Notebook-FAQ: Alles was man über Laptops wissen muss

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In Kooperation mit Alienware

notebook faq 2020 alienware-teaserKaum eine Geräte-Klasse hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt wie die der Notebooks. Hatten entsprechende Gaming-Geräte gegenüber einem vollwertigen Desktop-System leistungsmäßig oft das Nachsehen, waren auch alltägliche Arbeitstiere nicht wirklich portabel, langläufig oder optisch ansehnlich. Vor allem mit der stetig verbesserten Effizienz von Prozessoren und Grafikkarten, aber auch dank kapazitätsstarker Akkus und schmalen Bildschirmrändern hat sich das in jeder Preis- und Leistungsklasse gehörig geändert. Wer sich fragt: "Welches Notebook passt zu mir?", dem geben wir in unserer FAQ in Kooperation mit Alienware das nötige Grundwissen an die Hand.

Noch vor wenigen Jahren fristeten vor allem Gaming-Notebooks ein unliebsames Dasein. Wer schnelle Spieler-Geräte haben wollte, der musste sich meist einen dicken und schweren Klopper auf den Schreibtisch stellen oder aber gegenüber einem vollwertigen Desktop-System Leistungseinbußen bei der Hardware in Kauf nehmen. Für den Produktiv-Arbeiter unterwegs gab es zwar durchaus portable Geräte, doch die waren meist etwas langsam, optisch nicht ganz so edel und vor allem bei den Laufzeiten nicht wirklich ausdauernd genug, um einen gesamten Arbeitstag zu überstehen. 

Spätestens mit dem Erscheinen der Max-Q-Grafikkarten von NVIDIA oder der Optimus-Technik, bei der bei Nichtgebrauch des dedizierten Grafikchips automatisch auf die sparsame CPU-Lösung umgestellt wird, hat sich das gehörig geändert. Auch Intel trug von Prozessor-Generation zu Prozessor-Generation seinen Teil dazu bei und machte seine Chips stetig effizienter und leistungsfähiger. Inzwischen gibt es sehr kompakte Geräte mit hoher Arbeitsleistung und langen Laufzeiten. Vor allem Gaming-Notebooks haben in den letzten Monaten deutlich abgespeckt. 

Jedoch haben sich nicht nur Gehäuse und Komponenten verbessert – auch immer mehr Techniken aus dem Desktop-Bereich finden im Notebook ihren Einsatz. Zu nennen wären hier zum Beispiel schnelle IPS-Panels mit hohen Bildwiederholfrequenzen, Adaptive Sync für ein ruckelfreies Bild, vorkalibrierte Displays mit HDR-Technik für den Film- und Video-Profi, oder vollwertige Gamer-Tastaturen mit mechanischen Switches und farbenfroher RGB-Hintergrundbeleuchtung, wie sie bei den Topmodellen der Hersteller, wie beispielsweise dem Alienware Area-51m zum Einsatz kommen. Die Kühlung musste auf die neuen Gegebenheiten ebenso angepasst, wie die Anschluss-Vielfalt aktualisiert werden, die heute bis hin zu USB Typ-C mit Thunderbolt 3, DisplayPort oder einen integrierten Kartenleser reicht. Fingerabdruck-Sensor und Windows-Helo-fähige Webcams sowie umfangreiche Software-Tools stehen inzwischen ebenfalls mit ganz oben auf der Wunschliste der Hersteller, genauso wie WiFi 6 oder Killer-Netzwerkchips und Bluetooth 5.

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Im Kern ging es bei all diesen Entwicklungen vor allem darum, sowohl das Spiele-Erlebnis wie auch den Arbeitsalltag unterwegs zu verbessern und zu verlängern. Alles, was man beim Notebook-Kauf heute beachten sollte, das erfährt man in dieser Notebook-FAQ in Zusammenarbeit mit Alienware.

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Formfaktor

Der wichtigste Faktor für die Größe eines Laptops ist natürlich das Display. Je größer die Bildschirm-Diagonale, desto umfangreicher fallen die Geräte-Abmessungen aus. Gängige Displaygrößen sind in der Regel 12,6; 13,3; 14,0 und 15,6 sowie 17,3 Zoll. Kleinere und größere Displaygrößen spielen heute kaum noch eine Rolle, wobei Geräte mit Letzterer meist zu den Desktop-Replacements zählen, die nicht dafür gedacht sind, ständig mit in den Rucksack für unterwegs gepackt zu werden, sondern dauerhaft auf dem Schreibtisch stehen sollen. Sie sind häufig dicker als Geräte mit kleinerer Display-Größe. Der Platz im Gehäuse bleibt jedoch nicht ungenutzt. Denn anstatt auf für Notebooks abgestimmte Hardware zu setzen, kommen hier echte Desktop-Komponenten zum Einsatz, was eben eine dickere und aufwendigere Kühlung erfordert. 

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Der Trend der letzten Jahre ist jedoch eindeutig: Kompaktere, dünnere und vor allem leichtere Geräte. Das hat sich vor allem im Gaming-Segment bemerkbar gemacht. Inzwischen werden 15,6-Zoll-Displays im bisherigen 14-Zoll-Formfaktor verbaut, was an den schlanken Thin-Bezel-Bildschirmrändern liegt. Je dünner das Gehäuse, desto weniger Platz gibt es jedoch für die Kühlung und den Akku. Einer der Vorreiter ist hier das Dell XPS 13 sowie dessen größerer Bruder Dell XPS 15.

Ebenfalls beliebt sind sogenannte Convertible-Geräte, die sich äußerst vielseitig nutzen lassen. Sie setzen auf einen kapazitiven Touch-Bildschirm, dessen Scharniere sich um 360° drehen lassen. Damit kann der Bildschirm unter die Tastatur geklappt werden und das Notebook wird so zum Tablet. Irgendwo dazwischen gesellen sich Allround-Geräte, bei denen die Hersteller versuchen, einen guten Mittelweg aus schneller Hardware und kompakten Abmessungen zu gehen.

Display

Die Diagonale ist nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal eines Displays. Auch dessen Technik kann je nach Geräteklasse variieren. Während Spieler eher auf ein schnelles Panel mit Zusatz-Techniken wie G-Sync schielen, ist dem professionellen Anwender, der im Video-Schnitt oder im Bildbearbeitungs-Sektor tätig ist, ein Bildschirm mit hoher Farbtreue wichtig. 

Prinzipiell haben sich auf dem Notebook-Markt drei verschiedene Panel-Typen etabliert: TN, IPS und OLED. TN-Monitore kommen vor allem in Geräten der unteren Preisbereiche zum Einsatz, aber auch in teureren Gaming-Modellen, wo sie besonders hohe Bildwiederholraten von 144 oder gar 240 Hz erreichen können. Sie erleben dort quasi eine Renaissance. IPS-Panels ziehen in Sachen Geschwindigkeit zwar langsam nach, erlauben obendrein jedoch höhere Blickwinkel und bieten einen größeren Farbraum bei gleichzeitig besserer Farbtreue. Sie finden in den meisten aktuellen Notebooks ihren Einsatz. 

Das Non-Plus-Ultra in Sachen Kontrast, Helligkeit, Schwarzwerte und Energieeffizienz sind OLED-Panels, welche es aktuell allerdings nur gegen Aufpreis in den absoluten Topmodellen, wie beispielsweise dem Dell XPS 15 mit 4K- und OLED-Screen gibt. Nachteil hier: Die Bildwiederholrate ist in der Regel auf 60 Hz begrenzt, womit sich OLED-Bildschirme für den Vollblut-Gamer weniger eignen. Dafür besitzen sie eine extrem kurze Reaktionszeit.

Gängige Panel-Typen:

Wer die genauen Hintergründe und Technik-Details zu den einzelnen Panel-Typen erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Blick in unsere Display-FAQ.

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Der Trend in den letzten Jahren ging ganz klar zu Displays mit besonders schmalen Display-Rahmen, sogenannte Thin-Bezel-Modelle. Die erlauben den Herstellern, schmale und kompakte Geräte zu bauen. Neben dem Panel-Typ und der Größe ist die Auflösung entscheidend. Je höhere diese ist, desto mehr Pixel werden dargestellt und desto mehr Platz hat man auf dem Desktop. Was im Arbeitsalltag nützlich ist, ist für Spieler nur bedingt praktisch: Denn die UHD-Auflösung bleibt eine Paradedisziplin für die Hardware und ist bei aktuellen Spiele-Titeln nur mit schnellen High-End-Komponenten brauchbar zu befeuern. 

Etabliert haben sich eigentlich nur zwei Auflösungen: Full HD mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten und UHD mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Kleinere und günstigere Geräte setzen vereinzelt noch auf 1.366 x 768 Bildpunkte. Davon abhängig ist dann auch das Bildformat, das meist bei 16:9 liegt. Hin und wieder bringen die Hersteller jedoch auch Exoten auf den Markt wie erst kürzlich ein Gerät mit 3:2-Format oder aber besonders breitformatige Geräte mit 16:10-Format und Auflösungen von 2.560 x 1.600 oder gar 3.830 x 2.400 Bildpunkten.

Die gängigsten Auflösungen:

Für den Außeneinsatz uneingeschränkt zu empfehlen, sind Displays mit einer Helligkeit von mindestens 300 Nits. Generell gilt: Je heller das Display, desto besser ist es in hellen Umgebungen – beispielsweise unter direkter Sonneneinstrahlung – ablesbar. Vorteilhaft wäre ein Modell mit matter Beschichtung und damit mit Anti-Glare-Display. Weit verbreitet bleiben spiegelnde Glare-Displays. Kreative Köpfe aus dem professionellen Umfeld sollten auf ein Modell mit extra großem Farbraum achten, beispielsweise dem sRGB- oder DCI-P3-Farbraum. Je höher die Prozentwerte, desto größer ist der jeweilige Farbraum. Viele Hersteller kalibrieren ihre Geräte entsprechend vor oder erlauben eine Anpassung mittels der Software. 

Daneben gibt es in Sachen Display einige Zusatzfeatures: Für Spieler wäre zum Beispiel G-Sync zu erwähnen. Bei dieser Technik wird die Bildausgabe der Grafikkarte an die Bildfrequenz des Monitors angepasst, womit das Bild insgesamt flüssiger und weniger verzerrt dargestellt wird. Das funktioniert jedoch nur in Verbindung mit einer aktuellen GeForce-Grafikkarte und einem entsprechend kompatiblen Display. Die HDR-Technik kommt vor allem bei teuren Modellen zum Einsatz und kann hier mit besonders hohen Helligkeitswerten aufwarten und damit den Kontrast deutlich erhöhen. Weniger für Spieler interessant und eher für das Sofa gedacht sind Touch-Displays. Sie sind kapazitiv und erlauben damit eine Bedienung per Fingertab oder einem separaten Pencil. 

Gehäuse

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Große Fortschritte in den letzten Jahren haben die Notebook-Hersteller bei der Verarbeitung und Materialgüte gemacht. Während günstige Modelle auf ein einfaches Kunststoff-Gehäuse setzen, kommen in den höheren Preisklassen hochwertige Metall-Chassis zum Einsatz, die die Stabilität deutlich erhöhen und aufgrund der besseren Wärmeleitfähigkeit sogar zur Kühlung und niedrigeren Oberflächen-Temperaturen beitragen. Hier setzen einige Hersteller auf ein Unibody-Design, bei dem das Gehäuse wie aus einem Guss gefertigt wird – Alienware greift bei seinen leistungsfähigen Gaming-Geräten eher auf ein sogenanntes Hinge-Forward-Design, bei dem der Bildschirm ein paar Zentimeter nach vorne gerückt ist und der dadurch frei gewordene Platz im hinteren Bereich vollständig für die Kühlung genutzt werden kann. Hier stecken dann meist dicke Kupfer-Heatpipes und zahlreiche Aluminiumfinnen im Inneren, die die Oberfläche vergrößern und die Temperaturen damit verbessern. 

Das Gehäuse ist letztendlich zu einem großen Teil für die Kühlung und deren Eigenschaften verantwortlich, denn hier gelten natürlich die physikalischen Gesetze: Je dicker und größer das Gehäuse, desto mehr Platz kann für die Kühlung genutzt und desto schnellere Hardware kann letztendlich verbaut werden. Je dünner und kompakter die Geräte hingegen sind, desto komplizierter wird die Wärmeabfuhr und desto effizientere Komponenten müssen verbaut werden. Letztendlich hängt davon auch die Lautstärke ab.

Alienware-Technik sorgt für niedrige Temperaturen

Um alles möglichst gut miteinander in Einklang zu bringen, haben sich Dell und dessen Gaming-Tochter Alienware einige Technologien einfallen lassen, die die Komponenten stets einen kühlen Kopf bewahren lassen sollen, damit diese stets ihre maximale Performance abrufen können und am Ende natürlich die Ohren ihres Nutzers schonen. 

Dazu gehört unter anderem die innovative Alienware-Cryo-Tech-Technik. Hier setzt man auf ein optimiertes Luftstromdesign, bei dem Prozessor und Grafikkarte jeweils über einen eigenen Lüfter gekühlt werden, die obendrein über einen eigenen Luftein- und -Auslass verfügen. Beide Lüfter saugen Frischluft über die Seiten an und blasen sie aufgewärmt über die Hinge-Forward-Erweiterung auf der Rückseite wieder nach außen. Die Lüfter sind beim Alienware Area-51m, dem aktuellen Topmodell des Herstellers, sogenannte High Voltage Driving Fans. Sie sind nicht nur feuerresistent, sondern außerdem mit einem speziellen Gleitlager ausgerüstet, um so weniger Luftverwirbelungen zu erzeugen und letztendlich den Luftstrom zu verbessern. Die zahlreichen Lüfterblätter sind gerade einmal 0,2 mm breit, die Lüfter insgesamt mit einer Fläche von 95 x 105 mm sowie einer Dicke von 19 bis 21,5 mm sehr großzügig dimensioniert, womit sie einen Luftdurchsatz von über 25 CFM erreichen können, was sonst nur in Desktop-Systemen der Fall ist.

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Zwar werden CPU und GPU jeweils von einem eigenen Lüfter gekühlt, dank des zusammengelegten Heatpipe-Systems, kann deren Aktivität jedoch besser gesteuert werden. Im High-End-Modell kommen insgesamt acht gemeinsam genutzte Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm zum Einsatz. Die Abwärme verteilt sich dank des Hinge-Forward-Designs obendrein auf zahlreiche Kupfer-Finnen. Insgesamt lässt sich das System bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Niveaus damit sogar komplett passiv und somit völlig lautlos kühlen, was in Anbetracht der hohen Performance des Alienware Area-51m schon beachtlich ist. 

Ob Bauhöhe, Gewicht, Display-Diagonale oder Verarbeitung – das Gehäuse ist auch ausschlaggebend für das Design und weitere Feinheiten, wie beispielsweise eine RGB-Beleuchtung. Bei Alienware setzt man auf das AlienFX genannte System, bei dem sich über das gesamte Gehäuse hinweg zahlreiche Leuchtstreifen und einzelne LEDs wiederfinden. Dazu zählen der Power-Button im Topcase, die Hintergrundbeleuchtung in der Tastatur, das Hersteller-Logo auf dem Bildschirmdeckel oder das sogenannte Infinite-Loop auf der Rückseite, bei dem ein schicker Leuchtstreifen im Betrieb für farbliche Abwechslung sorgt. Alle Teilbereiche lassen sich natürlich per Software farblich aufeinander abstimmen und mit zahlreichen unterschiedlichen Effekten versehen, womit die Geräte auf der nächsten Lan-Party zu einem echten Hingucker werden! Vor allem das Alienware Area-51m ist hier hervorzuheben, dessen eigentlich sehr schlicht gehaltene und edle Optik mit schicken Beleuchtungs-Effekten abgerundet wird.

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Direkt über das Gehäuse werden natürlich die Anschlüsse realisiert. Die kompakten Modelle bieten hier in der Regel nur wenige USB-Anschlüsse oder setzen sogar nur auf ein bis zwei Typ-C-Ports, was in der Praxis eine Docking-Station notwendig macht. Teure Gaming-Boliden können hingegen mit einer deutlich umfangreicheren Anschluss-Vielfalt punkten. 

Sie erlauben nicht nur den Anschluss weiterer Monitore über DisplayPort oder HDMI, sondern auch den Anschluss einer echten Gamer-Maus und -Tastatur per USB Typ-A oder die Integration ins heimische Netzwerk per Gigabit- oder sogar 2,5-Gigabit-Ethernet. Der Anschluss eines Headsets ist per 3,5-mm-Klinke ebenso möglich wie die Universal-Verbindung per Thunderbolt 3. Darüber lassen sich nämlich Videosignale austauschen oder besonders hohe Datenübertragungsraten von bis zu 40 GBit/s erreichen. Einen proprietären Port für die Verbindung einer externe Grafiklösung ist bei Alienware ebenso mit von der Partie wie natürlich der Anschluss für das externe Netzteil, wobei hier je nach Leistungsfähigkeit teilweise sogar zwei Geräte angeschlossen werden müssen. Drahtlos wird meist per WiFi 6 und Bluetooth 5.0 kommuniziert.

Eines der Geräte mit der vielfältigsten Anschluss-Vielfalt ist das Alienware Area-51m. Dieses bietet nicht nur einen schnellen Ethernet-Port der Killer-E3000-Familie mit satten 2,5 Gigabit/s, sondern kommuniziert auch drahtlos per Killer-AC-WiFi und Bluetooth 4.0. Zusätzliche Displays lassen sich außerdem per HDMI 2.0 und mini-DisplayPort 1.4 anschließen. Schnelle USB-3.1-Ports nach Typ-A gibt es ebenso wie den propiertären Grafikport für den Alienware Graphics Amplifier als zusätzlicher 3D-Beschleuniger.

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Moderne Anschlüsse:

Tastatur und Touchpad

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Direkt im Gehäuse sind im Bereich des Topcases die Tastatur und das Touchpad integriert. Kamen hier in der Vergangenheit fast ausschließlich einfache Chiclet-Tastaturen zum Einsatz, die maximal per einfarbiger LED für den Abend- und Nachteinsatz beleuchtet wurden, gibt es inzwischen sogar mechanische Switches und eine auffällige RGB-Beleuchtung. Das macht das Tippgefühl und vor allem das Tasten-Feedback deutlich besser, mittels Einzeltasten-Konfiguration lassen sich so außerdem einzelne Tasten wie beispielsweise die für Spieler wichtigen WASD-Tasten farblich gesondert hervorheben. 

Das Alienware Area-51m setzt beispielsweise auf das TactX-Keyboard mit optomechanischen Switches, Anti-Ghosting, einem Hub von 2,2 mm und programmierbaren Macro-Tasten. Natürlich ist auch hier die AlienFX-Beleuchtung, die sich sogar für jede Tasten einzeln einstellen lässt, mit an Bord.

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Die Touchpads sind deutlich präzisier geworden und können vor allem bei hochpreisen Notebooks mit einer Glasoberfläche aufwarten. Zudem verstehen sie problemlos Multitouch-Gesten und erlauben beispielsweise das Zoomen mittels Pinch-to-Zoom-Geste oder das Scrollen über zwei Finger im Browser. Vereinzelt ist bei Produktiv-Geräten ein Fingerabdruck-Sensor integriert – der Trend geht klar zu einem Clickpad, bei dem es keine dedizierten Tasten für den linken und rechten Mausklick mehr gibt und diese direkt im Touchpad ausgeführt werden müssen. 

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Hardware

Das Herzstück eines jeden Notebooks ist und bleibt die Hardware und hier hat sich in den letzten Jahren ebenfalls viel getan. Denn gegenüber einem vollwertigen Desktop-System braucht sich ein Notebook heute leistungsmäßig nicht mehr zu verstecken und dank ausgeklügelter Stromspartechniken haben sich zudem die Laufzeiten deutlich verbessert. Vor allem NVIDIA hat mit seinen aktuellen GeForce-Grafikkarten ordentlich nachgezogen. 

Wurden die Grafikchips früher für den mobilen Einsatz in ihren Einheiten beschnitten, entsprechen sie heute 1:1 ihrem Desktop-Gegenstück und sind maximal etwas geringer getaktet und damit nur unwesentlich langsamer. Die sparsamen Max-Q-Varianten können mit weiter angepasster TDP noch effizienter arbeiten und sind trotzdem nur etwa 10 % langsamer als ihre regulären Vertreter. Bei der Optimus-Technik schaltet das Notebook automatisch bei Nichtgebrauch der schnellen dedizierten Grafiklösung auf die in der CPU integrierte GPU, die deutlich sparsamer ist, um, und schont so den Akku. Aber auch Intel hat mit seiner aktuellen Coffee-Lake-Generation oder den Ice-Lake- und Comet-Lake-Modellen ordentlich an der Effizienz-Schraube gedreht und verbaut jetzt bis zu acht Kerne im Notebook. 

In Gaming-Geräten und leistungsfähigen Allround-Modellen findet häufig der Intel Core i7-9750H seinen Einsatz, in großen Desktop-Replacement-Systemen kann es gerne auch ein waschechter Core i9-9900K aus dem Desktop-Segment sein. In den kompakten Ultrabook-Geräten kommen hingegen meist Comet-Lake-U- oder Ice-Lake-Chips zum Einsatz, deren Kernanzahl mit der letzten Generation ebenfalls weiter gesteigert wurden, die in der Regel aber eine nicht ganz so hohe Leistung wie die H-Modelle erreichen. Konkurrent AMD kommt endlich ebenfalls wieder in Fahrt und versucht es hier vor allem mit seinen Ryzen-APUs, die obendrein eine integrierte Vega-Grafik bieten. 

Gängige Prozessoren:

Gängige Grafikkarten

Das Alienware Area-51m ist derzeit eines der schnellsten Gaming-Geräte am Markt. Dieses setzt nicht nur auf einen vollwertigen Desktop-Prozessor, der bis hin zum Intel Core i9-9900HK mit acht Coffee-Lake-Kernen reicht, sondern lässt sich auch mit der bislang schnellsten GeForce-Grafikkarte, der GeForce RTX 2080 mit 8 GB GDDR6-Videospeicher, ausrüsten. Dazu gibt es maximal 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.400 MHz und ein schnelles SSD-RAID mit zwei 256-GB-SSDs, die per PCI-Express angebunden werden. Eine Kombination aus Flashspeicher und HDD – eine sogenannte SSHD – mit 1 TB an Fassungsvermögen ist ebenfalls mit an Bord. 

Beim Alienware m17 setzt Dell hingegen ausschließlich auf mobile Hardware-Komponenten. Konkret werden im schnellsten Basismodell ein Intel Core i7-9750H mit sechs Rechenkernen und eine NVIDIA GeForce RTX 2080 im Max-Q Design verbaut. Dazu gibt es bis zu 16 GB-DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.666 MHz sowie ebenfalls ein schnelles SSD-RAID. Aus Platzgründen muss jedoch auf ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk verzichtet werden. 

Das Dell XPS 13 zielt mit seinen kompakten Abmessungen eher auf den anspruchsvollen Nutzer unterwegs ab und setzt daher auf besonders effiziente und vor allem sparsame Komponenten. Im Topmodell stecken ein Intel Core i7-1065G7-Prozessor samt der integrierten Iris-Plus-Grafiklösung, bis zu 16 GB LPDDR4X-Arbeitsspeicher mit satten 3.733 MHz und eine meist 1 TB fassende NVMe-SSD im M.2-Format. 

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Beim Arbeitsspeicher sind SODIMM-Module nach dem DDR4-Standard meist das A und O und häufig wird das Dual-Channel-Interface genutzt. SSDs mit PCI-Express-Anbindung, auf der zumindest das Betriebssystem und die wichtigsten Tools sowie Programme vorinstalliert sind, entwickeln sich zum gehobenen Standard. In günstigeren Notebooks finden aber auch SATA-Modelle, die teilweise sogar noch als 2,5-Zoll-Laufwerk ausgeführt sein können, ihre Verwendung. Letzteres schafft in Kombination mit einer SSD aber zusätzlichen Speicherplatz. High-End-Geräte nehmen zwei M.2-SSDs auf. Eine Besonderheit ist Intels Optane-Speicher. Er dient als zusätzlicher Cache-Speicher und beschleunigt Notebooks mit nur einer 2,5-Zoll-HDD. In der Praxis funktioniert das recht gut, ist am Ende aber eine zu teure Lösung. Wer mehr über SSDs wissen möchte, dem empfehlen wir einen Blick in unsere SSD-FAQ.

Einordnung

Während vor ein paar Jahren in der Regel Zweikern-Prozessoren oder maximal Quadcore-Modelle der Standard waren, finden sich heute selbst in kompakten Ultrabooks Prozessoren mit bis zu sechs Rechenkernen und zwölf Threads wieder, die dennoch mit einer maximalen TDP von 25 W sehr sparsam bleiben, wie beispielsweise der Intel Core i7-1065G7 oder der Core i7-1071U. Das reicht für den Alltag dicke aus und sorgt unter anderem für lange Laufzeiten beim Akku – gerade bei normalen Office-Arbeiten unterwegs. Sollte es etwas schneller sein, empfiehlt sich ein H-Prozessor mit einer TDP von meist 45 W. Der Core i7-9750H ist hier das am häufigsten eingesetzte Modell in Gaming-Notebooks, wie beispielsweise dem Alienware m15 oder dem größeren Alienware m17 samt der G-Serie von Dell:

Cinebench R20

Multi-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R20

Single-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

Für Spieler besonders wichtig ist die dedizierte Grafiklösung, denn die in der CPU integrierte GPU ist für aktuelle Spieletitel weniger empfehlenswert. Mit einer NVIDIA GeForce GTX 1660Ti lässt sich in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten zwar schon sehr gut spielen, für schnellere Displays mit 144 Hz sollte es jedoch ein potenteres Modell wie beispielsweise die NVIDIA GeForce RTX 2070 oder gar die GeForce RTX 2080 sein. Letztere ist die derzeit schnellste Grafikkarte im Notebook und kann einzelne Spieletitel sogar in hoher 4K/UHD-Auflösung bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten befeuern, wie unsere Tests in der Vergangenheit immer wieder bewiesen haben. Die Max-Q-Modelle sind etwas sparsamer, kühler und nur etwa 10 % langsamer als ihre regulären Vertreter:

Futuremark 3DMark

FireStrike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Ansonsten gilt: Eine SSD sollte heute Pflicht sein – egal ob diese schnell per PCI-Express angebunden oder aber als 2,5-Zoll-Laufwerk per SATA III eingesetzt wird. Mindestens 256 GB sollten es für das Systemlaufwerk, die wichtigsten Programme und ein paar Daten sein. Wer mehr Speicher für unterwegs benötigt, kann entweder einen kapazitätsstärkeren Flashspeicher verbauen, oder zu einer Kombination aus schneller SSD und HDD greifen, wobei Letztere dann als Datengrab dient. In Sachen Arbeitsspeicher sollten es mindestens 4, besser 8 GB sein.

Software

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Abgesehen von Apples MacBook-Geräten oder günstigen Systemen, die entweder mit keinem Betriebssystem oder einer kostenlosen Linux-Distribution ausgeliefert werden, setzen alle Hersteller auf Microsoft Windows 10 – in den teuren Produktiv-Geräten gerne auch mal die Pro-Version, welche unter anderem zusätzliche Remote-Desktop-Funktionen mit sich bringt. Viel spannender sind jedoch die Tools, die die Notebook-Hersteller ihren Geräten mit auf den Weg geben. 

So liefern viele Hersteller ein eigenes Software-Tool mit, das als zentrale Anlaufstelle für alle wichtigen System-Parameter dient. Bei Alienware ist es das Command Center. Hier kann die Auslastung von Prozessor, Grafikkarte, Speicher und Netzwerk ausgelesen werden, aber auch deren Temperaturen sowie die dazugehörige Lüftergeschwindigkeit. Das Power-Profil lässt sich ebenso auswählen, wie die Farbtemperaturen des Displays anpassen, die Windows-Taste deaktivieren oder die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur konfigurieren. Sogar ein Overclocking ist beim Area-51m möglich. Oft installieren die Hersteller obendrein ein Tool vor, mit dem sich die Treiber und Software-Updates mit nur wenigen Klicks automatisiert herunterladen und installieren lassen. 

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Akku

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Als Faustregel gilt: Je schlanker und kompakter der Laptop, desto weniger Platz ist im Gehäuse für den Akku und desto geringer können die Laufzeiten im Akku-Betrieb ausfallen. Vor allem Geräte ohne dedizierte Grafiklösung und mit einem sparsamen Ultrabook-Prozessor können hier aufgrund ihrer sparsamen Komponenten jedoch trotzdem zu echten Langläufern werden. Außerdem sorgen intelligente Stromspartechniken und Features für gesteigerte Laufzeiten, die meist ohne Zutun des Nutzers wirken. Mit einem Ultrabook und selbst einem kompakten Studio-Notebook können inzwischen jedoch problemlos ganze Arbeitstage überbrückt werden, wobei bei starker Last gerne schon nach wenigen Stunden der Bildschirm schwarz werden kann. In der Regel werden Akkus mit einer Kapazität von 56 bis 65 Wh verbaut, in teureren Geräten auch mal bis zu 95 Wh. Meist sind diese fest verbaut und lassen sich damit nur sehr schwer austauschen. 

Vor allem in den kompakteren Geräteklassen, wie beispielsweise dem Dell XPS 15 oder dem Dell XPS 13 kommt inzwischen verstärkt Schnelllade-Technik zum Einsatz, bei der sich der Akku binnen einer Stunde auf eine Kapazität von 80 % bringen lässt, womit man schon wieder einige Stunden mobil sein kann.

Zusatz-Features

NVIDIA Studio

Mit dem Studio-Label hat NVIDIA im letzten Jahr ein eigenes Programm ins Leben gerufen, das spezielle Geräte zertifiziert, die gesonderte Optimierungen für Kreativ-Anwendungen bereithalten und gleichzeitig die Kompatibilität zu entsprechenden Programmen wie Adobe Lightroom, Adobe Substance Painter, Autodesk Flame, Blender Cycles, Dimension 5 D5 Fusion oder Luxion KeyShot und Davinci Resolve verbessern, bzw. eine Beschleunigung über die dedizierten RT- und Tensor-Cores gewährleisten. Damit sollen Anwender aus dem kreativen Umfeld wie beispielsweise der Werbe-Branche oder der Film- und Foto-Industrie gesondert angesprochen werden. Studio-zertifiziert werden ausschließlich Notebooks, die nicht nur im Hinblick auf die Hardware schnell genug sind, sondern auch solche, die Kompatibilitäts-Anforderungen entsprechen und über ein qualitativ hochwertiges Display mit großer Farbraumabdeckung verfügen. Außerdem spielt die Akku-Laufzeit eine große Rolle. Mindestens eine Sechskern-CPU der neunten Core-Generation von Intel, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB fassende SSD sowie ein hochwertiges Display müssen verbaut sein.

Upgrade-Fähigkeiten

Zwar ist ein Upgrade der Hardware in einem Notebook noch immer ein wenig schwierig, häufig lassen sich über eine Wartungsklappe an der Geräteunterseite zumindest der Arbeits- und Massenspeicher aufrüsten bzw. austauschen. Bei Dell und Alienware geht man jedoch einen Schritt weiter, denn beim Alienware Area-51m lässt sich mit vergleichsweise wenigen Handgriffen auch der Prozessor austauschen und sogar die dedizierte Grafiklösung wechseln, da diese jeweils gesockelt bzw. über eine Steckkarten-Verbindung angeschlossen sind. Da NVIDIA in der Regel allerdings nicht mehr auf den MXM-Standard setzt, hat Alienware hierfür einen eigenen kreiert, womit die Austausch-Modelle ausschließlich über den Online-Shop des Herstellers erhältlich sind.

Graphics Amplifier

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Etwas einfacher geht das Upgrade der Grafikkarten-Leistung über den Alienware Graphics Amplifier. Dabei handelt es sich um eine externe Grafikbox, die eine übliche Desktop-Grafikkarte beinhaltet und direkt mit dem Notebook verbunden wird. Sie kümmert sich dann um die 3D-Berechnungen, stellt dank zusätzlicher Anschlüsse wie beispielsweise eines vollwertigen Gigabit-Ethernet-Ports oder weitere USB-Anschlüsse zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, indem sie als Docking-Station fungieren kann. Dann lassen sich beispielsweise Tastatur und Maus sowie ein Drucker oder eine zusätzliche HDD mit der eigenen Spielesammlung mit nur einem einzigen Kabel mit dem Notebook verbinden. Natürlich kann so auch ein großer Bildschirm angeschlossen werden. 

Dell und Alienware setzen auf eine proprietäre Schnittstelle. Aktuelle Alienware-Geräte wie das Area-51m, das m17 oder das m15 sind mit dem Graphics-Amplifier-Port ausgerüstet.

Tobii Eyetracking

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Bei einigen High-End-Geräten von Alienware lässt sich außerdem tobiis Eyetracking-Feature als Upgrade-Funktion auswählen. Dann kann das Notebook auf Eingaben per bloßem Augen-Kontakt entgegennehmen und verarbeiten. Sogar die Spielfiguren in ausgewählten First- oder Third-Person-Spielen lassen sich dann nicht mehr nur per Maus und Tastatur steuern, sondern ebenfalls per Augenbewegungen. Hierfür sind unterhalb des Bildschirms zusätzliche Infrarot-Kameras angebracht, die die Augenbewegungen des Spielers mit etwa 60 Hz aufzeichnen und gleichzeitig den Login über Windows Hello ermöglichen. Im Office-Betrieb erkennt das System, ob der Nutzer sein Notebook gerade aktiv benutzt und sperrt dieses gegebenenfalls automatisch oder reguliert die Display-Helligkeit zugunsten der Akku-Laufzeiten nach unten. 

Sound

Vor allem in Gaming-Notebooks der High-End-Klasse finden sich hochwertige Lautsprecher namhafter Hersteller wieder, die sogar einen eigenen Subwoofer für satte Bässe beinhalten. Auch hier gilt die Devise: Je dicker das Gehäuse, desto voluminöser der Klang. Natürlich lassen sich über die 3,5-mm-Klinkenbuchse, aber auch Headsets problemlos betreiben und nutzen. 

Mobiles Internet

In Zeiten, in denen das Smartphone seine mobile Internet-Verbindung per Bluetooth, USB oder WLAN teilen kann, sind integrierte Mobilfunk-Modems eigentlich nicht mehr notwendig. Trotzdem gibt es noch immer Geräte, die gegen Aufpreis ein solches verbaut haben. Dann nehmen sie eine SIM-Karte auf und können per 3G oder LTE auch ohne eine WLAN-Verbindung eine Verbindung ins Internet herstellen.

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