Toshiba Satellite P100-102

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Nach der kompletten Neuauflage unseres Benchmark-Portfolios ist das Toshiba Satellite P100-102 nunmehr das zweite Notebook, dass den Weg in unser Testlabor findet. Anlässlich der Einführung der Napa-Plattform von Intel haben wir auch die Chance genutzt, unsere Review-Politik anzupassen. Neue Benchmarks werden für die Leistungsermittlung herangezogen, veraltete entfallen. Außerdem werden in Zukunft alle in Hardwareluxx [Printed] getesteten Notebooks online komplett einsehbar sein, sodass auf allen Ebenen die Benchmarks optimal verglichen werden können.

Nachdem kürzlich der Test des Acer Travelmate 8204WLMi bereits den Anfang gemacht hat, reichen wir nun das Toshiba Satellite P100-102 als zweiten Online-Test der Core-Duo-System auf Grundlage der im Januar 2006 vorgestellten Intel Centrino Duo Mobile Technologie nach. Das Toshiba-Gerät ist mit einem Intel Core Duo T2400 Prozessor ausgestattet, der mit einer Taktfrequenz von 1.83 GHz operiert. Zwei Mal 512 MB Arbeitsspeicher und eine dedizierte Grafik aus dem Hause NVIDIA, die ebenfalls noch einmal 256 MB RAM mit sich bringt, legen einmal mehr eine tolle Basis für ein Gerät der gehobenen Mittelklasse. Als unverbindliche Preisempfehlung setzt Toshiba in Deutschland einen Kostenpunkt von 1.999 Euro fest.

Aber nicht nur in technischen Angelegenheiten spielt Toshiba wieder ganz vorn mit, sondern auch in Fragen von Design und Verarbeitung. Beim Satellite P100-102 verzichtet man auf ein altbackenes Silber-Cover und lackiert die Displayabdeckung einmal in einem schicken Orange.

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Konzipiert ist das Satellite P100-102 als reinrassiges Multimedia-Notebook. Das P100-102 ist das aktuelle Spitzenmodell der P100-Serie, die für den Moment aus drei Geräten besteht. Deutlich wird dies natürlich gleich an der Zertifizierung, die das P100-102 von Toshiba erhält: Das Gerät ist fähig zu "HD to go" und genügt entsprechend den Spezifikationen, um auch unterwegs auf einem mobilen Gerät High Defintion Inhalte nutzen zu können. Hierzu gehört neben dem visuellen Faktor natürlich auch das Akustisch - HD-Audio-Unterstützung wird über den Chipsatz gewährleistet und die integrierten Harmon und Kardon-Boxen tragen diese Fähigkeit auch sauber nach außen.

Der Lieferumfang des Gerätes fällt eher schlicht aus. Alle notwendigen Utensilien, die man zum Betrieb und zum Start braucht, sind enthalten. Alles, was darüber hinausgeht, beispielsweise eine Notebooktasche, eine Maus oder ähnliches müssen getrennt und zusätzlich erworben werden. Im unverbindlichen Verkaufspreis des Herstellers sind lediglich das Notebook selbst sowie eine kleine Multimedia-Fernbedienung und der Wechselstromadapter enthalten.

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Softwaremäßig sind im Lieferumfang auch noch das Betriebssystem Microsoft Windows XP Home Edition, alle Dienstprogramme und Treiber, Microsoft Office OneNote 2003 und Works 8.0 sowie die Norton Internet Security 2006 inklusive 90 Tage kostenloser Updaten enthalten.

Mit Hilfe der Fernbedienung, die mit einer Knopfzellenbatterie betrieben wird, lassen sich alle wichtigen Multimediafunktionen des P100-102 steuern. Neben elementaren Navigationstasten für das Wiedergabemenü können auch die Lautstärke, Play, Pause und Stop-Funktionen bedient werden. Die Reichweite der Fernbedienung ist ausreichend, sodass über eine Distanz von mindestens sechs Metern beispielsweise im Wohnzimmer das Notebook ohne Probleme angesteuert werden kann. Schick für unterwegs: Die Fernbedienung kann im PCMCIA-Slot verstaut werden.

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Auf der nächsten Seite werden wir traditionell ein kleines Technik-Spezial einschieben, dass wir zu den Grundkomponenten in jedem Review bieten. Mehr Informationen zu Intel Centrino Duo Mobile Technologie gibt es weiterhin in der Hardwareluxx [Printed] 03/2006 - im Handel ab dem 15. März 2006.


Marktführer im mobilen Segment ist und bleibt weiterhin Intel. Der amerikanische Chiphersteller sorgt energisch dafür, dass dem auch so bleibt und stellte Anfang des Jahres 2006 eine neue Plattform für den mobilen Markt vor, die zwar keine riesige Revolution bringen sollte, aber im logischen Schluss auf jeden Fall eine bedeutsame Weiterentwicklung in der Geschichte markieren soll. Der Vorgänger - die Kombination aus Chipsatz, Prozessor und WLAN-Modul wurde "Sonoma" getauft. Nun kommt "Napa". Wie angesprochen findet man alle Details auch in der Hardwareluxx [Printed] 03/2006 und bereits in diversen Online-Artikeln.

Die Veränderungen, die Napa im Vergleich zum Vorgänger Sonoma mit sich bringt, sind nicht zu vernachlässigen und schlagen sich auch deutlichst in der Performance nieder. Wichtigste Kernpunkte sind vorallem die beiden neuen Prozessortypen - zum einen der Core Solo, zum andere aber auch der Core Duo. Wie die Namen schon vermuten lassen, unterscheiden sich die beiden durch die Anzahl der in der CPU implementierten Kerne. Der Prozessor wird mit einem 667 MHz schnellen Front Side Bus an die Perepherie angebunden und auch der Einsatz von DDR2-Arbeitsspeicher - selbstredend im Dual-Channel-Setup - ist fest spezifiziert. PCI-Express, Express-Card und SATA sind nur einige weitere Features, die Napa zu bieten hat.

Der Intel Core Duo T2400

Zuerst einmal kurz zur Benennung der neuen Prozessoren. Hinter dem Codenamen Yonah stecken die Core Duo und die Core Solo Prozessorreihe. Somit sind die CPUs mit zwei Kernen für die Intel Centrino Duo Mobile Technologie und die Prozessoren mit einem Kern für die weiterhin existente Intel Centrino Mobile Technologie konzipiert. Als Bezeichnung setzt Intel nun auf ein neues Schema, dass aus drei Teilen kombiniert wird. Der erste Teil ist ein Buchstabe - in diesem Fall "T", der den Stromverbrauch charakterisiert. Das "T" steht für die Performancekategorie, weiterhin gibt es auch modelle, die weniger als 24 Watt TDP haben und damit mit einem "L" für Low-Voltage gelabelt werden. Die CPUs mit einer Verlustleistung von weniger als 14 Watt sind dann Ultra-Low-Voltage-Modelle und werden mit "U" gekennzeichnet. Die erste Ziffer spezifiziert den Prozessortyp - hier "2" - also zwei Kerne. Die dreistellige Zahl ist ein Performance-Index, der je nach Prozessor verschieden ist.

Der Intel Core Duo T2400 ist eines der Spitzenmodelle von Intels aktuellen Mobilprozessoren. Im mFCPGA478-Package ist der Prozessor mit 1.83 Gigahertz getaktet - über ihm rangiert nur noch der T2500 sowie der T2600. Alle Prozessoren der Core-Duo-Reihe werden weiterhin auf dem Sockel 479M montiert, wobei es aber eine Änderung im Pin-Layout gab, so dass keine Kompatibilität zu vorhergegangenen Modellen vorhanden ist. Die Codebezeichnung für den Kern lautet Yonah - auf einem Siliziumstück wurden zwei Kerne untergebracht, die sich einen gemeinsamen Cache teilen. Der Second Level Cache ist zwei Megabyte groß und wird von beiden Kernen genutzt. Intel nennt diese Technik, die eine wesentliche Neuerung der Core Duo CPUs ist, SmartCache. Der Zwischenspeicher wird also dynamisch verwaltet, sodass Transistoren gespart werden konnten und der Zugriff effektiver von statten gehen kann.

Elementar ist weiterhin, dass die Core-Duo-Modelle nun in der 65nm-Technik gefertigt werden, was im Vergleich zur 90nm-Fertigung des Sonoma den Stromverbrauch weiter minimiert. Das angesprochene Spitzenmodell - der Intel Core Duo T2600 wird vom Hersteller mit einer maximalen Thermal Design Power von gerade einmal 31 Watt spezifiziert. Um die Temperaturen möglichst optimal im Griff zu haben, verlässt man sich auf eine weitere Neuerung, den Advanced Thermal Manager. Die Temperaturen werden nun digital überwacht, so dass eine präzisere Lüftersteuerung problemlos möglich wird. Der Enhanced-Deeper-Sleep-Modus bietet die Möglichkeit, Daten aus dem Cache in den Arbeitsspeicher zu transferieren, so dass im Ruhezustand noch mehr Energie eingespart werden kann. Gespannt darf man also auf den Testlauf der Akkuleistung sein.

Der Intel 945-Express-Chipsatz

Die komplette Napa-Plattform setzt sich aus dem Yonah-Prozessor wie oben beschrieben, dem Calistoga-Chipsatz sowie einem Golan-WLAN-Modul zusammen. Auch der mobile i945-Express-Chipsatz ist der vom Desktop bekannten Version recht ähnlich. Wie immer existieren zwei Ausführungen. Der Intel 945PM kann einen externen Grafikchip mittels des PCI-Express x16-Interfaces anbinden, während die i945GM-Lösung auf eine integrierte Intel-Grafik vertraut. Hierfür wird eine ausgebaute GMA950-Mobile-Grafik verwendet, die in der Leistung optimiert wurde und im Vergleich zur alten GMA900-Lösung aus der Sonoma-Plattform um 50 MHz höher getaktet ist. Der Chipsatz kann nun DDR2-667-Arbeitsspeicher auch im Dual-Channel-Setup verwalten. Die maximale Ausbaustufe wird beim Einsatz von vier Gigabyte dieses Arbeitsspeichers erreicht.

In der ICH-7-M-Southbridge stecken dann die meisten Verbesserungen. Mit High-Definition-Audio im mobilen Bereich werden nun natürlich auch hier weiterhin vielfältige multimediale Anwendungen möglich, sei es das Abarbeiten von mehreren Audio-Streams gleichzeitig oder aber auch das Verbauen von digitalen Schnittstellen, die auf Grund der leistungsstärkeren Codecs nun auch mehr Sinn machen dürften. Zu den Serial-ATA-Features braucht man sicher auch kaum noch etwas zu sagen. Die Chipsätze arbeiten nun nur noch mit einem ATA/100-Controller, der zwei Ports bearbeiten kann. Einmal also die Festplatte und zum anderen das Laufwerk für DVDs, CDs usw. Ob mehrere Laufwerke in Notebooks Sinn machen bzw. ob es irgendwann einmal eine Raidlösung geben sollte, bleibt fraglich. Das es prinzipiell möglich ist, zeigen aber Geräte wie das Alienware Aurora m7700.

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Zu guter Letzt noch das Expresscard-Feature des Chipsatzes: Vergleichbar ist dies mit dem gängigen PCMCIA-Slot, welchen die Technik aber noch nicht ablöst, da der i945 auch weiterhin den PCI-Standard akzeptiert und unterstützt. Kleine Erweiterungskarten für TV oder ähnliche Applikationen sind durchaus denkbar, die dann entweder per PCI-Express oder alternativ auch per USB 2.0 angebunden werden können. Die Entscheidung liegt am Ende beim Hersteller des Moduls. Zu sagen bleibt, dass die Expresscard-Module wesentlich kompakter und kleiner sind als die momentan gängigen PCMCIA-Karten.

Intel bietet mit dem PRO/Wireless 3945ABG-Modul nun auch eine 802.11a/b/g-Lösung an, die auf der 5-GHz-Sendeschiene arbeitet. Damit erreicht die neue Centrino (Duo) Mobile Technology ein höheres Maß an Kompatibilität zu Access-Points und hat weiterhin die PRO/Wireless-Software 10.0 sowie die WPA2-Verschlüsselung und eine QoS-Paketplanung optimal integriert. Mit bis zu 54 MBit/s kann man nun im TriBand-Bereich arbeiten, so dass auch auf Reisen in die USA und asiatischen Raum weniger Probleme auftreten werden.

Die NVIDIA GeForce Go 7600

Der Intel 945PM-Chipsatz kann über das PCI-Express x16-Interface externe Grafikchips anbinden. In diesem Fall kommt eine NVIDIA GeForce Go 7600 zum Einsatz. Angemessen dem Ziel, ein gutes Multimedia-Notebook zu bauen, ist der Einsatz dieser Grafiklösung recht gut durchdacht. Die Go 7600 unterstützt neben Microsoft DirectX 9.0 auch das neue Shader Model 3.0 sowie die HDR-Beleuchtung (High Dynamic-Range Lighting). In Spielen ist also eine recht gute Performance zu erwarten und um - wie schon angesprochen, dass Gerät auch HD-fähig zu machen, greift man auf die PureVideo-Technologie von NVIDIA zurück. Dank dieser Technik ist das Notebook dann auch schon fähig, mit dem kommenden Microsoft Betriebssystem Windows Vista umzugehen.

Der GeForce Go 7600 Grafikchip bindet im Toshiba Satellite P100-102 insgesamt 256 MB GDDR3-Grafikspeicher über das 128-Bit-Speicherinterface an. Damit kann eine maximale Speicherbandbreite von bis zu 16 GB/s erreicht werden. Der in 90-nm gefertigte Chip bringt des weiteren einen VGA- sowie einen DVI-Port nach außen, die natürlich auch synchron betrieben werden können - was gerade bei Notebooks einige Vorteile mit sich bringen kann.

Die neue Notebook-Plattform von Intel ist also einmal mehr ein spannendes Gesamtpaket. Im folgenden werden wir nun einen ersten konkreten Blick auf unser Testgerät werden, um das es in diesem Review natürlich vorrangig gehen soll. Auf der nächsten Seite nun mehr zu den technischen Spezifikationen.  


    Nachdem wir auf der ersten Seite schon kurz angekündigt hatten, was den Käufer oder Interessenten im neuen Satellite zu erwarten hat, wollen wir nun an dieser Stelle natürlich ganz ausführlich - wie üblich in unseren Tabelle - aufzeigen, was detailliert im Chassis des Notebooks verbaut wurde.

Auch das Toshiba ist ähnlich gut ausgestattet wie auch die bisherigen Geräte, auf die wir einen Blick werfen konnten. Toshiba setzt auf den Core Duo T2400 mit 2x 512 MB DDR2-533 - nutzt also zum FSB667 ein Dual-Channel-DDR2-533-Interface, was von der Bandbreite aber vollkommen ausreicht.

Auch das Toshiba Satellite P100-102 als Multimedia-Notebook hat natürlich noch eine Daseinsberechtigung für unterwegs, ist dafür aber nicht unbedingt prädestiniert. Das Gewicht von 3.2 Kilogramm ist genauso wie die recht globigen Abmessungen auf das Package mit 17-Zoll-Display zurückzuführen. Vom Display einmal abgesehen passt das Notebook genau in seine Kategorie - es ist für diese Bauform wieder zu groß noch zu massig. Es ist natürlich für den mobilen Betrieb geeignet - wer aber über die Anschaffung eines stetigen Wegbegleiters nachdenkt, sollte sich optional nach einem leichteren Gerät umsehen oder zusätzlich eine Karte für das Fitnessstudio in Betracht ziehen.

CPU-Z ließt für uns im Folgenden die wichtigsten Details zur Basis des Toshiba Satellite P100-102 aus. Der linke Screenshot zeigt den Prozessor im voll ausgelasteten Zustand. Bei der Taktrate von 1.83 GHz liegt eine Spannung von 1.4 Volt an. Der Screenshot daneben zeigt die selbe CPU im Idle-Zustand - hier wird die Taktrate gemeinsam mit dem Multiplikator halbiert und die Spannung auf 1 Volt gesenkt. 

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Das Tool CPUZ bietet weiterhin die Möglichkeit, auch Informationen über den verbauten Arbeitsspeicher softwareseitig auszulesen. Insgesamt wurden also 1024 MB DDR2-Speicher verbaut, die im Dual-Channel-Modus agieren - folgerichtig sitzen zwei 512-MB-Module in den beiden Dimms. Spezifiziert sind die Module nach der DDR2-533-Norm. Wie schon kurz angesprochen arbeiten FSB und der Speichertakt nicht synchron - es wird also ein Teile von 5 zu 8 benötigt, der das Verhältnis von FSB und Speicher aufspaltet. Auch die Timings können über CPUZ hier problemlos ausgelesen werden.

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Um dem wachsenden Markt der Digitalkameras und eben auch der Handys, die mehr und mehr auf Speicherkarten setzen, Sorge zu tragen, wird im Toshiba Satellite P100-102 auch ein Cardreader eingesetzt, mit dem die folgenden Kompaktspeicherkarten gelesen und beschrieben werden können:


Bisher war Toshiba stets einer der Hersteller, die sehr klassisch auftraten. Die meisten ausgelieferten Notebooks waren silbergrau. Nun auf der vergangenen CeBIT zeigte der Hersteller aber auch, dass man auch Mut hat, Farbe zu bekennen und einmal etwas experimentelles zu wagen. Das spektakulärste Design des WM-Notebooks haben wir bereits auf der ersten Seite dieses Tests kurz vorgestellt. Das Satellit P100-102 setzt von der Sache her auf kostengünstige Kunststoffmaterialien, verarbeitet diese aber ziemlich gut. Speziell der Displaydeckel wurde bei diesem Gerät in einem schicken Orange-Ton lackiert - mittig ist traditionell das Toshiba-Brand eingelassen.

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Etwas entgegen dem Trend der immer beliebter werdenden Webcams, die nun auch in Notebooks immer öfter integriert werden, verzichtet Toshiba auf eine derartige Lösung. Zwar mag vielleicht zu einem Multimedia-Notebook auch die Fähigkeit zu Videokonferenzen gehören - beim P100-102 muss man hierfür aber auf eine gesonderte Kamera zurückgreifen, die beispielsweise via USB2.0 an das System angekoppelt werden kann. Als Entschädigung können aber gern die Boxen aus dem Hause Harman und Kardon betrachtet werden, die an der Vorderseite des Notebooks integiert wurden. Der Hersteller ist für qualitativ hochwertige Soundlösungen bekannt. Um dem ganzen noch einen zusätzlichen, optischen Reiz zu verleihen, sind die Boxen mit blauen LEDs unterlegt, die zum Rand des Notebooks hin in der Leuchtintensität abnehmen.

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Ebenfalls an der Front, aber wenig spektakulär und in der Farbe des schwarzen Chassis gehalten, sind der Kartenleser, die drei Audio-Eingänge, ein Lautstärkeregeler sowie ein Schiebeschalter zur Kontrolle des WLAN-Moduls zu finden. Problematisch gerade bei den drei Audio-Ports ist das Fehlen der typischen farblichen Kennzeichnung. Da alle drei 3.5-Zoll-Buchsen schwarz lackiert sind, muss man schon einen genaueren Blick auf die Symbolik werfen, um das Mikrofon auch mit dem richtigen Port zu verbinden. Gerade im Dunklen wird dies nicht unbedingt leichter.

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Die Schnittstellen des Toshiba Satellite P100-102 sind somit über alle drei Seiten verteilt. An der rechten Seite sind zwei USB2.0-Ports sowie das optische Laufwerk zu finden - an der gegenüberliegenden linken Seite ein FireWire-Port sowie der PCMCIA- und der Express-Card-Slot.

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Die Rückseite ist mit allen optischen Ports bestückt: Der S-Video-Eingang, der DVI- und der VGA-Ausgang wurden hier untergebracht. Auch die Stromspeisung, ein weiterer USB2.0-Anschluss sowie die beiden Eingänge für das kabelgebundene Netzwerk und das Modem sind hier angesiedelt.

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Schnittstellentechnisch ist das Toshiba-Notebook gut ausgestattet. Leider sind nur vier USB2.0-Ports vorhanden - die dafür durchdacht verteilt. Sowohl an der Rückseite, als auch an der rechten und linken Seite finden sich Anschlussmöglichkeiten. Problemen, wie einer Versperrung von Ports durch zu große USB-Sticks oder ähnliches wirkt dies natürlich hervorragend entgegen - genauso wie man wesentlich flexibler im Umgang mit Perepherie-Geräten ist. Steht ein Gerät links von Notebook und nun an der rechten Seite sind Anschlüsse vorhanden, kann das Kabel schnell einmal zu kurz sein. Weiterhin sind alle wichtigen Anschlussmöglichkeiten vorhanden - auch ein Keysington-Lock zur Sicherung des Gerätes fehlt nicht. Die Möglichkeit, einen Port-Replikator oder eine Docking-Station anzuschließen, wurde allerdings ausgeschlossen.

Nach dem Blick auf das Äußere des Notebooks wollen wir nicht versäumen, auch an der Unterseite die Abdeckungen einmal anzuheben. Mehr dazu auf der nächsten Seite.


Um das Notebook auch unpluged vom Stromnetz mit Energie zu versorgen, setzt Toshiba einen 4000mAh-Akkumulator ein. Im direkten Vergleich zum Acer Travelmate 8204WLMi ist das ein eher schwacher Akku - das Acer setzt bei diesem Wert 7800mAh entgegen. Entsprechend ist bei der Akkulaufzeit des Toshiba ein nicht ganz so hoher Wert zu erwarten - aber den eigentlichen Praxistest führen wir ohnehin erst an späterer Stelle durch. Gespeist wird der Lithium-Ionen-Akku mit einer Betriebsspannung von 10.4 Volt, die über den Wechselstromadapter, der sich im Lieferumfang befindet, bereit gestellt werden kann.

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Toshiba verbaut als Festplatte ein 100GB großes Modell - traditonell vom Zulieferer Hitachi. Mit diesem Partner hat Toshiba in den letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht - so ist es nicht verwunderlich, dass nun auch die neuen Serial-ATA-Festplatte bei diesem Unternehmen geordert werden. Die Hitachi Travelstar HTS541010G9SA00 dreht mit einer Geschwindigkeit von 5400 Umdrehungen in der Minute. Das Serial-ATA-Interface, mit dem die 100 GB fassende Platte an das System gekoppelt wird, ist direkt angebunden, sodass es keine Probleme bei der Datenübertragnung geben wird.

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Dem Kunden verschafft Toshiba nur Zugriff auf Bauteile, auf die er zwingend zurückgreifen können muss oder die weitestgehend unproblematisch in der Handhabung sind. Nimmt man an der Rückseite sämtliche Abdeckungen ab, kann man sowohl die Festplatte, als auch den Arbeitsspeicher und das WLAN-Modul entnehmen. Zugriff auf sensiblere Bauteile wie den Prozessor, den Grafikchip der den Intel-Chipsatz gewährt Toshiba dem Endkunden nicht. Zu groß ist die Gefahr einer Beschädigung. Generell gilt: Die Abdeckungen sollten nur von Fachleuten entfernt werden, da ansonsten jegliche Garantieansprüche erlischen.

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Als Arbeitsspeicher verbaut Toshiba zwei 512 MB große Module, die der DDR2-533-Norm genügen. Beide Speicherriegel laufen in den DIMMs im Dual-Channel-Modus. Tauscht man die Speicherriegel gegen größere Module aus, kann das System eine Speicherkapazität von bis zu 4096 MB verwalten. Die Chips auf dem hier verbauten Modulen stammen von Elpida - einem der größten Chipproduzenten auf dem Weltmarkt.

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Gemäß den Spezifikationen der Intel Centrino Duo Mobile Technologie muss auch Toshiba in seinem Notebook das Intel PRO/Wireless 3945ABG-Modul verbauen, um das Centrino-Zertifikat zu erhalten. Auch dieses Modul ist entnehmbar - es ist an einer PCI-Express-Schnittstelle angebunden.Die Drathantenne zur Signalverstärkung verläuft auch bei diesem Notebook innerhalb des Gehäuses. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 54MBit/s kann man mit dieser Erweiterungskarte mit der Perepherie kommunizieren.

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Große Überraschungen haben wir unter den Abdeckungen erwartungsgemäß nicht gefunden - auch Probleme bei der Entnahme der Speicherriegel oder des Akkus gibt es nicht zu vermelden. Wie üblich muss zum Entfernen des Akkus ein Riegel verschoben werden - damit sich dieser nicht versehentlich löst, wird zur Sicherheit ein zweiter Lock arretiert, der vor dem Herausnehmen des Akkus gelöst werden muss. Auf der folgenden Seite werden wir unser Augenmerk auf das Display sowie die externen Ausgänge legen, mit denen das Toshiba Satellite P100-102 an visuelle Geräte angekoppelt werden kann.  


Oftmals kritisiert, aber eigentlich doch nicht wirklich schlecht, sind die GlareType-Displays, die auch Toshiba beim Satellite P100-102 sowie der restlichen Serie zum Einsatz bringt. Toshiba nennt die eigens entwickelte Technik "TruBright", die mit besonders guten Helligkeitswerten zu überzeugen vermag. Für den mobilen Einsatz bei wechselnden Lichtverhältnissen beispielsweise im Zug sind diese Displaypanels zweifelsohne von Vorteil, bringen aber auch einige Nachteile mit sich. Dunkle Bildschirmhintergründe können unter Umständen beispielsweise Spiegelungen der Umgebung hervorrufen, die oftmals als störend und ablenkend empfunden werden. Wie der Interessent oder Käufer damit klar kommt, bleibt seiner persönlichen Wahrnehmung überlassen und kann nicht pauschalisiert werden.

Toshiba setzt ein 17 Zoll-Breitbild-Display ein, dass nach dem WXGA-Standard mit 1440 x 900 Pixeln aufgelöst ist. Diese Auflösung ist im Moment bei 17-Zoll-Notebook-Displays die am weitesten verbreitete - allein schon aus dem Grund, dass diese Panels ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Das Breitbildformat entspricht dem Verhältnis 16:10 - ist also hervorragend zum Betrachten von DVDs - optional auch mit HD-Inhalten - geeignet. Der Scharniere, die das Display mit dem Chassis verbinden, sind sauber eingearbeitet, aber nicht komplett um 180° zu neigen. Nach einem Winkel von in etwa 160 Grad wird das Display blockiert.

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Da wir momentan noch auf die hohen Technikstandards zur Messung von Helligkeit und Kontrast verzichten müssen, bleibt uns an dieser Stelle nur die subjektive Betrachtung des Displays. Mit einigen Aufnahmen von oben, von der Seite und direkt von vorn betrachteten wir das Display des Toshiba Satellite P100-102 aus vielen verschiedenen Perspektiven und beurteilten somit das Leistungsvermögen im Alltag. Ganz zu neigen ist das Display wie eben angesprochen nicht, dennoch bietet es schon eine sehr gute Flexibilität. Der Blickwinkel des TFTs ist durchaus als gut zu bezeichnen - wir haben aber auch schon bessere Panels gesehen. Was Helligkeit und Kontraste angeht, aber auch die Darstellung der 16.7 Millionen Farben, wirkt das Display des P100-102 brilliant. Kontraste werden sauber dargestellt - selbst extremste Unterschiede kommen gut zur Geltung.

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Im Alltagsbetrieb waren keine Probleme festzustellen, die wir als gravierend einstufen würden. Stellenweise wirkt die Auflösung des Display etwas grobkörnig, aber auch dieser Eindruck ist rein subjektiver Natur und steht stets in direkter Abhängigkeit zum Empfinden des Betrachters. Auch beim Interpolieren der Auflösung - sowohl nach unten beim Booten des Betriebssystems - als auch bei typischen Gaming-Auflösungen in Spielen und Benchmarks ergaben sich keine nennenswerten Probleme.

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Der über PCI-Express angebundene Grafikchip NVIDIA GeForce Go 7600 bietet tolle Möglichkeiten. Unter anderem auch einen DVI- und einen VGA-Ausgang sowie einen S-Video-Port. Toshiba führt alle drei Ausgänge an die Rückseite des Notebooks, wo man sie sehr gut nutzen kann. Getestet wurde in der Perepherie mit einem LG 32LX2R LCD der VGA- und der S-Video-Port sowie an einem Samsung Syncmaster 181T der VGA- und DVI-Port. Auch auf anderen Testmonitoren bis zu einer maximalen externen Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln gab es keine Darstellungsprobleme, die auf ein Fehlverhalten der Grafik schließen lassen könnten.

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Ein weiterer wichtiger Faktor, der beim Kauf eines Notebooks oft unterschätzt wird, ist die Ergonomie sowie die Verarbeitung der Eingabegeräte. Schließlich hat man so mit Handballen, Handflächen und Fingern über einen längeren Zeitraum hinweg Kontakt zum Notebook und soll danach keine Beschwerden haben. Auf der nächsten Seite prüfen wir diese Fakten und beurteilen, ob das Toshiba-Notebook wirklich nutzbar zum professionellen und vielseitigen Arbeiten ist, zumal es einige Besonderheiten mitbringt: Das Touchpad ist asymmetrisch zur Tastatur in das Chassis eingearbeitet, da beim P100-102 auch ein numerischer Tastenblock zum Einsatz kommt.


Es war für viele "Umsteiger" schon immer ein Problem, dass man in einer Notebook-Tastatur plötzlich kein numerisches Pad mehr zur Verfügung hat - so wie man es normalerweise vom Desktop gewöhnt war. Grund sind natürlich Platzprobleme. Technisch ist es gar kein Problem, auch ein Num-Pad zu integrieren, die Frage ist nur, ob das für einen mobilen Computer wirklich Sinn ergibt. In den letzten Monaten sieht man immer öfter Notebooks, die ein numerisches Tastenfeld mitbringen - hierbei handelt es sich um Produkte, mit 17- oder auch 19-Zoll-Display, die den Platz ohnehin verfügbar haben. Aber auch hier ist die Integration nicht immer ganz leicht - denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein solches Tastenfeld an den rechten Rand der Haupttastatur anzufügen.

Bei den echten Desktop-Replacement-Geräten, die mittlerweile auch auf 19-Zoll-TFTs im Notebook setzen, ist es wahrlich kein Problem mehr. Anders sieht es noch bei den 17-Zöllern - und somit auch beim Toshiba Satellite P100-102 aus. Die numerische Tastatur am rechten Rand wird sauber von den restlichen Tasten getrennt. Ein Spaltmaß von zwei Millimetern sorgt sowohl optisch wie auch ergonomisch - zumindest in einem bestimmten Rahmen für eine gute Trennung. Die Tasten des Blocks sind intuitiv bedienbar - Unterschiede zu Desktop-Tastaturen gibt es nur am oberen Rand: Die Einfügen, Entfernen, Bild auf und Bild ab Taste wurden noch in den Block integriert - bei großen Desktop-Tastaturen liegen diese meist zwischen dem Haupttastenfeld und dem Block - wo an dieser Stelle verständlicherweise kein Platz verfügbar ist.

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Das Haupttastenfeld ist gemäß den Standards aufgebaut - alle Tasten befinden sich da, wo man sie sofort vermuten würde. In der Ergonomie gibt es keine größeren Probleme, lediglich der Anschlag kommt uns ein wenig laut vor. Davon abgesehen wurde für den Druckpunkt ein gutes Mittelmaß gewählt, sodass nahezu jeder Anwender mit der Tastatur zurecht kommen dürfte. Einziges Problem - oder viel mehr der Kompromiss, den man eingehen musste - ist der rechte Rand des Haupttastenfeldes. Um hier noch ein numerisches Pad anfügen zu können, muss Platz eingespart werden. Resultat: Die Coursor-Tasten sind direkt in das Tastenfeld integriert - bei der Bedienung der gewohntermaßen recht kleinen Tasten kommt es schnell zu einem Fehlgriff. Weiterhin sind die rechte Shift- sowie besonders die Enter- und die Backspace-Taste sehr klein ausgefallen. Die kleine Enter-Taste kann man im eigentlichen Sinne noch verschmerzen - schließlich hat man am rechten unteren Rand des Num-Pads noch eine, die leicht erreichbar ist. Aber die sehr kleine Shift- und Backspace-Taste ist gewöhnungsbedürftig - steht aber als Kompromiss im Raum, den man für die Nutzung eines Num-Pads im 17-Zoll-Notebooks nahezu immer eingehen muss.

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Als sekundäres Eingabegerät nutzt Toshiba für dieses Notebook auch ein Touchpad. Das sensitive Feld misst 62mm in der Breite und ist 46mm hoch - hat also eine Fläche von gut 2850mm². Es ist sehr sauber in den Chassisrahmen eingearbeitet, wenn gleich es keinerlei optische Akzente setzt. Sowohl die beiden Mausersatz-Tasten wie auch das Pad und das Chassis sind im gleichen matten Silberton gehalten. Eine Besonderheit, die auch oftmals diskutiert wird und die Geschmäcker auseinander driften lässt, ist die Position des Touchpads. Es wurde mittig unterhalb der Leertaste eingelassen - also zentriert zum Haupttastenfeld. Auf die gesamte Tastatur inklusive Num-Pad geblickt ist es also asymmetrisch verbaut wurden, was nicht jedem gefällt. Aber auch das ist eine Frage der Gewöhnung, die vom Endkunden selbst beantwortet werden muss um ein kein pauschalisiertes Muster passt.

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Oberhalb des Displays findet man zusätzlich sieben für den Betrieb relevante Tasten. Ganz links der große Power-Taster zum Einschalten, direkt daneben sechs Hot-Key, mit denen beispielsweise der Browser aufgerufen werden kann oder die Multimediafunktionen ähnlich wie mit der Fernbedienung gesteuert werden können. Auch diese Tasten sind äußerst akribisch verarbeitet - alle Spaltmaße sind einheitlich und vorallem möglichst klein - und natürlich wird auch hier der schlichte Charakter durch die einheitlich Farbgebung betont.

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Von der Bedienbarkeit der Tastatur spricht in unseren Augen nicht gegen ein langes Arbeiten an diesem Gerät. Ob dieses Arbeiten aber auch Mobil problemlos möglich ist, werden wir auf der nächsten Seite feststellen. Im Folgenden wollen wir die Performance des integrierten Akkus unter die Lupe nehmen und haben uns im Rahmen unseres neuen Rewiew-Setups auch hier einen neuen Test einfallen lassen. Mehr zum Thema Mobilität mit dem Toshiba Satellite P100-102 also auf der nächsten Seite.


Um möglichst lange mobil sein zu können, braucht man nicht nur einen leistungsfähigen Akku, sondern auch ein Notebook, welches ihn intelligent zu verwenden vermag. Der neue Core Duo kann mit neuen Techniken wie dem Advanced Thermal Manager die Temperaturen effektiver überwachen und damit den Lüfter gezielt steuern. Auch das spart Energie. Des weiteren kann der Core Duo seine Taktraten hinabsetzen. Er und der dazugehörige Intel-Chipsatz beherrschen nun sechs Stromsparprogramme hardwareseitig: "HALT/Grant Snoop State", "Sleep State", "Deep Sleep State", "Deeper Sleep State", die "Enhanced Intel SpeedStep Technology" sowie den neuen Enhanced-Deeper-Sleep-Modus, bei dem Daten aus dem Cache in den Arbeitsspeicher geladen werden können. Die Lizenznehmer können diese Technologien natürlich aufgreifen, können aber auch noch eigene Ideen und Konzepte realisieren. Die eben genannten Modi beziehen sich lediglich auf die CPU, so wird die Kernspannung des Prozessors gesenkt, es entsteht weniger Abwärme, es muss weniger gekühlt werden und am Ende der Reaktionskette steht die verlängerte Akkulaufzeit.

Um unterwegs komfortabel arbeiten zu können, ist aber auch nicht nur eine hohe Akkulaufzeit gefragt, sondern auch eine gute Konnektivität. Toshiba hat hierfür ein Tool entwickelt, dass sich ConfigFree nennt. Wireless-LANs zeigt das Tool je nach Signalstärke auf einer Art Radarschirm an, sodass der Nutzer, dessen Computer in der Mitte des Schirm ist, immer sofort erkennen kann, welches WLAN ihm am nächsten ist. Einfach per Mausklick kann er dann eine Verbindung zum gewünschten Netzwerk ziehen. Unserer Meinung nach eine klasse Idee, dieses Tool von Toshiba. Das Handling verschiedenster Netzwerke wird toll erleichert.

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Nun aber zum wichtigsten Punkt dieser Seite - unseren Praxistests zum Thema Akkulaufzeit. Mit der Einführung der Napa-Plattform haben wir unser Testsetup auch neu aufgelegt und auch an dieser Stelle eine Neuerung vorgenommen. Wie bisher testen wir weiterhin, wie lange der Akku unter maximaler Belastung den Betrieb des Notebooks ermöglicht. Kriterien hierfür sind beispielsweise angeschaltetes WLAN und Bluetooth, sofern vorhanden, maximale Helligkeit des Displays sowie eine möglichst hohe Auslastung von Prozessor und Grafikkarte. Für den minimalen Belastungstest dimmen wir die Helligkeit des Displays, das WirelessLan wird aktiviert gelassen, aber die CPU und GPU-Auslastung sollte möglichst gering sein. Unter diesem Betrieb ist in der Praxis das Internetsurfen oder Arbeiten im Office zu verstehen. Zudem neu: Wir prüfen, wie lange der Akku benötigt, um im Deaktivierten Status des Gerätes wieder aufgeladen zu werden.

Akkulaufzeit

Akkulaufzeit Maximale Leistung

Akkulaufzeit Laden

Als allzu leistungsstark erwies sich der Akku des P100-102 nicht. Bei maximaler Power kann man gut 50 Minuten mit dem Gerät arbeiten, allerdings muss man für das Wiederaufladen des Akkus dann auch fast zwei Stunden einplanen - vorausgesetzt, das Gerät ist ausgeschaltet.

    

Bis zur Einführung der Intel Napa-Plattform hatten wir mit der Sonoma-Lösung eine beträchtliche Anzahl an Referenznotebooks zusammengestellt. Ähnlich wird es natürlich auch mit unserem neuen Setup von Statten gehen. Neu hinzukommen werden außerdem noch alle Notebooks, die wir ab der Ausgabe 04/2006 in Hardwareluxx [printed] testen werden. Auch diese Geräte werden von nun an den gesamten Benchmark-Parcours durchlaufen und werden online in die Datenbank eingepflegt. Mittels LuxxLink wird dann jedes Gerät auch mit den Online-getesteten vergleichbar sein. Damit werden wir für die Zukunft noch eine größere Anzahl an Referenznotebooks in den Vergleich mit dem aktuell getesteten Gerät einbinden könnnen.

Referenznotebooks Napa Referenznotebooks Sonoma

Auch der Benchmark-Parcours, den wir bisher getestet haben, war etwas veraltet. Daher haben wir uns entschlossen, hier eine komplette Neuerung durchzuführen. Datenbanktechnisch ist es nicht realisierbar, die neuen Notebooks direkt mit den Geräten der Sonoma-Plattform zu vergleichen. Dennoch sind viele Tests, die wir auch schon mit den Sonoma-Geräten durchgeführt haben, identisch geblieben. Somit kann zumindest auf einer gewissen Bandbreite zwischen den unterschiedlichen Generationen ein Abgleich vorgenommen werden. Die vergangenen Tests der Sonoma-Notebooks sind oben tabellarisch gelistet. Im Folgenden nun stichpunktartig die Benchmarks, die wir mit dem Gerät durchführen werden. Auf der entsprechenden Seite wird dann stehts zum Setup sowie den Testbedinungungen noch einiges angesprochen.

Benchmarks:

Mit diesen 18 verschiedenen Benchmark-Tools werden wir in verschiedenen Modi auf den kommenden Seiten die Performance des Testgerätes in allen Bereichen ermitteln. Die Office-Performance hat hierbei vom Prinzip her die gleiche Gewichtung wie die Gaming-Performance - stets aber gemessen an der Leistungsfähigkeit des Notebooks. Setzt ein Gerät nur auf eine integrierte Grafiklösung des Intel-Chipsatzes, wäre es Unsinn, die Gaming-Performance als extrem negativ in den Raum zu stellen. Die Auswertung erfolgt wie immer am Schluss in unserem Fazit und mit unseren Empfehlungen.


Futuremark PCMark 04 (Futuremark)

PCMark 2004 ist der erste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind vier Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Abschließend wird auch noch der Grafikchip des Systems auf seine Leistungsfähigkeit geprüft. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

Futuremark PCMark 04 CPU (Futuremark)

Futuremark PCMark 04 Memory (Futuremark)

Futuremark PCMark 04 Graphics (Futuremark)

Futuremark PCMark 04 HDD (Futuremark)

Durchweg gute Leistungen zeigt dieses Toshiba-Notebook in unseren Benchmarks. Geschlagen geben muss es sich nur dem Acer Travelmate, das von der Ausstattung her im Vorteil ist.

Futuremark PCMark 05 (Futuremark)

Die aktuellste Version der PCMark-Serie aus dem Hause Futuremark ist der PCMark05. Auch er kann in unserer Download-Area bzw. direkt bei Futuremark kostenlos heruntergeladen werden. Strukturell ist er genau so aufgebaut, wie die Software aus dem Vorjahr. Jedoch kommen in der neuen Version andere Benchmarks zum Einsatz, die an die Leistungsfähigkeit neuer Systeme angepasst wurden.

Futuremark PCMark 05 CPU (Futuremark)

Futuremark PCMark 05 Memory (Futuremark)

Futuremark PCMark 05 HDD (Futuremark)

Ähnliches gilt natürlich auch für den PCMark05-Test - schließlich sind sich die beiden Versionen von der Technik her recht ähnlich. Kleinere Probleme gab es nur beim Grafik-Test - hier wurde der Benchmark aufgrund eines Fehlers abgebrochen, sodass wir keine Ergebnisse notieren konnten.


    SiSoftSandra CPU Whetstone FPU (SiSoftware)

SiSoftSandra Multimedia MMX Integer (SiSoftware)

SiSoftSandra Multimedia MMX FP (SiSoftware)

SiSoftSandra Memory Integer (SiSoftware)

SiSoftSandra Memory Float (SiSoftware)

In SiSoftSandra kann das Toshiba durchweg seinen guten Platz verteidigen. Leistungsstärker sind nur die Modelle mit stärkerer CPU.

Maxon Cinebench v9.5 Rendering 1CPU (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench v9.5 ist der Nachfolger von Cinebench 2003 und basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Maxon Cinebench v9.5 Rendering xCPU (Maxon)

Maxon Cinebench v9.5 C4D Shading (Maxon)

Maxon Cinebench v9.5 OpenGL SWL (Maxon)

Maxon Cinebench v9.5 OpenGL HWL (Maxon)

Im Cinebench v9.5 Rendering xCPU-Test tauchen natürlich nur die Notebooks auf, die mit einer Dual-Core-CPU ausgestattet sind. Die bisher getesteten AMD-Prozessoren verfügen über diese Technik noch nicht. Bei der Performance liegt das Notebook gar nicht schlecht, wobei die Modelle mit stärkerer CPU natürlich schneller unterwegs sind.


    ScienceMark 2.0 Memory (Sciencemark)

Science Mark 2.0 ist ein recht umfangreicher Benchmark, wir verwenden jedoch in diesem Fall nur die Cache- und Memory-Benchmarks, den MolDyn-Test sowie die Cipher-AES-Analyse des Tools. Es gibt noch weitere interessante Tests, aber für einen Überblick über das Notebook reichen diese drei Benchmarks vollkommen aus. Science Mark kann man sich selbst herunterladen - direkt und kostenlos auf der Webseite des Herstellers.

ScienceMark 2.0 MolDyn (Sciencemark)

ScienceMark 2.0 Cipher AES (Sciencemark)

Keinerlei Probleme auch bei den mathematischen Berechnungen, die ScienceMark als Benchmarks einsetzt.

KibriBench City-Test (Adept-Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map "City", die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests im Notebook entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Dual-Core aus.

Den Spitzenplatz kann sich das Notebook im Kibri-Benchmark angeln.


FlaskMPEG mit DivX6.1 (FlaskMpeg)

FlaskMPEG ist ein Komprimierungs-Tool, welches mit DivX umgehen kann. Wir verwenden für diesen Test den neuen Codec 6.1 in der Version und komprimieren ein Video. Es wurde dabei eine ca. 200MB großte MPEG-2 Datei umgewandelt, wobei wir die Audio-Verarbeitung deaktivierten. Zwar zeigt das Programm die durschnittliche Frame-Zahl pro Sekunde an, wir dividieren aber die kompletten Frames durch die benötigte Zeit. Derartige Komprimierungen waren schon immer ein kräftiger Leistungstest für Prozessoren.

WinRAR (RarLab)

WinRAR und 7ZIP sind neben WinZIP die weit verbreitesten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2004 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Hierfür verwenden wir eine immer gleichbleibend große Ordnerstruktur, die es möglichst schnell in Archiv zu packen gilt. Die Angabe in den Diagrammen entsprechen der benötigten Laufzeit in Sekunden - weniger ist also besser!

7Zip (7-Zip.org)

Wie eben schon mit WinRAR prüfen wir die selbe Ordnerstruktur nun auch noch mit 7Zip. Hier dauert die Komprimierung für gewöhlich etwas länger, da das Tool scheinbar auf die Dual-Core-Architektur noch nicht weitreichend optimiert werden konnte. Auch hier gilt wieder: Weniger ist gleich mehr. Die Ergebnisse werden in Sekunden dargestellt.

    

Aquamark 3 Score (Massive-Devolopment)

Aquamark 3 ist ein leistungsfähiger Test für Grafikchips, aber auch bei ihm sieht man einen Effekt bei einer schnellen CPU. Wir verwenden die kostenlose Version, die man unter obigem Link herunterladen kann. Die Score ist dabei ähnlich wie bei den Benchmarks von Futuremark auch online vergleichbar mit anderen Systemen.

Futuremark 3DMark03 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas "optimiert" haben. Die Zeiten sind aber längt vorbei und somit ist dieser Benchmark nach wie vor sehr beliebt, um die Systemleistung mehrerer Geräte zu vergleich. Es ist zu bemerken, dass die Hauptlast nach wie vor durch den Grafikchip getragen wird, durch sehr gute Grafiklösugen aber mittlerweile der CPU-Part immer mehr Bedeutung bekommt.

Futuremark 3DMark05 110 (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikchips richtig geeignet. Aufgrund der enormen Hardwareanforderungen muss man aber beachten, dass Grafikchips, die weniger als 128 MB Speicher haben, nicht 3DMark 2005 ausführen können, ohne Fehler zu produzieren.

Futuremark 3DMark06 (Futuremark)

Der Futuremark 3DMark06 ist der aktuellste 3D Benchmarks aus der 3DMark Serie. Einige bereits aus dem 3DMark05 bekannte Szenen wurden aufgegriffen und aktualisiert. So profitieren nun auch Grafikchips, welche die Unterstützung von HDR Effekten bieten, in einem eigens dafür erstellten Benchmark.


Monolith F.E.A.R. (Monolith)

F.E.A.R. dürfte einer der Tip-Hits des Jahres 2005 sein. Nicht nur die Story wirkt fesselnd, sondern auch die Grafik bindet. Kaum ein Spiel belastet dank einer starken Physik Prozessor und Grafikchip derart stark und verwendet dabei sämtliche bisher verfügbare 3D-Technologien.

X2 The Threat Demo (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen. Besonders die Direct3DPerformance wird hier wieder gefordert.


In der Hardwareluxx [printed] hatten wir schon einige Core-Duo-Notebooks angetestet, die durchweg gute Leistungen zeigten. In einem der ersten Online-Reviews schlug sich das Toshiba P100-102 eigentlich hervorragend. Das Multimedia-Notebook konnte nicht nur ausstattungstechnisch punkten, sondern machte auch bei der Performance eine recht gute Figur.

Vorallem auch die Kombination mit der NVIDIA Go 7600, die auf 256MB GDDR3-Speicher zurückgreifen kann, vermochte durchaus zu überzeugen. Die PCI-Express-Grafik bot in unseren Benchmarks eine gute Leistung. Der Grafikchip zeigte sich von seiner besten Seite - das Toshiba Satellite P100-102 hat durchaus Multimedia- und Gaming-Ambitionen.

Etwas trist fiel lediglich die Akku-Laufzeit aus. Weniger als eine Stunde unter Volllast sind für ein solches Gerät nicht unbedingt als gut zu bewerten. Der Prozessor unterstützt selbstredend alle Stromsparfeatures, die mit dem Core-Duo nun einmal daher kommen, aber ansonsten hat Toshiba zur Optimierung relativ wenig beigetragen. Hätte man einen leistungsstärkeren Akku verbaut, wäre an dieser Stelle die Handhabung auf jeden Fall um einiges besser ausgefallen, da man so länger fernab der Steckdose arbeiten könnte. So ist das Notebook ein Desktop-Replacement-System ohne große Mobileignung.

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Die Verarbeitung war beim P100-102 auf jeden Fall in Ordnung, Mängel fielen keine gravierenden auf. Die Farbe orange ist selbstverständlich gewöhnungsbedürftig, ist aber mal was anderes und natürlich auch Geschmackssache. Alles in allem bekommt man mit diesem Notebook ein gutes Gerät, das für einen fairen Preis ab 1400,- Euro in den Online-Shops zu haben ist.

Weitere Links:

Weitere Reviews findet man in unserer Testdatenbank .

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