NEXOC. G736II: Erstes Notebook mit GeForce GTX 1080 im Test

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nexoc g736ii gtx1080 test teaserNachdem wir gestern mit dem MSI GT62VR Dominator Pro das erste Notebook mit NVIDIAs neuer, mobiler Grafikkarten-Generation testen konnten, setzen wir heute einen drauf und testen mit dem NEXOC. G736II ein richtig dickes Ding: Ein absolutes High-End-Notebook, das nicht nur von der neuen GeForce GTX 1080 angetrieben wird, sondern obendrein mit einem flotten Intel Core i7-6700, einer pfeilschnellen 512-GB-SSD mit NVMe-Protokoll und einer großen 2-TB-Festplatte ausgerüstet ist. Wie sich der Luxus-Bolide des Dachauer Built-to-Order-Anbieters schlägt, zeigen wir auf den nachfolgenden Seiten.

Mit der mobilen Pascal-Generation, welche man am vergangenen Dienstag vorstellte, hat NVIDIA ein richtig heißes Eisen im Feuer. Obwohl das gestern getestete MSI GT62VR Dominator Pro nur mit der zweitschnellsten Pascal-Grafiklösung unterwegs ist, schlägt der 15-Zöller in vielen Benchmarks die bisherigen Topmodelle fast mit Leichtigkeit. Lediglich in paar Benchmarks muss sich die Grafiklösung der älteren GeForce GTX 980(M) geschlagen geben. Noch einmal eine Stufe mehr geht mit dem NEXOC. G736II des Dachauer Built-to-Order-Anbieters NEXOC. Hier ist nicht nur der 3D-Beschleuniger der Desktop-Klasse entsprungen, sondern auch die restliche Hardware. Statt eines HM107-Chipsatzes gibt es ein Z170-Mainboard, statt eines mobilen Skylake-Prozessors mit dem Intel Core i7-6700 fast das amtierende Flaggschiff. Die SSD ist dank NVMe und M.2 nicht nur schnell angebunden, sondern mit einer Kapazität von 512 GB obendrein überdurchschnittlich groß proportioniert. Für die eigene Spielesammlung gibt es zudem eine zusätzliche 2-TB-Magnetspeicher-Festplatte. Der Gaming-Bolide ist bis oben hin voll mit Technik bestückt und im wahrsten Sinne des Wortes ein richtig dickes Ding. 

Wie Schenker Technologies oder MIFCOM setzen auch die Bayern auf ein Clevo-Barebone. Das Clevo P870DM2-G stemmt gut 5,0 kg auf die Waage und ist fast 5 cm dick. Mit dem Umstieg auf die neue Pascal-Generation haben die Taiwaner kleinere Änderungen vorgenommen. So ist beispielsweise der Fingerabdruck-Scanner nicht mehr zwischen den dediziert ausgegebenen Maustasten zu finden, sondern nun direkt in der linken oberen Ecke des Touchpads. Die eingeschränkte Portabilität bringt dafür einen größeren Bildschirm mit sich. Statt des 15,6-Zoll-Panels des MSI GT62VR Dominator Pro besitzt das NEXOC. G736II ein 17,3 Zoll großes Display. Statt Full-HD gibt es die 4K-Auflösung samt G-Sync-Support.

All das hat natürlich seinen Preis: Satte 3.199 Euro ruft NEXOC. für sein Dickschiff auf. Wer will, kann das Barebone optional mit einem dickeren K-Prozessor oder gar einem SLI-Gespann bestellen. Für weniger anspruchsvolle Spieler mit kleinerem Geldbeutel gibt es den Boliden auch mit langsamerer Hardware. Den Wünschen sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Aber zugegeben: Wir hatten auch schon teurere Gaming-Notebooks im Test, wie zuletzt das ASUS GX700 mit zusätzlicher Wasserkühlung, aber inzwischen mit nicht mehr ganz so flotter Hardware.

Leistungsstarkes Desktop-Replacement

Die leistungsstarke Hardware braucht natürlich ihren Platz. Das Clevo-Barebone des NEXOC. G736II ist mit Abmessungen von 428,0 x 308,0 x 48,7 mm ein richtig dicker Klopper und mit 4,8 kg alles andere als ein Leichtgewicht. Das System ist damit eher als Desktop-Replacement gedacht als ein ständiger Wegbegleiter. Mit auf die nächste LAN-Party genommen werden, kann es aber natürlich trotzdem viel einfacher als ein vergleichbarer Midi-Tower – zumal der Bildschirm dann schon integriert ist. Mehr möchte man seinem Rücken dann aber auch schon nicht mehr zumuten. Bei der Materialwahl setzt Clevo nicht mehr auf die übliche Softtouch-Oberfläche, sondern ist wieder zu einer glatten und harten Oberfläche zurückgekehrt.

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NEXOC. G736II

Die Optik ist weitaus weniger verspielt als bei den letzten Modellen, auf dem Bildschirmdeckel gibt es immerhin zwei LED-Leuchtstreifen, die in X-Form angebracht wurden. Auf ein Hersteller-Branding verzichten Clevo und NEXOC. gänzlich. 

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NEXOC. G736II

Im aufgeklappten Zustand ist überwiegend der Bildschirm das Stilmittel. Während die meisten Hersteller auf seitliche Scharniere setzen, besitzt das Clevo P870M2-G ein großes Mittelscharnier an dessen Seiten sich zwei riesige Lautsprecher befinden. Überwiegend setzt man auf Kunststoff, was bei einem solch teuren Gerät vielleicht nicht ganz den Erwartungen der Käufer entspricht. Dafür ist das Barebone gut verarbeitet, gibt an keiner Stelle nach und die Spaltmaße sind sehr gut ausgearbeitet. Einzig der Bildschirm könnte verwindungssteifer sein.

nexoc g736ii gtx1080 test 14
NEXOC. G736II

Während bei den meisten anderen Herstellern eine RGB-Beleuchtung das Verkaufsthema Nummer 1 zu sein scheint, ist das beim NEXOC. G736II nicht der Fall. Zwar verfügt die Tastatur über eine mehrstufig regelbare Hintergrundbeleuchtung, die Farbe bestimmen lässt sich allerdings nicht. Sie ist stets auf ein dunkles Blau festgesetzt. Dafür sind die für Gamer wichtigen WASD-Tasten farblich hervorgehoben und das Layout weitestgehend Standard ohne größere Anpassungen. Direkt über der Tastatur zwischen Bildschirm und Topcase sind der Hauptschalter sowie zahlreiche Status-LEDs angebracht. Letztere informieren über den Betriebsstatus des Notebooks, geben Auskunft über die Akkuladung und zeigen an, ob sich das Notebook im Flugzeug-Modus befindet – wer auch immer es mit auf Reisen nehmen möchte.

Altbekannte Clevo-Kost

Die Tastatur ist, wie man es von Clevo gewohnt ist, keine schlechte. Die Tasten sind leicht gewölbt, was den Druckpunkt präziser macht. Der Hub ist perfekt, das Tippgefühl insgesamt sehr gut. Auch längere Texte lassen sich damit schnell und sicher anfertigen. Vielschreiber von Zahlen können sich freuen: Dank der 17-Zoll-Ausrichtung ist auch ein Nummernblock vorhanden, die Tasten fallen hier mit 15 x 14 mm genau so groß wie die Haupttasten der Tastatur aus. 

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NEXOC. G736II

Anders ist das beim Touchpad. Dieses ist etwas rauer als das restliche Gehäuse und besitzt damit etwas schlechtere Gleiteigenschaften. Hinzu kommt, dass es manchmal für wenige Sekunden komplett ausfällt und überhaupt nicht auf Eingaben reagiert. Die Tasten für den linken und rechten Mausklick werden weiterhin dediziert ausgegeben und könnten etwas weniger leichtgängig sein. Den Fingerabdruckscanner, welchen man bei Gaming-Notebooks derzeit eher selten antrifft, hat Clevo im Zuge seines Pascal-Facelifts nun an der linken oberen Ecke des 107 x 62 mm großen Touchpads positioniert.

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NEXOC. G736II

Nicht nur im Inneren kann das NEXOC. G736II mit Hardware-Raffinessen punkten. Auch die Anschluss-Vielfalt kann sich sehen lassen: Auf der hinteren, linken Geräteseite finden sich gleich zwei Gigabit-Ethernetbuchsen, gefolgt von drei USB-3.0-Schnittstellen und vier 3,5-mm-Klinkenbuchsen für die Audio-Ausgabe.

nexoc g736ii gtx1080 test 10
NEXOC. G736II

Auf der gegenüberliegenden Seite hält das Clevo-Barebone zwei Mini-DisplayPort-Ausgänge, zwei USB-Typ-C-Schnittstellen, einen SD-Kartenleser und eine weitere USB-Schnittstelle parat.

nexoc g736ii gtx1080 test 08
NEXOC. G736II

Auf der Rückseite hingegen gibt es neben zahlreichen Lufteinlässen einen fünften USB- und einen HDMI-Port. Das externe Netzteil – oder besser gesagt die beiden Netzgeräte – wird/werden hier ebenfalls angeschlossen. Für die drahtlose Kommunikation bietet das NEXOC. G736II natürlich Dual-Band-WiFi nach 802.11-ac-Standard und Bluetooth 4.0. Ein optisches Laufwerk gibt es nicht. NEXOC. liefert bei unserer Geräte-Ausstattung allerdings einen externen Blu-ray-Brenner mit, welcher über USB an das Gaming-Notebook angeschlossen wird.

nexoc g736ii gtx1080 test 19
NEXOC. G736II

Bei der Stromversorgung fährt man dick auf. Während dem zuletzt getesteten MSI GT62VR Dominator Pro noch ein einziges, externes 230-W-Netzteil genügte, braucht das NEXOC. G736II gleich zwei davon, die über eine Converter-Box-zu einem Kabel zusammengeschlossen werden. Die beiden Netzteilstationen werden über herkömmliche Kaltgerätekabel in die Steckdose gesteckt. Theoretisch könnten die NVIDIA GeForce GTX 1080, der Intel Core i7-6700 und die restliche Hardware somit bis zu 460 W aus den beiden Netzteilen saugen. In der Praxis bleibt der Energiehunger deutlich darunter, wie wir später in unseren Messungen feststellen werden.

Dicke Kühlung

Die gewaltige Rechenpower des NEXOC. G736II muss das Gerät auch abführen können. Hierfür besitzt das Gerät auf der Rückseite eine Vielzahl von Lufteinlässen und auch auf der Unterseite gibt es derlei Öffnungen, die für die nötige Frischluft sorgen. 

nexoc g736ii gtx1080 test 07
NEXOC. G736II

Wirklich leise ist die Kühlung nicht – das können wir an dieser Stelle schon einmal verraten.


Der Blick auf das Gehäuse zeigt, dass beim NEXOC. G736II keinerlei Abstriche bei der Verarbeitungsqualität gemacht werden müssen. Wie es um die Leistungsfähigkeit der Hardware bestellt ist und wie die Kühlung ausfällt, schauen wir uns nun näher an.

Systemleistung

Herzstück des NEXOC. G736II ist der Intel Core i7-6700. Hierbei handelt es sich um einen handelsüblichen Desktop-Prozessor für Intels LGA1151-Sockel. Die vier Rechenkerne machen sich mit einer Geschwindigkeit 3,4 GHz ans Werk, können sich vereinzelt je nach Last- und Temperaturzustand aber auch auf bis zu 4,0 GHz selbstständig übertakten. Obendrein unterstützen sie natürlich Intels SMT-Feature, womit sie zwei Threads gleichzeitig abarbeiten können. Dazu gibt es einen 8 MB großen L3-Cache und einen 1 MB großen L2-Zwischenspeicher, wobei sich hier jeder Kern 256 KB teilen muss. Die Daten- und Instruktions-Caches in erster Reihe fassen jeweils 32 KB an Daten. Die maximale Verlustleistung gibt Intel mit 65 W an. In der Praxis erreicht das der Intel Core i7-6700 auch beim NEXOC. G736II. In der Spitze zieht er knapp über 64 W. Etwas schneller wäre nur noch der Intel Core i7-6700K gewesen. Er ließe sich dank eines nach oben hin geöffneten Multiplikators nicht nur einfacher übertakten, sondern rechnet schon ab Werk ein gutes Stück schneller als die uns vorliegende Non-K-Version. Der schnelle Desktop-Prozessor ist im Hinblick auf die NVIDIA GeForce GTX 1080 wohl auch bitter nötig, um diese nicht unnötig auszubremsen – ein Luxusproblem, das wir lange nicht im Notebook-Sektor hatten.  

nexoc cpuz

NEXOC. bindet an den Speichercontroller der Skylake-CPU, welche natürlich wie gewohnt im 14-nm-Verfahren vom Band läuft, schnellen DDR4-Speicher an. Statt Module mit einer Standard-Geschwindigkeit von 2.133 MHz einzusetzen, rüsten die Bayern das Gerät mit schnelleren Speicherriegeln mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz aus. Damit bringt es unser Testgerät auf eine Speicherbandbreite von sehr guten 28,91 GB/s. Die Komprimier-Leistung im 7-Zip-Benchmark kann sich mit fast 23.000 MIPS ebenfalls sehen lassen. Vergleichbare Geräte hören hier meist schon bei 20.000 MIPS auf. Die Performance in den beiden Cinebench-Benchmarks liegt bei sehr guten 8,72 bzw. 789 Punkten und überflügelt die Leistung des Intel Core i7-6700HQ aus unserem anderen Pascal-Test spielend.

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Sehen lassen kann sich zudem die Lese- und Schreibleistung der integrierten SSD, welche per M.2 und NVMe-Protokoll angeschlossen ist. Sie erreicht eine Übertragungsrate von rund 2,38 GB/s und zählt damit zu den derzeit schnellsten Modellen am Markt. Das zusätzliche Magnetspeicher-Laufwerk ist mit knapp 130 MB/s deutlich langsamer, stellt dafür aber auch satte 2 TB Speicher zur Verfügung und ist damit für die eigene Spielesammlung bestens gerüstet. 

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Gaming-Leistung

Herzstück und Highlight ist die Grafiklösung. NEXOC. und Clevo fahren hier richtig dick auf und verbauen mit der NVIDIA GeForce GTX 1080 gleich das neue Pascal-Flaggschiff. Wie die Desktop-Version zählt auch der mobile Ableger die vollen 2.560 Shadereinheiten der GP104-GPU und kann auf einen 8 GB großen GDDR5X-Videospeicher samt 256-Bit-Interace zurückgreifen. Dank der gleichen Ausstattung an Streaming-Multiprozessoren und Speicher-Controllern stimmt auch die Zahl der Textureinheiten und ROPs mit 160 respektive 64 mit dem Desktop-Modell über ein. Keine Abstriche muss man zudem bei den Taktraten machen. Wie die Desktop-Version soll auch der mobile Ableger einen Boost-Takt von mindestens 1,733 MHz erreichen. Um jedoch die TDP-Grenzen im Notebook einhalten zu können, liegt dieser Takt nicht durchgängig und nur zeitweise an. In der Praxis erreicht unser Testmuster exakt diesen Takt. Abstriche bei der Speicherperformance braucht man nicht zu machen. Sie beträgt weiterhin 2.500 MHz und bringt es damit auf eine Speicherbandbreite von satten 320 GB/s. Die Kapazität beläuft sich wie bei der Desktop-Vorlage auf 8 GB mit pfeilschnellen GDDR5X-Chips.

nexoc gtx1080

Aktuelle Spieletitel Grand Theft Auto 5, DiRt Rally, The Witcher 3 oder Shadow of Mordor sind für die NVIDIA GeForce GTX 1080 und das NEXOC. G736II überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Selbst die integrierte 4K-Auflösung kann in Titeln wie Tomb Raider problemlos angesteuert werden. Das Gerät zählt zu den derzeit schnellsten Gaming-Notebooks am Markt.

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

214.2 XX


211.7 XX


207.7 XX


154.7 XX


153.5 XX


149.6 XX


145.7 XX


144.9 XX


117.6 XX


117.4 XX


116.8 XX


106.1 XX


87.5 XX


71.9 XX


51.7 XX


40.1 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser
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Laute Raketenkühlung ohne Throttling

Eines vorne weg: Das NEXOC. G736II ist alles andere als ein Leisetreter. Zwar ist der 17-Zöller im normalen Windows-Betrieb mit 36,4 dB(A) noch relativ leise, die Lüfter drehen bei Volllast aber derart auf, dass nicht nur die magische 50-dB(A)-Marke gerissen wird, sondern auch gleich die 60er-dB(A)-Linie. Wir haben eine Geräuschkulisse von satten 63,2 dB(A) gemessen. Wirklich kühl bleiben Prozessor und Grafikkarte dann aber nicht. Sie werden mit bis zu 91 bzw. 82 °C sehr warm. Immerhin: Zu einem Thermal Throttling kommt es bei beiden Komponenten nicht, sodass Prozessor und Grafikkarte stets ihre volle Leistung abrufen können.

Aufgrund der schieren Größe kann sich die Wärme schön über das Gehäuse verteilen. Trotz der hohen Temperaturen im Inneren bleiben die Oberflächen-Temperaturen nämlich erfreulich niedrig. Die Handballauflage erreicht im Schnitt knapp 29 °C, in der Spitze haben wir im ersten Quadranten – also quasi direkt über der ESC-Taste – den höchsten Wert mit 31 °C gemessen. Die Unterseite bleibt mit durchschnittlich 29 °C etwas kühler, wobei hier 38,2 °C das Maximum sind. 

Im Leerlauf bleibt das System mit 36,4 dB(A) deutlich leiser und kühler. Die Oberflächen-Temperaturen belaufen sich auf durchschnittlich 28,6 bzw. 28,9 °C.

bench temp oberseite

Kaum Akkuleistung

Die schnelle High-End-Hardware zollt ihren Tribut vor allem beim Akku. Dieser hält im Spielebetrieb gerade einmal fast zwei Stunden durch, während es im 2D-Modus nicht ganz drei Stunden sind. Das liegt vor allem an der hohen Leistungsaufnahme. Mit voll aufgeladenem Akku genehmigt sich das Notebook zwischen 32,9 und 312,1 W, womit der integrierte 89-Wh-Akku natürlich schnell leer gezogen wird.


Sehr helles Display mit hoher Auflösung

Mit einem maximalen Helligkeitswert von satten 364 cd/m² ist das NEXOC. G736II ausgesprochen leuchtstark und kann damit auch unter direkter Sonneneinstrahlung genutzt werden. Das Kontrastverhältnis kann sich mit 902:1 ebenfalls sehen lassen. Einzig die Ausleuchtung könnte besser sein. Zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt haben wir gut 60 cd/m² gemessen. Die Homogenität der Ausleuchtung beläuft sich auf knapp über 83 %.

 

nexoc g736ii gtx1080 test 02
NEXOC. G736II

Blaustichig ist auch dieses Display – ein Umstand, den wir aktuell bei vielen Gaming-Notebooks feststellen müssen. Wir haben Farbtemperaturen von durchschnittlich 7.250 Kelvin gemessen, wobei der kälteste Wert bei 7.389 Kelvin liegt. Lobenswert: Auch NVIDIAs G-Sync-Technologie wird unterstützt – das gab es bei 4K-Displays im Notebook-Segment bislang selten.

bench display

Fazit

Das NEXOC. G736II ist pfeilschnell und eines der derzeit schnellsten Gaming-Notebooks am Markt. Dank der neuen NVIDIA GeForce GTX 1080 und des flotten Intel Core i7-6700 lassen sich aktuelle Spieletitel problemlos darauf spielen, selbst für hochauflösendes 4K steht ausreichend Power zur Verfügung. Das einstige Flaggschiff unter den Notebook-Grafikkarten, die NVIDIA GeForce GTX 980, wird spielend geschlagen. Viel Leistung bieten aber auch die restlichen Komponenten. Der Arbeitsspeicher ist mit seinen 2.400 MHz höher getaktet als die Intel-Vorgaben und erreicht damit eine Bandbreite von fast 29 GB/s. Die SSD ist dank PCI-Express-Anbindung rasend schnell und liest Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,38 GB/s aus. Obendrein ist sie mit 512 GB mehr als üppig für das Betriebssystem und die wichtigste Software bestückt. Für alles andere dient eine zusätzliche HDD mit satten 2 TB Speicher. 

Das Display ist ausgesprochen hell, relativ kontrastreich, aber auch sehr blaustichig. Dafür löst es mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und unterstützt NVIDIAs G-Sync-Technik. All das bringt man allerdings in einem riesigen und schweren Gehäuse unter, was das NEXOC. G736II zu einem echten Desktop-Replacement macht und weniger portabel ist. Erkauft wird die hohe Spiele- und Alltagsleistung zudem mit einem lauten Betriebsgeräusch. Mag der Gaming-Bolide im normalen 2D-Modus mit knapp 36,4 dB(A) noch relativ leise sein, dreht das System unter Volllast gewaltig auf und erreicht eine Geräuschkulisse von satten 63,2 dB(A). Damit zählt das NEXOC. G736II nicht nur zu den derzeit schnellsten Geräten, sondern leider auch zu den lautesten. Trotzdem bleiben Prozessor und Grafikkarte nicht gerade kühl, zu einem Leistungsverlust kommt es aber nicht. Aufgrund der schieren Größe des Gehäuses verteilt sich die Wärme gut, hohe Oberflächen-Temperaturen haben wir nicht gemessen. Die gewaltige Performance geht zudem auf Kosten des Akkus. Ein wahrer Langläufer ist das NEXOC-Notebook mit knapp zwei bis drei Stunden nämlich nicht.

Pfeilschnell, dick und schwer und ultralaut ist noch nicht alles. Auch der Preis ist mit 3.199 Euro gesalzen. Dafür gibt es eine wahre Luxusausstattung mit vielen Extras – sogar einen externen Blu-ray-Brenner liefert der Dachauer Built-to-Order-Anbieter mit. Wer sparen will, wählt bei Prozessor oder Grafik eine Nummer kleiner und speckt vielleicht auch bei der Speicherausstattung ab. NEXOC. lässt hier kaum Konfigurationswünsche offen. Trotzdem: Das NEXOC. G736II ist in unserer Testkonfiguration noch längst nicht das teuerste Notebook: Das kürzlich von uns getestete ASUS ROG GX700 mit Wasserkühlung ist noch einmal ein gutes Stück teurer. 

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Positive Aspekte des NEXOC. G736II:

Negative Aspekte des NEXOC. G736II:


NEXOC. G736II
Hardware 
 
Prozessor: Intel Core i7-6700
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 3,4 GHz
Prozessor - Turbotakt: 4,0 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 8 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4-2400
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 1080

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 8 GB
Festplatte/SSD

1x 512 GB SSD + 2 TB HDD

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 2,38 GB/s – HDD: 108,5 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 3.840 x 2.160
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync ja
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 14 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 107 x 62 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 2 (Mini)
Thunderbolt: 2 (Thunderbolt 3)
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.0: 4
USB Typ-C: 2 (USB 3.1 Gen 2)
Firewire -
eSATA: -
Audio: 4x 3,5 mm
Gehäuse 
 
Akku: 89 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Abmessungen: 428 x 308 x 48,7 mm
Gewicht 4,8 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ab 3.199 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung (1)

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Systemleistung (2)

PCMark 7

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate

2862.88 XX


2530 XX


2512 XX


2380 XX


2340 XX


2250 XX


2240 XX


2220 XX


2174 XX


543.6 XX


528.9 XX


526.7 XX


526.5 XX


525.9 XX


515.8 XX


497.3 XX


MB/s
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

ms
Weniger ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

30.12 XX


29.56 XX


28.91 XX


28.88 XX


27.6 XX


26.48 XX


25.77 XX


25.67 XX


25.59 XX


25.49 XX


25.28 XX


25.21 XX


19.32 XX


16.76 XX


GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

58 XX


93 XX
69 XX


83 XX
72 XX


76 XX
72 XX


94 XX
73 XX


82 XX
73 XX


86 XX
73 XX


84 XX
74 XX


99 XX
74 XX


98 XX
74 XX


70 XX
74 XX


98 XX
75 XX


98 XX
76 XX


92 XX
76 XX


98 XX
80 XX


89 XX
82 XX


91 XX
82 XX


81 XX
84 XX


91 XX
84 XX


75 XX
87 XX


82 XX
91 XX


95 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

44.2 XX


33.8 XX
46.1 XX


34.5 XX
46.1 XX


36.2 XX
46.6 XX


35.4 XX
46.6 XX


35.6 XX
46.7 XX


34.2 XX
46.7 XX


33.9 XX
46.7 XX


38.5 XX
46.9 XX


34.3 XX
48.9 XX


34.1 XX
49.2 XX


33.8 XX
49.3 XX


37.6 XX
49.3 XX


0 XX
49.3 XX


34.6 XX
50.1 XX


35.5 XX
50.9 XX


43.7 XX
51.1 XX


33.6 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.1 XX


34.3 XX
54.3 XX


34.8 XX
60.2 XX


34.4 XX
63.2 XX


36.4 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

581 XX


108 XX
489 XX


119 XX
403 XX


97 XX
397 XX


144 XX
343 XX


174 XX
324 XX


73 XX
291 XX


105 XX
285 XX


100 XX
241 XX


75 XX
237 XX


120 XX
210 XX


104 XX
198 XX


106 XX
196 XX


56 XX
181 XX


116 XX
180 XX


86 XX
178 XX


115 XX
171 XX


112 XX
167 XX


79 XX
157 XX


87 XX
89 XX


135 XX
85 XX


205 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 - Home/Creative

261 XX


270 XX
253 XX


260 XX
204 XX


187 XX
173 XX


118 XX
166 XX


156 XX
166 XX


138 XX
163 XX


139 XX
163 XX


156 XX
155 XX


138 XX
154 XX


178 XX
149 XX


139 XX
145 XX


167 XX
130 XX


120 XX
122 XX


139 XX
121 XX


123 XX
119 XX


121 XX
116 XX


122 XX
114 XX


133 XX
113 XX


97 XX
93 XX


94 XX
86 XX


115 XX
85 XX


88 XX
Minuten
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme

Idle/Load

84.8 XX


11.5 XX
88.6 XX


10.8 XX
112.7 XX


27.6 XX
116.5 XX


13.2 XX
128.9 XX


13 XX
137.6 XX


15.1 XX
158.7 XX


15.2 XX
159.4 XX


21.9 XX
172.8 XX


15.1 XX
175.7 XX


36 XX
177.7 XX


16.8 XX
196.6 XX


14.6 XX
201.2 XX


23.6 XX
203.7 XX


24.7 XX
234 XX


25.3 XX
249.6 XX


23.9 XX
264.6 XX


24.9 XX
265 XX


30.3 XX
278.5 XX


36.5 XX
304.7 XX


58.9 XX
312.1 XX


32.1 XX
313 XX


36.2 XX
Watt
Weniger ist besser


Gamingleistung

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

29805 XX


28899 XX


27678 XX


27493 XX


26609 XX


26452 XX


24182 XX


23904 XX


23109 XX


22950 XX


20705 XX


20487 XX


20439 XX


18332 XX


17061 XX


14435 XX


13977 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Ice Storm

170509 XX


169245 XX


160471 XX


151814 XX


145421 XX


140638 XX


96313 XX


91111 XX


90717 XX


89382 XX


88796 XX


83923 XX


81695 XX


79265 XX


76904 XX


60615 XX


58520 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

Performance

19533 XX


17678 XX


15380 XX


14125 XX


13601 XX


12306 XX


12268 XX


11618 XX


11429 XX


11238 XX


9698 XX


9604 XX


8285 XX


5577 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Tomb Raider

1.280 x 720 - High Settings

497.3 XX


357.4 XX


355.6 XX


280.6 XX


268.9 XX


265.8 XX


265.7 XX


259.3 XX


256 XX


209.9 XX


202.9 XX


202.6 XX


155.6 XX


125.6 XX


119.4 XX


72.4 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

214.2 XX


211.7 XX


207.7 XX


154.7 XX


153.5 XX


149.6 XX


145.7 XX


144.9 XX


117.6 XX


117.4 XX


116.8 XX


106.1 XX


87.5 XX


71.9 XX


51.7 XX


40.1 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila

1.280 x 720 - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

1.280x720 - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

1.280x720 - High Settings

179.8 XX


148.4 XX


145.15 XX


144.7 XX


143.59 XX


131.4 XX


123.8 XX


111.6 XX


107.1 XX


106.5 XX


101.7 XX


101.6 XX


86.3 XX


85.1 XX


39.7 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

1.280 x 720 - High Settings

Bilder pro Sekunde
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