Alienware m15 R3 im Test: Ein durchaus portabler High-End-Gamer

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alienware m15 r3 2020 review-teaserWem das Alienware Area-51m R2 zu groß ist, wer aber dennoch ein echtes Kraftpaket unter den Gaming-Notebooks haben möchte, der sollte sich das Alienware m15 R3 einmal näher ansehen. Der kleine Bruder fällt deutlich kompakter aus, setzt ausschließlich auf Mobile-Komponenten und ist mit seiner Ausstattung noch immer ein richtiges Biest. Wie sich das Modell in der Praxis schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.

Alienware ist dafür bekannt, stets auf die schnellsten Hardware-Komponenten zu setzen und hat sich damit vor allem in den letzten Jahren bei den Spielern einen entsprechenden Ruf erarbeitet. So ist beispielsweise das Alienware Area-51m R2 aus unserem letzten Test ein richtiger Kraftprotz, der teilweise sogar mit reiner Desktop-Hardware bestückt ist und sich somit in den Leistungsbenchmarks fast schon mühelos an die Spitze setzen kann. Doch auch bei der Dell-Tochter gibt es Geräte, die von Generation zu Generation schlanker und portabler werden und dank eines schlichten Designs auch eine andere Zielgruppe als den reinen Spieler ansprechen. Eines dieser Geräte ist das Alienware m15, welches nun schon in der dritten Generation erhältlich ist. 

Zwar können auch das Alienware m15 R3 auf überaus potente Hardware zurückgreifen, mit der sich selbst die anspruchsvollsten Grafikkracher problemlos in den höchsten Grafiksettings spielen lassen, jedoch sind sie mit einer Bauhöhe von nur 19,9 mm und einem Gesamtgewicht von etwa 2,11 kg deutlich kompakter, leichter und portabler und eignen sich damit bestens als leistungsfähiger Alltagsbegleiter, um schnell mit in die Tasche gesteckt zu werden. Obendrein gibt es ein schlichtes, aber edles Design mit Gaming-typischen Features wie einem Alien-Logo auf dem Bildschirmdeckel oder eine RGB-Beleuchtung, die weiter über die Tastatur hinausgeht.

Unter der Haube gibt es natürlich einen aktuellen Intel-Core-Prozessor der zehnten Generation, der mit einer flotten, diskreten Grafiklösung der Turing-Reihe sowie einer schnellen PCI-Express-SSD und reichlich Arbeitsspeicher kombiniert wird. Das Basismodell bietet einen Intel Core i5-10300H mit einer NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti an, lässt sich in der Topausstattung jedoch auch mit einem Intel Core i9-10980HK und einer NVIDIA GeForce RTX 2080 in der Max-Q-Version bestücken. Dazu gibt es bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher und maximal zwei M.2-SSDs für den Massenspeicher. Auf Seiten des Displays steht stets ein 15,6 Zoll großer Bildschirm mit Full-HD-Auflösung und 144 Hz sowie G-Sync-Technik bereit – gegen Aufpreis lassen sich sogar ein 300-Hz-Panel oder ein OLED-Display mit UHD-Auflösung konfigurieren. 

Man bzahlt so mindestens 1.400 Euro, wobei man den 15-Zöller mit allen Extras schnell auf über 3.500 Euro bringen kann. Dann gibt es zahlreiche Zusatz-Features wie eine tobii-Eyetracking-Kamera zur Gestensteuerung.

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Für unseren Test versorgte uns Alienware wieder einmal mehr mit einem seiner Topmodelle. Das Testmuster wird von einem Intel Core i9-10980HK und einer NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q nebst 32 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher angetrieben und schlägt so mit einem Preis von rund 3.199 Euro zu Buche. 

Wie sich der kompakte High-End-Gamer in der Praxis schlägt, erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.


Herzstück unseres Alienware m15 R3 ist ein Intel Core i9-10980HK. Er zählt mitunter zu den schnellsten Mobil-Prozessoren von Intel und entspringt der aktuellen Comet-Lake-Generation, die im 14-nm-Prozess vom Band läuft. Ihm zur Seite stehen insgesamt acht Kerne mit 16 Threads, die sich mit einem Basis- und Boost-Takt von 2,4 bis 5,3 GHz ans Werk machen. Damit hat Intel im Vergleich zur Vorgänger-Generation vor allem an der Taktschraube gedreht, ohne dabei die thermische Verlustleistung anzupassen, denn das Topmodell wird weiterhin in der 45-W-Klasse geführt. Ein 16 MB großer L3-Cache rundet das Gesamtpaket ab. 

Für Spieler weitaus wichtiger ist die Grafikkarte. Hier hat Alienware bei unserem Testmuster ebenfalls sehr hoch gegriffen und sich für eine NVIDIA GeForce RTX 2080 Super in der sparsamen Max-Q-Variante entschieden. Sie entspricht technisch fast 1:1 ihrem Gegenstück aus dem Desktop, wurde jedoch deutlich im Takt beschnitten, um sich den thermischen Gegebenheiten und Möglichkeiten bei der Stromversorgung im Notebook anzupassen. Sie basiert auf der rund 13,6 Milliarden Transistoren starken TU104-GPU, die NVIDIA im 12-nm-Prozess fertigen lässt. Insgesamt stehen 3.072 Shadereinheiten, 192 Textureinheiten und 64 Rasterendstufen sowie natürlich die hardwarebeschleunigenden Raytracing-Einheiten in Form der Tensor- und RT-Cores bereit. Der Chip kann obendrein auf einen 8 GB großen GDDR6-Videospeicher samt 256-Bit-Interface zurückgreifen.

Die Taktraten werden von Alienware mit 975/1.230/1.375 MHz angegeben. In der Praxis erreicht unser Testmuster jedoch weitaus höhere Frequenzen, wie wir später noch feststellen werden.

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Dazu gibt es 32 GB RAM, die sich aus zwei 16-GB-Modulen im Dual-Channel-Moduls zusammensetzen. Obwohl der integrierte Speichercontroller des verbauten Comet-Lake-Prozessors standardmäßig nur 2.933 MHz schnelle Speicherriegel verlangt, hat sich Alienware für 3.200 MHz schnelle Module entschieden und sorgt so für eine höhere Speicherleistung. Das Betriebssystem ist auf einer 512 GB großen M.2-SSD vorinstalliert, die natürlich per PCI-Express angebunden wird. Ein zweites Laufwerk für die doch speicherintensive Spielesammlung gibt es bei unserem Testmuster nicht. Das Alienware m15 R3 lässt sich jedoch mit einem zweiten NVMe-Datenträger kombinieren. 

Das Display misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und löst nativ mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei 60 Hz auf. Alienware hat sich hier für ein OLED-Modell und damit für eine kostenpflichtige Aufrüst-Option entschieden. Direkt darunter gibt es Eyetracking-Kameras von tobii zur Gestensteuerung. Insgesamt bezahlt man für unsere Testkonfiguration so im Onlineshop des Herstellers rund 3.199 Euro.

Alienware M15 R3
 
Prozessor: Intel Core i9-10980HK
Prozessor - Kerne: 8
Prozessor - Grundtakt: 2,4 GHz
Prozessor - Turbotakt: 5,3 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 16 MB
Arbeitsspeicher 32 GB - DDR4-3200
Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Max-Q

Grafikkarte - Grafikspeicher 8 GB
Festplatte/SSD

1x 512 GB NVMe

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 2.673,6 / 1.593,8 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: OLED
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 3.840 x 2160
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Display - Bildwiederholfrequenz 60 Hz
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 82
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Abmessungen: 106 x 61 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DisplayPort 1
USB 2.0:

-

USB 3.1 Gen1: 2
USB 3.1 Gen2: 1
USB Typ-C: 1
Thunderbolt 3: 1
Audio: 2x 3,5 mm Klinke
Gehäuse 
 
Akku: 90 Wh
Material: Magnesiumlegierung
Abmessungen: 360,3 x 276 x 19,9 mm
Gewicht 2,11 kg
Preis und Garantie 
 
Preis:3.199 Euro
Garantie: 24 Monate

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Gegenüber dem Alienware Area-51m R2 aus unserem letzten Test fällt das Alienware m15 R3 deutlich kompakter aus –das für einen Gaming-Boliden und vor allem für ein Alienware-Gerät eher schlichte Design aber bleibt. Auch bei diesem Modell setzen die US-Amerikaner auf ein Hinge-Forward-Design, bei dem der Bildschirm auf dem Gehäuse leicht nach vorne gerückt ist, während der dadurch frei gewordene Platz zusätzlich für die Kühlung verwendet wird. Bei der "Legend" genannten Farbgebung hat man sich für Schwarz und Weiß entschieden. Während der Bildschirm und der hintere Kühlungsbereich komplett in mattem und glänzendem Schwarz gehalten sind, erstrahlt der Rest in schlichtem Weiß, wobei das Gehäuse aus Magnesium-Legierung hier mit einer Softtouch-Oberfläche überzogen wurde. Den Display-Deckel ziert das Alienware-Logo, das im Betrieb sogar aufleuchtet. An der Unterseite und im oberen Bereich des Tastaturbetts gibt es eine Wabenstruktur, die für weitere Abwechslung im Design sorgt und obendrein die Belüftung verbessert. 

Eine Wartungsklappe, über die man einen einfachen Zugriff auf den Speicher des Alienware m15 R3 gehabt hätte, gibt es nicht. Für ein manuelles Upgrade oder einen späteren Austausch muss die gesamte Unterseite abgenommen werden, was jedoch vergleichsweise leicht von der Hand geht. Insgesamt bringt es der 15-Zöller auf Abmessungen von 360,3 x 276 x 19,9 mm und stemmt ein Kampfgewicht von nur etwa 2,11 kg auf die Waage. Damit zählt der Gaming-Bolide klar zu den kompakteren Geräten und kämpft gegen Modelle wie das MSI GE65 Raider, das Acer Nitro 5 oder das Razer Blade Pro und das ASUS ROG Zephyrus M

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Die vergleichsweise kompakten Abmessungen und das gute Gewicht schlagen sich bei unserem Testmuster nicht negativ auf die Verarbeitungsqualität und Stabilität nieder. Im Gegenteil: Das Alienware m15 R3 kann mit der Stabilität seines größeren Area-51m-Bruders locker mithalten. Selbst auf stärkeren Druck hin gibt das Chassis an keiner Stelle nach, scharfe Kanten gibt es keine und auch die Spaltmaße sind hervorragend herausgearbeitet – die hochwertige Materialwahl der Magnesiumlegierung punktet hier. Die Displayscharniere sind ebenfalls sehr verwindungssteif und wackeln bei stärkeren Erschütterungen beispielsweise im Zug nicht störend nach. Dank der Softtouch-Oberfläche sind selbst nach mehreren Betriebsstunden keine störenden Schmutz- und Fettflecken ausfindig zu machen, wobei dies bei der schwarzen Geräteversion natürlich anders sein kann.

Anschlüsse

Anschlussseitig hat das Alienware m15 R3 eigentlich alles zu bieten, was das Spieler-Herz begehrt. Obendrein sind die Anschlüsse clever im Gehäuse integriert, denn besonders klobige und eher selten genutzte Ports finden sich auf der Rückseite hinter dem Bildschirm. Hier stellt unser Testmuster einmal HDMI, einmal mini-DisplayPort und einen Thunderbolt-3-Port sowie den hauseigenen, proprietären Docking-Anschluss für den Graphics Amplifier bereit. Weiterhin erfolgt die Stromzufuhr an der Rückseite über ein externes 240-W-Netzteil. 

An den beiden Seiten stellt der 15-Zöller drei herkömmliche USB-3.2-Schnittstellen nach Typ-A, einen Ethernet-Port, welcher sogar eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 2,5 GBit/s erlaubt, und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines Headsets bereit. Zwei separate Ein- und Ausgänge wären hier sicherlich die komfortablere Lösung gewesen. Immerhin ist noch ein microSD-Kartenslot mit von der Partie, welcher inzwischen von immer mehr Herstellern ausgespart wird. 

Die Anschlüsse befinden sich allesamt im vorderen Seitenteil, während der hintere Bereich von zahlreichen Lufteinlässen genutzt wird. Drahtlos wird per schnellem WiFi 6 inklusive Killer-Funktionalität, bei welcher der Spieletraffic priorisiert im Netzwerk verarbeitet wird, und Bluetooth 5.1 kommuniziert.

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Tastatur und Touchpad

Bei der Tastatur setzt Alienware bei seinem m15 R3 auf einfache Chiclet-Tasten, die mit einem besonders kurzen Hub von 1,7 mm auffallen und ein durchaus knackiges Feedback ermöglichen. Mit Abmessungen von 15 x 15 mm bieten die Tastenkappen die übliche Größe, einen separaten Nummernblock gibt es jedoch nicht. Auch die zusätzlichen, frei programmieren Makro-Tasten sind beim kleinen Schwestermodell des Alienware Area-51m R2 entfallen – nicht jedoch die integrierte RGB-Hintergrundbeleuchtung, die sich sogar für jede Taste über das Command Center einzeln konfigurieren lässt. Sie ist sehr leuchtstark und gleichmäßig, wobei einzelne Tasten wie die Leertaste überhaupt nicht aufleuchten. 

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Das Touchpad ist mit 105 x 60 mm großzügig dimensioniert und verfügt dank der gläsernen Oberfläche über sehr gute Gleiteigenschaften und eine hohe Präzision, die selbst zu den Ecken oder den Rändern hin nicht abnimmt. Alienware setzt auf ein Clickpad ohne dedizierte Maustasten, womit die Eingabe direkt über den Mausersatz erfolgt. Für deren Betätigung muss jedoch vergleichsweise viel Kraft aufgewendet werden – der Nutzer wird dafür mit einem klaren und lauten Klickgeräusch zur Bestätigung belohnt. Insgesamt zählt der Mausersatz zu den besseren im Bereich der Gaming-Notebooks – ambitionierte Spieler werden jedoch auch weiterhin einen vollwertigen Gamer-Nager über USB anschließen wollen.


Display

Schon das Basis-Modell des Alienware m15 R3 kann mit einem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display mit einer hohen Bildwiederholrate von 144 Hz aufwarten. Gegen Aufpreis gibt es sogar noch schnellere 300 Hz oder ein OLED-Panel mit UHD-Auflösung und 3.840 x 2.160 Bildpunkten sowie 60 Hz. Letztere Aufrüstoption hat unser Testmuster. Technisch bietet der Bildschirm somit hohe Kontrast- und sehr gute Schwarzwerte. 

Die Helligkeit stimmt ebenfalls, wie unsere Messungen bestätigen: In der Spitze erreicht das Testmuster Werte von bis zu 481 cd/m², womit der Gaming-Bolide selbst für den Außeneinsatz und sehr helle Umgebungen bestens gerüstet ist. Dabei stimmt auch die Ausleuchtung, denn zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen gerade einmal 18 cd/m², die Homogenität erreicht knapp über 96 %, womit das OLED-Panel klar zu den besten am Markt gehört. Die Farbtemperaturen sind mit durchschnittlich etwa 6.669 K ebenfalls sehr gut abgestimmt. Viele Gaming-Notebooks fallen immer wieder mit zu kühlen Temperaturen und einem starken Blaustich auf. Beim Alienware m15 R3 ist das nicht der Fall.

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Die Software-Ausstattung

Die Software-Ausstattung ist zum Alienware Area-51m R2 aus unserem letzten Test identisch. Hier dient ebenfalls das Alienware Command Central als zentrale Anlaufstelle für alle möglichen Einstellungsmöglichkeiten. Es liest nicht nur die aktuellen Temperaturen des Intel Core i9-10980HK und der NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Max-Q aus, sondern informiert obendrein über deren Auslastung und anliegender Taktfrequenz. Stellenweise ist sogar eine Übertaktung möglich, die sich in unterschiedlichen Profilen auswählen lässt. Ebenso über das Command Center konfiguriert wird die AlienFX-Beleuchtung sowie die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Ansonsten sind ein Update-Tool für die schnelle Installation von Updates und eine Demoversion der Sicherheitssoftware McAffee vorinstalliert. Andere Hersteller bieten meist eine saubere Windows-Installationen an. Im Vergleich zu vergangenen Geräte-Generationen hat sich aber auch die Dell-Tochter in die richtige Richtung bewegt.

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Temperaturen

Mit Blick auf die durchaus schlanken Geräteabmessungen und die potenten und vor allem stromhungrigen und hitzigen Hardware-Komponenten fallen die Temperatur-Werte im Inneren nicht überraschend aus: Die liegen mit 98 °C für den Intel Core i9-10980HK und 77 °C für die NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Max-Q im hohen Bereich. Zu einer thermisch bedingten Leistungsabsenkung kommt es während unserer Tests jedoch zu keinem Zeitpunkt. Selbst wenn wir Hardware und Kühlung mittels Prime95 und Furmark voll an ihre Leistungsgrenze zwangen, arbeiten die beiden Komponenten mit mindestens 3,0 GHz, bzw. 1.485 MHz und damit mit ihren eigentlich spezifizierten Mindest-Taktraten. Das Alienware m15 R3 kann seine maximale Leistung also durchgängig abrufen. 

Die hohen Temperaturen im Inneren machen sich jedoch auch an der Oberfläche bemerkbar. Hier erreicht der 15-Zöller unter Volllast Werte von bis zu 55,4 °C, was bei Unachtsamkeit des Nutzers schon zu leichten Verbrühungen an der Haut führen kann. Diesen Höchstwert haben wir wie so häufig an der Unterseite im zweiten Quadranten und damit genau dort ermittelt, wo die Kühlung von Prozessor und Grafikkarte zusammenkommt. Doch auch darüber im Bereich von Tastatur und Touchpad werden noch über 51 °C erreicht, womit sich die Hände beim längeren Spielen stark aufheizen. Im Schnitt wird der Gaming-Bolide im Bereich des Tastaturbetts  wärmer als an der Unterseite. Wir haben durchschnittlich 37,6 und 36,9 °C gemessen. Im normalen Office-Betrieb kühlt das Gehäuse sehr schnell aus. Dann sinken die Durchschnittstemperaturen auf etwa 30 und 29,6 °C, die Höchstwerte fallen auf mindestens 33,1 °C ab und das obwohl das Alienware m15 R3 sogar einen semi-passiven Betrieb ermöglicht. 

Im Leerlauf arbeitet der 15-Zöller zeitweise komplett lautlos, die Lüfter werden bei moderater Last jedoch auf etwa 35 dB(A) beschleunigt, was für ein Gerät dieser Preis- und Leistungsklasse noch immer sehr gut ist. Unter Last kann die Kühlung jedoch richtig aufdrehen und das Gerät äußerst laut werden. Im Spielebetrieb erreicht unser Testgerät einen Geräuschpegel von 51,5 dB(A), in der Spitze können sogar 52,3 dB(A) gemessen werden. Damit ist der kompakte Gamer alles andere als ein Leisetreter.

Akku

Für unterwegs hat Alienware seinem neuen m15 R3 einen 90 Wh starken Akku spendiert. Dank ausgeklügelter Stromspartechniken wie beispielsweise der Optimus-Technologie von NVIDIA bei der bei Nichtgebrauch der dedizierten Grafiklösung automatisch auf die in der CPU integrierte GPU umgeschwenkt wird, sind im normalen Office-Betrieb immerhin 343 Minuten und damit etwa 5,7 Stunden drin. Wird die Hardware jedoch stark belastet, sinken die Laufzeiten deutlich. Dann wird der OLED-Bildschirm schon nach 134 Minuten und damit nach nur etwa anderthalb Stunden schwarz. Wieder voll einsatzbereit über das externe 240-W-Netzteil ist der Akku nach etwas mehr als zwei Stunden.

Dann genehmigt sich das Alienware m15 R3 im Leerlauf etwa 13,8 W und erweist sich somit als äußerst effizient. Im Spielebetrieb steigt der Energiehunger auf etwa 172,5 W an, im Volllast-Betrieb und Worstcase-Szenario können bis zu 247,5 W erreicht werden. Die acht Kerne des Intel Core i9-10980HK aber auch die NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Max-Q zollen hier ihren Tribut.


Cinebench 20

CPU

7374 XX


495 XX
5488 XX


523 XX
4433 XX


490 XX
4147 XX


472 XX
3902 XX


476 XX
3856 XX


483 XX
3832 XX


510 XX
3593 XX


511 XX
3404 XX


459 XX
2947 XX


462 XX
2785 XX


497 XX
2688 XX


442 XX
2507 XX


469 XX
2505 XX


463 XX
2428 XX


476 XX
2415 XX


470 XX
1892 XX


447 XX
1684 XX


425 XX
1652 XX


430 XX
1519 XX


359 XX
1506 XX


367 XX
1176 XX


410 XX
1042 XX


362 XX
1024 XX


402 XX
Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

3359 XX


199 XX
2472 XX


214 XX
1847 XX


210 XX
1837 XX


185 XX
1802 XX


213 XX
1789 XX


214 XX
1702 XX


189 XX
1655 XX


211 XX
1508 XX


185 XX
1383 XX


209 XX
1317 XX


194 XX
1291 XX


184 XX
1216 XX


178 XX
1173 XX


201 XX
1170 XX


188 XX
1038 XX


199 XX
771 XX


174 XX
731 XX


167 XX
712 XX


173 XX
666 XX


143 XX
517 XX


167 XX
504 XX


177 XX
499 XX


142 XX
424 XX


145 XX
Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 11

CPU

37.3 XX


2.18 XX
27.62 XX


2.46 XX
21.1 XX


2.14 XX
20.52 XX


2.38 XX
20.5 XX


2.43 XX
19.99 XX


2.42 XX
19.37 XX


2.19 XX
17.44 XX


2.36 XX
16.54 XX


2.08 XX
15.49 XX


2.30 XX
15.09 XX


2.27 XX
14.01 XX


2.09 XX
13.56 XX


2.27 XX
13.05 XX


2.17 XX
13.03 XX


2.19 XX
11.34 XX


2.09 XX
9.48 XX


2.02 XX
8.84 XX


2.19 XX
8.10 XX


1.95 XX
7.86 XX


2.01 XX
7.83 XX


2.13 XX
7.67 XX


1.61 XX
6.00 XX


1.93 XX
5.93 XX


1.81 XX
5.17 XX


1.67 XX
Punkte
Mehr ist besser

PCMark 10

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


7-Zip

MIPS
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate (Lesen/Schreiben)

3568.8 XX


3327.2 XX
3567.2 XX


3023.4 XX
3559.3 XX


3265.2 XX
3549.6 XX


3349.2 XX
3545.6 XX


2340.8 XX
3533.5 XX


2786.5 XX
3514.8 XX


3176.9 XX
3509.6 XX


2988.1 XX
3450.4 XX


1898.8 XX
3430.3 XX


2976.0 XX
3429.3 XX


2214.5 XX
3382.2 XX


3093.0 XX
3280.0 XX


2709.4 XX
3276.8 XX


3038.9 XX
3225.0 XX


2482.6 XX
3040.3 XX


1545.3 XX
2673.6 XX


1593.8 XX
2612.9 XX


1261.5 XX
2234.2 XX


1220.3 XX
2041.7 XX


822.1 XX
1986.6 XX


1678.1 XX
1979.1 XX


1348.3 XX
1899.9 XX


1714.0 XX
1885.9 XX


1758.4 XX
1774.1 XX


1720.3 XX
1562.4 XX


868.2 XX
MB/s
Mehr ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

40.1 XX


0.0 XX
41.3 XX


0.0 XX
41.6 XX


0.0 XX
41.7 XX


0.0 XX
42.4 XX


0.0 XX
42.5 XX


36.5 XX
46.8 XX


0.0 XX
47.1 XX


39.4 XX
47.3 XX


0.0 XX
48.4 XX


0.0 XX
49.3 XX


37.1 XX
50.1 XX


37.1 XX
50.4 XX


0.0 XX
50.7 XX


38.2 XX
51.1 XX


35.4 XX
51.1 XX


0.0 XX
51.2 XX


0.0 XX
51.2 XX


40.7 XX
51.5 XX


0.0 XX
52.6 XX


38.3 XX
53.2 XX


38.9 XX
54.7 XX


36.9 XX
57.3 XX


39.2 XX
61.8 XX


43.8 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme und Akkulaufzeit

Leistungsaufnahme

Idle/Load

43.2 XX


7.3 XX
45.0 XX


6.5 XX
45.0 XX


5.1 XX
48.2 XX


7.8 XX
53.8 XX


6.4 XX
61.6 XX


5.7 XX
61.6 XX


5.7 XX
77.9 XX


16.2 XX
86.4 XX


7.8 XX
139.7 XX


20.9 XX
148.6 XX


15.5 XX
149.4 XX


10.8 XX
158.7 XX


9.0 XX
158.7 XX


9.0 XX
161.2 XX


26.0 XX
172.5 XX


13.8 XX
173.2 XX


23.3 XX
178.9 XX


14.3 XX
192.8 XX


18.8 XX
214.5 XX


15.2 XX
222.4 XX


12.9 XX
234.5 XX


52.3 XX
252.2 XX


71.5 XX
397.8 XX


28.5 XX
Watt
Weniger ist besser

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

1066 XX


152 XX
1030 XX


144 XX
1027 XX


142 XX
998 XX


240 XX
813 XX


167 XX
812 XX


123 XX
644 XX


205 XX
587 XX


102 XX
579 XX


220 XX
495 XX


156 XX
491 XX


100 XX
470 XX


137 XX
458 XX


179 XX
444 XX


78 XX
429 XX


166 XX
427 XX


186 XX
379 XX


63 XX
343 XX


134 XX
334 XX


106 XX
247 XX


91 XX
216 XX


68 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 10 – Modern Office / Gaming

756 XX


120 XX
713 XX


586 XX
701 XX


232 XX
682 XX


148 XX
673 XX


126 XX
661 XX


113 XX
650 XX


157 XX
540 XX


217 XX
480 XX


476 XX
470 XX


107 XX
428 XX


135 XX
393 XX


127 XX
365 XX


64 XX
319 XX


61 XX
261 XX


109 XX
254 XX


72 XX
210 XX


80 XX
193 XX


56 XX
169 XX


86 XX
Minuten
Mehr ist besser


Blender

bmw27

Sekunden
Weniger ist besser

Blender

classroom

Sekunden
Weniger ist besser

Corona

Benchmark

Sekunden
Weniger ist besser

Handbrake

UHD Demo Nature

Sekunden
Weniger ist besser

VeraCrypt

AES

GB/s
Mehr ist besser

V-Ray

CPU

Sekunden
Weniger ist besser

V-Ray

GPU

Sekunden
Weniger ist besser


Futuremark 3DMark

FireStrike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

FireStrike Extreme

Futuremark-Punkte
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