Seite 4: Die Eingabegeräte

 

Auch wenn es sich beim Vaio Duo zumindest auf den ersten Blick um ein Tablet handelt, ganz normale Eingabegeräte sind neben einem kapazitiven Touchscreen auch vorhanden.

Sony Vaio Duo

Das Haupt-Eingabegerät ist ohne Frage der 11 Zoll durchmessende Touchscreen. Dieser konnte in unseren Versuchen mit einer erstklassigen Leistung aufwarten und ließ sich sehr angenehm bedienen. In Kombination mit Windows 8 wird auf diese Weise eine flüssige und intuitive Bedienung geboten. Auch wenn Microsoft in seinem neuen Betriebssystem eine ordentliche On-Screen-Tastatur integriert hat, so ist diese doch nicht für mehr als das Tippen einer kurzen Mail wirklich zu gebrauchen – kein Problem, denn das Vaio Duo bietet auch eine echte Tastatur.

Wird das Display verschoben, kommt die Tastatur zum Vorschein. Wie bereits erwähnt, kann nicht das gesamte Case von der Tastatur genutzt werden, sondern nur etwas mehr als die Hälfte. Das führt dazu, dass Sony bei der Tastatur, die im Chiclet-Layout ausgeführt wurde, einige Kompromisse eingehen musste.

So besitzen die Tasten gerade einmal Abmessungen von 13x11 mm bei einem Tastenabstand von 5 mm. Der Druckpunkt fällt ordentlich aus, dafür ist der Hub aber recht kurz. Gerade anfänglich bedarf es also einiges an Eingewöhnungszeit und eine gewisse Frustrationstoleranz, danach läuft das Tippen aber recht gut und ohne Frage besser als auf einer Touch-Tastatur. Um wirklich lange Texte zu tippen, würden wir zwar jederzeit eine normale Notebook-Tastatur bevorzugen, einer mittellange Passage steht so aber nichts im Wege.

Sony Vaio Duo

Sehr praktisch: Sony spendiert seinem Keyboard eine Hintergrundbeleuchtung, was das Arbeiten in dunklen Umgebungen extrem vereinfacht und zu einem festen Standard der Ultrabook-Spezifikationen werden sollte, wenn es nach uns ginge.

Sony Vaio Duo

Für ein Touchpad war aufgrund der Display-Konstruktion kein Platz mehr. Stattdessen hat sich Sony dazu entschlossen, einen Touchstick einzubauen. Anders als der Trackpoint der guten alten Thinkpads wird der Mauszeiger hier nur durch ein Wischen über den Punkt ausgeführt. Das ist natürlich weniger verschleißanfällig, lässt sich in der Praxis aber recht ungewohnt bedienen. Wie auch bei der Tastatur gilt erneut: Es bedarf einiger Eingewöhnungszeit, bis das Handling wirklich problemlos über die Bühne geht. Insbesondere den Mausklick sollte man besser nicht mit dem Point ausführen, da der Zeiger nur allzu gerne verspringt.

Auch die Maustasten fallen eher gewöhnungsbedürftig aus, denn sie sind im Rahmen der Tastatur untergebracht und sitzen damit nicht nur an ungewohnter Stelle, sondern fallen auch sehr schmal aus.

Sony Vaio Duo

Auch klassische Bedienelemente eines Tablets dürfen nicht fehlen, schließlich soll nicht immer die Tastatur genutzt werden. Entsprechend befinden sich auf der Rückseite des Vaio Duo vier Tasten. Mit zweien lässt sich die Lautstärke ändern, mit einer lässt sich das automatische Drehen des Displays verhindern und mit der letzten lässt sich Sonys Assist-Software aufrufen.

Der beiliegende Stylus wird aktiv betrieben, braucht also eine Batterie und kann leider nicht im Gehäuse verstaut werden, was sicherlich das ein oder andere Mal zu einer verzweifelten Suche nach dem Stift führen wird. In der Praxis kann der Stift mit einer sehr hohen Präzision aufwarten. Es gibt mehrere Druckstufen, allerdings gibt Sony nicht an, wie genau der Stylus in dieser Disziplin arbeitet.

Sony Vaio Duo