Pentium M zu übertakten ist ähnlich einfach wie bei einem normalen Desktop-Prozessor. Allerdings muss man dabei beachten, dass ein richtiger Übertaktungserfolg nur bei wirklich guten übertaktungsfreundlichen Mainboards möglich ist. Das AOpen-Board bietet leider "nur" die Übertaktung über den FSB, die Spannung kann nach oben nicht verändert werden. Auch fanden wir keine Justierungsmöglichkeit für den RAM-Teiler, das AOpen-Board macht dies selber, der Käufer kann nichts selber einstellen. Das Board bietet weiterhin die Möglichkeit, den Multiplikator abzusenken und auch die Spannung nach unten anzupassen.

Trotz der mäßigen Features gelang es uns mit dem Standard-Kühlkörper, einen stabilen Takt von 2,43 GHz zu erlangen - also knapp 20% mehr. Wir haben deshalb Benchmarks mit 2,4 GHz erstellt. Limitierend ist trotz des höheren Taktes natürlich immer noch die Speicherbandbreite, denn selbst mit 128 MHz und einem 3:5-Teiler erreicht man mit 213 MHz Single-Channel keine hohe Bandbreite.

Auch limitierend ist, dass der Pentium M kein Hyperthreading unterstützt - somit ist er in Benchmarks, die dieses Feature effektiv nutzen, in der Regel unterlegen.

Ansprechen müssen wir noch die Kühlkörperproblematik - denn da der Pentium M keinen Heatspreader besitzt, ist er flacher als ein normaler Desktop-Prozessor. Auch wird er anders eingebaut, ein Hebelmechanismus ist nicht vorhanden. Der Pentium M wird eingesetzt, anschließend wird eine Schraube festgedreht, der den Sockel verschiebt und die Beine des Prozessors arretiert.

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Bei der Kühlkörpermontage sollte man möglichst nur den von AOpen beigelegten Kühlkörper verwenden. Der Standard-Boxed-Kühlkörpers eines normalen Pentium 4 ist nicht geeignet. Setzt man ihn auf das Retention-Modul, so liegt er auf den Seiten auf, aber hat keine vollständige Verbindung zum Die des Prozessors. Das ist bei allen Kühlkörpern der Fall, die eine ähnliche Montagemöglichkeit besitzen. Deutlich ist auf dem Bild zu sehen, dass die Wärmeleitpaste - wir haben hier extra viel verwendet, um dies zu visualisieren - nicht deutlich zur Seite gequetscht wurde:

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So ist es besser - mit dem AOpen-Kühlkörper erkennt man den Abdruck des Die auf dem Kühlkörper.

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Man sollte also entweder diesen Kühlkörper verwenden oder ein Modell, welches mit dem Sockel verschraubt wird. Allerdings sollte man darauf achten, dass man die Schrauben nicht zu fest anzieht, denn die 90nm-Strukturen sind sehr spröde und brüchig. Auch ist die Position des Kühlkörpers auf dem Die zu beachten, da der Sockel um 45° gedreht ist.

Bei der geringen Stromaufnahme könnte man natürlich auf die Idee kommen, bei der geringen Hitzeentwicklung das System passiv zu kühlen. Mit dem AOpen-Kühler ist dies nicht gelungen, aber mit einem Zalman-Kühler, der aus Vollkupfer ist. Allerdings mussten wir hier tricksen - so dass wir den Kühler eigentlich nicht für den Alltagsbetrieb empfehlen. Allerdings ist der AOpen-Lüfter im geregelten Betrieb recht leise.

Kritisieren müssen wir jedoch das Hardwaremonitoring des Boards - von einem über 200 Euro teuren Board sollte man verlangen, dass Dinge wie Enhanced Speed Step oder Ähnliches hervorragend funktionieren. Leider funktioniert Enhanced SpeedStep nur, wenn ein AOpen-Tool im Hintergrund läuft. Leider gab es mit diesem Tool einige Problemchen und Abstürze, so dass wir hoffen, das AOpen hier noch nachbessert. Eleganter wäre eine Implementierung im Bios.

Funktioniert Enhanced Speed Step, so schaltet der Rechner die CPU auf 600 MHz herunter. Leider wird dabei die Spannung nicht dynamisch angepasst und verbleibt bei 1,33V - hier ist ebenso noch Verbesserungspotenzial, denn Intel kann auch die Spannung des Pentium M dynamisch anpassen, um noch mehr Energie zu sparen.

Die Lüftersteuerung ist durchaus praktisch, lässt sich aber auch über das Bios justieren. Ein Ausschalten des Lüfters brachte bei uns nichts - schon nach ein paar Sekunden lief er wieder an, da die Grenztemperatur überschritten wurde.

36,5°C hatten wir im normalen idle-Betrieb, unter Last waren es selbst im übertakteten Zustand selten mehr als 50° - hervorragend, das sind Temperaturen, die man heutzutage selten sieht.


Eine Auflistung der verwendeten Hardware und Software darf natürlich nicht fehlen. Wir verwenden für die Testsysteme möglichst identische Setups, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Schwierig ist dies bei neuen Chipsätzen und neuen Features wie PCI-Express - dann sind meistens neue Treiber für die Grafikkarten und Mainboards notwendig, teilweise sogar andere DirectX-Versionen oder Service-Packs. Aus diesem Grund wird von Zeit zu Zeit ein komplett neuer Setup nötig, den wir jedoch so lange wie möglich hinauszögern, um eine entsprechend umfangreiche Vergleichsbasis zu ermöglichen. Folgende Hardware und Software haben wir eingesetzt:

Intel Testplattform für Sockel 775 (1066 MHz):

Intel Testplattform für Sockel 775 (800 MHz):

Intel Testplattform für Sockel 479 (400 MHz):

AMD Testplattform für Sockel 939:

Alle restlichen Umgebungsvariablen wurden identisch belassen.

Der FSB stimmt diesmal nicht komplett - AOpen setzt 0,9 MHz mehr an, übertaktet die CPU also im ausgelieferten Zustand um knapp 1%.

Kommen wir nun also zu den Benchmarks:


Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Makros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory-Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen: Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich.

Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen:

 

Zunächst startet der Pentium M recht schlecht - er hängt hinter den restlichen aktuellen Prozessoren zurück. Der Grund ist hier in der schlechten Speicheranbindung und dem niedrigen FSB zu suchen, das scheint in Sysmark 2002 zu limitieren.

 

Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

Als Nächstes haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden:

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

 

Bei Office-Productivity sieht es schon besser aus - als "Büro-Rechner" wäre der Pentium M also geeignet und das ist schließlich im Laptop-Bereich auch notwendig.

ScienceMark 2.0

Science Mark 2.0 ist ein recht umfangreicher Benchmark, wir verwenden jedoch in diesem Fall nur die Cache- und Memory-Benchmarks des Tools. Sicherlich gibt es auch ein paar andere interessante Bereiche, aber für einen CPU-Benchmark macht dieser Ausschnitt am meisten Sinn. Science Mark kann man sich selber hier herunterladen, wir haben uns dafür entschlossen, die Ergebnisse hier als Grafiken darzustellen.

Der Pentium M 755 besitzt einen extrem schnell angebundenen L2-Cache und auch der Speicher ist extrem flott angebunden. Hier kann der Pentium M sogar dem Athlon 64-Konkurrenz machen, obwohl dieser einen integrierten Memory-Controller besitzt. Begründet ist dies natürlich auch im großen L2-Cache, in den eine Menge hereinpasst. Gute Ausgangsposition für eine gute Spieleperformance.


Sisoft Sandra CPU Drystone ALU (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär.

Zunächst wollen wir die CPU-Benchmarks kurz ansehen:

Sisoft Sandra CPU Whetstone FPU

Sisoft Sandra MMX Integer

Sisoft Sandra MMX FP

Sisoft Sandra Memory Int

Sisoft Sandra Memory Float

Durchweg schlechte Ergebnisse - in synthetischen Benchmarks kann sich der Pentium M nicht gerade von der guten Seite zeigen.


Cinebench 2003 - Rendering 1 CPU (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 - Rendering 2 CPU (HT)

Cinebench 2003 C4D Shading

Cinebench 2003 OpenGL SW-L

Cinebench 2003 OpenGL HW-L

In den reinen CPU-lastigen Benchmarks sieht der Pentium M 755 nicht gut aus - aber übertaktet auf 2,4 GHz kommt er richtig in Schwung. Dann liegt er sogar auf dem Niveau eines Pentium 4 570J, der mit 3,8 GHz im Moment der schnellste P4 ist. Der kann dann allerdings mit Hyperthreading noch einmal einen drauf setzen - da der Pentium M kein HT besitzt, hängt er dann wieder hinter her.

In den restlichen Benchmarks liegt der Pentium M eher auf dem Niveau eines Pentium 4 mit 3,2 GHz. Der Pentium M mit 2,4 GHz kommt aber wieder besser in Schwung - der 570J wird in Bedrängnis gebracht, ebenso die Extreme Edition.


SpecViewPerf 7.0 3DSMax (SPEC)

SpecViewPerf ist ein Benchmark der SPEC.org, er ist kostenlos und kann ebenfalls heruntergeladen werden, allerdings ist die 7.0er Version mit mehreren hundert MB doch ein ganz schöner Brocken. Was macht der Benchmark?

quote:
The first benchmark released by the SPECopc group was SPECviewperf®, which measures the 3D rendering performance of systems running under OpenGL.

Unsere Grafikkarte ist nun aktuell und schnell, aus diesem Grund präsentieren wir jetzt wieder alle sechs Teilbereiche: 3DSMax-01, UGS-01, DRV-08, DX-07, Light-05 und Proe-1.

 

SpecViewPerf DRV-08

SpecViewPerf DX-07

SpecViewPerf Light-05

SpecViewPerf Proe-01

SpecViewPerf UGS-01

Hier sieht man einmal, dass ein 4xAGP-Interface und eine schlechte Speicheranbindung manchmal doch zum Problem werden kann - so hängt der Pentium M hier deutlich zurück.


KibriBench (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map "City", die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Kribi ist wieder klar CPU-lastig - und scheint auf den Pentium M-Modellen nicht sehr gut zu laufen. Auch hier scheint der Cache nicht helfen zu können, denn die Extreme Edition-Prozessoren laufen im Vergleich sehr gut. Limitierend ist also wieder die schlechte Anbindung der CPU und das langsame Single-Channel Speicherinterface.

XMpeg 5.03 (XMpeg)

Xmpeg 5.0.3 ist ein Komprimierungs-Tool, welches mit DivX umgehen kann. Wir verwenden für diesen Test den neuen Codec 5.1.1 in der Version und komprimieren ein Video. Es wurde dabei eine ca. 200 MB großte MPEG-2-Datei umgewandelt, wobei wir die Audio-Verarbeitung deaktivierten. Zwar zeigt das Programm die durschnittliche Frame-Zahl pro Sekunde an, wir dividieren aber die kompletten Frames durch die benötigte Zeit. Derartige Komprimierungen waren schon immer ein kräftiger Leistungstest für Prozessoren.

Noch einmal ein ähnliches Ergebnis - wieder ist der Pentium M im unteren Bereich anzufinden.


PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist die neueste Kreation aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

PCMark 2004 Memory

Auch in den synthetischen PC-Mark-Benchmarks muss man nach unten scrollen, um den Pentium M zu sehen - auch hier ist er nicht der Überflieger.

TMPGEnc MPEG Encoder (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg.

Achtung : Weniger ist hier besser !

Auch hier ist der Pentium M der langsamste Prozessor im Test, aber er scheint sehr gut zu skalieren, denn mit 2,4 GHz legt er um einiges zu..


Lame MP3 Codec und CDex (Lame)

LAME ist ein weiteres Kompressionstool. Es handelt sich um einen freien MP3-Codec, den wir zusammen mit CDex zum Komprimieren einer CD verwenden. Wir komprimieren hier den Inhalt einer kompletten CD mit elf Songs zu MP3-Dateien mit einer Bitrate von 128 kBit. Interessant ist dabei, das zu Beginn des MP3-Booms dies noch lange dauerte - das Rippen der .wav-Dateien von der CD dauerte mit 4x oder 8x CD-ROM-Laufwerken eine Ewigkeit, anschließend war der Rechner eine Stunde mit dem Encodieren beschäftigt. Jetzt ist die CD in knapp zwei Minuten ausgelesen, während der Rechner bereits im Hintergrund die Dateien komprimiert. Schneller als die CD wieder ins Regal eingeordnet ist, hat man also die Dateien per USB 2.0 auf seinem MP3-Player:

Achtung: Weniger ist hier besser !

Etwas schneller als ein Pentium 4 3.4 GHz ist der Pentium M 2.0 GHz in diesem Test - durchaus ein gutes Ergebnis.

WinRAR (RARLab)

WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die am weitesten verbreiteten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus?

Achtung: Weniger ist hier besser !

Auch WinRAR schmeckt dem Pentium M nicht wirklich - er ist deutlich langsamer als der Rest. Auch hier spielt die Anbindung wieder eine große Rolle.

WinAce (WinAce)

Achtung: Weniger ist hier besser !

Und auch bei WinAce sehen wir ein ähnliches Ergebnis...


3DMark 2001 SE (Futuremark)

3DMark 2001 ist sicherlich einer der beliebtesten Benchmarks - nicht nur bietet das Gamers Headquarter von Futuremark auch eine tolle Vergleichsbasis, sondern es lassen sich mit diesem, eigentlich als Grafikkarten-Benchmark konzipierten Programm auch recht gut Performance-Vergleiche anstellen. Je nach Auflösung erreicht man dabei eher eine Grafikkarten-Auslastung oder eine CPU-Auslastung - aus diesem Grund haben wir den Benchmark auch mit 1024x768 durchgeführt, das reicht bei unserer Geforce 6800 GT um zu zeigen, wo ein stärkerer CPU mehr Leistung bringen kann.

In den Gaming-Benchmarks wird man dieses Bild öfters sehen - der Pentium M beginnt zu fliegen. Aufgrund des großen 2 MB-Caches kann er das Defizit der schlechteren Speicheranbindung größtenteils ausgleichen. Zudem scheint er extrem effektiv zu rechnen und skaliert sehr gut, so dass der Pentium M mit 2,4 GHz sich oft an der Spitze der Charts wiederfindet. Insgesamt wird er oft gut mit den Athlon 64-Prozessoren und dem Extreme Edition konkurrieren können.

3DMark 2003 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne heimlich etwas optimiert haben. Für unsere CPU-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Aus diesem Grund können wir 3DMark 2003 für den Vergleich recht gut einsetzen, auch wenn die Unterschiede recht gering sind - die Grafikkarte trägt hier die Hauptlast.

Hier liegen fast alle Prozessoren gleich auf - der Pentium M kann nur im übertakteten Zustand Richtung Spitze vorstossen.

Quake 3 Arena 640x480 (ID Software)

Als Nächstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Benchmarks, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein, haben ihn für unsere CPU-Tests aber erst jetzt wieder aus dem Archiv geholt. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl timedemo 1 und demo demo001 aktiviert, den Benchmark haben wir bei 640x480 mit 16 Bit laufen lassen, um die CPU am meisten zu fordern. Hier sehen wir die Ergebnisse:

Hier ist der Cache wieder perfekt - ein sehr gutes Ergebnis sehen wir hier für den Pentium M.

Return to Castle Wolfenstein 640x480 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt. Dieser Link führt zur besagten Time-Demo bei 3DCenter, das Spiel muss man sich jedoch selbst besorgen, denn eine Demo ist im Internet leider nicht verfügbar.

Trotz identischer Engine scheint der Pentium M hier nicht dieselbe Performance bringen zu können - eventuell reicht der 2 MB-Cache hier nicht aus und der CPU muss Daten in den langsamen Hautpspeicher schaufeln, was über ein Single-Channel Interface natürlich Zeit kostet.


UT2003 Flyby 640x480 (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei 640x480 mit 16 Bit, denn auch hier wollen wir natürlich die Belastung auf die CPU verlagern:

UT2003 Botmatch 640x480

Eine sehr gute Performance bringt der Prozessor auch in diesem Benchmark - im CPU-lastigen Botmatch ist er sogar fast der schnellste Prozessor aus dem Hause Intel. Mit 2,4 GHz kann der Prozessor sogar den Athlon 64-Prozessor etwas einheizen.

Unreal Tournament 2004 - Flyby 1024x768 (Epic)

Etwas hungriger bezüglich der Grafikkartenleistung ist UT2004 - aber in einigen Bereichen limitiert auch die CPU, weshalb sich auch dieser Benchmark perfekt für das Messen der CPU-Performance eignet. Wir haben den Benchmark wie immer mit niedriger Auflösung getestet.

Unreal Tournament 2004 - Assault 1024x768

Dasselbe Bild sehen wir hier, auch wenn die Abstände hier etwas geringer sind und der Pentium M ein paar Pentium 4-Prozessoren vorbeiziehen lassen muss.


Comanche 4 640x480 (Novalogic)

Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x768 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starker CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Auch hier liegt der Pentium M mit 2,0 GHz wieder auf demselben Niveau wie der Pentium 4 3.8 GHz - 1,8 GHz mehr Takt bringen also nicht unbedingt mehr. Übertaktet liegt der Pentium M mit 2,4 GHz sogar auf Extreme Edition-Niveau.

Serious Sam 640x480 (Croteam)

Serious Sam ist auch neu bei unseren CPU-Tests - das Game ist hinreichend bekannt, wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion, natürlich mit 640x480 und niedrigsten Settings, um die Grafikkarte möglichst nicht zu belasten und die CPU zu fordern. Hier das Ergebnis:

Serious Sam ist ein Benchmark, der extrem gut auf dem Pentium M läuft - somit ist er auch der schnellste Intel-Prozessor im Test und setzt sich im übertakteten Zustand sogar vor die AMD-Prozessoren.

DroneZMark 640x480 (Zetha Games)

DroneZMark liefert nur mit einer starken Grafikkarte eindeutige Werte für einen CPU-Test - mit einer GeForce 6800 GT ist dies jedoch kein Problem. So haben wir hier ziemlich eindeutige Werte, DroneZ reagiert allerdings sehr gerne auch auf einen großen Cache, wie man in unseren bisherigen Tests sehen konnte.

Auch in diesem Benchmark sehen wir wieder eine gute Performance der Pentium M-CPU - sie liegt zwischen dem Prescott 3,6 und 3,8 GHz.


Codecreatures 1024x768 (Codecult)

Auch Codecreatures ist ein Benchmark für Grafikkarten - und dabei sogar ein recht anspruchsvoller. Ursprünglich wollten wir diesen Benchmark in den Reviews nur dazu verwenden, um aufzuzeigen, wo die CPU- und Chipsatzhersteller noch etwas verbessern könnten und wo eher eine neue Grafikkarte angebracht ist. Aus diesem Grund handeln wir Codecreatures auch recht schnell mit nur einer Auflösung (1024x768) ab, die zeigt, das hier unsere GeForce 6800 GT zwar gute Werte bringt, aber die Frameraten immer noch sehr niedrig sind.

Codecreatures ist einer der wenigen Gaming-Benchmarks, auf denen der Pentium M nicht gut aussieht und eher am Ende des Testfeldes ins Ziel kommt.

Aquamark 3 Score (Massive Development)

Aquamark 3 ist ein leistungsfähiger Test für Grafikkarten, aber auch bei ihm sieht man einen Effekt bei einer schnellen CPU. Wir verwenden die kostenlose Version, die man unter obigem Link herunterladen kann. Die Score ist dabei ähnlich wie bei den Benchmarks von Futuremark auch online vergleichbar mit anderen Systemen.

Auch hier ist der Pentium M mit den Desktop-Prozessoren äquivalent und kann die Leistung eines Pentium 4 mit 3,4 GHz erreichen.

X2 The Thread - 640x480 (Egosoft)

X2 ist ein Weltraum-Egoshooter, der auch in einer Demoversion zum Herunterladen existiert, die wir hier für diesen Test verwenden. Die Software wird von uns in einer niedrigen Auflösung getestet, da das Spiel bei höheren Auflösungen beginnt, grafikkartenlastig zu werden.

Auch bei X2 ist der Pentium M der schnellste Intel-Prozessor im Test - nur die Athlon 64-Modelle sind schneller, die der übertaktete Pentium M allerdings dann auch wieder komplett im Griff hat.


FarCry Pier 800x600 (Crytek)

FarCry ist wohl eines der Spiele des Jahres 2004 und ein Grund, sich mal wieder einen neuen PC zu leisten. Das Spiel ist sowohl stark Grafikkarten-lastig bei höheren Auflösungen und hohen Details, aber es existiert auch eine sehr hohe CPU-Belastung, gerade bei niedrigeren Auflösungen ohne viele Details. Wir verwenden deshalb den Benchmark mit Standard-Settings und unterschiedlichen Auflösungen.

Farcry Pier 1024x768

Farcry Pier 1280x1024

Farcry Pier 1600x1200

Für FarCry gibt es nichts Besseres als einen übertakteten Pentium M - aber auch der Pentium M 755 mit 2,0 GHz kommt zwischen dem Pentium 4 3.6 und 3.8 GHz ins Ziel.

Kommen wir nun zum Fazit


Das Fazit müssen wir eigentlich in drei Teile teilen: Die erste Frage beschäftigt sich mit dem Pentium M-Prozessor. Als nächstes muss man einen Blick auf die Plattform werfen, die nun aus dem Notebook-Bereich in den Desktop-Bereich übertragen werden soll. Letztendlich kann man dann eine Einschätzung fällen, ob die Kombination eines Pentium M im Desktop-Bereich Sinn macht.

Kommen wir zum ersten Punkt - aber über den Pentium M brauchen wir eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren. Der Intel-Prozessor ist mit Abstand der am effektivsten arbeitende Prozessor am Markt aufgrund der vorhandenen Stromspartechniken. Somit ist es beeindruckend, die Performance des 90nm-Prozessors im Vergleich zu den heißen Pentium 4-Prozessoren zu sehen und dann fest zu stellen, dass weit aus weniger Strom verbraucht wird. Auch die Taktfrequenz verwirrt eher, denn wie man gesehen hat, liegt der Prozessor manchmal sogar auf dem Niveau eines Pentium 4 570J. Kein Wunder, dass Intel an der Pentium M-Architektur festhalten möchte und im nächsten und übernächsten Jahr die nächsten Entwicklungen auf Basis des Pentium M-Kerns auf den Markt kommen werden.

Damit wären wir beim zweiten Punkt - denn obwohl der Pentium M in einigen Benchmarks durchaus gute Ergebnisse liefert, hängt er auch in vielen Bereichen deutlich zurück. Der Grund für diesen drastischen Leistungsabfall in einigen Bereichen liegt in der Plattform, die Intel für den mobilen Bereich entwickelt hat. Hier hat man keinen Platz für mehrere Speichermodule, auch muss in einem Notebook eigentlich keine High-End-Grafikkarte Platz finden. Weiterhin limitiert der 400 MHz FSB die Performance - einen i855GME kann man also in einem Notebook gerne verwenden, aber im Desktop-Bereich fehlen aktuelle Features.

Wir vermissen gerade für die Zukunft die PCI-Express x16-Schnittstelle für kommende Grafikkarten, denn neue Modelle wie die X850XT Platinum Edition werden schon nicht mehr für den AGP-Bus kommen. Zudem wäre ein Dual Channel-Interface sinnvoll und eine neue Southbridge mit aktuellen Features wie Serial ATA-Raid darf im Desktop-Bereich eigentlich ebenso nicht fehlen, wie ein hochklassiger Audio-Chip. Mit der Sonoma-Plattform wird Intel diese Veränderungen bringen - DDR2, ein schnellerer FSB, ein x16-PCI-Express-Interface und weitere x1-Ports, High-Definition Audio und Serial ATA werden in diesen nächste Chipsatzgeneration Einzug halten.

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Dann macht eventuell auch eine Desktop-Plattform Sinn - denn die Konstruktion von AOpen oder DFI macht aufgrund der eigentlichen Notebook-Ausrichtung des Chipsatzes und der veralteten Features nicht wirklich Sinn. Erst recht nicht bei den Kosten für die Mainboards, die mit 200 Euro über der Schmerzgrenze für ein 4xAGP-Board mit Single-Channel DDR333 und 400 MHz FSB im µATX-Format liegt. Natürlich möchten AOpen und DFI hier einen Premium-Preis für das Wagnis Pentium M im Desktop-Bereich, aber bei diesem Preis vergeht einem sicherlich die Lust, wenn dann auch noch kleinere Mängel bei den Boards anhaften, die die vollen Pentium M-Features nicht nutzbar machen.

Hoffen wir, dass sich ein Hersteller demnächst an ein Sonoma-Board wagen wird, wenn der Chipsatz auf den Markt kommt. Mit guten Features könnte der Pentium M dann sicherlich zum Renner werden - zumindest in einigen Bereichen. So ist unser Fazit im Moment auch zweigeteilt - toller Prozessor, aber eine Desktop-Eignung sprechen wir ihm noch nicht aus, da die entsprechende Plattform fehlt. Die Übertaktung in diesem Test sollte dabei auch nicht in die Irre führen, denn schließlich lässt sich auch ein Pentium 4 Extreme Edition, ein 570J oder ein Athlon 64 4000+ übertakten und kann dann dem übertakteten Pentium M mit 2,4 GHz auch in den gewonnenen Gaming-Benchmarks wieder davon ziehen.

Der Pentium M ist also aktuell nur etwas für Individualisten - beispielsweise für einen Home-Server, der aufgrund der Stromkosten immer laufen soll oder als Barebone-Rechner, der möglichst leise seinen Dienst mit einer normalen Kühlung verrichten soll. Einen Premium-Preis für den Prozessor und das Board muss man allerdings entrichten. Ob dies notwendig ist, muss man selbst entscheiden - denn Gerüchten zu Folge wird der Pentium 4 6xx im nächsten Jahr ebenso einen 2 MB L2-Cache bekommen und auch Enhanced Speed Step besitzen...

Weitere Links:

Weitere Mainboard- und CPU-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Prozessoren, Mainboards Intel oder Mainboards AMD. Interessante Informationen oder Probleme mit der getesteten Hardware? Support nötig und Probleme mit der Hardware? Ab in unser Forum!

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