Test: Schenker Notebooks P501 mit i7-2760QM und Radeon HD 6990M

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Die Geschwindigkeitsschraube dreht sich immer weiter. Vor einigen Wochen präsentierte Intel seine Refresh-CPUs der mobilen Sandy-Bridge-Reihe. AMD erweiterte zudem sein Portfolio mit der neuen GPU Radeon HD 6990M nach oben. Auf beide Features kann das Schenker Notebooks P501 zurückgreifen, das bereits mit einem Intel Core i7-2760QM ausgestattet wird. Ob sich das Upgrade-Notebook für Gamer lohnt, versuchen wir ausführlich zu klären.

 

Schenker Notebooks P501 Deckel

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Bis wir die neuesten Hardware-Komponenten auch tatsächlich in Notebooks vorfinden, geht meist etwas Zeit ins Land. Kein Wunder, werden Notebooks bei den Branchen-Führern doch in großen Stückzahlen getestet, assembliert und auf den Markt gebracht. Mal eben schnell die CPU zu wechseln ist vielleicht möglich, aber mit erheblichen Kosten verbunden, bei der GPU sieht es darüber hinaus noch ein wenig schwieriger aus, müssen die Kühlsysteme doch auf verschiedene TDP-Werte angepasst werden, was ein einfaches Upgrade auf ein neues Top-Modell meist recht beschwerlich werden lässt.

Ihre Vorteil in genau dieser Hinsicht können kleine Built to Order-Hersteller wie Schenker Notebooks ausspielen. Neue Komponenten sind schon kurz nach dem Launch verfügbar und können weitestgehend frei nach dem eigenen Gusto zusammengestellt werden. Unpassende Hardware-Konfigurationen, wie wir sie neulich bei LGs P530 vorgefunden haben, können so bereits von Anfang an vermieden werden. Als Gehäuse kommt ein Clevo P150HM Barebone zum Einsatz, den wir auch bei zahlreichen anderen Anbietern vorfinden. Die Komponenten-technisch gebotene Flexibilität muss also durch fehlende Alleinstellungsmerkmale beim Gehäuse erkauft werden. Eine weitere Eigenschaft des Clevo-Barebones: Die Kühlung ist immer auf das Maximum ausgelegt, sodass es kein Problem ist, auch eine Maxi-GPU wie die Radeon HD 6990M unterzubringen. Der Nachteil: Auch bei vermeintlich kleinen Konfigurationen entwickelt das Kühlsystem ein beachtliches Lautstärke-Niveau - wie immer gilt also, wo Licht, da auch Schatten.

Die Konfiguration unseres rund 1800 Euro teuren Testmusters kann sich dabei durchaus sehen lassen. Als CPU kommt Intels Refresh-Sandy-Bridge i7-2760QM zum Einsatz, als GPU AMDs aktuelle Speerspitze in Form der Mobility Radeon HD 6990M. Allein das wären zwei Gründe um einen hohen Preis zu rechtfertigen. Zusätzlich gibt es aber noch eine SSD, eine große HDD und ein mattes 15-Zoll-Panel mit FullHD-Auflösung. Alles in allem hinterlässt das P501 einen runden und gefälligen Eindruck.

 


Das Herzstück unsers heutigen Testkandidaten ist ein Intel Core i7-2760QM – also bereits ein Refresh-Modell. Der 4-Kerner taktet mit  200 MHz mehr als sein Vorgänger der i7-2720QM, den wir aber sicher noch eine ganze Weile sehen werden, da die Umstellung bei den Großserien-Notebooks sicher nicht allzu schnell erfolgen wird. Entsprechend besitzt der i7-2760QM also einen Grundtakt von 2400 MHz, während die maximale Turbo-Frequenz bei 3500 MHz liegt – dann darf allerdings nur ein Kern belastet werden. Zusätzlich gibt es natürlich auch wieder Hyper-Threading, sodass theoretisch bis zu acht Aufgaben auf einmal abgearbeitet werden können. Die TDP hat sich natürlich nicht geändert und liegt bei der im 32-nm-Verfahren produzierten CPU noch immer bei 45 Watt.

GPUz Radeon HD 6990M

Die Radeon HD 6790M ist noch gar nicht allzu lange auf dem Markt, dennoch stellt ihr AMD in Form der Radeon HD 6990M ein neues Top-Modell zur Seite. Die GPU besitzt einen Kerntakt von 715 MHz und kann dabei auf 1120 Stream-Prozessoren zurückgreifen. Der Speichertakt des 2 GB fassenden VRAMs beläuft sich auf 900 MHZ. Da AMD den Speicher über ein 256 Bit breites Interface anbindet, sollte es hier nun wirklich nicht zu Bandbreitenproblemen kommen.

Wie auf der ersten Seite bereits geschrieben, kann sich auch die weitere Ausstattung durchaus sehen lassen. Als Systemlaufwerk kommt eine Crucial M4 SSD mit einem Fassungsvermögen von 128 GB zum Einsatz. Als Systemplatte für das OS, die wichtigen Programme und ein paar Daten darüber hinaus ist das ausreichend, mehr findet dann aber leider nicht Platz. Diesem Problem ist sich auch Schenker Notebooks bewusst und verzichtet kurzerhand auf ein optisches Laufwerk. Anstelle dessen wird eine Samsung 2,5-Zoll-HDD mit einem Fassungsvermögen von 1 TB eingesetzt – hier wurde die Messlatte erst vor Kurzem um weitere 250 GB angehoben. Durch die auf zwei Plattern erreichte extreme Datendichte fällt die erreichte Performance trotz einer Arbeitsgeschwindigkeit der Platter mit 5400 rpm recht ansprechend aus. Dass Schenker dabei auf ein optisches Laufwerk verzichtet, sollte die anvisierten Power-User dabei weniger stören, erfolgt die meiste Software-Distribution heutzutage doch ohnehin über das Web.

Das Display ist neben der High-Performance-Konfiguration der Komponenten ein weiteres Highlight für uns. Das 15-Zoll-Panel besitzt eine native Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, also die FullHD-Auflösung. Alleine das wäre schon eine positive Sache, noch besser gefällt uns aber, dass Schenker Notebooks bei seinem P501 ein mattes Panel einsetzt. Dabei ist die Oberfläche aber noch immer ganz leicht spiegelnd – laut Schenker wurde diese gewählt, da sie die beste Mischung aus den Vorteilen von matten und spiegelnden Panels darstellt. Dass zudem ein LED-Backlight genutzt wird, versteht sich praktisch von selbst.

Hinsichtlich der Verbindungsfreudigkeit bietet Schenker alle aktuell relevanten Features: kabelgebundenes Gigabit-LAN und WLAN nach den Standards B, G und N. Zur Verfügung gestellt wird dieses über ein Intel Centrino Advanced N-Modul.
Abschließend noch ein Blick auf den Stromspeicher: Schenker verbaut einen Akku mit 56 Wh Akkulaufzeit. Ein Langläufer wird das P501 damit sicherlich nicht, als eben solches war das 15-Zoll-Modell mit Hinblick auf die Ausstattung aber sicherlich auch nicht gedacht.
Tabelle

Eckdaten: Schenker Notebooks P501

Prozessor: Intel Core i7-2760QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,4 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 8 MB

Chipsatz: Intel
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 128 GB + 1x 1000 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: SSD + 5400 rpm
Laufwerk: -
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 80 x 46
Touchpad - Multitouch: nein
Akku: 5200 mAh / 76,96 Wh
Gewicht: 3,1 kg
Abmessungen:

376 x 256 x 35-43 mm

Preis: ca 1800 Euro
Garantie 24 Monate

 



 

Schenker Notebooks P501 Deckel

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Ein Wolf im Schafspelz, so könnte das P501 auf den ersten Blick beschrieben werden. Während zahlreiche Anbieter noch immer gerne auf eine knallbunte Gaming-Färbung setzen, gibt es immer häufiger Designs, die bewusst auf eine äußerst schlichte Farbgebung setzen. Zu diesen Vertretern gehört auch unser heutiger Testkandidat, er besitzt als einzigen Eye-Catcher ein großes XMG-Logo. Als Material setzt Clevo auf einen gummierten Kunststoff, wie wir ihn beispielsweise auch schon bei ASUS‘ G73 gesehen haben. Die Oberfläche fühlt sich  sehr hochwertig an, wirkt hin und wieder aber wie magnetisch auf kleinere Krümel oder Staubflusen, die sich nicht so einfach abwischen lassen, wie beispielsweise von einer glatten Oberfläche.

Schenker Notebooks P501 Seite links

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Auf der linken Seite werden drei USB-Buchsen positioniert – zwei davon weisen bereits den USB-3.0-Standard vor. Aber auch FireWire, ein Card-Reader und der obligatorische RJ45-Anschluss sind an dieser Stelle mit an Bord.

Schenker Notebooks P501 Rückseite

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Rückwärtig werden zwei digitale Schnittstellen zur Bildausgabe geboten. Neben der obligatorischen HDMI-Buchse hat sich Schenker Notebooks darüber hinaus für einen klassischen DVI-Port entschieden, wie man ihn in der letzten Zeit immer seltener im Notebook-Segment findet. Zudem wurden ein eSATA/USB-Kombiport und der Stromanschluss auf der Rückseite positioniert. Grundlegend wird so also für einen aufgeräumten Schreibtisch gesorgt. Einzig ein zweiter USB-Anschluss – optimalerweise ein Modell im 3.0-Format wäre langfristig ein wünschenswertes Add-On gewesen.

Schenker Notebooks P501 Seite rechts

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Auf der rechten Seite gibt es einen fünften USB-Anschluss sowie vier Klinke-Buchsen im 3,5-Zoll-Format zu vermelden. Ein optisches Laufwerk ist an dieser Stelle zusehen, da es sich bei den Bildern um ein ein baugleiches Gerät mit einer abweichenden Ausstattung handelt. Davon abgesehen, bestehen keine Unterschiede. 



 

Schenker Notebooks P501 Display

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Der schlichte erste Eindruck wird vom Innenraum des P501 sogar noch getoppt. Denn hier gibt es beinahe ausschließlich matten schwarzen Kunststoff, ein Logo sucht man darüber hinaus vergebens. Dennoch gibt es auch hier einen kleinen Eye-Catcher zu vermelden, denn der Display-Rahmen wurde in einem schwarzen Glossy-Finish ausgeführt.

Schenker Notebooks P501 Tastatur

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Das P501 nutzt ein Keyboard im Chiclet-Layout, sprich mit klar voneinander abgesetzten Tasten. Diese fallen mit 15 x 15 mm und einem Abstand von 4 mm normal dimensioniert aus und besitzen einen guten Druckpunkt, auch wenn das Keyboard bei mittelstarkem Druck zu einem leichten Flexing neigt. Wie es sich immer häufiger zum Standard entwickelt, wurde darüber hinaus auch bei diesem 15-Zöller ein Numblock integriert - natürlich nicht ganz ohne gewisse Kompromisse eingehen zu müssen, schließlich ist das 15-Zoll-Format nun mal nicht allzu groß. Entsprechend wurde die „0“ im Numblock auf die Hälfte der normalen Größe zusammengeschrumpft und teilt sich den ihr angestammten Platz nun mit der rechten Cursor-Taste. Anfänglich ist das zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, mit ein wenig „Übung“ geht es dann aber doch ganz gut.

Schenker Notebooks P501 Touchpad

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Der 86 x 46 mm große Mausersatz wurde fließend in das Top-Case integriert, was optisch natürlich sehr ansprechend ist und den Design-Fan freut. Der Nutzung kommt das allerdings nicht unbedingt zugute, denn (wir erinnern uns) es kommt ein gummierter Kunststoff zum Einsatz, was den Gleiteigenschaften so nicht wirklich zuträglich ist. Hier wäre es besser gewesen, dem klassischen Grundsatz „Form follows Function“ nachzugeben.

Schenker Notebooks P501 Tastatur

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Was auf den ersten Blick wie ein Boxensystem aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als reine Applikation, um den Innenraum noch ein wenig aufzuwerten. Das ist gelungen, auch wenn wir an dieser Stelle eigentlich lieber einige Quick-Access-Keys gesehen hätten

 


Ein Power-Notebook wie unsere P501-Konfiguration braucht natürlich entsprechende Gegenspieler in den Benchmarks. Hierbei haben wir uns für ASUS‘ Gaming-Referenz G74 entschieden, die mit einem tollen Display, einer leisen Kühlung und nicht zuletzt einer überzeugenden Performance auftrumpfen kann. Auch das Toshiba Qosmio X770 ist der Gaming-Riege zuzuordnen und gehört zu den aktuellen Neuzugängen. Zudem kann es sich durch 3D-Support von der Konkurrenz abheben.

 

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Da die beiden Konkurrenten auf einen i7-2630QM setzen, Schenkers P501 aber auf den ohnehin eine Stufe darüber liegenden Refresh-i7-2760QM (was weitere 200 MHz ausmacht), kann sich das P501 in unseren CPU-Benchmarks absetzen. In der Praxis macht das aber kaum einen Unterschied. Alle Notebooks fühlen sich im Windows-Betrieb mehr als schnell genug an und beim Spielen gibt ohnehin die GPU das Limit vor, da unsere Tests gezeigt haben, dass alle aktuellen Sandy-Bridge-4-Kerner beim Spielen gleich schnell sind (von ein paar Prozentpunkten einmal abgesehen).

 



 

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Schenker Notebooks ist der einzige Anbieter, der eine SSD als Systemplatte einsetzt. Da es sich bei der Crucial M4 zudem um ein recht flottes aktuelles Modell handelt, werden mehr als ordentliche Werte erreicht – zusammen mit der kurzen Zugriffszeit fühlt sich das P501 somit deutlich schneller an als die direkten Konkurrenten. Die nicht im Diagramm aufgeführte Storage-Platte konnten wir mit einer Datentransferrate von 71,48 MB/Sek. und einer Zugriffszeit von 17 ms messen – eine beachtliche Leistung für ein 5400-rpm-Modell. Hinsichtlich der ähnlichen Preisgestaltung hat Schenker in diesen Benchmarks die Nase eindeutig vorn.

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Der Speicherdurchsatz befindet sich bei allen drei Modellen auf einem sehr hohen Niveau, dank der schnelleren CPU wieder mit einem knappen Vorsprung des P501 – Unterschiede sind in der Praxis aber nicht zu bemerken.

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Unsere verschiedenen Benchmarks aus dem Hause Futuremark dominiert das P501 ganz eindeutig. Die verbaute SSD sorgt in PC-Mark bereits allein für einen erheblichen Vorsprung, die flottere GPU besorgt den Rest. Alles in allem eine rundum überzeugende Leistung, die das P501 bislang abliefern kann.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem anspruchsvollen Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Das Display ist leider noch immer bei den meisten Notebooks ein Ärgernis und offensichtlich die Quelle eines erheblichen Einsparpotentials bei der Notebook-Konzeption. In letzter Zeit gab es allerdings die ein oder andere positive Ausnahme, zu denen auch das G74S von ASUS gehört. Ein großer Farbraum, kombiniert mit einem hellen und kontrastreichem Display – da stört uns im Grunde genommen auch das Glare-Display nicht.

Auch Schenker Notebooks hat den Sinn eines hochwertigen Displays erkannt und stattet unser P501 mit einem FullHD-Display aus. Der Clou: es handelt sich um ein mattes Display, das ganz minimal spiegelt. So kommt es zwar zu Spiegelungen, die sind aber so minimal, dass sie nicht im Geringsten stören. Im Gegenzug bietet das Display aber (natürlich ebenfalls im Rahmen) die Vorteile der Glare-Monitore: Die Farben und Kontraste wirken etwas knackiger. So kann das P501 mit einem herrlich lebendigen und farbenfrohen Bild aufwarten. Subjektiv ist das Panel darüber hinaus sehr hell, sodass wir auch im Outdoor Einsatz (oder bei einer ungünstigen Sonneneinstrahlung im Raum) keine Probleme mit dem Display bekommen haben.

Ob die FullHD-Auflösung für das 15-Zoll-Format die richtige Wahl ist, ist darüber hinaus eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wir bewerten den gesteigerten Praxisnutzen des größeren Desktops, der jeden Office-User erfreut, höher, als die etwas kleinere Darstellungsgröße. So werden die Augen unseres Erachtens auch bei einem längeren Office-Einsatz nicht über Gebühr belastet. Da die Hardware unseres P501 zudem extrem leistungsstark ist, kommt es auch beim Spielen in der nativen Auflösung nicht zu Einschränkungen – das haben unsere Benchmarks auf der letzten Zeit deutlich gezeigt.

Messwerte

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Die Messwerte liegen allesamt auf einem hohen Level. Eine maximale Leuchtkraft von 279 cd/m² ist bei einem nur minimal verspiegelten Gerät für alle Lebenslagen mehr als ausreichend. Auch das Kontrastverhältnis befindet sich mit einem Wert von 560:1 auf einem ordentlichen Niveau. Hier haben die beiden direkten Konkurrenten die Nase aber noch einmal deutlich vorn. Die Homogenität ist  abschließend gesehen exzellent.

 


Akkulaufzeit

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Ein Langläufer ist das P501 sicherlich nicht – das muss es beim anvisierten Anwendungsbereich aber schließlich auch nicht sein. Mit einem Idle-Durchhaltevermögen von rund zwei Stunden wird aber zumindest eine rudimentäre Mobilität geboten. Das G74 kann sich aufgrund seiner Optimus-Fähigkeiten aber klar absetzen – da stellt sich schlussendlich natürlich die Frage, ob ein 17-Zoll-Notebook wirklich oft herumgetragen werden wird.

Temperaturentwicklung

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Die Temperaturen befinden sich sowohl im Idle- als auch im Load-Betrieb auf einem sehr hohen Niveau – trotz der starken Hardware erwärmt sich das Gehäuse kaum. Das wird allerdings teuer erkauft.

Lautstärkeentwicklung

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Wie wir es von Schenker Notebooks bzw. Clevo-Barebones gewohnt sind, entwickelt das Kühlsystem unter Last eine beachtliche Lautstärke. Dass es besser geht, zeigt ASUS bei seinen aktuellen G-Notebooks eindrucksvoll – dafür hat Schenker aber sicherlich keine Throtteling-Probleme, auch dann, wenn es einmal wärmer wird.

 


Schenker Notebooks bietet mit der aktuellen Inkarnation des P501 ein exzellentes Gaming-Notebook, das eine hohe Leistung mit einem überzeugenden Display kombiniert. Einzig die Gehäuse-Qualität möchte nicht so recht zum hohen Preis passen.

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Klar, das Schenker Notebooks XMG P501 ist mit einem Preis von 1800 Euro alles andere als günstig. Dennoch bietet unser P501 eine exzellente Preis-Leistung, denn die Performance kann sich auf der ganzen Linie sehen lassen. Die Kombination aus i7-2760QM und AMDs aktueller Speerspitze, der Radeon HD 6990M, bietet höchste Frameraten in allen Disziplinen. Damit wird auch FullHD-Gaming mit gesteigerten Qualitätseinstellungen am Notebook möglich.

Aber nicht nur die reine Gaming-Leistung ist in allen Bereichen überzeugend, auch die weitere Hardware-Zusammenstellung erweist sich als durchdacht und performant. Dass ein optisches Laufwerk fehlt, mag zwar sicherlich nicht jedem gefallen, davon profitiert das Storage-System aber erheblich. So kann neben einer extrem flotten SSD als Systemlaufwerk auch noch eine mechanische HDD als Massenspeicher eingesetzt werden – für uns ist das aktuell sicherlich die praktikabelste Lösung für den SSD-Einsatz im Desktop-Replacement-Notebook.  In Zusammenhang mit der immer weiter zurückgehenden Bedeutung von optischen Medien sehen wir die Konfiguration also nicht als nachteilig im täglichen Leben an.

Zu gefallen weiß darüber hinaus das farbenfrohe FullHD-Display, das mit einer hohen maximalen Helligkeit, einem ordentlichen Kontrastverhältnis und einer sehr gleichmäßigen Auflösung Spaß auf der ganzen Linie vermittelt.

Dass die Akkulaufzeit bei einem High-Performance-Gerät nur Mittelmaß ist, stört uns kaum, schließlich ist das P501 nicht in erster Linie für den mobilen Einsatz gedacht. Eine größere Einschränkung ist da schon die hohe maximale Lautstärke des 15-Zöllers. Gamer, die ein Headset nutzen, wird das nicht stören, alle anderen im Raum anwesenden Personen müssen aber auf jeden Fall eine gewisse Toleranz mitbringen.

Wie immer bei einem Barebone-Anbieter stellt das genutzte Gehäuse eine gewisse Einschränkung dar. Zwar ist der Clevo-Barebone recht gut verarbeitet, allerdings fehlt es dem Gehäuse mit Hinblick auf die Preisklasse schlichtweg an genügend Individualität. Hier haben die großen Hersteller noch immer die Nase merklich vorn.

Alles in allem ist das Schenker Notebooks P501 ein exzellentes Gaming-Notebook, das im Bezug  auf die gebotene Leistung seinen hohen Preis mühelos rechtfertigt.

Positive Aspekte des Schenker Notebooks P501:

Negative Aspekte des Schenker Notebooks P501:

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