MIFcom SG7-M im Test - alter Bekannter mit neuer Technik

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mifcom sg7m teaserMit dem MIFcom SG7-M schauen wir uns im Grunde genommen einen alten Bekannten an, denn das extrem flache 17-Zoll-Barebone ist eine bekannte Hülle, die uns nun erstmals mit einem aktuellen Innenleben vorliegt – da sind wir natürlich gespannt, ob der positive Eindruck bestehen bleibt.

MSI läutete mit dem GS70 seinerseits den Trend zu Gaming-Notebooks im Ultrabook-Format ein – und konnte über weite Strecken überzeugen, genau wie Modelle der verschiedenen Barebone-Anbieter. Allerdings krankte das erste Modell daran, dass es im Grunde genommen noch etwas zu früh dran war – das Pech der frühen Geburt. MIFcom nutzt beim SG7-M das bekannte Barebone, stattet es natürlich aber mit aktueller Hardware aus.

Jetzt im Jahr 2015 sind Slimline-Gaming-Geräte aus dem Notebook-Umfeld nicht mehr wegzudenken – was nicht zuletzt auch daran liegt, dass die Hardware, speziell die GPUs, immer effizienter zu Werke gehen. So kommt im SG7-M eine GeForce GTX 970M zum Einsatz, während als Prozessor der aktuellste Haswell-Refresh in Form des Core i7-4720HQ genutzt wird – keine Überraschungen gibt es auch beim Massenspeicher, da kommt die oft genutzte Kombination aus einer SSD als Systemlaufwerk und einer HDD als „Datengrab“ zum Einsatz.

Preislich orientiert sich das MIFcom SG7-M am aktuell gewohnten Bereich für einen High-End-Gamer. Rund 1.500 Euro werden aufgerufen, ein Schnäppchen ist unser Testkandidat damit sicherlich nicht, andere Interpretationen des MSI-Barebones sind aber nicht viel günstiger, sodass sich MIFcom am Markt orientiert, aber keine Akzente setzen kann. Die uns vorliegende Konfiguration ist dabei nur eine Variante des SG7-M.

 

Schlicht und zeitlos

Mit dem GS70 läutete MSI eine Wende bei der eigenen Designsprache ein – eine Entscheidung von der die Partner noch immer profitieren. Das teils extrem auffällige Äußere wurde gegen eine schlichtere Interpretation getauscht. 

mifcom sg7 1
MIFcom SG7-M

Liegt das SG7-M geschlossen auf dem Schreibtisch, lässt es nicht nur sämtliche Eye-Catcher vermissen, sondern wartet mit einer gänzlich ungestörten schwarzen Aluminium-Hülle auf. In Kombination mit dem gerade einmal 26 mm hohen Gehäuse wirkt das SG7-M entsprechend edel und zeitlos. Im Gegenzug kann unserem Testkandidaten allerdings auch vorgeworfen werden, dass MIFcom sämtliche Möglichkeiten der Individualisierung außen vor lässt und so keinen Abstand zu Konkurrenten schaffen kann, die auf den gleichen Barebone setzen.

mifcom sg7 6
MIFcom SG7-M

Die schlichte Optik bleibt auch dann bestehen, wenn das Display geöffnet wird – mattschwarzes Aluminium wohin das Auge sieht. Ein wenig ungewöhnlich wirkt dabei noch immer die Aufteilung des Top-Cases, denn die Tastatur wurde recht zentral in diesem positioniert. MSI musste auf diese Positionierung zurückgreifen, da durch das flache Gehäuse recht viel Fläche für das Kühlsystem genutzt werden muss. Echte Eye-Catcher sucht man aber auch hier vergebens.

mifcom sg7 5
MIFcom SG7-M

Überzeugend fällt der Formfaktor aus. Wer sich mit dem 17-Zoll-Format anfreunden kann, erhält durch die Kombination aus einer Ultrabook-ähnlichen Bauhöhe und einem Gewicht von 2,6 kg einen durchaus mobilen Begleiter, der in der Tasche nicht allzu viel Platz wegnimmt und gleichzeitig die Schulter nicht über Gebühr belastet. Die Verarbeitungsqualität und die Materialgüte des Gehäuses, das aus einer Magnesium-Legierung besteht, können auf der ganzen Linie überzeugen.

 

Auch für Multi-Display-Setups

Seit dem ersten Besuch des MSI GS70 hat sich an der Anschlussausstattung des MSI-Barebones nicht verändert, was aber nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss.

So zeigt bereits ein Blick auf das linke Seitenteil eine üppige Bestückung. Dort kommen direkt drei Display-Anschlüsse zum Einsatz. Neben dem üblichen HDMI-Anschluss gibt es zwei Mini-Displayports, sodass insgesamt drei Monitore mit dem 17-Zöller verbunden werden können. Auf einen betagten VGA-Anschluss verzichtet MSI zugunsten der flachen Bauweise. Direkt vor den Monitor-Ausgängen sitzen zwei der insgesamt vier USB-Schnittstellen, die an dieser Stelle im 3.0-Format ausgeführt wurden. Noch einmal davor, und damit schon recht weit vorne auf dem Gehäuse, sitzen drei Klinke-Buchsen zum Anschluss eines Soundsystems. Abgerundet wird das Schnittstellenportfolio auf der linken Seite von einer RJ45-Buchse, die als normale Variante ausgeführt wurde.

mifcom sg7 2
MIFcom SG7-M

Deutlich sparsamer geht MSI auf der rechten Seite mit den Anschlüssen um, denn hier werden lediglich zwei weitere USB-3.0-Ports und ein Card-Reader geboten. Da das Display hinter das Gehäuse klappt, können auf der Rückseite keine Anschlüsse verbaut werden.

mifcom sg7 4
MIFcom SG7-M

Insgesamt sitzen die Schnittstellen auf beiden Seitenteilen recht weit vorn, was zu einem gewissen Kabelchaos auf dem Schreibtisch führt und dafür sorgt, dass gerade Anwender, die ihre Maus auf der linken Seite des Notebooks nutzen möchten, Probleme bekommen können. Nötig wird dies durch das grundsätzliche Layout des Barebones, da sehr viel Platz im hinteren Teil des Gehäuses vom Kühlsystem eingenommen wird.

 

Nicht von Steelseries, aber dennoch überzeugend

MSI setzt bei seinen eigenen Geräten häufig auf eine Kooperation mit dem Gaming-Spezialisten Steelseries – Barebone-Partner können auf diese Kooperation offenbar nicht zurückgreifen. Das von MIFcom verbaute, normal dimensionierte Chiclet-Keyboard kann aber dennoch mit einem erstklassigen Schreibverhalten und einem knackigen Anschlag überzeugen. Kombiniert mit dem gut dimensionierten Hub kann das SG7-M damit ein erstklassiges Schreibverhalten bieten, das durch das nur minimal flexende Top-Case kaum beeinflusst wird. Im täglichen Leben einmal mehr als äußerst praktisch erweist sich die Hintergrundbeleuchtung.

mifcom sg7 9
MIFcom SG7-M

Das Touchpad ist angenehm dimensioniert und kann mit guten Gleiteigenschaften sowie einer ordentlichen Präzision aufwarten. 


Während sich am eigentlichen Barebone gegenüber der ersten Auflage kaum etwas geändert hat, sieht es unter der Haube schon anders aus. Insbesondre die nun mögliche GTX 970M verspricht eine deutlich gesteigerte Gaming-Leistung gegenüber den Vorgängern, aber auch beim Prozessor hat sich einiges getan.

 

System-Leistung:

Als Prozessor setzt MIFcom auf den „neuen“ Intel Core i7-4720HQ, bei dem es sich um einen neuerlichen Refresh des eigentlichen Refresh-Modells Intel Core i7-4710HQ handelt. Letzterer erwies sich im zweiten Halbjahr 2014 als ein zuverlässiger Begleiter in nahezu allen Gaming-Notebooks. Wie es bei den Refresh-Modellen üblich ist, hat Intel den Takt beim i7-4720HQ einfach noch einmal um 100 MHz gegenüber dem 4710HQ gesteigert. Entsprechend bietet der 4-Kerner einen Takt von 2,6 GHz pro Kern, der kurzzeitig bis auf 3,6 GHz gesteigert werden kann. 

Die übrigen technischen Daten decken sich mit dem Vorgänger. So wie es bei Haswell-Modellen der Standard ist, wird der Prozessor im 22-nm-Verfahren gefertigt und bringt es auf eine TDP von 47 Watt. Ebenfalls klassenüblich ist die Dimensionierung des L3-Caches, der bei 6 MB liegt. Als Grafik kommt eine HD4600 von Intel zum Einsatz.

Wie sollte es auch anders sein – der Core i7-4720HQ kann mit einer klassigen Leistung aufwarten. Das zeigten Werte von 7,35 Punkten im Cinebench 11 und 676 Punkten im Cinebench 15. Entsprechend weicht auch dieser 4-Kerner nicht vor aufwendigen Programmen zurück – wer das SG7-M auch zum Videoschnitt nutzen möchte, hat prozessorseitig keine Probleme und da MIFcom unserem Sample 16 GB an Arbeitsspeicher zur Seite stellt, gibt es auch an dieser Stelle keine Einschränkungen.

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Aber auch an anderer Stelle wird dafür gesorgt, dass die Systemleistung auf einem erstklassigen Niveau landet, denn MIFcom verbaut eine SSD mit 250 GB an Speicher. Entsprechend vermittelt der 17-Zöller einen sehr agilen Eindruck, auch wenn es in den Benchmarks mit so mancher RAID-Kombination (die aber auch SG7-M möglich wäre) nicht mithalten kann, so stellt das in unseren Augen keinen gravierenden Nachteil dar. Der gefühlte Geschwindigkeitszuwachs von SSDs wird einerseits in erster Linie durch die Zugriffszeit hervorgerufen, andererseits führen exorbitante RAID-Setups zu einem deutlich gesteigerten Ausfallrisiko, was auch nicht immer Sinn der Sache ist. Für größere Daten wird eine klassische HDD mit einem Datenvolumen von 1 TB angeboten.

Das PC Mark 8 rundet den  Eindruck ab und attestiert dem 17-Zöller sowohl im Home- als auch im Creative-Mode eine klassenübliche Leistung.

PC Mark 8

Creative

5708 XX


5340 XX


5266 XX


5244 XX


5175 XX


5061 XX


5043 XX


4993 XX


4983 XX


4717 XX


4698 XX


4649 XX


4592 XX


4410 XX


4313 XX


4262 XX


4246 XX


4231 XX


4200 XX


4103 XX


4046 XX


3741 XX


3686 XX


3675 XX


3472 XX


3314 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Gaming-Leistung

Bei der GeForce GTX 970M arbeiten 1.280 Shadereinheiten mit einem Takt von 924 MHz als Basis-Wert. Der maximale Boost-Takt ist einmal mehr von der Kühlung bzw. spezifischen Konfiguration des Notebook-Herstellers abhängig. Die 1.280 Shadereinheiten gehen dabei mit 80 Textureinheiten und 32 ROPs einher. Deren Konfiguration setzt sich wie bei der GeForce GTX 980M aus der Anzahl der SMM (10 x 128 = 1.280 Shadereinheiten sowie 10 x 8 = 80 Textureinheiten) sowie der Breite der Speicheranbindung zusammen. Auch bei der GeForce GTX 970M ist ein theoretischer Speicherausbau von bis zu 8.196 MB denkbar, NVIDIA wird dies zusammen mit den Notebook-Herstellern aber vermutlich auf vernünftige 4.096 MB beschränken, die auch hier mit 1.250 MHz arbeiten und daher ebenfalls auf eine Speicherbandbreite von 160 GB pro Sekunde kommen.

Nicht minder interessant ist aber, dass NVIDIA mit der zweiten Maxwell-Generation die Abhängigkeit der Gaming-Notebooks von der Steckdose reduzieren will. Zum einen soll der Performance-Abfall im Akku-Betrieb lange nicht mehr so deutlich ausfallen wie noch bei den vergangenen Generationen, zum anderen kann dank BatteryBoost ein Frame-Limiter gesetzt werden. Durch den so reduzierten Anspruch wird die GPU weniger gefordert, was wiederum zu längeren Akku-Laufzeiten führt. 

Beides haben wir einmal versucht nachzustellen. Unsere Tests zeigen, dass die Leistung bei der neuen Generation in der Tat wesentlich weniger einbricht. In einem ersten Test zeigt sich zudem, dass BatteryBoost die Akkulaufzeit beim Spielen deutlich verlängert. 

In unseren Leistungsmessungen liefert das SG7-M wenig überraschend eine klassenübliche Performance ab. Mussten beim Einstand des Barebones aufgrund der recht schwachen Grafikeinheit noch Einschränkungen akzeptiert werden, so sieht dies nun anders aus. Auch anspruchsvolle Engines bereiten dem 17-Zöller keine Probleme.

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

258.2 XX


219.8 XX


155.7 XX


154.2 XX


153.2 XX


151.1 XX


145.6 XX


113.9 XX


64.6 XX


60.2 XX


in fps
Mehr ist besser

3D Mark - Fire Strike

maximal

12743 XX


10388 XX


8764 XX


8373 XX


8339 XX


8167 XX


8131 XX


7952 XX


6591 XX


6503 XX


5367 XX


4899 XX


4306 XX


4210 XX


3770 XX


3738 XX


3697 XX


3579 XX


3454 XX


3293 XX


2726 XX


2556 XX


2465 XX


2345 XX


2331 XX


2303 XX


2189 XX


1994 XX


1836 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Flach und schnell bereitet oft Probleme

Das MIFcom SG7-M versucht sich an der Kombination aus einem möglichst flachen Gehäuse und einer maximalen Performance – eine Kombination, die in der Realität nicht so wirklich zusammenpassen möchte, das zeigt auch das SG7-M wieder einmal recht deutlich. Der 17-Zöller erreicht unter maximaler Volllast (Prime95 + Furmark) nicht nur Temperaturen auf der Unterseite, bei denen das Notebook am besten nicht mehr auf den Schoß gestellt werden sollte, sondern wird dabei auch recht laut. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Physik dem aktuellen Flachbau doch noch seine Grenzen aufzeigt. 

bench temp oberseite

Zumindest gibt es aber auch Positives zu berichten, denn bei einer moderaten Nutzung macht der Lüfter kaum auf sich aufmerksam und dreht nur ab und zu ein Stück auf. Das ist aber so selten der Fall, dass es keinesfalls großartig störend ist.

 

Das übliche Durchhaltevermögen

Das flache und leichte Gehäuse weckt natürlich Begehrlichkeiten. Wer ein SG7-M auf der Wunschliste stehen hat, der möchte nicht nur ein ausgesprochen schickes Stück Hardware auf dem Schreibtisch stehen haben, sondern den 17-Zöller auch gerne einmal mitnehmen. Der 56 Wh fassende Akku spielt hier nur bedingt mit, denn bei einer typischen Office-Nutzung, in unserem Fall simuliert durch PC Mark 8 bringt es das SG7-M gerade einmal auf eine Laufzeit von etwas mehr als 1,5 Stunden. Wer hingegen gemächlich zur Sache geht und in erster Linie surft und wenig anspruchsvollen Aufgaben nachgeht, der kann mit unserem Testkandidaten durchaus glücklich werden und muss auch vor einem Besuch im Café nicht zurückschrecken.

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

730 XX


137 XX
503 XX


75 XX
313 XX


120 XX
313 XX


121 XX
313 XX


77 XX
301 XX


58 XX
283 XX


156 XX
281 XX


90 XX
270 XX


54 XX
270 XX


78 XX
265 XX


146 XX
262 XX


88 XX
257 XX


123 XX
247 XX


90 XX
242 XX


120 XX
235 XX


100 XX
234 XX


123 XX
227 XX


121 XX
210 XX


64 XX
207 XX


110 XX
201 XX


119 XX
198 XX


85 XX
196 XX


80 XX
195 XX


66 XX
184 XX


75 XX
176 XX


88 XX
168 XX


87 XX
161 XX


76 XX
145 XX


45 XX
144 XX


65 XX
138 XX


47 XX
127 XX


57 XX
117 XX


68 XX
115 XX


38 XX
114 XX


83 XX
105 XX


87 XX
Minuten
Mehr ist besser

In unseren Messungen zum Stromverbrauch kann das MIFcom SG7-M mit typischen Werten für die genutzte Konfiguration aufwarten. Im Leerlauf werden knappe 20 Watt aus der Steckdose gezogen, während es unter Last knapp 160 Watt sind. 


 

Matt aber ein wenig zu dunkel

MSI bzw. MIFcom setzen beim SG7-M auf ein mattes FullHD-Panel, das allerdings nur auf der TN-Technik aufbaut – ein Umstand, den wir bereits seit dem ersten Aufeinandertreffen mit dem flachen Barebone kritisierten. Die „niedrige“ Auflösung wiederum stört uns nicht wirklich, da Windows 8.1 nur schlecht skaliert und 3.840 x 2.160 Bildpunkte die verbaute Grafikeinheit natürlich deutlich stärker belasten. Weniger schön sind da schon die eingeschränkte Blickwinkelabhängigkeit und die nicht optimale Farbwiedergabe, die durch die TN-Technik bedingt wird. Aus Gaming-Sicht hat das TN-Panel aber durchaus auch seine Vorteile, denn die Reaktionszeiten fallen in der Regel etwas besser aus als beim IPS-Pendant.

mifcom sg7 7
MIFcom SG7-M

In unseren Messungen erweist sich das eingesetzte Panel als zu dunkel, denn es werden im Mittel nur 270 cd/m² erreicht, um auch in hellen Umgebungen überzeugen zu können, müsste der Wert merklich über 300 cd/m² liegen. Zumindest setzt MIFcom aber auf ein mattes Panel, sodass das Backlight gleichzeitig noch weniger mit störenden Spiegelungen zu kämpfen hat. Etwas besser sieht es beim Kontrastverhältnis aus, das mit einem Wert von 1.096:1 auf einem guten Niveau liegt. Selbiges können wir aber leider nicht vom Weißpunkt behaupten. Hier erweist sich der 17-Zöller mit durchschnittlich 7.639 Kelvin als merklich zu kühl abgestimmt.

bench display

 

Fazit

Das MSI GS70 war seinerzeit noch etwas früh dran, denn das flache Gehäuse konnte zwar durchaus überzeugen, die Grafikleistung für ein Gaming-Notebook der aufgerufenen Preisklasse aber noch zu niedrig. Dieses Problem besteht 2015 nicht mehr, denn dank der GeForce GTX 970M kann das MIFcom SG7-M mit einer erstklassigen Gaming-Leistung in allen Lebenslagen aufwarten. Da auch das restliche System mit ausreichend starken Komponenten bestückt wurde, kann das SG7-M aus leistungstechnischer Sicht in jeder Lebenslage überzeugen. Hier wurde gegenüber der ersten Auflage also ein deutlicher Schritt nach vorn gemacht.

Gleichzeitig hat sich erfreulicherweise am Barebone selbst nichts geändert. So kann das Gehäuse noch immer mit einer ansprechend zeitlosen Optik gefallen, während sich die Verarbeitungsqualität auf einem hohen Niveau befindet. Leider verpasst es MIFcom aber, dem Barebone eine eigenständige Note zu verleihen. Gut kann die üppig dimensionierte Anschlussausstattung gefallen, die sogar den Anschluss von drei Displays ermöglicht. Einziger Wermutstropfen: Bedingt durch das Layout des Kühlsystems müssen alle Buchsen recht weit vorne positioniert werden. Abgerundet wird der grundlegend gelungene Barebone von guten Eingabegeräten.

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Die Kombination aus starker Hardware und flachem Gehäuse zeigt aber erneut, dass es Grenzen gibt beim Flachbau. So wird das Gehäuse genau wie die verbauten Komponenten sehr warm, was einerseits zum Throtteling-Effekt führt, andererseits eine sehr laute Kühlung bedingt. Wird hingegen nicht gespielt, kann das Kühlsystem überzeugen, denn dann ist von dem 17-Zöller nur in wenigen Momenten etwas zu hören.

Nicht vollends überzeugen kann auch die Akkulaufzeit des 17-Zöllers. Prinzipiell ist das SG7-M durch seine kompakte Bauform durchaus mobil, es fehlt unserem Testkandidaten aber leider der lange Atem, den man sich für ein solch mobiles Gerät wünscht. Es wird aber zumindest der gute Gaming-Standard geboten.

Gemischte Gefühle hinterlässt auch das verbaute Display, das zwar eine matte Oberfläche besitzt, dem aber das letzte Quäntchen Leuchtkraft fehlt. Zudem erweist es sich als zu kühl abgestimmt. Besser sieht es hingegen beim Kontrastverhältnis aus.

Alles in allem ist das MIFcom SG7-M ein formschönes Gaming-Notebook, das eine kompakte Bauweise mit einer hohen Leistung kombiniert, in Details aber mit Problemchen zu kämpfen hat.


MIFcom SG7-M
Hardware
Prozessor: Intel Core i7-4720HQ
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,6 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR3
Grafikkarte

1x NVIDIA GeForce GTX 970M

Grafikkarte - Grafikspeicher 1x 8 GB
Festplatte/SSD

250 GB + 1 TB

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD + HDD

Optisches Laufwerk x
Monitor 
 
Display - Technik: TN
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 102
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Abmessungen: 105x70 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 2
Thunderbolt: -
VGA: -
USB 2.0:

-

USB 3.0 4
Firewire -
eSATA: -
Audio: 3x 3,5 mm
Gehäuse 
 
Akku: 56 Wh
Material: Aluminium
Abmessungen: 417 x 287 x 26 mm
Gewicht 2,6 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ca. 1.515 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung 

PC Mark 8

Creative

5708 XX


5340 XX


5266 XX


5244 XX


5175 XX


5061 XX


5043 XX


4993 XX


4983 XX


4717 XX


4698 XX


4649 XX


4592 XX


4410 XX


4313 XX


4262 XX


4246 XX


4231 XX


4200 XX


4103 XX


4046 XX


3741 XX


3686 XX


3675 XX


3472 XX


3314 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

PC Mark 8

Home

4966 XX


4905 XX


4886 XX


4884 XX


4733 XX


4679 XX


4339 XX


4216 XX


4084 XX


3997 XX


3993 XX


3814 XX


3808 XX


3804 XX


3657 XX


3571 XX


3500 XX


3450 XX


3278 XX


3269 XX


3200 XX


3115 XX


3101 XX


3027 XX


2818 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Massenspeicher

Datenrate

1524.4 XX


1421.0 XX


1356.7 XX


1280.0 XX


1100.0 XX


1024.9 XX


1024.1 XX


1019.63 XX


999.38 XX


930.88 XX


928.45 XX


911.93 XX


898.45 XX


534.7 XX


530.86 XX


528.55 XX


527.79 XX


527.3 XX


527.0 XX


521.0 XX


520.06 XX


517.14 XX


515.75 XX


511.11 XX


509.23 XX


506.0 XX


504.79 XX


498.35 XX


496.6 XX


484.0 XX


482.6 XX


86.55 XX


80.00 XX


74.74 XX


53.74 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

0.14 XX


0.14 XX


0.15 XX


0.15 XX


0.17 XX


0.18 XX


0.18 XX


0.19 XX


0.19 XX


0.2 XX


0.21 XX


0.22 XX


0.22 XX


0.22 XX


0.23 XX


0.23 XX


0.23 XX


0.25 XX


0.26 XX


0.26 XX


0.27 XX


0.27 XX


0.35 XX


0.35 XX


0.45 XX


0.51 XX


0.71 XX


13.61 XX


17.0 XX


17.75 XX


18.0 XX


ms
Weniger ist besser

 

Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

1354 XX


1352 XX


1298 XX


1260 XX


1257 XX


1233 XX


1217 XX


1206 XX


1173 XX


1168 XX


1130 XX


1104 XX


1096 XX


1071 XX


1065 XX


1053 XX


1046 XX


1016 XX


1009 XX


940 XX


939 XX


868 XX


807 XX


784 XX


783 XX


732 XX


729 XX


573 XX


528 XX


313 XX


Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

61 XX


62 XX
71 XX


94 XX
73 XX


80 XX
78 XX


92 XX
78 XX


96 XX
78 XX


75 XX
80 XX


90 XX
81 XX


92 XX
81 XX


89 XX
82 XX


76 XX
82 XX


95 XX
83 XX


80 XX
83 XX


96 XX
84 XX


91 XX
84 XX


89 XX
84 XX


89 XX
86 XX


96 XX
86 XX


82 XX
86 XX


98 XX
86 XX


91 XX
86 XX


89 XX
87 XX


91 XX
87 XX


91 XX
88 XX


96 XX
88 XX


89 XX
88 XX


81 XX
89 XX


89 XX
89 XX


76 XX
90 XX


96 XX
91 XX


86 XX
92 XX


83 XX
93 XX


91 XX
94 XX


90 XX
94 XX


96 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

42.0 XX


34.2 XX
42.1 XX


31.8 XX
42.3 XX


34.7 XX
44.2 XX


35.1 XX
44.9 XX


33.8 XX
45.1 XX


32.1 XX
45.7 XX


33.6 XX
46.7 XX


33.7 XX
47.2 XX


32.4 XX
47.6 XX


33.9 XX
47.7 XX


32.7 XX
47.9 XX


35.1 XX
48.2 XX


35.1 XX
48.3 XX


33.1 XX
48.4 XX


34.0 XX
48.5 XX


35.8 XX
48.5 XX


33.2 XX
48.9 XX


36.1 XX
49.2 XX


34.7 XX
49.8 XX


35.6 XX
49.9 XX


34.9 XX
50.5 XX


34.1 XX
50.7 XX


34.9 XX
50.8 XX


33.9 XX
51.0 XX


32.9 XX
51.3 XX


33.7 XX
51.7 XX


32.4 XX
51.8 XX


33.1 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.3 XX


34.3 XX
53.2 XX


32.5 XX
53.2 XX


33.8 XX
53.2 XX


39.3 XX
55.6 XX


33.9 XX
56.9 XX


31.7 XX
58.5 XX


35.5 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

730 XX


137 XX
503 XX


75 XX
313 XX


120 XX
313 XX


121 XX
313 XX


77 XX
301 XX


58 XX
283 XX


156 XX
281 XX


90 XX
270 XX


54 XX
270 XX


78 XX
265 XX


146 XX
262 XX


88 XX
257 XX


123 XX
247 XX


90 XX
242 XX


120 XX
235 XX


100 XX
234 XX


123 XX
227 XX


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Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PC Mark 8 - Home/Creative

226 XX


225 XX
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192 XX


187 XX
191 XX


186 XX
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164 XX
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114 XX
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66 XX
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Minuten
Mehr ist besser

Stromverbrauch

Idle/Load

75.4 XX


27.0 XX
78.0 XX


9.3 XX
94.0 XX


9.8 XX
110.0 XX


19.6 XX
110.6 XX


18.4 XX
114.4 XX


19.2 XX
119.0 XX


17.4 XX
121.3 XX


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123.5 XX


19.6 XX
123.8 XX


17.8 XX
123.8 XX


18.6 XX
126.7 XX


14.9 XX
130.1 XX


22.1 XX
134.6 XX


16.5 XX
138.4 XX


22.4 XX
148.7 XX


22.9 XX
150.6 XX


22.4 XX
157.8 XX


19.6 XX
158.4 XX


19.3 XX
160.1 XX


37.1 XX
165.7 XX


14.8 XX
167.1 XX


16.9 XX
186.3 XX


20.2 XX
188.9 XX


22.7 XX
197.0 XX


22.5 XX
200.0 XX


20.7 XX
214.3 XX


21.6 XX
216.0 XX


24.0 XX
216.3 XX


29.0 XX
216.8 XX


45.4 XX
217.3 XX


18.2 XX
280.3 XX


34.6 XX
290.1 XX


75.5 XX
302.5 XX


40.2 XX
333.3 XX


45.4 XX
339.4 XX


47.6 XX
Watt
Weniger ist besser


Gamingleistung

3D Mark - Cloud Gate

maximal

25099 XX


23449 XX


23388 XX


22793 XX


21854 XX


21446 XX


21055 XX


21022 XX


20476 XX


20304 XX


19807 XX


18090 XX


17950 XX


16956 XX


16469 XX


16236 XX


14829 XX


14803 XX


14260 XX


13526 XX


13503 XX


12906 XX


12638 XX


12551 XX


12324 XX


12071 XX


11201 XX


10315 XX


9795 XX


9392 XX


8209 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Fire Strike

maximal

12743 XX


10388 XX


8764 XX


8373 XX


8339 XX


8167 XX


8131 XX


7952 XX


6591 XX


6503 XX


5367 XX


4899 XX


4306 XX


4210 XX


3770 XX


3738 XX


3697 XX


3579 XX


3454 XX


3293 XX


2726 XX


2556 XX


2465 XX


2345 XX


2331 XX


2303 XX


2189 XX


1994 XX


1836 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Ice Storm

maximal

147230 XX


146660 XX


146209 XX


138618 XX


133812 XX


127183 XX


124774 XX


123581 XX


116662 XX


116171 XX


115484 XX


114089 XX


113216 XX


111764 XX


107774 XX


105863 XX


103930 XX


103554 XX


102317 XX


102076 XX


97034 XX


94082 XX


93069 XX


89087 XX


86215 XX


79993 XX


76676 XX


64163 XX


62938 XX


45870 XX


43389 XX


15001 XX


14636 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

258.2 XX


219.8 XX


155.7 XX


154.2 XX


153.2 XX


151.1 XX


145.6 XX


113.9 XX


64.6 XX


60.2 XX


in fps
Mehr ist besser
 

 

 


  

Metro 2033

1280 x 720 - High Settings - MSAA 4x - AF 4x

146.0 XX


142.33 XX


134.0 XX


129.0 XX


128.33 XX


128.12 XX


127.0 XX


122.0 XX


120.81 XX


107.67 XX


105.33 XX


103.85 XX


87.34 XX


82.26 XX


73.53 XX


72.33 XX


71.5 XX


70.85 XX


70.00 XX


68.21 XX


62.33 XX


59.17 XX


57.99 XX


53.67 XX


46.96 XX


46.33 XX


44.9 XX


42.6 XX


42.4 XX


34.3 XX


29.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

Metro 2033

native Auflösung - High Settings - MSAA 4x - AF 4x

136.0 XX


113.77 XX


98.36 XX


95.24 XX


86.67 XX


84.0 XX


83.33 XX


81.24 XX


65.66 XX


65.00 XX


53.33 XX


52.88 XX


45.6 XX


40.33 XX


39.28 XX


38.67 XX


38.00 XX


34.07 XX


33.13 XX


33.00 XX


27.33 XX


27.00 XX


27.00 XX


25.43 XX


24.31 XX


23.60 XX


23.43 XX


23.33 XX


23.30 XX


19.67 XX


11.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

  

Bioshock Infinite

1280x720 - High Settings

226.17 XX


222.58 XX


215.15 XX


210.86 XX


177.1 XX


166.87 XX


155.02 XX


153.97 XX


152.87 XX


152.42 XX


145.57 XX


136.37 XX


132.56 XX


122.05 XX


121.81 XX


120.33 XX


117.99 XX


116.68 XX


102.0 XX


100.5 XX


97.88 XX


97.39 XX


93.76 XX


80.59 XX


78.42 XX


72.31 XX


69.05 XX


68.5 XX


67.36 XX


67.19 XX


65.55 XX


61.56 XX


60.47 XX


frames per second
Mehr ist besser

Bioshock Infinite

native Auflösung - High Settings

183.85 XX


168.57 XX


160.51 XX


153.14 XX


123.74 XX


107.8 XX


106.31 XX


101.65 XX


88.6 XX


87.9 XX


87.78 XX


82.40 XX


82.33 XX


60.52 XX


54.9 XX


54.55 XX


52.49 XX


52.45 XX


50.71 XX


46.77 XX


46.66 XX


46.02 XX


40.33 XX


38.97 XX


37.03 XX


36.5 XX


35.77 XX


33.43 XX


32.04 XX


0.0 XX


0.0 XX


0.0 XX


frames per second
Mehr ist besser

 

GRID 2

1280x720 - High Settings

213.99 XX


203.36 XX


181.91 XX


153.9 XX


152.6 XX


152.05 XX


147.18 XX


139.95 XX


137.96 XX


128.91 XX


125.71 XX


120.12 XX


118.45 XX


117.0 XX