Gigabyte Aero 15 XA: Erstes Studio-Notebook mit OLED im Test

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gigabyte aero15 oled-teaserEin neues Gehäuse, ein Kippschalter für die Webcam, ein Fingerabdruck-Sensor und ein hochauflösender AMOLED-Bildschirm sind die größten Neuerungen des Gigabyte Aero 15 XA, das Gigabyte erst im Rahmen der Computex 2019 vorgestellt hatte. Das Aero-Gerät ist aber auch eines der ersten von NVIDIA zertifizierten Studio-Notebooks. Wir machen den Test. 

Im Rahmen der Computex 2019 wurde das Gigabyte Aero 15 von der European Hardware Association zum besten Notebook des vergangenen Jahres gekürt, da legte der Hersteller nur einen Tag später schon wieder nach und stellte das Gehäuse sowie viele Features des kompakten Alleskönner auf den Kopf. Das neue Gehäuse wurde zwar etwas größer, kann dafür bis zu 145 W an Abwärme problemlos verarbeiten und damit selbst die schnellsten Core-Prozessoren und GeForce-RTX-Grafikkarten aufnehmen. Hinzu kommen Modelle mit AMOLED-Bildschirm, die mit einer Auflösung von bis zu 3.840 x 2.160 Bildpunkten aufwarten können. 

Gleichzeitig ist das neue Gigabyte Aero 15 eines der ersten Geräte, die NVIDIA Studio zertifiziert sind und damit mit Blick auf Produktiv- und Kreativ-Anwendungen gesondert optimiert wurden. Die größere 17-Zoll-Variante lässt derweil noch auf sich warten. Für unseren Test versorgte uns Gigabyte mit dem Aero 15 XA, das mit einem Intel Core i7-9750H, einer NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und einer 512 GB großen NVMe-SSD aufwarten kann. Highlight ist vor allem das Display, denn hier hat uns Gigabyte die AMOLED-Variante geschickt – das erste OLED-Display seit vielen Jahren bei uns auf dem Notebook-Teststand. 

Dazu gibt es viele moderne Anschlüsse bis hin zu Thunderbolt 3, WiFi 6, Bluetooth 5.0 und Gigabit-Ethernet mit Killer-Funktionalität, eine RGB-hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur und natürlich wieder den leistungsstarken 94,24-Wh-Akku. Ebenfalls Einzug gehalten hat ein Fingerabdruck-Sensor, welcher direkt im Touchpad integriert wurde. 

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Wie sich das neue Gigabyte Aero 15 XA in Sachen Performance, Kühlleistung und Lautstärke schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten. 

Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte Aero 15 XA
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Spätestens als NVIDIA mit der GeForce GTX 980 das M-Kürzel aus dem Namen seiner mobilen Grafikchips strich und gegenüber dem Desktop keinen Unterschied mehr machte, wurde das Thema mobiles Gaming und Arbeiten salonfähig. Mit der Pascal- und Turing-Generation wurden Effizienz und Performance in den späteren Jahren weiter gesteigert. Ein ambitioniertes Spielen selbst in den höchsten Grafiksettings ist längst kein Problem mehr. Außerdem sorgte NVIDIA mit vielen anderen Techniken wie Optimus, Max-Q und G-Sync für weitere Technik-Feinheiten im Notebook. 

Doch mit den Grafikchips kann längst nicht nur gespielt werden, auch mobile Workstations werden immer mehr zum Thema – erst kürzlich hatte man die ersten Quadro-Grafikkarten mit RTX-Einheiten mobil gemacht. Gleichzeitig stellte NVIDIA sein neues Studio-Programm vor. Darin zertifiziert die Grafikschmiede Notebooks, die sich speziell an Kreativ-Anwender und den mobilen Workaholic richten, die auch von unterwegs aus ihre Bilder und Videos bearbeiten und aufwendige Render-Arbeiten durchführen wollen. Vor allem im Bereich der Video-Produktion ist das ein riesiger Vorteil: Mussten vor wenigen Jahren die Änderungswünsche eines Kunden langwierig an der Workstation berechnet werden, können die Änderungen nun direkt beim Kunden durchgeführt und präsentiert werden.

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Unter dem neuen Studio-Programm zertifiziert NVIDIA Notebooks, die nicht nur im Hinblick auf die Hardware schnell genug für solche Vorhaben sind, sondern auch solche, die Kompatibilitäts-Anforderungen entsprechen und über ein qualitativ hochwertiges Display mit Blick auf die Farbraum-Abdeckung verfügen. Aber auch die Akku-Laufzeit spielt eine große Rolle. Mindestens eine Sechskern-CPU der neunten Core-Generation, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB fassende SSD sowie ein Display mit großen Farbräumen müssen verbaut sein.

Dafür hat NVIDIA sogar einen eigenen Studio-Treiber ins Leben gerufen, der spezielle Optimierungen bereithält und die Kompatibilität zu entsprechenden Programmen wie Adobe Lightroom, Adobe Substance Painter, Autodesk Flame, Blender Cycles, Dimension 5 D5 Fusion oder Luxion KeyShot und Davinci Resolve hochhält, bzw. eine Beschleunigung über die dedizierten RT- und Tensor-Cores gewährleistet.

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Seit dem Start im Mai gibt es inzwischen über 27 solcher zertifizierten Studio-Notebooks von Partnern wie Acer, ASUS, Dell, Gigabyte, HP, MSI, Razer, Lenovo oder BOXX. Erst kürzlich kamen im Rahmen der SIGGRAPHH weitere Designs hinzu. Seitdem wird auch 30-Bit-Unterstützung für OpenGL-Anwendungen geboten, womit HDR-Fotos und -Videos auch abseits des 24-Bit-Farbschemas vollständig dargestellt werden können – entsprechende Display-Varianten wird es von den Partnern geben.

Um den Performance-Vorsprung, den eine moderne Grafikkarte auch im Produktiv-Segment leisten kann, aufzuzeigen, haben wir ein paar solcher Benchmarks angefertigt und diese einmal auf der GeForce RTX 2070 Max-Q und einmal auf dem Intel Core i7-9750H des Gigabyte Aero 15 XA ausführen lassen. Im Davinci Resolve ließen wir hierfür eine kurze Video-Sequenz rendern und im Photoshop Lightroom sechs Bilder automatisch verbessern. Die Unterschiede sind gewaltig: 

Da Vinci Resolve

GPU Accelerated Video Production

Zeit in S
Weniger ist besser

Adobe Lightroom

Detail Enhancement

Zeit in S
Weniger ist besser


Herzstück unseres heutigen Testmusters ist ein Intel Core i7-9750H, der auf einen 16 GB großen DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von 2.666 MHz zurückgreifen kann. Für die 3D-Beschleunigung zeichnet sich hingegen eine NVIDIA GeForce RTX 2070 in der sparsamen Max-Q-Variante mit 8 GB GDDR6-Videospeicher verantwortlich. Damit setzt Gigabyte technisch gesehen auf die gleichen Komponenten wie bei den bisherigen Modellen. Allerdings gibt es das neue Aero-Notebook auch mit einem Intel Core i9-9980HK und NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q. 

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Windows 10 Pro ist auf einer 512 GB großen M.2-SSD mit schneller PCI-Express-Anbindung vorinstalliert, Platz für einen zusätzlichen 2,5-Zoll-Datenträger gibt es nicht, jedoch lässt sich eine zweite Steckkarten-SSD hinzustecken. Das Display misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf. Anders als bislang kommt ein farbintensives OLED-Modell zum Einsatz, das mit hervorragenden Schwarzwerten punkten kann. WiFi 6, Bluetooth 5 und Thunderbolt 3 runden das Gesamtpaket auf technischer Seite weiter ab. 

All das hat jedoch seinen Preis: Fast 2.700 Euro muss man für den 15-Zöller auf den Ladentisch legen.

Gigabyte Aero 15 OLED XA
 
Prozessor: Intel Core i7-9750H
Prozessor - Kerne: 6
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 4,5 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 12 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4-2666
Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q

Grafikkarte - Grafikspeicher 8 GB
Festplatte/SSD

1x 512 GB NVMe

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 1.738,2 / 1.514,1 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: AMOLED
Display - Diagonale:  15,6 Zoll
Display - Auflösung: 3.840 x 2.160
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 120
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 107 x 71 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (mini)
Thunderbolt: 1 (Typ-C)
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.1 Gen1: 3
USB 3.1 Gen2: 1
USB Typ-C: 1
Thunderbolt 3: 1
Firewire -
eSATA: -
Audio: 1x 3,5 mm Klinke
Gehäuse 
 
Akku: 94,24 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Abmessungen: 356 x 250 x 20 mm
Gewicht 2,0 kg
Preis und Garantie 
 
Preis:2.699 Euro
Garantie: 24 Monate

Preise und Verfügbarkeit
GIGABYTE AERO 15 OLED XA
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



All das verpackt Gigabyte nun in einem 356 x 250 x 20 mm großen Gehäuse, womit die Aero-Familie in Sachen Bauhöhe wieder leicht zulegt, denn die Classic-Variante aus unserem letzten Test brachte es hier noch auf 18,9 mm. Trotzdem bleibt auch die Neuauflage des Gigabyte Aero 15 äußerst kompakt, vor allem wenn man das Gewicht mit gerade einmal 2,1 kg hinzunimmt. 

Optisch zeigt sich das Gigabyte Aero 15 XA sehr schlicht. Wie bei den bisherigen Black-Editions setzen die Taiwaner weiterhin auf eine schwarze Farbgebung mit ein paar carbon-ähnlichen Design-Elementen und einem beleuchteten Aero-Logo auf dem Bildschirmdeckel. Die vielen Rundungen, aber auch die zahlreichen Lufteinlässe direkt hinter dem Bildschirm verhelfen insgesamt zu einem sehr sportlichen Auftreten.

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An der Unterseite sind zahlreiche Lufteinlässe für die Kühlung von Prozessor und Grafikkarte vorhanden. Eine Wartungsklappe für den einfachen Austausch des Speichers gibt es wie schon bei den Vorgänger-Modellen nicht. Der 94,24 Wh starke Akku ist ebenfalls fest verbaut und lässt sich damit nur mit Mühe tauschen.

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Dank des stabilen Aluminium-Gehäuses bleibt die Verarbeitungsqualität auf hohem Niveau. Der 15-Zöller ist äußerst stabil gebaut und gibt selbst auf stärkeren Druck hin an keiner Stelle nach. Scharfe Kanten sind nicht vorhanden und auch die Spaltmaße sind hervorragend herausgearbeitet. Die Verwindungssteifheit der Display-Scharniere ist gut. Einziges Manko ist wieder einmal die matte-schwarze Oberfläche, denn sie ist äußerst anfällig für Fett- und Schmutzflecken. 

Ein nettes Feature ist die Schutzabdeckung der Webcam. Sie kann über einen zusätzlichen Kippschalter abgedeckt werden. 

Anschlüsse

In Sachen Anschlussvielfalt konnte die Aero-Familie in der Vergangenheit immer wieder punkten. Das gilt auch für das neue Gigabyte Aero 15 XA. Auf der linken Seite bietet der kompakte 15-Zöller neben dem Anschluss für das externe 230-W-Netzteil zwei USB-3.1-Schnittstellen nach Typ-A und einen SD-Kartenleser sowie eine moderne Typ-C-Schnittstelle. 

Gegenüberliegend gibt es eine vollwertige Gigabit-LAN-Buchse, die aufgrund der geringen Bauhöhe zunächst ausgeklappt werden muss, und einen dritten Typ-A-Port. Weiterhin vorhanden sind ein HDMI-Ausgang und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines Headsets. Hier wären zwei separate Ports für den Ein- und Ausgang die praktikablere Lösung gewesen. Dazwischen hat Gigabyte eine weitere Typ-C-Buchse mit Thunderbolt-3-Funktionalität positioniert. 

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Tastatur und Touchpad

Auch bei seiner neuesten Auflage des Aero 15 setzt Gigabyte wieder auf eine handelsübliche Chiclet-Tastatur, die mit einer schicken RGB-Beleuchtung versehen wurde. Sie lässt sich für jede Taste einzeln konfigurieren und leuchtet abermals sehr hell und gleichmäßig auf. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. 

Insgesamt bietet das Tastatur-Bett 102 Tasten, die in der Regel 15 x 15 mm groß ausfallen und im Abstand von 4 mm angebracht sind. Trotz der kompakten Abmessungen ist sogar ein separater Ziffernblock mit von der Partie. Die Tasten sind zwar etwas leichtgängig, der Druckpunkt ist jedoch sehr knackig, was das Feedback insgesamt noch gut macht. Entgegen vieler anderer Hersteller setzt Gigabyte auf ein Standard-Tastaturlayout, wobei die Pfeiltasten direkt im Layout integriert wurden und nicht leicht davon abstehen. Für Spieler mit dabei ist sogar eine Makro-Programmierung über das Fusion-Tool, aber auch ein Anti-Ghosting sowie ein Rollover von bis zu 40 Fingern werden unterstützt. 

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Das Touchpad ist mit Abmessungen von 110 x 71 mm großzügig dimensioniert und mittig unterhalb der Tastatur angebracht. Im oberen linken Eck ist erstmals ein Fingerabdruck-Sensor für Windows Helo und weitere Sicherheitsfunktionen integriert. Damit unterstreicht Gigabyte den Studio-Ansatz von NVIDIA. Die Oberfläche ist gläsern und verfügt über sehr gute Gleiteigenschaften mit einer hohen Präzision, die auch zu den Ecken und Rändern hin nicht abnimmt. Natürlich werden Multi-Touch-Gesten problemlos und schnell umgesetzt. Tasten für den linken und rechten Mausklick gib es dank Clickpad jedoch nicht. 


Display

Highlight das Gigabyte Aero 15 XA ist natürlich das Display. Denn während man bislang auf ein handelsübliches IPS-Panel setzte, hat man sich nun für ein hochauflösendes OLED-Modell entschieden, das mit satten Schwarzwerten und einer sehr hellen Beleuchtung punkten kann, jedoch nicht entspiegelt ist. Aufgrund der starken Leuchtkraft von bis zu 454 cd/m² ist das aber zu verschmerzen. Schade ist da eher, dass die Homogenität der Ausleuchtung etwas leidet und in unserem Test gerade einmal knapp 73 % erreicht; zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen stolze 125 cd/m² – vor allem im unteren Bereich ist das Thin-Bezel-Display deutlich dunkler. 

Überzeugen kann das Display dagegen bei den Farbtemperaturen und erreicht fast eine Punktlandung auf dem Optimalwert von 6.500 K. Wir haben im Schnitt 6.524 K und in der Spitze bis zu 6.677 K gemessen. Andere Notebooks dieser Preis- und Leistungsklasse, aber auch die älteren IPS-Modelle der Aero-Reihe hatten hier häufig mit einem starken Blaustich zu kämpfen. Die Auflösung beträgt scharfe 3.840 x 2.160 Bildpunkte. Auf Gamer-typische Features wie beispielsweise G-Sync muss man jedoch verzichten. Das Aero 15 gibt es aber auch mit 144 Hz schnellem Full-HD-Panel auf IPS-Basis.

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Die Software-Ausstattung

Wieder mit von der Partie ist das Gigabyte Control Center, das als zentrale Anlaufstelle für alle wichtigen Komponenten des Notebooks dient. Es liest nicht nur die Auslastung des Intel Core i7-9750H und der NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q aus, sondern informiert außerdem über die Speichernutzung des Arbeitsspeichers und der M.2-SSD. Weiterhin lassen sich mit nur wenigen Klicks häufig genutzte Programme und Spiele starten, der Flugzeugmodus aktivieren, die Helligkeit der Tastatur und des Displays regulieren oder aber die Lautstärke steuern. Ebenfalls eingestellt werden kann die Farbtemperatur des Displays – je nach Vorliebe. Der Power-Plan kann ebenfalls konfiguriert und der Gesundheitszustand der Intel-SSD und des Akkus ausgelesen werden. 

Für die Settings von WiFi 6 und Bluetooth wird ein separates Tool installiert, genau wie für die Erstellung eines Wiederherstellungs-Mediums. Die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur wird hingegen direkt über den Fusion-Reiter vorgenommen. Sogar Makros lassen sich programmieren. Insgesamt bleibt die Installation von Windows 10 Pro sehr sauber, Bloatware gibt es keine. 

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Temperaturen

Bis zu 145 W soll das neue Gehäuse des Aero 15 XA abführen können. Mit dem Intel Core i7-9750H und der NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q sind wir hier zwar noch nicht ganz am Limit angelangt, trotzdem wird es im Inneren sehr heiß. Die Intel-CPU erreicht Spitzen-Temperaturen von bis zu 89 °C, die GeForce-Grafikkarte bleibt mit 82 °C hingegen ein gutes Stück kühler. Zu einer thermisch bedingten Leistungsabsenkung kommt es dabei jedoch nicht. Im Gegenteil: Prozessor und Grafikkarte können stets ihre maximale Leistung abrufen und erreichen mit Taktraten von 3,1 GHz und 1.230 MHz die Mindestvorgaben beider Hersteller. 

Die hohen Temperaturen im Inneren machen sich jedoch abermals an der Oberfläche bemerkbar, denn hier erreicht das Gigabyte Aero 15 XA in der Spitze bis zu 56,8 °C, was bei Unachtsamkeit schon zu leichten Verbrühungen führen kann. Auf dem Schoß sollte der kompakte und leichte 15-Zöller also eher nicht eingesetzt werden, denn den Spitzenwert haben wir im zweiten Quadranten an der Unterseite gemessen und damit genau dort, wo die Kühlung von CPU und GPU zusammenkommt. 

Im Schnitt wird das Testgerät an der Unterseite mit fast 38,1 °C wärmer als im Bereich des Tastatur-Betts, wo durchschnittlich etwa 34,09 °C erreicht werden. Immerhin: Die Höchsttemperaturen sind mit 38,6 °C weniger bedenklich. Andere Geräte bleiben da deutlich kühler, sind vielleicht aber auch etwas dicker und schwerer. Im Leerlauf liegen die Oberflächen-Temperaturen deutlich darunter, durchschnittlich haben wir zwischen 31,1 und 32,4 °C gemessen. 

Ein Leisetreter ist das neue Gigabyte Aero 15 XA nicht. Zwar bleibt die Kühlung bei geringer Last lautlos, fängt jedoch sehr schnell mit ihrer Arbeit an und erzeugt dann eine Geräuschkulisse von rund 39,8 dB(A), was es lauter macht als viele andere Notebooks. Im Spielebetrieb steigt der Geräuschpegel auf 50,3 dB(A), im absoluten Worst-Case-Szenario, das wir gewohnt mit Prime95 und Furmark simulieren, können es sogar bis zu 53,7 dB(A) werden. 

Akku

Den leistungsstarken 94,24-Wh-Akku gibt es auch beim neuen Gigabyte Aero 15 XA, was die Laufzeiten vor allem mit Blick auf den Intel Core i7-9750H und die NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q deutlich nach oben schnellen lässt. Zwar geht dem Gerät unter Last schon nach 100 Minuten und damit nach etwa anderthalb Stunden der Saft aus, dafür sind es im Leerlauf dank OLED-Bildschirm und Abschaltung der dedizierten Grafiklösung durch NVIDIAs Optimus-Technik 358 Minuten, was nicht ganz sechs Stunden Laufzeit entspricht. 

Voll aufgeladen ist der Akku nach etwa zwei Stunden, dann zeigt sich das Gigabyte Aero 15 mit 16,7 W im Leerlauf sehr sparsam. Wird hingegen gespielt, steigt der Energiehunger auf 152,6 W deutlich nach oben. Unter absoluter Volllast können es bis zu 205,9 W sein. Das geht für die Komponenten durchaus in Ordnung und auch das Netzteil hat mit einer Ausgangsleistung von 230 W noch ausreichend Reserven. 


Cinebench 11

CPU

21.22 XX


2.31 XX
14.28 XX


2.12 XX
14.15 XX


2.19 XX
14.04 XX


2.19 XX
14.00 XX


2.10 XX
14 XX


2.01 XX
13.71 XX


1.98 XX
13.54 XX


2.34 XX
13.36 XX


1.97 XX
12.96 XX


1.93 XX
12.93 XX


1.93 XX
12.85 XX


1.91 XX
12.78 XX


1.91 XX
12.45 XX


1.82 XX
12.45 XX


1.94 XX
12.44 XX


1.99 XX
12.24 XX


1.91 XX
12.24 XX


1.95 XX
12.19 XX


2.00 XX
11.94 XX


2.03 XX
11.74 XX


2.05 XX
11.55 XX


1.54 XX
11.35 XX


1.83 XX
10.86 XX


1.96 XX
10.36 XX


1.92 XX
10.24 XX


2.06 XX
10.23 XX


1.99 XX
8.95 XX


1.95 XX
8.41 XX


1.86 XX
8.19 XX


1.74 XX
8.18 XX


1.78 XX
7.8 XX


1.73 XX
Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

1939 XX


202 XX
1295 XX


185 XX
1291 XX


191 XX
1277 XX


185 XX
1274 XX


175 XX
1263 XX


192 XX
1243 XX


175 XX
1235 XX


205 XX
1209 XX


173 XX
1177 XX


168 XX
1168 XX


171 XX
1154 XX


171 XX
1130 XX


170 XX
1118 XX


168 XX
1111 XX


161 XX
1096 XX


170 XX
1093 XX


163 XX
1089 XX


171 XX
1076 XX


171 XX
1050 XX


173 XX
995 XX


177 XX
978 XX


175 XX
944 XX


169 XX
924 XX


180 XX
806 XX


172 XX
766 XX


144 XX
738 XX


156 XX
736 XX


157 XX
Punkte
Mehr ist besser

PCMark 10

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


7-Zip

MIPS
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate (Lesen/Schreiben)

4751.8 XX


2365.9 XX
3770.9 XX


1413.7 XX
3562.8 XX


3283.3 XX
3539.2 XX


3277.6 XX
3517 XX


3422.4 XX
3488.3 XX


3264.5 XX
3360.7 XX


2342.7 XX
3317.2 XX


2525.5 XX
3268.7 XX


2318.6 XX
3198.6 XX


1667.8 XX
3188 XX


2001.1 XX
3068.2 XX


1479.4 XX
3058.9 XX


461.5 XX
3034.7 XX


1925.3 XX
2956 XX


1365.5 XX
2940.9 XX


1575.9 XX
2939.7 XX


1761.4 XX
2928.3 XX


1517.5 XX
2829.8 XX


1561.5 XX
2747.2 XX


1648.4 XX
2580.2 XX


1165.6 XX
2559.9 XX


1096.0 XX
2531.3 XX


1578.8 XX
2496.4 XX


1103.9 XX
2455.9 XX


1049.6 XX
2172.6 XX


1125.9 XX
1738.2 XX


1514.1 XX
1505.2 XX


469.2 XX
553.9 XX


138.5 XX
552.7 XX


490.7 XX
548.2 XX


477.2 XX
540.2 XX


494.2 XX
521.0 XX


421.5 XX
MB/s
Mehr ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

45.6 XX


42.2 XX
47.2 XX


37.8 XX
47.2 XX


33.1 XX
47.3 XX


35.5 XX
48.9 XX


34.6 XX
48.9 XX


35.5 XX
49.2 XX


35.4 XX
49.2 XX


35.8 XX
49.2 XX


34.9 XX
50.2 XX


38.1 XX
50.3 XX


0.0 XX
50.5 XX


37.4 XX
50.6 XX


0.0 XX
51.2 XX


35.1 XX
51.3 XX


0.0 XX
51.4 XX


37.9 XX
51.6 XX


37.1 XX
51.6 XX


37.2 XX
51.6 XX


34.6 XX
51.6 XX


36.2 XX
52.3 XX


37.7 XX
52.4 XX


37.8 XX
52.4 XX


35.6 XX
53.6 XX


35.8 XX
53.7 XX


36.4 XX
53.7 XX


0.0 XX
54.3 XX


39.8 XX
54.3 XX


33.9 XX
57.3 XX


35.7 XX
60.7 XX


42.1 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme und Akkulaufzeit

Leistungsaufnahme

Idle/Load

101.7 XX


8.8 XX
108.7 XX


9.8 XX
126.7 XX


13.5 XX
132.4 XX


14.5 XX
136.5 XX


15.8 XX
142.5 XX


13.8 XX
147.6 XX


16.3 XX
147.9 XX


12.1 XX
151.6 XX


23.9 XX
152.6 XX


16.7 XX
153.1 XX


14.1 XX
159.1 XX


13.1 XX
159.9 XX


20.5 XX
160.9 XX


16.2 XX
162.7 XX


20.5 XX
166.7 XX


15.9 XX
167.1 XX


14.1 XX
168.6 XX


18.9 XX
171.4 XX


19.8 XX
174.2 XX


17.9 XX
175.9 XX


20.1 XX
177.3 XX


26.3 XX
178.7 XX


21.2 XX
197.7 XX


15.9 XX
205.6 XX


28.3 XX
205.6 XX


28.3 XX
213.6 XX


24.5 XX
217.8 XX


17.6 XX
242.8 XX


25.6 XX
252.6 XX


33.7 XX
276.9 XX


40.7 XX
363.3 XX


33.2 XX
Watt
Weniger ist besser

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

626 XX


317 XX
619 XX


274 XX
602 XX


278 XX
451 XX


118 XX
417 XX


68 XX
411 XX


94 XX
387 XX


75 XX
377 XX


97 XX
358 XX


100 XX
348 XX


108 XX
325 XX


168 XX
323 XX


102 XX
323 XX


82 XX
296 XX


88 XX
292 XX


93 XX
287 XX


114 XX
284 XX


179 XX
276 XX


171 XX
251 XX


78 XX
236 XX


85 XX
198 XX


47 XX
191 XX


95 XX
173 XX


73 XX
163 XX


116 XX
149 XX


58 XX
144 XX


86 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 – Creative/Home

444 XX


0 XX
326 XX


317 XX
320 XX


315 XX
277 XX


179 XX
224 XX


222 XX
224 XX


204 XX
212 XX


189 XX
199 XX


183 XX
193 XX


190 XX
192 XX


187 XX
190 XX


179 XX
190 XX


187 XX
187 XX


155 XX
172 XX


164 XX
169 XX


163 XX
167 XX


159 XX
165 XX


149 XX
163 XX


149 XX
152 XX


148 XX
138 XX


135 XX
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