Test: Deviltech Fragbook - hohe Leistung, kleiner Preis

Veröffentlicht am: von

deviltech_fragbook_msi_teaserAm heimischen PC Frameraten der gehobenen Klasse zu erreichen, verlangt sicherlich nicht mehr den Einsatz von erheblichen finanziellen Mitteln. Auch mit Grafikkarten, die keine 200 Euro mehr kosten, ist es aktuell möglich, hippe Games wie Battlefield 3 ruckelfrei spielen zu können. Im mobilen Segment sieht das noch ein wenig anders aus. Reinrassige Gaming-Notebooks mit hochgezüchteten GPUs haben stets die 1500-Euro-Schallmauer durchbrochen. Anders sieht das beim neuen Fragbook von Deviltech aus. Der 17-Zöller kostet keine 1200 Euro, verspricht mit der Nutzung einer GeForce GTX 570M und eines Intel Core i7-2630QM aber eine hohe Leistung zu bieten.

 

Deviltech Fragbook

Dieser Herbst gestaltet sich für Schnäppchen-Jäger im mobilen Gaming-Segment als äußerst interessant. Wird der Markt der kleineren Built-to-Order-Hersteller in der Regel von Clevo-Barebones dominiert, breitet sich aktuell ein 17-Zoll-Gaming-Barebone in den BTO-Shops aus, der aus dem Hause MSI stammt und ein auf den ersten Blick phänomenales Preis-Leistungs-Verhätlnis zu besitzen scheint. MSI-Barebones werden seit einiger Zeit im großen Stil übrigens von Medion genutzt – hier ist nach der Akquisition durch Lenovo aber davon auszugehen, dass sich der „Zulieferer“ im kommenden Jahr ändern wird. Bekannt ist das unter anderem von Deviltech genutzte Gehäuse „nativ“ vom MSI GT780DX, das aktuell ab einem Preis von 1400 Euro in den Webshops gelistet ist.

Unsere Konfiguration, die von Deviltech stammt und mal wieder auf den Namen Fragbook hört (hier kann sich hinsichtlich der Nomenklatur leicht etwas Verwirrung breitmachen), kostet hingegen knappe 1200 Euro, es können also 200 Euro gespart werden. Dafür muss man auf das MSI-Logo verzichten, gewinnt auf der anderen Seite aber eine enorme Flexibilität, wie sie aktuell wirklich nur von den kleineren BTO-Vertretern geboten werden kann. Verzichtet man beispielsweise auf die Windows-Lizenz (die oft schon vorhanden ist) oder wählt eine i5-CPU anstelle der bei uns genutzten i7-Variante (was gaming-technisch kaum einen Unterschied macht, da die Sandy-Bridge-Plattform mehr als genügend Wumms bietet), wird sogar die magische 1000-Euro-Grenze unterboten.

Bei so viel Ausstattung zum vergleichsweise überschaubaren Preis stellt sich natürlich unweigerlich die Frage, an welcher Stelle gespart wurde. Ob dem so ist, das wird sich auf den kommenden Seiten zeigen müssen.


Grob sind wir auf die Ausstattung bereits eingegangen, nun wollen wir aber wie gewohnt im Detail auf die genutzten Komponenten eingehen.

Deviltech Fragbook

Als CPU setzt Deviltech bei unserem Testmuster (wie so viele andere Hersteller auch) auf den i7-2630QM, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt). Da unsere internen Tests gezeigt haben, dass aktuell auch die schnellste Mobile-GPU in Form der NVIDIA GeForce GTX485 den i7-2630QM limitiert, kann den kleinen Vier-Kernern auf jeden Fall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zugesprochen werden, denn auch bei CPU-lastigen Aufgaben entstehen sicherlich keine unnötigen Wartezeiten. Entsprechend ist davon auszugehen, dass wir gerade die CPU in den kommenden Monaten in sehr vielen Notebooks vorfinden werden.

Deviltech Fragbook

Als GPU kommt NVIDIAs aktuelle GeForce GTX 570M zum Einsatz, die das mittlere Modell der GTX-Reihe zwischen GTX 560M und GTX 580M darstellt. Das Herzstück der GeForce GTX 570M ist NVIDIAs GF114-Chip. Auch die GTX 580M basiert auf diesem Chip, während beim Top-Modell aber 384 Shader-Prozessoren genutzt werden, sind es bei der GTX 570M noch 336 Shader. Der Kerntakt wird von NVIDIA mit 575 MHz angegeben, während die Shader mit 1070 MHz betrieben werden. Der GDDR5-Grafikspeicher wird über ein 192 Bit breites Interface angebunden. Der Speichertakt der insgesamt 1,5 GB beläuft sich auf 1150 MHz.

Die beiden für die Leistung entscheidenden Komponenten können schon einmal mit einer normalen Performance aufwarten. Klar ist da, dass unsere Fragbook-Konfiguration an anderen Stellen mit Abstrichen leben muss. So kommt als Systemlaufwerk lediglich eine 500 GB fassende HDD zum Einsatz, die aber immerhin mit 7200 rpm arbeitet – der Standard in dieser Preisklasse beläuft sich in der Zwischenzeit auf 750 GB. Natürlich konnte auch ein größeres Modell oder eine SSD hinzu konfiguriert werden. Dass dies den Preis natürlich in die Höhe schnellen lässt, versteht sich von selbst. Gleiches gilt auch für den Arbeitsspeicher. Verbaut werden 4 GB, was sicherlich für die allermeisten Anwendungen mehr als ausreichend ist, gemessen am Preis hätten aber auch 8 GB auf der Ausstattungsliste stehen können. Dass abschließend lediglich ein DVD-Brenner als optisches Laufwerk genutzt wird, ist da nicht überraschend.

Eine Besonderheit stellt ohne Frage das Display dar. Der 17 Zoll durchmessende Monitor besitzt die FullHD-Auflösung (was weniger überraschend ist), kann aber mit einer matten Oberfläche aufwarten – gerade der Consumer-Bereich wird aktuell von Glossy-Panels dominiert. Dementsprechend ist es angenehm, dass der aktuelle MSI-Barebone hier ganz klar die von vielen gewünschte Rückbesinnung auf matte Monitor-Oberflächen unterstreicht. Dass zudem ein LED-Backlight genutzt wird, überrascht nicht, gibt es aktuell doch praktisch keine Geräte mehr, die auf ein normales CCFL-Backlight setzen.

Einen gemischten Eindruck hinterlassen die Kommunikationsfähigkeiten des Fragbook. Natürlich werden mit Gigabit LAN und WLAN nach den Standards B, G und N die wichtigen Standards geboten, die ebenfalls vorhandene Bluetooth-Schnittstelle muss aber mit der Version 2.1 der Funkverbindung vorliebnehmen. Bedenkt man, dass das ASUS Zenbook UX21 schon mit Bluetooth 4.0 daherkommt, wirkt das Fragbook an dieser Stelle etwas altmodisch.

Deviltech Fragbook Akku


Der genutzte Stromspeicher besitzt eine Kapazität von 87 Wh, was mit Blick auf die genutzte Hardware und das Fehlen von Optimus aber dennoch nicht allzu üppige Laufzeiten vermuten lässt.

ASUS N75S 

Hardware
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0GHz
Turbotakt: 2,9 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel QM67
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 570M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Miltiformat DVD-Brenner
Monitor
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 82 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

3
USB 3.0: 2
FireWire: -
eSATA: 1
Audio: Line-im, Line-Out, Mikro, Digital
Gehäuse
Akku: 87 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 4,0 kg
Abmessungen:

430 x 290 x 44

Preis und Garantie
Preis: ca 1200 Euro
Garantie 24 Monate

 


 

 

Deviltech Fragbook Deckel

Waren Gamingnotebooks über eine lange Zeit stets sehr auffällige Gesellen, kann aktuell von einer radikalen optischen Neuausrichtung des gesamten Segments gesprochen werden. Schlicht ist hipp – das offerieren Geräte wie das ASUS G74 oder Alienware M17x bereits eine ganze Zeit lang. Diesem Trend folgt auch MSI und spendiert seinem aktuellen Barebone einen schicken mattschwarzen Look – der erste Blick kann übrigens täuschen, denn es handelt sich nicht um ein gebürstetes Edelstahlfinish. Stattdessen nutzt MSI einen Kunststoff in der angesprochenen Optik.

Hier hätten wir aber auch den ersten Kritikpunkt des Fragbooks. Die Materialgüte ist nicht allzu hoch, was sich gerade im Bereich der Haptik bemerkbar macht. Überraschend ist das aber nicht, schließlich muss sich der sehr niedrige Preis irgendwie erklären lassen – ein Vollaluminium-Gehäuse oder ein massiver gummierter Kunststoff treiben die Preise schnell in die Höhe. Im Gegenzug kann die Verarbeitungsqualität aber überzeugen - es gibt keine allzu großen Spaltmaße.
Da ein 4 kg schwerer Bolide aber ohnehin nur selten transportiert werden wird, können wir beim etwas windig wirkenden Kunststoff mit gutem Gewissen ein Auge zudrücken.

Deviltech Fragbook Seite links

Auf der linken Gehäuse-Seite befinden sich drei USB-Anschlüsse, von denen zwei als 3.0-Version ausgeführt wurden. Weiterhin gibt es an dieser Stelle einen Card-Reader und vier Klinke-Buchsen.

Deviltech Fragbook Rückseite

Lobenswert für ein Gerät der Desktop-Replacement-Klasse ist die Nutzung der Rückseite um einige Anschlüsse unterzubringen. So finden dort mit HDMI und VGA die beiden Bildausgabeschnittstellen ihre Heimat. Weiterhin werden dort der RJ45-Port, eine eSATA-Schnittstelle und der Stromanschluss untergebracht. Um für einen wirklich aufgeräumten Schreibtisch zu sorgen, hätten wir uns auch noch mindestens eine rückwärtige USB-Buchse gewünscht. 

Deviltech Fragbook Seite rechts

Auf der rechten Seite des Barebones wird der meiste Platz vom verbauten optischen Laufwerk eingenommen. Davor sitzen zwei weitere USB-Anschlüsse – beide als 2.0-Version.

Alles in allem bietet das Deviltech Fragbook eine schickes, wenn auch qualitativ nicht überragendes Gehäuse, das mit einer umfangreichen und gefällig aufgeteilten Anschlussausstattung aufwarten kann.

 


 

 

Deviltech Fragbook

Geöffnet setzt sich der überwiegend schlichte Eindruck fort. Mattschwarzer Kunststoff dominiert erneut das Geschehen. Eye-Catcher gibt es aber dennoch den ein oder anderen zu vermelden. So wurden der Hauptschalter, die Maustasten und die Lautsprecherabdeckungen in einem matten Silber ausgeführt, was den stilvollen Eindruck weiter unterstreicht.

Besonders erfreulich: Das TopCase erweist sich als ausgesprochen unanfällig gegenüber Fingerabdrücken und sonstigen Fettflecken. Hier hat ein Großteil der aktuellen Geräte erhebliche Probleme und sieht in den meisten Fällen ein wenig „begrabbelt“ aus.

Deviltech Fragbook Tastatur

Deviltech Fragbook Numblock

Das Keyboard wurde im Chiclet-Layout verbaut, kann also voneinander abgesetzte Tasten vorweisen. Diese fallen mit 15 x 15 m angenehm groß aus und lassen sich recht gut bedienen. Wer nun mit Blick auf den Preis ein starkes Flexing erwartet, den müssen wir „enttäuschen“. Das Fragbook bietet ein ausgesprochen steifes TopCase. Dennoch müssen wir ein wenig über den Druckpunkt der Tastatur meckern. Der ist für unseren Geschmack etwas zu weich gewählt.

Dass zudem ein numerischer Zahlenblock integriert wurde, überrascht bei einem 17-Zoll-Modell nicht wirklich. Mit Hinblick auf den Desktop-Replacement-Anspruch des Fragbook wird man die zusätzlichen Tasten (gerade bei Office-Aufgaben) schnell zu schätzen lernen.

Deviltech Fragbook Touchpad

Das Touchpad fällt nicht allzu groß ist, ist aber dennoch ansprechend dimensioniert und greift die Formensprache des restlichen Cases weiter auf. Die Tasten sind in Silber gehalten. Leider besitzen die Taster unseres Musters aber einen deutlich zu festen Druckpunkt, sodass eine merkliche Kraft aufgewendet werden muss, um einen mechanischen Tastendruck hervorzurufen.

Deviltech Fragbook Sound

Das Fragbook besitzt eine THX-Studio-Pro-Zertifikat, was an sich aber noch nicht viel über die Klangqualität aussagt. Zwar müssen gewisse Anforderungen erfüllt werden, um das Zertifikat im Anschluss erwerben zu können, mit Blick auf die Masse der zertifizierten Geräte scheint diese aber nicht allzu fordernd zu sein.

 


Im direkten Vergleich muss sich das Deviltech Fragbook mit zwei reinrassigen Gaming-Geschossen messen lassen, die wir beide aufgrund ihrer Grafikkarten gewählt haben. Das ASUS G74S besitzt aktuell das überzeugendste Kühlsystem am Markt und verfügt mit der GeForce GTX 560M über das kleine Schwestermodell der von Deviltech verbauten GTX 570M. Der Preis liegt bei der gleichen aber gut 600 Euro höher, was das ansprechende Preis-Leistungsverhältnis des Fragbooks unterstreicht. Von Schenker Notebooks kommt hingegen ein Luxus-Geschoss. Das zweite von uns getestete P701 ist mit allen Wassern gewaschen und basiert auf einer Radeon HD 6970M. Dafür kostet das mit einer SSD ausgestattete P701 aber auch beinahe das Doppelte unseres Testkandidaten.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Das P701 kann sich aufgrund seiner stärkeren CPU an die Spitze setzen, in der Praxis sind die Unterschiede aber nicht bemerkbar. Auch für Games entstehen so keinerlei  Probleme, da bereits mehrfach gezeigt wurde, dass die Sandy-Bridge-Plattform so performant ist, dass zunächst stets die GPU limitiert.

 


 

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Im Bereich des Datendurchsatzes kann sich Schenker dank der SSD klar an die Spitze setzen. Das von Deviltech verbaute mechanische Modell mit 7200 rpm kann aber eine überzeugende Leistung an den Tag legen.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Der Speicherdurchsatz befindet sich bei allen drei Geräten auf einem sehr hohen Niveau – merkliche Unterschiede in der Praxis wird es nicht geben.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

In den Futuremark-Benchmarks kann sich das P701 dank der schnellsten GPU, kombiniert mit einer SSD merklich an die Spitze setzen. So groß, wie es hier aussieht, bleibt der Vorsprung in Games aber nicht. Hier rücken die Kandidaten teils dicht zusammen.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

UnigineHeaven1_rsUnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rsUnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10


World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_World1280

ASUS_G60J_Worldnativ

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem anspruchsvollen Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Call1280

ASUS_G60J_Call1280AA

 


Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

StreetFighter4_1_rsStreetFighter4_2_rs

StreetFighter4_3_rsStreetFighter4_4_rs

Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Street1280

ASUS_G60J_Street1280_2AA

ASUS_G60J_Street1280_4AA

ASUS_G60J_Street1280_8AA

 

ASUS_G60J_Street_nativ

ASUS_G60J_Street_nativ_2AA

ASUS_G60J_Street_nativ_4AA

ASUS_G60J_Street_nativ_8AA

 


Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rsResidentEvil2_rs

ResidentEvil3_rsResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Resident1280

ASUS_G60J_Resident1280_2AA

ASUS_G60J_Resident1280_8AA

ASUS_G60J_Resident1280_4AA

ASUS_G60J_Resident1280_8AA

 


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 


Subjektive Bewertung + iColor Display

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Nicht nur die hohe Leistung zum überschaubaren Preis, auch das Display ist ein Highlight des Fragbooks. Das matte Panel besitzt eine hohe Leuchtkraft und einen ansprechenden Kontrast. Auch wenn das Fragbook sicherlich nicht allzu häufig unterwegs genutzt wird – möglich wäre es. Praktisch ist das aber auch dann, wenn das Notebook einmal ungünstig am Fenster steht. Hier bieten zahlreiche merklich teurere (und auch mobilere) Geräte eine schlechtere Performance.

Leichte Abstriche müssen jedoch bei der Farbwiedergabe gemacht werden. Gerade im Vergleich mit dem hervorragenden Display des G74 wirkt das Panel des Fragbook ein wenig flauer und weniger präzise. Stören wird das allerdings nur leidenschaftliche Fotografen und professionelle Anwender. Ebenso könnte der seitliche Einblickwinkel etwas großzügiger ausfallen, was aber durch die Bauart des TN-Panels begründet ist.

Messwerte

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Die maximale Helligkeit liegt mit 317 cd/m² auf einem sehr hohen Niveau. Noch erfreulicher ist da, dass auch der Kontrast auf einem sehr hohen Niveau liegt – 1057:1 konnten wir in unseren Messungen ermitteln. Ebenso kann die Homogenität mit einem ansprechenden Wert von 90,85 Prozent punkten – messtechnisch liefert das Fragbook eine Vorstellung ohne Fehl und Tadel ab.

 


Akkulaufzeit

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Gaming-Notebooks waren noch nie echte Marathon-Künstler. Da ist es kein Wunder, dass das Fragbook trotz des üppigen Akkus ebenfalls keine allzu üppige Laufzeit an den Tag legt. Dennoch zeigt sich wieder einmal, dass die aktuelle Gaming-Notebook-Generation zumindest im Idle ihren Vorgängern merklich überlegen ist. Bei einer Idle-Laufzeit von rund 3,5 Stunden kann zumindest von einer rudimentären Mobilität gesprochen werden.

Temperaturentwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Die Temperaturen liegen allesamt auf einem normalen Niveau und erreichen auch unter Last keine unangenehmen Bereiche.

Lautstärke-Entwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Gaming-Notebooks waren noch nie stille Gesellen – ASUS‘ G73 und G74 einmal ausgenommen. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch das Fragbook eine lautstarke Kühlung sein Eigen nennt. Mit einer maximalen Geräuschemission von 51 dB entwickelt der 17-Zöller unter Last eine beachtliche Lautstärke. Gamer wird das aber kaum stören, da Headsets hier ohnehin zur „Gefechtsausstattung“ gehören. Als unangenehmer erachten wir die ungleichmäßige Lüfterdrehzahl im Leerlauf. Alle paar Minuten dreht der verbaute Lüfter unerwartet hoch und erzeugt eine deutlich wahrnehmbare Geräuschbelastung. Hier sollte dringend noch einmal an der Lüftersteuerung gearbeitet werden. 

 


Zwar muss man bei Deviltechs Fragbook auf die Individualität der großen Anbieter verzichten, gerade preisbewusste Anwender, die auf der Suche nach hohen Frameraten sind, kommen am Fragbook bzw. dem aktuellen MSI-Barebone aber kaum vorbei.

Nicht selten haben wir in den letzten Monaten den Satz bemüht, dass eine hohe Leistung im mobilen Bereich immer bezahlbarer wird – das Deviltech Fragbook unterstreicht dies mit Nachdruck. Normalerweise sind es die GPUs, die aktuell das Gaming-System bremsen. Da ist es umso erfreulicher, dass mit einer GeForce GTX 570M eine mehr als potente GPU zum Einsatz kommt, was sich in unseren Gaming-Benchmarks durch die Bank positiv bemerkbar macht. Da stört es auch nicht, dass die restliche Hardware-Ausstattung nicht allzu spektakulär ausfällt – die Leistung stimmt aber auch hier und wer beispielsweise eine SSD nutzen möchte, um dem System noch einmal einen merklichen Kick zu geben, kann diese einfach hinzu konfigurieren.

Umso erfreulicher ist es mit Hinblick auf die hohe Preis-Performance, dass auch am Monitor nicht gespart wurde. Das Panel besitzt nicht nur die FullHD-Auflösung und ist matt ausgeführt, sondern auch die Messwerte können sich sehen lassen. So kann das Fragbook auch in helleren Umgebungen problemlos genutzt werden.

Dass an einer Stelle aber doch gespart werden muss, versteht sich von selbst. So bietet das Gehäuse zwar eine angenehme Optik und Formensprache, die Materialgüte könnte aber gerne noch etwas höher sein. Erfreuliches gibt es aber auch über diesen Bereich zu berichten: Der Kunststoff erweist sich als erstaunlich unanfällig gegenüber Fettflecken. Im täglichen Betrieb störte uns der sehr hohe Widerstand der Maustasten erheblich – hierbei kann es sich aber auch um ein einzelnes Problem unseres Testmusters handeln. Genau wie die Maustasten könnte auch die Lüftersteuerung, bzw. das Kühlungsdesign eine Überarbeitung erfahren. Das Fragbook wird für unseren Geschmack deutlich zu laut – das gehört für die meisten Gaming-Geräte aber „zum guten Ton“.

Alles in allem bietet das Deviltech Fragbook für Gamer eine kaum zu toppende Preis-Leistung. Besonders gefällt uns aber, dass eben nicht nur die Leistung, sondern auch das Display rundum überzeugen können.

Positive Aspekte des Deviltech Fragbook:

Negative Aspekte des Deviltech Fragbook:

Weitere Links: