Test: Medion E4212 - Günstiger 14-Zöller mit guter Preis-Leistung?

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medion_4212_teaserMedion ist den meisten Lesern sicherlich immer noch als die Firma ein Begriff, die für die Aldi-PCs verantwortlich ist – und mit denen hat sicherlich der ein oder andere seine ersten PC-Erfahrungen gesammelt. Dabei ist Medion längst den Aldi-Schuhen entwachsen und an zahlreichen Stellen im Verkauf zu finden. Neben der Gaming-Schiene Erazer, deren aktuelles Modell wir in naher Zukunft unter die Lupe nehmen werden, gibt es in Form der Akoya-Reihe zahlreiche Mainstream-Geräte. Das Medion Akoya E4212 kommt im 14 Zoll Format daher – ob das bei Business-Anwendern immer beliebtere Format auch im Heimgebrauch überzeugen kann, muss unser Test aber erst noch zeigen.

 

Medion Akoya E4212

 

Spätestens aber seitdem Medion zu Lenovo gehört ist von dem Ruf als „Aldi-Zulieferer“ nicht mehr viel geblieben. Da die chinesische Konzernmutter mit allen Mitteln versucht, der Weltmarktführer zu werden, wurde eben nicht nur NEC gekauft,was für den japanischen Markt interessant ist, sondern auch Medion. Während im aktuellen Jahr alles noch beim Alten bleibt, wird es im kommenden Jahr eine strategische Umstellung geben. Wie die genau aussieht, ist noch nicht bekannt, man kann aber einmal davon ausgehen, dass die künftigen Medion-Notebooks nicht, wie beispielsweise das hier getestete E4212, auf MSI-Barebones basieren werden.

14-Zöller haben einen schweren Stand – partiell zumindest. Während die mittlere Größe in Asien sehr beliebt ist, fristete sie in Europa in den letzten Jahren ein Schattendasein – im mobilen Bereich wird meist zu 13-Zöllern gegriffen, wer das Notebook als PC-Ersatz nutzen möchte, schielt praktisch immer auf eine Größe ab 15 Zoll. Seit einiger Zeit gibt es aber wieder ein leichtes Momentum in Richtung des 14-Zoll-Segments. Der Auslöser: eine höhere Bildschirmauflösung. Kam das 14-Zoll-Format die meiste Zeit mit der Auflösung der kleineren 13-Zoll-Geräte daher, gibt es seit einiger Zeit auch Panels mit 1600 x 900 Bildpunkten, was einen erheblich größeren Praxisnutzen mit sich bringt – kein Wunder also, dass 14-Zöller aktuell ein Revival erleben. Medions E4214 profitiert übrigens nicht von der höheren Auflösung. Bei einem Preis von gerade einmal 499 Euro, der für den 14-Zöller aufgerufen wird, ist das aber nicht wirklich eine Überraschung.

Dass es sich beim E4212 also um ein Low Budget-Modell handelt, merkt man dem 14-Zöller auch bei der weiteren Hardware-Zusammenstellung an. Als Prozessor kommt ein aktueller Core i3-2310M zum Einsatz, auf eine dedizierte Grafik wird gleich ganz verzichtet. Mit Hinblick auf das anvisierte Klientel, erscheint das Gerüst aber schlüssig gewählt.


Die Leistung im Notebook-Bereich steigt immer schneller – das führt dazu, das wir heute teils überzeugende Ausstattungspakete in der 500-600 Euro-Klasse vorfinden.

Als CPU kommt Intels aktuell kleinstes Sandy-Bridge-Modell, der i3-2310M zum Einsatz. Wie in der i3-Klasse üblich ist, muss auf den Turbo-Modus verzichtet werden, Hyperthreading steht aber zur Verfügung, sodass der 2-Kerner vier Aufgaben auf einmal abarbeiten kann. Der Takt beläuft sich auf 2100 MHz, der L3-Cache besitzt eine Kapazität von 3 MB. Gefertigt wird die CPU im 32-nm-Verfahren, was zu einem TDP-Wert von 35 Watt führt. Wie es bei den Sandy-Bridge-Prozessoren der Fall ist, ist auch die HD3000-Grafik integriert worden. Die arbeitet mit einem Grundtakt von 650 MHz und kann dank des Turbo-Boosts (der im GPU-Bereich vorhanden ist) auf bis zu 1100 MHz beschleunigt werden. Für Hardcore-Gamer ist die Leistung von Intels integrierter GPU sicherlich nicht ausreichend, reine Office-User bemerken aber keinen Unterschied zu einer dedizierten Lösung.

Die verbaute HDD besitzt eine Kapazität von 640 GB, was etwas über dem aktuellen Standard von 500 GB liegt und damit auch für größere Mediensammlungen ausreichend erscheint. Dass mit Hinblick auf den Preis eine 5400-rpm-Platte genutzt wird, versteht sich von selbst – und sollte niemanden wirklich stören. Beim Arbeitsspeicher finden wir die aktuell gewohnte 4 GB vor. Natürlich darf auch ein optisches Laufwerk nicht fehlen, das in Form eines DVD-Multiformat-Brenners ausgeführt wird.

Das 14-Zoll-Display ist sicherlich eine Besonderheit des E4212, leider nutzt Medion aber nicht die Möglichkeit, sich merklich von der Konkurrenz abzusetzen, sondern verbaut ein Panel, das ebenfalls nur eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten vorweisen kann – von den normalen 13-Zöllern, die ein wenig leichter sind, kann es sich damit nicht absetzen. Dass das LED beleuchtete Display hinter einer Glare-Oberfläche zum Einsatz kommt, ist im Consumer-Segment sicherlich keine große Überraschung.

Die Kommunikationseigenschaften leiden erfreulicherweise nicht unter dem günstigen Kaufpreis des E4212. Es werden Gigabit-LAN via Kabel und die wichtigsten WLAN-Standards geboten (B, G, N). Darüber hinaus verzichtet Medion auch auf Bluetooth nicht und integriert den 3.0-Standard.

Medion Akoya E4212

Nicht allzu üppig fällt hingegen der Akku aus. Medion setzt auf ein Modell mit 4400 mAh und 47 Wh. Da Medion aber auf eine dedizierte GPU verzichtet, kann dennoch auf normale Laufzeiten gehofft werden.

Medion Akoya E4212 

Hardware  
Prozessor: Intel Core i3-2310M
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,1 GHz
Turbotakt: -

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 3 MB

Chipsatz: Intel HM65
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: Intel HD3000
Grafikkarte - Grafikspeicher: Shared
Festplatte:

1x 640 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: -
Monitor  
Display - Diagonale: 14,1 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 15 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 75 x 50
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

2
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-out / Mic
Gehäuse  
Akku: 47 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 2,2 kg
Abmessungen:

343 x 240 x 25,1 bis 31,2 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 500 Euro
Garantie 24 Monate

 



 

Medion Akoya E4212

Medion greift bei der Optik zum aktuellen Allheilmittel und spendiert dem Deckel eine schwarze Glossy-Beschichtung mit einer leichten Strukturierung. Das sieht zwar schick aus, wirklich von der breiten Masse kann man sich so aber leider nicht absetzen. Zudem ist die Nutzung einer so empfindlichen Oberfläche grade bei einem prinzipiell auf den mobilen Einsatz ausgerichteten Gerät wie einem 14-Zöller fragwürdig. Wird das E4212 regelmäßig mitgenommen, dauert es aller Wahrscheinlichkeit nicht lange, bis die ersten Kratzer zu finden sind.

Das Barebone stammt, wie es aktuell bei Medion üblich ist, aus dem Hause MSI. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sich dies im kommenden Jahr ändern wird und stattdessen Lenovo-Barebones zum Einsatz kommen werden. Die maximale Bauhöhe fällt mit 32,1 mm recht üppig aus (auch wenn wir hier nach ASUS‘ UX21 vielleicht ein wenig verwöhnt sein mögen). Gleiches gilt auch für das Gewicht: 2,2 kg sind zwar sicherlich nicht zu viel, es gibt aber auch noch leichtere Vertreter dieser Größenklasse.

Die Verarbeitung ist ordentlich, die Materialgüte könnte für unser Empfinden aber gerne noch einmal etwas hochwertiger ausfallen.

Medion Akoya E4212

Auf den ersten Blick könnte man meinen, Medion hätte auf der linken Seite nur eine VGA-Buchse, einen RJ45- und den Stromanschluss untergebracht. Während der mittlere Bereich für die Luftauslässe der Kühlung vorgesehen wurde, befinden sich an der Front ein USB-3.0-Anschluss (was sehr lobenswert ist) und eine HDMI-Buchse. Diese sind weit zurückgesetzt, sodass die Optik nicht gestört wird. Leider wird es so immer zu einer „Fummelei“, den korrekten Anschluss zu finden.

Medion Akoya E4212

Die eben angesprochene Problematik setzt sich auf der rechten Seite des Gehäuses fort. Die beiden USB-Anschlüsse (hier als 2.0-Version ausgeführt) und die beiden Klinke-Buchsen sind nur schwer zu erreichen. Der weitere Platz wird vom optischen Laufwerk eingenommen.

 



 

Medion Akoya E4212

Auch dann, wenn der Deckel geöffnet wird, bestimmt Glossy-Kunststoff das optische Geschehen. Während das Display wie üblich von schwarzem Spiegelkunststoff eingefasst wird, ist das Top-Case zweigeteilt. Der hintere Teil des Top-Cases, also der Bereich, der nicht so häufig berührt wird, ist in Schwarz gehalten. Die Handballenauflage wiederum kommt in einem Silberton daher. Störende Fingerabdrücke sieht man zwar auch hier, diese fallen durch die helle Farbgebung aber nicht ganz so deutlich auf wie auf einem reinschwarzen Top-Case.

Medion Akoya E4212

Bei der Tastatur setzt Medion auf ein klassisches Chiclet-Layout. Allerdings hat das Keyboard merklich mit dem nicht allzu steifen TopCase zu kämpfen, sodass ein ausgeprägtes Flexing entsteht – und das ist bekanntlich alles andere als vorteilhaft für den Druckpunkt. Das Erstellen von längeren Texten ist aufgrund des unpräzisen Druckpunktes nicht wirklich als angenehm zu bezeichnen. Dass ein Numblock im 14-Zoll-Sektor fehlt, stört nicht wirklich und ist in der Größenklasse natürlich der Standard.

Medion Akoya E4212

Der Mausersatz setzt sich lediglich durch Prägungen vom restlichen Top-Case ab. Der glatte Kunststoff besitzt aber ohnehin sehr gute Gleiteigenschaften, sodass es kein Problem darstellt, dass Medion an dieser Stelle das Material beibehält. Störender sind hingegen die Abmessungen des Mausersatzes – der hätte in der heutigen Zeit gerne etwas größer ausfallen können.

 


Natürlich muss das Medion Akoya E4212 gegen Geräte der gleichen Preisklasse antreten. Die beiden Widersacher von ASUS und Toshiba besitzen zwar ein 15-Zoll-Display, können davon einmal abgesehen, aber eine ähnliche Ausstattung vorweisen, was sie für einen Test interessant macht.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Da alle Geräte auf den Core i3-2310M setzen, ist es nicht verwunderlich, dass sie in unseren ersten Benchmarks sehr nahe beieinanderliegen. Die Leistung der teuren CPUs mit Turbo-Boost-Funktion wird zwar nicht erreicht, dennoch ist Intels aktuell kleinster Zweikerner weit davon entfernt bei normalen Aufgaben wie Office-Tätigkeiten oder dem Surfen im Web eine bremsende Funktion im System einzunehmen.

 



 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Die von Medion verbaute Festplatte bietet eine gewohnte Performance für ein Modell mit 5400 rpm. So stellt das I/O-System sicherlich den größten Flaschenhals im System dar, im Gegenzug kann der Einsatz einer 7200-rpm-HDD oder gar einer SSD in einem Budget-Notebook aktuell (noch) nicht erwartet werden.

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Beim Speicherdurchsatz verhält es sich analog zu den reinen CPU-Benchmarks. Der i3-Prozessor fällt hinter die teureren Geschwister zurück, liefert aber noch immer eine Leistung, die bei der Vorgängergeneration so nicht denkbar gewesen wäre – zu spürbaren Beeinträchtigungen kommt es nicht.

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Als solide erweist sich die Performance auch in unserem Futuremark-Tests. Klar dürfen von einem 500-Euro-Gerät keine großen Sprünge erwartet werden, die Performance liegt aber auf einem ordentlichen Niveau. Es zeigt sich aber, dass ASUS‘ K-Modell dank der dedizierten Grafik deutlich in Führung liegt. Davon, wirklich spielefähig zu sein, ist auch das mit einer GeForce GT 520M ausgestattete  K53J noch weit entfernt.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem anspruchsvollen Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Wie nicht anders zu erwarten, setzt Medion auf ein Glare-Display. Auch wenn in den letzten Monaten ein (kleiner) Trend zu matten Displays zu erkennen ist, so wird der Consumer-Bereich doch nicht immer deutlich von Glossy-Oberflächen dominiert. Gerade bei einem prinzipiell auf den mobilen Einsatz ausgelegten Modell wie einem 14-Zöller sind verspiegelte Oberflächen aber immer als kritisch zu bewerten. Zumindest verfügt das verbaute Panel über eine ordentliche Leuchtkraft. Diese wird aber von einem nur durchschnittlichen Kontrastverhältnis torpediert. Um als mobiles Gerät wirklich überzeugen zu können, müsste das Panel zum einen noch einmal etwas heller, zum anderen merklich kontrastreicher sein. Bei einer mäßigen indirekten Beleuchtung mag das Gebotene zwar ausreichen, sobald es aber nur ein wenig heller wird, kommt der 14-Zöller ins Schwitzen. Alles andere als überzeugend fällt darüber hinaus die Farbdarstellung aus. Das Bild wirkt flau und wenig lebendig.

Messwerte

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Die maximale Helligkeit liegt mit 261 cd/m² auf einem moderaten Niveau. Um das stark verspiegelte Display aber auszugleichen, hätte es noch einmal etwas mehr Reserven haben müssen. Das Kontrastverhältnis befindet sich mit 290:1 im durchschnittlichen Bereich – es gibt gerade in letzter Zeit aber zugegebenermaßen zahlreiche wesentlich teurere Geräte, die noch einmal einen schlechteren Kontrast vorweisen.

 



 

Akkulaufzeit

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Da Medion keinen allzu großen Akku verbaut, ist es kein Wunder, dass das E4212 kein wirklicher Dauerläufer ist. Im Idle hält das Gerät knappe vier Stunden, unter Last sind es keine 90 Minuten. Mit Blick auf die Strom sparende Hardware und den mobilen Gedanken eines 14-Zöllers wäre hier definitiv mehr möglich gewesen.

Temperatur-Entwicklung

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Die Temperaturen befinden sich allesamt im normalen Bereich, was mit Blick auf die genutzte Hardware auch nicht allzu überraschend ist.

Lautstärke-Entwicklung

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Sollte man meinen, das Medion E4212 könnte, aufgrund seiner Komponenten, gar nicht zu laut werden, irrt man. Medions 14-Zöller ist im Idle zwar angenehm leise, entwickelt sich im Last-Betrieb aber zum regelrechten Rabauken.

 



 

Medions 14-Zöller E4212 rechtfertigt sich in erster Linie durch seinen Preis, kann darüber hinaus aber kaum Glanzpunkte setzen.

Für 500 Euro erhält man mit dem Medion E4212 einen 14-Zöller, der dank der aktuellen Core-Generation von Intel mit einer überzeugenden Leistung zum überschaubaren Preis aufwartet.

Dass Medion allerdings an vielen Schrauben gedreht hat, um diesen Preis zu erreichen, merkt man dem E4212 häufig an. Das Display ist für ein eigentlich mobiles Gerät noch die größte Schwachstelle, ist es doch zu dunkel, kontrastarm und kann darüber hinaus auch nur mit recht flauen Farben aufwarten. Ebenso ist die Kühlung, gemessen an den Komponenten deutlich zu laut.

Das Gehäuse bietet eine durchschnittliche Materialgüte, sieht dafür aber schick aus und ist ordentlich verarbeitet. Gemessen am Preis ist das keine Überraschung und liegt vollkommen im normalen Rahmen.

Mit Hinblick auf das mobile Einsatzgebiet eines 14-Zöllers hätten wir uns aber ein etwas längeres Durchhaltevermögen, ein etwas weniger empfindliches Material und nicht zuletzt ein etwas geringeres Gewicht gewünscht.

Positive Aspekte des Medion E4212:

Negative Aspekte des Medion E4212:

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