Gaming-Notebooks im Schlankheits-Wahn: Das ASUS ROG Zephyrus GX501 im Test

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asus rog zephyrus gx501 teaserDie Zeit der protzig, dicken und optisch aggressiven Gaming-Notebooks ist endgültig vorbei. Mit NVIDIAs effizienten Max-Q-Grafikkarten werden entsprechende Geräte noch dünner, leichter und vor allem leiser, brauchen sich bei der Leistung aber trotzdem nicht vor den älteren Modellen zu verstecken. Obwohl NVIDIA die TDP-Grenzen teils drastisch reduziert und die Taktraten gedrosselt hat, soll eine Max-Q-Grafikkarte gerade einmal etwa 10 % langsamer arbeiten als ihr Namensvetter ohne Max-Q-Design. Ob das gelingt, klären wir nun mithilfe des 2.999 Euro teuren ASUS ROG Zephyrus GX501, welches es trotz GeForce GTX 1080 und Intel Core i7-7700HQ gerade einmal auf eine Bauhöhe von maximal 17,8 mm bringt.

Das ASUS ROG Zephyrus GX501 ist das erste Gerät, welches NVIDIAs neue Max-Q-Vorgaben einhält. Das bedeutet: Der Gaming-Bolide ist im Vergleich zu den bisherigen High-End-Modellen deutlich dünner und leichter geworden und soll obendrein leiser arbeiten. NVIDIA schreibt zwar keine Bauhöhen und Gewichte vor, trotzdem ist das ASUS-Gerät mit 18 mm und 2,5 kg sehr kompakt und leicht. Einzige Vorgabe ist eine maximale Geräuschkulisse von 40 dB(A) vor. Zum Vergleich: In unseren Tests erreichen aktuelle Gaming-Notebooks der High-End-Klasse gut und gerne auch über 50 dB(A) und sind damit alles andere als Leisetreter. 

Sowohl von der NVIDIA GeForce GTX 1080 wie auch von den beiden nächst kleineren Schwestermodellen wird es entsprechende Max-Q-Designs geben. Gegenüber den regulären Modellen, welche meist nicht von den Desktop-Ablegern abweichen und damit annähernd die gleiche Leistung bieten, schränkt NVIDIA überwiegend die TDP ein, was hauptsächlich durch eine strenge Selektion der Chips, vor allem durch eine Reduzierung der Taktraten erreicht wird. Im Falle der NVIDIA GeForce GTX 1080 sinken der Basis- und Boost-Takt von ehemals 1.556 bzw. mindestens 1.733 MHz auf etwa 1.101 bis 1.290 respektive 1.278 bis 1.468 MHz ab. Dafür kann NVIDIA die Leistungsaufnahme beim Max-Q-Modell von 150 auf nur noch 90 bis 110 W absenken. Trotzdem sollen die Max-Q-Ableger nur unwesentlich langsamer arbeiten. NVIDIA spricht von einem Performance-Verlust von gerade einmal rund 10 %, was auch unsere ersten Hersteller-Benchmarks bestätigen konnten. Mit dem ASUS ROG Zephyrus GX501 können wir der Sache nun selbst auf den Grund gehen.

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Das ASUS ROG Zephyrus GX501 ist das erste Notebook, welches mit einer Max-Q-Grafikkarte erhältlich ist und erst vor wenigen Tagen offiziell in Deutschland auf den Markt kam. Für rund 2.999 Euro erhält man ein äußerst kompaktes Gaming-Notebook, dessen Gehäuse sehr schlank ist und obendrein aus hochwertigen Materialien besteht. Im Inneren gibt es trotzdem mächtig Power. Neben der NVIDIA GeForce GTX 1080 mit Max-Q-Design verbaut ASUS einen schnellen Intel Core i7-7700HQ, satte 24 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine schnelle NVMe-SSD mit einer Kapazität von 512 GB. Das Zephyrus-Gerät, welches im Rahmen der Computex 2017 gemeinsam mit NVIDIA-CEO Jen-Hsun Huang auf der Bühne präsentiert wurde, gibt es aber auch mit doppelter Speichermenge für Betriebssystem, Programme, Spiele und Daten. Auf ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk als Datengrab muss aus Platzgründen jedoch verzichtet werden.

Das Display misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Trotz IPS-Panel kommt ein schnelles 120-Hz-Modell mit G-Sync-Unterstützung zum Einsatz. Doch das ASUS ROG Zephyrus GX501 hat noch die eine oder andere Besonderheit mehr zu bieten, wie wir im Laufe des Artikels noch näher erläutern werden. Für das etwa 2,24 kg leichte und rund 17,8 mm dicke High-End-Notebook muss man hierzulande für unsere Testkonfiguration stolze 2.999 Euro bezahlen. 

Edles Gehäuse mit ungewöhnlichem Topcase

Waren Gaming-Notebooks vor wenigen Jahren noch richtig dicke Klopper, gilt dies inzwischen selbst für die Modelle der High-End-Klasse nicht mehr. Das ASUS ROG Zephyrus GX501 bringt es gerade einmal auf Abmessungen von 379 x 262 x 17,8 mm und ist damit deutlich schlanker als vergleichbare Geräte und mit etwa 2,24 kg auch ein gutes Stück leichter. Bei der Optik erinnert das Gerät eher an ein leistungsstarkes Business-Notebook als an einen waschechten Gaming-Vertreter. ASUS setzt bei seinem ROG Zephyrus auf Aluminium, welches am Display-Deckel schwarz eloxiert wurde. Das verleiht dem Gehäuse einen stabilen und hochwertigen Eindruck.

Das Design ist insgesamt sehr schlicht. Auf dem Display-Deckel befindet sich das hauseigene ROG-Logo, genau wie im Bereich des Topcases. Das eigentliche Hersteller-Logo ist hingegen an der Seite untergebracht. Neben ein paar Bügelfalten hinter dem Bildschirm gibt es nur noch einige wenige, orange Farbakzente an den beiden Seitenteilen. 

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Viel Anlass zur Kritik gibt es bei der Verarbeitung nicht. Scharfe Kanten gibt es trotz der Materialwahl keine, Spaltmaße sind hervorragend herausgerarbeitet. Die Scharnie für das Display sind stabil, auch nach stärkerem Druck gibt das Gehäuse an keiner Stelle nach. Einzig im Bereich der Tastatur lässt sich das Gerät unerwartet tief eindrücken. Wirklich schlimm ist das jedoch nicht. An der Rückseite, aber auch an den beiden Seitenteilen hat ASUS einige Lufteinlässe für die Kühlung von Prozessor und Grafikkarte angebracht – in Anbetracht auf die theoretische Leistungsfähigkeit der Hardware sind diese jedoch sehr dezent.

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Etwas ungewöhnlich ist der Aufbau des Topcases. Wie beim Acer Predator Triton 700, welches ebenfalls mit Max-Q-Grafikkarten ausgerüstet werden wird und in Kürze auf den Markt kommen dürfte, ist die Tastatur komplett auf die Unterseite gerückt und der Mausersatz direkt daneben. Die obere Hälfte des Topcases ist hingegen mit einer gummierten, luftdurchlässigen Schicht überzogen, was der Kühlung von Prozessor und Grafikkarte, welche direkt darunter liegen, zugute kommen dürfte. Linkshänder aber wird die neue Anordnung weniger gefallen – selbst Rechtshänder müssen sich an die neue Anordnung gewöhnen. Ganz unsinnig ist sie jedoch nicht, schließlich liegt die Maus bei einem Desktop-Rechner ebenfalls direkt neben der Tastatur. Lobenswert: Für eine bessere Ergonomie liefert ASUS eine gummierte Handballenauflage gleich mit.

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Ungewöhnlich ist nicht nur die Anordnung der Tastatur, sondern auch ihr Layout. Unser Testmuster des ASUS ROG Zephyrus GX501 verfügt über ein UK-Layout. "Z" und "Y" sind damit vertauscht, die Eingabe-Taste gegenüber des US-Layouts dafür deutlich größer. Die Funktionstasten sind leicht versetzt, "Einfügen" und "Entfernen" liegen bizarrer Weise auf der selben Taste.

Die Tasten selbst sind in der Regel 16 x 14 mm groß, ihr Druckpunkt ist etwas schwammig. Dafür stimmt das Tippgeräusch, welches angenehm leise ist. Die Tastatur verfügt obendrein über ein Anti-Ghosting, was vor allem ambitionierte Gamer erfreuen dürfte, die so mehrere Tasten gleichzeitig problemlos betätigen können. Wie es sich für ein Gaming-Notebook gehört, hat ASUS nicht auf eine RGB-Hintergrundbeleuchtung verzichtet. Standardmäßig wird die Tastatur passend zur üblichen ROG-Farbgebung dauerhaft rot beleuchtet. Per Software-Tool lassen sich Farbe und Effekt aber auch für jede Taste einzeln einstellen. Die für Spieler wichtigen WASD-Tasten sind jedoch auch ohne Beleuchtung farblich hervorgehoben. 

Touchpad mit integriertem Ziffernblock

Trotz der 15-Zoll-Ausrichtung hat ASUS den Nummernblock wegrationalisieren müssen, da an dessen Stelle das Touchpad gerückt ist. Ganz auf die zusätzlichen Ziffern-Tasten braucht man allerdings nicht zu verzichten. Über eine separate Taste direkt über dem Touchpad blendet das ASUS ROG Zephyrus GX501 den Nummernblock dirkt im Touchpad ein. Dann lässt sich darüber der Mauszeiger zwar nicht mehr bewegen, dafür können Zahlen-Vielschreiber ihren Wünschen nachgehen. Die wichtigsten Grundrechenarten lassen sich dank eigener Tasten für "Minus", "Plus" oder "Geteilt" problemlos durchführen. Um jedoch wieder in den Mausbetrieb schalten zu können, muss man das Touchpad wieder per Hand abschalten.

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Die Gleiteigenschaften des Touchpads sind dank Glasoberfläche hervorragend. Eingaben werden präzise umgesetzt, Multitouch-Gesten problemlos erkannt und das nicht nur in der Mitte, sondern auch an den beiden Rändern. Jedoch könnte das Touchpad etwas breiter ausfallen, ist es mit Abmessungen von 60 x 75 mm deutlich zu klein. Die Tasten für den linken und rechten Mausklick werden dediziert ausgegeben, Druckpunkt und Feedback sind gut, die Taster jedoch sehr leichtgängig.

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Trotz der leistungsfähigen NVIDIA GeForce GTX 1080 und des Intel Core i7-7700HQ, welches beide durchaus sehr hitzige Komponenten sein können, fällt die Kühlung beim ASUS ROG Zephyrus GX501 vergleichsweise unauffällig aus. Lediglich an der Rückseite direkt hinter dem Bildschirm und an den beiden Seitenteilen sind einige Lufteinlässe für die Radiallüfter im Inneren vorzufinden. Doch das ASUS ROG Zephyrus GX501 bedient sich eines kleinen Kniffs, um die Kühlung sicherzustellen – dazu weiter unten etwas mehr. 

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Aufgrund der dünnen Bauhöhe musste ASUS den einen oder anderen beliebten Anschluss verbannen. Dem Rotstift zum Opfer gefallen ist beispielsweise die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Die lässst sich lediglich per USB-Adapter nachrüsten, welchen ASUS freundlicherweise  beilegt. Auf der linken Seite gibt es hierfür die passenden USB-Schnittstellen. Hier hat ASUS zwei USB-3.1-Schnittstellen nach Typ-A und eine zusätzliche Typ-C-Buchse untergebracht. Letztere überträgt Daten nicht nur mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 GBit/s, sondern versteht sich auch mit dem Thunderbolt-3-Protokoll.

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Auf der gegenüberliegenden Seite stellt das Gerät zwei weitere USB-3.1-Buchsen, einen HDMI-Ausgang und einen 3,5-mm-Klinkenbuchsen-Anschluss parat, der als Ein- und Ausgang benutzt werden kann. Das externe 230-W-Netzteil wird ebenfalls an der linken Geräteseite angeschlossen. Da die hinteren Bereiche der beiden Seitenteile stets für die Kühlung gedacht sind, müssen Gaming-Headset, Touchpad-Ersatz und andere Geräte vergleichsweise weit vorne angeschlossen werden, was den Kabelsalat auf dem Schreibtisch nicht gerade vereinfacht. Seltener genutzte Ports oder den Netzteil-Stecker hätte man im Normalfall besser auf der Rückseite direkt hinter dem Bildschirm anbringen sollen – das war dieses Mal aufgrund der Bauweise allerdings nicht möglich.

Der Trick mit der Kühlung

Um die Kühlung zu gewährleisten und trotzdem noch die Max-Q-Vorgaben von NVIDIA einhalten zu können, bedient sich ASUS bei seinem ROG Zephyrus GX501 eines Tricks: Wird das Gerät aufgeklappt, wird es über einen ausgeklügelten Mechanismus an der Hinterseite leicht aufgebockt und die untere Abdeckung etwas herausgefahren. Über diesen neu freigewordenen Spalt kann sich die Kühlung zusätzliche Frischluft verschaffen und die Abwärme darüber wieder nach draußen befördern. Damit sich der Zwischenraum einfach reinigen lässt, kann die Abdeckung komplett abgenommen werden, womit sich dann sogar die beiden Lüfter für Prozessor und Grafikkarte mit wenigen Handgriffen säubern lassen. Den dafür notwendigen Schraubendreher liefert ASUS gleich mit.

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Mit Strom versorgt wird das ASUS ROG Zephyrus GX501 über ein externes 230-W-Netzteil. Unterwegs muss ein etwa 50 Wh starker Akku genügen. Mit Blick auf die Leistungsfähigkeit der Hardware und vor allem der geringen Kapazität dürfte sich unser Testmuster nicht gerade als besonders langläufig entpuppen. Wer unterwegs spielen möchte, wird vermutlich stets an das Netzteil denken müssen und auf eine Steckdose angewiesen sein. In modernen ICE-Zügen, in Hotels oder aber auch am Flughafen dürfte das kein Problem sein.

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Der Blick auf das Gehäuse zeigt, dass beim ASUS ROG Zephyrus GX501 trotz des vergleichsweise geringen Preises keinerlei Abstriche bei der Verarbeitungsqualität gemacht werden müssen. Wie es um die Leistungsfähigkeit der Hardware bestellt ist und wie die Kühlung ausfällt, schauen wir uns nun näher an.

Systemleistung

Das ASUS ROG Zephyrus gibt es zunächst ausschließlich mit NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q und Intel Core i7-7700HQ. In Zukunft könnte die Modellreihe aber auch mit den kleineren CPU- und GPU-Modellen bestückt werden. Herzstück ist also der Intel Core i7-7700HQ, welcher zu den derzeit schnellsten Notebook-Prozessoren zählt und damit geradezu prädestiniert für dieses High-End-Notebook ist. Im Vergleich zum noch schnelleren HK-Modell muss man jedoch auf den nach oben hin geöffneten Multiplikator verzichten. Die vier Rechenkerne des Intel Core i7-7700HQ machen sich stets mit einem Basis- und Boost-Takt von 2,8 bis 3,8 GHz ans Werk, was gegenüber dem Vorgänger-Modell auf Skylake-Basis einer Taktsteigerung um 200 MHz entspricht. Dank SMT-Support können bis zu acht Threads gleichzeitig abgearbeitet werden. 

Ansonsten kann der Intel Core i7-7700HQ auf einen klassenüblichen 6 MB großen L3-Cache zurückgreifen und besitzt einen 1 MB großen L2-Cache, wobei sich hier jeder Kern 256 KB teilen muss. Der Daten- und Instruktions-Cache fasst hingegen je Rechenkern 32 KB an Daten. Die maximale Leistungsaufnahme wird von Intel mit sparsamen 45 W angegeben. Zum Vergleich: Das Flaggschiff für den Desktop erreicht eine bis zu 91 W. 

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An den Speichercontroller des Kaby-Lake-Prozessors hat ASUS bei seinem ROG Zephyrus GX501 gleich 24 GB Arbeitsspeicher angeschlossen. Die beiden Module, welche jeweils 16 und 8 GB bereitstellen, machen sich jeweils mit 2.400 MHz ans Werk, arbeiten aber trotzdem noch im schnellen Dual-Channel-Modus zusammen, womit unser Testmuster eine Speicherbandbreite von 24,85 GB/s erreicht, was leicht über dem Durschnitt liegt. Im Komprimierungstest von 7-Zip erreicht unser Testmuster knapp über 20.500 MIPS und gesellt sich damit ebenfalls zu den schnelleren Modellen. Der Intel Core i7-7700HQ liegt auf üblichem Niveau. Er schließt die beiden Rendervorgänge in den beiden Cinebench-Benchmarks jeweils mit 8,12 bzw. 735 Punkten ab. 

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Überzeugen kann das ASUS ROG Zephyrus GX501 auch beim SSD-Speicher. Dank des schnellen M.2-Modells, welches per NVMe angebunden ist, erreicht das Gerät durchschnittliche Leseraten von rund 3.285 MB/s. Beim Schreiben bricht die Performance allerdings deutlich ein. Dann sind nur noch knapp 1,7 GB/s möglich. Vergleichen mit SATA-Laufwerken ist die Performance damit natürlich noch deutlich höher. Das Betriebssystem ist binnen weniger Sekunden geladen, Programme und Spiele starten meist nach einem Wimpernschlag. Ein Wehrmuststropfen aber bleibt: Das ASUS ROG Zephyrus GX501 fasst in unserer Konfiguration nur 512 GB an Daten und mag damit für die eine oder andere Spielesammlung zu wenig Speicher bieten, ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk gibt es aus Platzgründen nämlich nicht. Das Zephyrus gibt es gegen Aufpreis aber auch mit der doppelten SSD-Speichermenge.

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Gaming-Leistung

Die Grafikkarte ist neben dem schlanken Design und der ungewöhnlichen Optik klar das Highlight des ASUS ROG Zephyrus GX501. Hier setzt ASUS trotz der geringen Bauhöhe von unter 18 mm auf eine vollwertige NVIDIA GeForce GTX 1080. Statt eines regulären Modells kommt hier allerdings schon das Max-Q-Design zum Einsatz. Damit taktet das Modell nicht mehr ganz so hoch wie die bisherigen Pascal-Vertreter, spart dafür aber massig Abwärme ein, womit NVIDIA die TDP von ehemals etwa 150 auf nur noch 90 bis 110 W absenken konnte. Während eine reguläre NVIDIA GeForce GTX 1080 im Notebook gerne mal über 1.640 MHz erreicht, macht sich unser Testmodell je nach Benchmark mit einem Turbo-Takt von etwa 1.230 bis 1.370 MHz ans Werk und liegt damit innerhalb der Vorgaben von NVIDIA.

Über die ROG-Taste lässt sich die Grafikeinheit sogar noch weiter beschleunigungen. Im Extrem-Preset des Turbo-Gear-Schalters wird der Takt um etwa 5 % nach oben gesetzt, womit die Max-Q-Karte auch mal Taktraten von knapp unter 1.450 MHz erreichen kann. Aufgrund des geringen Overclockings fallen die Performance-Unterschiede zwischen dem normalen Modus und dem Extreme-Preset aber nicht wirklich ins Gewicht und sind in den FPS-Zahlen maximal hinter dem Komma zu bemerken. 

An den restlichen Eckdaten der Max-Q-Variante hat sich hingegen nichts weiter getan. Auch die Max-Q-Variante der NVIDIA GeForce GTX 1080 basiert auf der GP104-GPU, welche wie die Desktop-Version auf die vollen 2.560 Shadereinheiten zurückgreifen kann. Diese organisieren sich wie gewohnt in vier Graphics Processing Cluster mit jeweils fünf Streaming Multiprozessoren, die wiederum 128 ALUs zur Seite stellen. An jeden Shadercluster sind weiterhin acht Textureinheiten gekoppelt, womit es der 3D-Beschleuniger auf derer 160 bringt. Beim Speicherausbau setzen ASUS und NVIDIA weiterhin auf einen 8 GB großen GDDR5X-Speicher, welcher über ein 256 Bit breites Interface angebunden wird und sich standardmäßig mit einer Taktfrequenz von 1.251 MHz ans Werk macht und so eine Bandbreite von theoretisch bis zu 320 GB/s erreicht.

Im Extreme-Preset wird der Takt leider nicht weiter angehoben. Gefertigt wird die 7,2 Milliarden Transistoren starke GP104-GPU wie die meisten aktuellen Grafikchips der Kalifornier im 16-nm-FinFET-Prozessor bei TSMC. 

zephurxs gpuz

Aktuelle Spieletitel wie Grand Theft Auto 5, DiRt Rally, The Witcher 3 oder Shadow of Mordor stellen für die NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q und damit für das ASUS ROG Zephyrus GX501 kein Problem dar – vor allem wenn man bedenkt, dass das Display gerade einmal mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst. Dann laufen Spiele wie Grand Theft Auto 5 oder The Witcher 3 mit flüssigen 70 bis bis 99 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm. Selbst das anspruchsvolle Total War Attila ist mit fast 53 FPS noch sehr gut in den höchsten Detaileinstellungen spielbar.

Insgesamt aber kommt die Leistung der Max-Q-Variante nicht an die einer regulären GeForce GTX 1080 heran, fällt teilweise sogar hinter das Niveau der vermeintlich kleineren GeForce GTX 1070 zurück. Der prognostizierte Leistungsverlust von etwa 10 % gegenüber einer gleichwertigen Karte ohne Max-Q ist also realistisch.

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Weitere Besonderheiten durch Max-Q

Die Zeit der hohen Benchmark-Rekorde ist vorbei. Auch wenn NVIDIA mit der GeForce Titan X oder der NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti gegenüber der AMD-Konkurrenz klar die Nase vorne hat und mitunter die höchsten Bildraten in aktuellen Spielen liefert, trimmt die kalifornische Grafikschmiede ihre Hardware stets auch auf Effizienz. Das zeigt sich nicht nur beim Max-Q-Design, sondern auch bei den Technologien, die man gleichzeitig mit den sparsamen Pascal-Ablegern für das Notebook präsentierte. So lässt sich über die GeForce-Experience-Software der Whisper-Mode aktivieren, womit kompatible Geräte im Spielebetrieb noch leiser werden sollen.

NVIDIA will hierfür über 400 Spiele analysiert haben, um Einstellungen zu finden, die übermäßig Performance kosten, dabei aber kaum der Bildqualität schaden. Darunter zählen meist spezielle Effekte oder die Berechnung der Schattendarstellung. Durch die Einsparung der Effekte kann die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte gedrosselt und damit die Abwärme gesenkt werden, was unterm Strich die Geräte um weitere rund 8 dB(A) leiser machen soll. Hinzu kommt, dass die durchschnittliche Framerate reduziert werden kann. Spiele, die mit über 300 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm laufen, sind auch noch mit etwa 60 FPS flüssig spielbar. Die Drosselung der Bildrate lässt die Grafikkarte entsprechend sparsamer werden. 

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Im Falle von The Witcher 3 drosselt NVIDIA die durchschnittlichen FPS auf 40 Bilder pro Sekunde, im Falle von Overwatch sind es immerhin 50 % mehr. Die FPS-Werte lassen sich in den Einstellungen vom Spieler jedoch beliebig einstellen und weiter reduzieren oder erhöhen. In unserem Test lief The Witcher 3 mit eingeschaltetem Whisper-Mode mit festen 40 FPS über den Bildschirm, ließ den Grafikchip aber nur etwa 72 °C warm werden, womit wir eine geringere Geheräuschkulisse von etwa 44,3 dB(A) feststellen konnten. Ohne aktivierten Whisper-Modus waren hingegen etwas über 63 FPS möglich, Chip-Temperatur und Lautstärke lagen mit etwa 74 °C und 48,7 dB(A) aber ein gutes Stück darüber. 

Die Software-Ausstattung

Das ASUS ROG Zephyrus GX501 wird mit so manch interessantem Software-Tool ausgeliefert. Über das "ROG Gaming Center" lassen sich beispielsweise einige wichtige Systemeinstellungen schnell und komfortabel vornehmen. So lässt sich unter anderem das Farbprofil des Monitors bestimmen, ein Energiesparmodus aktivieren und die Windows- und ROG-Taste, mit der sich das Tool direkt über die Tastatur starten lässt, ein- und ausschalten. Ansonsten bietet das Tool schnellen Zugriff auf den XSplit-Gamecaster, schaufelt auf Wunsch belegten Speicher frei und erlaubt das Anlegen verschiedener Game-Profile.

Über das "Aura"-Tool lässt sich außerdem die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur konfigurieren. Möglich sind neben allerlei verschiedenen Farben auch unterschiedliche Effekte. Ebenfalls interessant: Das Tool liest die aktuelle Auslastung von Speicher, Grafikkarte und Prozessor aus und startet auf Wunsch das Extreme-Preset für die Grafikkarte. Dann werden im Spielebetrieb etwa 5 % höhere Taktraten für die Max-Q-Variante der NVIDIA GeForce GTX 1080 erreicht. Wirklich ins Gewicht fallen diese jedoch nicht, zumal man nicht wirklich von einer Übertaktung sprechen kann.

Ansonsten sind auf dem ASUS ROG Zephyrus GX501 eine Demo-Version von Microsoft Office 365 und das Anti-Virenprogramm vorinstalliert. Genau wie eine 1-Jahres-Lizenz für den XSplit-Gamecaster oder Spiele wie "Candy Crush Saga" und "Bubble Witch 3 Saga". 

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Gute Oberflächen-Temperaturen

Eine NVIDIA GeForce GTX 1080 und einen Intel Core i7-7700HQ auf engstem Raum unterzubringen, ist für die Kühlung kein Zuckerschlecken. Zwar bleibt die Max-Q-Variante der Grafikkarte im absoluten Worst-Case-Szenario mit 78 °C vergleichsweise kühl, die Kaby-Lake-CPU erreicht jedoch Temperaturen von bis zu 89 °C. Zu einem Thermal-Throttling und damit zu einem Leistungsverlust kommt es während unseres Extrem-Tests allerdings nicht. Der Kühlungstrick mit dem Aufdocken des Notebooks funktioniert sehr gut, denn das ASUS ROG Zephyrus GX501 schafft es, die Abwärme sehr schnell abzuführen. 

Trotz der hohen Temperaturen im Inneren, fallen die Oberflächen-Temperaturen im Vergleich zu manch anderen, dünnen Gaming-Boliden mit teils schwächerer Hardware deutlich geringer aus. Unser Testmuster erreicht im Bereich des Topcases direkt über Prozessor und Grafikkarte die höchsten Werte. Hier haben wir Temperaturen von bis zu 46,80 °C gemessen. Im Schnitt wird das ASUS ROG Zephyrus GX501 auf der Oberseite etwas wärme als auf der Unterseite. Hier stehen sich durchschnittlich 34,66 und 34,00 °C gegenüber. 

Ein wirklicher Leisetreter ist das ASUS ROG Zephyrus allerdings nicht. Mit Blick auf die Leistungsfähigkeit der Hardware und die kompakte Bauweise aber hätten einige vielleicht deutlich mehr erwartet. Zwar können wir die ambitioniert gewählten Werte von NVIDIA mit 40 dB(A) nicht bestätigen, trotzdem bleibt das ASUS ROG Zephyrus nur knapp unterhalb der 50-dB(A)-Marke. NVIDIA bezieht sich hier aber auch auf die ISO-Zertifizierung ISO-7779. Wir haben im absoluten Worst-Case-Szenario, welches wir wie gewohnt mit Furmark und Prime95 simulieren, 49,8 dB(A) gemessen. Beide Tools fordern die Komponenten derart, dass die Kühlung an ihre Leistungsgrenze gebracht wird.

Spielen wir mit The Witcher 3 einen Titel, welcher die Hardware ebenfalls stark belastet und gut aufwärmt, dann bleibt unser Testmuster mit 48,7 dB(A) ein gutes Stück leiser. Diesen Wert halten wir für praxsinäher – eine Überarbeitung unserer Benchmarks ist bereits in Palnung. Mehr noch: Wer den Whisper-Modus anschaltet, drückt die Lautstärke des ASUS ROG Zephyrus GX501 noch weiter. Dann wird die Bildausgabe allerdings auf 40 FPS reduziert, die Taktraten weiter gedrosselt. Dann bleibt das Gerät mit knapp unter 45 db(A) deutlich hinter der Lautstärke eines aktuellen High-End-Boliden zurück.

bench temp oberseite

Spielvergnügen unterwegs nur von kurzer Dauer

Die schlanke Bauweise des ASUS ROG Zephyrus GX501 macht nicht nur der Kühlung zu schaffen, sondern auch dem Akku. Aufgrund der potenten Hardware und der geringen Platzverhältnisse konnte ASUS nur einen sehr kleinen Akku verbauen. Während vergleichbare Geräte hier zwischen 65 bis 99 Wh bieten, muss unser Testmuster mit 50 Wh auskommen. Das drückt die Laufzeiten erheblich. Wer das Gerät nur im Office-Betrieb einsetzt, kann das immerhin etwa 2,5 Stunden lang tun. Wer jedoch spielt, drückt die Laufzeiten auf nur etwas mehr als 60 Minuten und damit gerade einmal auf eine Stunde. Ambitionierte Spieler sollten das Netzteil also stets mit einpacken. 

Voll aufgeladen zieht das ASUS ROG Zephyrus GX501 zwischen 22,6 bis 197,8 W aus der Steckdose und zeigt sich damit dank Max-Q deutlich genügsamer als vergleichbare High-End-Notebooks. Voll aufgeladen ist der Akku nach etwas weniger als zwei Stunden. 


Nur durchschnittliches Display

Der 15,6 Zoll große Bildschirm des ASUS ROG Zephyrus GX501 löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Das mag selbst für die Max-Q-Variante der NVIDIA GeForce GTX 1080 mit Blick auf QHD oder gar 4K und deren Leistungsfähigkeit zwar etwas wenig sein, schont unterm Strich aber doch die Hardware. Dafür gibt es ein reaktionsschnelles Panel mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und Unterstützung für NVIDIAs G-Sync, was für ein noch flimmerfreieres Spielevergnügen sorgt. Trotz der hohen Bildwiederholrate setzt ASUS auf ein blickwinkelstabiles IPS-Panel.

Mit einer maximalen Helligkeit von 319 cd/m² ist es für den Außeneinsatz gerade noch so zu empfehlen, verglichen mit anderen Panels in einem edlen High-End-Notebook wie diesem ist es allerdings etwas zu dunkel. Die Ausleuchtung könnte ebenfalls besser sein. Zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen fast 47 cd/m² – wir haben eine Homogenität der Ausleuchtung von knapp über 84 % gemessen. Auch hier schneiden andere Displays besser ab. 

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Dafür liegen die Farbtemperaturen fast auf dem Optimum. Wir haben im Schnitt 6.451 K gemessen. Die meisten aktuellen Gaming-Notebooks kämpfen hier in dier Regel mit einem starken Blaustich. Das Kontrastverhältnis des AUO-Panels ist mit 901:1 gut. Etwas ärgerlich ist die Regulierung der Helligkeit. Sie lässt sich zwar stufenlos regeln, hat jedoch kaum einen Effekt. Die Helligkeit reguliert sich in den höchsten Stufen nur geringfügig auf etwa 260 cd/m², um dann in der letzten Stufe plötzlich drastisch auf nur noch 40 cd/m² abzufallen. Ein Feintuning ist hier leider nicht möglich.

bench display

Fazit

Ist das ASUS ROG Zephryus GX501 trotz seiner kompakten Abmessungen für den ambitionierten PC-Spieler geeignet? Diese Frage lässt sich ganz klar mit einem "Ja" beantworten, jedoch nur, wenn man bereit ist, ein paar Abstriche hinzunehmen. Zwar bietet der 15,6-Zöller mehr als genug Leistung, um alle aktuellen Grafikkracher selbst in den höchsten Einstellungen ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern – das ASUS ROG Zephyrus GX501 ist klar das schnellste Gaming-Notebook mit einer Bauhöhe von gerade einmal 17,8 mm. Grund dafür ist vor allem die NVIDIA GeForce GTX 1080 im Max-Q-Design. Sie ist im Vergleich zur regulären Variante gehörig auf Effizienz getrimmt worden, was die Abwärme reduziert und damit letztendlich die Kühlung einfacher macht. Aufgrund der teils deutlich abgesenkten Taktraten fällt die Leistung aber nicht ganz so hoch aus und liegt in etwa zwischen einer NVIDIA GeForce GTX 1070 und einer regulären GeForce GTX 1080. Je nach Benchmark, Spiel und Einstellung fällt die Leistung sogar unterhalb das Niveau einer GeForce GTX 1070. 

Das reicht aber natürlich noch immer, um die neuesten Spiele ohne Abstriche darstellen zu können, vor allem wenn man bedenkt, dass das ASUS ROG Zephyrus GX501 lediglich über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Das mag in Zeiten von QHD oder gar 4K fast schon ein bisschen zu wenig sein, schont aber eben auch die Hardware. Die Zeit der hohen Bildraten scheint ohnehin vorbei zu sein. Um Abwärme, Leistungsaufnahme und Lautstärke weiter zu verbessern, hat NVIDIA in den letzten Jahren mehrere Technologien entwickelt. Sie basieren allesamt darauf, die hohen Bildraten, welche bei einigen Spielen möglich sind, zu reduzieren, und damit die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte zu drosseln. Mit Max-Q führt man nun den Whisper-Mode ein. Hierfür hat man über 400 aktuellle Spiele-Titel analysiert und besonders leistungshungrige Einstellungen, welche die Bildqualität in einem unverhältnismäßigen Ausmaß verbessern, herausgefiltert, um untern Strich Rechenleistung einzusparen. Obendrein werden die FPS-Werte je nach Spieletitel automatisch begrenzt. In unseren Tests funktioniert das bereits sehr gut und macht das Notebook noch einmal ein gutes Stück leiser. Den Whisper-Mode wird es aber auch für die regulären Pascal-Grafikkarten im Notebook geben.

Doch auch so kann die Lautstärke überzeugen. Während andere High-End-Geräte bei der Installation von Windows-Updates gerne schon ihre Lüftergeschwindigkeiten anheben, bleibt das ASUS ROG Zephyrus GX501 in dieser Disziplin flüsterleise. In unserem Worst-Case-Szenario, welches wir gewohnt mit Prime95 und Furmark simulieren, schnellt der Wert aber fast auf 50 dB(A), womit das Gerät alles andere als ein Leisetreter ist. Da solche hohen Anforderungen in der Praxis kaum erreicht werden, haben wir zusätzlich im Spielebetrieb die Lautstärke gemessen. Das Ergebnis: Unser Testmsuter bleibt mit etwa 48,7 dB(A) ein gutes Stück leiser. Wir werden künftig unsere Testmethoden etwas überarbeiten, auf das Worst-Case-Szenario aber weiterhin nicht verzichten.

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Das Gehäuse wirkt dank Aluminium und Magnesium sehr edel, ist aber auch so hervorragend verarbeitet. Tastatur und Touchpad weisen ebenfalls nur kleine Schwächen auf. Der Aufbau ist innovativ und durchaus gut durchdacht, wenngleich die Anordnung von Tastatur und Touchpad, in welchem sich auch der Nummernblock einblenden lässt, etwas gewöhnungsbedürftig ist. Das Design ist insgesamt sehr schlicht gehalten, die Zeit der aggressiven Gaming-Optiken ist vorbei. Der Trick mit dem Aufdocken im aufgeklappten Zustand funktioniert hervorragend, wenngleich er eine Wartungsklaappe verhindert. Immerhin lassen sich die Lüfter für Grafikkarte und Prozessor reinigen.

Der größte Kritikpunkt ist der Akku. Er versorgt den Gaming-Boliden je nach Anwendungsszenario gerade einmal 60 bis rund 90 Minuten lang mit Strom. Mit 50 Wh ist er vergleichsweise wenig kapazitätsstark. Das war im Hinblick auf die schlanke Bauweise und die verengten Platzverhältnisse aber auch zu erwarten. Das Display ist zwar mit 120 Hz sehr schnell und verfügt über NVIDIAs G-Sync-Technik, Helligkeit, Kontrast und Ausleuchtung sind allerdings nur Durchschnitt.

Preislich muss man für die Portabilität und die geballte Leistungsfähigkeit für den Intel Core i7-7700HQ, die NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, satte 24 GB RAM und den 512 GB großen SSD-Speicher tief in die Tasche greifen. Satte 2.999 Euro werden in Deutschland für das ASUS ROG Zephyrus GX501 mit unserer Konfiguration ausgerufen.

 

Das ASUS RPG Zephyrus GX5501 ist schon ein kleine Meisterleistung, die viel Leistung auf engsten Raum bietet und dabei trotzdem nicht lauter wird als andere Gaming-Notebooks. Wir zücken unseren Technik-Award. Für den Excellent-Hardware-Award hätten wir uns bei Lautstärke, Display und Akku-Leistung bessere Werte gewünscht. Trotzdem natürlich Herzlichen Glückwunsch!

asus zephyrus award

 

Positive Aspekte des ASUS ROG Zephyrus GX501:

Negative Aspekte des ASUS ROG Zephyrus GX501:

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



ASUS ROG Zephyrus GX501
Hardware 
 
Prozessor: Intel Core i7-7700HQ
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,9 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,9 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4-2400
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 8 GB
Festplatte/SSD

1x 512 GB SSD

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 3,28 GB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync ja
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 16 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 84
Tastatur - Numblock: ja (über Touchpad)
Touchpad - Abmessungen: 60 x 75 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort -
Thunderbolt: über Typ-C
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.0: 4
USB Typ-C: 1 (USB 3.1 Gen 1)
Firewire -
eSATA: -
Audio: 1x 3,5 mm Audio
Gehäuse 
 
Akku: 50 Wh
Material: Aluminium, Magnesium
Abmessungen: 379 x 262 x 17,8 mm
Gewicht 2,24 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ab 2.999 Euro
Garantie: 24 Monate

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Systemleistung (1)

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Systemleistung (2)

PCMark 7

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate

MB/s
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

ms
Weniger ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

58 XX


93 XX
64 XX


96 XX
69 XX


83 XX
71 XX


86 XX
71 XX


87 XX
72 XX


76 XX
72 XX


94 XX
73 XX


92 XX
73 XX


82 XX
73 XX


84 XX
73 XX


86 XX
74 XX


98 XX
74 XX


99 XX
74 XX


70 XX
74 XX


89 XX
74 XX


98 XX
75 XX


98 XX
75 XX


86 XX
76 XX


98 XX
76 XX


92 XX
80 XX


91 XX
80 XX


89 XX
81 XX


92 XX
82 XX


91 XX
82 XX


81 XX
84 XX


91 XX
84 XX


75 XX
86 XX


71 XX
87 XX


79 XX
87 XX


92 XX
87 XX


82 XX
91 XX


95 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

44.2 XX


33.8 XX
44.7 XX


34.9 XX
45.4 XX


32.7 XX
46.1 XX


34.5 XX
46.1 XX


36.2 XX
46.3 XX


34.3 XX
46.6 XX


35.4 XX
46.6 XX


35.6 XX
46.7 XX


34.2 XX
46.7 XX


33.9 XX
46.7 XX


38.5 XX
46.9 XX


34.3 XX
48.3 XX


33.6 XX
48.4 XX


37.1 XX
48.7 XX


33.8 XX
48.7 XX


33.9 XX
48.8 XX


38.9 XX
48.9 XX


34.1 XX
49.2 XX


33.8 XX
49.3 XX


36.6 XX
49.3 XX


37.6 XX
49.3 XX


34.6 XX
49.3 XX


0 XX
49.6 XX


35.2 XX
49.8 XX


35.9 XX
49.9 XX


33.5 XX
50.1 XX


35.5 XX
50.9 XX


43.7 XX
51.1 XX


36.2 XX
51.1 XX


33.6 XX
51.3 XX


33.9 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.1 XX


34.3 XX
52.3 XX


34.1 XX
52.8 XX


33.7 XX
53.4 XX


33.7 XX
54.3 XX


34.8 XX
54.9 XX


35.9 XX
60.2 XX


34.4 XX
63.2 XX


36.4 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

581 XX


108 XX
555 XX


132 XX
515 XX


169 XX
514 XX


171 XX
489 XX


119 XX
403 XX


97 XX
397 XX


144 XX
385 XX


109 XX
370 XX


151 XX
343 XX


174 XX
338 XX


169 XX
324 XX


73 XX
321 XX


123 XX
317 XX


67 XX
307 XX


102 XX
295 XX


122 XX
294 XX


114 XX
291 XX


105 XX
285 XX


100 XX
241 XX


75 XX
237 XX


120 XX
233 XX


74 XX
228 XX


116 XX
210 XX


104 XX
198 XX


106 XX
196 XX


56 XX
181 XX


116 XX
180 XX


86 XX
178 XX


115 XX
171 XX


112 XX
167 XX


79 XX
157 XX


87 XX
144 XX


104 XX
89 XX


135 XX
85 XX


205 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 - Home/Creative

292 XX


319 XX
278 XX


294 XX
261 XX


270 XX
253 XX


260 XX
211 XX


217 XX
204 XX


187 XX
202 XX


223 XX
201 XX


237 XX
191 XX


203 XX
188 XX


301 XX
178 XX


155 XX
173 XX


118 XX
166 XX


138 XX
166 XX


156 XX