Test Toshiba Qosmio X770-107 - 3D-Gamer mit GTX 560M

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toshiba_x770_teaserToshiba ist vergleichsweise spät in den Gaming-Markt eingestiegen und hat mit dem Qosmio X770 vor einigen Wochen erst sein drittes Gaming-Notebook vorgestellt, das mit aktueller Hardware in Form eines Core i7-2630QM, einer GeForce GTX 560M und 3D-Fähigkeiten der Konkurrenz gefährlich werden soll. Geblieben ist das auffällige Gehäuse der bisherigen Qosmio-Gamer. Ob die Rahmenbedingungen stimmen, um zum neuen Shooting-Star der Gaming-Szene zu werden, klärt wie immer unser ausführlicher Test.

 

Toshiba Qosmio X770 Deckel

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Toshiba ist für viele Leser sicherlich der klassische Anbieter von Business-Geräten, dem stets ein leicht konservativer Touch anhaftet. Dabei gibt sich Toshiba in den letzten Jahren redlich Mühe, um zu zeigen, dass eben jenes Bild gänzlich falsch ist. Die Multimedia-Geräte der Satellite-Reihe kommen stets mit modischen Glossy-Gehäusen daher (die fast schon ein wenig zu glänzend daherkommen) und die Qosmio-Gamer, insbesondere das X500, gehören mit zu den auffälligsten Gehäusen am Markt. Dass Toshiba seiner Linie treu bleibt, zeigt sich bereits beim ersten Blick auf das Gehäuse, doch dazu später im Gehäuse-Bereich mehr.

Optional mit von der Partie ist auch die Fähigkeit des 3D-Vision-Supports. Wird ein entsprechendes Modell gewählt, wie unser Testmuster, ist der Sender direkt im Gehäuse verbaut, wie wir es beispielsweise schon bei Dells XPS 17 [zum Test] gesehen haben. Eine passende Brille befindet sich dann natürlich auch im Lieferumfang.

Dass entsprechend eine Grafikkarte von NVIDIA zum Einsatz kommen muss, versteht sich von selbst. Hier hat sich Toshiba für die neue GeForce GTX 560M entschieden, die ihren Vorgänger, die GeForce GTX 460M schnell als beliebteste Gaming-GPU abzulösen scheint, ist das Qosmio X770 doch nach dem ASUS G74S [zu Hardwareluxx [printed] 04/2011] und Deviltechs Devil 9800 DTX [zum Test] bereits das dritte Gaming-Notebook in kürzester Zeit, das uns mit der neuen GPU erreicht. Die GeForce GTX 460M konnten wir uns im ASUS G73SW [zum Test], im ASUS G53SW [zum Test], im ASUS VX7 [zum Test], im Alienware M17x [zum Test], im Toshiba Qosmio X500 [zum Test] und dem Medion Erazer X6813 [zum Test] genauer ansehen – es ist also davon auszugehen, dass so manches der getesteten Geräte ebenfalls mit der Nachfolger-GPU ausgestattet wird.

Keine allzu große Überraschung erleben wir bei der CPU, denn hier kommt wieder einmal ein Intel Core i7-2630QM zum Einsatz. In Hardwareluxx [printed] 03/2011 haben wir gezeigt, dass es sich bei der kleinsten der Quad-Core-CPUs um die beste Wahl im Gaming-Segment handelt, da stets die GPU vor der CPU limitiert. Weiterhin besitzt das 17-Zoll-Notebook zwei HDDs mit je 500 GB von denen eine auf einen zusätzlichen 16 GB großen Flash-Speicher zurückgreifen kann.

Preislich rangiert das Toshiba Qosmio X770 mit rund 1699 Euro in der Oberklasse, was mit Blick auf die Ausstattung aber natürlich nicht weiter verwunderlich ist.

 



 

Dell Latitude E6520 Deckel

Als CPU setzt Toshiba (wie so viele andere Hersteller auch) auf den i7-2630QM, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt). Da unsere internen Tests gezeigt haben, dass aktuell auch die schnellste Mobile-GPU in Form der NVIDIA GeForce GTX485 den i7-2630QM limitiert, kann dem kleinen Vier-Kerner auf jeden Fall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zugesprochen werden, denn auch bei CPU-lastigen Aufgaben entstehen sicherlich keine unnötigen Wartezeiten. Entsprechend ist davon auszugehen, dass wir gerade die CPU in den kommenden Monaten in sehr vielen Notebooks vorfinden werden.

Dell Latitude E6520 Deckel

NVIDIA hat sich bei der auf 1170 Millionen Transistoren basierenden GeForce GTX 560M einiges vorgenommen und möchte mit der neuen GPU endgültig das Notebook zur Spieleplattform machen. So basiert der Grafikbeschleuniger auf dem GF116-Chip, und kann mit 192 Streamprozessoren aufwarten. Der Kerntakt liegt bei 775 MHz, der Shadertakt entsprechend bei 1550 MHz. Der GDDR5-Videospeicher wird mit einem 192 Bit breiten Interface angebunden und besitzt einen Takt von 1250 MHz. Gefertigt wird die GPU wie üblich im 40-nm-Verfahren. Ein exakter TDP-Wert wird von NVIDIA nicht angegeben, aber auch wenn es sich um den ersten GTX-Vertreter mit Optimus-Support handelt, ist davon auszugehen, dass es der Stromverbrauch durchaus in sich hat.

Im Storage-Bereich setzt Toshiba auf die Lösung, die wir bereits vom 18-Zoll-Gamer Qosmio X500 kennen. Das große Gehäuse wird genutzt, um zwei HDDs zu verbauen. Beide Modelle stammen von Seagate, und können eine Kapazität von 500 GB vorweisen. Als Besonderheit nutzt Toshiba aber nicht zwei identische Modelle, sondern unterscheidet zwischen Systemlaufwerk und „Datengrab“. Als Systemlaufwerk kommt eine Seagate Momentus XT zum Einsatz, die zusätzlich 16 GB Flash-Speicher für häufig verwendete Daten vorweisen kann, und so die Vorteile einer SSD mit der Kapazität einer HDD kombinieren soll. Leider hat der Anwender aber keinen Einfluss darauf, welche Daten im Flash-Speicher landen, da hier ein Algorithmus selbstständig entscheidet. Auf diesen Luxus muss das zweite Laufwerk verzichten, das aber dennoch mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7200 rpm arbeitet und damit ordentliche Datenraten zur Verfügung stellen sollte. Der Arbeitsspeicher bringt es auf ein Volumen von 8 GB, was in der Oberklasse aktuell zum Standard gehört und keine Einschränkungen erwarten lässt – 16 GB werden aktuell wirklich nur von den wenigsten Geräten geboten. Dass das optische Laufwerk als Blu-ray-Player ausgeführt wurde, ist nicht überraschend und gehört heute ebenfalls zum guten Ton.

Toshiba Qosmio X770 Akku

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Der Akku besitzt eine Kapazität von 47 WH, was im Vergleich zur Konkurrenz recht wenig ist. Gerade mit Hinblick auf die starke Hardware sind so leider recht kurze Akkulaufzeiten zu befürchten – ob die bei einem Gaming-Gerät stören ist aber eine ganz andere Frage.

Kommunikativ bietet das Toshiba Qosmio X770 alles was aktuell vonnöten ist: WLAN nach den Standards B, G und N sowie kabelgebundenes Gigabit-LAN. Bluetooth steht in der aktuellen Version 3.0 zur Verfügung.

Toshiba Qosmio X770-107

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0 GHz
Turbotakt: 2,9 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIDA GeForce GTX 560M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB
Festplatte:

1x 500 GB Seagate Momentus XT inkl. 16 GB Flash-Speicher

1x 500 GB Seagate Momentus
Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray
Monitor  
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080
Display - 3D-fähig: ja
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 14 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 105
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 93 x 49
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

3
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-in / Mic
Gehäuse  
Akku: 47 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 3,4 kg
Abmessungen:

413 x 274 x 28 - 44 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1700 Euro
Garantie 24 Monate

 



 

Toshiba Qosmio X770 Deckel

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Toshibas Qosmio-Gamer trumpften bislang immer mit sehr auffälligen Gehäusen auf, eine Ausnahme macht da auch das neue Qosmio X770 nicht, das fällt direkt nach dem Auspacken auf. Der Deckel ist in einer silber-roten Bi-Color-Optik gehalten, die schnell alle Blicke auf sich zieht, aber bei Weitem nicht mehr so auffällig ist, wie es noch die Flammenoptik des X300 war. Dafür hat sich Toshiba nun aber dazu entschieden, geriffelten Glossy-Kunststoff zu verbauen, der durch die entstehenden Spiegelungen zusätzlich sehr auffällig wirkt.

Dell Latitude E6520 Deckel

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Dass das Qosmio X770 kein Flachmann ist, überrascht nicht, besitzen doch alle Gaming-Notebooks etwas „Hüftgold“. Da das 17-Zoll-Notebook aber recht keilförmig daherkommt, wirkt die Front angenehm flach. Zu finden ist hier ein 5-in-1-Cardreader.

Toshiba Qosmio X770 Seite links

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Da die Rückseite frei von Anschlüssen bleibt, muss das linke Panel natürlich gut bestückt sein. Neben dem Stromanschluss werden hier mit HDMI und VGA die beiden Bildausgänge verbaut. Zum Datenaustausch gibt es zwei USB-Buchsen, von denen eine bereits USB-3.0-Peripherie unterstützt. Anschlusstechnisch wird diese Seite von der obligatorischen RJ45-Buchse abgerundet. Zusätzlich wird viel Platz von der Lüftung eingenommen. Da das Display hinter das Gehäuse klappt, wird rückseitig kein Platz für die Belüftung geboten, sodass sich Toshiba für den klassischen Luftauslass auf der linken Seite entschieden hat.

Toshiba Qosmio X770 Seite rechts

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Weniger umfangreich zeigt sich das rechte Panel, da hier der meiste Platz vom optischen Laufwerk, einem Blu-ray-Player eingenommen wird. Weiterhin gibt es zwei USB-Ports sowie zwei Klinkeausgänge. Gerade soundtechnisch bietet die Konkurrenz teils deutlich mehr Anschlussmöglichkeiten.

 



 

Toshiba Qosmio X770 geöffnet

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Toshiba bleibt der optischen Anmutung auch beim Innenleben treu. Während das Display von einem schwarzen Rahmen eingefasst wird, erstrahlt das Top-Case erneut in einem Verlauf von Silber nach Rot. Auch der geriffelte Kunststoff kommt beim Top-Case zum Einsatz, was sich bei der Bedienung teils ungewohnt anfühlt. Dass der Glossy-Kunststoff zudem recht flott „begrabbelt“ wirkt, liegt an der Art des Materials, wird durch die ohnehin recht unruhige Optik aber abgeschwächt.

Toshiba Qosmio X770 Tastatur

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Das Keyboard ist in der klassischen Chiclet-Optik ausgeführt und besitzt eine blutrote Hintergrundbeleuchtung, was optisch gut zum X770 passt und noch dazu beim Einsatz in dunklen Umgebungen sehr angenehm ist. Das Keyboard lässt sich ordentlich tippen, leidet aber unter dem flexenden Top-Case, was sich negativ auf die Präzision beim Tippen auswirkt.

Toshiba Qosmio X770 touchpad

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Das Touchpad ist optisch ansprechend in das Top-Case integriert und bietet passable Gleiteigenschaften, es gibt allerdings Geräte, die hier noch einmal eine bessere Leistung an den Tag legen. Die Präzision kann überzeugen, vermutlich wird ein DTR-System wie das X770 aber ohnehin in den meisten Fällen mit einer Maus bedient werden.

Toshiba Qosmio X770 Soundsytem

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Das Lautsprecher-System stammt von Harman Kardon und wurde optisch auffällig hinter verchromten Boxengittern untergebracht. Der Klang befindet sich auf einem akzeptablen Niveau, kann aber trotz eines verbauten Subwoofers nicht mit den Lösungen von B&O IcePower oder Dynaudio mithalten.

 


Das Toshiba Qosmio X770 ist das dritte Gaming-Notebook, das mit einem Intel Core i7-2630QM und einer GeForce GTX 560M daherkommt – entsprechend muss es sich gegen das Deviltech Devil 9800 DTX und das ASUS G74S behaupten. Dass die Leistung bei allen Geräten dicht beieinander liegt, dürfte nicht überraschen, interessant wird aber sein, wie sich die drei Geräte in den Nebendisziplinen verhalten, also ob die Akkulaufzeit, das Display oder die Geräuschentwicklung überzeugen können.

 

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ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Keine allzu großen Überraschungen gibt es bei den ersten Benchmarks – alle Geräte liegen sehr nah beieinander, sodass ein Unterschied in der Praxis natürlich nicht im Geringsten spürbar ist.

 



 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Da keines der getesteten Modelle eine SSD vorweisen kann, alle aber eine HDD mit 7200 rpm besitzen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass alle Gaming-Geräte auf dem gleichen (hohen) Niveau agieren. Toshibas X770 fühlt sich jedoch subjektiv ein wenig flotter an, was an der Hybrid-HDD liegt – an den subjektiv enormen Zuwachs, der durch eine SSD ermöglicht wird, kommt die Momentus XT aber bei Weitem nicht heran.

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Beim Speicherdurchsatz kann sich Deviltechs Devil 9800 DTX absetzen, was vermutlich an der sehr schlanken Windows-Installation des Built-to-Order-Herstellers liegt.

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Keine Überraschungen gibt es bei unseren Futuremark-Benchmarks – hier liegen alle Geräte im erwarteten Bereich.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Das von Toshiba verbaute 17,3-Zoll-Panel besitzt die FullHD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und kann sich durch 3D-Fähigkeiten von den beiden Konkurrenten absetzen, ist also in der Lage, im 120 HZ-Modus betrieben zu werden. Das bringt nicht nur bei der 3D-Wiedergabe einen Vorteil mit sich, sondern soll für Gamer auch im 2D-Betrieb durch die flüssigere Darstellung entgegenkommen und so TFTs für Hardcore-Gamer zu einer Alternative zu Röhrenmonitoren werden lassen. Ganz so drastisch sehen wir die Vorteile, bzw. die Nachteile der normalen TFTs nicht, allerdings kann das Panel in dieser Hinsicht auf jeden Fall mit einer sehr angenehmen und smoothen Darstellung erfreuen. Im 3D-Modus hingegen kann uns das Panel weniger überzeugen, da hier alles ein wenig zu düster dargestellt wird.
Im Indoor-2D-Einsatz - und da wird das X770 ohne Frage die allermeiste Zeit betrieben werden – kann das Panel mit einer sehr kontrastreichen und farbenfrohen Darstellung aufwarten, auch wenn das Panel gerne noch ein wenig leuchtstärker und homogener sein könnte. Sollte das Qosmio X770 aber doch einmal im Außeneinsatz genutzt werden, sind Probleme vorprogrammiert, denn das Panel ist schlichtweg zu dunkel, um mit der stark verspiegelten Oberfläche und einem hellen Umgebungslicht klarzukommen.

Messwerte

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Insbesondere der dunkle 3D-Eindruck wird von unseren Messwerten bestätigt, denn das Panel bringt es maximal gerade einmal auf 211 cd/m², in den meisten Bereichen sogar nur auf rund 175 cd/², was ganz eindeutig zu wenig ist. Da die subjektive Helligkeit durch NVIDIAs Shuttertechnik deutlich reduziert wird, sollten hier für ordentliche Ergebnisse mindestens 300 cd/m² geboten werden, lieber sogar noch etwas mehr. Hier sollte Toshiba dringend nachbessern. Nicht allzu berauschend fällt darüber hinaus die Homogenität aus, die es auf einen Wert von 74,88 Prozent bringt. Deutlich besser sieht es da schon beim Kontrastverhältnis aus, das mit einem Wert von 1055:1 auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt ist.

 


Akkulaufzeit

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Das Toshiba Qosmio X770 kommt mit einem vergleichsweise kleinen Akku daher, entsprechend ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass das Durchhaltevermögen deutlich hinter die Konkurrenten zurückfällt. Hier stellt sich allerdings wieder einmal die berechtigte Frage, wie lange ein Gaming-Gerät fernab der Steckdose durchhalten soll. Dass der Last-Betrieb deutlich auf die Akkuleistung geht, versteht sich von selbst, gerade im Leerlaufbetrieb hätten wir uns aber doch ein wenig mehr Power gewünscht, damit das X770 zumindest einmal zum Surfen genutzt werden kann.

Temperatur-Entwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Die Temperaturentwicklung des Qosmio X770 befindet sich sowohl im Idle-Betrieb als auch unter Last auf einem normalen Niveau, was natürlich vom recht voluminösen Gehäuse positiv beeinflusst wird. Zwar erwärmt sich die Unterseite partiell merklich, ein großes Gerät wie unseren Testkandidaten wird man aber auch nur selten auf den Knien stehen haben.

Lautstärke-Entwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Hinsichtlich der Lautstärke kann sich das Qosmio X770 im guten Mittelfeld platzieren. Mit dem erstklassigen und innovativen Kühlsystem des ASUS G74S kann es zwar nicht mithalten, dafür ist es aber lange nicht so laut, wie das Deviltech D9800 DTX, das beinahe als störend laut eingestuft werden kann. Dank einer ordentlichen Lüftersteuerung fällt das X770 im Betrieb nur selten negativ auf, da die Lüfter direkt nach Beendigung der Last flott wieder herunterregeln.

 


Toshiba liefert mit dem Qosmio X770 ein überzeugendes Gaming-Notebook ab, das eine hohe Leistung und ein auffälliges Gehäuse bietet, schlussendlich aber an seinem Display scheitert.

Für Gamer stellt die Kombination aus GeForce GTX 560M und i7-2630QM aktuell sicherlich eine der besten Lösungen dar, denn es wird genügend Leistung für alle relevanten Spiele geboten, auch wenn der Vorsprung gegenüber der Vorgänger-Generation nicht ganz so hoch ausfällt, wie NVIDIA dies zunächst promotet hat. Gut gefallen hat uns das Storage-System, das auf eine Seagate Momentus XT als Systemplatte setzt, was subjektiv flotte Zugriffe ermöglicht.

Ob das Gehäuse des Qosmio X770 nun gefällt, das muss jeder für sich entscheiden, denn aufgrund der sehr auffälligen Optik werden sich hier sicherlich die Geister scheiden – Qualitativ kann das Case aber auf jeden Fall überzeugen und auch die Anschlussausstattung befindet sich auf dem aktuell hohen Niveau, einzig ein zweiter USB-3.0-Port hätte uns noch recht gut gefallen. Überzeugend fällt auch die Kühllösung aus, die zwar nicht ganz so durchdacht daherkommt, wie es bei ASUS‘ G74S der Fall ist, aber unter Last lediglich eine moderates Geräuschniveau erzeugt.

Abzüge gibt es hingegen für das 3D-Display, das zwar ein hervorragendes Kontrastverhältnis besitzt, aber leider deutlich zu dunkel ist. So wird nicht nur der Outdoor-Einsatz ausgekontert, sondern vor allem der 3D-Betrieb sehr anstrengend für die Augen. Ein weiterer, wenn auch deutlich kleinerer Störfaktor ist die geringe Akkulaufzeit, bei einem Gaming-Gerät ist das aber natürlich nicht sonderlich schlimm.

Alles in allem ist das Toshiba Qosmio X770 ein leistungsstarkes Gaming-Notebook, das ASUS G74S [zu Hardwareluxx [printed] 04/2011] besitzt aber das bessere Display und die leisere Kühlung, das Deviltech Devil 9800 DTX [zum Test] wiederum ist wesentlich günstiger.

Positive Aspekte des Toshiba Qosmio X770:

Negative Aspekte des Toshiba Qosmio X770:

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