Test: ASUS G75 - Gaming-Flüsterer mit Ivy Bridge

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asus g75_teaserAnno 2010 gelang ASUS mit seinem Gaming-Notebook G73 der große Wurf. Jetzt zwei Jahre später steht pünktlich zum Launch der Ivy-Bridge-Generation das aktualisierte Modell ASUS G75 zum Test bereit, das viele Detailverbesserungen mit einer exzellenten Gaming-Leistung verbindet und noch immer der Leisetreter im Gaming-Segment ist. Kurz nach dem offiziellen Start der Ivy-Bridge-Plattform wollen wir dem vorliegenden Vorserienmodell nun einen ausführlichen Test widmen.

ASUS‘ Republic-of-Gamer-Notebooks haben schon immer einen guten Ruf genossen, sind im letzten halben Jahr rund um den Ultrabook-Hype und die erstklassigen Zenbooks UX21 (zum Test) und UX31 (zum Test) ein wenig untergegangen. Ein klein wenig unfair ist diese subjektive Empfindung aber schon, denn anders als viele andere Gaming-Geräte lieferte bereits das G74 eine rundum überzeugende Leistung ab und ließ kaum Raum für offensichtliche Verbesserungen: Leistung, Lautstärke, Case-Design und nicht zuletzt ein gutes Display standen im Einklang wie bei kaum einem anderen Gaming-Notebook. Geht es um die maximalen Konfigurationsmöglichkeiten, wäre Schenkers P701/P501 eine Alternative gewesen, mit Hinblick auf das Case-Design und die noch einmal wertigere Verarbeitung ist es auch noch Alienwares M17x, das sich uns Testern in das Gedächtnis gebrannt hat, bei der Lautstärke hatte einzig Toshibas Qosmio X770 (zum Test) die Nase vorn. Geht es aber um die Ausgewogenheit, hat ASUS G-Serie klar die Nase vorn. Ohne zu viel vorwegzunehmen: ASUS gelingt es mit dem G75 bravourös diesen Ruf zu verteidigen.

Mit den Notebook-Produktzyklen ist es meist recht einfach – die Hersteller orientieren sich präzise, die GPU-Produzenten etwas lockerer am Chipsatz-Fahrplan von Intel. Kein Wunder also, dass vom allgegenwärtigen Ultrabook Hype (zu unserem Round-up) einmal abgesehen, wenig Aufregendes im Notebook-Segment passierte. Das soll sich nun aber ändern, denn in den kommenden Tagen werden wir mehrere Ivy-Bridge-Notebooks durch unseren umfangreichen Test-Parcours schleusen. Wozu Intels neue Mobile-Generation in der Lage ist, kann unserem Launch-Artikel (zum Test) entnommen werden, in dem wir zahlreiche Intel-Prozessoren auf einer einheitlichen Plattform miteinander vergleichen.

Hier ein Hinweis vorab: die uns zur Verfügung stehende Konfiguration wird es final nicht in dieser Art geben – das liegt am Vorserienstatus unseres Testmusters.

ASUS setzt als CPU auf einen Intel Core i7-3720QM, der mit einem Standardtakt von 2,6 GHz zu Werke geht und im Turbo auf 3,6 GHz übertaktet werden kann. ASUS setzt also auf den Mittelklasse-4-Kerner der neuen Intel-Generation. Entsprechend ist CPU-seitig mehr als genügend Leistung zu erwarten. Auch bei der GPU setzt ASUS auf die aktualisierte Generation und verbaut eine NVIDIA GeForce GTX 670M. Auch wenn NVIDIA bei seinen aktuellen Top-Mobile-GPUs nicht auf die Kepler-Architektur baut, so ist doch eine hohe Leistung zu erwarten, gibt es aktuell doch nur ein schnelleres Modell von NVIDIA. Auch die weitere verbaute Hardware weiß auf der ganzen Linie zu gefallen. Die Storage-Sektion besteht aus einer 256 GB fassenden SSD, für größere Datenmengen gibt es darüber hinaus eine 750 GB fassende mechanische HDD. Das verbaute Display besitzt eine Diagonale von 17,3 Zoll bei einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten

Wir haben es schon geahnt, preislich liegt das G75 in gehobenen Regionen – was mit Hinblick auf die Ausstattung auch nicht verwunderlich ist. So müssen rund 2000 Euro für den ASUS 17-Zöller investiert werden (dann allerdings mit einem i7-3610QM, dafür aber mit einer 1000 GB fassenden HDD), was das G75 in die gehobene Preisliga katapultiert. Zu recht? Das zeigt unser Test.

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Auf der zweiten Seite wollen wir einen genaueren Blick auf das von ASUS verwendete Case des G75 werfen.

ASUS G75


Liegt das G75 geschlossen auf dem Schreibtisch, man erkennt sofort seine Zugehörigkeit. ASUS bleibt seiner vom Stealthfighter inspirierten Formensprache treu und setzt weiterhin auf eine Mischung aus Keilform und einer matten, gummierten Oberfläche. Wer bereits die Vorgänger-Modelle kannte, wird zwei kleine Wölbungen auf der rechten und linken Seite entdecken, die es so bislang nicht gab, das kann aber als kleine kosmetische Korrektur eingestuft werden. Die zeitlos schicke Optik bleibt so auf den ersten Blick erhalten und gefällt noch genau so wie vor zwei Jahren. Auf dem gewohnt hohen Niveau befindet sich auch die Verarbeitungsqualität des G75.

ASUS G75

Eines der Highlights des G75 ist ohne Frage noch immer das Kühlsystem des 17-Zöllers. Um die Lautstärke zu reduzieren, hat ASUS das G75 so designt, dass die Lüfter auf der Rückseite des 17-Zoll-Gehäuses platziert werden können. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen können größere Ventilatoren verbaut werden, die leiser arbeiten, zum anderen werden die Lüfter räumlich besser vom Anwender getrennt. Die Lüfter geben ihr Laufgeräusch (und ihre Wärme) größtenteils nach hinten ab. So agiert der Monitor als Schallschutz. Dass das Prinzip funktioniert, haben bereits die Vorgänger gezeigt, ob das auch beim G75 der Fall ist, klären wir im weiteren Verlauf des Reviews.

ASUS G75

 

Der Innenraum keine Neuerung. ASUS bleibt seiner mattschwarzen Optik über weite Bereiche treu: Handballenauflage und Display werden von entsprechendem Kunststoff bekleidet. Beim G74 noch angedeutet, wird die Tastatur beim G75 in eine gebürstete Aluminium-Oberfläche integriert. Das sieht schick aus und wirkt enorm hochwertig. Als Änderung zum Vorgänger zieht ASUS die Metalloberfläche auch auf die Seitenteile herum – das sieht schick aus und unterstreicht den hochwertigen Eindruck abermals.

Mit Abmessungen von 415 x 320 x 52 mm und einem Gewicht von 4,2 ist das G75 aber natürlich noch immer weit vom portablen Gedanken entfernt, sondern stellt das klassische Desktop-Replacement-System dar. Dass die Mobilität dennoch nicht völlig ad acta gelegt wird, zeigt ein Blick auf den Akku, der eine Kapazität von 74 Wh vorweisen kann.


Von vielen Herstellern noch immer unterschätzt wird die Qualität der Eingabegeräte. Flexende Tastaturen und unpräzise Touchpads zerstören den Spaß am neuen Notebook schnell.

ASUS G75

 

Der von ASUS verwendete Kunststoff ist ohnehin recht steif und wird im direkten Bereich der Tastatur noch einmal durch gebürstetes Aluminium weiter verstärkt. Das Ergebnis: ein extrem steifes Top-Case. Davon profitiert die Tastatur merklich, denn störendes, den Druckpunkt beinflussendes Flexing gibt es nicht. Im Gegensatz, das G75 verwöhnt mit einem sehr präzisen und definierten Druckpunkt. Die Tastatur lässt sich so extrem gut bedienen, sei es beim Spielen oder aber auch beim Erstellen von längeren Texten, die Tastatur kann auf der ganzen Linie gefallen. Sehr angenehm: ASUS setzt auf eine weiße Hintergrundbeleuchtung für die Tasten. Gerade in dämmerigen Umgebungen, wie sie bei LAN-Parties häufiger vorkommen, wird man die Beleuchtung schnell zu schätzen lernen.

ASUS G75

 

Wie es bei 17-Zoll-Modellen üblich ist, hat ASUS einen NumBlock integriert. User, die ihr G75 auch für Office-Arbeiten nutzen wollen, werden dieses Feature schon nach kurzer Zeit nicht mehr zurückgeben wollen. Trotz des großen Gehäuses gelingt es ASUS aber nicht, den NumBlock ohne Einschränkungen zu integrieren. Der Cursor-Block wird leicht abgesetzt, die Num-0 muss sich ihren angestammten Platz aber dennoch mit der rechten Pfeiltaste teilen. Hier gilt allerdings: Einmal an die neue Aufteilung gewöhnt, entstehen keinerlei Probleme mehr im täglichen Einsatz.

ASUS G75

 

Das Touchpad des G75 ist riesig. Noch dazu bietet es sehr gute Gleiteigenschaften und eine hohe Präzision. Da ist es schon fast schade, dass das Pad bei einem DTR-System wohl nur selten genutzt werden wird.


Gerade bei einem Desktop-Replacement-System besonders wichtig sind die Schnittstellen, schließlich soll ein 17-Zöller wie das ASUS G75 den stationären Rechner nicht nur hinsichtlich der Leistungsfähigkeit ablösen, sondern nach Möglichkeit auch allen Geräten Anschluss gewähren. Wie bereits erwähnt, fällt beim G75 eine Seite schon mal weg, denn die Rückseite kann aufgrund des Kühlungskonzepts und der Akkulage nicht genutzt werden.

ASUS G75

 

Der auf der linken Seite gebotene Platz wird beinahe vollständig, wenn auch recht luftig genutzt - der meiste Platz vom Blu-ray-Laufwerk eingenommen. Recht weit hinten platziert ASUS zudem zwei USB-Anschlüsse, die beide den 3.0-Standard unterstützten. Im Bereich der Handballenauflage gibt es einen Card-Reader und zwei Klinke-Buchsen.

ASUS G75

 

Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es drei Buchsen zur Bildausgabe in Form von VGA-, HDMI- und Display- Port. Zur Datenübertragung stehen zwei weitere USB-3.0-Buchsen und die RJ45-Schnittstelle zur Verfügung.
Alles in allem bietet das ASUS G75 also eine gefällige Anschlussausstattung. Gerade bei Desktop-Replacement-Systemen würden wir uns aber ein paar rückwärtig platzierte Anschlüsse wünschen. Das ist beim G75 zwar etwas schwieriger, vielleicht würde aber eine andere Positionierung des Akkus den gewünschten Platz schaffen.

Nachdem wir uns bislang ausführlich mit dem Gehäuse beschäftigt haben, gehen wir auf der kommenden Seite auf die Ausstattung genauer ein.


Kurz haben wir die verbaute Hardware bereits angerissen, nun wollen wir genauer auf die verbauten Komponenten eingehen.

ASUS G75

 

Als Prozessor setzt ASUS beim Vorserienmodell des G75 auf Intels Mittelklasse-4-Kerner der Ivy-Bridge-Generation, den Core i7-3720QM. Dass dieser Prozessor genutzt wird, hat aber auch einen ganz pragmatischen Grund: Vor dem Launch war es um die Verfügbarkeit noch nicht allzu gut bestellt, sodass es sich bei der Wahl schlichtweg um die einzige Möglichkeit gehandelt hat. Alle Serien-G75 kommen mit dem Intel Core i7-3610QM daher, der wohl zurecht den Anspruch erhebt, der legitime Nachfolger des Core i7-2630QM zu werden.

Der verbaute i7-3720QM kommt auf einen Grundtakt von 2,6 GHz und läuft maximal auf 3,6 GHz. Anders als beim noch einmal teureren Core i7-3820QM beträgt der L3-Cache nicht länger 8 MB, sondern „nur noch“ 6 MB – merkliche Einschränkungen sind durch den kleineren Cache aber nicht zu erwarten. Die integrierte GPU HD4000 läuft mit einem Grundtakt von 650 MHz, im Turbobetrieb können bis zu 1250 MHz abgerufen werden. Die TDP des Core i7-3720QM liegt bei normalen 45 Watt.

ASUS G75

 

Anders als vermutlich die meisten Leser vermuten werden, arbeitet unter der Haube der 600er-Mobile-GPUs noch nicht bei allen Karten die Kepler-Technologie, sondern noch immer Fermi. Wie bereits mehrfach in der Geschichte hat sich NVIDIA hier eines einfachen Rebrandings bedient und setzt im Grunde genommen auf bekannte Plattformen. Bei der im G75 eingesetzten GTX 670M handelt es sich auf diesem Wege einfach um einen GTX 570M mit einem etwas gesteigerten Takt. Die GTX 670M besitzt 336 Shader-Einheiten, die gesamte Anzahl von 384 Shader-Einheiten bleibt der GeForce GTX 675M vorbehalten. Der Kerntakt liegt bei 598 MHz, der Shadertakt entsprechend bei 1196 MHz. Der GDDR5-Grafikspeicher, der ein Volumen von 3 GB vorweisen kann, wird über ein 192 Bit breites Interface angebunden und mit 1500 MHz getaktet.

Auch wenn die Leistung der Vorgänger-Generation bereits überzeugen konnte, so hätten wir uns an dieser Stelle doch etwas mehr gewünscht – gerade mit Hinblick darauf, dass die GPUs in Notebooks stets die limitierende Komponente darstellen.

Unsere Wunschkonfiguration kann das G75 beim Storage-Part vorweisen. Für ein flottes Arbeitstempo sorgt eine SSD, die mit einer Kapazität von 256 GB üppig Platz bietet, sodass mehr als nur die nötigsten Programme auf ihr installiert werden können. Als Massenspeicher dient zudem eine 750 GB fassende mechanische Festplatte, deren Platter mit 5400 rpm rotieren. Auch für die Mediensammlung bietet das G75, das insgesamt rund 1 TB vorweisen kann, mehr als genügend Volumen. Die Laufwerke bestehen jeweils aus zwei Partitionen, die 50 Prozent des Speicherplatzes einnehmen.  Abgerundet wird das Speichersegment von einem  Blu-ray-Brenner.

So bietet das G75 eine rundum gelungene Hardware-Ausstattung, die kaum Platz für Verbesserungen wünscht. Eine potente CPU wird mit einer der aktuell schnellsten verfügbaren GPUs, einer SSD und einer großen Festplatte kombiniert: Hier ist für jeden etwas dabei.

ASUS G75
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3720QM
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,6 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR3
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 670M
Grafikkarte - Grafikspeicher 3 GB
Festplatte

1x 256 GB + 1x 750 GB

Festplatte - Geschwindigkeit SSD + 5400 rpm
Optisches Laufwerk Blu-ray-Player
Monitor 
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080
Display - 3D-fähig: ja
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1
USB 2.0: -
USB 3.0 5
Firewire -
eSATA: 1
Audio: Line-Out / Mic
Gehäuse 
Akku: 74 Wh
Material: Kunststoff + Alu
Abmessungen: 415 x 320 x 52 mm
Preis und Garantie 
Preis: ca. 2000 Euro
Garantie: 12 Monate

 


Nun geht es an den ersten Teil unserer Leistungs-Messungen

Cinebench 10

Cinebench 11

7-Zip

Das ASUS G75 bietet die zu erwartende Leistung. Die Ivy-Bridge-Plattform kann sich vom Vorgänger absetzen, allerdings nicht so deutlich, wie sich dies mancher im Vorfeld gewünscht hätte – hier sollte aber auch klar bedacht werden, dass es sich bei Ivy Bridge in erster Linie um einen Shrink, also ein Tick im Tick-Tock-Prinzip handelt.  Am deutlichsten profitiert die neue Plattform im alten Cinebench 10. Im täglichen Leben muss man schlichtweg festhalten: Wie bereits bei den Vorgängern wird mehr als genügend Leistung für alle täglich anfallenden Aufgaben (und noch ein bisschen mehr) bereitgestellt.

HDD Durchsatz

HDD Zugriff

Speicherdurchsatz

Die von ASUS eingesetzte SSD erweist sich als Glücksgriff und gehört mit zu den schnellsten bislang gemessenen Speichermedien. Zusammen mit den niedrigen Zugriffszeiten fühlt sich das G75 so in jeder Lebenslage extrem schnell an.
Eine überzeugende Leistung bietet auch das Speicherinterface – der Vorsprung zur Ivy-Bridge-Generation hält sich aber auch hier in Grenzen.

PC Mark Vantage

PC Mark 7

Im PC-Markt fällt der Vorsprung schon ein wenig größer aus, was an der generell etwas performanteren Hardware in erster Linie an der verbauten, sehr schnellen SSD liegt. So kann sich das G75 deutlich an die Spitze der Charts setzen.

3D Mark 2006

3D Mark Vantage

3D Mark 11

Die 3D Marks geben einen ersten Einblick auf die zu erwartende Performance – und der erste Eindruck ist etwas ernüchternd. Zwar kann sich das G75 von seinem Vorgänger absetzen, der Vorsprung hält sich aber in Grenzen.

 


 

Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

Unigine Heaven

Unigine Heaven

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

World in Conflict Benchmark

World in Conflict Benchmark

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem anspruchsvollen Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Call of Juarez

Call of Juarez

 


Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Streetfighter Benchmark

Streetfighter Benchmark

Streetfighter Benchmark

Streetfighter Benchmark

 

Streetfighter Benchmark

Streetfighter Benchmark

Streetfighter Benchmark

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Resident Evil 5

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Resident Evil 5

 


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Stalker Benchmark

Stalker Benchmark

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Stalker Benchmark

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Stalker Benchmark

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Stalker Benchmark

Stalker Benchmark

Stalker Benchmark

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Stalker Benchmark

Stalker Benchmark

Stalker Benchmark

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Die Leistung des G75 kann überzeugen – egal welches Material und welche Qualitätseinstellungen wir dem 17-Zöller vorlegten, stets wurden flüssig dargestellte Bewegungsabläufe auf unseren Bildschirm gezaubert.
Die Gaming-Benchmarks fallen aber genau genommen doch recht ernüchternd aus. Zwar ist das G75 eines der schnellsten Gaming-Notebooks auf dem Markt, gerade von der neuen NVIDIA-GPU hätten wir uns aber doch ein wenig mehr erwartet. Aus rein leistungstechnischer Sicht hat sich das Warten auf die neue Generation nicht gelohnt.

 


 

Subjektive Bewertung + iColor Display:

ASUS hat die Wichtigkeit des Displays bei einem Notebook ohne Frage erkannt. Das klappt zwar nicht immer, wie der recht schlechte Kontrast des UX31 zeigt, das N75 aber auch insbesondere das G74 haben gezeigt, dass ASUS sehr wohl weiß, worauf es ankommt.

ASUS G75

 

So kann auch das Display des G75 wieder mit einer erstklassigen Leistung aufwarten. Das 17,3 Zoll durchmessende Panel besitzt die FullHD-Auflösung und kann nicht nur mit einem LED-Backlight, sondern auch mit 120-Hz-Fähigkeiten aufwarten. Zusammen mit der beiliegenden Brille und der GeForce GTX 670M ist das G75 somit „out of the box“ 3D-fähig.  Wie bereits beschrieben ist der Nachteil einer solchen Kombination aber, dass Optimus nicht funktioniert.

Erfreuliches gibt es aber auch von der Display-Oberfläche zu berichten, denn ASUS hat sich erneut gegen eine Glare-Oberfläche entschieden. Gänzlich matt ist das verbaute Panel aber auch nicht. Die minimale Spiegelung ist auch bei direkten Lichtquellen kaum störend und führt in der Praxis zu einem plastischeren Bild – die Vorteile von matt und glare werden so also kombiniert. Da das G75 darüber hinaus noch ein nativ sehr helles und kontrastreiches Bild aufweist, gibt es hier nichts zu beanstanden.

Farbraum

RGB-Levels

Subjektiv führt all das zu einem erstklassigen Bild. Das G75 besitzt ein gestochen scharfes Bild, das nicht wie bei manch anderem FullHD-Notebooks leicht grieselig wirkt. Die Farben wirken angenehm und keineswegs übertrieben poppig – sind also für das Gaming nahezu ideal. Wie es bei ASUS üblich ist, können zudem verschiedene Presets über die Splendid-Technik abgerufen werden, sodass die Farben ein wenig auf den persönlichen Geschmack angepasst werden können. Der Farbraum fällt wie bereits beim G74 angenehm umfangreich aus.

Als erstklassig für ein TN-Panel erweist sich darüber hinaus die Blickwinkelstabilität. Auch von schrägen Blickwinkeln verändern sich die Farben nicht bzw. nur in einem kleinen Rahmen. Sollte also einmal ein Filmabend mit mehreren Personen auf dem Programm stehen, das G75 bietet sich dafür an.

Das G75 hat aber auch andere Vorzüge für Gamer. Bedingt durch das 120 Hz-Panel erweist sich das Display als erstklassig zum Spielen geeignet. Bewegungen werden sehr flüssig dargestellt, störende Schlieren gibt es kaum. Die 3D-Darstellung kann ebenso gefallen, wartet das G75 doch mit einem sehr plastischen Bild auf.

Messwerte:

Ausleuchtung

 

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

Die subjektiven Eindrücke werden von unseren Messungen auf der ganzen Linie bestätigt. Das Bild des G75 ist mit maximal 489 cd/m² und durchschnittlich 454 cd/m² extrem hell – muss es aber auch, denn im 3D-Betrieb wird die Helligkeit subjektiv halbiert. Auf einem sehr guten Niveau liegen aber auch das Kontrastverhältnis und die Homogenität der Ausleuchtung.

 


 

Temperatur-Entwicklung:

Hand in Hand gehen wie immer Temperatur und Lautstärke-Entwicklung einher. Ein Bereich, in dem die G-Serie seit dem G73 stets überzeugen konnte. Entsprechend gespannt sind wir, wie sich der 17-Zöller in unserem Test verhält.
Temperatur-Entwicklung:

Temperatur Oberseite

Temperatur Unterseite

 

Keine allzu großen Überraschungen gibt es bei den Oberflächen-Temperaturen zu vermelden. Das G75 bleibt gerade auf dem Top-Case angenehm kühl. Auf der Unterseite resultiert daraus zwar eine recht warme Stelle, da ein 17-Zoll-Brocken wie das G75 aber wohl nur selten auf den Oberschenkeln genutzt wird, ist das nicht wirklich ein Problem.

Lautstärke-Entwicklung:

Lautstärke Idle

Lautstärke Load

Keine allzu großen Überraschungen erwarten uns erfreulicherweise auch nach dem Auspacken des Richtmikrofons. Das G75 behält die erstklassige Leistung der Vorgänger bei und gehört wieder einmal zu den leisesten Gaming-Notebooks am Markt. Wir wagen hier einmal die Prognose, dass sich noch viele Ivy-Brige-Ultrabooks die Zähne am G75 ausbeißen werden.

 


 

Akkulaufzeit:

Ivy Bridge besitzt eine auf 22 nm reduziert Strukturbreite, was sich in einem geringeren Stromverbrauch und einer hoffentlich verlängerten Akkulaufzeit auswirkt. ASUS verbaut zwar einen recht großen Akku mit 74 Wh, da wir aber die 3D-Version zum Test erhalten haben, sieht es dennoch nicht so gut aus für die Akkulaufzeit – auf Optimus muss verzichtet werden, sodass die starke GPU rund um die Uhr ihren Dienst verrichtet.

Akkulaufzeit - Idle

Akkulaufzeit Load

Entsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass das G75 nicht unbedingt zu den Langläufern im Notebook-Segment gehört. Mit knapp 3 Stunden im Idle und weniger als zwei Stunden unter Volllast wird aber dennoch mehr Mobilität geboten, als man bei einem 17-Zoll-Koloss eigentlich braucht.

Stromverbrauch:

Im Idle hat das ASUS G75 mit einem recht hohen Stromverbrauch von 50,6 Watt zu kämpfen. Das ist der 3D-Technik geschuldet, denn die GPU muss direkt mit dem Display verbunden werden, sodass kein Umschalten auf die Intel-Grafik möglich ist. Das kostet rund 30 Watt. Unter Last werden rund 160 Watt verbraucht, was weniger ist als beim One M73-N2.

 


Das ASUS G75 stellt ein mehr als gelungenes Gaming-Notebook dar, das an die erstklassige Leistung der Vorgänger-Modelle anknüpft und ein stimmiges Gehäuse mit leitungsstarker Hardware und einem erstklassigen Display verknüpft.

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Das für manche Leser Wichtigste zuerst: Wer ein G74 besitzt, muss eigentlich nicht aufrüsten. Dafür ist der Leistungszuwachs nicht hoch genug, während die übrigen Aspekte auf dem enorm hohen Level des G74 agieren. Wer hingegen auf der Suche nach einem neuen Gaming-Notebook ist, der wird nicht darum herum kommen, sich genauer mit dem G75 zu beschäftigen.

Die Performance ist erstklassig. So liegt die Leistung im Mittel zwar nicht allzu deutlich über dem Vorgänger; ASUS wählt aber eine stimmige Hardwarekonfiguration. Alle aktuellen Spiele können flüssig auch bei höheren Auflösungen gespielt werden – was mit dem Vorgänger genau genommen aber auch schon möglich war. Man sieht also: Wir befinden uns generell auf einem sehr hohen Leistungs-Niveau. So erreicht das G75 aus CPU-GPU-technischer Sicht die zu erwartenden Werte und liegt somit auf einem Niveau mit dem One M73, das die gleichen Kernkomponenten besitzt. Zu gefallen weiß aber auch die weitere Konfiguration der Hardware, denn nicht nur, dass ASUS 16 GB an RAM verbaut, es wird auch ein Storage-Subsystem mit zwei Laufwerken konfiguriert. Als schnelles (und trotzdem nicht beengtes) Systemlaufwerk kommt eine SSD mit 256 GB zum Einsatz, die mit extrem guten Werten zu gefallen weiß. Für große Datenmengen gibt es darüber hinaus eine HDD mit 750 GB. Eine sinnvolle Kombination, wie wir sie uns in allen aktuellen DTR-Systemen mit dem Label High-End wünschen würden.

Eine erstklassige Leistung legt auch das 3D-fähige 17-Zoll-Display mit 1920 x 1080 Bildpunkten an den Tag. Es besitzt eine (fast) matte Oberfläche und kann mit einer erstklassigen Farbdarstellung, großen Blickwinkeln und einer schlierenfreien Gaming-Darstellung begeistern – da könnte sich mancher Konkurrent gerne einmal eine Scheibe abschneiden.

Nicht mehr allzu viel sagen muss man zum Kühlungssystem des G75.  Der erstklassige Kühlblock wird beibehalten, sodass das G75 nicht nur angenehm kühl bleibt, sondern auch in der jüngsten Auflage extrem leise agiert. Der Flüster-Thron der Gaming-Notebooks wird also auch in Zeiten von Ivy Bridge von einem ASUS G7x-Modell eingenommen.  Es bleibt also zu hoffen, dass die Notebook-Hersteller dieses Problem mit den neuen CPUs in den Griff bekommen haben.

Abgerundet wird das erstklassige Auftreten von guten Eingabegeräten und einem vortrefflich verarbeiteten Gehäuse. Die Tastatur besitzt dank eines sehr steifen Top-Cases einen sehr präzisen Druckpunkt, auf die praktische Hintergrundbeleuchtung will man schon nach kurzer Zeit nicht mehr verzichten. Das Touchpad kann ebenso überzeugen, wird in den meisten Fällen aber den Vorzügen einer dedizierten Maus weichen müssen – wir sprechen hier schließlich über ein Gaming-Notebook.

All das macht das G75 zu einem der interessanten Gaming-Notebooks am Markt. Gut, das lässt sich ASUS mit rund 2000 Euro auch mehr als gut bezahlen, der Gegenwert wird aber auf jeden Fall geboten.

Wer zudem leichte Abstriche beim Gehäuse in Kauf nehmen und mit einem immer noch guten, aber eben nicht so guten matten (!) FullHD-Panel vorliebnehmen kann, der sollte einmal einen Blick auf das One M73 werfen, das wir bereits im Test hatten. Die Leistung liegt auf dem gleichen Niveau, der Preis ist aber merklich niedriger.

Alles in allem hat das ASUS G75 seinen Excellent Hardware Award redlich verdient, denn es gibt keine Disziplin, in der nicht eine Top-Leistung geboten wird.

 

Positive Aspekte des ASUS G75:

Negative Aspekte des ASUS G75: