Acer Predator Helios 300 im Test: Solide Leistung zum attraktiven Preis

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acer predator helios 300 ph315-teaserDas Acer Predator Helios 300 konnte in der Vergangenheit nicht nur mit einer soliden Gaming-Performance aufwarten, sondern wusste obendrein mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen. Mit potenter Hardware, einem schnellen Bildschirm und zahlreichen weiteren Gadgets wie eine RGB-Beleuchtung oder Killer-Netzwerkchips hat das Gerät eigentlich alles zu bieten, was das Gamer-Herz begehrt. Wir haben das Topmodell der neuen Modellgeneration ausführlich auf den Prüfstand gestellt.

Zu seiner alljährlichen Global Pressconference, die 2020 aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie rein digital abgehalten wurde, machte Acer eine Vielzahl von Neuankündigungen, die vor allem den Gaming-Sektor betrafen. Mit dabei war unter anderem die Neuauflage des Acer Predator Helios 300. Dieses stand in der Vergangenheit immer für eine solide Leistung zu einem attraktiven Preis. Für knapp über 1.000 Euro bekommen Spieler auch in diesem Jahr wieder einiges geboten. Seit diesem Monat und damit erst seit wenigen Tagen ist die neue Modell-Generation im Handel erhältlich. 

Wie in den Jahren zuvor gibt es das Acer Predator Helios 300 wahlweise mit 15,6 oder 17,3 Zoll großem Bildschirm, dessen blickwinkelstabiles IPS-Panel natürlich eine gamerfreundliche Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und mindestens eine Bildwiederholrate von 120 Hz bietet. Die besser ausgestatteten und teureren Modellvarianten gibt es sogar mit noch schnelleren 144 oder gar 240 Hz. Damit macht Acer hohe Display-Geschwindigkeiten auch in den unteren Preis- und Leistungsklassen salonfähig. Bei der Hardware stellt man natürlich auf die Comet-Lake-H-Prozessoren von Intel sowie auf die neuen Super-Grafikkarten von NVIDIA um. 

Je nach Geldbeutel gibt es entweder einen Intel Core i7-10750H oder einen Core i5-10300H sowie bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher. Für die 3D-Beschleunigung zeichnet sich mindestens eine NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti verantwortlich, wobei im Flaggschiff-Modell des Acer Predator Helios 300 eine NVIDIA GeForce RTX 2070 Super werkelt. Die Modelle dazwischen, wie die GeForce RTX 2060 oder die GeForce GTX 1660 Ti werden ebenfalls angeboten. 

Auf Seiten des Massenspeichers bietet man je nach Ausstattung bis zu 1 TB SSD-Speicher mit schneller PCI-Express-Anbindung an und kombiniert diesen wahlweise mit einem schnellen RAID-0-Verbund oder einem zusätzlichen 2,5-Zoll-Laufwerk auf Magnetspeicher-Basis. WiFi 6 und Killer-Netzwerk sowie ein 4-Zellen-Akku und eine RGB-Beleuchtung runden das Gesamtpaket weiter ab.

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Für unseren Test versorgte uns Acer mit dem schnellsten Vertreter seines neuen Predator Helios 300. Unser 15-Zöller wird von einem Intel Core i7-10750H, einer NVIDIA GeForce RTX 2060 nebst 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und einer 1-TB-SSD befeuert. Kostenpunkt: Etwas über 1.500 Euro

Wie sich der Gaming-Bolide im Spielealltag schlägt, das erfährt man diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten! 

Preise und Verfügbarkeit
Acer Predator Helios 300 PH315
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.558,69 EUR



Herzstück unseres Acer Predator Helios 300 ist ein Intel Core i7-10750H. Er wurde erst vor wenigen Monaten ins Notebook entlassen und kann gegenüber seinem Vorgänger mit einer höheren Takteffizienz und mehreren Kernen auf sich aufmerksam machen. In unserem Fall stehen sechs Kerne mit zwölf Threads zur Verfügung, die sich mit einem Basis- und Boost-Takt von 2,6 bis 5,0 GHz ans Werk machen und auf einen 12 MB großen L3-Cache zurückgreifen können. 

Trotz der höheren Taktraten gegenüber dem Intel Core i7-9750H, welcher in den meisten Gaming-Notebooks eingesetzt wurde und damit klar zum mobilen Brot-und-Butter-Modell zählte, klassifiziert Intel ihn weiterhin in der 45-W-TDP-Klasse ein. Das Helios-Gerät wird außerdem mit kleinerem Intel Core i5-10300H angeboten.

Die integrierte Intel UHD Graphics wird jedoch überwiegend im Office-Modus genutzt, um Abwärme und vor allem Leistungsaufnahme einzusparen. Für aufwendigere Arbeiten steht dem Acer Predator Helios 300 eine dedizierte GeForce-Grafik zur Verfügung, die von der NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti bis hin zur GeForce RTX 2070 Super reicht. Unser Topmodell kann hier mit einer RTX 2060 aufwarten, womit insgesamt 1.920 Shadereinheiten und ein 6 GB großer GDDR6-Videospeicher samt 192-Bit-Interface zur Verfügung stehen. Die Taktraten werden mit 1.005/1.350 und 1.363 MHz angegeben, wobei in der Praxis aufgrund der leistungsstarken Kühlung des Acer Predator Helios 300 kurzzeitig höhere Frequenzen erreicht werden sollten. 

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Beim Arbeitsspeicher hat sich Acer für zwei Module mit jeweils 8 GB und 2.933 MHz entschieden. Das war nicht immer so, häufig wurde in den unteren Preisregionen nur ein einziges Modul oder nur sehr langsam getakteter Speicher verbaut. Das Betriebssystem ist auf einer schnellen NVMe-SSD mit satten 1 TB Speicherplatz vorinstalliert, wobei diese in zwei Partitionen zu je 512 GB unterteilt ist. Preislich muss man für diese Konfiguration knapp über 1.500 Euro einkalkulieren, wobei die Produktfamilie bereits zu Preisen ab etwa 1.100 Euro startet. 

Acer Predator Helios 300 PH315-53
 
Prozessor: Intel Core i7-10750H
Prozessor - Kerne: 6
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 5,0 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 12 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4-2933
Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 2060

Grafikkarte - Grafikspeicher 6 GB
Festplatte/SSD

1x 1.024 GB NVMe

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 3.280 / 2.709, 4 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Display - Bildwiederholfrequenz 144 Hz
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 107 x 78 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (mini)
USB 2.0:

-

USB 3.1 Gen1: 3
USB 3.1 Gen2: -
USB Typ-C: 1
Thunderbolt 3: -
Audio: 1x 3,5 mm Kombijack
Gehäuse 
 
Akku: 58,7 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen: 363 x 255 x 22,9 mm
Gewicht 2,3 kg
Preis und Garantie 
 
Preis:1.550 Euro
Garantie: 24 Monate

Preise und Verfügbarkeit
Acer Predator Helios 300 PH315
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.558,69 EUR



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Das Acer Predator Helios 300 ist ein sehr schlicht gehaltenes Gaming-Notebook, das mattes Schwarz mit einigen Farbakzenten in Türkis und Silber kombiniert. Auf dem Displaydeckel ziert das Predator-Logo, welches je nach Einfallswinkel des Lichts sogar den Eindruck erweckt, als würde es eigenständig leuchten. Daneben gibt es auf beiden Seiten zwei türkis-farbene Streifen. 

Die Materialwahl fällt zugunsten eines besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses ausschließlich auf Kunststoff. Der Verarbeitungsqualität oder gar der Stabilität tut dies jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Das Acer Predator Helios ist hervorragend verarbeitet. Unsaubere Spaltmaße oder scharfe Kanten gab es bei unserem Testmuster nicht. Die beiden Display-Scharniere sind sehr verwindungssteif, erlauben jedoch ein einfaches Öffnen mit nur einer Hand. Einzig der Display-Rahmen lässt sich nach unserem Geschmack zu stark verbiegen.

Auf der Rückseite sowie direkt hinter dem Bildschirm sind zahlreiche Lüftungsschlitze für die Kühlung vorgesehen. Acer setzt auf zwei separate Kühlkammern für Prozessor und Grafikkarte, die jeweils über einen eigenen Lüfter bedient werden. Hier kommt die hauseigene Aeroblade-3D-Technik zum Einsatz, bei der ein bionisches Design mit 59 besonders schlanken Lüfterblättern von nur 0,1 mm eingesetzt werden. Dank des ausgeklügelten Winglet-Designs entlang der oberen und unteren Lüfterkante sowie der geschwungenen Lamellen sollen störende Turbulenzen und Luftverwirbelungen reduziert werden, was die Kühlleistung, aber auch das Lautstärke-Verhalten verbessern soll. 

Mithilfe der Turbo-Taste lässt sich die Kühlung mit nur einem einzigen Tastendruck auf ihre maximale Leistung stellen. Dann ist das Acer Predator Helios 300 alles andere als leise.

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Im Nummernblock ist eine weitere Funktions-Taste integriert, die die PredatorSense-Software sofort öffnet. Über sie kann man ein automatisches Overclocking einstellen, die Temperaturen von CPU und GPU auslesen oder ein Feintuning für die beiden Bionic-Lüfter vornehmen und die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur konfigurieren. Letztere ist standardmäßig und passend zu den Farbakzenten auf dem Bildschirmdeckel auf Türkis gestellt. 

Insgesamt bringt es das Acer Predator Helios 300 auf Abmessungen von 363,4 x 255 x 22,9 mm und erweist sich damit als erfreulich kompakt, stemmt jedoch fast 2,5 kg auf die Waage. Andere Geräte dieser Preis- und Leistungsklasse sind da etwas leichter, häufig aber auch dicker. Das Helios 300 ist somit ein echtes Mittelding.

Anschlüsse

Was die Anschlüsse angeht, so hat das Acer Predator Helios 300 eigentlich alles zu bieten, was das Gamer-Herz begehrt, wobei Thunderbolt 3 trotz der Intel-Plattform nicht mit von der Partie ist. Auf der linken Geräteseite bietet der 15-Zöller neben der Gigabit-LAN-Schnittstelle zwei USB-3.1-Schnittstellen nach Typ A und einen 3,5-mm-Klinken-Kombi-Anschluss für ein Headset. Hier wären zwei separate Ein- und Ausgänge die praktikablere Lösung gewesen. 

Gegenüberliegend gibt es eine weitere Typ-A-Buchse sowie eine moderne Typ-C-Schnittstelle, wobei sich diese wie gesagt nicht mit dem Thunderbolt-3-Protokoll versteht. Dafür sind ein normaler HDMI-Ausgang und ein mini-DisplayPort-Ausgang vorhanden. Alle Anschlüsse sind jeweils mittig angebracht, wobei besonders klobige Anschlüsse wie der Netzwerk-Port oder die Video-Buchsen am hinteren Ende angebracht sind. Der Großteil des Seitenteils ist von zahlreichen Lüftungsschlitzen für die Kühlung durchzogen. 

Der Anschluss für das externe 230-W-Netzteil erfolgt über die Rückseite. Drahtlos wird per schnellem WiFi 6 und Bluetooth 5.1 kommuniziert. Dank DoubleShot-Pro-Technik wird der Netzwerk-Traffic von Spielen auch kabelgebunden vom System priorisiert verarbeitet. 

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Tastatur und Touchpad

Bei der Tastatur setzt Acer bei seinem Predator Helios 300 zugunsten eines besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses auf eine herkömmliche Chiclet-Tastatur, die zwar über eine RGB-Hintergrundbeleuchtung verfügt, sich jedoch lediglich in vier Zonen unterteilt einstellen lässt. Bei teureren Geräten kann die für jede Taste einzeln eingestellt werden. Ab Werk leuchten die LEDs türkis-farben auf, die für Spieler wichtigen WASD-Tasten sind aber auch so farblich gesondert hervorgehoben. 

Dank der konkaven Tastenkappen ist ein schnelles und vor allem treffsicheres Tippen problemlos möglich. Das Feedback ist bei mittlerem Tastenhub gut, die Tasten sind teilweise jedoch zu leichtgängig. Bei unserem Testgerät kam ein englisches Tastatur-Layout zum Einsatz, das Gerät gib es in dieser Ausstattung aber natürlich auch mit deutschem Layout.

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Der Mausersatz zeigt sich mit Abmessungen von 107 x 78 mm beim Platz sehr großzügig, ist insgesamt jedoch etwas nach links gerutscht und nicht mittig unter der Tastatur angebracht. Das soll die Ergonomie bei längeren Spiele- und Tipp-Sessions verbessern. Da Acer auf ein Clickpad setzt, gibt es keine dedizierten Maustasten für den linken und rechten Mausklick. Das Klick-Feedback ist hervorragend, die Gleiteigenschaften der leicht angerauten Oberfläche könnten jedoch etwas besser sein. Zudem nimmt die Präzision vor allem zu den Rändern hin und in den Ecken etwas ab. Multi-Touch-Gesten wie Pinch-to-Zoom oder das Scrollen über zwei Finger im Browser werden jedoch schnell und präzise umgesetzt. Insgesamt ist das Touchpad nur mittelmäßig, für die Preisklasse jedoch angebracht.


Display

Was das Display anbelangt, so hinterlässt das Acer Predator Helios 300 einen eher durchwachsenen Eindruck. Zwar zeigt es sich mit einem Verhältnis von 1.061:1 relativ kontrastreich und ist mit einer Homogenität von knapp 88 % relativ gut ausgeleuchtet, bleibt insgesamt jedoch etwas zu dunkel. In der Spitze konnten wir unserem Testgerät 310 cd/m² entlocken, was für den Außeneinsatz und sehr helle Umgebungen gerade noch so zu gebrauchen ist. Zwischen dem hellsten und dunkelsten Quadranten liegen 39 cd/m². 

Was die Farbwiedergabe anbelangt, so sind die Farbtemperaturen etwas zu kühl eingestellt. Während das Optimum bei runden 6.500 K liegt, erreicht das Panel von AU Optronics durchschnittlich etwa 8.528 K, womit der Bildschirm über einen starken Blaustich verfügt, was aktuell bei vielen Gaming-Notebooks der Fall ist. Deutlich besser schneiden die teuren Allround-Geräte ab, die auch den Kreativ-Arbeiter ansprechen, wie beispielsweise das Gigabyte Aero 15

Dafür zeigt sich der 15,6 Zoll große Bildschirm sehr reaktionsfreudig und erreicht eine Bildwiederholrate von 144 Hz bei 3 ms. Nativ arbeitet das Display mit gamerfreundlichen 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Das Acer Predator Helios 300 gibt es sogar mit noch schnellerem 240-Hz-Panel und in einer etwas größeren Variante mit 17,3 Zoll Diagonale. 

Auf Adaptive Sync muss man jedoch verzichten. Auch das gibt es nur bei teureren Geräten, dafür ist NVIDIA Optimus-Technologie uneingeschränkt nutzbar, womit die dedizierte Grafiklösung bei Nichtgebrauch automatisch abgestellt und auf die sparsamere CPU-Grafik umgestellt wird. 

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Die Software-Ausstattung

Was die Software-Ausstattung anbelangt, so kann sich Acer wieder einmal mehr die Konkurrenz zum Vorbild nehmen. Denn während viele Hersteller auf eine sehr saubere Windows-Installation ohne unnötige Demoversionen oder gar Bloatware setzen, gibt es auf unserem Testgerät zahlreiche Werbe-Verknüpfungen. 

Ein echtes Highlight ist das PredatorSense-Tool, das als zentrale Anlaufstelle für alle wichtigen Einstellungen der Geräte-Hardware dient. Es liest nicht nur die Temperaturen des Intel Core i7-10750H und der NVIDIA GeForce RTX 2060 sowie die allgemeine System-Temperatur aus, sondern y sogar ein einfaches Overlocking über vorgefertigte Profile. In den Modi "Fast" und "Extreme" werden die TGP-Spitzen beider Komponenten erhöht, womit in der Praxis die Boost-Frequenzen über einen längeren Zeitraum gehalten werden sollen. Solch eine Funktion bietet nicht jeder Hersteller an. Außerdem kann Einfluss auf die Geschwindigkeit der bionischen Aeroblade-Lüfter genommen oder häufig genutzte Apps und Spiele direkt gestartet werden. 

Ebenfalls mit von der Partie ist das bekannte Acer Care Center, das Auskunft über Garantie-Status gibt, Updates einspielen kann und die Erstellung eines Recovery-Mediums sowie das Löschen unnötiger Daten ermöglicht. 

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Temperaturen

Keine Probleme macht das Acer Predator Helios 300 bei der Kühlung. Zwar erreicht der Intel Core i7-10750H in der Spitze Temperaturen von bis zu 91 °C unter Last und auch die NVIDIA GeForce RTX 2060 wird mit 82 °C vergleichsweise warm, zu einer thermisch bedingten Leistungsabsenkung kommt es jedoch nicht. Im Gegenteil: Prozessor und Grafikkarte machen sich mit mindestens 3.400 bzw. 1.365 MHz ans Werk, was beides deutlich über den angegebenen Grundtaktraten liegt. Der 15-Zöller kann damit seine maximale Leistung durchgehend abrufen. 

Die hohen Temperaturen im Inneren machen sich an der Oberfläche stellenweise bemerkbar. Im absoluten Worstcase-Szenario, das wir gewohnt mittels Prime95 und Furmark simuliert haben, heizt sich das Kunststoff-Gehäuse auf bis zu 48,5 °C auf, was deutlich zu warm ist und womit ein Schoß-Betrieb nur eingeschränkt zu empfehlen ist, denn diesen Maximalwert haben wir im zweiten Quadranten an der Unterseite gemessen und damit genau dort, wo die dicken Kupfer-Heatpipes der Kühlung von Prozessor und Grafikkarte zusammenkommen. 

Aber auch an der Oberseite wird der Gaming-Bolide sehr warm, denn auf der gegenüberliegenden Seite im Tastatur-Bett haben wir noch immer sehr warme 43,2 °C gemessen, womit die Hände des Spielers deutlich aufgewärmt werden. Im Schnitt wird das Acer Predator Helios 300 im Bereich des Topcases sogar ein gutes Stück wärmer als an der Unterseite. Im Schnitt stehen sich 35,7 und 34,9 °C gegenüber. 

Im Leerlauf bleibt das Gehäuse des Acer Predator Helios 300 ein gutes Stück kühler, wenngleich es verglichen mit vielen Konkurrenzgeräten auch hier etwas hitziger ausfällt. Dann sind es durchschnittlich zwischen 32,9 und 31,7 °C, wobei in der Spitze nur noch etwa 36 °C erreicht werden. 

Ein Leisetreter ist der Gaming-Bolide dabei nicht. Schon im normalen Office-Betrieb arbeitet die Kühlung durchgängig und erreicht in unseren Tests einen Schallpegel von 37,1 dB(A), was für diese Disziplin noch in Ordnung geht. Im Spielebetrieb drehen die beiden Aeroblade-Lüfter deutlich auf und sorgen für eine Geräuschkulisse von etwa 50,1 dB(A) – in der Spitze werden im Worstcase sogar bis zu 52,9 dB(A) erreicht, was alles andere als leise, jedoch typisch für ein Gaming-Notebook ist.

Akku

Für unterwegs hat Acer unserer Testkonfiguration ein 4-Zellen-Akku mit 58,7 Wh spendiert. Er schafft es dank ausgeklügelter Stromsparmechanismen, das Gerät im normalen 2D-Betrieb 413 Minuten lang zu versorgen, was in etwa 6,8 Stunden entspricht. Für ein Gaming-Gerät dieser Leistungsklasse ist das durchaus ein ordentlicher Wert. Werden Grafikkarte und Prozessor voll ausgelastet, sinkt die Laufzeit deutlich. Dann wird der 15,6 Zoll große Bildschirm schon nach 98 Minuten und damit nach etwas mehr als anderthalb Stunden schwarz. Wieder voll einsatzbereit über das externe 230-Netzteil ist der mobile Stromspender nach etwa 90 Minuten.

Dann genehmigt sich das Acer Predator Helios 300 je nach Leistungsszenario mit etwa 15,5 bis 198,2 W, wobei im normalen Spielebetrieb nur etwa 148,6 W aus der Steckdose gezogen werden.


Cinebench 20

CPU

7374 XX


495 XX
4147 XX


472 XX
3902 XX


476 XX
3856 XX


483 XX
3593 XX


511 XX
3404 XX


459 XX
2947 XX


462 XX
2785 XX


497 XX
2688 XX


442 XX
2507 XX


469 XX
2505 XX


463 XX
1892 XX


447 XX
1684 XX


425 XX
1652 XX


430 XX
1519 XX


359 XX
1506 XX


367 XX
1042 XX


362 XX
1024 XX


402 XX
Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

3359 XX


199 XX
1837 XX


185 XX
1789 XX


214 XX
1702 XX


189 XX
1655 XX


211 XX
1508 XX


185 XX
1383 XX


209 XX
1317 XX


194 XX
1291 XX


184 XX
1170 XX


188 XX
1038 XX


199 XX
771 XX


174 XX
731 XX


167 XX
712 XX


173 XX
666 XX


143 XX
504 XX


177 XX
499 XX


142 XX
424 XX


145 XX
Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 11

CPU

37.3 XX


2.18 XX
21.1 XX


2.14 XX
20.5 XX


2.43 XX
19.37 XX


2.19 XX
17.44 XX


2.36 XX
16.54 XX


2.08 XX
15.49 XX


2.30 XX
15.09 XX


2.27 XX
14.01 XX


2.09 XX
13.05 XX


2.17 XX
13.03 XX


2.19 XX
9.48 XX


2.02 XX
8.84 XX


2.19 XX
8.10 XX


1.95 XX
7.86 XX


2.01 XX
7.83 XX


2.13 XX
7.67 XX


1.61 XX
5.93 XX


1.81 XX
5.17 XX


1.67 XX
Punkte
Mehr ist besser

PCMark 10

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


7-Zip

MIPS
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate (Lesen/Schreiben)

3568.8 XX


3327.2 XX
3559.3 XX


3265.2 XX
3545.6 XX


2340.8 XX
3533.5 XX


2786.5 XX
3430.3 XX


2976.0 XX
3429.3 XX


2214.5 XX
3382.2 XX


3093.0 XX
3280.0 XX


2709.4 XX
3276.8 XX


3038.9 XX
3225.0 XX


2482.6 XX
3040.3 XX


1545.3 XX
2612.9 XX


1261.5 XX
2234.2 XX


1220.3 XX
2041.7 XX


822.1 XX
1986.6 XX


1678.1 XX
1899.9 XX


1714.0 XX
1885.9 XX


1758.4 XX
1774.1 XX


1720.3 XX
1562.4 XX


868.2 XX
MB/s
Mehr ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

40.1 XX


0.0 XX
41.6 XX


0.0 XX
42.4 XX


0.0 XX
42.5 XX


36.5 XX
46.8 XX


0.0 XX
48.4 XX


0.0 XX
50.1 XX


37.1 XX
50.4 XX


0.0 XX
50.7 XX


38.2 XX
51.1 XX


35.4 XX
51.1 XX


0.0 XX
51.2 XX


0.0 XX
51.2 XX


40.7 XX
52.6 XX


38.3 XX
53.2 XX


38.9 XX
54.7 XX


36.9 XX
57.3 XX


39.2 XX
61.8 XX


43.8 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme und Akkulaufzeit

Leistungsaufnahme

Idle/Load

43.2 XX


7.3 XX
45.0 XX


5.1 XX
48.2 XX


7.8 XX
61.6 XX


5.7 XX
61.6 XX


5.7 XX
77.9 XX


16.2 XX
86.4 XX


7.8 XX
139.7 XX


20.9 XX
148.6 XX


15.5 XX
149.4 XX


10.8 XX
158.7 XX


9.0 XX
158.7 XX


9.0 XX
161.2 XX


26.0 XX
173.2 XX


23.3 XX
192.8 XX


18.8 XX
222.4 XX


12.9 XX
234.5 XX


52.3 XX
252.2 XX


71.5 XX
Watt
Weniger ist besser

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

1030 XX


144 XX
998 XX


240 XX
813 XX


167 XX
812 XX


123 XX
644 XX


205 XX
587 XX


102 XX
579 XX


220 XX
495 XX


156 XX
491 XX


100 XX
470 XX


137 XX
444 XX


78 XX
429 XX


166 XX
427 XX


186 XX
379 XX


63 XX
216 XX


68 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 10 – Modern Office / Gaming

713 XX


586 XX
682 XX


148 XX
673 XX


126 XX
661 XX


113 XX
650 XX


157 XX
540 XX


217 XX
480 XX


476 XX
428 XX


135 XX
393 XX


127 XX
365 XX


64 XX
319 XX


61 XX
254 XX


72 XX
193 XX


56 XX
Minuten
Mehr ist besser


Blender

bmw27

Sekunden
Weniger ist besser

Blender

classroom

Sekunden
Weniger ist besser

Corona

Benchmark

Sekunden
Weniger ist besser

Handbrake

UHD Demo Nature

Sekunden
Weniger ist besser

VeraCrypt

AES

GB/s
Mehr ist besser

V-Ray

CPU

Sekunden
Weniger ist besser

V-Ray

GPU

Sekunden
Weniger ist besser


Futuremark 3DMark

FireStrike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

FireStrike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

FireStrike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Anno 1800

1.920 x 1.080 – Hoch

49.2 XX


44 XX
48.3 XX


44 XX
45.1 XX


42 XX
38.8 XX


36 XX
38.7 XX


31 XX
37.6 XX


33 XX
37.5 XX


34 XX
35.5 XX


32 XX
34.1 XX


31 XX
28.7 XX


23 XX
28.1 XX


20 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Anno 1800

Native Display-Auflösung – Hoch

48.3 XX


44 XX
45.1 XX


42 XX
38.8 XX


36 XX
38.7 XX


31 XX
37.6 XX


33 XX
37.5 XX


34 XX
34.1 XX


31 XX
33.9 XX


29 XX
31.9 XX


30 XX
28.7 XX


23 XX
28.1 XX


20 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield V

1.920 x 1.080 – Hoch

160.8 XX


149 XX
149.6 XX


140 XX
139.1 XX


130 XX
127.4 XX


123 XX
126.9 XX


84 XX
125.5 XX


120 XX
113.2 XX


105 XX
112.0 XX


95 XX
104.5 XX


57 XX
86.3 XX


81 XX
85.9 XX


75 XX
63.2 XX


42 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield V

Native Auflösung – Hoch

160.8 XX


149 XX
139.1 XX


130 XX
127.4 XX


123 XX
126.9 XX


84 XX
125.5 XX


120 XX
112.0 XX


95 XX
104.5 XX


57 XX
86.3 XX


81 XX
85.9 XX


75 XX
80.4 XX


75 XX
66.3 XX


61 XX
63.2 XX


42 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: Modern Warfare

1.920 x 1.080 – Extra Settings

105.5 XX


95.2 XX
94.6 XX


80.0 XX
92.6 XX


80.0 XX
89.2 XX


77.5 XX
84.8 XX


59.5 XX
80.9 XX


70.4 XX
80.8 XX


71.9 XX
80.7 XX


60.4 XX
76.9 XX


65.8 XX
71.1 XX


63.1 XX
58.0 XX


55.0 XX
44.8 XX


38.0 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: Modern Warfare

Native Auflösung – Extra Settings

105.5 XX


95.2 XX
92.6 XX


80.0 XX
89.2 XX


77.5 XX
84.8 XX


59.5 XX
80.9 XX


70.4 XX
80.8 XX


71.9 XX
80.7 XX


60.4 XX
76.9 XX


65.8 XX
58.0 XX


55.0 XX
49.7 XX


45.1 XX
44.8 XX


38.0 XX
37.1 XX


33.7 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

FIFA 20

1.920 x 1.080 – Hoch

178.5 XX


123.5 XX
158.7 XX


131.6 XX
158.6 XX


126.6 XX
154.3 XX


120.5 XX
149.9 XX


123.5 XX
144.3 XX


116.3 XX
138.4 XX


111.1 XX
135.7 XX


125.0 XX
134.2 XX


111.0 XX
130.6 XX


105.0 XX
120.5 XX


71.4 XX
99.5 XX


80.6 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

FIFA 20

Native Auflösung – Hoch

178.5 XX


123.5 XX
158.7 XX


131.6 XX
154.3 XX


120.5 XX
149.9 XX


123.5 XX
144.3 XX


116.3 XX
138.4 XX


111.1 XX
135.7 XX


125.0 XX
134.2 XX


111.0 XX
122.8 XX


98.0 XX
120.5 XX


71.4 XX
105.2 XX


78.7 XX
99.4 XX


80.6 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2

1.920 x 1.080 – Ultra

113.9 XX


95 XX
107.2 XX


90 XX
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90 XX
92.5 XX


77 XX
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86.0 XX


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84.9 XX


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82.6 XX


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48.1 XX


39 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2

Native Auflösung – Ultra

107.2 XX


90 XX
106.7 XX


90 XX
92.5 XX


77 XX
91.9 XX


76 XX
86.0 XX


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Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Shadow of Tomb Raider

1.920 x 1.080 – Hoch

73.9 XX


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