Test: 13" MacBook Pro mit Retina-Display

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mbpr-logoIm Juni dieses Jahres präsentierte Apple das 15" MacBook Pro mit Retina-Display (Hardwareluxx-Artikel) und machte damit den ersten Schritt für hochauflösende Displays auf dem Desktop. Ein teures Display lässt sich in einem High-End-Notebook nicht nur aus Gründen des Stromverbrauchs besser verbauen, sondern auch preislich besser aufstellen. Schon damals war klar, Apple wird solche hochauflösenden Displays nach und nach von oben herab in seinen Produkten einführen, der nächste Schritt war demnach das 13" MacBook Pro. Allerdings muss Apple für das Retina-Display im MacBook Pro einige Kompromisse eingehen, die aber vermutlich auch auf das neue Gehäuse zurückzuführen sind. Wir haben uns das kleinere Retina-Modell einmal etwas genauer angeschaut.

Warum Apple das Retina-Display bei den großen und teuren MacBook Pros zuerst einführt, lässt sich nicht zuletzt durch den hohen Preis erklären. Das 15" MacBook Pro mit Retina-Display startet ab 2279 Euro und ist somit nicht nur durch die Größe und das Gewicht eine Hürde für potenzielle Käufer. Mit 1749 Euro ist das 13" MacBook Pro mit Retina-Display auch nichts für Sparfüchse, stellt aber sowohl preislich wie auch für den mobilen Bereich eine sinnvolle Alternative dar.

Zunächst einmal schauen wir uns das neue 13" MacBook Pro mit Retina-Display einmal im Vergleich zum größeren Bruder sowie zum "einfachen" 13" MacBook Pro an.

  13" MacBook Pro mit Retina-Display 15" MacBook Pro mit Retina-Display 13" MacBook Pro
Preis ab 1749 Euro ab 2279 Euro ab 1249 Euro
Prozessoren Intel Core i5 mit 2,5 GHz oder Core i7 mit 2,9 GHz Intel Core i7 2,3 bis 2,7 GHz Intel Core i5 mit 2,5 oder Core i7 mit 2,9 GHz
RAM 8 GB 8 oder 16 GB 4 oder 8 GB
SSD-Speicher 128, 256, 512 oder 768 GB 256, 512 oder 768 GB 500 oder 750 GB HDD oder 128 bis 512 GB SSD
Grafikkarte Intel HD Graphics 4000 mit 768 MB  Intel HD Graphics 4000 plus NVIDIA GeForce GT 650M Intel HD Graphics 4000 mit 768 MB
Display 13,3" IPS-Panel mit 2560x1600 Pixel bei 227 ppi 15,4" IPS-Panel mit 2880x1800 Pixel bei 220 ppi 13,3" TN-Panel mit 1280x800 Pixel bei 110 ppi
Abmessungen 31,4 x 21,9 x 1,9 cm  35,89 x 24,71 x 1,8 cm 32,5 x 22,7 x 2,41 cm
Gewicht 1,62 kg 2,02 Kg 2,06 kg
Anschlüsse MagSafe 2, 2x Thunderbolt, 2x USB 3.0, Kopfhörer, SDXC-Kartenleser, HDMI MagSafe 2, 2x Thunderbolt, 2x USB 3.0, Kopfhörer, SDXC-Kartenleser, HDMI  MagSafe, Ethernet, FireWire, Thunderbolt, 2x USB 3.0, SDXC-Kartenleser, Audio Ein- und Ausgang
Kommunikation 802.11n WiFi, Bluetooth 4.0 802.11n WiFi, Bluetooth 4.0 802.11n WiFi, Bluetooth 4.0, Gigabit-Ethernet
Akkulaufzeit bis zu 7 Stunden  bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden
Akkukapazität 74 Wattstunden 95 Wattstunden 63,5 Wattstunden

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display
 


Gehäuse und Anschlüsse:

Mit 13,4 x 21,9 cm ist das 13" MacBook Pro mit Retina-Display nur geringfügig kleiner als das Non-Retina-Modell, dafür aber mit 1,9 cm deutlich dünner (gegenüber 2,41 cm). Für die Mobilität wichtig ist auch das Gewicht, das von 2,06 auf 1,62 kg reduziert werden konnte. Nimmt man nun noch das 13" MacBook Air im Vergleich hinzu, ist dieses mit 1,7 cm nur noch 2 mm dünner und mit 1,35 kg auch nur noch 300 g leichter. Das 15" MacBook Pro mit Retina-Display ist sogar noch dünner als der kleinere Bruder, aber natürlich aufgrund des Displays etwas größer. Beim Gewicht geben sich das 15" MacBook Pro mit Retina-Display und das 13" MacBook Pro nichts.

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display im Vergleich zu einem 13" MacBook Air

Vermutlich aufgrund der maximalen Verlustleistung verzichtet Apple in der Standard-Konfiguration auf den Einsatz eines echten Quad-Cores im 13" MacBook Pro mit Retina-Display. Der Dual-Core Intel Core i5 arbeitet mit 2,5 GHz. Für einen Aufpreis von 200 Euro ist aber auch ein Dual-Core Core i7 mit 2,9 GHz zu haben. Egal für welches Modell man sich entscheidet, bei 8 GB Arbeitsspeicher ist für das 13" MacBook Pro mit Retina-Display Schluss. Die Wahl beim SSD-Speicher ist zwischen Kapazitäten von 128, 256, 512 und 768 GB möglich. Die Aufpreise sind mit 300 Euro (für 256 GB), 800 Euro (für 512 GB) und 1300 Euro (für 768 GB) allerdings ordentlich.

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display

Keinen Unterschied zwischen dem 13" und 15" MacBook Pro mit Retina-Display macht Apple bei den Anschlüssen. Linksseitig geboten werden MagSafe, 2x Thunderbolt, 1x USB 3.0 sowie ein analoger Kopfhörer-Anschluss. Rechts neben diesem sind die Öffnungen für das Stereo-Mikrofon zu sehen.

Aufgrund des dünneres Gehäuses fallen Anschlüsse wie RJ45 für das Ethernet und FireWire weg. Dies hat natürlich wieder einmal für einen Aufschrei gesorgt, dem Apple aber zumindest teilweise mit einem recht günstigen Thunderbolt auf Ethernet Adapter (29 Euro im Apple Store) gegensteuern kann. Der Wegfall des optischen Laufwerks wird ebenso kritisch beäugt, doch auch hier hat Apple mit dem MacBook Air der ersten Generation bereits Erfahrungen gesammelt und bietet ein USB-SuperDrive für 79 Euro an. Ein weiterer Punkt ist der MagSafe-2-Anschluss, der im Vergleich zum alten (und bei den anderen MacBooks noch immer aktuellen MagSafe) in der Höhe um 1,5 mm reduziert wurde.

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display

Auf der rechten Seite ist durch den Wegfall des optischen Laufwerks nun Platz für 1x HDMI, 1x USB 3.0 und ein SDHX-Speicherkartenslot. Schon beim 15" MacBook Pro mit Retina-Display haben wir die Kompromisse angesprochen, die Apple eingehen musste. Das Display misst nur noch 4 mm, lässt somit also nur noch 1,5 cm für das Gehäuse samt Hardware. Ein RJ45-Port benötigt auf einem Logicboard eine Bauhöhe von 1,452 cm, es sind also vor allem technische Gründe, die Apple an der Realisierung eines solchen Anschlusses im MacBook Pro mit Retina-Display hindern.

Netzwerk-Performance

Wer sich über die Leistung von Thunderbolt Sorgen macht, den können wir beruhigen. Der Thunderbolt-Ethernet-Adapter lieferte im Praxistest 115,4 MB pro Sekunde, was nahe im theoretischen Maximum einer Gigabit-Verbindung liegt. Die Praxiswerte sind also durchaus zufriedenstellend, was uns aber nicht so gefallen hat, ist die technische Umsetzung. Der Adapter samt Anschluss hat eine Gesamtlänge von 13,3 cm. Dieser lange Stecker muss also erst einmal seinen Platz neben dem MacBook Pro finden und ist alles andere als praktisch.


Retina-Display:

Der Produktname verrät es bereits - das neue 13" MacBook Pro verfügt über ein Retina-Display, so die im Marketing von Apple verwendete Bezeichnung eines hochaufgelösten Displays, wie wir es bereits vom iPhone und iPad kannten. Das Display des 13" MacBook Pro mit Retina-Display besitzt eine physikalische Auflösung von 2560x1600 Pixel bei einer Pixeldichte von 227 ppi. Zum Vergleich: Das 15" MacBook Pro mit Retina-Display erreicht 2880x1800 Pixel bei 220 ppi.

Retina-Display
Vergleich Non-Retina- vs. Retina-Icon (Bild: Anandtech)

Von einem hoch aufgelösten Display profitieren nicht nur (darauf angepasste) Fotos, sondern vor allem geschriebener Text. Vergleicht man beispielsweise ein Icon, wird der Unterschied mehr als deutlich. Am besten zu erkennen ist die doppelte Pixeldichte aber einmal mehr bei geschriebenem Text. Auch hier stellt sich der Eindruck von gedruckten Text ein und nicht einer LCD-Darstellung. Mit dem neuen Retina-Display im MacBook Pro wechselt Apple auch die Display-Technologie: vom klassischen TN-Panel hin zur IPS-Technologie. Das Ergebnis ist ein deutlich besserer Blickwinkel von den Seiten sowie oben und unten. Auch die Farbdarstellung sowie die Schwarz-Weiß-Werte sollen verbessert worden sein. Weiterhin verzichtet Apple auf die Glasscheibe vorm Display, so dass auch die Reflexionen deutlich minimiert wurden.

Die Auflösung des Displays von maximal 2560x1600 Pixel entspricht aber nicht der tatsächlich von OS X dargestellten Auflösung. Dazu bietet OS X in den Einstellungen die entsprechenden Optionen:

Retina-Einstellungen

Hier hat der Nutzer die Wahl zwischen folgenden Einstellungen:

- Darstellung wie 1024x640 Pixel
- Darstellung wie 1280x800 Pixel
- Darstellung wie 1440x900 Pixel
- Darstellung wie 1680x1050 Pixel

Je nachdem welche Darstellungsgröße der Nutzer wünscht, kann zwischen diesen vier Einstellungen gewählt werden.

Retina-Display und Performance:

Das 15" MacBook Pro mit Retina-Display hatte bei voller Auflösung und unter Verwendung der integrierten GPU (Intel HD Graphics 4000) zu kämpfen. Die 60 FPS können gerade beim Scrollen einbrechen, im schlimmsten Fall gar unter 20 pro Sekunde. Dies besserte sich erst mit dem Release von OS X 10.8.1 etwas. Wurde die zusätzlich verbaute NVIDIA GeForce GT 650M verwendet, traten die Probleme nicht mehr derart häufig auf. Allerdings litt dann die Akkulaufzeit deutlich.

Dem 13" MacBook Pro mit Retina-Display wurde diese Möglichkeit komplett genommen, denn hier steht nur die integrierte GPU zur Verfügung. Auch unter OS X 10.8.2 bleibt bei den Hacklern, wenn viele Programme geöffnet sind. Am auffälligsten ist weiterhin Safari, dessen CPU-Prozess schon einmal einen Thread der Dual-Core-CPU voll auslasten kann. Apple geht mit den 5 bzw. 4 Megapixel der Retina-Displays an die Grenzen des Machbaren. Erst mit den Ivy-Bridge-Nachfolgern "Haswell" und "Broadwell" wird sich Intel darauf eingestellt haben und sicherlich werden wir dann auch auf anderen Systemen eine Unterstützung für derartige Auflösungen sehen.

Aufgrund der fehlenden disktreten GPU müssen wir dem 13" MacBook Pro mit Retina-Display die Spieletauglichkeit absprechen. Selbst bei 1680x1050 liefen Spiele wie Half-Life 2 mit weniger als 30 FPS. Die native Auflösung von 2560x1600 bei angepassten Spielen wie Diablo 3 oder World of Warcraft (beides mit dem nativen OS-X-Client) war ebenso unspielbar. Die Intel HD Graphics 4000 ist der limitierende Faktor an dieser Stelle.

Kommen wir auf den folgenden Seiten aber zu den Benchmarks.


Geekbench:

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Xbench:

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Cinebench R10:

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Cinebench R11:

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Aja System Test:

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Quickbench:

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Quickbench-Ergebnis des 13" MacBook Pro mit Retina-Display


USB-Datenübertragung:

Für die Messung der USB-Datenübertragung verwendeten wir den ADATA Nobility N005 Pro mit 64 GB und USB-3.0-Schnittstelle (Hardwareluxx-Artikel).

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Thunderbolt-Datenübertragung:

Für die Messungen der Thunderbolt-Datenübertragung verwendeten wir die Elgato Thunderbolt SSD (Hardwareluxx-Artikel).

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Akkulaufzeit:

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Mit dem 74 Wattstunden großen Akku erreichten wir für das 13" MacBook Pro mit Retina-Display beim wenig belastenden Surfen im Web eine Akkulaufzeit von 6 Stunden und 42 Minuten. Dies sind rund 45 Minuten weniger als das 15" MacBook Pro mit Retina-Display, dessen Akku allerdings auch deutlich größer ist. Mit 5 Stunden und 27 Minuten lässt sich auch bei aufwendigeren Arbeiten leben. Unter Last erreicht das 13" MacBook Pro mit Retina-Display eine Laufzeit von 4 Stunden und 15 Minuten. Wohlgemerkt sprechen wir hier nicht von einer kompletten Last für CPU und GPU. Das 15" MacBook Pro mit Retina-Display schaltet dabei auf die dedizierte GeForce GT 650M, was die Akkulaufzeit erheblich reduziert.


Lautstärke:

Mit dem größeren 15-Zoll-Modell betonte Apple besonders das neue Kühlkonzept bestehend aus zwei Lüftern direkt bei CPU und GPU, die mit asymmetrischen Schaufeln ausgestattet und daher besonders leise arbeiten sollen. Die kühle Luft wird an den Seiten zwischen Top- und Buttom-Case angesaugt und im Display-Scharnier aus dem Gehäuse geblasen. Wir haben zwei Messungen aus einem Abstand von 40 cm vorgenommen und dabei die Geräuschkulisse im Idle- und Volllast-Betrieb vermessen.

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Ohne Last auf dem Rechner drehen sich die beiden Lüfter im 13" MacBook Pro mit Retina-Display mit 2000 bzw. 2200 Umdrehungen pro Minuten. In absolut geräuschlosen Umgebungen sind sie dann zwar zu hören, treten aber mit dem kleinsten Nebengeräusch in den Hintergrund.

13" MacBook Pro mit Retina-Display - iStats

Selbst unter Volllast der CPU und einer Temperatur von 89 °C verbleiben die beiden Lüfter bei 2000 bzw. 2200 Umdrehungen pro Minute. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf die Lautstärke des 13" MacBook Pro mit Retina-Display aus, denn es ist lange nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen wie der größere Bruder.


Fazit:

Apple liefert mit dem 13" MacBook Pro mit Retina-Display das von vielen gewünschte MacBook Pro mit geringerem Gewicht und geringerer Größe, die dennoch beim Display keinerlei Abstriche machen wollen. 15 Zoll sind für viele ein Formfaktor, der nicht mit Mobilität in Einklang zu bringen ist. Mit den beiden MacBook-Air-Gehäusen zeigte Apple, dass Größe und Gewicht ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung sind. Das 13" MacBook Pro mit Retina-Display ist nur wenige Millimeter dicker und nur 300 g schwerer, spielt aber dank des Retina-Displays in einer anderen Liga.

Somit wären wir auch schon beim wichtigsten technischen Detail des 13" MacBook Pro mit Retina-Display. 2560x1600 Pixel auf 13,3 Zoll sind bei entsprechender Anpassung der Software eine Wohltat für jedes Auge. Die Pixeldichte ist sogar noch höher als beim 15" MacBook Pro mit Retina-Display, das bei 15,4 Zoll mit 2880x1800 Pixel auflöst. Schriften und Interface-Elemente von OS X sind gestochen scharf. Im Web müssen nun noch die Seitenbetreiber nachziehen, denn bislang sind 72 ppi Standard für die Bilddarstellung. Einige Seiten sind bereits angepasst worden und über die Zeit und weitere Verbreitung der hochauflösenden Displays wird sich dies auch sicherlich ändern.

Der geringeren Größe des Gehäuses und dem Gewicht zum Opfer gefallen ist die diskrete GPU im 13" MacBook Pro mit Retina-Display. Das größere Modell konnte bei Bedarf auf eine NVIDIA GeForce GT 650M zurückgreifen, was hin und wieder in GPU-beschleunigten Programmen (und dazu gehört auch OS X), von Vorteil ist. Die Intel HD Graphics 4000 schafft die 4 Megapixel des Displays in den meisten Fällen. Es müssen schon mehrere aufwendige Renderings gleichzeitig ablaufen, damit ein störender Effekt, beispielsweise beim Scrollen auf einer Seite, auftritt. Die derzeitige Hardware ist die Mindestvoraussetzung für das, was Apple realisiert hat. Erst die Nachfolge-Prozessoren werden problemloser mit dieser Aufgabe umgehen können.

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Das Fehlen der GPU hat aber auch einen positiven Effekt und dieser ist bei der Lautstärke zu suchen. Da keine weitere Abwärme erzeugt wird, zeigt sich die Kühllösung mit den beiden Lüftern sehr entspannt und selbst wenn die CPU einmal bei 89 °C arbeitet, das 13" MacBook Pro mit Retina-Display ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Spiele bzw. eine gleichzeitige Last auf CPU und GPU lassen die Lüfter dann aufdrehen, aber gerade erstgenannter Punkt ist keine Paradedisziplin des kleinen Retina MacBook Pro.

Mit den beiden MacBook Pros mit Retina-Display ist Apple derzeit konkurrenzlos. Kein anderer Hersteller hat ein solches Produkt bisher angekündigt und auch die CES 2013 dürfte wenn überhaupt nur erste Machbarkeitsstudien ans Licht bringen. Größter Kritikpunkt ist sicherlich der Preis. 1749 Euro werden für das Einsteigermodell fällig und mit CPU- und SSD-Upgrade ist die 2000-Euro-Grenze schnell geknackt. Gerade die hohen Preise für die SSD-Updates stoßen negativ auf. Anders als beim größeren Modell sind die verbauten 8 GB Arbeitsspeicher auch das Maximum in diesem Bereich - auch hier hätten wir uns etwas mehr Variabilität gewünscht. Wenn wir schon dabei sind: Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind ebenfalls das absolute Minimum, selbst für ein mobiles Gerät, wo USB-Anschlüsse dank Trackpad und Tastatur nicht so schnell zur Mangelware werden.

Positive Aspekte des 13" MacBook Pro mit Retina-Display:

Negative Aspekte des 13" MacBook Pro mit Retina-Display: