Acer Aspire VX15: Das günstigere Aspire-Gaming-Gerät im Test

Veröffentlicht am: von

acer aspire vx15 teaserNoch ein paar Tage müssen wir auf das Acer Predator Triton 700 mit sparsamem Max-Q-Design warten, aber Acer hat uns zur Überbrückung der Wartezeit mit einem weiteren Testmuster der Gaming-Klasse versorgt. Während das Acer Predator 17 und das Acer Predator 15 neben dem Acer Predator 21 X als absolute Topmodelle eher zu den Geräten für gehobenere Ansprüche zählen, richtet sich das Acer Aspire VX15 an Spieler mit schmalerem Geldbeutel und soll mobiles Gaming bereits zu einem Preis ab unter 1.000 Euro möglich machen. Trotzdem gibt es auch hier einen aktuellen Kaby-Lake-Prozessor, eine Pascal-Grafikkarte, ausreichend Speicher und natürlich eine flotte SSD für das Betriebssystem. Wie sich das Acer Aspire VX15 schlägt, erfährt man in diesem Hardwareluxx-Test auf den nachfolgenden Seiten.

Während das Acer Predator 21 X mit seinem 21 Zoll großen Curved-Display, dem übertakteten Kaby-Lake-Prozessor, den beiden GeForce-GTX-1080-Grafikkarten im SLI-Verbund und so manch anderem Gaming-Feature den äußerst anspruchsvollen Spieler anspricht und das zu einem Preis eines Kleinwagen tut, sind das Acer Predator 17 und das Acer Predator 15 zwar deutlich günstiger, zählen aber noch immer zu den eher gehobeneren Modellen des Herstellers. Gaming für unter 1.000 Euro gibt es bei den Taiwanern erst mit dem Acer Aspire VX15. Trotzdem braucht man sich hier vor der Konkurrenz nicht zu verstecken und hält weiterhin einen schnellen Kaby-Lake-Prozessor samt einer potenten Pascal-Grafikkarte parat.

Je nach Konfiguration gibt es hier einen Kaby-Lake-Prozessor bis hin zum Intel Core i7-7700HQ sowie wahlweise eine NVIDIA GeForce GTX 1050 oder GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB GDDR5-Videospeicher. Dazu gibt es bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine SSD mit einer Kapazität von bis zu 512 GB, die je nach Modell auch per schnellem PCI-Express angebunden werden kann. Ein zusätzliches Datengrab gibt es in Form einer 1-TB-HDD natürlich ebenfalls. Das Display misst stets 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, was die Grafikkarte schont. Moderne Anschlüsse wie USB Typ-C gibt es auch hier, jedoch ohne Thunderbolt 3 und nur als Gen-1-Ausführung. Gespart wird außerdem an der RGB-Beleuchtung sowie dem Audiochip, dem Gehäuse und der Kühlung. Dafür gibt es die Geräte eben schon zu Preisen ab 999 Euro. 

» zur Galerie

Ganz gelungen, die vierstellige Marke zu unterbieten, ist es Acer bei unserer Teststellung jedoch nicht. Das Testmuster wird von einem Intel Core i7-7700HQ befeuert, kann auf eine NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB GDDR5-Videospeicher zurückgreifen und ist mit 8 GB DDR4-Arbeitsspeicher sowie einer schnellen PCI-Express-SSD für das Betriebssystem ausgerüstet. Als Speicherplatz für die eigene Spielesammlung dient außerdem eine 2,5-Zoll-Festplatte mit einer Kapazität von 1 TB. Das Display misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen, löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und verzichtet auf für so manch für Gamer wichtige Zusatzfeatures wie beispielsweise G-Sync oder eine schnelle Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Unser Modell des Acer Aspire VX15 ist bei den einschlägigen Händlern ab etwa 1.250 Euro zu haben. 

Unspektakuläres Gehäuse

Um den Einstiegspreis für die Aspire-VX15-Familie zu drücken, muss Acer an anderer Stelle einsparen: dem Gehäuse. Während die höherpreisigen Gaming-Notebooks hier gerne auf Metall zurückgreifen und die Geräte damit einen sehr hochwertigen Eindruck vermitteln, muss man beim bislang günstigsten Gaming-Boliden von Acer mit einem reinen Kunststoff-Gehäuse vorliebnehmen. Der Verarbeitungsqualität oder gar der Stabilität schadet dies jedoch nicht. Spaltmaße sind hervorragend herausgearbeitet, scharfe Kanten konnten wir keine feststellen und auch nach stärkerem Druck auf das Gehäuse gibt es an keiner Stelle nach. Einzig die Scharniere am Display könnten verwindungssteifer sein. Dafür lässt sich das Acer Aspire VX15 mit nur einer Hand öffnen. Für den Preis ist die Verarbeitungsqualität durchaus angemessen.

» zur Galerie
 

Dass es sich bei unserem heutigen Testkandidaten weiterhin um einen waschechten Gaming-Ableger der Aspire-Reihe handelt, ist dem VX15 nicht abzustreiten. Acer setzt auch hier auf ein futuristisches Design mit vielen Ecken und Kanten, hält sich insgesamt aber sehr zurück, was aggressive Design-Elemente angeht, wie sie vor ein paar Jahren bei Gaming-Notebooks noch üblich waren. Auch das Aspire VX15 ist relativ schlicht gehalten. Der Display-Deckel ist optisch dem gebürsteten Aluminium anderer Geräte angelehnt, aufgrund der rauen Oberfläche aber sehr griffig. Neben dem mittig angebrachten Hersteller-Logo gibt es links und rechts nur noch zwei rote Leuchtstreifen, die aber nicht aktiv von LEDs beleuchtet werden, sondern ihren Effekt über das Umgebungslicht erreichen.

» zur Galerie

Das Topcase ist mit einer glänzenden Oberfläche überzogen, die sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Wie für ein Gaming-Notebook üblich, sind die für Spieler wichtigen WASD-Tasten farblich hervorgehoben und auch der Rahmen um das Touchpad ist rot gekennzeichnet. Für optische Akzente sorgen aber auch das silberne Scharnier sowie die rot glänzenden Lufteinlässe an den hinteren beiden Seitenteilen.

Insgesamt bringt es das Acer Aspire VX15 auf Abmessungen von 389 x 266 x 39 mm und fällt damit etwas klobiger aus als vergleichbare Geräte dieser Leistungsklasse. Ungewöhnlich hoch ist auch das Gewicht, welches bei knapp über 2,5 kg liegt. Vergleichsgeräte bringen hier nur rund 2,0 kg auf die Waage. 

» zur Galerie

Auf eine RGB-Hintergrundbeleuchtung muss mit Blick auf den günstigen Preis verzichtet werden, die Tasten des Keyboards werden aber trotzdem rot beleuchtet, lassen sich jedoch nicht in mehreren Stufen in ihrer Helligkeit regeln. Aufwendige Beleuchtungs-Effekte gibt es beim Acer Aspire VX15 nicht. Dafür gibt es einen eigenen Nummernblock auf der rechten Seite, dessen Tasten etwas kleiner ausfallen als die restlichen Tasten, die es in der Regel auf 16 x 16 mm bringen und im Abstand von 3 mm angebracht sind.

Tastatur und Touchpad mit Verbesserungspotential

Die Tasten des Chiclet-Keyboards verfügen über einen flachen Hub, sind nach Ansicht des Testers aber zu leichtgängig, was auf Dauer zu Ermüdungserscheinungen bei den Händen führen kann. Das Feedback ist etwas schwammig, einzelne Tasten wie beispielsweise die Leer- oder die Return-Tasten lösen sehr laut aus. Lobenswert: Acer setzt im Gegensatz zu MSI auf ein Standard-Layout, womit der Wechsel vom Desktop zum Notebook einfach erfolgt.

» zur Galerie

Das Touchpad ist mit Abmessungen von 106 x 76 mm ausreichend groß, leicht angeraut und besitzt im Großen und Ganzen passable Gleiteigenschaften. Eingaben werden präzise umgesetzt, Multi-Touchgesten problemlos verstanden und auch an den Ecken und Rändern des Mausersatzes lässt die Präzision nicht nach. Um jedoch einen linken oder rechten Mausklick ausführen zu können, muss das Touchpad ungewöhnlich stark betätigt werden – dedizierte Tasten gibt es nicht. Auf weitere Features, wie sie beispielsweise in den Clevo-Barebones zum Einsatz kommen, muss verzichtet werden: Einen Fingerabdruck-Sensor gibt es beim Acer Aspire VX15 nicht. 

» zur Galerie

Optisch am aggressivsten ist die Rückseite des Acer Aspire VX15. Hier gibt es neben den rot markierten Lufteinlässen sowie den silbernem Bildschirm-Scharnier allerdings keine weiteren Anschlüsse. Die hat Acer komplett auf die beiden Seitenteile verteilt. 

» zur Galerie

Auf der linken Seite gibt es ganz hinten zunächst den Kensington-Lock zum Diebstahlschutz, gefolgt vom Anschluss für das externe 180-W-Netzteil und einer USB-Schnittstelle, die allerdings noch nach dem älteren 2.0-Standard arbeitet. Ansonsten gibt es hier lediglich noch eine 2,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines Headsets sowie einen SD-Kartenleser. Auf ein optisches Laufwerk hat Acer bei seinem Aspire VX15 komplett verzichtet. 

» zur Galerie

Gegenüberliegend wird es etwas moderner: Hier stellt das Acer Aspire VX15 zwei schnelle USB-3.1-Schnittstellen nach Typ-A sowie eine weitere in Typ-C-Ausführung bereit. Letztere entspricht allerdings nur dem Gen-1-Standard und lässt sich damit nicht als Thunderbolt-3- oder DisplayPort-Schnittstelle verwenden. Die Videoausgabe an ein externes Display erfolgt ausschließlich per HDMI. Ansonsten gibt es nur noch eine Gigabit-Ethernetschnittstelle. 

Keine Wartungsklappe

Um zumindest den Massen- und Arbeitsspeicher des Acer Aspire VX15 austauschen zu können, muss die komplette Unterseite des 15,6-Zoll-Boliden abgenommen werden – eine Wartungsklappe hat Acer hierfür nicht vorgesehen. Bei unserem Testgerät ist diese jedoch nicht zwingend notwendig, setzt Acer hier auf eine schnelle PCI-Express-SSD mit ausreichendem Arbeitsspeicher. 

» zur Galerie

Um die Kühlung des Intel Core i7-7700HQ und der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti kümmern sich zwei Lüfter, die jeweils direkt hinter den dicken Lufteinlässen sitzen. Der Akku ist fest verbaut und weist eine Kapazität von etwa 52,5 Wh auf, was verglichen mit anderen Geräten dieser Leistungsklasse etwas wenig, mit Blick auf den Preis aber durchaus verständlich ist. Wie lange das Gerät mit unserer Konfiguration tatsächlich ohne Steckdose auskommen kann, erfährt man nur wenige Seiten weiter. 


Der Blick auf das Gehäuse zeigt, dass beim Acer Aspire VX15 keinerlei Abstriche bei der Verarbeitungsqualität gemacht werden müssen. Wie es um die Leistungsfähigkeit der Hardware bestellt ist und wie die Kühlung ausfällt, schauen wir uns nun näher an.

Systemleistung

Wie in den meisten aktuellen Gaming-Notebooks steckt auch in unserem Testmuster zum Acer Aspire VX15 ein Intel Core i7-7700HQ. Dieser verfügt über vier Rechenkerne, die sich im Basis- und Turbo-Takt mit 2,9 bis 3,9 GHz ans Werk machen und dank SMT-Support jeweils zwei Threads gleichzeitig bearbeiten können. Im Gegensatz zum Skylake-Vorgänger konnte Intel damit trotz gleichbleibender TDP-Klasse von 45 W die Geschwindigkeiten leicht anheben. Beim Intel Core i7-6770HQ war bereits bei 3,5 GHz Schluss – eine Taktsteigerung von etwa 400 MHz. Am 6 MB großen Level-3-Cache oder dem 2 MB fassenden L2-Zwischenspeicher hat sich gegenüber dem Skylake-Vorgänger jedoch nichts getan, genau wie beim jeweils 32 KB großen Daten- und Instruktions-Cache in erster Reihe. 

Gefertigt wird der Intel Core i7-7700HQ wie alle aktuellen Prozessoren von Intel im fortschrittlichen 14-nm-Verfahren. 

acer vx15 cpuz

An den Speichercontroller der Kaby-Lake-CPU hat Acer bei seinem Aspire VX15 zwei Module angebunden, die sich jeweils mit 2.400 MHz ans Werk machen und über eine Speicherkapazität von 4 GB verfügen. Damit hat unser Testmuster 8 GB Arbeitsspeicher vorzuweisen, theoretisch sind laut Hersteller bis zu 32 GB möglich. Aufgrund des schnellen Dual-Channel-Interfaces erreicht unsere Teststellung eine Speicherbandbreite von knapp 19,4 GB/s und ist damit nur minimal langsamer als höherpreisigere Geräte von MSI, ASUS oder aus dem eigenen Hause. Im Komprimierungstest von 7-Zip erreicht das Acer Aspire VX15 18.974 MIPS, was allerdings wiederum etwas unter dem Durchschnitt liegt. Hier werden gerne mal auch rund 20.000 MIPS erreicht. In den beiden Cinebench-Benchmarks liegt der Intel Core i7-7700HQ auf gewohntem Niveau. Die beiden Rendervorgänge schließt er mit 697 bzw. 7,79 Punkten ab.

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Unser Testmodell besitzt für das Betriebssystem eine 256 GB große M.2-SSD, die trotz des günstigen Notebook-Preises aber nicht per SATA, sondern per PCI-Express angebunden wird. In unseren Tests erreicht das Laufwerk eine durchschnittliche Datenübertragungsrate von rund 1,62 GB/s und leistet damit knapp das Dreifache gegenüber einer SATA-SSD. Für die eigene Spielesammlung steht außerdem eine herkömmliche Magnetspeicherfestplatte im 2,5-Zoll-Format bereit, die eine Speicherkapazität von 1 TB bietet. Sie ist mit einer durchschnittlichen Leserate von rund 92,5 MB/s aber nicht ganz so flott unterwegs. 

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Gaming-Leistung

Das Acer Aspire VX15 gibt es ausschließlich mit GeForce GTX 1050 oder der schnelleren Ti-Version. Mit letzterer ist unser Testgerät ausgerüstet. Sie basiert auf der GP107-GPU mit 3,3 Milliarden Transistoren und zählt 768 Shadereinheiten, die sich wie gewohnt auf zwei Graphics Processing Cluster und sechs Streaming-Multiprozessoren zu je 128 ALUs aufteilen. An jeden Shadercluster angeschlossen sind außerdem acht Textureinheiten, womit der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti 48 TMUs zur Seite stehen. 

Abstriche gegenüber den schnelleren Pascal-Grafikkarten müssen ebenfalls hingenommen werden. Gegenüber der NVIDIA GeForce GTX 1060 hat NVIDIA zwei weitere 32-Bit-Controller gestrichen und damit das Interface auf 192 Bit beschnitten. Zusammen mit dem 1.752 MHz schnellen GDDR5-Chips, die in der Summe 4 GB VRAM bereitstellen, wird so eine Bandbreite von 112 GB/s erreicht. Bei den Taktraten fährt man ein gewohnt hohes Level und lässt den Grafikchip mit einem Basis-Takt von 1.493 MHz arbeiten. Dank Turboboost kann die GP107-GPU aber auch Taktraten von mindestens 1.620 MHz erreichen. In der Praxis erreicht unser Testmuster problemlos über 1.700 MHz und kann diesen Takt auch über einen längeren Zeitraum hinweg halten. 

Die maximale Leistungsaufnahme gibt NVIDIA mit sparsamen 75 W an, was mit Sicherheit auch an der fortschrittlichen Fertigung liegt. Anders als die höherpreisigen Modelle wird der Chip der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti nicht mehr im 16-nm-FinFET-Verfahren bei TSMC gefertigt, sondern läuft in 14 nm bei Samsung vom Band. Große Unterschiede zwischen den beiden Produktionsprozessen gibt es jedoch nicht.

acer vx15 gpuz

Aktuelle Spieletitel wie Grand Theft Auto 5, DiRt Rally, The Witcher 3 oder Shadow of Mordor stellen die NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti und damit auch das Acer Aspire VX15 vor keine allzu großen Probleme. Vor allem dann, wenn man sich ohnehin mit der nativen Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten zufriedengibt. Dann laufen GTA V und Tomb Raider mit Bildraten von 60 bis fast 120 FPS über den Bildschirm. Anspruchsvollere Titel wie The Witcher 3 oder Total War: Attila sind mit knapp 40 Bildern pro Sekunde etwas langsamer, damit aber noch immer gut spielbar. Gelegenheitsspieler kommen hier voll auf ihre Kosten.

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Die Software-Ausstattung

Während viele Hersteller inzwischen auf die Installation unnötiger Software oder gar Bloatware verzichten, tut dies Acer nicht. Vorinstalliert sind zahlreiche Demoversionen zu beispielsweise Microsoft Office 365, Norton Security oder zahlreiche Verknüpfungen zu Booking.com, Netflix und Spotify. Auch der direkte Draht zu Music Maker Jam dürfte nur für die wenigsten Nutzer interessant sein, genau wie die Spiele March of Empire oder Candy Crush Saga. Hier befindet sich leider sehr viel Software-Müll auf unserem Testgerät. 

Anders ist das beim Acer Care Center. Hier lassen sich wichtigsten Systeminformationen auslesen, Updates können mit nur wenigen Klicks installiert werden und Systemwiederherstellungs-Punkte lassen sich einfach und schnell anlegen. Weiterhin kann das Tool nach unnötigen Dateien suchen und diese auf Wunsch löschen. Über die Acer Collection lassen sich bekannte Apps, wie beispielsweise der Adobe Acrobat Reader, iTunes, VLC, Viber, Firefox oder CCleaner mit nur wenigen Klicks nachinstallieren. 

» zur Galerie

Passable Oberflächen-Temperaturen

Keine Probleme gibt es bei der Kühlung des Acer Aspire VX15. Während der Intel Core i7-7700HQ sich im Worst-Case-Szenario, welches wir gewohnt mit Prime95 und Furmark simulieren, auf bis zu 87 °C aufheizt, bleibt der Chip der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti mit 71 °C ein gutes Stück kühler. Die Oberflächen-Temperaturen liegen dabei auf der Unterseite bei durchschnittlich 32,3 °C, im Bereich des Topcases hingegen bei etwa 33,6 °C. Den höchsten Wert haben wir mit 46,1 °C im zweiten Quadranten auf der Unterseite und damit exakt zwischen Prozessor und Grafikkarte gemessen. Im normalen Office-Betrieb bleiben die Temperaturen deutlich kühler.

bench temp oberseite

Gute Ausdauer

Der Akku unseres Acer Aspire VX15 besitzt eine Kapazität von 52,5 Wh. Dank der effizienten Kaby-Lake-CPU und der nicht ganz so potenten aber sparsamen NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti können sich die Laufzeiten durchaus sehen lassen. Während unsere Teststellung im normalen Office-Modus über neun Stunden durchhält – dank der Optimus-Technologie wird auf die CPU-Grafik umgeschaltet – sind im Spielebetrieb immerhin noch knapp zwei Stunden möglich. Bei voll aufgeladenem Akku genehmigt sich das Acer Aspire VX15 zwischen 9,1 und 125,2 W, was mit Blick auf die Hardware vergleichsweise wenig ist. Ein Leisetreter ist es jedoch nicht. Im Test erreicht das Gerät einen Schallpegel von über 48,4 dB(A). Immerhin: Im normalen Windows-Betrieb stellen die Lüfter zweitweise ihre Arbeiten ein, womit der Gaming-Bolide teilweise völlig lautlos auf Temperatur gehalten wird.


Gut ausgeleuchtetes, aber dunkles Display

Das Display des Acer Aspire VX15 hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Zwar ist es mit einer Homogenität von über 92 % sehr gut ausgeleuchtet – zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen gerade einmal 19 cd/m², dafür ist es aber sehr dunkel. Die maximale Helligkeit liegt gerade einmal bei 231 cd/m², womit ein Arbeiten und Spielen in sehr hellen Umgebungen fast schon unmöglich ist. Das Kontrastverhältnis ist mit 1.138:1 hingegen wieder sehr gut.

» zur Galerie

Wie bei nahezu jedem aktuellen Gaming-Notebook hat auch das verbaute BOE6C06-Panel des Acer Aspire VX15 einen leichten Blaustich. Während der Optimalwert bei etwa 6.500 K liegt, haben wir durchschnittlich 6.933 K gemessen, teilweise werden auch deutlich kühlere Farben erreicht. Die native Auflösung des 15,6 Zoll großen Panels liegt bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten. G-Sync-Support oder eine schnelle Bildwiederholfrequenz von 120 Hz oder mehr gibt es nicht.  

bench display

Fazit

Das Acer Aspire VX15 ist ein preisgünstiges Gaming-Notebook. Der Intel Core i7-7700HQ und die NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti reichen aus, um aktuelle Spieletitel ruckelfrei auf den Full-HD-Bildschirm zu bringen. Vereinzelt aber muss an der Qualitätsschraube gedreht werden, denn bei grafisch anspruchsvollen Titeln fällt die Bildrate auf etwa 40 FPS ab. Gespart hat Acer vor allem beim Gehäuse. Hier setzt man durchgehend auf Kunststoff ohne teures, aber edel wirkendes Metall. Der Verarbeitungsqualität und der Stabilität tut dies jedoch keinen Abbruch. Das Gerät ist für seine Preisklasse sehr gut verarbeitet. Das Display ist zwar äußerst kontrastreich und sehr gut ausgeleuchtet, jedoch viel zu dunkel. Ein Spielen und Arbeiten in sehr hellen Umgebungen ist mit ihm leider nicht möglich. 

Punktabzug gibt bei der Lautstärke. Zwar kann das Gerät im Leerlauf zeitweise völlig lautlos arbeiten, dreht unter Last jedoch auf fast 49 dB(A) auf, womit es alles andere als ein Leisetreter ist. Schlank und leicht ist es mit 2,5 kg und einer Bauhöhe von fast 3 cm ebenfalls nicht – andere Geräte bleiben teils unter 2,0 kg. Dafür hält der Akku relativ lange durch. Wir haben Laufzeiten von knapp drei bis über neun Stunden gemessen.

» zur Galerie

Das Acer Aspire VX15 ist ein günstiges Gaming-Notebook der Mittelklasse, dessen Preis sich teilweise aber leicht bemerkbar macht.

 

Positive Aspekte des Acer Aspire VX15:

Negative Aspekte des Acer Aspire VX15:


Acer Aspire VX15
Hardware 
 
Prozessor: Intel Core i7-7700HQ
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,9 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,9 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 8 MB
Arbeitsspeicher 8 GB - DDR4-2600
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 4 GB
Festplatte/SSD

1x 256 GB SSD + 1 TB HDD

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 1,57 GB/s + HDD: 112,4 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 16 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 104
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 106 x 67 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (mini)
Thunderbolt: x
VGA: -
USB 2.0:

1

USB 3.0: 2
USB Typ-C: 1 (USB 3.1 Gen 1)
Firewire -
eSATA: -
Audio: 2x 3,5 mm Audio
Gehäuse 
 
Akku: 52,5 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen: 389 x 266 x 29 mm
Gewicht 2m5 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ab 1.249 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung (1)

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Systemleistung (2)

PCMark 7

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate

MB/s
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

ms
Weniger ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

58 XX


93 XX
64 XX


96 XX
69 XX


83 XX
71 XX


87 XX
71 XX


86 XX
72 XX


94 XX
72 XX


76 XX
73 XX


92 XX
73 XX


86 XX
73 XX


84 XX
73 XX


82 XX
74 XX


98 XX
74 XX


70 XX
74 XX


98 XX
74 XX


99 XX
74 XX


89 XX
75 XX


98 XX
75 XX


86 XX
76 XX


92 XX
76 XX


98 XX
80 XX


89 XX
82 XX


81 XX
82 XX


91 XX
84 XX


91 XX
84 XX


75 XX
86 XX


71 XX
87 XX


79 XX
87 XX


82 XX
87 XX


92 XX
91 XX


95 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

44.2 XX


33.8 XX
45.4 XX


32.7 XX
46.1 XX


34.5 XX
46.1 XX


36.2 XX
46.3 XX


34.3 XX
46.6 XX


35.6 XX
46.6 XX


35.4 XX
46.7 XX


34.2 XX
46.7 XX


38.5 XX
46.7 XX


33.9 XX
46.9 XX


34.3 XX
48.3 XX


33.6 XX
48.4 XX


37.1 XX
48.7 XX


33.8 XX
48.7 XX


33.9 XX
48.8 XX


38.9 XX
48.9 XX


34.1 XX
49.2 XX


33.8 XX
49.3 XX


36.6 XX
49.3 XX


37.6 XX
49.3 XX


34.6 XX
49.3 XX


0 XX
49.6 XX


35.2 XX
49.9 XX


33.5 XX
50.1 XX


35.5 XX
50.9 XX


43.7 XX
51.1 XX


33.6 XX
51.1 XX


36.2 XX
51.3 XX


33.9 XX
52.1 XX


34.3 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.3 XX


34.1 XX
52.8 XX


33.7 XX
53.4 XX


33.7 XX
54.3 XX


34.8 XX
60.2 XX


34.4 XX
63.2 XX


36.4 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

581 XX


108 XX
555 XX


132 XX
515 XX


169 XX
514 XX


171 XX
489 XX


119 XX
403 XX


97 XX
397 XX


144 XX
385 XX


109 XX
370 XX


151 XX
343 XX


174 XX
338 XX


169 XX
324 XX


73 XX
307 XX


102 XX
295 XX


122 XX
294 XX


114 XX
291 XX


105 XX
285 XX


100 XX
241 XX


75 XX
237 XX


120 XX
233 XX


74 XX
228 XX


116 XX
210 XX


104 XX
198 XX


106 XX
196 XX


56 XX
181 XX


116 XX
180 XX


86 XX
178 XX


115 XX
171 XX


112 XX
167 XX


79 XX
157 XX


87 XX
144 XX


104 XX
89 XX


135 XX
85 XX


205 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 - Home/Creative

292 XX


319 XX
278 XX


294 XX
261 XX


270 XX
253 XX


260 XX
211 XX


217 XX
204 XX


187 XX
202 XX


223 XX
201 XX


237 XX
188 XX


301 XX
178 XX


155 XX
173 XX


118 XX
166 XX


156 XX
166 XX


138 XX
163 XX


139 XX
163 XX


156 XX
155 XX


138 XX
154 XX


178 XX
149 XX


139 XX
145 XX


167 XX
144 XX


154 XX
142 XX


163 XX
136 XX


166 XX
130 XX


120 XX
130 XX


112 XX
122 XX


139 XX
121 XX


123 XX
119 XX


121 XX
116 XX


122 XX
114 XX


133 XX
113 XX


97 XX
106 XX


116 XX
104 XX


105 XX
93 XX


94 XX
86 XX


115 XX
85 XX


88 XX
Minuten
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme

Idle/Load

84.8 XX


11.5 XX
88.6 XX


10.8 XX
112.7 XX


27.6 XX
114.8 XX


10.5 XX
116.5 XX


13.2 XX
123.6 XX


15.5 XX
125.1 XX


24.2 XX
125.2 XX


9.1 XX
128.9 XX


13 XX
137.4 XX


17.6 XX
137.6 XX


15.1 XX
140.3 XX


13.9 XX
150.7 XX


12.4 XX
150.9 XX


24.2 XX
156.8 XX


20.4 XX
158.7 XX


15.2 XX
159.4 XX


21.9 XX
162.9 XX


22.9 XX
170.9 XX


16.6 XX
172.8 XX


15.1 XX
175.7 XX


36 XX
177.7 XX


16.8 XX
181.3 XX


26.2 XX
196.6 XX


14.6 XX
201.2 XX


23.6 XX
203.7 XX


24.7 XX
205.7 XX


24 XX
234 XX


25.3 XX
238.7 XX


38.5 XX
241.6 XX


33.1 XX
249.6 XX


23.9 XX
264.6 XX


24.9 XX
265 XX


30.3 XX
278.5 XX


36.5 XX