Seite 2: Das Gehäuse + Tablet-Nutzung (1)

 

Sony ist nicht der einzige Ultrabook-Anbieter, der auf ein Slider-Konzept setzt, auch Toshiba nutzt bei seinem Satellite U920-Ultrabook eine entsprechende Mechanik, im Detail gibt es zwischen den beiden Konkurrenten aber doch Unterschiede – leider gibt es bislang noch keine Testmuster des Toshiba U920.

Sony Vaio Duo

Liegt das Vaio Duo im Grundzustand auf dem Schreibtisch, man könnte meinen, ein etwas größeres und dickeres Tablet vor sich zu haben, und nicht ein Ultrabook mit einer vollwertigen x86-Architektur, zahlreichen Anschlüssen und sogar einer Tastatur. Das Design ist den Vaio-Designern wieder einmal erstklassig gelungen, das Gerät wirkt wie aus einem Guss. Die etwas überstehenden Seitenteile erfüllen gerade in der Tablet-Nutzung ihren Zweck, ermöglichen sie doch eine wesentlich bessere Handhabung des 11-Zöllers. Es fällt aber auch jetzt schon auf, dass das Vaio Duo einen recht breiten Rand um das Display besitzt. Hier kann allerdings in beide Richtungen argumentiert werden. Rein optisch würde sich sicherlich ein schmaler Rand besser machen, vom Handling her ist es unseres Erachtens aber nicht ganz verkehrt, etwas „Fleisch“ zu haben, um das Tablet auch einmal anzufassen.

Sony Vaio Duo

Aber das Vaio Duo kann auch ganz anders. Wird an der Oberseite des Displays leicht gezogen, gleitet es sanft über die Tastatur und stellt sich im gleichen Zuge leicht auf. Dabei fährt der Monitor aber nicht vollständig hinter das Gehäuse, sondern bleibt in etwa auf halber Tiefe stehen. Das hat natürlich auch eine Auswirkung auf das Tastaturlayout, dazu später mehr.