Alienware 17 im Test - High-End-Notebook mit dicker Leistung

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alienware17 test maerz15 teaserDass man heute nicht mehr mit einem dicken Gaming-Notebook irgendwo in Deutschland auf einer Lan-Party aufkreuzen muss, das haben unsere letzten Tests zu den verschiedensten Mittelklasse-Geräten aufgezeigt. Auch mit ihnen lassen sich aktuelle Spieletitel mehr oder weniger hervorragend spielen. Wer aber die beste Qualität und die höchste Auflösung haben möchte, der muss noch immer ein paar Abstriche bei der Portabilität hinnehmen. So ist es auch bei unserem heutigen Testkandidaten, dem Alienware 17. Dafür gibt es dann aber einen schnellen Core-i7-Prozessor, eine dicke NVIDIA GeForce GTX 980M und ein riesiges 17,3-Zoll-Display mit FullHD-Auflösung.

Dank immer effizienterer Hardware sind auch Gaming-Notebooks in den letzten Jahren immer portabler geworden und trotzdem kann man mit ihnen noch immer erstaunlich gut spielen - zumindest dann, wenn man ein paar Abstriche bei der Bildqualität und der Leistung hinnehmen kann. Das haben etliche Notebook-Tests von uns in den vergangenen Wochen immer wieder bewiesen. Wer aber auf einem möglichst großen Bildschirm in bester Qualität und ohne weitere Abstriche spielen möchte, der muss auch heute noch ein paar Abstriche bei der Portabilität hinnehmen. So ist es beispielsweise bei unserem heutigen Testkandidaten, dem Alienware 17. Dafür aber bekommt man nicht nur ein großzügig dimensioniertes 17,3-Zoll-Display und eine dazu passende Flaggschiff-Grafikkarte von NVIDIA, sondern auch einen schnellen Core-i7-Prozessor und massig Speicher.

Das Alienware 17 ist groß und dick, dafür aber mit der derzeit schnellsten Notebook-Hardware bestückt, die natürlich auch ihren Preis hat, denn unsere Test-Konfiguration schlägt im Alienware-Shop derzeit mit knapp über 2.300 Euro zu Buche. Zu den Hochleistungskomponenten zählen hier eine NVIDIA GeForce GTX 980M mit 4.096 MB GDDR5-Videospeicher, 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher und ein Intel Core i7-4980HQ, welchen man in dieser Preis- und Leistungsklasse eher selten antrifft. 

Neue Hardware flacher verpackt

Am Design aber hat der US-amerikanische Notebook-Spezialist nicht viel verändert, bringt die neue Hardware aber immerhin in einem knapp 25 Prozent schlankeren Gehäuse unter, wie man uns im Rahmen der CES 2015 zu Beginn des Jahres stolz mitteilte. Trotzdem ist man aber noch immer von den beliebten Slim-Gaming-Notebooks weit entfernt, bringt das Alienware 17 doch knapp 3,8 Kilogramm auf die Waage und stemmt Abmessungen von 430 x 291,9 x 34,4 mm, wobei vor allem noch die Dicke mit fast 3,5 cm verglichen mit anderen Geräten noch immer etwas zu klobig ausfällt. Im Vergleich zum Vorgänger konnte Alienware das Gehäuse aber deutlich schrumpfen und das Chassis gewichtsmäßig abspecken.

Dafür aber kann das Alienware 17 mit einer sehr guten Verarbeitung auf sich aufmerksam machen. Das gesamte Hardware bringt man in einem robusten Gehäuse aus eloxiertem Aluminium unter, das innenseitig zusätzlich von einer Gummischicht überzogen wurde und so zumindest auf der Handballenauflage für einen sehr guten Halt für die Hände sorgt. Aus Stabilitätsgründen wurde das Display durch einen Rahmen aus Magnesiumlegierung zusätzlich verstärkt. Beim Scharnier verspricht sich Alienware eine lange Lebendsauer und gibt an, dass es bis zu 20.000 Mal geöffnet und wieder geschlossen werden kann.

Die gesamte Abwärme der Hardware stößt das Alienware 17 auf der Rückseite des Systems heraus, Frischluft wird hingegen an der Unterseite angezogen.

alienware17 test maerz15 02
Alienware 17.

Dass das Alienware 17 auch für kommende Spiele noch ausreichend Leistung besitzt, zeigt das Gaming-Notebook auch durch sein futuristisch, modernes Design, welches mit silber/schwarzen Akzenten auf sich aufmerksam macht. Die Ecken an der Vorderseite sind abgerundet. In der oberen Hälfte ist mittig ein beleuchtetes Alienware-Logo angebracht, welches das aggressive Design in Sachen Gaming sicherlich noch einmal unterstreicht.

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Alienware 17.

Sehr gut zu gefallen weiß auch die Tastatur. Die einzelnen Tasten fallen mit 16x16 mm nicht nur erfreulich groß aus, sondern bieten auch einen angenehmen Druckpunkt für längere Gaming-Sessions und Schreib-Aktivitäten. Die Gamer-Herzen höher schlagen lassen insgesamt neun Makro-Tasten, die teilweise an der linken Seite oder aber direkt über dem Nummernblock angebracht wurden. Letzterer hat es aufgrund der Gehäuse-Größe natürlich auch in das Alienware 17 geschafft. 

 

Die Hardware, zahlreiche Anschlüsse

Nicht nur die inneren Werte sind wichtig. Wer lange und häufig spielt, der möchte gerne auch eine richtige Zocker-Maus anschließen können. Hier stellt das Alienware 17 auf der linken Seite gleich zwei USB-3.0-Schnittstellen bereit und ermöglicht zudem den Anschluss eines Headsets über die beiden 3,5-mm-Klinkenbuchsen. Kensington-Lock gegen Diebstahl und der Anschluss des Netzteils ist hier ebenfalls möglich.

alienware17 test maerz15 03
Alienware 17.

Auf der gegenüberliegenden Seite stehen zwei weitere USB-3.0-Schnittstellen sowie ein 9-in-1-Karktenleser und eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle zur Verfügung. Letztere ist eine Killer-Gaming-Karte, die die Spieledaten priorisiert und so für kürzere Latenzen und schnellere Übertragungsraten sorgen soll. Dadurch dass die USB-Schnittstellen auf beide Seiten verteilt sind und zudem auf der hinteren Seite zum Display angebracht wurden, lässt sich auch problemlos eine Maus anschließen und Nutzung. Probleme mit größeren USB-Stick gibt es ebenfalls keine.

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Alienware 17.

 

Tastatur für Gamer

Wie bereits erwähnt kann die Tatastur vollends überzeugen und dürfte auch Gamern gefallen. Sie können dank der Hintergrundbeleuchtung auch in nächtlichen Stunden gemütlich zocken, ohne dabei einzelne Tasten suchen zu müssen. Makro-Tasten vereinfachen zudem ganze Spielabläufe und lassen sich über eine spezielle Software einfach anpassen. Die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur des Touchpads und der unterseitig zusätzlich angebrachten LEDs kann über die AlienFX-Software ebenfalls angepasst und individualisiert werden - hier stehen neben dem standardmäßigen Blau auch zahlreiche andere Farben zur Auswahl.

alienware17 test maerz15 11
Alienware 17.

Das Touchpad ist mit Abmessungen von 85x45 mm großzügig dimensioniert und besitzt obendrein zwei zusätzliche Tasten für den linken und rechten Mausklick.

alienware17 test maerz15 12
Alienware 17.

Die Hintergrundbeleuchtung von Tastatur und Touchpad kann beliebig eingestellt werden.

beleuchtung k
Alienware 17.

Für das Betriebssystem und die meist eingesetzte Software verbaute Alienware eine schnelle SSD im m.2-Format. Spiele können hingegen auf einer 1 TB großen HDD als Datengrab abgelegt werden. Der Arbeitsspeicher fiel mit 8 GB bei unserem Testgerät aber nicht ganz so groß aus. 


Der Blick auf das Gehäuse zeigt, dass beim Alienware 17 abgesehen von seinen Abmessungen im Großen und Ganzen keine größeren Abstriche gemacht werden müssen. Wie bei Alienware üblich, gilt auch hier: Unsere Testkonfiguration sollte lediglich als Vorschlag angesehen werden, denn in vielen Bereichen kann der 17-Zöller frei konfiguriert werden. Sogar kleinere Geräte mit 15 und 13 können konfiguriert werden. Die Auswahl reicht von einer langsameren Grafikkarte, über mehr Arbeitsspeicher bis hin zum Verzicht auf die zusätzliche SSD.

 

Systemleistung

Nicht die geringsten Abstriche müssen beim Prozessor gemacht werden, denn hier setzt Alienware sogar auf ein noch schnelleres Modell als die meisten Gaming-Notebooks dieser Preis- und Leistungsklasse. Während hier meist ein Intel Core i7 der 4700-Familie verbaut wird, spendierte Alienware unserem Testmodell einen Intel Core i7-4980HQ. Dieser besitzt vier Rechenkerne, kann bis zu acht Threads gleichzeitig bearbeiten und macht sich mit einer Basis-Geschwindigkeit von 2,8 GHz ans Werk. Je nach Auslastung und Temperatur können einzelne Kerne im Boost Geschwindigkeiten von bis zu 4,0 GHz erreichen. Bei den kleineren Modellen ist meist bei 3,6 GHz Schluss. 

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Die übrigen technischen Daten decken sich mit dem Vorgänger. So wie es bei allen "Haswell"-Modellen der Standard ist, wird der Prozessor im 22-nm-Verfahren gefertigt und bringt es auf eine TDP von 47 Watt. Ebenfalls klassenüblich ist die Dimensionierung des L3-Caches, der bei 6 MB liegt. Als Grafik kommt eine Iris Pro 5200 von Intel zum Einsatz.

Die Leistung liegt bei unserem Testkandidaten ein wenig unterhalb der Performance, die wir von einem Intel Core i7-4980HQ bislang gewohnt waren. Der sonst meist verbaute Intel Core i7-4720HQ wird allerdings mit Leichtigkeit überboten. Dass die Alltagsperformance darüber hinaus auf einem hohen Niveau liegt, dafür sorgt die verbaute m.2-SSD, die flott zu Werke geht und den aktuellen Standard gut ausreizt. Zusammen mit einer kurzen Zugriffszeit fühlt sich das System so stets angenehm flott an. Eine solide Leistung gibt auch die zusätzliche 2,5-Zoll-HDD mit 1 TB an, wenngleich die Übertragungsgeschwindigkeit und Zugriffszeit natürlich deutlich über denen der SSD liegt. Ihre Lesegeschwindigkeit ist mit knapp über 80 MB/s ausreichend schnell. Der Arbeitsspeicher in unserem Testmuster beläuft sich auf 8 GB, kann aber natürlich auch mit der doppelten Speichermenge ausgerüstet werden.

Etwas ernüchternd fält überraschenderweise die Leistung im aktuellen PCMark aus. Hier belegt das Gerät den letzten Platz.

PC Mark 8

Creative

5708 XX


5340 XX


5266 XX


5244 XX


5175 XX


5061 XX


5043 XX


4993 XX


4983 XX


4717 XX


4698 XX


4649 XX


4592 XX


4410 XX


4313 XX


4262 XX


4246 XX


4231 XX


4219 XX


4200 XX


4103 XX


4046 XX


3741 XX


3686 XX


3675 XX


3472 XX


3314 XX


3201 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Gaming-Leistung

Hardware-seitig ist beim Alienware 17 nicht nur derr verbaute Core-i7-Prozessor eine kleine Besonderheit, sondern auch die Grafikkarte, denn es handelt sich hier um das aktuelle Flaggschiff von NVIDIA: Die GeForce GTX 980M mit 4.096 MB GDDR5-Videospeicher.

gpuz alien
GPU-Z-Screenshot des Alienware 17.

NVIDIAs aktuelles Topmodell basiert auf der "Maxwell"-Architektur der zweiten Generation. Konkret kommt hier der GM204-Chip zum Einsatz, welcher auch auf den beiden Desktop-Karten GeForce GTX 980 und GTX 970 seine Dienste verrichtet. Im Falle der GeForce GTX 980M stehen allerdings nur noch zwölf SMM-Cluster zur Verfügung, womit in der Summe insgesamt 1.536 Shadereinheiten resultieren. Jeder dieser Shadercluster weist zudem acht Textureinheiten auf. Insgesamt stehen so 96 TMUs bereit. Beim Speicher setzten NVIDIA und letzendlich auch Alienware auf 4.096 MB GDDR5-Videospeicher, welcher über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden ist und auf die Speicherkomprimierung der "Maxwell"-Architektur zurückgreifen kann. Ansonsten stehen noch 64 Rasterendstufen zur Verfügung. 

Bei den Taktraten fährt NVIDIA ein gewohnt hohes Niveau. Die GeForce GTX 980M unseres Alienware 17 rechnet mit einem Basis-Takt von 1.038 MHz, kann je nach Temperatur und Last im Boost aber auch Frequenzen von mindestens 1.127 MHz erreichen. Der Speicher arbeitet hingegen mit 1.253 MHz. 

Die Performance der GPU kann vor allem in Kombination mit der schnellen Core-i7-CPU überzeugen. Abgesehen von den richtig dick ausgestatteten Gaming-Notebooks mit SLI-Gespann spielt unsere Testkonfiguration ganz oben in der Performance-Liga mit und liegt in etwa auf dem Niveau anderer Geräte, die ebenfalls mit einer GeForce GTX 980M ausgestattet sind. 

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

258.2 XX


219.8 XX


155.7 XX


154.2 XX


153.2 XX


151.1 XX


149.4 XX


145.6 XX


113.9 XX


70.2 XX


64.6 XX


60.2 XX


in fps
Mehr ist besser

Das bedeutet, dass sich alle aktuellen Games problemlos in der nativen FullHD-Auflösung spielen lassen – zu störenden Framedrops kommt es dabei nicht. So können auch anspruchsvolle Engines, wie sie beim betagten Metro 2033 genutzt werden, problemlos befeuert werden. Aber auch ein aktueller Titel wie das neue Tomb Raider lässt sich mit den erzielten über 150 FPS problemlos spielen.

 

Alles im Griff

Auch wenn Notebook-Hardware meist nicht ganz so stromhungrig wie Desktop-Hardware ist und geringere Herausforderungen an die Kühlung stellt, ist letztere noch immer ein entscheidender Faktor im Notebook-Segment, vor allem, wenn auf High-End-Hardware wie im Alienware 17 gesetzt wird. 

Probleme bei der Kühlung konnten wir nicht feststellen, wenngleich der Prozessor etwas warm wurde und damit unter Extrem-Bedinungen seine Geschwindigkeit reduzierte, um nicht zu überhitzen. Nach etwa 40 Minuten Prime95- und Furmark-Last senkte der Intel Core i7-4980HQ seine Geschwindigkeit auf 800 MHz ab - zu Abstürzen oder Freezes kam es aber nicht. Trotzdem ist das Alienware 17 vor allem unter Last bei weitem kein Leisetreter. Über 50 dB(A) mussten wir während dem Spielen feststellen. Auch die Lüftersteuerung ist nicht ganz so unruhig eingestellt wie bei manch anderen Geräten. Zumindest im Leerlauf bleibt das Gerät mit 34,3 dB(A) erfreulich laufruhig. Nur wenn etwas mehr Last auf die Hardware kommt, drehen die Lüfter für kurze Zeit stärker auf - im normalen Office-Betrieb passiert das aber nicht.

bench temp unterseite

Gleichzeitig halten sich sowohl die Oberflächen- als auch die Komponenten-Temperaturen in Grenzen, sodass das Alienware 17 problemlos auch auf den Oberschenkeln genutzt werden kann - vor allem im Leerlauf, wo wir im Schnitt gerade einmal zwischen 28 und 29 °C (Handballenauflage/Geräte-Unterseite) gemessen haben.

 

Gute Laufzeiten

Aufgrund ihrer meist auf Leistung getrimmten Hardware, sind Gaming-Notebooks alles andere als Dauerläufer im Akku-Betrieb. Beim Alienware 17 ist dies allerdings etwas anders, denn im Inneren steckt ein 96 Wh starker Akku. Im normalen Office-Betrieb hält das Gerät fast 8,5 Stunden durch. Das ist zwar beachtlich, liegt aber auch daran, dass das Alienware 17 in diesem Szenario die doch eher stromhungrige GeForce GTX 980M abstellt und auf die in der CPU integrierte Grafiklösung umstellt. Der Wechsel zwischen den beiden Grafiklösungen funktioniert inzwischen reibungslos und ohne Zutun des Anwenders. Unter Last, wenn sich die NVIDIA GeForce GTX 980M hinzuschaltet und die Core-i7-CPU auf Hochtouren kommt, aber bricht die Akku-Leistung gewaltig ein. Dann kommt das Alienware 17 nur noch knapp über 2,5 Stunden ohne Steckdose aus - für ein Gaming-Notebook ist aber auch dieses Ergebnis überdurchschnittlich gut. 

Keine größeren Überraschungen gibt es bei einem Blick auf den Stromverbrauch. Im Leerlauf werden knapp über 20 Watt verbraucht, während das Alienware 17 bei maximaler Volllast 161,7 Watt aus der Steckdose bzw. dem Akku zieht. Damit liegt unser Testkandidat auf dem Niveau vergleichbarer Geräte.

 


 

IPS mit guter Helligkeit

Beim Display setzt Alienware auf ein 17,3 Zoll großes IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Damit weicht der US-amerikanische Notebook-Hersteller vom 4K-Trend ab, was zwar im Hinblick auf die Bildqualität etwas den Spaß trüben mag, was aber aufgrund der Performance mehr als zu begrüßen ist, denn selbst aktuelle Desktop-High-End-Grafik tut sich bei aktuellen Spielen schwer, diese ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Hinzukommen zudem im 2D-Modus häufig Probleme mit der Skalierung. Das 17-Zoll-Display bietet aber auch so viel Platz auf dem Desktop.

alienware17 test maerz15 09
Alienware 17.

Dank des IPS-Displays bleibt die Farbwiedergabe auch bei hohen Blickwinkeln stabil. Bauartbedingt aber fällt die Reaktionsgeschwindigkeit meist etwas höher aus. Nervige Schlierenbildung konnten wir bei unserem Testmuster aber nicht feststellen. Mit einer maximalen Helligkeit von 347 cd/m² und einem Minimum-Wert von immer noch über 300 cd/m², ist das Display erfreulich hell, womit auch in sehr hellen Räumen problemlos darauf gezockt werden kann. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt bei knapp unter 87 Prozent - ein guter Wert.

bench display

 

Fazit

Auch wenn das Alienware 17 im Vergleich zu seinen Vorgängern noch einmal deutlich schlanker und gewichtsmäßig abgespeckt wurde, ist das Gerät noch immer ein waschechtes Gaming-Notebook, wie es im Buche steht. Dafür aber gibt es richtig schnelle Hardware, denn während die meisten Gaming-Notebooks dieser Preis- und Leistungsklasse auf einen Intel Core i7-4720HQ setzen, kommt in unserem Test-Notebook ein leicht schnellerer Intel Core i7-4980HQ zum Einsatz. Ebenfalls nicht fehlen darf das aktuelle Topmodell von NVIDIA in Form der GeForce GTX 980M mit 4 GB Videospeicher. Zusammen mit einer flotten m.2-SSD und 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher steht so ausreichend Leistung zur Verfügung, um selbst hardware-hungrige Titel in guter Qualität ausreichend schnell auf den Bildschirm zu bringen. Auch die Alltagsleistung weiß natürlich zu überzeugen. Patzer lässt das Alienware 17 in dieser Disziplin also nicht zu.

Ebenfalls überzeugen kann die Akku-Laufzeit. Hier haben wir Laufzeiten von über acht Stunden im Leerlauf gemessen, womit das Gerät zumindest im Office-Betrieb auch mal mit auf Reisen genommen werden kann. Fängt man allerdings das Spielen an oder startet eine rechenintensive Anwendung, sinkt die Akku-Laufzeit erheblich. Dann hält das Gerät nur noch knapp über 2,5 Stunden ohne Steckdose durch. 

Abgesehen vom hohen Gewicht und den großen Abmessungen, ist das Alienware 17 aber auch ein sehr lautes Gerät. Wir haben unter Volllast über 50 dB(A) gemessen.

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Alles in Allem ist das Alienware 17 ein  sehr überzeugendes Gaming-Notebook.

Positive Aspekte des Alienware 17:

Negative Aspekte des Alienware 17:

 


Alienware 17
Hardware
Prozessor: Intel Core i7-4980HQ
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,8 GHz
Prozessor - Turbotakt: 4,0 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 8 GB - DDR3
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 980M

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 4GB
Festplatte/SSD

256 GB + 1 TB

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD + HDD

Optisches Laufwerk -
Monitor 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 16 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 2 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 109
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 100x55 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 1 (miniDP)
Thunderbolt: -
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.0 4
Firewire -
eSATA: -
Audio: 2x 3,5 mm
Gehäuse 
 
Akku: 96 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen: 430 x 291,9 x 34,4 mm
Gewicht 3,78 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ca. 2.308 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung 

Cinebench 11

CPU

7.7 XX


7.58 XX


7.44 XX


7.39 XX


7.37 XX


7.35 XX


7.35 XX


7.19 XX


7.17 XX


7.17 XX


7.15 XX


7.15 XX


7.03 XX


7.02 XX


6.98 XX


6.97 XX


6.96 XX


6.95 XX


6.95 XX


6.9 XX


6.85 XX


6.85 XX


6.79 XX


6.78 XX


6.58 XX


6.56 XX


6.4 XX


5.8 XX


5.23 XX


3.37 XX


2.57 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

 

PC Mark 8

Creative

5708 XX


5340 XX


5266 XX


5244 XX


5175 XX


5061 XX


5043 XX


4993 XX


4983 XX


4717 XX


4698 XX


4649 XX


4592 XX


4410 XX


4313 XX


4262 XX


4246 XX


4231 XX


4219 XX


4200 XX


4103 XX


4046 XX


3741 XX


3686 XX


3675 XX


3472 XX


3314 XX


3201 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

PC Mark 8

Home

4966 XX


4905 XX


4886 XX


4884 XX


4733 XX


4679 XX


4339 XX


4216 XX


4084 XX


3997 XX


3993 XX


3814 XX


3808 XX


3804 XX


3657 XX


3571 XX


3500 XX


3450 XX


3395 XX


3278 XX


3269 XX


3200 XX


3181 XX


3115 XX


3101 XX


3027 XX


2818 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

PC Mark 7

6628 XX


6467 XX


6343 XX


6321 XX


6281 XX


6272 XX


6255 XX


6217 XX


6192 XX


6161 XX


6141 XX


6120 XX


6064 XX


6060 XX


6026 XX


6025 XX


5968 XX


5695 XX


5642 XX


5608 XX


5540 XX


5440 XX


5396 XX


4879 XX


4431 XX


3143 XX


0 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Massenspeicher

Datenrate

1524.4 XX


1421.0 XX


1356.7 XX


1280.0 XX


1100.0 XX


1024.9 XX


1024.1 XX


1019.63 XX


999.38 XX


930.88 XX


928.45 XX


911.93 XX


898.45 XX


534.7 XX


530.86 XX


528.55 XX


527.79 XX


527.3 XX


527.0 XX


521.0 XX


520.06 XX


520.06 XX


517.14 XX


515.75 XX


511.11 XX


509.23 XX


506.0 XX


504.79 XX


498.35 XX


496.6 XX


486.26 XX


484.0 XX


482.6 XX


86.55 XX


80.00 XX


74.74 XX


53.74 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

0.14 XX


0.14 XX


0.15 XX


0.15 XX


0.17 XX


0.18 XX


0.18 XX


0.19 XX


0.19 XX


0.19 XX


0.19 XX


0.2 XX


0.21 XX


0.22 XX


0.22 XX


0.22 XX


0.23 XX


0.23 XX


0.23 XX


0.25 XX


0.26 XX


0.26 XX


0.27 XX


0.27 XX


0.35 XX


0.35 XX


0.45 XX


0.51 XX


0.71 XX


13.61 XX


17.0 XX


17.75 XX


18.0 XX


ms
Weniger ist besser

 

Speicherdurchsatz

Datenrate

24.23 XX


20.80 XX


20.15 XX


20.01 XX


20.00 XX


19.97 XX


19.93 XX


19.88 XX


19.87 XX


19.84 XX


19.79 XX


19.79 XX


19.77 XX


19.75 XX


19.72 XX


19.71 XX


19.70 XX


19.68 XX


19.67 XX


19.67 XX


19.57 XX


19.4 XX


19.37 XX


19.22 XX


19.21 XX


18.45 XX


18.27 XX


18.26 XX


17.1 XX


16.79 XX


10.25 XX


9.91 XX


9.74 XX


GB/Sek.
Mehr ist besser

 


 

Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

1354 XX


1352 XX


1298 XX


1260 XX


1257 XX


1233 XX


1222 XX


1217 XX


1206 XX


1173 XX


1168 XX


1130 XX


1104 XX


1096 XX


1071 XX


1065 XX


1053 XX


1046 XX


1016 XX


1009 XX


957 XX


940 XX


939 XX


868 XX


807 XX


784 XX


783 XX


732 XX


729 XX


573 XX


528 XX


313 XX


Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

61 XX


62 XX
71 XX


94 XX
73 XX


80 XX
74 XX


78 XX
78 XX


75 XX
78 XX


92 XX
78 XX


96 XX
80 XX


90 XX
81 XX


92 XX
81 XX


89 XX
82 XX


95 XX
82 XX


76 XX
83 XX


80 XX
83 XX


96 XX
84 XX


89 XX
84 XX


89 XX
84 XX


91 XX
86 XX


91 XX
86 XX


96 XX
86 XX


82 XX
86 XX


89 XX
86 XX


98 XX
87 XX


91 XX
87 XX


91 XX
88 XX


81 XX
88 XX


96 XX
88 XX


89 XX
89 XX


76 XX
89 XX


89 XX
90 XX


96 XX
91 XX


82 XX
91 XX


86 XX
92 XX


83 XX
93 XX


91 XX
94 XX


96 XX
94 XX


90 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

42.0 XX


34.2 XX
42.1 XX


31.8 XX
42.3 XX


34.7 XX
44.2 XX


35.1 XX
44.3 XX


34.3 XX
44.9 XX


33.8 XX
45.1 XX


32.1 XX
45.7 XX


33.6 XX
46.7 XX


33.7 XX
47.2 XX


32.4 XX
47.6 XX


33.9 XX
47.7 XX


32.7 XX
47.9 XX


35.1 XX
48.2 XX


35.1 XX
48.3 XX


33.1 XX
48.4 XX


34.0 XX
48.5 XX


35.8 XX
48.5 XX


33.2 XX
48.9 XX


36.1 XX
49.2 XX


34.7 XX
49.8 XX


35.6 XX
49.9 XX


34.9 XX
50.5 XX


34.1 XX
50.7 XX


34.9 XX
50.8 XX


33.9 XX
51.0 XX


32.9 XX
51.3 XX


33.7 XX
51.3 XX


34.3 XX
51.7 XX


32.4 XX
51.8 XX


33.1 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.3 XX


34.3 XX
53.2 XX


32.5 XX
53.2 XX


39.3 XX
53.2 XX


33.8 XX
55.6 XX


33.9 XX
56.9 XX


31.7 XX
58.5 XX


35.5 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

 

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

730 XX


137 XX
505 XX


164 XX
503 XX


75 XX
313 XX


121 XX
313 XX


77 XX
313 XX


120 XX
301 XX


58 XX
292 XX


127 XX
283 XX


156 XX
281 XX


90 XX
270 XX


78 XX
270 XX


54 XX
265 XX


146 XX
262 XX


88 XX
257 XX


123 XX
247 XX


90 XX
242 XX


120 XX
235 XX


100 XX
234 XX


123 XX
227 XX


121 XX
210 XX


64 XX
207 XX


110 XX
201 XX


119 XX
198 XX


85 XX
196 XX


80 XX
195 XX


66 XX
184 XX


75 XX
176 XX


88 XX
168 XX


87 XX
161 XX


76 XX
145 XX


45 XX
144 XX


65 XX
138 XX


47 XX
127 XX


57 XX
117 XX


68 XX
115 XX


38 XX
114 XX


83 XX
105 XX


87 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PC Mark 8 - Home/Creative

226 XX


225 XX
224 XX


214 XX
192 XX


187 XX
191 XX


186 XX
190 XX


164 XX
186 XX


151 XX
176 XX


192 XX
172 XX


161 XX
160 XX


171 XX
158 XX


146 XX
153 XX


151 XX
141 XX


123 XX
140 XX


129 XX
134 XX


137 XX
133 XX


132 XX
127 XX


143 XX
126 XX


130 XX
124 XX


135 XX
123 XX


126 XX
121 XX


122 XX
120 XX


123 XX
117 XX


114 XX
117 XX


134 XX
114 XX


109 XX
111 XX


134 XX
109 XX


155 XX
107 XX


95 XX
106 XX


111 XX
103 XX


107 XX
101 XX


102 XX
97 XX


104 XX
92 XX


114 XX
90 XX


91 XX
81 XX


95 XX
66 XX


66 XX
0 XX


0 XX
Minuten
Mehr ist besser

Stromverbrauch

Idle/Load

75.4 XX


27.0 XX
78.0 XX


9.3 XX
94.0 XX


9.8 XX
110.0 XX


19.6 XX
110.6 XX


18.4 XX
114.4 XX


19.2 XX
119.0 XX


17.4 XX
121.3 XX


15.0 XX
123.5 XX


19.6 XX
123.8 XX


18.6 XX
123.8 XX


17.8 XX
124.3 XX


16.7 XX
126.7 XX


14.9 XX
130.1 XX


22.1 XX
134.6 XX


16.5 XX
138.4 XX


22.4 XX
148.7 XX


22.9 XX
150.6 XX


22.4 XX
157.8 XX


19.6 XX
158.4 XX


19.3 XX
160.1 XX


37.1 XX
161.7 XX


20.7 XX
165.7 XX


14.8 XX
167.1 XX


16.9 XX
186.3 XX


20.2 XX
188.9 XX


22.7 XX
197.0 XX


22.5 XX
200.0 XX


20.7 XX
214.3 XX


21.6 XX
216.0 XX


24.0 XX
216.3 XX


29.0 XX
216.8 XX


45.4 XX
217.3 XX


18.2 XX
280.3 XX


34.6 XX
290.1 XX


75.5 XX
302.5 XX


40.2 XX
333.3 XX


45.4 XX
339.4 XX


47.6 XX
Watt
Weniger ist besser


Gamingleistung

3D Mark - Cloud Gate

maximal

25099 XX


23449 XX


23388 XX


22793 XX


21854 XX


21446 XX


21055 XX


21022 XX


20476 XX


20304 XX


19807 XX


18418 XX


18090 XX


17950 XX


16956 XX


16602 XX


16469 XX


16236 XX


14829 XX


14803 XX


14260 XX


13526 XX


13503 XX


12906 XX


12638 XX


12551 XX


12324 XX


12071 XX


11201 XX


10315 XX


9795 XX


9392 XX


8209 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Fire Strike

maximal

12743 XX


10388 XX


8764 XX


8373 XX


8339 XX


8167 XX


8131 XX


7952 XX


7764 XX


6591 XX


6503 XX


5367 XX


4899 XX


4306 XX


4210 XX


4032 XX


3770 XX


3738 XX


3697 XX


3579 XX


3454 XX


3293 XX


2726 XX


2556 XX


2465 XX


2345 XX


2331 XX


2303 XX


2189 XX


1994 XX


1836 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Ice Storm

maximal

147230 XX


146660 XX


146209 XX


138618 XX


133812 XX


127183 XX


124774 XX


123581 XX


116662 XX


116171 XX


115484 XX


114089 XX


113216 XX


111764 XX


107774 XX


105863 XX


103930 XX


103554 XX


102317 XX


102076 XX


97034 XX


94082 XX


93069 XX


89087 XX


87350 XX


86215 XX


79993 XX


76676 XX


66635 XX


64163 XX


62938 XX


45870 XX


43389 XX


15001 XX


14636 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark 11

maximal

17533 XX


14871 XX


13108 XX


12982 XX


12083 XX


11133 XX


11086 XX


10650 XX


10509 XX


10444 XX


9637 XX


9336 XX


8259 XX


7103 XX


5513 XX


5382 XX


5073 XX


5032 XX


4705 XX


4470 XX


4374 XX


4335 XX


4131 XX


4119 XX


4114 XX


4002 XX


3985 XX


3511 XX


2907 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

258.2 XX


219.8 XX


155.7 XX


154.2 XX


153.2 XX


151.1 XX


149.4 XX


145.6 XX


113.9 XX


70.2 XX


64.6 XX


60.2 XX


in fps
Mehr ist besser

 

Anno 2070

1280x720 - high Settings - AF 16x

211.32 XX


206.53 XX


191.35 XX


177.34 XX


176.35 XX


173.71 XX


164.27 XX


160.44 XX


156.7 XX


154.02 XX


149.56 XX


139.51 XX


132.38 XX


121.14 XX


115.43 XX


114.57 XX


112.8 XX


106.86 XX


104.82 XX


103.18 XX


101.14 XX


100.31 XX


98.18 XX


91.91 XX


82.30 XX


82.21 XX