MSI GT62VR Dominator Pro mit GeForce GTX 1070 im Test

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msi gt62vr gtx1070 teaserNach der heutigen Vorstellung der ersten mobilen Pascal-Grafikkarten wird es für die Notebook-Hersteller wieder einmal Zeit, ihre Geräte auf die neue Hardware-Generation umzustellen. Als einer der ersten überhaupt und als inzwischen der größte Hersteller für Gaming-Notebooks hat dies pünktlich zum Start der neuen NVIDIA-Grafikkarten MSI getan. Während in der 15,6-Zoll-Klasse bislang ausschließlich beschnittene Notebook-Grafiklösungen vorzufinden waren, gibt es die kleinen Gaming-Boliden dank der neuen Pascal-Generation nun ebenfalls mit GPUs, die sich vor ihren großen Desktop-Schwestermodellen nicht mehr zu verstecken brauchen. Wir haben das MSI GT62VR Dominator Pro mit der neuen NVIDIA GeForce GTX 1070 als eine der ersten Redaktionen testen dürfen. 

Was NVIDIA im September mit der GeForce GTX 980 für Notebooks möglich machte, ist eine Generation später Standard: Während die mobilen Grafiklösungen der kalifornischen Grafikschmiede bislang zwar auf den bekannten Desktop-Chips basierten, diese aber im Hinblick auf Abwärme und Leistungsaufnahme beschnitten wurden, hat man vor rund elf Monaten mit der GeForce GTX 980 das Kürzel "M" aus dem Namen gestrichen und erstmals eine waschechte Desktop-Grafikkarte der High-End-Klasse ins Notebook gepackt. Mit der Vorstellung der NVIDIA GeForce GTX 1080, GeForce GTX 1070 und GeForce GTX 1060 zieht sich dies nun durch die gesamte Produktfamilie. Bei allen drei Modellen kommen GPUs zum Einsatz, die teilweise 1:1 ihrem Desktop-Gegenstück entsprechen.

Pascal stockt aber nicht nur die Leistung aktueller Gaming-Notebooks gehörig auf, sondern ermöglicht zudem kompakte Gaming-Geräte. Während in der 15,6-Zoll-Klasse bislang bei der GeForce GTX 980M oder gar GeForce GTX 970M Schluss war, lassen sich die 15-Zöller nun mit einer deutlich performanteren GeForce GTX 1070 bestücken. Bislang gab es das Topmodell "ohne M" lediglich in großen und dicken 17-Zoll-Geräten. Das vor wenigen Stunden offiziell vorgestellte MSI GT62VR Dominator Pro ist ein solches Gerät. Wir durften es als eine der weltweit ersten Redaktionen ausführlich testen.

Das MSI GT62VR Dominator Pro vereint einen schnellen Intel-Core-i7-Prozessor mit NVIDIAs neuer GeForce GTX 1070 und bringt eine schnelle SSD mit einer herkömmlichen Magnetspeicherfestplatte als Datengrab zusammen und setzt auf den aktuellen DDR4-Standard. Dazu gibt es moderne Anschlüsse wie USB Typ-C, zahlreiche verschiedene Display-Ausgänge und natürlich drahtloses oder kabelgebundenes Killer-Netzwerk. Das Display misst wie schon erwähnt 15,6 Zoll in der Diagonalen, arbeitet mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten und unterstützt G-Sync. Zur weiteren Ausstattung des neuen Gaming-Boliden zählen eine SteelSeries-Tastatur mit RGB-Hintergrundbeleuchtung, Dynaudio-Boxen inklusive eines eigenen Subwoofers und natürlich ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse sowie zahlreiche Software, die speziell auf Gamer abzielt. 

Schlichtes aber gut verarbeitetes Aluminium-Gehäuse

Trotz der gewaltigen Grafikpower und der üppigen Ausstattung ist das MSI GT62VR Dominator Pro vergleichsweise kompakt. Das Gehäuse bringt es auf Abmessungen von 390 x 266 x 39,8 mm und bringt mit 2,9 kg knapp unter 3,0 kg auf die Waage. Ältere Geräte dieser Leistungsklasse steckten meist in einem dezutlich klobigeren Gehäuse der 17-Zoll-Klasse. Damit lässt sich das Gerät durchaus mit auf die nächste LAN-Party nehmen, ohne dass man sich Gedanken machen muss, die aktuellen Spiele nicht ruckelfrei genießen zu können. Dafür spricht zudem die Robustheit des Gehäuses und die damit verbundene Materialwahl. MSI setzt auf einen Mix aus Aluminium und Kunststoff.

Während der Bildschirm-Deckel und die Handballen-Auflage aus gebürstetem Aluminium gefertigt sind, ist die Unterseite komplett in Kunststoff gehalten. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau. Das Gehäuse gibt auch nach stärkerem Druck an keiner Stelle nach, die dünnen Kühlrippen an der Unterseite sind ebenfalls sehr stabil. Dank starker Scharniere bleibt der Bildschirm sicher in der gewünschten Position stehen und kommt bei Stößen gegen den Schreibtisch nicht ins Wackeln. Das Aluminiumcase trägt außerdem zur Kühlung bei.

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MSI GT62VR Dominator Pro

Zur Auflockerung der eher schlichten Design-Sprache ziert auf dem Gehäuse-Deckel das hauseigene Drachenemblem, welches MSI vor einigen Jahren zu seinem Gaming-Logo machte. Am linken und rechten Rand gibt es zwei kleinere Bügelfalten mit roten Leuchtstreifen, die ebenfalls für ein wenig Abwechslung bei der Optik sorgen.

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MSI GT62VR Dominator Pro

Im aufgeklappten Zustand setzt sich das schlichte Design des MSI GT62VR Dominator Pro fort. Für farbliche Akzente sorgen lediglich die beiden Aufkleber an der unten rechten Seite und die Hersteller-Schriftzüge der Tastatur und Lautsprecher. Auf den Aufklebern präsentiert der Gaming-Bolide stolz, was ihn im steckt: Angepriesen werden unter anderem die Leistung für Virtual-Reality-Brillen, die Killer-Netzwerkchips, die Cooler-Boost-4-Kühlung, der Nahimic-Audio-Enhancer, Dynaudio und die SteelSeries-Tastatur sowie der XSplit Gamecaster, für welchen MSI eine kostenlose Jahreslizenz mitliefert.

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MSI GT62VR Dominator Pro

Schaltet man das MSI GT62VR Dominator Pro an, ist es alles andere als schlicht – die standardmäßig eingeschaltete Hintergrundbeleuchtung dürfte dank ihrer Regenbogenfarben durchaus den einen oder anderen Blick auf sich ziehen. Die RGB-Hintergrundbeleuchtung lässt sich dabei nicht nur über das überarbeitete Dragon-Center-Tool einstellen, sondern auch über eine eigene Taste direkt neben dem Einschaltknopf. Hier sind bereits mehrere Modi hinterlegt. Ebenfalls über Zusatztasten lässt sich die Kühlung auf ihre volle Leistung stellen oder der XSplit Gamecaster starten. 

Gutes Touchpad, gute Tastatur

Die Tasten selbst sind mit 15 x 15 mm ausreichend groß dimensioniert, der Tastenabstand mit 4 mm perfekt. Der Hub könnte etwas größer sein, der Tastendruck fühlt sich sehr gut an. Ein schnelles und vor allem sicheres Schreiben ist damit durchaus möglich – dank der Hintergrundbeleuchtung auch in dunkleren Umgebungen. Trotz der 15,6-Zoll-Ausrichtung verfügt das MSI GT62VR Dominator Pro über einen Nummernblock, was vor allem Office-User erfreuen dürfte. Etwas ärgerlich ist allerdings abermals das Layout. Die Return-Taste ist deutlich kleiner als üblich, die Windows-Taste rückte fast ganz nach rechts. Das hatten wir bereits bei älteren MSI-Notebooks immer wieder bemängelt. Mit etwas Umgewöhnung aber kann man sich auch damit anfreunden. 

msi gt62vr gtx1070 08
MSI GT62VR Dominator Pro

Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist das Touchpad. Dieses reagiert auf einer Fläche von 108 x 60 mm stets schnell und präzise. Die Gleiteigenschaften sind sehr gut. Die beiden separat ausgegebenen Tasten für den linken und rechten Mausklick könnten allerdings leichtgängiger sein.

msi gt62vr gtx1070 19
MSI GT62VR Dominator Pro

Das MSI GT62VR Dominator Pro verfügt über eine Vielzahl moderner Anschlüsse. Auf der rechten Seite finden sich neben dem Kartenleser allerdings lediglich drei USB-3.0-Schnittstellen.

msi gt62vr gtx1070 20
MSI GT62VR Dominator Pro

Die gegenüberliegende Seite zeigt sich ebenfalls eher spärlich besäht. Hier stehen lediglich drei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets sowie ein SPDIF-Ausgang und eine weitere USB-Schnittstelle bereit, die allerdings nur noch nach 2.0-Standard spezifiziert und damit deutlich langsamer ist. Für Rechtshänder ist die Platzierung der Anschlüsse perfekt gewählt. Das Headset lässt sich ganz vorne links anschließen, während die Gaming-Maus bequem mittig an der rechten Seite eingesteckt werden kann.

msi gt62vr gtx1070 21
MSI GT62VR Dominator Pro

Sinnvoll ist auch, dass sich die Ethernet-Buchse auf der Rückseite versteckt und auch die Display-Ausgänge in Form von HDMI und mini-DisplayPort rückseitig angebracht wurden. Das reduziert den Kabelsalat auf dem Schreibtisch deutlich. Die Typ-C-Buchse, welche auch als Thunderbolt-3-Port fungiert, ist zwischen den riesigen Lufteinlässen ebenfalls untergebraucht, genau wie der Anschluss für das externe 230-W-Netzteil. Drahtlos kommuniziert das Gerät außerdem über Dual-Band-WiFi nach 802.11-AC-Standard und Bluetooth 4.1.

msi gt62vr gtx1070 17
MSI GT62VR Dominator Pro

Für starken Sound ist beim MSI GT62VR Dominator Pro ebenfalls gesorgt. MSI setzt hier nicht nur auf hochwertige Stereo-Lautsprecher aus dem Hause Dynaudio, sondern verbaut auf der Unterseite auch einen eigenen Subwoofer für satte Bässe. In der Tat klingt das System deutlich besser als bei vielen anderen Gaming-Notebooks. Der ambitionierte Spieler aber wird wohl weiterhin sein Headset anschließen oder aber seine Soundanlage. 

Ansonsten gibt es auf der Unterseite des neuen GT62VR lediglich noch ein paar Lüftungsschlitze. Eine Wartungsklappe, über die man schnellen Zugriff auf den Arbeitsspeicher oder die SSD erhalten hätte, gibt es nicht. Trotzdem lässt sich das Gerät nach dem Entfernen von nur acht Schrauben schnell öffnen. Den 8-Zellen-Akku mit seinen 5.225 mAh hat MSI fest verbaut. 

Unauffällige Kühlung

Die NVIDIA GeForce GTX 1070 macht bei der Performance im Vergleich zum namentlichen Vorgänger einen ordentlichen Schritt nach vorne. In Kombination mit dem schnellen Intel-Core-i7-Prozessor, der zusätzlichen Magnetspeicherfestplatte und der restlichen Hardware aber stellt sie auch einige Anforderungen an das Kühlsystem. Während sich in den letzten Monaten ASUS an einer externen Wasserkühlung versuchte, ist das Kühlsystem im MSI GT62VR Dominator Pro trotzdem sehr unauffällig. Die Cooler Boost 4 genannte Technik arbeitet mit zwei getrennten Lüftungssystemen für Prozessor und Grafikkern und setzt auf insgesamt sechs dicke Kupfer-Heatpipes.

msi gt62vr gtx1070 16
MSI GT62VR Dominator Pro

Lediglich auf der Hinterseite sind ein paar dicke Lufteinlässe zu finden. Auf der Geräteunterseite gibt es jedoch noch viele weitere.


Der Blick auf das Gehäuse zeigt, dass beim MSI GT62VR Dominator Pro keinerlei Abstriche bei der Verarbeitungsqualität gemacht werden müssen. Wie es um die Leistungsfähigkeit der Hardware bestellt ist und wie die Kühlung ausfällt, schauen wir uns nun näher an.

Systemleistung

Herzstück des MSI GT62VR Dominator Pro ist der Intel Core i7-6700HQ. Dieser wird wie alle aktuellen Skylake-Prozessoren in 14 nm gefertigt. Die CPU stellt insgesamt vier Rechenkerne zur Verfügung, die dank des HyperThreading-Features jeweils zwei Threads gleichzeitig bearbeiten können, was sie mit einer Geschwindigkeit von 2,6 bis 3,5 GHz machen. Dazu gibt es einen klassenüblichen 6 MB großen L3-Cache sowie einen 1 MB fassenden Zwischenspeicher in zweiter Reihe, wobei sich hier jeder Core 256 KB teilen muss. Der Daten- und Instruktions-Cache des L1-Speichers beläuft sich hingegen auf jeweils 32 KB. 

Der Speichercontroller des Intel Core i7-6700HQ unterstützt DDR3- und DDR4-Speicher. MSI hat sich für den neuen Standard entschieden und stellt der Skylake-CPU zwei Module mit einer Geschwindigkeit von 2.133 MHz im Dual-Channel-Modus zur Verfügung. Die maximale Leistungsaufnahme der CPU gibt die Chipschmiede mit 45 W an. Etwas schneller wäre nur der Intel Core i7-6820HK gewesen, welcher gerne auch in dieser Preis- und Leistungsklasse verbaut wird. Dann hätte es etwas mehr Takt bei einem gleichzeitig höheren Cache-Speicher gegeben. Die NVIDIA GeForce GTX 1080 dürfte wohl ausschließlich von einem reinen Desktop-Prozessor wie dem Intel Core i7-6700K befeuert werden, um nicht an das CPU-Limit zu laufen. 

msi gt62vr cpuz

Zusammen mit den DDR4-Speicherchips bringt es das System so auf eine Speicherbandbreite von 23,64 GB/s, was auf üblichem Niveau liegt. Einzig im Komprimierungstest von 7-Zip fällt das System etwas zurück und erreicht gerade einmal nur knapp unter 17.000 MIPS. Andere Systeme leisten hier gut 2.000 MIPS mehr oder durchbrechen gerne die 20.000er-Marke. Die Performance in den beiden Cinebench-Benchmarks liegt dafür mit 7,17 bzw. 561 Punkten wieder auf gutem Niveau.

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

MSI bewirbt das GT62VR Dominator Pro zwar mit einer PCI-Express-3.0-Anbindung bei der SSD, der M.2-Slot ist für das NVMe-Protokoll allerdings nur vorbereitet. Zum Einsatz kommt eine herkömmliche SSD ohne schnelle Anbindung. In unseren Tests bringt es das verbaute Laufwerk auf eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von rund 500 MB/s, was immerhin das SATA-Interface ausreizen würde und für alltägliche Arbeiten natürlich noch immer ausreichend schnell ist. Der zusätzliche Magnetspeicher dient eher als Datengrab für die eigene Spielesammlung als für eine schnelles Arbeitstier. Er bringt es immerhin auf eine sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von rund 104 MB/s. 

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Gaming-Leistung

Highlight des MSI GT62VR Dominator Pro ist aber klar die Grafiklösung. Hier setzt man auf NVIDIAs neue GeForce GTX 1070 auf Pascal-Basis, die ihrem Desktop-Schwestermodell leistungsmäßig fast in nichts nachstehen soll. Während die Desktop-Lösung über 1.920 Shadereinheiten verfügt, besitzt die mobile Version mit 2.048 Rechenwerken sogar noch ein paar Einheiten mehr. Dafür hat NVIDIA die Taktraten etwas nach unten korrigiert und lässt Chip und Speicher mit 1.443 bzw. 2.002 MHz arbeiten. Je nach Lastzustand und Temperatur soll der Grafikkern Taktraten von mindestens 1.645 MHz erreichen können. Aufgrund der guten Kühlung waren bei unserem Testmuster sogar fast 1.800 MHz möglich. Diese lagen jedoch nur zeitweise und nicht durchgängig an. Aufgrund der gestiegenen Anzahl an ALUs und damit Streaming Multiprozessoren ist die Zahl der Textureinheiten ebenfalls leicht angestiegen. Der mobilen GeForce GTX 1070 stehen hier 128 TMUs zur Seite. 

Beim Speicherausbau gibt es gegenüber der Desktop-Variante keine Anpassungen. Beide Ableger können auf einen 8 GB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, welchen NVIDIA über ein 256 BIt großes Interface anbindet und aus schnellen GDDR5-Chips zusammenstellt. Zusammen mit Taktraten von runden 2,0 GHz erreicht die Karte so eine Bandbreite von bis zu 256 GB/s. NVIDIA versucht die niedrigeren Taktraten klar mit einer höheren Zahl an Recheneinheiten auszugleichen. Zum Vergleich: Die Desktop-Version macht sich im Falle der Founders Edition mit 1.506/1.683/2.002 MHz ans Werk. 

msi gt62vr gtx1070

Aktuelle Spieletitel wie Grand Theft Auto 5, DiRt Rally, The Witcher 3 oder Shadow of Mordor sind für die NVIDIA GeForce GTX 1070 und damit für das MSI GT62VR Dominator Pro kein Problem. Ein ruckelfreies Spielevergnügen ist in der nativen Full-HD-Auflösung überhaupt kein Thema. Meist überholt der neue Gaming-Bolide die NVIDIA GeForce GTX 980, in anderen Titeln aber scheint man aufgrund des Mobil-Prozessors eher am CPU-Limit zu laufen. Wohl ein Grund, weswegen es die mobile NVIDIA GeForce GTX 1080 nur in Kombination mit einem schellen Desktop-Prozesor wie dem Intel Core i7-6700K geben wird. Das MSI GT62VR Dominator Pro ist eines der schnellsten Gaming-Notebooks der 15,6-Zoll-Klasse.

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

214.2 XX


211.7 XX


207.7 XX


154.7 XX


153.5 XX


149.6 XX


145.7 XX


144.9 XX


117.6 XX


117.4 XX


116.8 XX


87.5 XX


71.9 XX


51.7 XX


40.1 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Die Software-Ausstattung

Zu einem Gaming-Notebook dieser Preis- und Leistungsklasse zählt natürlich eine umfangreiche Software-Ausstattung. MSI hat hierfür sein bekanntes Dragon Center neu aufgelegt. Das Tool ermöglicht nicht nur einen zentralen Start ausgewählter Programme und Spiele, sondern bietet auch vielerlei Informationen zur Systemüberwachung. Ausgelesen werden können neben den Temperaturen für Prozessor und Grafikkarte und deren aktuelle Auslastung, auch die dazugehörige Lüftergeschwindigkeit und die derzeit anliegenden Taktraten. Die Übertragungsrate für WiFi und Ethernet und die Speicherauslastung der Festplatte und SSD werden ebenfalls übersichtlich dargestellt. Über verschiedene Profile kann selbst auf die Lüftersteuerung und auf die Leistung des Notebooks Einfluss genommen werden. Im Sport-Modus drehen die Lüfter beispielsweise höher auf, womit CPU und GPU ihre Taktraten über einen längeren Zeitraum halten können. Dafür takten sie bei geringer Last nicht mehr ganz so weit herunter. Weiterhin lässt sich die RGB-Hintergrundbeleuchtung der Steelseries-Tastur einstellen. Das Dragon Center bietet zudem die Möglichkeit, ein Wiederherstellungs-Medium zu erstellen, erlaubt eine Kalibrierung des Akkus und bietet bequemen Zugriff auf das Handbuch.

Für die Killer-Netzwerkchips und den Nahimic-2-Audiochip hat MSI ebenfalls die passenden Tools zur Konfiguration installiert. Speziell für Spieler liefert man eine Jahreslizenz für das Live-Streaming-Tool XSplit Gamecaster mit. Außerdem vorinstalliert sind das Office-Paket als 30-Tage-Testversion, Norton Security als Demo-Version und Magix Music sowie der Magix Photo Maker – leider allesamt auch nur als Testversion.

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Gute und leise Kühlung

Obwohl Intel und NVIDIA in den vergangenen Jahren ihre Komponenten stets auf Effizienz getrimmt haben, stellen die Desktop-Grafik und der schnelle Core-i7-Prozessor noch immer hohe Anforderungen an das Kühlsystem, schließlich müssen die fast 200 W beider Komponenten erst einmal abgeführt werden. Probleme bei der Kühlung gibt es aber keine und das selbst unter absoluter Volllast mit Prime95 und Furmark nicht. Dann erreicht die Pascal-GPU Werte von bis zu 81 °C, kann aber nicht mehr den höchsten Takt von rund 1.800 MHz halten, sondern reduziert diesen auf etwa 1,6 GHz. Das entspricht aber noch immer mehr als dem eigentlich garantierten Boost-Takt. Gleiches gilt für den Prozessor. Der Intel Core i7-6700HQ arbeitet bei Temperaturen von bis zu 88 °C nicht mehr mit dem höchsten Turbo-Takt, sondern fällt zeitweise auf 2,7 GHz herab. 

Trotzdem bleibt das MSI GT62VR Dominator Pro für ein Gaming-Notebook leise. Wir haben unter Volllast einen Schallpegel von 46,7 dB(A) gemessen. Das ist zwar natürlich nicht leise, verglichen mit anderen Gaming-Notebooks, die teilweise mehr als 50 dB(A) erreichen, aber noch vergleichsweise wenig. Im normalen Windowsbetrieb reduzieren GPU und CPU ihre Taktraten und Spannung, was der Lautstärke und Abwärme zugutekommt. Dann bleibt das System mit 34,2 dB(A) angenehm leise.

Wenige Bedenken gibt es bei den Oberflächen-Temperaturen. Zwar erreicht die Unterseite unter Volllast stellenweise bis zu 47,1 °C, jedoch fällt der Durchschnitt mit 33,12 °C deutlich geringer aus. Diese Höchsttemperatur haben wir im zweiten Quadranten, also direkt am Netzteilstecker und den Video-Ausgängen sowie der Ethernet-Buchse, gemessen. Die Handballenauflage bleibt mit durchschnittlich knapp unter 30 °C deutlich kühler. Außerdem haben wir die höchsten Temperaturen in Akkunähe gemessen, während die Tastatur und Touchpad mit etwa 29 bis 33 °C deutlich kühler blieben. Im normalen Windows-Betrieb belaufen sich die Oberflächen-Temperaturen auf 27,3 bis 32,6 °C bzw. im Schnitt auf 29,3 bzw. 31,0 °C.

bench temp oberseite

Überdurchschnittliche Akkulaufzeit

Während bei den meisten Gaming-Notebooks der Office-Betrieb schon nach rund zwei Stunden eingestellt werden muss, hält das MSI GT62VR Dominator Pro sogar über drei Stunden durch. Im Spielebetrieb sind aufgrund des 88-Wh-Akkus allerdings nur knapp 100 Minuten möglich. Trotzdem: Für eine Spielenotebook dieser Leistungsklasse bewegt sich das GT62VR Dominator Pro über dem Durchschnitt.


Gutes Display

Keinen Patzer erlaubt sich MSI bei seinem GT62VR Dominator Pro auch beim Display. Dieses ist dank IPS-Technik sehr blickwinkelstabil und mit fast 330 cd/m² recht leuchtstark, womit es auch in helleren Umgebungen keine größeren Probleme gibt. Die Ausleuchtung ist mit rund 88 % ebenfalls gut, zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen 37 cd/m². Das Kontrastverhältnis des LG-Panels liegt bei 958:1 und ist damit ebenbürtig zu anderen Gaming-Notebooks. 

 

msi gt62vr gtx1070 22
MSI GT62VR Dominator Pro

Wie bei vielen Gaming-Notebooks ist das Display allerdings blauchstichig. Wir haben Farbtemperaturen von durchschnittlich 7.599 Kelvin gemessen, wobei der kälteste Wert bei 7.679 Kelvin liegt. Lobenswert: Das Display unterstützt NVIDIAs G-Sync-Technologie.

bench display

Fazit

Das MSI GT62VR Dominator Pro ist schnell und dank der NVIDIA GeForce GTX 1070 sicherlich eines der schnellsten 15,6-Zoll-Notebooks, die wir in den vergangenen Monaten bei uns auf dem Prüfstand hatten. Dank der neuen Pascal-Grafik und der flotten Core-i7-CPU können alle aktuellen Spiele problemlos in der nativen Full-HD-Auflösung gespielt werden – die älteren Topmodelle in Form der NVIDIA GeForce GTX 980M oder gar GeForce GTX 980 werden in den vielen Benchmarks geschlagen. Die Alltagsleistung kann sich ebenfalls sehen lassen, wenngleich die SSD mit ihrer Datenübertragungsrate von rund 500 MB/s für ein High-End-Notebook dieser Preisklasse etwas schneller sein könnte. Unterstützung für das NVMe-Protokoll und PCI-Express-3.0-Anbindung wäre ja schließlich vorhanden. Deutlich langsamer ist die zusätzliche Festplatte, welche ohnehin nur als Datengrab dient. 

Das Display ist leuchtstark, erlaubt damit auch ein Spielen und Arbeiten unter direkter Sonneneinstrahlung und ist obendrein relativ kontrastreich. Wie bei nahezu allen aktuellen Gaming-Notebooks ist das LG-Panel allerdings etwas blaustichig, die Farben sehr kalt. Die Verarbeitungsqualität des Gehäuses kann sich ebenfalls sehen lassen, genau wie die restliche Ausstattung. Die SteelSeries-Tastatur mit ihrer RGB-Hintergrundbeleuchtung dürfte auf der nächsten LAN-Party sicher den einen oder anderen Blick auf sich ziehen, ärgerlich nur, dass das Layout etwas angepasst wurde und nicht dem gängigen Standard entspricht. Hier bedarf es etwas Umgewöhnung.

Das MSI GT62VR Dominator Pro soll in unserer Testkonfiguration ab sofort zu einem Preis von 2.099 Euro in den Läden stehen. Das ist zwar nicht für jedermann ein Schnäppchen, vergleichen wir die UVP allerdings mit denen erst kürzlich getesteter Notebooks, geht der von MSI ausgerufene Preis durchaus in Ordnung. Das ASUS G752 mit gleicher CPU und GeForce GTX 970M kostete knapp 1.900 Euro, das Acer Predator 15 mit GeForce GTX 980M hingegen über 2.000 Euro. 

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Aufgrund der hohen Spieleleistung, der guten Verarbeitung und des ansonsten guten Gesamteindrucks zücken wir unseren Excellent-Hardware-Award.

msi gt62vr award

Positive Aspekte des MSI GT62VR Dominator Pro:

Negative Aspekte des MSI GT62VR Dominator Pro:


MSI GT62VR 6RE Dominator Pro
Hardware 
 
Prozessor: Intel Core i7-6700HQ
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,5 GHz
Prozessor - Fertigung 14 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR4
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 1070

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 8 GB
Festplatte/SSD

1x 256 GB SSD + 1 TB HDD

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD: 501,4 MB/s – HDD: 104 MB/s

Optisches Laufwerk -
Display 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Display - G-Sync ja
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 102
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 108 x 60 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (mini)
Thunderbolt: 1 (Thunderbolt 3)
VGA: -
USB 2.0:

1

USB 3.0: 3
USB Typ-C: 1 (USB 3.1 Gen 2)
Firewire -
eSATA: -
Audio: 3x 3,5 mm + SPDIF
Gehäuse 
 
Akku: 81,6 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Abmessungen: 390 x 266 x 39,8 mm
Gewicht 2,9 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ab 2.099 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung (1)

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Creative

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

PCMark 8

Home

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Systemleistung (2)

PCMark 7

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Massenspeicher

Datenrate

2862.88 XX


2530 XX


2512 XX


2340 XX


2250 XX


2240 XX


2220 XX


2174 XX


543.6 XX


528.9 XX


526.7 XX


526.5 XX


525.9 XX


515.8 XX


497.3 XX


MB/s
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

ms
Weniger ist besser

Speicherdurchsatz

Datenrate

30.12 XX


29.56 XX


28.88 XX


27.6 XX


26.48 XX


25.77 XX


25.67 XX


25.59 XX


25.49 XX


25.28 XX


25.21 XX


19.32 XX


16.76 XX


GB/s
Mehr ist besser


Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

58 XX


93 XX
69 XX


83 XX
72 XX


76 XX
72 XX


94 XX
73 XX


82 XX
73 XX


86 XX
73 XX


84 XX
74 XX


98 XX
74 XX


98 XX
74 XX


70 XX
74 XX


99 XX
75 XX


98 XX
76 XX


98 XX
76 XX


92 XX
80 XX


89 XX
82 XX


81 XX
84 XX


91 XX
84 XX


75 XX
87 XX


82 XX
91 XX


95 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

44.2 XX


33.8 XX
46.1 XX


34.5 XX
46.1 XX


36.2 XX
46.6 XX


35.4 XX
46.6 XX


35.6 XX
46.7 XX


33.9 XX
46.7 XX


34.2 XX
46.7 XX


38.5 XX
46.9 XX


34.3 XX
48.9 XX


34.1 XX
49.2 XX


33.8 XX
49.3 XX


37.6 XX
49.3 XX


0 XX
49.3 XX


34.6 XX
50.1 XX


35.5 XX
50.9 XX


43.7 XX
51.1 XX


33.6 XX
52.1 XX


34.3 XX
52.1 XX


36.2 XX
54.3 XX


34.8 XX
60.2 XX


34.4 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

581 XX


108 XX
489 XX


119 XX
403 XX


97 XX
397 XX


144 XX
343 XX


174 XX
324 XX


73 XX
291 XX


105 XX
285 XX


100 XX
241 XX


75 XX
237 XX


120 XX
210 XX


104 XX
198 XX


106 XX
196 XX


56 XX
181 XX


116 XX
180 XX


86 XX
171 XX


112 XX
167 XX


79 XX
157 XX


87 XX
89 XX


135 XX
85 XX


205 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PCMark 8 - Home/Creative

261 XX


270 XX
253 XX


260 XX
204 XX


187 XX
173 XX


118 XX
166 XX


156 XX
166 XX


138 XX
163 XX


139 XX
163 XX


156 XX
155 XX


138 XX
154 XX


178 XX
149 XX


139 XX
145 XX


167 XX
122 XX


139 XX
121 XX


123 XX
119 XX


121 XX
116 XX


122 XX
114 XX


133 XX
113 XX


97 XX
93 XX


94 XX
86 XX


115 XX
85 XX


88 XX
Minuten
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme

Idle/Load

84.8 XX


11.5 XX
88.6 XX


10.8 XX
112.7 XX


27.6 XX
116.5 XX


13.2 XX
128.9 XX


13 XX
137.6 XX


15.1 XX
158.7 XX


15.2 XX
159.4 XX


21.9 XX
172.8 XX


15.1 XX
175.7 XX


36 XX
177.7 XX


16.8 XX
196.6 XX


14.6 XX
201.2 XX


23.6 XX
203.7 XX


24.7 XX
234 XX


25.3 XX
249.6 XX


23.9 XX
264.6 XX


24.9 XX
265 XX


30.3 XX
278.5 XX


36.5 XX
304.7 XX


58.9 XX
313 XX


36.2 XX
Watt
Weniger ist besser


Gamingleistung

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

29805 XX


27678 XX


27493 XX


26609 XX


26452 XX


24182 XX


23904 XX


23109 XX


22950 XX


20705 XX


20487 XX


20439 XX


18332 XX


17061 XX


14435 XX


13977 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Ice Storm

170509 XX


169245 XX


160471 XX


151814 XX


140638 XX


96313 XX


91111 XX


90717 XX


89382 XX


88796 XX


83923 XX


81695 XX


79265 XX


76904 XX


60615 XX


58520 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

Performance

17678 XX


15380 XX


14125 XX


13601 XX


12306 XX


12268 XX


11618 XX


11429 XX


11238 XX


9698 XX


9604 XX


8285 XX


5577 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


Tomb Raider

1.280 x 720 - High Settings

357.4 XX


355.6 XX


280.6 XX


268.9 XX


265.8 XX


265.7 XX


259.3 XX


256 XX


209.9 XX


202.9 XX


202.6 XX


155.6 XX


125.6 XX


119.4 XX


72.4 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Tomb Raider

Native Auflösung – High Settings

214.2 XX


211.7 XX


207.7 XX


154.7 XX


153.5 XX


149.6 XX


145.7 XX


144.9 XX


117.6 XX


117.4 XX


116.8 XX


87.5 XX


71.9 XX


51.7 XX


40.1 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila

1.280 x 720 - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

1.280x720 - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

GTA V

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

1.280x720 - High Settings

148.4 XX


145.15 XX


144.7 XX


143.59 XX


131.4 XX


123.8 XX


111.6 XX


107.1 XX


106.5 XX


101.7 XX


101.6 XX


86.3 XX


85.1 XX


39.7 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

DiRt Rally

Native Auflösung - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

Native Auflösung – High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

1.280 x 720 - High Settings

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser