Schenker Technologies XMG P705 mit GeForce GTX 980M im Test

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schenker p705 teaserDas Schenker Technologies XMG P705 Pro ist ein modern designtes Gaming-Notebook im 17-Zoll-Format, das nicht nur mit einem überzeugenden Gehäuse, sondern auch mit einer exzellenten Leistung und nicht zuletzt einer flexiblen Konfiguration punkten kann. Wie so oft bringt das moderne Auftreten aber auch Nachteile mit sich. Ob der 17-Zöller dennoch überzeugen kann, klären wir in unserem ausführlichen Test.

Die mobile Gaming-Welt ist im Wandel. Damit sind nicht nur Smartphones und Tablets sowie das immer weiter voranschreitende Casual-Gaming gemeint, sondern auch das Auftreten von spielefähigen Notebooks. Einerseits müssen heutzutage nicht mehr zwingend die aktuellen Top-GPUs genutzt werden, um in aktuellen Spielen annehmbare Frameraten auch bei hohen Auflösungen zu erhalten.

Wer andererseits gerne die maximale Gaming-Leistung aus seinem mobilen Begleiter herauslocken möchte, der ist nicht mehr dazu verdammt einen 5 kg schweres und gefühlt 10 cm dickes Monstrum herumzuwuchten. Auch letztere Modelle haben zwar noch immer ihre Daseinsberechtigung, dass es aber auch anders geht, zeigt unser heutiger Testkandidat, das Schenker Technologies XMG P705 Pro mit Bravour. In ein (für einen 17-Zöller) kleines Gehäuse werden moderne Hochleistungskomponenten mit zahlreichen Laufwerken kombiniert. Das hat natürlich seinen Preis, denn unser Testmuster, das mit zwei Laufwerken, darunter einer SSD, einer GeForce GTX 980M und einem 4710HQ daherkommt, kostet 2.297 Euro.

Ein größeres Schenker P505 Pro

Liegen Schenker XMG P705 Pro und der kleine Bruder P505 Pro gemeinsam auf dem Schreibtisch, fällt sofort auf, dass beide nicht nur dem Namen nach Geschwistermodelle sind. Während der 15-Zöller auf dem Clevo P670SG basiert, kommt bei unserem heutigen Testkandidaten das Clevo P670SG-Barebone zum Einsatz. Entsprechend besitzt auch das Schenker XMG P705 Pro eine moderne Formensprache, die deutlich gefälliger als noch bei den Vorgänger-Modellen ist. In diesem Bereich hat Clevo in den letzten zwölf Monaten ohne Frage große Fortschritte gemacht.

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Schenker P705

Die ansprechende Formensprache liegt aber nicht nur an der Linienführung des 17-Zöllers, sondern auch an der Bauhöhe, die deutlich reduziert werden konnte. Anders als beim 15-Zöller kann zwar nicht die Marke von 30 mm unterboten werden, für einen 17-Zöller sind aber auch die erreichten 35 mm ein sehr guter Wert, das ähnliche performante MSI GT72 ist beispielsweise noch einmal 13 mm dicker – ein Unterschied der sich mehr als deutlich bemerkbar macht. Gleiches gilt auch für das Gewicht. Das Schenker XMG P705 Pro wiegt 3,2 kg, während das GT72 3,8 kg auf die Waage bringt. Gleichzeitig kann das P705 dank der großflächigen Nutzung von Aluminium mit einer sehr hochwertigen Haptik aufwarten.

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Schenker P705

Als gefällig erweist sich die Anschlussausstattung, denn Schenker bzw. Clevo gelingt es hier alle aktuell wichtigen Buchsen zu integrieren und diese größtenteils sinnvoll auf die Seiten aufzuteilen. So werden drei USB-Ports mit dem aktuellen 3.0-Standard geboten, von denen einer auf der linken Seite sitzt, während die anderen beiden zusammen mit einem Card-Reader, den Audio-Buchsen und einem RJ45-Port auf dem rechten Panel sitzen. Der vierte USB-Anschluss basiert noch auf der 2.0-Technik und wird auf der Rückseite des Gehäuses mit einem betagten eSATA-Port kombiniert. Dass Clevo Anschlüsse auch auf die Rückseite verlagert, ist sehr löblich, für unseren Geschmack könnten es aber beinahe noch ein paar mehr Buchsen sein, beispielsweise ein zweiter USB-Port und die Netzwerk-Schnittstelle.

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Schenker P705

Sehr gut hat uns bereits beim Schenker P505 die eingesetzte Tastatur gefallen – da beim P705 das identische Modell genutzt wird, ist es kein Wunder, dass wir erneut überzeugt sind. Die Tastatur bietet einen exzellenten, knackigen Druckpunkt, der mit einem angenehm dimensionierten Druckpunkt kombiniert wird. Egal ob das Erstellen längerer Texte oder eine ambitionierte Gaming-Schlacht auf dem Programm steht, das Keyboard fühlt sich stets wohl. Die Hintergrundbeleuchtung tut da ihr übriges und erweist sich in dunklen Umgebungen als großer Vorteil. Das Touchpad wird vermutlich nicht allzu häufig genutzt werden, kann aber mit einer guten Präzision und guten Gleiteigenschaften aufwarten. Die Tasten werden gesondert ausgeführt, besitzen aber einen zu langen Hub.

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Schenker P705

 


 

Die Hardware-Ausstattung

Dass bei einem so kompakten Gehäuse allerdings auch gleichzeitig Kompromisse eingegangen werden müssen, zeigt sich schnell – genauer gesagt bei einem ersten Blick auf den von Schenker gewohnten Konfigurator. Es werden zwar noch immer zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten geboten, gerade im Bereich der Laufwerke, bei CPU und GPU werden hingegen deutlich weniger Optionen geboten als bislang – genauer gesagt: jeweils zwei Komponenten. Das hängt damit zusammen, dass Clevo aufgrund der flachen Bauweise auf fest verlötete Komponenten setzt. Sowohl Prozessor als auch Grafikkarte können also nicht mehr im Nachhinein geändert werden – was allerdings in der Praxis ohnehin selten der Fall ist.

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Schenker P705

Als Prozessor bietet Schenker entweder einen Intel Core i7-4870HQ an, wie wir ihn im P505 vorgefunden haben, oder aber den günstigeren und wesentlich geläufigeren Core i7-4710HQ. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um das Refresh-Modell der Core i7-4700HQ. Der Core i7-4710HQ ist nicht gesockelt, sondern fix mit dem Mainboard verbunden und kann entsprechend nicht getauscht werden. Das ermöglicht kompaktere Bauweisen, sodass beispielsweise mehr Platz für SSDs im Inneren geboten werden kann. Beim 4710HQ handelt es sich davon einmal abgesehen um eine nur leicht modifizierte Version des Core i7-4710MQ,, der sich als „Brot-und-Butter"-Modell der Haswell-Generation etabliert hat. Die Unterschiede belaufen sich auf eine minimal schnellere Grafikeinheit des HQ-Modells, denn die GPU taktet im Turbo-Modus 50 MHz höher als beim M-Modell. Es wird die Haswell-Architektur genutzt, was zu einer TDP von 47 Watt führt. Die vier Kerne, die dank Hyperthreading acht Aufgaben gleichzeitig abarbeiten können, takten standardmäßig mit 2,5 GHz, im Turbo kann ein Kern kurzfristig auch mit 3,5 GHz zu Werke gehen. Der Cache beläuft sich auf 6 MB.

In unserem Testmuster wird der Prozessor mit einem 16 GB fassenden Arbeitsspeicher kombiniert. Die Zusammenstellung kann überzeugen und liefert die aktuell üblichen Werte. Im Cinebench 11 werden 7,17 Punkte erreicht, während es bei der 15er Version 660 Punkte sind. Damit steht fest: Das P705 lässt sich auch von anspruchsvollsten Aufgaben nicht aus der Ruhe bringen. Wer etwas Vernunft walten lässt, erkennt schnell, dass das Upgrade auf den größeren Prozessor nicht wirklich sein muss.

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Die gute Systemleistung geht aber auch auf die Kappe der verbauten SSD. Die bietet gute Übertragungsraten von 537,7 MB/s, ohne dass die Ausfall-Sicherheit von einem RAID-Verbund in Mitleidenschaft gezogen wird. Die hohe Performance danken die PC-Mark-Tests, denn sowohl im Home, als auch im Creative-Test kann das P705 mit einer exzellenten Leistung auftrumpfen.

PC Mark 8

Creative

5340 XX


5266 XX


5244 XX


5061 XX


5043 XX


4993 XX


4983 XX


4717 XX


4698 XX


4649 XX


4410 XX


4313 XX


4262 XX


4246 XX


4231 XX


4200 XX


4103 XX


3741 XX


3686 XX


3675 XX


3472 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Gaming-Leistung

Wirklich interessant wird aber natürlich erst ein Blick auf die Spieleleistung, schließlich haben wir es mit einem waschechten Gaming-Boliden zu tun. Während das XMG P705 Pro auch mit einer GeForce GTX 970M ausgestattet werden kann, kommt unser Testkandidat mit der GTX 980M daher.

Die GeForce GTX 980M bietet 1.536 Shadereinheiten, die mit einem Takt von 1.038 MHz arbeiten. Je nach Notebook können die Hersteller in Abstimmung mit NVIDIA einen Boost-Takt festlegen - abhängig von der zur Verfügung stehenden Kühlung. Die 1.536 Shadereinheiten teilen sich in 12 Maxwell-Streaming-Multiprozessoren zu jeweils 128 Shadereinheiten in einem dieser Blöcke auf. Pro SMM stehen jeweils acht Textureinheiten bereit, sodass wir bei 12 x 8 auf 92 dieser Textureinheiten kommen. Die ROPs sind an das 256 Bit breite Speicherinterface gebunden, sodass wir auch hier wie in den Desktop-Varianten 32 dieser Renderbackends sehen. Wie NVIDIA bei einem "nur" 256 Bit breiten Speicherinterface dennoch die Speicherbandbreite bzw. deren Effizienz gesteigert haben will, haben wir ebenfalls bereits im Launch-Review zur den Desktop-Maxwells geklärt. Eine möglichst gute Speicherkomprimierung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die GeForce GTX 980M lässt ihren 8.192 MB großen Speicher mit 1.250 MHz arbeiten, sodass die Speicherbandbreite bei 160 GB pro Sekunde liegt.

Darüber hinaus wird Battery-Boost geboten, ein Feature, das gerade dann helfen soll, wenn häufig fernab der Steckdose gespielt wird. Dank eines Frame-Limiters kann einerseits die Akkulaufzeit drastisch erhöht werden, andererseits bricht die Leistung nicht mehr so deutlich ein, wenn das Stromkabel gezogen wird. Dass beide Features sehr gut funktionieren, hat unser Test der GeForce GTX 970M gezeigt.

Wie sollte es auch anders sein: Die Leistung liegt auf einem erstklassigen Niveau und entspricht in etwa (im Rahmen der Messgenauigkeit) den Ergebnissen, die wir schon bei MSI GT72 (zum Test) und ASUS ROG G751 (zum Test) gesehen haben. Im 3D Mark Fire Strike-Test werden 8.339 Punkte erreicht, während es im Cloud-Gate-Test 21.854 Punkte sind. Wer das vergleichsweise anspruchslose Anno 2070 spielen möchte, kann sich über 130,95 fps in der nativen Auflösung freuen, im aktuellen Tomb Raider sind es, ebenfalls in der nativen Auflösung, 151,5 fps – Puffer ist also auch bei einem aktuellen Spiel reichlich vorhanden. Wer also aktuell in eine GeForce GTX 980M investiert, wird auch in den kommenden Monaten keine Probleme bekommen. 

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

219.8 XX


155.7 XX


151.1 XX


113.9 XX


64.6 XX


in fps
Mehr ist besser
 

Metro 2033

native Auflösung - High Settings - MSAA 4x - AF 4x

113.77 XX


98.36 XX


95.24 XX


86.67 XX


83.33 XX


81.24 XX


65.00 XX


53.33 XX


52.88 XX


45.6 XX


40.33 XX


39.28 XX


38.67 XX


38.00 XX


34.07 XX


33.13 XX


27.00 XX


27.00 XX


25.43 XX


24.31 XX


23.60 XX


23.43 XX


23.33 XX


23.30 XX


19.67 XX


11.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

Bioshock Infinite

native Auflösung - High Settings

183.85 XX


168.57 XX


160.51 XX


123.74 XX


106.31 XX


101.65 XX


87.9 XX


87.78 XX


82.40 XX


82.33 XX


60.52 XX


54.9 XX


54.55 XX


52.49 XX


52.45 XX


50.71 XX


46.77 XX


46.66 XX


40.33 XX


38.97 XX


37.03 XX


36.5 XX


35.77 XX


33.43 XX


32.04 XX


0.0 XX


0.0 XX


frames per second
Mehr ist besser

GRID 2

native Auflösung - High Settings

184.81 XX


165.72 XX


141.07 XX


137.14 XX


132.92 XX


132 XX


122.6 XX


113.74 XX


111.53 XX


104.55 XX


101.83 XX


101.65 XX


93.54 XX


90.69 XX


88.53 XX


87.98 XX


86.67 XX


84.77 XX


80.26 XX


72.46 XX


71.01 XX


66.63 XX


62.42 XX


51.53 XX


15.77 XX


frames per second
Mehr ist besser

 

Etwas lauter, aber gut gekühlt

schenker p705-3
Schenker P705

Das Kühlsystem war noch nie das herausstechende Merkmal der Clevo-Barebones – und ist es auch zum Jahreswechsel 2014/2015 noch nicht. Dennoch kann Clevo attestiert werden, dass durchaus Fortschritte gegenüber den vorherigen Generationen gemacht wurden. Im normalen Windows-Betrieb agiert die Lüftersteuerung nun deutlich stoischer als noch bei den letzten Geräten. Ab und an dreht der Lüfter zwar auch im normalen Desktop-Betrieb noch hoch, das ist nun aber wesentlich seltener der Fall als noch bei den letzten Generationen. Erst unter Volllast beschleunigt der Lüfter ordentlich und bleibt denn mit 50,8 db(A) nicht mehr sonderlich leise. Es gibt zwar im 17-Zoll-Segment deutlich lautere Vertreter wie beispielsweise das Aorus X7 Pro, das ASUS ROG G751 zeigt anders herum aber, dass es auch deutlich leiser geht.

bench temp oberseite

Erfreulich ist aber, dass Clevo die Temperaturen gut im Griff hat. CPU und GPU bewegen sich zu jedem Zeitpunkt in einem unbedenklichen Rahmen. Throtteling kann auf diese Weise verhindert werden. Ähnliches gilt auch für die Oberflächen-Temperaturen. Zu warm wird das P705 weder auf der Ober- noch auf der Unterseite, kann also auch als klassischer Laptop genutzt werden, wenn denn das Gewicht kein Problem ist.

 

Mobil, wenn auch mit Einschränkungen

Rückblickend hat sich die Akkulaufzeit bei aktuellen Gaming-Notebooks in der Tat ordentlich verbessert. Früher war nicht daran zu denken, einen Gaming-optimierten portablen Rechner auch nur ein paar Meter zu bewegen, heute sieht das schon deutlich besser aus, was nicht nur an den immer mobileren Formfaktoren liegt – unser Schenker Technologies XMG P705 ist für ein 17-Zoll-Notebook durchaus noch als handlich zu bezeichnen (von der reinen Diagonale einmal abgesehen). Auch mit der Akkulaufzeit wird es immer besser. So hält unser Testkandidat im leerlauf-ähnlichen Betrieb mehr als drei Stunden durch, während es im Last-Test von Battery Eater noch mehr als eineinhalb Stunden sind. Das sind zwar, verglichen mit Ultrabooks, wahrlich keine Fabelwerte, es ist aber problemlos möglich auch einmal kürzere Ausflüge mit dem XMG P705 zu machen.

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

503 XX


75 XX
313 XX


77 XX
313 XX


121 XX
301 XX


58 XX
283 XX


156 XX
281 XX


90 XX
270 XX


54 XX
270 XX


78 XX
265 XX


146 XX
262 XX


88 XX
257 XX


123 XX
247 XX


90 XX
242 XX


120 XX
235 XX


100 XX
234 XX


123 XX
227 XX


121 XX
210 XX


64 XX
207 XX


110 XX
201 XX


119 XX
198 XX


85 XX
196 XX


80 XX
195 XX


66 XX
184 XX


75 XX
176 XX


88 XX
168 XX


87 XX
161 XX


76 XX
145 XX


45 XX
144 XX


65 XX
138 XX


47 XX
115 XX


38 XX
114 XX


83 XX
Minuten
Mehr ist besser

Untermauert wird dieser Anspruch von unseren Messungen zum Stromverbrauch. Im Leerlauf konsumiert das P705 rund 22,5 Watt, während es unter maximaler Last 197 Watt sind.

 


 

Rundum überzeugend

schenker p705-7
Schenker P705

Clevo verbaut im Schenker Technologies XMG P705 Pro ein mattes TN-Panel, das mit der FullHD-Auflösung daherkommt – alternativ gibt wird es auch eine Version mit der immer beliebter werdenden 4K-Auflösung geben, aufgrund diverser Skalierungsprobleme und der Gaming-Leistung mit der sehr hohen Auflösung bevorzugen wir aktuell aber die FullHD-Auflösung (1920x1080). Es wird auch auf diesem Wege genügend Platz auf dem Desktop und eine ausreichend scharfe Darstellung geboten. Dass die GeForce GTX 980M darüber hinaus mit der Pixelfülle keine Probleme hat, zeigen unseres Benchmarks.

bench display

Aber auch darüber hinaus kann das Display. Mit einer maximalen Helligkeit von 351 cd/m2 und einer gemittelten maximalen Helligkeit von 332 cd/m2 werden zu jedem Zeitpunkt mehr als genügend hohe Reserven geboten, um auch in helleren Umgebungen problemlos zurecht zu kommen. Unterstützend wirkt dabei das sehr gute Kontrastverhältnis von 1173:1. Abgerundet wird der sehr gute Auftritt des Displays von einer Homogenität von 85,19 Prozent.

 

Fazit

Bereits der kleine Bruder des Schenker Technologies XMG P705, das XMG P505 konnte überzeugen. Clevo hat mit der aktuellen Barebone-Generation einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht und bietet hochwertig verarbeitete und zeitgemäß designte Notebook-Behausungen, die zu gefallen wissen. Gerade die schlanke Bauhöhe sorgt dafür, dass XMG P705 deutlich mobiler als die meisten seiner Konkurrenten wirkt. Gleichzeitig werden alle aktuell wichtigen Schnittstellen integriert, auch wenn deren Anordnung nicht immer optimal ist. Die Eingabegeräte können ebenfalls gefallen. Das beleuchtete Chiclet-Keyboard besitzt nicht nur ein gutes Tippverhalten, sondern endlich auch wieder ein Standard-Layout, sodass sich Umsteiger schnell eingewöhnen. Das Touchpad ist ausreichend groß dimensioniert und bietet gute Gleiteigenschaften.

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Allerdings erkauft sich Clevo das flache Gehäuse durch mehrere Einschränkungen. So wird auf ein optisches Laufwerk verzichtet, was für ein 17-Zoll-Gerät untypisch, in der heutigen Zeit aber auch kein echter Nachteil mehr ist. Deutlich störender wird da für viele Nutzer schon sein, dass der Akku nun nicht mehr so einfach getauscht werden kann. Schenker empfiehlt, einen Austausch nur durch einen der eigenen Service-Techniker vornehmen zu lassen. Ebenso können CPU und GPU im Nachhinein nicht mehr getauscht werden.

Wenig überraschend ist es, dass das Schenker Technologies XMG P705 hinsichtlich seiner Leistung auf der ganzen Linie überzeugen kann. Die verbaute GeForce GTX 980M ist aktuell die Speerspitze im mobilen Gaming-Segment und zaubert alle aktuellen Titel flüssig auf den Bildschirm – gleichzeitig wird darüber hinaus noch ein ordentlicher Puffer für zukünftige Games geboten. Dank einer flotten CPU in Form des Intel Core i7-4710HQ und einer mit 512 GB groß dimensionierten SSD kann unsere Testkonfiguration aber auch mit einer erstklassigen Systemleistung überzeugen.

Die Kühlung bekommt entsprechend einiges zu tun und geht mit der anfallenden Abwärme besser um, als es noch bei den letzten Generationen der Fall war. Insbesondere die nicht mehr ganz so nervöse Lüftersteuerung kann gefallen, denn endlich sind die Schenker Gaming-Notebooks im normalen Desktop-Betrieb weitestgehend ruhig gestellt. Unter Volllast wird der 17-Zöller dann aber doch ordentlich laut. Dass es leiser geht, hat erst vor kurzem ASUS mit dem G751 gezeigt, das ist aber auch wesentlich dicker.

Die Akkulaufzeit liegt im aktuell üblichen Bereich für Gaming-Notebooks – was nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss. Wirklich mobil ist der 17-Zöller damit nicht, den ein oder anderen Ausflug auf die Terrasse macht das XMG P705 Pro aber problemlos mit.

Abgerundet wird das überzeugende Gaming-Notebook von einem hellen und kontrastreichen TN-Display, das mit sehr guten Messwerten, großen Blickwinkeln und nicht zuletzt einer angenehmen Farbwiedergabe aufwarten kann.

Alles in allem ist das Schenker Technologies XMG P705 Pro ein erstklassiges Gaming-Notebook, das geschickt ein flaches Gehäuse mit der maximalen Leistung verbindet, dabei aber nicht auf den ein oder anderen Kompromiss verzichtet.

 


Schenker Technologies XMG P705 Pro
Hardware
Prozessor: Intel Core i7-4710Q
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Grundtakt: 2,5 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,5 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR3
Grafikkarte

NVIDIA GeForce GTX 980M

Grafikkarte - Grafikspeicher 4 GB
Festplatte/SSD

512 GB +  1TB

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD + 5400 rpm

Optisches Laufwerk -
Monitor 
 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1.920 x 1.080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Display - Touch: nein
Eingabegeräte 
 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 104
Tastatur - Numblock: ja 
Touchpad - Abmessungen: 105x64 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort 2
Thunderbolt: -
VGA: -
USB 2.0:

1

USB 3.0 3
Firewire -
eSATA: 1 (shared)
Audio: 3x 3,5 mm
Gehäuse 
 
Akku: 60 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Abmessungen: 417 x 287 x 30 mm
Gewicht 3,2 kg
Preis und Garantie 
 
Preis: ca. 2.300 Euro
Garantie: 24 Monate

Systemleistung

Cinebench 11

CPU

7.58 XX


7.44 XX


7.39 XX


7.19 XX


7.17 XX


7.15 XX


7.15 XX


7.02 XX


6.98 XX


6.97 XX


6.96 XX


6.95 XX


6.95 XX


6.9 XX


6.85 XX


6.85 XX


6.79 XX


6.78 XX


6.58 XX


6.56 XX


6.4 XX


5.8 XX


5.23 XX


3.37 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

PC Mark 8

Creative

5340 XX


5266 XX


5244 XX


5061 XX


5043 XX


4993 XX


4983 XX


4717 XX


4698 XX


4649 XX


4410 XX


4313 XX


4262 XX


4246 XX


4231 XX


4200 XX


4103 XX


3741 XX


3686 XX


3675 XX


3472 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

PC Mark 8

Home

4905 XX


4886 XX


4884 XX


4679 XX


4339 XX


4216 XX


4084 XX


3997 XX


3814 XX


3808 XX


3657 XX


3571 XX


3500 XX


3450 XX


3278 XX


3269 XX


3200 XX


3115 XX


3101 XX


3027 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Massenspeicher

Datenrate

1356.7 XX


1280.0 XX


1024.9 XX


1024.1 XX


1019.63 XX


999.38 XX


930.88 XX


928.45 XX


911.93 XX


898.45 XX


534.7 XX


530.86 XX


528.55 XX


527.0 XX


521.0 XX


520.06 XX


517.14 XX


515.75 XX


511.11 XX


509.23 XX


506.0 XX


504.79 XX


498.35 XX


496.6 XX


484.0 XX


482.6 XX


86.55 XX


80.00 XX


74.74 XX


53.74 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

Massenspeicher

Zugriff

0.14 XX


0.17 XX


0.18 XX


0.18 XX


0.19 XX


0.2 XX


0.21 XX


0.22 XX


0.22 XX


0.22 XX


0.23 XX


0.23 XX


0.23 XX


0.26 XX


0.26 XX


0.27 XX


0.27 XX


0.35 XX


0.35 XX


0.45 XX


0.51 XX


0.71 XX


13.61 XX


17.0 XX


17.75 XX


18.0 XX


ms
Weniger ist besser

 

Display

Helligkeit

cd/m2
Mehr ist besser

Kontrast

1354 XX


1352 XX


1298 XX


1233 XX


1217 XX


1206 XX


1173 XX


1168 XX


1130 XX


1104 XX


1071 XX


1065 XX


1053 XX


1016 XX


1009 XX


939 XX


868 XX


807 XX


784 XX


783 XX


732 XX


729 XX


573 XX


528 XX


313 XX


Wert:1
Mehr ist besser

bench display

Lautstärke und Temperaturen

Temperaturen

CPU/GPU

71 XX


94 XX
78 XX


96 XX
78 XX


75 XX
78 XX


92 XX
80 XX


90 XX
81 XX


92 XX
81 XX


89 XX
82 XX


95 XX
82 XX


76 XX
83 XX


96 XX
83 XX


80 XX
84 XX


89 XX
84 XX


89 XX
86 XX


91 XX
86 XX


89 XX
86 XX


96 XX
86 XX


82 XX
87 XX


91 XX
87 XX


91 XX
88 XX


89 XX
88 XX


81 XX
88 XX


96 XX
89 XX


76 XX
89 XX


89 XX
91 XX


86 XX
92 XX


83 XX
93 XX


91 XX
94 XX


96 XX
94 XX


90 XX
Grad Celsius
Weniger ist besser

Lautstärke

Idle/Load

42.0 XX


34.2 XX
42.1 XX


31.8 XX
42.3 XX


34.7 XX
44.2 XX


35.1 XX
44.9 XX


33.8 XX
45.1 XX


32.1 XX
45.7 XX


33.6 XX
47.2 XX


32.4 XX
47.6 XX


33.9 XX
47.7 XX


32.7 XX
47.9 XX


35.1 XX
48.2 XX


35.1 XX
48.3 XX


33.1 XX
48.4 XX


34.0 XX
48.5 XX


33.2 XX
48.5 XX


35.8 XX
48.9 XX


36.1 XX
49.2 XX


34.7 XX
49.8 XX


35.6 XX
49.9 XX


34.9 XX
50.5 XX


34.1 XX
50.8 XX


33.9 XX
51.0 XX


32.9 XX
51.7 XX


32.4 XX
51.8 XX


33.1 XX
52.1 XX


36.2 XX
52.3 XX


34.3 XX
53.2 XX


39.3 XX
53.2 XX


33.8 XX
53.2 XX


32.5 XX
56.9 XX


31.7 XX
dB(A)
Weniger ist besser

bench temp oberseite

bench temp unterseite

Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

503 XX


75 XX
313 XX


77 XX
313 XX


121 XX
301 XX


58 XX
283 XX


156 XX
281 XX


90 XX
270 XX


54 XX
270 XX


78 XX
265 XX


146 XX
262 XX


88 XX
257 XX


123 XX
247 XX


90 XX
242 XX


120 XX
235 XX


100 XX
234 XX


123 XX
227 XX


121 XX
210 XX


64 XX
207 XX


110 XX
201 XX


119 XX
198 XX


85 XX
196 XX


80 XX
195 XX


66 XX
184 XX


75 XX
176 XX


88 XX
168 XX


87 XX
161 XX


76 XX
145 XX


45 XX
144 XX


65 XX
138 XX


47 XX
115 XX


38 XX
114 XX


83 XX
Minuten
Mehr ist besser

Akkulaufzeit

PC Mark 8 - Home/Creative

224 XX


214 XX
192 XX


187 XX
191 XX


186 XX
190 XX


164 XX
186 XX


151 XX
172 XX


161 XX
158 XX


146 XX
153 XX


151 XX
141 XX


123 XX
140 XX


129 XX
134 XX


137 XX
133 XX


132 XX
127 XX


143 XX
126 XX


130 XX
124 XX


135 XX
123 XX


126 XX
121 XX


122 XX
120 XX


123 XX
117 XX


114 XX
117 XX


134 XX
111 XX


134 XX
109 XX


155 XX
107 XX


95 XX
106 XX


111 XX
101 XX


102 XX
97 XX


104 XX
92 XX


114 XX
90 XX


91 XX
66 XX


66 XX
Minuten
Mehr ist besser

Stromverbrauch

Idle/Load

75.4 XX


27.0 XX
94.0 XX


9.3 XX
110.0 XX


19.6 XX
110.6 XX


18.4 XX
114.4 XX


19.2 XX
119.0 XX


17.4 XX
121.3 XX


15.0 XX
123.5 XX


19.6 XX
123.8 XX


17.8 XX
123.8 XX


18.6 XX
126.7 XX


14.9 XX
130.1 XX


22.1 XX
134.6 XX


16.5 XX
138.4 XX


22.4 XX
148.7 XX


22.9 XX
150.6 XX


22.4 XX
157.8 XX


19.6 XX
160.1 XX


37.1 XX
165.7 XX


14.8 XX
167.1 XX


16.9 XX
186.3 XX


20.2 XX
197.0 XX


22.5 XX
200.0 XX


20.7 XX
214.3 XX


21.6 XX
216.0 XX


24.0 XX
216.3 XX


29.0 XX
217.3 XX


18.2 XX
280.3 XX


34.6 XX
290.1 XX


75.5 XX
333.3 XX


45.4 XX
339.4 XX


47.6 XX
Watt
Weniger ist besser


Gamingleistung

3D Mark - Cloud Gate

maximal

23449 XX


23388 XX


22793 XX


21854 XX


21055 XX


20476 XX


20304 XX


18090 XX


17950 XX


16956 XX


16469 XX


16236 XX


14829 XX


14803 XX


14260 XX


13526 XX


13503 XX


12906 XX


12638 XX


12551 XX


12324 XX


12071 XX


11201 XX


10315 XX


9795 XX


9392 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Fire Strike

maximal

10388 XX


8764 XX


8373 XX


8339 XX


7952 XX


6503 XX


5367 XX


4899 XX


4306 XX


4210 XX


3770 XX


3738 XX


3697 XX


3579 XX


3454 XX


2726 XX


2556 XX


2465 XX


2345 XX


2331 XX


2303 XX


2189 XX


1994 XX


1836 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Ice Storm

maximal

146660 XX


146209 XX


138618 XX


133812 XX


127183 XX


124774 XX


116662 XX


115484 XX


113216 XX


111764 XX


107774 XX


105863 XX


103930 XX


103554 XX


102317 XX


102076 XX


97034 XX


94082 XX


93069 XX


89087 XX


86215 XX


79993 XX


76676 XX


64163 XX


62938 XX


45870 XX


15001 XX


14636 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

219.8 XX


155.7 XX


151.1 XX


113.9 XX


64.6 XX


in fps
Mehr ist besser
 

 

 

Metro 2033

1280 x 720 - High Settings - MSAA 4x - AF 4x

142.33 XX


129.0 XX


128.33 XX


128.12 XX


122.0 XX


120.81 XX


107.67 XX


103.85 XX


87.34 XX


82.26 XX


73.53 XX


72.33 XX


71.5 XX


70.85 XX


70.00 XX


68.21 XX


62.33 XX


59.17 XX


57.99 XX


46.96 XX


46.33 XX


44.9 XX


42.6 XX


42.4 XX


34.3 XX


29.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

Metro 2033

native Auflösung - High Settings - MSAA 4x - AF 4x

113.77 XX


98.36 XX


95.24 XX


86.67 XX


83.33 XX


81.24 XX


65.00 XX


53.33 XX


52.88 XX


45.6 XX


40.33 XX


39.28 XX


38.67 XX


38.00 XX


34.07 XX


33.13 XX


27.00 XX


27.00 XX


25.43 XX


24.31 XX


23.60 XX


23.43 XX


23.33 XX


23.30 XX


19.67 XX


11.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

  

Bioshock Infinite

1280x720 - High Settings

226.17 XX


222.58 XX


210.86 XX


177.1 XX


155.02 XX


152.87 XX


152.42 XX


136.37 XX


132.56 XX


122.05 XX


121.81 XX


120.33 XX


117.99 XX


116.68 XX


102.0 XX


100.5 XX


97.88 XX


97.39 XX


93.76 XX


78.42 XX


72.31 XX


69.05 XX


68.5 XX


67.36 XX


67.19 XX


65.55 XX


61.56 XX


60.47 XX


frames per second
Mehr ist besser

Bioshock Infinite

native Auflösung - High Settings

183.85 XX


168.57 XX


160.51 XX


123.74 XX


106.31 XX


101.65 XX


87.9 XX


87.78 XX


82.40 XX


82.33 XX


60.52 XX


54.9 XX


54.55 XX


52.49 XX


52.45 XX


50.71 XX


46.77 XX


46.66 XX


40.33 XX


38.97 XX


37.03 XX


36.5 XX


35.77 XX


33.43 XX


32.04 XX


0.0 XX


0.0 XX


frames per second
Mehr ist besser

 

GRID 2

1280x720 - High Settings

203.36 XX


181.91 XX


153.9 XX


152.6 XX


152.05 XX


147.18 XX


137.96 XX


128.91 XX


120.12 XX


117.0 XX


113.78 XX


110.62 XX


109.89 XX


106.97 XX


104.7 XX


103.9 XX


100.62 XX


99.37 XX


94.86 XX


93.54 XX


91.37 XX


87.98 XX


86.76 XX


73.68 XX


71.05 XX


62.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

GRID 2

native Auflösung - High Settings

184.81 XX


165.72 XX


141.07 XX


137.14 XX


132.92 XX


132 XX


122.6 XX


113.74 XX


111.53 XX