Alienware Area 51m R1 im Test: Mit aller Gewalt zur Performance-Krone

Veröffentlicht am: von

alienware area51m r1 test-teaserAuch wenn Gaming-Notebooks in den letzten Jahren dank immer effizienter gewordener Hardware stets dünner und schneller wurden, so sind die absoluten High-End-Boliden der Spitzenklasse mit dicker Kühlung, üppiger Ausstattung und riesigem Bildschirm nicht wegzudenken. Von Alienware gibt es hier seit Jahresbeginn das Area-51m R1, welches so einige Features in die Waagschale wirft, wie beispielsweise einen vollwertigen Desktop-Prozessor, eine austauschbare Turing-Grafikkarte, ein Thin-Bezel-Display mit Eye-Tracking-Technologie und natürlich ein hochwertiges Gehäuse mit Magnesium-Legierung und schicker RGB-Beleuchtung. Wie sich der fast 4.500 Euro teure High-End-Bolide gegen die Konkurrenz schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.

Obwohl sich gerade Gaming-Notebooks in den letzten Jahren zu echten Allroundern entwickelt haben und trotz ihrer hohen Leistung auch für den Außeneinsatz geeignet sind, sind die waschechten Gaming-Boliden der absoluten High-End-Klasse nicht wegzudenken. Sie setzen in Sachen Kühlleistung eine ordentliche Schippe obendrauf und können so stets die schnellsten Komponenten problemlos unterbringen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Extras wie massig Speicherplatz bis hin zu üppigen RAID-Verbundsystemen, ein riesiger Bildschirm mit mindestens 17,3 Zoll und weitere Raffinessen wie beispielsweise eine Eye-Tracking-Technologie. Das Alienware Area-51m R1, welches die Dell-Tochter erst zu Beginn des Jahres mit der Vorstellung der neuen Turing-Grafikkarten präsentiert hatte, bringt all das mit sich und soll der Konkurrenz, wie beispielsweise dem MSI GT75 Titan Pro oder dem XMG Ultra 17 mit Clevo-Barebone das Leben schwer machen. 

Tatsächlich hat es das Alienware Area-51m R1 in sich: Während die meisten aktuellen Gaming-Notebooks auf einen Coffee-Lake-Refresh-Prozessor der H-Klasse bauen, greift Alienware auf eine vollwertige Desktop-CPU zurück und verbaut samt des Z390-Chipsatzes wahlweise einen Intel Core i7-9700K oder gar Core i9-9900K, der mit bis zu acht 5,0 GHz schnellen Rechenkernen bestückt ist. Aufgrund seiner Sockelung soll sich der Prozessor später einfach tauschen lassen. Das gilt auch für die Grafikkarte, wobei Dell hier auf eine proprietäre Lösung setzt, denn der MXM-Standard wird mit den Turing-Grafikkarten eigentlich nicht mehr eingesetzt. Das macht ein etwaiges Upgrade doch recht kompliziert, Alienware will später aber einen Einsende-Dienst anbieten und den Austausch vor Ort übernehmen. 

Doch schon ab Werk hat die Dell-Tochter bei der Grafikleistung hoch gegriffen. Das Alienware Area-51m R1 wird mindestens mit einer NVIDIA GeForce RTX 2060 mit 6 GB GDDR6-Videospeicher ausgeliefert, gegen Aufpreis gibt es aber auch eine GeForce RTX 2070 und GeForce RTX 2080 mit jeweils 8 GB VRAM. Über das hauseigene Command Center lassen sich die Komponenten per Hand noch weiter beschleunigen.

» zur Galerie

Dazu gibt es bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von 2.666 MHz sowie zahlreiche unterschiedliche Konfigurations-Möglichkeiten beim Massenspeicher. Verbaut werden neben einzelner PCIe-SSDs auch ganze RAID-Verbundsysteme, Hybrid-Laufwerke und herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatten als Datengrab – der üppigen Platzverhältnisse im großen 17,3-Zoll-Chassis sei Dank. 

Das Display misst 17,3 Zoll in seiner Diagonalen und löst in der Basis-Version nativ mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Alienware bietet verschiedene Varianten mit oder ohne G-Sync, mit 60 oder 144 Hz und sogar mit integrierter Eye-Tracking-Technologie von tobii an. Im späteren Jahresverlauf sollen höher auflösende Varianten folgen. Bei der Tastatur setzt man auf seine TactX-Tastatur mit RGB-Hintergrundbeleuchtung, N-Key-Rollover und 2,2 mm Hub sowie Makrotasten. Killer-Netzwerkchips bis hin zu einem integrierten 2,5-GBit/s-Ethernet-Port und Thunderbolt 3 fehlen ebenfalls nicht, genau wie der proprietäre Graphics Ampflifier für den Anschluss externer Grafikkarten

Das alles hat jedoch seinen Preis: Mindestens 2.200 Euro möchte Alienware für die kleinste Version haben. Der 17-Zöller lässt sich jedoch mit dem einen oder anderen Extra schnell in die Kostenregion eines Kleinwagens bringen. Unser Testgerät schlägt mit stolzen 4.500 Euro zu Buche.


Für unseren Test versorgte uns Alienware mit einem seiner Flaggschiff-Geräte. Unsere Teststellung wird von einem Intel Core i9-9900K mit acht bis zu 5,0 GHz schnellen Coffee-Lake-Refresh-Kernen befeuert und kann auf stolze 32 GB an DDR4-Arbeitsspeicher zurückgreifen. Die TDP dieser CPU liegt bei 95 W und ist damit deutlich höher als die üblichen 45 W in High-End-Gaming-Notebooks. Dafür dürfte die reine CPU-Performance deutlich zulegen. 

Bei der Grafikkarte hat Alienware ebenfalls hoch gegriffen und das aktuelle Spitzenmodell verbaut. Die NVIDIA GeForce RTX 2080 stellt hier wie im Desktop 2.944 Shadereinheiten bereit und kann auf einen 8 GB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, welcher über ein 256 Bit breites Interface angebunden wird. Im Vergleich zum Desktop sind die Taktraten zumindest auf dem Papier niedriger, Alienware dreht jedoch leicht an der Taktschraube und lässt den Chip mit 1.725 statt mit 1.575 MHz befeuern, wobei dies natürlich stark von der Kühlung und der Stromversorgung abhängt – beides ist selbst in einem solch großen Notebook-Gehäuse eher schwierig. 

» zur Galerie

Auf Seiten des Massenspeichers gibt es eine 500 GB große M.2-SSD, die natürlich per PCI-Express angebunden wird und so besonders hohe Lese- und Schreibraten ermöglicht. In unserem Test waren fast 3,0 GB/s drin. Beim Display hat man sich für die schnelle 144-Hz-Variante entschieden, gibt G-Sync mit on Top und montiert zusätzliche Sensoren für die Eye-Tracking-Technik von tobii direkt unterhalb des Bildschirms. Das macht nicht nur ein Spielen mit dem bloßen Auge möglich, wie wir uns bereits in einem vergangenen Artikel näher angeschaut hatten, sondern bringt auch weitere Features mit sich. So erkennt das Alienware Area 51-m R1, sobald der Anwender vor dem Bildschirm sitzt und reguliert die Helligkeit entweder hoch, bzw. in dessen Abwesenheit herunter. Das spart Leistungsaufnahme ein. 

Preislich muss man dafür jedoch tief in die Tasche greifen: Fast 4.500 Euro müssen für unsere Testkonfiguration auf den virtuellen Ladentresen gelegt werden. Das ist alles andere als ein Schnäppchen und reist bei vielen sicherlich ein großes Loch in den Geldbeutel.

Alienware Area-51m R1
 
Prozessor: Intel Core i9-9900K
Prozessor - Kerne: 8
Prozessor - Grundtakt: 3,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 5,0 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 16 MB
Arbeitsspeicher 32 GB - DDR4-2666
Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 2080

Grafikkarte - Grafikspeicher 8 GB
Festplatte/SSD

1x 500 GB NVMe

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 2.956,0 / 1.365,5 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync ja
Display - Bildwiederholfrequenz 144 Hz
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 16 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 110
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 100 x 58 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (mini)
Thunderbolt: 1 (über Typ-C)
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.1 Gen1: 3
USB 3.1 Gen2: 1
USB Typ-C: 1
Thunderbolt 3: 1 (über Typ-C)
Firewire -
eSATA: -
Audio: 2x 3,5 mm Klinke
Gehäuse 
 
Akku: 90 Wh
Material: Kunststoff + Aluminium
Abmessungen: 402,6 x 410 x 42 mm
Gewicht 3,87 kg
Preis und Garantie 
 
Preis:4.449 Euro
Garantie: 24 Monate

» zur Galerie

Die starke Hardware schlägt sich natürlich auf das Gehäuse nieder, denn während der Trend klar zu immer kompakteren Modellen geht, ist das Alienware Area-51m R1 alles andere als kompakt. Das System bringt fast 3,9 kg auf die Waage und hat Abmessungen von 402,6 x 410 x 42 mm, wobei es nach vorne hin etwas dünner wird. Im Vergleich zur Konkurrenz, wie beispielsweise dem MSI GT75VR Titan Pro oder dem XMG Ultra 17, ist das System jedoch minimal kompakter. 

Alienware setzt auf eine Eigenentwicklung, die von Grund auf neu entwickelt wurde und künftig wohl als Basis für weitere und kleinere Ableger dienen dürfte. Die US-Amerikaner setzen auf ein Hinge-Forward-Design, bei dem der Bildschirm zugunsten der Kühlung leicht nach vorne gerückt ist. Wie viele Alienware-Geräte besitzt das Alienware Area-51m R1 eine stabile Magnesium-Legierung, die teilweise von einer matten, weichen Oberfläche überzogen ist. Das macht den 17-Zöller sehr stabil und zugleich hochwertig. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Einzig der Bildschirm könnte sich weiter öffnen lassen als die nur etwa 140 °. 

» zur Galerie

Optisch zeigt sich das Alienware Area-51m R1 vor allem mit Blick auf die vergangenen Geräte-Generation des Herstellers eher zurückhaltend, kann seine Gaming-Ambitionen jedoch nicht komplett verstecken. So ist das Gerät überwiegend in mattem Schwarz gehalten, auf der Rückseite gibt es wabenförmige Öffnungen für die Kühlung, auf dem Bildschirmdeckel ziert das Aera-51-Logo. Das Gerät gibt es außerdem in einer weißen Version. Auffällig am Design sind die deutlich schmaleren Bildschirmränder und die Sensoren am unteren Bildschirmrand für das tobii-Eye-Tracking-System, aber auch die RGB-Beleuchtung hinter dem Bildschirm und im Bereich der Tastatur.

An der Vorderseite wird das Alienware Area-51m R1 etwas schlanker. Während der 17-Zöller an seiner dicksten Stelle fast 42 mm misst, sind es ganz vorne im Bereich des Topcases mit aufgeklapptem Bildschirm nur noch etwa 2,7 mm. 

Anschlüsse

Anschlussseitig hat das mobile Area 51 alles zu bieten, was das moderne Gamer-Herz begehrt. Die Anordnung der Schnittstellen ist durchdacht, denn während besonders klobige Anschlüsse direkt hinter dem Bildschirm versteckt werden, befinden sich die kleineren und häufig verwendeten Ports an den Seiten. Über die Rückseite ermöglicht unser Testgerät den Anschluss eines externen Monitors über HDMI oder mini-DisplayPort, erledigt die Stromversorgung über gleich zwei externe Netzteile und stellt die Verbindung über einen 2,5-GBit/s-Ethernet-Ports ins heimische Netzwerk bzw. ins Internet her. Den dedizierten Grafikport für externe Grafikkarten stellt der 17-Zöller hier ebenfalls bereit.

» zur Galerie
» zur Galerie

Ansonsten bietet das Alienware Area-51m R1 insgesamt drei USB-3.1-Schnittstellen, eine moderne Typ-C-Buchse mit Thunderbolt-3-Funktionalität und zwei 3,5-mm-Klinkebuchsen für den Anschluss eines Headsets. Einzig einen Kartenleser dürften viele Anwender vermissen. Der Rest ist von zusätzlichen Lüftungsschlitzen für die Kühlung von Grafikkarte und Prozessor gedacht.

Alienware bewirbt das Area-51m R1 damit, dass es sich einfach aufrüsten lässt. Mangels fehlender Wartungsklappe, über die man zumindest den Arbeits- und Massenspeicher schnell hätte aufrüsten können, gilt dies jedoch nur bedingt. Für den Austausch muss die gesamte Unterseite abgenommen werden. Prozessor und Grafikkarte sind zwar gesockelt, der Austausch ist aufgrund der engen Platzverhältnisse jedoch nur für Profis machbar – Alienware nutzt jeden Quadratmillimeter sinnvoll aus. Für spätere Upgrades plant man ohnehin mit einem Rückholdienst.

Tastatur und Touchpad

Dank der großzügigen 17-Zoll-Ausrichtung bietet das Alienware Area-51m nicht nur einen separaten Ziffernblock, sondern auch sechs eigene Makrotasten in voller Größe. Deren Programmierung erfolgt über die hauseigene Alienware-Software, genau wie die RGB-Hintergrundbeleuchtung, die sich für jede Taste einzeln konfigurieren lässt. Ansonsten setzen Dell und Alienware wieder auf die TactX-Tastatur, deren Tasten bei einem Hub von 2,2 mm einen knackigen Druckpunkt bieten, jedoch insgesamt ein eher schwammiges Feedback übergeben. Das Tippgefühl ist jedoch gut. Ebenfalls mit auf der Feature-Liste der Gamer-Tastatur steht N-Key-Rollover.

» zur Galerie

Das Touchpad ist mit einer Größe von 100 x 58 mm erstaunlich klein – andere Hersteller spendieren ihren Geräten einen deutlich größeren Mausersatz. Dafür ist kein Clickpad verbaut, sondern eines mit dedizierten Maustasten, die jedoch einen Ticken zu leichtgängig sind. Der ambitionierte Spieler wird jedoch ohnehin einen vollwertigen Nager per USB anschließen. Insgesamt sind Geschwindigkeit und Präzision gut, die Gleiteigenschaften aufgrund der leicht matten Oberfläche jedoch nicht ganz so überzeugend – man neigt zum ständigen Nachjustieren mit dem Finger. Das können andere Hersteller besser. 


Display

Das Alienware Area-51m R1 gibt es derzeit ausschließlich mit Full-HD-Panel und damit mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Bei der Bildwiederholrate kann jedoch zwischen einem 60 oder 144 Hz schnellen Modell entschieden werden und auch tobiis Eye-Tracking-System ist optional. In jedem Fall setzt Alienware auf ein blickwinkelstabiles IPS-Panel mit relativ schmalen Bildschirm-Rändern.

Unsere Teststellung war hier mit 144 Hz und tobii-Eye-Tracking voll bestückt. Zum Einsatz kam ein Panel von AU Optronics, das leider einen sehr starken Blaustich aufwies und vergleichsweise dunkel war. Mit einer maximalen Helligkeit von nur 301 cd/m² ist der 17-Zöller nur bedingt für den Außeneinsatz geeignet, die Ausleuchtung ist dafür mit über 92 % sehr gut – zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen gerade einmal 23 cd/m². Der Kontrastumfang ist mit einem Verhältnis von 1.514:1 sehr groß und deutlich besser als bei vergleichbaren High-End-Notebooks der Gaming-Klasse. Zudem besitzt das Panel mit durchschnittlich etwa 8.385 K einen deutlich sichtbaren Blaustich. 

» zur Galerie

Die Software-Ausstattung

Was die Software angeht, so haben Alienware und Dell dazugelernt und diese deutlich aufgewertet. Das Alienware Area-51m R1 bietet hier das Alienware Command Center, das als zentrale Anlaufstelle für alle möglichen Einstellungsmöglichkeiten des Gaming-Boliden dient. Darüber lassen sich nicht nur die aktuellen Taktraten von Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher auslesen, sondern auch deren Auslastung und Temperatur-Werte. Der Grad der Übertaktung kann ebenfalls konfiguriert und die Lüftergeschwindigkeit entsprechend angepasst werden. Die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur sowie die Programmierung der Makro-Tasten lässt sich ebenfalls über das Tool regeln. Ansonsten ist ein Tool für die schnelle Update-Installation vorinstalliert – leider auch eine Demoversion der Sicherheitssoftware von McAffee. 

» zur Galerie

Temperaturen

Desktop-Hardware in einem Notebook-Gehäuse zu verbauen, ist kein leichtes Unterfangen – vor allem, wenn man dann auch noch auf die jeweiligen Spitzenmodelle zurückgreift. Kein Wunder also, dass die Komponenten des Alienware Area-51m R1 unter Volllast sehr heiß werden. Unser Intel Core i9-9900K mit seinen acht Rechenkernen erreichte während unserer Tests im Worstcase-Szenario, das wir gewohnt mittels Prime95 und Furmark simulierten, satte 94 °C, was gerade an den anstehenden Sommertagen zum Problem werden könnte. Die NVIDIA GeForce RTX 2080 blieb da mit immerhin noch 81 °C ein gutes Stück kühler. 

Immerhin: Zu einer thermisch bedingten Leistungsabsenkung kam es während der Tests nicht. Im Gegenteil: Die Coffee-Lake-CPU rechnete sogar mit mindestens 4,2 GHz, was deutlich über dem Grundtakt von Intel liegt. Die Grafikkarte fiel lediglich auf den Basistakt von 1.575 MHz zurück, was ebenfalls einen sehr guten Wert für eine Turing-GPU darstellt. 

Die hohen Temperaturen im Inneren machen sich an der Oberfläche jedoch kaum bemerkbar. Hier erreicht das Alienware Area-51m R1 einen Spitzenwert von lediglich 41 °C. Andere Gaming-Notebooks – vor allem der Kompaktklasse – werden hier deutlich wärmer. Im Schnitt sind es sogar nur 33 bis 35,4 °C, wobei das System an der Unterseite wärmer wird als im Bereich des Topcases. Den Spitzenwert haben wir im Übrigen im ersten Quadranten gemessen und damit in dem Bereich, wo die Intel-CPU sitzt. Das ist keine Überraschung. 

Im Leerlauf bleibt das System mit durchschnittlich etwa 33 °C nur geringfügig kühler, wobei die Spitzenwerte deutlich niedriger ausfallen. Das lässt das System im Leerlauf sogar völlig lautlos agieren, denn das Alienware Area-51m schaltet seine Kühlung bei geringer Belastung vollständig ab. 

Im Spielebetrieb steigt die Lautstärke auf einen Schallpegel von 49,2 dB(A) an, im Worstcase sind es bis zu 50,3 dB(A). Auch das sind vor allem mit Blick auf die gebotene Leistung sehr gute Werte. Andere Gaming-Notebooks erreichen hier schon einmal die 55-dB(A)-Marke. Wirklich leise ist jedoch auch das Area-51m nicht. 

Akku

Schon im normalen Windows-Betrieb zieht das System etwa 33,2 W aus der Steckdose, bzw. den beiden Netzteilen. Ja, richtig gelesen: Das Alienware Area-51m R1 benötigt zwei Netzteile für die stationäre Stromversorgung. Ein kleineres mit 180 W und ein größeres mit 330 W. Das ist durchaus notwendig, denn in der Spitze genehmigt sich das System fast 430 W. Immerhin: Im Spielebetrieb bleibt die Hardware mit etwa 363,3 W etwas sparsamer. Das Alienware Area 51m R1 ist insgesamt aber sehr stromhungrig. 

Kein Wunder also, dass der Bildschirm unterwegs schon nach etwa 173 Minuten und damit nach nicht einmal ganz drei Stunden schwarz wird. Wird die Hardware belastet, reicht es nur noch für etwa 73 Minuten und damit etwas mehr als eine Stunde. Wieder voll einsatzbereit ist der 90-Wh-Akku nach etwa zwei Stunden. 


Cinebench 11

CPU

21.22 XX


2.31 XX
14.28 XX


2.12 XX
14.15 XX


2.19 XX
14 XX


2.01 XX
13.71 XX


1.98 XX
13.54 XX


2.34 XX
13.36 XX


1.97 XX
12.96 XX


1.93 XX
12.93 XX


1.93 XX
12.85 XX


1.91 XX
12.78 XX


1.91 XX
12.45 XX


1.82 XX
12.45 XX


1.94 XX
12.44 XX


1.99 XX
12.24 XX


1.95 XX
12.24 XX


1.91 XX
12.19 XX


2.00 XX
11.94 XX


2.03 XX
11.74 XX


2.05 XX
11.55 XX


1.54 XX
11.35 XX


1.83 XX
10.86 XX


1.96 XX
10.36 XX


1.92 XX
10.23 XX


1.99 XX
8.95 XX


1.95 XX
8.41 XX


1.86 XX
8.19 XX


1.74 XX
8.18 XX


1.78 XX
7.8 XX


1.73 XX
Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

1939 XX


202 XX
1295 XX


185 XX
1274 XX


175 XX
1263 XX


192 XX
1243 XX


175 XX
1235 XX


205 XX
1209 XX


173 XX
1177 XX


168 XX
1168 XX


171 XX
1154 XX


171 XX
1130 XX


170 XX
1118 XX


168 XX
1111 XX


161 XX
1096 XX


170 XX
1093 XX


163 XX
1089 XX


171 XX
1076 XX


171 XX
1050 XX


173 XX
995 XX


177 XX
978 XX


175 XX
944 XX


169 XX
806 XX


172 XX
766 XX


144 XX
738 XX


156 XX
736 XX


157 XX
Punkte
Mehr ist besser

PCMark 10

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


7-Zip

MIPS
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate (Lesen/Schreiben)

4751.8 XX


2365.9 XX
3770.9 XX


1413.7 XX
3562.8 XX


3283.3 XX
3539.2 XX


3277.6 XX
3517 XX


3422.4 XX
3360.7 XX


2342.7 XX
3317.2 XX


2525.5 XX
3268.7 XX


2318.6 XX
3198.6 XX


1667.8 XX
3068.2 XX


1479.4 XX
3058.9 XX


461.5 XX
3034.7 XX


1925.3 XX
2956 XX


1365.5 XX
2940.9 XX


1575.9 XX
2939.7 XX


1761.4 XX
2928.3 XX


1517.5 XX
2829.8 XX


1561.5 XX
2747.2 XX


1648.4 XX
2580.2 XX


1165.6 XX
2559.9 XX


1096.0 XX
2531.3 XX


1578.8 XX
2496.4 XX


1103.9 XX
2455.9 XX


1049.6 XX
2172.6 XX


1125.9 XX
1505.2 XX


469.2 XX
553.9 XX


138.5 XX
552.7 XX


490.7 XX
548.2 XX


477.2 XX
540.2 XX


494.2 XX
521.0 XX


421.5 XX
MB/s
Mehr ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

45.6 XX


42.2 XX
47.2 XX


37.8 XX
47.2 XX


33.1 XX
47.3 XX


35.5 XX
48.9 XX


34.6 XX
48.9 XX


35.5 XX
49.2 XX


34.9 XX
49.2 XX


35.8 XX
49.2 XX


35.4 XX
50.2 XX


38.1 XX
50.5 XX


37.4 XX
50.6 XX


0.0 XX
51.2 XX


35.1 XX
51.4 XX


37.9 XX
51.6 XX


37.1 XX
51.6 XX


36.2 XX
51.6 XX


37.2 XX
52.3 XX


37.7 XX
52.4 XX


37.8 XX
52.4 XX


35.6 XX
53.6 XX


35.8 XX
53.7 XX


36.4 XX
53.7 XX


0.0 XX
54.3 XX


33.9 XX
54.3 XX


39.8 XX
57.3 XX


35.7 XX
60.7 XX


42.1 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme und Akkulaufzeit

Leistungsaufnahme

Idle/Load

101.7 XX


8.8 XX
108.7 XX


9.8 XX
126.7 XX


13.5 XX
132.4 XX


14.5 XX
136.5 XX


15.8 XX
142.5 XX


13.8 XX
147.6 XX


16.3 XX
147.9 XX


12.1 XX
151.6 XX


23.9 XX
153.1 XX


14.1 XX
159.1 XX


13.1 XX
159.9 XX


20.5 XX
160.9 XX


16.2 XX
162.7 XX


20.5 XX
166.7 XX


15.9 XX
167.1 XX


14.1 XX
168.6 XX


18.9 XX
174.2 XX


17.9 XX
175.9 XX


20.1 XX
177.3 XX


26.3 XX
178.7 XX


21.2 XX
197.7 XX


15.9 XX
205.6 XX


28.3 XX
205.6 XX


28.3 XX
213.6 XX


24.5 XX
242.8 XX


25.6 XX
252.6 XX


33.7 XX
276.9 XX


40.7 XX
363.3 XX


33.2 XX
Watt
Weniger ist besser

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

626 XX


317 XX
619 XX


274 XX
602 XX


278 XX
451 XX


118 XX
417 XX


68 XX
411 XX


94 XX
387 XX


75 XX
377 XX


97 XX
348 XX


108 XX
325 XX


168 XX
323 XX


82 XX
323 XX


102 XX
292 XX


93 XX
287 XX


114 XX
284 XX


179 XX
276 XX


171 XX
236 XX


85 XX
198 XX


47 XX
191 XX


95 XX
173 XX


73 XX
163 XX


116 XX
149 XX


58 XX
144 XX


86 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 – Creative/Home

444 XX


0 XX
326 XX


317 XX
320 XX


315 XX
277 XX


179 XX
224 XX


204 XX
212 XX


189 XX
199 XX


183 XX
193 XX


190 XX
192 XX


187 XX
190 XX


179 XX
190 XX


187 XX
187 XX


155 XX
169 XX


163 XX
167 XX


159 XX
165 XX


149 XX
163 XX


149 XX
152 XX


148 XX
138 XX


135 XX
131 XX


124 XX
128 XX


109 XX
123 XX


114 XX
112 XX


79 XX
99 XX


91 XX
Minuten
Mehr ist besser


Futuremark 3DMark

FireStrike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

FireStrike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

FireStrike Ultra

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Time Spy

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Assassins Creed: Origins

1.920 x 1.080 – Sehr hohe Settings

103.9 XX


92 XX
92.1 XX


83 XX
90.6 XX


83 XX
85.7 XX


78 XX
85.6 XX


69 XX
79.3 XX


65 XX
79.1 XX


69 XX
75.6 XX


67 XX
74.8 XX


68 XX
72.9 XX


65 XX
70.9 XX


52 XX
69.3 XX


58 XX
68.1 XX


59 XX
67.6 XX


57 XX
63.6 XX


55 XX
61.9 XX


52 XX
58.2 XX


47 XX
57.4 XX


53 XX
57.4 XX


49 XX
56.2 XX


53 XX
53.3 XX


46 XX
39.3 XX


36 XX
38.1 XX


35 XX
33.2 XX


28 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Assassins Creed: Origins

Native Auflösung – Sehr hohe Settings

103.9 XX


92 XX
92.1 XX


83 XX
90.6 XX


83 XX
85.7 XX


78 XX
85.6 XX


69 XX
79.3 XX


65 XX
79.1 XX


69 XX
75.6 XX


67 XX
74.8 XX


68 XX
72.9 XX


65 XX
70.9 XX


52 XX
69.3 XX


58 XX
67.6 XX


57 XX
63.6 XX


55 XX
61.9 XX


52 XX
58.2 XX


47 XX
57.4 XX


53 XX
56.2 XX


53 XX
53.3 XX


46 XX
39.3 XX


36 XX
38.1 XX


35 XX
33.2 XX


28 XX
26.8 XX


23 XX
26.1 XX


24 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII

1.920 x 1.080 – Extra Settings

148.3 XX


101 XX
117.4 XX


91 XX
114.4 XX


84 XX
112.9 XX


79 XX
112.0 XX


55 XX
111.6 XX


80 XX
107.6 XX


86 XX
105.3 XX


39 XX
94.7 XX


66 XX
94.6 XX


59 XX
94.1 XX


67 XX
90.1 XX


68 XX
89.9 XX


64 XX
86.4 XX


54 XX
86.2 XX


64 XX
85.4 XX


62 XX
79.3 XX


51 XX
77.6 XX


42 XX
63.9 XX


26 XX
60.2 XX


15 XX
59.4 XX


13 XX
59.2 XX


41 XX
43.2 XX


15 XX
33.3 XX


14 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII

Native Auflösung – Extra Settings

148.3 XX


101 XX
117.4 XX


81 XX
114.4 XX


84 XX
112.9 XX


79 XX
112.0 XX


55 XX
111.6 XX


80 XX
107.1 XX


86 XX
105.3 XX


39 XX
94.7 XX


66 XX
94.6 XX


59 XX
94.1 XX


67 XX
90.1 XX


68 XX
86.4 XX


54 XX
86.2 XX


64 XX
85.4 XX


62 XX
79.3 XX


51 XX
63.9 XX


26 XX