Gigabyte AORUS 15P WB im Test: Sinnvoll abgespeckt

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gigabyte aorus 15p wb review-teaserDas Gigabyte AORUS 15P ist ein weiteres Gaming-Notebook der Kompakt-Klasse, das sich in Sachen Bauhöhe und Gewicht zwar unterhalb der AORUS-15G-Familie einsortiert, dafür aber in Sachen Tastatur, den Anschlüssen und der Modellvielfalt kleinere Abstriche hinnehmen muss. Wie sich der schlanke und leichte Gaming-Bolide mit seinem Intel Core i7-10750H, der NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q sowie dem schnellen 15,6-Zoll-Display mit 144-Hz-Technik schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.

Im April waren das Gigabyte AORUS 15G und das Gigabyte AORUS 17G unter den ersten Modellen, die auf die Comet-Lake-H-Prozessoren und die ersten Super-Grafikkarten im Notebook umgestellt wurden. Trotz einer umfangreichen Ausstattung, die bis hin zu Thunderbolt 3 oder gar eine vollmechanische Tastatur reichte, zählten sich die beiden Gaming-Boliden eher zu den schlankeren und leichteren Modellen am Markt. Das Gigabyte AORUS 15P speckt in allen Belangen noch einmal etwas ab und wird somit vor allem preislich attraktiver. Die Basis-Version startet derzeit schon ab knapp unter 1.600 Euro und ist damit gut 200 Euro günstiger als das größere Schwestermodell. 

Mit einer Bauhöhe von 23 mm und einem Gesamtgewicht von knapp 2,0 kg ist das Gigabyte AORUS 15P etwas dünner und leichter als das AORUS 17G, kann unter der Haube jedoch weiterhin mit schneller Hardware aufwarten, wenngleich die Auswahl weniger umfangreich ausfällt. Vom Gigabyte AORUS 15P gibt es nämlich nur zwei Modellvarianten, die sich hauptsächlich innerhalb der Grafiklösung unterscheiden. Je nach Modelltyp verbaut Gigabyte wahlweise eine NVIDIA GeForce RTX 2060 oder eine GeForce RTX 2070 Max-Q. Beim Prozessor setzt man ausschließlich auf den sechs Kerne starken Intel Core i7-10750H, dem man bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher zur Seite stellt. Das größere Modell wird optional mit Core i7-10875H oder gar Core i9-10980HK sowie einer NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q angeboten. Der Bildschirm misst weiterhin 15,6 Zoll in seiner Diagonalen, bietet schlanke Bildschirmränder und arbeitet nativ mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, ist jedoch ab Werk mit 144 Hz etwas langsamer, als das 15G, das es mit bis zu 240 Hz schnellen Panels gibt.

Dem Gigabyte AORUS 15P fehlen außerdem die mechanische Tastatur, Thunderbolt 3 sowie die Killer-Netzwerkchips. Eine RGB-Hintergrundbeleuchtung für jede Taste einzeln, schnelle 10-GBit/s-USB-Ports und WiFi 6 machen das Gerät jedoch noch lange nicht zu einem Modell mit schlechter Ausstattung. Im Gegenteil: Mit einem Gerätepreis ab etwa 1.600 Euro steigt die Attraktivität in diesen Belangen, denn nicht jeder braucht tatsächlich alle High-End-Gaming-Features. 

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Für unseren Test versorgte uns Gigabyte mit einem seiner Flaggschiff-Modelle. Unser Gigabyte AORUS 15P WB wird von einem Intel Core i7-10750H nebst einer GeForce RTX 2070 Max-Q angetrieben. Dazu gibt es 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine 512 GB fassende NVMe-SSD mit PCI-Express-Anbindung. 

Wie sich die rund 1.800 Euro teure Modellversion des Gigabyte AORUS 15P im Praxis- und Spielealltag schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Test auf den nachfolgenden Seiten.

Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte Aorus 15P WB-7DE1130SH
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.449,00 EUR



Das Gigabyte AORUS 15P wird ausschließlich von einem Intel Core i7-10750H befeuert. Er ist das derzeit drittschnellste Modell unter den mobilen Comet-Lake-Prozessoren von Intel und beerbt das ursprüngliche Brot-und-Butter-Modell, den Intel Core i7-9750H. Ihm zur Verfügung stehen insgesamt sechs Kerne und zwölf Threads, die sich mit einem Grundtakt von 2,6 GHz ans Werk machen und im Turbo bis zu 5,0 GHz erreichen können. Damit konnte Intel im Generationsvergleich nicht nur die Performance-pro-Takt-Geschwindigkeit verbessern, sondern auch die Taktraten allgemein, wie unsere Vergleichstests in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hatten. 

Gefertigt wird die CPU allerdings auch weiterhin im 14-nm-Prozess und wird von Intel in der 45-W-TDP-Klasse einsortiert, womit sich für die Notebook-Hersteller in Sachen Kühlung und Stromversorgung überhaupt nichts ändert, denn auch der Vorgänger bewegte sich in diesen Regionen. Dem Sechskerner zur Verfügung stehen insgesamt 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, die im Dualchannel-Modus arbeiten und mit 2.666 MHz angetrieben werden. So wird der Speichercontroller der CPU vollends ausgereizt. 

Die integrierte Grafiklösung des Intel Core i7-10750H spielt beim Gigabyte AORUS 15P nur im 2D-Betrieb eine Rolle. Unter 3D-Last schaltet sich eine schnelle dedizierte GeForce-Grafik von NVIDIA hinzu, welche weitaus performanter arbeitet und selbst aktuelle Grafikkracher ruckelfrei auf den Bildschirm zaubern kann. Das Gigabyte AORUS 15P gibt es hier wahlweise mit GeForce RTX 2060 oder einer GeForce RTX 2070 in der Max-Q-Ausführung. Mit Letzterer ist unser Testgerät bestückt. 

Sie basiert auf der rund 10,8 Milliarden Transistoren starken TU106-GPU, die bereits im 12-nm-Verfahren produziert wird und über 2.304 Shadereinheiten mit 144 Textur-Mapping-Units und 64 Rasterendstufen verfügt. Damit entspricht sie technisch 1:1 ihrem Gegenstück aus dem Desktop. Als auf Sparsamkeit getrimmter Max-Q-Ableger fallen die Taktraten jedoch deutlich niedriger aus: Diese belaufen sich im Gigabyte AORUS 15P auf 900, bzw. 1.125 MHz im Turbo und auf 1.375 MHz für den Videospeicher. Dieser setzt sich aus schnellen GDDR6-Chips von Samsung zusammen, die über einen 352 Bit breiten Datenbus mit dem Grafikprozessor kommunizieren. 

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Das Betriebssystem installiert Gigabyte auf einer 512 GB großen NVMe-SSD vor, ein ergänzendes 2,5-Zoll-Laufwerk als zusätzliches Datengrab gibt es leider nicht. Der Bildschirm misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und löst nativ mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Die Bildwiederholrate wird mit schnellen 144 Hz angegeben. Moderne Anschlüsse wie USB Typ-C oder WiFi 6 und eine RGB-hintergrundbeleuchtete Tastatur zählen ebenfalls zur Grundausstattung des Gigabyte AORUS 15P. Für unterwegs ist ein 94 Wh starker Akku im edlen Aluminiumgehäuse verbaut, das sich mit einer Bauhöhe von nur 23 mm und einem Gewicht von etwa 2,0 kg als sehr kompakt und leicht erweist. 

Knapp 1.800 Euro müssen für diese Konfiguration zum Testzeitpunkt investiert werden. 

Gigabyte Aorus 15P WB
 
Prozessor: Intel Core i7-10750H
Prozessor - Kerne: 6
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 5,0 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 12 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4-2666
Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q

Grafikkarte - Grafikspeicher 6 GB
Festplatte/SSD

1x 512 GB NVMe

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 2.762,6 / 1.182,9 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Display - Bildwiederholfrequenz 144 Hz
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 102
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 106 x 70 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DisplayPort 1 (mini)
USB 2.0:

1

USB 3.1 Gen1: 4
USB 3.1 Gen2: -
USB Typ-C: 1
Thunderbolt 3: -
Audio: 1x 3,5 mm Klinke
Gehäuse 
 
Akku: 94,24 Wh
Material: Aluminium
Abmessungen: 357 x 244 x 23 mm
Gewicht 2,0 kg
Preis und Garantie 
 
Preis:1.799 Euro
Garantie: 24 Monate

Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte Aorus 15P WB-7DE1130SH
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.449,00 EUR



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Von der Bauart und Optik her, hat das Gigabyte AORUS 15P sehr viel mit dem AORUS 15G gemein. Beides sind sehr kompakte und leichte Modelle der Gaming-Klasse, wobei das AORUS 16P mit Abmessungen von 357 x 244 x 23 mm und 2,0 kg vor allem beim Gewicht und in der Tiefe sowie der Höhe mit etwas geringeren Werten punkten kann. An der Stabilität und Verarbeitungsqualität ändert sich jedoch wenig. Auch hier setzt Gigabyte auf ein CNC-gefrästes Aluminium-Gehäuse, das durch seine hohe Stabilität auffällt. Weder die schmalen Lüftungsschlitze an der Unterseite, noch die dicken Luftein- und -Auslässe an den Seiten lassen sich verbiegen oder eindrücken, selbst die Displayscharniere sind erstaunlich stabil. Das Gehäuse gibt selbst auf stärkeren Druck an keiner Stelle nach, scharfe Kanten oder schlecht herausgearbeitete Spaltmaße gibt es nicht. Die Verarbeitungsqualität ist auf höchstem Niveau und gleicht der des beliebten Aero 15, das in dieser Disziplin immer wieder äußerst positiv ausfiel. 

Eine Wartungsklappe an der Unterseite, über die man einfachen Zugriff auf den Speicher hätte haben können, gibt es nicht. Hierfür muss die gesamte Unterseite abgenommen werden, was in der Praxis jedoch sehr einfach funktioniert. Dann kommt die WindForce-Infinity-Kühlung mit ihren großen 7-cm-Lüftern und den fünf dicken Kupfer-Heatpipes zum Vorschein. Jede der beiden Kammern verfügt über zwei separate Luftein- und -auslässe, CPU und GPU werden jeweils eigenständig auf Temperatur gehalten.

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Insgesamt verleihen die vielen Lufteinlässe an der Rückseite und den Seitenteilen dem 15-Zöller ein sehr sportliches Auftreten mit vielen Ecken und Kanten, die Gaming-typisch an einen Sportwagen erinnern. Gigabyte setzt auf eine schwarz-silberne Farbgebung, wobei zumindest den Bildschirmdeckel leicht schimmernd das AORUS-Logos schmückt, wenngleich dieses nicht aktiv beleuchtet wird. Für farbliche Abwechslung sorgt vor allem die RGB-hintergrundbeleuchtete Tastatur im Betrieb, die sich sogar für jede Taste einzeln einstellen lässt. Auffällig ist abermals die Webcam, die zum Schutz der Privatsphäre nämlich hinter einem Kippschalter versteckt werden kann.

Anschlüsse

Im Vergleich zum Gigabyte AORUS 15G fehlen dem AORUS 15P zwar die Thunderbolt-3-Schnittstelle und die Killer-Netzwerkchips, eine Vielzahl moderner Ports stellt der 15-Zöller aber natürlich trotzdem bereit und kann weiterhin mit einer guten Anschluss-Vielfalt punkten. An der linken Seite bietet das AORUS 15P zwei Videoausgänge in Form von HDMI und miniDisplay-Port an, dazu gibt es die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle einen USB-3.1-Port nach Typ-A sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines Headsets. Hier wären zwei separate Buchsen für den Ein- und Ausgang sicherlich die komfortablere Lösung gewesen. 

Gegenüberliegend gibt es zwei weitere USB-3.2-Typ-A-Ports und eine moderne Typ-C-Schnittstelle, die Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s verspricht. Zwischen diesen USB-Ports und dem Anschluss für das externe Netzteil ist noch ein SD-Kartenleser zu finden, welcher vermehrt von vielen Hersteller ausgespart wird. Drahtlos wird per WiFi 6 und Bluetooth 5.1 kommuniziert. 

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Tastatur und Touchpad

Abstriche im Vergleich zum AORUS 15G müssen beim AORUS 15P auch bei der Tastatur gemacht werden. Hier kommen nämlich statt der mechanischen Switches nun wieder Chiclet-Tasten zum Einsatz. Sie geben dank eines kurzen Hubs und des äußerst knackigen Feedbacks aber auch weiterhin ein sehr gutes Tasten-Feedback und machen selbst längere Schreib-Einheiten problemlos und angenehm möglich. Die Beschriftung könnte an manchen Stellen jedoch größer und weniger überladen ausfallen, wodurch hier und da die Übersicht etwas leidet. 

Die RGB-Hintergrundbeleuchtung lässt sich in Sachen Farbe und Leuchteffekt für jede Taste einzeln einstellen und ist sehr leuchtstark und gleichmäßig. Konfiguriert wird sie über das hauseigene Control Center, das obendrein Makro-Funktionen bietet. Ebenfalls lobenswert: Trotz der kleineren 15-Zöller-Ausrichtung gibt es einen separaten Nummernblock, wobei die Tasten hier von der üblichen Größe von 15 x 15 mm leicht abweichen und kleiner ausfallen. 

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Das 106 x 71 mm große Touchpad bietet zwar keinen Fingerabdruck-Sensor im linken oberen Eck mehr, kann aufgrund seiner gläsernen Oberfläche jedoch weiterhin die sehr guten Gleiteigenschaften der teureren Modellvarianten mit sich bringen. Multitouchgesten werden schnell und präzise umgesetzt, die Genauigkeit ist selbst in den Ecken und zu den Rändern hin sehr gut. Dedizierte Maustasten für den linken und rechten Mausklick gibt es keine, Gigabyte setzt auf ein Clickpad mit angenehmem Feedback. Das Touchpad zählt klar mit zu den besseren Mausalternativen, speziell bei Gaming-Notebooks. 


Display

Das Display des Gigabyte AORUS 15P misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und löst nativ mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, womit die Hardware vor allem beim Spielen geschont wird und die hohe Bildwiederholrate von der GeForce RTX 2070 Max-Q auch einfacher erreicht werden kann. Damit ist das IPS-Panel etwas langsamer, obendrein muss auf die X-Rite-Pantone-Zertifizierung verzichtet werden, womit die Farbwiedergabe nicht ganz so gut ausfällt wie noch beim AORUS 15G. Tatsächlich weist unser Testgerät mit durchschnittlich 7.551 K zu kühle Farbwerte und damit einen Blaustich auf, wie er bei vielen Gaming-Notebooks immer wiederzusehen ist. Dafür stimmt das Kontrastverhältnis mit 1.225:1. 

In Sachen Helligkeit werden 317 cd/m² geboten, womit sich das AORUS 15P auch im Außeneinsatz und in sehr hellen Umgebungen gut ablesen lässt. An die Helligkeitswerte von HDR-Displays kommt der Gamer jedoch nicht heran. Die Homogenität erreicht fast 87 %, zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen etwa 42 cd/m². Gigabyte setzt auf ein mattes Thin-Bezel-Display. Auf G-Sync muss verzichtet werden. Das gibt es nur über einen externen Bildschirm.

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Die Software-Ausstattung

Keinerlei Unterschiede zum AORUS 15G gibt es bei der Software. Auch beim AORUS 15P setzt Gigabyte auf eine saubere Windows-Installation mit nur sehr wenigen Demo-Versionen oder gar Bloatware. Ein Highlight ist vor allem das Control Center, welches als zentrale Anlaufstelle für die wichtigsten Einstellungen des 15-Zöllers herangezogen werden kann. 

Es liest nicht nur die Auslastung des Intel Core i7-10750H und der NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q aus, sondern erlaubt außerdem, Einfluss auf die Leistungsprofile der beiden Hauptkomponenten zu nehmen. Hier können bis zu fünf verschiedene Leistungsstufen gewählt werden, die teilweise großen Einfluss auf die Taktraten und die Power-Limits haben. Ab Werk sind für die Grafikkarte die erste und für den Prozessor die zweite Stufe gewählt, womit man sich strikt an die Vorgaben beider Hersteller hält. 

Weiterhin informiert das Control Center über den Akku-Zustand und die Lüftergeschwindigkeiten und erlaubt das Starten häufig genutzter Spiele und Anwendungen über ein App-Shortcut-Menü. Die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur sowie deren Makro-Funktionen können über den Fusion-Reiter getätigt werden, über den Manager-Reiter lassen sich einige Schnellwahl-Befehle wie beispielsweise die Helligkeit des Displays, dessen Farbtemperaturen oder aber das Leistungsprofil für den Prozessor einstellen und die Lautsprecher muten. Zur weiteren Software-Ausstattung zählen ein Tool zur Erstellung eines Widerherstellungs-Mediums oder eine 30-Tages-Version von Microsoft Office 365. 

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Temperaturen

Keine Probleme gibt es bei der Kühlung. Der Intel Core i7-10750H erreicht während unserer Tests in der Spitze 86 °C, macht sich selbst dann jedoch noch mit schnellen 3,1 GHz ans Werk und übertrifft damit den von Intel spezifizierten Basistakt mit Leichtigkeit. Gleiches gilt für die NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q, die mit 1.335 MHz arbeitet und mit 79 °C sogar einen kühleren Kopf behält. Damit kann das Gigabyte AORUS 15P seine maximale Leistung stets abrufen. 

Die hohen Temperaturen im Inneren machen sich an der Oberfläche jedoch stellenweise stark bemerkbar. In der Spitze erreicht der 15-Zöller mit 64,2 °C unter extremer Last sogar einen neuen Negativ-Rekord. Hier sollte man darauf achten, das Notebook an dieser Stelle nicht unnötig zu berühren, andernfalls drohen bei Unachtsamkeit leichte Verbrühungen auf der Haut. Wie gewohnt liegt der Spitzenwert im zweiten Quadranten an der Unterseite und damit genau dort, wo die Kühlung von Prozessor und Grafikkarte zusammenkommt. Doch auch an der gegenüberliegenden Seite werden mit 40,3 °C vergleichsweise hohe Werte erreicht. Im Schnitt haben wir 35,7 und 29,7 °C gemessen. Im normalen 2D-Betrieb sinken die Temperaturen in der Spitze auf 36,8 °C ab, im Schnitt sind es noch 28,1 und 26,9 °C.

Dabei ist das Gigabyte AORUS 15P kein Leisetreter. Schon im normalen Windows-Betrieb werden während unserer Tests 37,1 dB(A) im empfohlenen Leistungsmodus erreicht. Im Spielebetrieb steigt die Geräuschkulisse auf 48,7 dB(A) an, unter extremer Last, die wir gewohnt mittels Prime95 und Furmark simulieren, können es im Worst Case bis zu 50,1 dB(A) sein. Das sind typische Werte für ein Gaming-Notebook, die sehr häufig die magische 50-dB(A)-Marke knacken.

Akku

Für unterwegs gibt es beim Gigabyte AORUS 15P einen leistungsstarken 94-Wh-Akku, was mit Blick auf die doch sehr kompakten Abmessungen fast schon überraschend ist. Der Stromspender schafft es, den 15-Zöller bei normalen Office-Arbeiten 492 Minuten lang mit Strom zu versorgen und hält damit deutlich über acht Stunden durch. Werden Prozessor und Grafikkarte belastet, dann sinken die Laufzeiten deutlich. Dann wird der Bildschirm schon noch 202 Minuten und damit nach etwas mehr als drei Stunden schwarz. Wieder voll einsatzbereit über das externe 230-W-Netzteil ist der Gaming-Bolide nach etwas mehr als zwei Stunden. 

Dann genehmigt sich das Gigabyte AORUS 15P je nach Leistungsanforderung zwischen 20,5 bis 190,3 W, was mit Blick auf die verwendete Hardware durchaus im Rahmen liegt, zumal der Energiehunger im normalen Spielebetrieb mit etwas mehr als 185 W leicht darunter liegt. 


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