XMG P407 Pro: 14-Zöller mit Kaby Lake und GeForce GTX 1050 Ti im Test

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xmg p407 proPünktlich zum Marktstart der neuen Kaby-Lake-Prozessoren von Intel und der NVIDIA GeForce GTX 1050 (Ti) für Notebooks, frischte Schenker Technologies seine bestehenden Notebooks auf. Eines davon ist das XMG P407 Pro, welches wir uns nun für den heutigen Test vorgenommen haben. Der 14-Zöller verfügt über ein Full-HD-Display, wird von einem Intel Core i7-7700HQ und einer NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti angetrieben und kann auf einen 256 GB großen SSD- bzw. 1 TB großen HDD-Speicher samt 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher zurückgreifen. Wie sich das rund 1.450 Euro teure Mittelklasse-Gerät schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Das Jahr 2017 startete mit so einigen neuen Hardware-Komponenten. Intel entließ seine neuen Kaby-Lake-Prozessoren der H-Familie in das Notebooks, stellte seine neuen Desktop-Modelle in Dienst und auch NVIDIA rundete sein Pascal-Aufgebot auch im Notebook-Sektor nach unten hin ab und schickte zwei neue Grafikchips ins Rennen. Schenker Technologies nahm dies natürlich zum Anlass, um seine bestehenden Modelle auf die neuen Hardware-Komponenten umzurüsten und stieg mit gleich zwei neuen Produktfamilien innerhalb seiner XMG-Reihe ein. Während das XMG P507 Pro über einen 15 Zoll großen Bildschirm verfügt und sich mit einer schnellen GeForce GTX 1060 bestücken lässt, ist das XMG P407 Pro eine Nummer kleiner, kommt dafür mit der neuen GeForce-Grafikkarte daher. Die rund 1.149 Euro teure Basisversion ist mit einem Full-HD-Display ausgerüstet, als Herzstück dienen ein Intel Core i7-7700HQ sowie eine NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB GDDR5-Videospeicher. Dazu gibt es 8 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte. Alternativ können ein größerer Magnetspeicher und eine zusätzliche SSD verbaut werden. Upgrade-Möglichkeiten gibt es außerdem beim Arbeitsspeicher, dem optischen Laufwerk, dem WLAN- und Bluetooth-Modul sowie natürlich bei der Software, denn standardmäßig werden die Geräte der P407-Pro-Reihe ohne vorinstalliertes Betriebssystem ausgeliefert. Sogar ein integriertes Mobilfunkmodem lässt sich konfigurieren.

Unsere Variante stellt einen guten Kompromiss aus Preis- und Leistung dar. Satt der 500-GB-Festplatte der Basis-Version haben wir von Schenker Technologies ein größeres 1-TB-Modell und zudem eine 256-GB-SSD für Windows 10 verbauen lassen. Den Arbeitsspeicher haben wir auf 16 GB aufgerüstet und mit 2.400 MHz schnellen Modulen versehen lassen. Ein Upgrade gibt es außerdem beim WLAN- und Bluetooth-Modul, sodass unser Testgerät letztendlich bei einem Verkaufspreis von 1.458 Euro landet.

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Edles Kunststoff-Gehäuse mit Metalldeckel

Mit Abmessungen von 349 x 247 x 25,4 mm und einem Gewicht von rund 2,1 kg zählt das XMG P407 Pro zu den kompakteren Geräten unter den Gaming-Notebooks. Der Grund ist denkbar einfach: So ist nicht nur das Display im Vergleich zu den meisten anderen Gaming-Notebooks geschrumpft, auch die Grafiklösung ist eine Nummer kleiner. Insgesamt wird das Notebook dadurch portabler – ideal, um auch unterwegs die neuesten Grafikkracher spielen zu können. Als Basis dient wie gewohnt ein Clevo-Barebone. Konkret setzt man hier auf das Clevo P641HK, welches optisch von Schenker Technologies überarbeitet wurde. Statt den Bügelfalten des Originals ziert auf dem Gehäuse-Deckel nun das hauseigene XMG-Logo. Insgesamt ist das XMG P407 Pro sehr schlicht gehalten. Während die Unterseite komplett in schwarzem Plastik erstrahlt, ist der Gehäuse-Deckel aus hochwertigem Aluminium gefertigt. 

Direkt zwischen den beiden Display-Scharnieren sind die Lautsprecher untergebracht, die für ein bisschen Abwechslung beim ansonsten sehr schlicht gehaltenen Topcase sorgen. Genau wie die leichten Erhöhungen und Kanten direkt unter dem Tastaturbett, rechts und links neben dem Touchpad.

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Keinen Anlass zur Kritik gibt es bei der Verarbeitung. Sie bewegt sich – wie man es von Schenker Technologies bzw. Clevo gewohnt ist – auf sehr hohem Niveau. Alle Spaltmaße sind hervorragend herausgearbeitet – scharfe Kanten gibt es keine. Auch nach stärkerem Druck gibt das Gehäuse an keiner Stelle nach. Die Scharniere sind zwar sehr stabil, könnten allerdings verwindungssteifer sein.

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Dass sich das XMG P407 Pro aufgrund seiner Mittelklasse-Grafikkarte nicht nur an Spieler richtet, sondern gerne auch von unterwegs aus ein schnelles Arbeiten ermöglichen soll, das zeigt sich bei der restlichen Ausstattung. Wie bereits erwähnt, wird auf eine aggressive Gamer-Optik verzichtet und auch die in diesem Bereich sehr beliebte RGB-Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur wird ausgespart.

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Die 15 x 15 mm großen Tasten, welche im Abstand von 4 mm angebracht wurden, werden zwar ebenfalls beleuchtet, einstellen aber lässt sich lediglich die Intensität in fünf Stufen. Die Tasten selbst bieten einen knackigen Druckpunkt bei mittlerem Hub und ermöglichen damit ein angenehmes Tippgefühl. Einen eigenen Nummernblock gibt es aufgrund der engen Platzverhältnisse nicht.

Gute Tastatur, verbesserungswürdiges Touchpad

Das Touchpad hingegen besitzt eine sehr raue Oberfläche und damit etwas schlechte Gleiteigenschaften. Eingaben werden jedoch äußerst präzise umgesetzt. Feedback für einen linken und rechten Mausklick gibt es vom Touchpad nicht, da der Mausersatz schlichtweg nicht klickt. Die Mausklicks sollen aber ohnehin über die dedizierten Tasten ausgeführt werden. Sie sind allerdings viel zu leichtgängig und besitzen einen schwammigen Druckpunkt. Einen Fingerabdruck-Scanner zwischen den beiden Maustasten, wie er bei den teureren Geräten des Hauses zum Einsatz kommt, hat man beim P407 Pro eingespart.

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Mit Abmessungen von 108 x 63 mm ist das Touchpad großzügig dimensioniert. Unterstützt werden natürlich alle gängigen Multi-Touch-Gesten wie Pinch-to-Zoom oder das Scrollen im Browser mit zwei Fingern. 

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Auf der Rückseite stellt das XMG P407 Pro neben zahlreichen Lüftungsschlitzen nur noch den Anschluss für das 120-W-Netzteil bereit. 

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Auf der rechten Seite gibt es den Kartenleser, welcher nicht nur mit SD- und MMC-Karten zurechtkommt, sondern auch SIM-Karten für das integrierte Mobilfunkmodem aufnimmt. Ein solches ist in unserem Testgerät allerdings nicht aktiv. Direkt daneben gibt es zwei USB-3.1-Schnittstellen nach Typ-A, die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle sowie den Kensington-Lock. 

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Gegenüberliegend findet sich eine weitere Typ-A-Buchse sowie ein moderner Typ-C-Anschluss. Letzterer arbeitet nach USB 3.1 Gen 2, verzichtet aber auf das Thunderbolt-3-Protokoll, womit die maximale Datenübertragungsrate auf 10 Gbit/s festgesetzt wird. Für den Anschluss eines Headsets bzw. der Audio-Ausgabe gibt es drei 3,5-mm-Klinkenbuchsen. Die Videoausgabe erfolgt auf Wunsch wahlweise per HDMI oder mini-DisplayPort. Von Letzterem gibt es gleich zwei Ports. 

Versteckte Kühlung

Aufgrund der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti, welche sich mit einer maximalen Abwärme von rund 75 W begnügt, fällt die Kühlung wenig spektakulär aus. Lediglich auf der Rückseite des Gerätes finden sich zahlreiche Lüftungsschlitze, über die die beiden Radiallüfter für GPU und CPU ihre Frischluft beziehen und die Abwärme auch wieder nach draußen befördern. 

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Das externe 120-W-Netzteil versorgt den 45-Wh-Akku mit Strom. 


Der Blick auf das Gehäuse zeigt, dass beim XMG P407 Pro keinerlei Abstriche bei der Verarbeitungsqualität gemacht werden müssen. Wie es um die Leistungsfähigkeit der Hardware bestellt ist und wie die Kühlung ausfällt, schauen wir uns nun näher an.

Systemleistung

Herzstück unseres heutigen Testkandidaten ist ein Intel Core i7-7700HQ, welchen Intel erst zu Beginn des Jahres offiziell vorstellte und das bisherige Skylake-Flaggschiff der 6000er-Generation ablöst. Gefertigt wird dieser zwar weiterhin im 14-nm-Verfahren, kleinere Änderungen innerhalb der Architektur sollen allerdings für einen weiteren Performance- und Effizienz-Anstieg beitragen. Der Intel Core i7-7700HQ verfügt jedenfalls über vier Rechenkerne, die dank des HyperThreading-Features bis zu acht Threads gleichzeitig verarbeiten können. Dabei machen sie sich mit einem Basis- und Turbo-Takt von 2,8 bis 3,8 GHz ans Werk und bekamen damit gegenüber des Core i7-6700HQ ein ordentlich Taktplus in Höhe von 200 bzw. 300 MHz spendiert. Trotzdem bleibt die maximale Leistungsaufnahme laut Intel bei 45 W bestehen. Dazu gibt es einen 8 MB großen L3-Cache sowie einen 1 MB großen L2-Zwischenspeicher. Der Daten- und Instruktionscache in erster Reihe fast jeweils 32 KB pro Core an Daten. 

xmg p407pro cpuz

An den Speichercontroller angeschlossen werden zwei DDR4-Module im SO-DIMM-Format, die natürlich im schnellen Dual-Channel-Modus zusammengeschaltet werden und sich in unserem Fall mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz ans Werk machen. In unseren Tests erreicht das XMG P407 Pro damit eine Speicherbandbreite von 28,93 GB/s, was etwas über dem Durchschnitt anderer Geräte dieser Preis- und Leistungsklasse liegt. Zusammen mit dem Intel Core i7-7700HQ, welcher es in den beiden Cinebench-Benchmarks auf 8,19 bzw. 740 Punkte bringt, werden so im Komprimierungstest von 7-Zip fast 21.000 MIPS erreicht, was dank des Prozessors ebenfalls leicht über dem Durchschnitt liegt. Andere Geräte scheitern hier schon an der 20.000er-Marke. 

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Die Samsung-SSD, welche wir mit einer Kapazität von 256 GB von Schenker Technologies hinzustecken ließen, wird natürlich per M.2-Slot angeschlossen und über das NVMe-Protokoll angesprochen. Das erlaubt besonders hohe Datenübertragungsraten. In unserem Test erreicht das Flashspeichermodul eine durchschnittliche Leserate von satten 3.295 MB/s. Geschrieben wird immerhin noch mit knapp über 1.500 MB/s. Für die eigene Spielesammlung dient als Datengrab eine zusätzliche Magnetspeicher-Festplatte. Das 2,5-Zoll-Laufwerk wird per SATA III angeschlossen und bringt es in unseren Tests auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von knapp über 95 MB/s. Für ein Modell dieser Art keine schlechten Werte. 

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Gaming-Leistung

Auch wenn Intel die integrierte Grafikleistung seines Kaby-Lake-Prozessors abermals nach oben setzte, hat sich Schenker Technologies bei seinem XMG P407 Pro für eine dedizierte Lösung entschieden. Wie die CPU wurde auch die GeForce GTX 1050 Ti erst zu Beginn des Jahres offiziell in Dienst gestellt. Bislang gab es die Pascal-Grafikkarten mobil nur bis hin zur NVIDIA GeForce GTX 1060. Die kleinere GeForce GTX 1050 Ti setzt auf den GP107-Chip, welcher mit 3,3 Milliarden Transistoren weniger komplex ausfällt und damit die maximale Leistungsaufnahme auf nur noch 75 W drückt. Zur Verfügung stehen zwei Graphics Processing Cluster, die sich wie gewohnt in Streaming-Multiprozessoren und ALUs aufteilen. Die 768 Rechenwerke teilen sich hier in sechs Shadercluster mit jeweils 128 Shadereinheiten auf, was fast einer Halbierung gegenüber dem nächst schnelleren Modell entspricht. An jeden SMM gekoppelt werden weiterhin acht TMUs, womit 48 Textureinheiten erhalten bleiben. 

Kleinere Abstriche müssen beim Speicherausbau gemacht werden. Hier hat man das ehemals 256 Bit breite Interface auf die Hälfte beschnitten und damit zwei 64-Bit-Controller gestrichen. Dafür setzt man weiterhin auf schnelle GDDR5-Chips. An jeden 32-Bit-Controller werden wie gewohnt acht Rasterendstufen angeschlossen, womit der GeForce GTX 1050 Ti 32 ROPs zur Verfügung stehen. Gefertigt wird der Chip nicht mehr im 16-nm-FinFET-Verfahren bei TSMC, sondern im 14-nm-Prozess bei Samsung. Gravierende Unterschiede bei der Leistungsaufnahme ergeben sich dadurch nicht, wie unsere vergangenen Tests gezeigt haben. 

Bei den Taktraten fährt NVIDIA gewohnt ein hohes Level, unser Testmuster erreicht sogar noch höhere Werte, womit Schenker Technologies leicht an der Taktschraube gedreht hat. Während sich die NVIDIA-Vorlage hier mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.354 bzw. 1.493 MHz ans Werk macht, bringt es die Grafiklösung in unserem Testmuster auf Taktraten von 1.623 bzw. 1.750 MHz – letztere liegen in der Praxis auch durchaus an. Den 4 GB großen GDDR5-Videospeicher lässt man aber weiterhin mit seinen gewohnten 1.752 MHz arbeiten, womit eine Bandbreite von 112,1 GB/s erreicht wird. 

xmg 407pro gpuz

Aktuelle Spieletitel wie Grand Theft Auto 5, DiRt Rally, The Witcher 3 oder Shadow of Mordor sind für die NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti und damit für das XMG P407 Pro größtenteils kein Problem, wenngleich die Leistung zum nächst größeren Modell doch recht deutlich absinkt und ein Spielen in 1080p nicht mehr durchgehend möglich ist. The Witcher 3 läuft dann nur noch mit etwa 40 FPS über den Bildschirm, genau wie Mittelerde: Shadow of Mordor. Anders sieht das in 720p aus: Hier sind stets ruckelfreie Frameraten möglich.

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Die Software-Ausstattung

Wie man es von Schenker Technologies gewohnt ist, verzichtet man auch beim XMG P407 Pro auf die Installation unnötiger Demoversionen und Bloatware. Die Windows-10-Installation ist sauber, lediglich ein paar Tools für die System-Komponenten sind vorinstalliert. Mit dabei ist unter anderem das "Control Center". Darüber lässt sich der aktuelle Leistungszustand einstellen und damit Einfluss auf die Leistungsaufnahme, aber auch auf die Lüftergeschwindigkeiten nehmen. Im Silent-Modus beispielsweise läuft das System bis zum Erreichen bestimmter Temperatur-Werte passiv und damit völlig lautlos. Alternativ lässt sich der Stromsparmodus aktivieren, bei dem beispielsweise die Funkmodule abgeschaltet und die Helligkeit des Displays reduziert wird. Ebenfalls ein- und abgestellt werden können über das "Control Center" die integrierte Full-HD-Webcam sowie das Touchpad. Letzteres ist besonders praktisch, wenn man ohnehin über eine Gaming-Maus spielt. Dann werden unbeabsichtigte Eingaben über das Touchpad nicht mehr getätigt. Die Lüftergeschwindigkeit lässt sich aber auch von Hand einstellen. Die Funktionstasten der Tastatur lassen sich außerdem als Makro-Tasten umfunktionieren. Deren Konfiguration ist über das "Flex Key"-Tool möglich. Ansonsten ist ein Tool vorinstalliert, worüber der X-Fi-Chip konfiguriert werden kann. 

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Niedrige Oberflächen-Temperaturen

Probleme bei der Kühlung konnten wir während unserer Tests beim XMG P407 Pro keine feststellen. Zwar wird der GP107-Chip der Grafikkarte unter Volllast mit 87 °C vergleichsweise heiß und auch der Intel Core i7-7700HQ erreicht eine Kern-Temperatur von bis zu 79 °C, dafür bleiben die Oberflächen-Temperaturen im Rahmen. Hier haben wir auf der Unterseite durchschnittlich etwa 29,32 °C unter Last gemessen, wohingegen es im Bereich des Topcase mit rund 28,3 °C etwas kühler bleibt. Die wärmste Stelle befindet sich mit 35,6 °C im fünften Quadranten und damit direkt unterhalb der Tastatur. Im normalen Office-Betrieb fallen die Temperaturen mit maximal 31,1 °C ein gutes Stück niedriger aus. 

Wer das XMG P407 Pro im normalen Multimedia-Modus betreibt, zwingt das Kühlsystem im Leerlauf zur Arbeit. Dann erzeugt unser Testmuster eine Geräuschkulisse von 33,8 dB(A), was für ein Notebook dieser Leistungsklasse erfreulich leise ist. Wer den Silent-Modus über das "Control Center" aktiviert, kann das System sogar eine zeitlang passiv und damit völlig lautlos betreiben. Unter Last dreht Kühlung deutlich auf und erreicht rund 48,7 dB(A). Das ist zwar nicht wirklich leise, jedoch laufruhiger als bei den meisten anderen Gaming-Notebooks. Im Hinblick auf die kompakten Abmessungen durchaus passable Ergebnisse.

bench temp oberseite

Kaum Ausdauer

Mit Strom versorgt wird das XMG P407 Pro im Akku-Betrieb von einem 45-Wh-Stunden-Akku. Obwohl dieser auf dem Papier nicht wirklich kapazitätsstark ist, hält unser Testgerät erstaunlich lange durch, was wohl der effizienten Kaby-Lake- und Pascal-Architektur zuzuschreiben ist. Im normalen Office-Betrieb lässt sich das Gerät bei mittlerer Helligkeit (120 cd/m²) rund 288 Minuten und damit fast fünf Stunden lang ohne Steckdose betreiben. Im Spielebetrieb sinkt die Ausdauer allerdings deutlich. Dann sind nur noch rund drei Stunden möglich. 


Sehr gutes Display

Beim Display macht das XMG P407 Pro eine gute Figur. Zwar verzichtet man auf ein 120-Hz-Panel oder die G-Sync-Technologie, dafür sind Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrast sehr gut. Das IPS-Display von LG erreicht Helligkeitswerte von bis zu 318 cd/m², womit ein Arbeiten und Spielen auch in hellen Umgebungen problemlos möglich ist. In direkter Sonneneinstrahlung sollte man den 14-Zöller allerdings nicht einsetzen. Die Ausleuchtung ist mit einer Homogenität von knapp unter 90 % sehr gut. Das Kontrastverhältnis liegt bei 1.059:1.

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Wie bei den meisten Gaming-Notebooks kämpft das Display allerdings mit einem leichten Blaustich. Dieser fällt mit durchschnittlich etwa 6.961 K nicht ganz stark aus wie bei anderen Geräten. Optimal wäre eine Farbtemperatur von etwa 6.500 K. Ansonsten löst das 14 Zoll große IPS-Display mit einer Diagonalen von 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. 

bench display

Fazit

Das XMG P407 Pro ist ein guter Allrounder, mit dem sich nicht nur hin und wieder spielen, sondern dank der schnellen CPU und der flotten SSD auch sehr gut arbeiten lässt. Die NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti bietet jedoch nicht in allen Benchmarks ausreichend Leistung, um sie in Full HD und den höchsten Einstellungen auf den Bildschirm zu zaubern. Hier müssen teilweise die Details reduziert werden. Für Gelegenheitsspieler ist das aber sicher zu verschmerzen. Ein typisches Gaming-Notebook ist das P407 Pro ohnehin nicht. Dank des 14 Zoll großen Displays ist es relativ kompakt und lässt sich mit seinen rund 2,1 kg auch mal schnell mit in den Rucksack packen. Im Office-Betrieb hält das Gerät dann vergleichsweise lange durch und erlaubt Laufzeiten von fast fünf Stunden. Unter Last steigt der Energiehunger allerdings deutlich an, womit sich die Akku-Laufzeit auf unter drei Stunden absenkt. 

Das Display ist hervorragend ausgeleuchtet, sehr hell und kontrastreich, jedoch etwas blaustichig. Auf G-Sync oder ein 120-Hz-Panel muss man verzichten – zumindest bei unserer Teststellung. Die Kombination aus M.2-SSD und HDD tut dem Gerät gut. Dank des flotten Flashspeichers, welcher es in unseren Tests auf über 3 GB/s bringt, ist das Betriebssystem binnen weniger Sekunden geladen, Programme und Spiele starten meist ohne Verzögerung. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann auf eine 1 TB fassende Festplatte zurückgreifen. Wie bei Schenker Technologies üblich kann das Gerät hier nach Belieben konfiguriert werden. 

Wer sich für die Installation des Betriebssystems entscheidet, der erhält eine saubere Konfiguration ohne störende Demoversionen oder Bloatware. Vorinstalliert ist nur das Nötigste sowie ein paar Tools, die zur Konfiguration des Gerätes dienen. Abstriche git es bei der Konnektivität. Zwar ist ein moderner Typ-C-Anschluss vorhanden, jedoch ohne Thunderbolt 3, was die theoretische Datenübertragung auf 10 Gbit/s festsetzt. Unter Last ist das System zwar nicht leise, verglichen mit anderen Notebooks aber deutlich laufruhiger. Dafür erreicht die NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti satte 87 °C im Temperatur-Test. Probleme hat das während unserer Tests allerdings nicht bereitet.

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Positive Aspekte des XMG P407 Pro:

Negative Aspekte des XMG P407 Pro:


XMG P407 Pro
Hardware 
 
Prozessor: Intel Core i7-7700HQ
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,8 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,8 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 8 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4-2400
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 4 GB
Festplatte/SSD

1x 256 GB SSD + 1 TB HDD

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 3.295 MB/s – HDD: 92,98 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 14 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync nein
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 102
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 108 x 63 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (mini)
Thunderbolt: -
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.0: 3
USB Typ-C: 1 (USB 3.1 Gen 2)
Firewire -
eSATA: -
Audio: 3x 3,5 mm Audio
Gehäuse 
 
Akku: 45 Wh
Material: Kunststoff / Aluminium
Abmessungen: 349 x 247 x 25,4 mm
Gewicht 2,1 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ab 1.458 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung (1)

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Systemleistung (2)

PCMark 7

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate

MB/s
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

ms
Weniger ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

58 XX


93 XX
64 XX


96 XX
69 XX


83 XX
72 XX


76 XX
72 XX


94 XX
73 XX


92 XX
73 XX


84 XX
73 XX


82 XX
73 XX


86 XX
74 XX


99 XX
74 XX


70 XX
74 XX


98 XX
74 XX


98 XX
75 XX


98 XX
75 XX


86 XX
76 XX


92 XX
76 XX


98 XX
80 XX


89 XX
82 XX


91 XX
82 XX


81 XX
84 XX


75 XX
84 XX


91 XX
86 XX


71 XX
87 XX


79 XX
87 XX


82 XX
87 XX


92 XX
91 XX


95 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

44.2 XX


33.8 XX
46.1 XX


36.2 XX
46.1 XX


34.5 XX
46.3 XX


34.3 XX
46.6 XX


35.4 XX
46.6 XX


35.6 XX
46.7 XX


33.9 XX
46.7 XX


34.2 XX
46.7 XX


38.5 XX
46.9 XX


34.3 XX
48.7 XX


33.9 XX
48.7 XX


33.8 XX
48.8 XX


38.9 XX
48.9 XX


34.1 XX
49.2 XX


33.8 XX
49.3 XX


36.6 XX
49.3 XX


37.6 XX
49.3 XX


0 XX
49.3 XX


34.6 XX
49.6 XX


35.2 XX
49.9 XX


33.5 XX
50.1 XX


35.5 XX
50.9 XX


43.7 XX
51.1 XX


36.2 XX
51.1 XX


33.6 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.1 XX


34.3 XX
52.3 XX


34.1 XX
52.8 XX


33.7 XX
54.3 XX


34.8 XX
60.2 XX


34.4 XX
63.2 XX


36.4 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

581 XX


108 XX
489 XX


119 XX
403 XX


97 XX
397 XX


144 XX
385 XX


109 XX
370 XX


151 XX
343 XX


174 XX
338 XX


169 XX
324 XX


73 XX
307 XX


102 XX
295 XX


122 XX
291 XX


105 XX
285 XX


100 XX
241 XX


75 XX
237 XX


120 XX
233 XX


74 XX
228 XX


116 XX
210 XX


104 XX
198 XX


106 XX
196 XX


56 XX
181 XX


116 XX
180 XX


86 XX
178 XX


115 XX
171 XX


112 XX
167 XX


79 XX
157 XX


87 XX
144 XX


104 XX
89 XX


135 XX
85 XX


205 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 - Home/Creative

261 XX


270 XX
253 XX


260 XX
204 XX


187 XX
202 XX


223 XX
201 XX


237 XX
188 XX


301 XX
178 XX


155 XX
173 XX


118 XX
166 XX


156 XX
166 XX


138 XX
163 XX


139 XX
163 XX


156 XX
155 XX


138 XX
154 XX


178 XX
149 XX


139 XX
145 XX


167 XX
144 XX


154 XX
136 XX


166 XX
130 XX


112 XX
130 XX


120 XX
122 XX


139 XX
121 XX


123 XX
119 XX


121 XX
116 XX


122 XX
114 XX


133 XX
113 XX


97 XX
106 XX


116 XX
104 XX


105 XX
93 XX


94 XX
86 XX


115 XX
85 XX


88 XX
Minuten
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme

Idle/Load

84.8 XX


11.5 XX
88.6 XX


10.8 XX
112.7 XX


27.6 XX
114.8 XX


10.5 XX
116.5 XX


13.2 XX
125.1 XX


24.2 XX
128.9 XX


13 XX
137.4 XX


17.6 XX
137.6 XX


15.1 XX
150.9 XX


24.2 XX
156.8 XX


20.4 XX
158.7 XX


15.2 XX
159.4 XX


21.9 XX
170.9 XX


16.6 XX
172.8 XX


15.1 XX
175.7 XX


36 XX
177.7 XX


16.8 XX
181.3 XX


26.2 XX
196.6 XX


14.6 XX
201.2 XX


23.6 XX
203.7 XX


24.7 XX
205.7 XX


24 XX
234 XX


25.3 XX
238.7 XX


38.5 XX
241.6 XX


33.1 XX
249.6 XX


23.9 XX
264.6 XX


24.9 XX
265 XX


30.3 XX
278.5 XX


36.5 XX
304.7 XX


58.9 XX
312.1 XX


32.1 XX
313 XX


36.2 XX
Watt
Weniger ist besser


Gamingleistung

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Ice Storm

170509 XX


169245 XX


160471 XX


151814 XX


149097 XX


145421 XX


140638 XX


107017 XX


106307 XX


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Tomb Raider

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