ASUS Transformer 3 Pro im Test

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asus transformer 3 pro teaser kleinWährend das ZenBook 3 auf Apple zielt, will ASUS mit dem Transformer 3 Pro Microsoft das Leben etwas schwerer machen. Dass man dabei nur die Rolle des Herausforderers einnimmt, darf getrost als Kuriosum bezeichnet werden. Schließlich dominierte die Transformer-Reihe den Markt der 2-in-1s und Detachables vor gar nicht allzu langer Zeit. Warum das inzwischen nicht mehr so ist, zeigt das Transformer 3 Pro im Test.

Ganz am Anfang steht aber ein kurzer Exkurs zum Thema Namensgebung. Denn übersichtlich und selbsterklärend ist das Angebot bei ASUS nicht mehr. Ursprünglich war die Bezeichnung Transformer für Android-basiere Geräte reserviert, Windows-Modelle hießen Transformer Book. Inzwischen gilt dies nicht mehr: Wo Transformer - mit welchem Zusatz auch immer - steckt (derzeit) ein Windows drin. Und doch gibt es teils große Unterschiede. Denn während das Transformer 3 Pro auf im Vergleich viele Schnittstellen und leistungsstarke Prozessoren setzt, muss das Transformer 3 ohne Pro auf beides verzichten.

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Ersteres wird in Deutschland derzeit in sechs Konfigurationen angeboten. Für das Einstiegsmodell werden im Handel etwa 1.200 Euro verlangt, verbaut sind hier ein i5-6200U, 8 GB RAM sowie eine 256 GB große SSD. Im Topmodell, das für den Test zur Verfügung stand, stecken hingegen ein i7-6500U, 16 GB Arbeitsspeicher sowie eine 512 GB große SSD. Fällig werden dafür ca. 1.600 Euro. Zur Wahl stehen mit Schwarz und Gold zwei Farben. Und während die ansteckbare Tastatur immer zum Lieferumfang gehört, ist der ASUS Pen nur in zwei Fällen Teil des Lieferumfangs. Einzeln werden für den etwa 40 bis 50 Euro fällig.

Gehäuse

Ein Hingucker ist das Transformer 3 Pro nicht - zumindest in der grauen Version. Das liegt aber nicht daran, dass ASUS ein hässliches Gerät geschaffen hat, sondern lediglich am sehr nüchternen Auftritt. Weder auf der Front noch auf der Rückseite gibt es Design-Elemente, an denen der Blick hängen bleibt. Gleiches gilt auch für den Rahmen oder das Tastatur-Dock. Alles ist sehr sachlich gestaltet, was aber per se kein Nachteil sein muss. Allerdings zählt das Design somit schon einmal nicht zu den Alleinstellungsmerkmalen des Transformer 3 Pro.

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Dafür überzeugen Haptik und Verarbeitung. Das 298,8 x 210,1 x 8,4 mm große Gehäuse besteht weitestgehend aus Aluminium und Magnesium und bleibt knapp unterhalb der Marke von 800 g. Die Oberfläche fühlt sich hochwertig an und zeigt sich gegenüber Fingerabdrücken und anderen Verschmutzungen erstaunlich widerstandsfähig. Trotz vergleichsweiser vieler Übergänge und Bauteilen gibt es keine unterschiedlichen Spaltmaße oder ungleiche Übergänge. Der in die Rückseite integrierte Standfuß verfügt über zwei Scharniere, die sicher zupacken, gleichzeitig aber auch eine leichte Bedienung ermöglichen. Die Öffnungswinkel sind frei zwischen 0 und 155° wählbar - bei 90° gibt es eine leichte Arretierung. Über den seitlichen Rahmen sind alle Tasten und Buchsen verteilt, über den oberen Rand wird Frischluft angesogen und die Abluft abgegeben. An der Verwindungssteife der Tablet-Einheit gibt es nichts zu kritisieren.

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Ähnlich sieht es beim Tastatur-Dock aus, das es an der dicksten Stelle auf etwa 4 mm bringt und sich selbst bei hohem Krafteinsatz nur leicht verformt. Die Oberfläche besteht aus Kunststoff, der leicht angeraut und ebenfalls unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Mit 340 g liegt das Gewicht im üblichen Bereich. Die Verbindung mit dem Tablet erfolgt magnetisch und elektrisch, auf dem Schoß oder ähnlich wackligen Unterlagen ist dementsprechend ein wenig Vorsicht angesagt. Zwar ist die Gefahr, dass sich Tablet und Tastatur voneinander trennen, aufgrund der starken Magnete sehr gering, eine Lösung wie beim Surface Book mit fester Arretierung ist in solchen Fällen aber die bessere Lösung. Erfreulich ist, dass die Tastatur in zwei Winkeln aufgestellt werden kann.

Ausstattung

Als interessant kann man ASUS' Schnittstellen-Philosophie bezeichnen. Während das ZenBook 3 mit ganzen zwei Ports, darunter die Audio-Buchse, auskommen muss, spendiert man dem kleineren Transformer 3 Pro gleich fünf. Am linken Rand gibt es die obligatorische 3,5-mm-Buchse für Kopfhörer und Mikrofone sowie einen Slot für microSD-Karten, am linken je einmal USB 3.1 Gen 1, HDMI und Thunderbolt 3; über letztere Buchse wird auch das Netzteil angeschlossen. Hinzu kommen ac-WLAN und Bluetooth 4.1. Insgesamt bringt das Transformer 3 Pro somit die derzeit wichtigsten Schnittstellen mit und landet in dieser Beziehung klar vor dem ZenBook 3 - aber auch vor vielen direkten Mitbewerbern wie dem Surface Pro 4. Aber auch die weitere Ausstattung darf nicht unerwähnt bleiben.

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Die mit Harman-Kardon-Technik versehenen Lautsprecher sind in die Front integriert und erreichen eine hohe Lautstärke, lassen aber tiefe und mittlere Frequenzen vermissen. Zusätzlich stören ab einem Pegel von etwa 50 % nicht überhörbare Verzerrungen. Dennoch ist die Qualität leicht überdurchschnittlich. Zusätzlich verbaut ASUS gleich drei Kameras in das Gehäuse. Auf der Rückseite steht ein Sensor mit 13 Megapixel ohne Autofokus und Blitz bereit,<Auf der Front werden 2 Megapixel geboten.

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Hinzu kommt hier eine Infrarot-Kamera, die das Authentifizieren per Windows Hello ermöglicht. Das gelang im Test sehr zuverlässig, nimmt meistens aber auch hier mehr Zeit als die Eingabe einer PIN oder eines Passworts in Anspruch.

Eingabegeräte

Im Produktiveinsatz führt kein Weg an einer Tastatur vorbei. Das mögen Microsoft und anderer Hersteller nicht so sehen und verkaufen entsprechende ansteckbare Tastaturen für viel Geld als Zubehör, ASUS hingegen legt sie dem Transformer 3 Pro bei.

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Dabei zeigt sich schnell, dass es sich nicht um eine billige Lösung handelt, im Gegenteil. Die mit 16 x 14 mm ausreichend groß gestalteten Tasten bieten einen klar und gut definierten Druckpunkt sowie mit 1,4 mm einen ausreichenden Hub. Daraus resultiert ein knackiges, aber nicht zu hartes Tippgefühl, dank dem auch lange Texte kein Problem darstellen. Alle Elemente sich klar und deutlich beschriftet, die insgesamt vierstufige Beleuchtung fällt gleichmäßig und ausreichend hell aus. Kritisiert werden kann lediglich die zu klein geratene linke Shift-Taste.

Grundsätzlich gut gefällt auch das Touchpad, das es auf 105 x 62 mm bringt. Eingaben werden präzise erkannt, Druckpunkt und Hub der beiden integrierten Tasten sind gut gewählt. Ärgerlich ist nur, dass es keine optische Trennung gibt und das Touchpad etwas wackelig ausfällt. Um einen Einzelfall dürfte es sich dabei nicht handeln, wie Berichte aus dem Ausland zeigen.

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Der bei der teuersten Konfiguration zum Lieferumfang gehörende ASUS Pen wirkt dank des Metallgehäuses hochwertig und liegt gut in der Hand, der Schwerpunkt dürfte aber minimal tiefer liegen. Insgesamt 1.024 Druckstufen können unterschieden werden, zwei im unteren Drittel untergebrachte Tasten erweitern und erleichtern die Nutzung des Stiftes.


Leistung

Vorgestellt wurde das Transformer 3 Pro im Mai zusammen mit dem ZenBook 3, in den Handel sind beide Geräte ebenfalls (fast) gleichzeitig gekommen. Dennoch gibt es mit Blick auf die Ausstattung einen unter Umständen wichtigen Unterschied. Denn während im ZenBook 3 Kaby-Lake-Prozessoren zum Einsatz kommen, steckt im Transformer 3 Pro der Vorgänger Skylake. Den bisherigen Eindrücken und Messungen zufolge ist dies kein großer Leistungsverlust, allenfalls im Umgang mit 4K-Videos ist die neuere der beiden Architekturen gravierend im Vorteil. Dennoch verwundert ASUS‘ Entscheidung.

Im getesteten Topmodell steckt Intels Core i7-6500U, der über zwei CPU-Kerne nebst Hyper-Threading verfügt. Die Taktraten werden mit 2,5 bis 3,1 GHz (Basis/Turbo) angegeben, die TDP beträgt 15 W. Der inzwischen mehr als ein Jahr alte Prozessor wird ebenso wie sein Kaby-Lake-Nachfolger i7-7500U im 14-nm-Verfahren gefertigt, der Level-3-Cache umfasst in beiden Fällen 4 MB. Alle wichtigen Zusatzfunktionen werden unterstützt, das in erster Linie für Unternehmen wichtige vPro fehlt hingegen. Die GPU vom Typ HD Graphics 520 gehört zur Leistungsstufe GT2 und verfügt somit über 24 Execution Units. Die Taktraten betragen hier 300 bis 1.050 MHz, den Speicher teilt sie sich wie üblich mit den anderen Komponenten.

Ein Problem ist dies bei der Testkonfiguration nicht, immerhin verbaut ASUS hier gleich 16 GB vom Typ LPDDR3.

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Die gute Nachricht: Für Office, Mails, Surfen und ähnliches - und damit den eigentlichen Einsatzbereich - bietet das Transformer 3 Pro nicht nur aufgrund des üppigen Arbeitsspeicher mehr als genügend Leistung. Rund 5.200 und bis zu 2.500 Punkte im PCMark 7 und 8 sind hier eindeutig und reichen für Platzierungen im oberen Drittel. Schlecht ist allerdings, das die CPU bei stark fordernden Anwendungen schnell zum Flaschenhals wird. In Cinebench 11 scheitert der i7-6500U knapp an der Marke von 3 Punkten, in Cinebench 15 sind es 263 Punkte. Im Vergleich mit allen hier bislang getesteten Kompakt-Notebooks und 2-in-1s sind das zwar gute Werte, auf dieses Prozessor-Modell begrenzt sieht es hingegen anders aus. In anderen Geräten lagen die Werte um etwa 10 bis 20 % höher. Allerdings spielt in den Office-Benchmarks auch die SSD eine Rolle - mehr als etwa 463 und 413 MB/s beim Lesen und Schreiben schafft der 512 GB fassende Massenspeicher nicht.

Nicht einmal denken sollte man ans Spielen. Denn hier macht sich nicht nur die CPU bemerkbar. Gut 24.000 Punkte im 3DMark-Setting Ice Storm Unlimited darf man von einem Core-m-System erwarten, ein i7 sollte hingegen irgendwo zwischen 42.000 und 56.000 Punkten landen. Klar, dass es in den weitaus fordernderen Durchläufen Cloud Gate und Fire Strike ebenfalls nicht gut aussieht. Wie es im stationären Betrieb mit dem Spieleerlebnis doch etwas werden kann, zeigen wir später in einem separaten Artikel.

Weniger flott als erwartet ist das Transformer 3 Pro aber auch bei Dingen wie Bild- und Video-Bearbeitung. Selbst mit optimierter Software fallen die Resultate ernüchternd aus, da hilft der große Arbeitsspeicher gar nicht bis kaum.

Kühlung

Warum aber die CPU so viel langsamer als üblich ist, zeigt sich erst auf den zweiten Blick. Wie schon beim ZenBook 3 verfolgt ASUS vermutlich ein sehr restriktives Temperatur-Management. Selbst unter Volllast erreichte der i7-6500U nicht mehr als 62 °C, dennoch lagen CPU- und GPU-Takt dann nur noch bei 800 und 500 MHz. Wurde nur die CPU belastet, pendelte sich der Takt binnen Sekunden bei 1,6 bis 1,8 GHz ein, deutlich unterhalb des Basistakts von 2,5 GHz.

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Dabei hätte aber nicht nur der Prozessor noch ein wenig Luft nach oben, auch das Gehäuse erreicht keine kritischen Temperaturen. Bei geringer Last wurden im Test durchschnittlich rund 29 und in der Spitze gut 32 °C erreicht, nach langen Volllastphasen (ca. 15 Minuten) waren es im Schnitt 33 und maximal knapp 41 °C.

Objektiv etwas lauter, dafür subjektiv jedoch etwas angenehmer fällt der Lüfter aus. Bei geringer Last dreht er lange Zeit gar nicht, nur ab und an wird er für wenige Sekunden gestartet. Bei hoher und voller Last erreicht er 39,8 dB(A), produziert dabei aber vergleichsweise tiefe Frequenzen, wodurch er weniger stört.

Laufzeit

Der Energiebedarf deckt sich mit der Vermutung, dass die Drosselung des Prozessors mit der Temperatur zu tun hat. Zwar lag die Package Power unter Volllast kurzfristig immer mal wieder bei knapp 16 W, ging dann aber schnell auf ca. 8 W zurück. Das gesamte System genehmigte sich im Test maximal 8 bis 26 W - keine überragenden Werte.

Entsprechend fallen auch die Laufzeiten aus. Mit 39 Wh fällt der Akku ähnlich groß wie im Surface Pro 4 aus, das Transformer 3 Pro macht aber viel weniger daraus. Bei geringer Last - simuliert mit Battery Eater im Reader’s Test - erreichte das Testgerät mit einer Ladung nicht ganz sechs Stunden, bei hoher Last - Battery Eater Classic - etwas mehr als zwei. Vergleichsweise noch schlechter fällt das Ergebnis im PCMark-8-Akkutest aus. Hier war nach nicht einmal zweieinhalb Stunden Schluss. Damit eignet sich das Transformer 3 Pro nur bedingt für längere Flüge oder Zugfahrten, wenn keine Steckdose in Reichweite ist. Aber auch den Tag in der Uni oder außerhalb des Büros sollte man nicht ohne Ladegerät in Angriff nehmen.

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Das liefert ausgangsseitig übrigens wie schon beim ZenBook 3 maximal 45 W und arbeitet nicht gemäß USB Power Delivery - obwohl es über einen USB-Typ-C-Stecker verfügt. Immerhin ist das von ASUS beworbene Schnellladen vorhanden: Von 0 auf 60 % geht es innerhalb von kaum mehr als einer Stunde.

Display

Viel Ungewöhnliches und ebenfalls ein gehaltenes Versprechen gibt es beim Display. Den Anfang macht der Hersteller des IPS-Panels, BOE. Der liefert zwar für verschiedene ASUS-Notebook seine Komponenten, trat in unseren Tests bislang aber nicht in Erscheinung.

Ebenfalls nicht alltäglich ist die Kombination aus Diagonale und Auflösung. Hier bietet das Transformer 3 Pro 12,6 Zoll und 2.880 x 1.920 Pixel, was für eine mehr als ausreichend scharfe Darstellung reicht. Ob einem das 3:2-Format zusagt, ist hingegen eine Frage der eigenen Vorliebe. Nichts zu diskutieren gibt es hingegen bezüglich der großzügigen Blickwinkel sowie der insgesamt guten Farbdarstellung. Den sRGB-Raum deckt das Display zu 117 % ab, allerdings ist ab Werk ein deutlicher Blaustich - im Schnitt liegt die Farbtemperatur bei fast 7.800 Kelvin - vorhanden.

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Durchschnittlich fallen hingegen Kontrast - 993:1 - und Helligkeit aus. In der Spitze erreicht die Anzeige 318 cd/m², die Homogenität liegt bei guten 90 %. Das reicht für helle geschlossene Umgebungen aus, im Freien gibt es jedoch schnell Probleme.

Gut gefiel im Test die sehr gut abgestufte Helligkeitsregulierung. Der Touch-Sensor des Displays erkannte alle Eingaben präzise.

Fazit

Nachdem das ZenBook 3 im Test nur durchwachsen abschnitt, war die Spannung beim Transformer 3 Pro umso größer. Immerhin ist schon das Datenblatt trotz des älteren Prozessors interessanter. Und auch das hinter dem Gerät stehende Konzept weckt mehr Neugierde, schließlich heißt der wohl prominenteste Mitbewerber Surface Pro 4. Und tatsächlich: Auf den ersten Metern konnte ASUS an Microsoft vorbeiziehen. Die Ausstattung ist kompletter und mit Thunderbolt 3 ist eine wichtige Schnittstelle mit dabei, die bei Microsoft fehlt. In anderen Belangen herrscht hingegen Gleichstand, so beispielsweise beim Gehäuse, das auch beim Transformer 3 Pro überzeugt.

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Leider leistet ASUS sich aber auch mehrere Ausrutscher. Der wohl wichtigste ist die schwache Leistung aufgrund des früh und teils stark drosselnden Prozessors. Nicht, dass für die gedachten Anwendungsfälle nicht genügend Performance geboten wird. Es stellt sich aber die Frage, warum ein in der Theorie starker Chip verbaut wird, wenn ein großer Teil des Potentials wegfällt - teilweise arbeitet das i7-System wie mit einem Core m bestückt, das betrifft aber in erster Linie Spiele. Wirklich gravierend ist jedoch, dass die Akkulaufzeiten sehr kurz ausfallen. Im PCMark-Durchlauf wurden die bislang zweischlechtesten Werte erreicht, im Battery Eater sieht es nicht viel besser aus. Dabei war schon das Surface Pro 4 kein rekordverdächtiges Gerät, erreichte seinerzeit aber bis zu etwa 40 % bessere Zeiten. Ja, zu groß kann der Akku angesichts des Gewichts und des zur Verfügung stehenden Raumes nicht gestaltet werden. Allerdings hätte ASUS sich mehr Gedanken um den Energiebedarf machen müssen, der nicht immer überzeugt.

Eine ärgerliche Randnotiz ist angesichts dessen das wackelige Touchpad, das ansonsten aber zuverlässig arbeitet. Fast fehlerlos ist hingegen die Tastatur, völlig überzeugend der Standfuß.

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Dennoch wird eine allgemeine Empfehlung verfehlt, zu schwerwiegend sind einige Schwächen. Und auch ein Preis-Leistungs-Tipp ist das Transformer 3 Pro nicht. Zwar fällt es in der Testversion einige hundert Euro günstiger als ein vergleichbares Surface Pro 4 aus, aber nur wer wirklich 16 GB RAM benötigt, fährt damit am günstigsten - muss aber knapp 1.600 Euro investieren. Mehr als 400 Euro günstiger ist das Acer Aspire Switch Alpha 12 mit i7-6500U, 8 GB RAM und 512 GB fassender SSD, dem man den Vorzug geben sollte. Ein anderer Mitbewerber ist Lenovos IdeaPad Miix 510 - beispielsweise mit i7-6500U, 8 GB RAM und 256 GB großer SSD, aber ohne Stift für knapp 1.100 Euro.

Auch wenn ASUS einiges richtig macht, den Nimbus, den man sich in den vergangenen Jahren mit der Transformer-Familie verdient hat, verspielt man in Summe ein Stück weit. Bleibt zu hoffen, dass man beim Nachfolger an den entsprechenden Stellen nachbessert, ohne die klar vorhandenen Stärken dafür zu opfern.

Positive Aspekte des ASUS Transformer 3 Pro (90NB0C62-M03120):

Negative Aspekte des ASUS Transformer 3 Pro (90NB0C62-M03120):


ASUS Transformer 3 Pro (90NB0C62-M03120)
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-6500U
Prozessor - Kerne: 2
Prozessor - Grundtakt: 2,5 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,1 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 4 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - LPDDR3
Grafikkarte

Intel HD Graphics 520

Grafikkarte - Grafikspeicher -
Festplatte

1x 512 GB SSD

Optisches Laufwerk -
Monitor 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 12,6 Zoll
Display - Auflösung: 2.880 x 1.920 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Display - Touch: ja
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 16 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 83
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Abmessungen: 105 x 62 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort -
Thunderbolt: 1 (Thunderbolt 3)
VGA: -
USB 2.0: -
USB 3.1 Typ-A: 1 (Gen 1)
USB 3.1 Typ-C: -
Firewire -
eSATA: -
Audio: 1
Gehäuse 
 
Akku: 39 Wh
Material:

Aluminium, Magnesium, Kunststoff

Abmessungen: 298,8 x 210,1 x 8,4 mm (Tablet)
298,8 x 210,1 x 12,4 mm (inkl. Tastatur-Dock)
Gewicht 0,8 kg (Tablet)
1,1 kg (inkl. Tastatur-Dock)
Preis und Garantie 
 
Preis (UVP): 1.599 Euro
Garantie: 24 Monate

Cinebench 11

CPU

3.18 XX


2.55 XX


1.71 XX


1.64 XX


0.68 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

7-Zip

8310 XX


7660 XX


7258 XX


4962 XX


2607 XX


MIPS
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate

513 XX


454 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser


PC Mark 7

maximal

4818 XX


4716 XX


3946 XX


3839 XX


2445 XX


Punkte
Mehr ist besser

PC Mark 8 - Home

maximal

2232 XX


2173 XX


2128 XX


1898 XX


Punkte
Mehr ist besser

PC Mark 8 - Creative

2265 XX


2182 XX


2094 XX


1690 XX


Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Ice Storm

maximal

42791 XX


38820 XX


34898 XX


27395 XX


27379 XX


22767 XX


19086 XX


14094 XX


10940 XX


Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Cloud Gate

maximal

4560 XX


4533 XX


2975 XX


2871 XX


1281 XX


Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Fire Strike

maximal

Punkte
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

381 XX


321 XX


cd/m2
Mehr ist besser

bench display 360

Lautstärke

Lautstaerke

Idle/Load

47.9 XX


31.1 XX
47.8 XX


34.7 XX
46.6 XX


0.0 XX
45.6 XX


32.1 XX
44.7 XX


31.6 XX
44.4 XX


34.7 XX
44.2 XX


33.4 XX
42.8 XX


31.0 XX
42.6 XX


0.0 XX
42.2 XX


35.1 XX
41.9 XX


30.6 XX
41.6 XX


29.4 XX
40.8 XX


0.0 XX
40.3 XX


0.0 XX
40.2 XX


33.6 XX
39.8 XX


0.0 XX
39.7 XX


31.4 XX
39.0 XX


31.7 XX
38.9 XX


0.0 XX
38.8 XX


31.7 XX
38.1 XX


0.0 XX
38.0 XX


32.8 XX
37.8 XX


0.0 XX
36.2 XX


31.7 XX
35.9 XX


31.9 XX
35.1 XX


32.3 XX
33.8 XX


28.4 XX
33.4 XX


32.5 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
0.0 XX


0.0 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

100 XX


100 XX
99 XX


85 XX
88 XX


88 XX
87 XX


96 XX
83 XX


83 XX
83 XX


83 XX
83 XX


83 XX
81 XX


81 XX
79 XX


79 XX
79 XX


79 XX
76 XX


76 XX
75 XX


75 XX
74 XX


74 XX
73 XX


73 XX
73 XX


73 XX
71 XX


71 XX
71 XX


71 XX
71 XX


71 XX
69 XX


69 XX
68 XX


68 XX
67 XX


67 XX
67 XX


67 XX
67 XX


65 XX
67 XX


67 XX
66 XX


66 XX
64 XX


64 XX
62 XX


62 XX
51 XX


51 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

bench temp oberseite 360

bench temp unterseite 360


Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

991 XX


98 XX
852 XX


196 XX
847 XX


178 XX
808 XX


194 XX
804 XX


424 XX
730 XX


137 XX
730 XX


282 XX
727 XX


314 XX
716 XX


123 XX
703 XX


133 XX
699 XX


213 XX
646 XX


127 XX
623 XX


141 XX
615 XX


235 XX
549 XX


93 XX
532 XX


109 XX
520 XX


117 XX
512 XX


121 XX
505 XX


110 XX
504 XX


137 XX
496 XX


77 XX
469 XX


197 XX
461 XX


191 XX
434 XX


162 XX
425 XX


208 XX
417 XX


200 XX
399 XX


215 XX
392 XX


126 XX
382 XX


115 XX
372 XX


202 XX
347 XX


128 XX
340 XX


135 XX
286 XX


173 XX
286 XX


71 XX
278 XX


196 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PC Mark 8 - Home/Creative

513 XX


526 XX
340 XX


352 XX
331 XX


318 XX
312 XX


264 XX
289 XX


285 XX
278 XX


299 XX
277 XX


283 XX
272 XX


265 XX
259 XX


276 XX
259 XX


281 XX
240 XX


247 XX
230 XX


233 XX
226 XX


225 XX
226 XX


246 XX
223 XX


235 XX
222 XX


200 XX
218 XX


194 XX
213 XX


219 XX
211 XX


208 XX
210 XX


215 XX
208 XX


212 XX
208 XX


205 XX
206 XX


210 XX
198 XX


210 XX
194 XX


183 XX
186 XX


194 XX
173 XX


176 XX
172 XX


197 XX
171 XX


163 XX
168 XX


173 XX
166 XX


181 XX
157 XX


147 XX
148 XX


153 XX
137 XX


146 XX
Minuten
Mehr ist besser

Stromverbrauch

Idle/Load

12.3 XX


5.2 XX
13.4 XX


5.9 XX
13.7 XX


6.3 XX
14.2 XX


9.1 XX
14.3 XX


6.6 XX
14.5 XX


6.4 XX
15.8 XX


6.3 XX
16.4 XX


7.5 XX