ASUS W3400V

Veröffentlicht am: von

In der letzten Zeit werden scheinbar besonders leichte Notebooks wieder interessant. Demnach stellte ASUS mit dem M5600A erst Anfang April ein neues, ultraportables Notebook vor, aber auch Dell macht mit dem Latitude X1 wieder auf sich aufmerksam und sowohl Acer mit dem TravelMate 3000 und IBM mit dem ThinkPad X41 nutzen die Vorzüge der Intel Sonoma-Technologie. Intels jüngster Spross auf dem mobilen Markt ist im Prinzip die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte, die mit der Einführung der Intel Centrino-Mobile-Technologie begonnen hat. So eignet sich diese Kombination aus dem Pentium M mit Dothan-Kern, einem eigenen Chipsatz sowie der Direktintegration von WLAN bestens, um möglichst schlanke und leistungsstarke Notebooks zu konzipieren.

Am 4. April 2005 stellte ASUS dann auch das W3400V der Öffentlichkeit per Pressemittelung vor und es dauerte nicht lange, bis uns ein produktionsfrisches Testsample erreichte. Spricht man von diesem neuen Gerät, darf allerdings das Wort Subnotebook nur sehr vorsichtig in den Mund genommen werden, zumal unter dem Begriff eigentlich ein mobiler Computer mit einem Display nicht größer als 12 oder 13 Zoll verstanden wird. Aber: Mit 2.2kg ist es vom Gewicht fast schon so leicht wie ein Subnotebook. Eine weitere wichtige Eigenschaft dieser speziellen Notebookgattung ist aber auch die extreme Mobilität, die geboten wird. Nicht selten wird von Subnotebooks erwartet, dass man mit einer Akkuladung über den gesamten Arbeitstag kommt. Geschäftsleute und Vertreter, die ständig unterwegs sind, können es sich schlichtweg nicht leisten, Zeit an einem Schreibtisch zu verbringen, nur um das Notebook mit dem Stromnetz zu verbinden.

Das ASUS W3400V knüpft an die gewohnte Widescreen-Technik der W3-Serie an und verfeinert diese mit einer langlebigen Akkulaufzeit, die sich nach ASUS-eigenen Angaben auf bis zu acht Stunden erstrecken soll. Selbstverständlich wird unser Praxistest später zeigen, was tatsächlich hinter dieser Werbephrase steckt. Der Trend geht auch jetzt weiterhin in die Richtung Mobilität und Leistung, die beiden scheinbaren Gegensätze werden in der letzten Zeit immer mehr in den Geräten vereint, da gerade die ausreifenden, mobilen Technologien hierfür interessante Ansatzpunkte bieten.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Schon das optische Auftreten des neuen W3400V erhellt die Gemüter. Einmal mehr spendiert ASUS einem Notebook einen Displaydeckel aus gebürstetem Aluminium. Der optische Leckerbissen sollte allerdings vom Besitzer auch gehegt und gepflegt werden, da diese Oberfläche mit Sicherheit sehr anfällig für Kratzer sein dürfte. Abgesehen davon wirkt das Notebook mit dieser Oberfläche natürlich besonders edel und auf den ersten Blick schon sehr gut verarbeitet. Rund herum findet man nicht eine eckige Kante, alles wurde sauber abgerundet, selbst das Display-Scharnier tritt als eine abgerundete Einheit auf und erweckt Vertrauen.

Voll und ganz auf ASUS vertrauen kann man auch, wenn man sich wirklich Gedanken darüber macht, dieses Gerät in den nächsten Wochen zu kaufen. Wenn man sich parallel dazu noch Gedanken darüber machen sollte, welches Zubehör man sich gleich noch mit zulegt, gilt es zuerst einen Gang zurück zu schalten und erst einmal zu würdigen, was ASUS alles in den Lieferumfang des W3400V hineinlegt. Weit über die standardmäßigen Utensilien hinaus verfügt das Notebook über ein umfangreiches Softwarepaket, eine praktische kleine Maus sowie eine Tragetasche.


Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Im umfangreichen Zubehörpaket des W3400V findet man unter anderem eine Windows XP Professional-Version, ein komplettes Nero-OEM-Brennprogramm, diverse Spiele und natürlich auch die Treiber und Installations-CD für das Notebook, auf der sich weiterhin einige nützliche Tools, die zum Teil explizit von ASUS entwickelt wurden, befinden. Zum Anschluss an das Internet auf die "altmodische" Art legt ASUS ein entsprechendes Telefonkabel bei. Damit man Bilder auch auf dem Fernseher oder einem Beamer wiedergeben kann, ist ein S-Video-Kabel immer nützlich. Egal wie ausdauernd der Akku des Gerätes sein mag, auch dieser braucht früher oder später einmal Strom - ein Netzladegerät liegt also auch bei, wie diverse Handbücher und ein Laufwerkspacer, damit der Multifunktionsschacht nicht verschmutzt, wenn man ohne die integrierte Hardware unterwegs ist.

Als kleines extra legt ASUS in letzter Zeit immer häufiger eine kleine Notebookmaus bei. Bei diesem Gerät fällt diese besonders hochwertig aus - es handelt sich um eine Maus aus dem Hause Logitech, die ihren Untergrund optisch abtastet und mit dem Computer via Funk kommuniziert. Die 3-Tasten-Maus mit integrierten Scrollrad gibt es bei Logitech normalerweise nur in recht bunten Farben wie rot, blau und grün, speziell für Großkunden werden aber auch Sondereditionen nach eigenen Wünschen gefertigt. ASUS lässt sich für diese Produktionsreihe eine mattschwarze, farblich gut zum W3400V passende Maus anfertigen.

Auch die Notebooktasche wird mitgeliefert, in der das Notebook, einige CDs, Stifte und Schreibmaterialien untergebracht werden können. Das Design der Tasche unterstreicht den Charakter des edel wirkenden Notebooks nochmals - ein heller, widerstandsfähiger Stoff wurde in einem schicken Karomuster so verarbeitet, dass die Tasche einen gewissen Retro-Look bekommt und ihre augenscheinliche Eleganz trotzdem nicht einbüßt. Unserer Meinung nach wirklich mal eine gelungene Idee im Gegensatz zu den sonst immer verwendeten, klassisch einheitsschwarzen Ledertaschen.

Die zweite Seite in unseren Notebookreviews füllen wir traditionell mit einigen Informationen zu den verbauten Technologien, also allem, was Prozessoren, Chipsätze und natürlich Grafikeinheiten betrifft.


Intel war in den letzten Jahren, ist es im Moment und wird es vermutlich auch noch eine Weile lang sein, der unangefochtene Favorit im Bereich der mobilen Systemlösungen. Mit einem Komplettpaket namens Centrino konnte sich das Unternehmen hervorragend am Markt positionieren und praktisch dafür sorgen, dass im Moment alle hochwertigen Notebooks auf der eigenen Technologie basieren und damit nahezu konkurrenzlos arbeiten. Die Idee "Kabel ab!" kam bei den Endkunden hervorragend an und die Kombination aus mobilem Prozessor, dazu passendem Chipsatz und einem integrierten Wireless-LAN-Modul setzte sich flächendeckend durch.

Der zweite Schlag nach der Vorstellung der Intel-Centrino-Mobile-Technologie erfolgte Mitte Januar 2005, als mit der Sonoma-Plattform offiziell ein verbessertes Konzept vorgestellt wurde, was dem Pentium M vorallem eine schnellere FrontSideBus-Anbindung mit 533 MHz, aber auch die Option auf DDR2-Einsatz sowie PCI-Express verschaffte. Unumgänglich war dieses Upgrade, zumal der Intel-855-Chipsatz mittlerweile wirklich etwas in die Jahre gekommen war und nicht mehr wirklich up-to-date war. Unmittelbar nach dem Launch lieferten wir bereits einen ausführlichen Technologie-Artikel, sodass wir nun nur noch einmal die wichtigsten Eckpunkte von Prozessor, Chipsatz und der Grafiklösung aus dem Hause ATi ansprechen wollen.

Der Intel Pentium M 760

Der mit glatten 2,0 Gigahertz getaktete Prozessor gehört zur neuen Generation der Pentium-M-CPUs, die aber immer noch auf dem bewährten Dothan-Kern basieren. Was der Prescott-Kern für Desktop-Systeme ist, ist der Dothan für den mobilen Bereich. Mittlerweile wird dieser natürlich auch in der 90-nm-Technologie gefertigt, um speziell für Notebooks dem Thema der möglichst geringen Abwärme Sorge zu tragen. Mit der neuen Generation der Pentium Ms gab es zwei grundlegende Änderungen: Erstens die schnellere FSB-Anbindung und zweitens den Execute-Disable-Speicherschutz, kurz NX-Bit genannt.

Entscheidend war, dass durch die Erhöhung der Bandbreite von 400 MHz auf 533 MHz auch die FrontSideBus-Anbindung wesentlich komfortabler sein würde. Die alten Pentium Ms konnten daher maximal 3,2 GB/s über den Datenbus schaufeln, die neuen schaffen immerhin schon ein Gigabyte pro Sekunde mehr, im Klartext 4,2 GB/s. Im Vergleich zu aktuellen Desktoplösungen wie der Intel Extreme Edition mit über 8 GB/s ist das natürlich nicht besonders viel, aber im Notebook-Markt kommt es vornehmlich darauf an, den Flaschenhals etwas zu weiten, nicht ihn vollkommen zu sprengen.

Dass die NX-Bit-Technologie erst in diesem Jahr in den Mobilprozessor Einzug hielt, wundert uns nicht. Um überhaupt effektiv arbeiten zu können, braucht NX-Bit die Unterstützung eines angepassten Betriebssystems. Mit dem Release von Microsoft Windows XP ServicePack2 stand dem Einsatz nichts mehr im Weg, da nun entsprechende Routinen zur Nutzung vorhanden sind und funktionieren. Die Execute-Disable-Funktion ist einfach erklärt nichts weiter als eine Routine, die verhindert, dass bestimmte Befehle aus dem Speicherabbild ausgeführt werden. So kann effektiv der Buffer-overflow-Effekt, den zuweilen viele Viren nutzen, wirksam unterdrückt werden. Ein ausführlicher Bericht über die Technologie und insbesondere ihre Verbindung zum Betriebssystem hat Starr Andersen für das Microsoft TechNet verfasst.

Im Allgemeinen gilt für den Prozessor im W3400V aber, dass er mit 2000 MHz realer Taktfrequenz arbeitet, einen 2MB großen Second-Level-Cache besitzt und mit einer Abwärmespezifikation von 27 Watt beschrieben ist. Die Anbindung an den Chipsatz erfolgt mit den flotteren 533 MHz. Selbstverständlich verfügt die CPU auch über alle Annehmlichkeiten zum Heruntertakten bei nicht benötigter Leistung.

Der Intel-915PM-Chipsatz

Wie der Name schon vermuten lässt, sind sich der schon längst bekannte Desktop-915-Chipsatz und die mobile Variante davon eigentlich recht ähnlich. Speziell der i915PM wurde dafür konzipiert, in leistungsfähigen Notebooks eingesetzt zu werden, sprich er zielt darauf ab, anstatt auf integrierte Grafiklösungen auf eine externe Möglichkeit der Anbindung mit PCI-Express x16 setzen zu können. Im Chipsatz-Diagramm wird der Zusammenhang recht gut deutlich:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Speichertechnisch kann man mit diesem Chipsatz im Idealfall auf Dual-Channel DDR2 533 MHz zurückgreifen. ASUS entscheidet sich beim W3400V in Hinblick auf die möglichst maximale Mobilität für eine DDR2-Lösung im Taktbereich von 400 MHz, die über ein Single-Channel-Interface laufen. Neben der Alviso-Northbridge, die die thematisierte Speicheraufgabe regelt und im Falle einer integrierten Grafiklösung auch diese steuert, wird als Southbridge die ICH6-M eingesetzt, die genau dieselben Features wie die Desktop-ICH6 liefert, aber mit einigen Stromspartechniken ausgestattet wurde.

Mit High-Definition-Audio im mobilen Bereich werden nun natürlich auch hier vielfältige multimediale Anwendungen möglich, sei es das Abarbeiten von mehreren Audio-Streams gleichzeitig oder aber auch das Verbauen von digitalen Schnittstellen, die auf Grund der leistungsstärkeren Codecs nun auch mehr Sinn machen dürften. Zu den Serial-ATA-Features braucht man sicher auch kaum noch etwas zu sagen. Die Chipsätze arbeiten nun nur noch mit einem ATA/100-Controller, der zwei Ports bearbeiten kann. Einmal also die Festplatte und zum anderen das Laufwerk für DVDs, CDs usw. Ob mehrere Laufwerke in Notebooks Sinn machen bzw. ob es irgendwann einmal eine Raidlösung geben sollte, bleibt fraglich. Interessant wird dieses Diskussion natürlich erst dann, wenn man Desktop-Boards mit diesem Chipsatz anspricht.

Zu guter Letzt noch das Expresscard-Feature des Chipsatzes: Vergleichbar ist dies mit dem gängigen PCMCIA-Slot, welchen die Technik aber noch nicht ablöst, da der i915PM auch weiterhin den PCI-Standard akzeptiert und unterstützt. Kleine Erweiterungskarten für TV oder ähnliche Applikationen sind durchaus denkbar, die dann entweder per PCI-Express oder alternativ auch per USB 2.0 angebunden werden können. Die Entscheidung liegt am Ende beim Hersteller des Moduls. Zu sagen bleibt, dass die Expresscard-Module wesentlich kompakter und kleiner sind als die momentan gängigen PCMCIA-Karten.

Intel bietet mit dem PRO/Wireless 2915ABG nun auch eine 802.11a/b/g-Lösung an, die mit bis zu 54 MBit/s arbeiten kann und nun im TriBand-Bereich auch den a-Standard mit unterstützt, der besonders auf Reisen in die USA und asiatische Länder nützlich sein wird. Um die eigenen Daten wirksam schützen zu können, wurden auch weitere Security-Features implementiert, die dem momentan sehr hohen Standard genügen.

Die ATI Mobility Radeon X600

Bis vor einiger Zeit galt die ATI Mobility Radeon 9700 als leistungsfähigste Notebookintegration. Nun wurde diese aber von einer PCI-Express-Lösung zeitgemäß degradiert. Die mobile X600-Version bietet zwei Vertex-Shader und vier Pixel-Shader, die beide Shader 2.0-kompatibel sind und vsie erfügt über eine 128-Bit-Speicherschnittstelle, an die im Falle des hier im Test befindlichen ASUS-Notebooks 64 MB DDR-Speicher angebunden sind. Zusätzlich kann sich der Chip über den PCI-Express Bus an 128 MB weiterem Hauptspeicher bedienen, der dann nach dem SharedMemory-Prinzip aufgeteilt wird, sodass die Grafikeinheit über 192 MB Speicher verfügen kann und dem System dann noch 384 MB übrig bleiben.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Durch die spezielle Low-K-Dielectric-Fertigung und die ausgebaute Stromspartechnik ATI PowerPlay 5.0 passt sich die X600 an das mobile Gefüge an und vermag auch einiges an Stromverbrauch zu reduzieren. PowerPlay 5.0 ermöglicht es, die Hintergrundbeleuchtung des Displays zum dimmen, was unter anderem auch in dem Power4-Gear+-Programm von ASUS, welches auf dem Notebook vorinstalliert ist, realisiert wird. Des Weiteren existieren flexible PCI-Express-Stromsparprogramme. Laut ATI ist der Grafikchip geradezu prädestiniert dafür, Breitbild-Displays, wie eben das WXGA des des ASUS W3400V anzusteuern, da die Bildskalierung mit der RMX-III-Lösung nun besser gegeben ist. In einem kurzen Bericht hatten wir das neue ATI-Lineup, dass Anfang des Jahres vorgestellt wurde, schon einmal präsentiert.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es ASUS wirklich gelungen ist, mit Rückgriff auf die Techniken von Intel und ATI ein gelungenes Notebook-Paket zu schnüren, um den Aspekt der Performance möglichst gut in Verbindung mit der Mobilität setzen zu können. Nach der technischen Beleuchtung werden wir uns im Folgenden der Ausstattung des W3400V widmen.


In der Serie der ASUS W3 WideScreen-Notebooks ist das W3400V der neueste Sprößling. Bevor wir uns seinem Äußeren und seiner Performance widmen können, müssen wir natürlich erst einmal feststellen, was überhaupt in dem Gerät steckt. Die wichtigsten Eckdaten den Prozessor, Speicher, Grafikchip und Chipsatz betreffend haben wir bereits geklärt, nun wollen wir aber im Detail nochmals tabellarisch aufzeigen, womit man es im Falle eines Kaufs wirklich zu tun bekommt:

Gemessen an den Gesamtspezifikationen auch ein recht gelungenes Paket. Insgesamt zeichnet sich das Notebook durch sehr kompakte Abmessungen aus, besonders das sehr flache Display und die ansonsten sehr schlanke Gestaltung im DIN-A4-Format vermag zu überzeugen. Das letzte ASUS-Notebook, das M6700NA, welches wir im Test hatten, kritisierten wir auf Grund seines Gewichts und seiner Maße - hier trifft ASUS schon deutlich mehr den Nerv der Zeit, auch wenn die beiden Produkte unterschiedlicher Serien kaum miteinander vergleichbar sind.


Der Dothan mit 2,0 GHz - wenn er die Leistung nicht benötigt, taktet er sich auf 800 MHz herunter

Im Allgemeinen untertaktet dieser Prozessor etwas, der Bustakt, der normalerweise 533 MHz betragen sollte, erreicht bei minimaler Leistung nur eine Geschwindigkeit von 532,6 MHz, bei voller Fahrt sind es leider nur 532 MHz. Kleines Manko, was die Performance aber nicht im Wesentlichen beeinträchtigen dürfte. Schön zu sehen ist auch die Senkung der Kernspannung, die zu großen Teilen für die folglich niedrigeren Temperatur verantwortlich gemacht werden kann. Ein weiterer Screenshot mit CPU-Z dokumentiert, was wir theoretisch den Speicher betreffend schon angesprochen hatten:

DDR2-400 Speicher im Single Channel Modus

Wie bereits schon kurz angesprochen, verpasst ASUS dem W3400V 512MB DDR2-400, die der Chipsatz im Single-Channelmodus arbeiten lässt, zumal auch nur eine Speicherbank im Notebook belegt ist. Bestenfalls bei der identischen Belegung der zweiten Speicherbank könnte man den Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen lassen, sodass sich der Speicherdurchsatz von 3,2 GB/s auf 6,4 GB/s erhöhen würde. Die Timings des Speichers sind sehr moderat gewählt, kein Wunder, denn schließlich handelt es sich hier nicht um einen High-End-Desktop-Bolliden, der mit einer Intel Extreme Edition ausgestattet den 5 GHz-Rekord brechen soll.

Um dem wachsenden Markt der Digitalkameras und eben auch der Handys, die mehr und mehr auf Speicherkarten setzen, Sorge zu tragen, wird im ASUS W3400V auch ein Cardreader eingesetzt, mit dem die folgenden Kompaktspeicherkarten gelesen und beschrieben werden können:

Rein technisch gesehen sind wir mit dem Gesamtpaket des W3400V bisher sehr zufrieden. Ob dies auch bei der Leistung so sein wird, werden wir später prüfen müssen. Zu Beginn des Reviews deutete sich schon an, dass eine akribisch saubere Verarbeitung und ein wirklich schickes Design auf das ASUS W3400V aufmerksam machen. Den ersten Eindruck wollen wir nun vertiefen und auf den Folgenden Seiten schauen, was das Notebook optisch und in Bezug auf die Ausstattung unter der Haube hat.


Mittig auf dem zugeklappten Displaydeckel ist der Schriftzug des Herstellers ASUS eingelasert. Direkt von oben wirkt das gesamte Produkt aufgrund des gebürsteten, dunklen Aluminiumdeckels sehr hochwertig und elegant. Im Prinzip ist die Abdeckung aber nur zweitrangig zur Optikverschönerung vorhanden, sondern viel mehr zum effektiven Schutz des hochempfindlichen Displays. Die Eigenschaften des Aluminiums als Leichtmetall sind dazu auf jeden Fall schon eher geeignet als ein kostengünstigerer Plastikdeckel, der bei größerem Druck auf einen Punkt leicht zerbrechen kann. Allerdings sollte der Besitzer akribisch genau aufpassen, um die weiche Aluminiumoberfläche nicht zu verkratzen, denn gerade in dieses sehr weiche Metall bohren sich gern kleinere Schmutzpartikel und hinterlassen fiese Kratzer.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

An der rechten Seite des Notebooks finden wir die meisten der Schnittstellen, die das W3400V zu bieten hat. Ganz rechts angefangen mit den 3,5-Zoll-Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon, direkt daneben der Slot für die PCMCIA-Erweiterungskarte des Typs II, darunter der CardReader und daneben ein S-Video-Anschluss sowie die beiden Highspeed-Schnittstellen der Bauarten FireWire 1394 und USB 2.0. Unscheinbar ist die Infrarotschnittstelle direkt neben dem CardReader unter dem PCMCIA-Slot, aber auch sie trägt ihren Teil zur Konnektivität des Notebooks bei. So können beispielsweise zwischen Handy, PDA und Notebook problemlos Kontakte und Termine synchronisiert werden oder ein Internetzugang über ein Handy via GPRS hergestellt werden.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Genau gegenüberliegend auf der anderen Seite befinden sich die Kensington-Buchse zum Sichern des Notebooks mittels eines speziellen Schlosses. So können Geräte auf Messe, in Büros oder überall sonst, wo Langfinger lauern, effektiv und vorallem sicher befestigt werden. Zwei weitere USB-2.0-Schnittstellen, der VGA-Port, der Anschluss für das Ethernet und auch die Modembuchse befinden sich an dieser Seite. Neben diesen Schnittstellen ist im Falle des ASUS W3400V laut Liefervorschrift ein DVD-Combo-Laufwerk eingebaut. Dieses kann über einen Verriegelungsmechanismus an der Unterseite, aber problemlos entfernt werden, um den mitgelieferten Spacer, eine weitere Festplatte oder andere Hardware einzusetzen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Weiterhin auf der rechten Seite des Notebooks sind die Lufteinlassschlitze für den aktiven Lüfter ausgespart, der zur Kühlung des kompletten Systems dient. Daneben befindet sich der DC-In, über welchen das Notebook mit Energie von stationären Stromnetz gespeist werden kann, um beispielsweise den Akku wieder aufzuladen. Im Scharnier, mit dem das Display aufgeklappt wird, ist der Power-Taster zum Einschalten des Notebooks versteckt. Nimmt man das Gerät in Betrieb, leuchtet der Taster blau unterlegt, was besonders im Dunkeln recht schön wirkt.

Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Nachdem wir das Notebook nun von außen etwas näher begutachtet haben, wollen wir uns nun der inneren Ausstattung des Gerätes widmen und nachsehen, was sich unter den Abdeckungen an der Unterseite verbirgt.


Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Angetrieben wird das W3400V von einem Lithium-Ionen-Akku, der an der Hinterseite des Notebooks arretiert wird. Hier findet man auch leicht den Grund dafür, dass sich an der Rückseite dieses Gerätes keinerlei Peripherieanschlüsse befinden. Wie lange der Lithium-Ionen Akku mit 4.800 mAh Leistung das System unabhängig vom Netz betreiben kann, werden wir später in unserem ausführlichen Praxistest noch ergründen. ASUS setzt, wie in allen Notebooks seiner aktuellen Produktion, auf Festplatten aus dem Hause Hitachi. Die eingesetzten Modelle sind relativ leise im Betrieb, die Magnetscheiben routieren mit 5400 Umdrehungen pro Minute, wobei in diesem Fall eine Kapazität von 80 Gigabyte zur Datenspeicherung genutzt werden kann. Als optisches Laufwerk setzt der Hersteller in den Multifunktionsschacht vorerst ein 8x-DVD-Dual-Layer-Laufwerk ein, welches die Vorzüge eines normalen CD-Laufwerks, eines DVD-Laufwerks und eines Brenners in einem Gehäuse vereint.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Entfernt man alle Abdeckungen an der Unterseite des W3400V, werden die wichtigsten Innereien sichtbar. Festplatte, Prozessor und Chipsatz werden auf sehr wenig Platz untergebracht und sehr kompakt verbaut, damit das Gerät möglichst klein, leicht und dünn aus der Produktion hervorgehen kann. Im Folgenden wollen wir dem W3400V etwas genauer unter die Haube schauen und prüfen, was unter jeder einzelnen Abdeckung verborgen wird.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Um ein leistungsstarkes Notebook effizient zu kühlen, benötigt man eine ausgefeilte Technik und gute Ideen. ASUS setzt das Prinzip einer Heat-Pipe-Kühlung hier hervorragend um, indem mittels eines Bügels auf dem Prozessor eine Kupferplatte befestigt wird, die die Wärme direkt vom Prozessorkern abnimmt und sie über einen Kupferbügel von dort ableitet. Die Abwärme wird durch das Metall zu einer Lüftereinheit getragen, die durch den Einsatz aktiver Kühlung durch einen recht leisen Lüfter die Wärme an der Seite aus dem Gehäuse heraus befördert. Die Kühlvorrichtung kann mit entsprechendem Werkzeug und gegebenen Wissen entfernt werden, sodass der Prozessor freiliegt und eventuell auch gewechselt werden kann. Um die Garantie nicht zu verlieren, sollte man solche Handgriffe aber geschultem und authorisiertem Fachpersonal überlassen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der kompakten Bauweise ist es zu verdanken, dass direkt rechts neben dem Prozessor der weitere DIMM-Slot zu finden ist. Werkseitig ist dieser nicht mit Arbeitsspeicher bestückt, eine Erweiterung ist aber problemlos möglich, wenn dem Kunden die gegebenen 512MB DDR2-400-Speicher nicht ausreichend erscheinen. Eine schwarze Isolationsfolie verbirgt unter dem DIMM-Slot den Kernbaustein des W3400V - das BIOS. Die Software, die für alle Vitalfunktionen des Notebooks zuständig ist, werden wir später noch auf Herz und Nieren prüfen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Oberhalb des zusätzlichen Slots für den Arbeitsspeicher, direkt neben der Lüftungseinheit finden wir den Alviso-Chip des Intel-915PM-Chipsatzes vor. Der Chip, der ähnlich wie der Prozessor ein bestimmtes Maß an Abwärme produziert, wird mittels einer massiven Aluminiumplatte, die ebenso an das Heat-Pipe-System angeschlossen ist, gekühlt. So wird gewährleistet, dass auch dieser Teil des gesamten Gerätes niemals Gefahr einer Überhitzung oder Leistungseinbußen durch zu hohe Betriebstemperaturen läuft.

Soweit also die Eckpunkte der inneren Ausstattung und des äußeren Erscheinungsbildes. Bisher konnten wir keine wirklichen Mängel feststellen, außer vielleicht, dass die sensible Aluminiumoberfläche des Notebookdeckels sehr anfällig für Kratzer und Schrammen ist. Ansonsten ist das Gerät wirklich top und wir sind gespannt, ob wir am Ende des Tests immer noch genauso urteilen werden. Auf der nächsten Seite wollen wir uns zunächt eine Meinung zum Display, welches mit seiner GlareType Technologie beworben wird, sowie zum TV- und VGA-Out bilden.


Was auf dem Desktop heute die 17-Zöller sind, sind im mobilen Bereich mittlerweile Displays mit Bildschirmdiagonalen um 15 Zoll. Während im Desktopsegment nur einige feste Größen angeboten werden, sind die Hersteller der Flüssigkristall-Displays für Notebooks schon um einiges flexibler. So werden Diagonalen von 14,1", 15", 15,4", 16", 17,1" sowie etliche Zwischengrößen angeboten. Als Standard hat sich mittlerweile das 15-Zoll-Display etabliert, welches in der Form auch in den meisten Notebooks verbaut wird.

Ausnahmen gibt es in allen Lebensbereichen, so auch bei den Notebooks. Subnotebooks beispielsweise greifen auf beträchtlich kleinere Bildausgabegeräte zurück, die in der Größenordnung von 11 Zoll zu suchen sind. Natürlich gibt es auch hierzu einen echten Kontrast, nämlich High-End-Multimedia- oder Desktop-Replacement-Notebooks. Hier sind Bildschirmdiagonalen von 16 Zoll keine Seltenheit. Besonders oft tauchen diese in Kinoformaten wie 16:9 oder vergleichbaren Größenverhältnissen auf. Das von uns begutachtete ASUS W3400V nutzt ein 14-Zoll-Display mit neuartiger Glare-Type-Technologie. Dazu schrieb ASUS am 05. Januar 2005 in der offiziellen Pressemitteilung Folgendes:

Helle und kontrastreiche Bilddarstellung auf dem Glare-Type-Display

Dank der neuartigen Glare-Type-Display-Technologie werden speziell Spiele und Filme auf dem Notebook in außergewöhnlicher Brillanz und Farbintensität dargestellt. Das Bild ist klar und durch neu entwickelte Filter an der Oberfläche entstehen nahezu keine Helligkeitsverluste. Speziell bei dunklen Szenen glänzt das Display durch eine perfekte Schwarzauflösung mit einem Kontrastverhältnis von 600:1. Das entspricht dem Kontrast vergleichbarer Röhrenmonitore. Darüber hinaus reduziert die Glare-Type-Display-Technologie die Pixelfehler des Displays auf nahezu null.

Die GlareType-Technologie könnte man eventuell als Nachfolger und/oder Weiterentwicklung der ASUS-Colour-Enhancement (ACE)-Technologie aus dem vergangenen Jahr ansehen. Die Auslieferung von Displays mit ACE wurde allerdings ersetzt, da in Tests festgestellt werden musste, dass eine Entspiegelung fehlt, die ein Arbeiten im Freien oder mit dem Rücken zum Fenster unmöglich machte. Das für den Test verwendete Bildausgabegerät ist ein WXGA-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 768 Bildpunkten.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie angesprochen, verbaut ASUS in diesem speziellen Gerät ein 14-Zoll-Display mit WXGA-Auflösung. Das Breitbildformat liefert eine Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln, wie sie unserer Meinung nach sehr gut zu diesem Notebook passt. Damit wird ein guter Kompromis zwischen Übersichtlichkeit und Lesbarkeit geschaffen, wobei die Lesbarkeit aber nicht nur von der Auflösung, sondern vielmehr auch von Faktoren wie dem Kontrast, der Farbwiedergabe, der Helligkeit und der Schärfe abhängig ist. In letzter Zeit kommt es dank hoher Qualitätsstandards nur noch selten zu Problemen mit Kontrast oder Helligkeit. Die Glare-Type-Technik garantiert ein Kontrastverhältnis von 600:1 sowie eine außergewöhnlich hohe Helligkeit. Resultierend daraus braucht man sich keine Gedanken zu machen, dass das Arbeiten im Freien oder mit dem Rücken zu einer Lichtquelle zur Problematik wird.

Da wir momentan noch auf die hohen Technikstandards zur Messung von Helligkeit und Kontrast verzichten müssen, bleibt uns an dieser Stelle nur die subjektive Betrachtung des Displays. Mit einigen Aufnahmen von oben, von der Seite und direkt von vorn betrachteten wir das Display des W3400V aus vielen verschiedenen Perspektiven und beurteilten somit das Leistungsvermögen im Alltag. Von der Warte des Blickwinkels aus betrachtet kommen die Geräte noch nicht ganz an Desktop-TFTs heran, aber die Umsetzung wird auch bei Notebooks immer und immer besser. Von der Seite betrachtet ist der Blickwinkel nicht allzu gut, von oben bzw. von unten betrachtet hingegen schon wesentlich besser.

Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Geringe Probleme mit der Interpolierung treten auch bei dieser Kombination von X600-Grafik und dem Display noch auf. Im Bootvorgang oder im BIOS wird die Auflösung auf 640 x 480 Pixel reduziert, ansonsten kann zwischen den Lösungen 800 x 600 und der typischen Gamingauflösung 1.024 x 768 gewählt werden. Leider ist es nur in wenigen Spielen oder Applikationen möglich, eine Auflösung von 960 x 600 Pixeln zu wählen, die in Kombination mit diesem TFT mit Sicherheit am Besten geeignet wäre.

Ein DVI-Ausgang fehlt dem ASUS W3400V - die Möglichkeit, einen Port-Replikator anzuschließen, ebenso. Das ist an sich aber nicht weiter dramatisch, da auch der integrierte VGA-Ausgang sehr gute Werte liefern konnte. Externen Displays können mit der modernen Grafik mit Auflösungen von bis zu 2.048 x 1.536 Pixeln angesteuert werden, falls die Peripherie auch darauf ausgelegt ist. Auch am Fernseher oder am Beamer macht das W3400V eine gute Figur, der TV-Ausgang verbirgt ebenso wenig Probleme.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der beim Kauf eines Notebooks oft unterschätzt wird, ist die Ergonomie sowie die Verarbeitung der Eingabegeräte. Schließlich hat man so mit Handballen, Handflächen und Fingern über einen längeren Zeitraum hinweg Kontakt zum Notebook und soll danach keine Beschwerden haben. Auf der nächsten Seite prüfen wir diese Fakten und beurteilen, ob das ASUS-Notebook wirklich zum professionellen und vielseitigen Arbeiten ist.


ASUS stuft das W3400V als ein professionelles Business-Notebook ein - dies zeigt sich zum einen an der Verarbeitung, an der Ausstattung, aber auch an dem stolzen Preis, der bei der Anschaffung dieses Produktes fällig wird. Für diese Kosten erwartet man sicherlich auch einen bestimmten Komfort, der sich nicht zuletzt an der Qualität der Eingabegeräte widerspiegeln soll. ASUS legt als kleinen Obulus noch eine optische Logitech-Maus bei, die all jene nutzen können, die sich mit dem Touchpad nicht richtig anfreunden können oder wollen. Generell greift das W3400V auf zwei Eingabegeräte zurück, primär auf die Tastatur und sekundär auf das angesprochene Touchpad mit zwei Tasten und einem sensiblen Feld.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Tastatur als primäres Eingabegerät ist eine Standardtastatur nach europäischen Normen mit 83 Tasten, da bei den Notebooks natürlich der numerische Zahlenblock aus Platzgründen eingespart werden muss. Zu den physisch vorhandenen Tasten kommen zusätzlich natürlich noch die Funktionstasten, die beim Notebook zur Steuerung von Helligkeit, Kontrast, Lautstärke, internem oder externem Display und so weiter eingesetzt werden. Insgesamt haben alle Tasten einen guten Druckpunkt und nicht zu weichen Anschlag, sodass auch Vielschreiber mit dem Gerät über meherer Stunden arbeiten können. Mit der Anordnung der Tasten gibt es keine Probleme, alle sind da, wo sie ein geübter Schreiber sucht, die große Leertaste ist genauso zu loben wie die große Entertaste, die in der Bedienung oftmals Vorteile bringen.

Das Touchpad - der Mausersatz - wurde genauso präzise und hochwertig eingearbeitet, wie wir dies von anderen Komponenten in diesem Gerät schon gewohnt sind. Eingefasst in einen dunklen Metallrahmen, der einen optischen Übergang und gleichermaßen eine Abgrenzung zum Notebookchassis schafft, wurde die dünnen Aluminiumplatte, die einen Rahmen für die sensible Fläche bildet und gleichermaßen als Tastenfeld fungiert. Anfänglich ist der Umgang mit den Tasten des Pads etwas schwerfällig, da das Metall ein wenig zu steif ist, mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch an den etwas härteren Druckpunkt der beiden Maustasten. Das sensible Feld wird intuitiv bedient, hierbei treten für den geübten Anwender keinerlei Probleme auf.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf Quickstarttasten hat man bei diesem Gerät verzichtet, schlicht und einfach um Platz zu sparen. Bei den meisten Notebooks ist zwischen dem oberen Rand der Tastatur sowie dem Displayansatz noch etwas Platz, wo dann meisten der Powertaster und einige Quickstarttasten platziert werden. Beim W3400V jedoch schließt die Tastatur direkt an das Display an, sodass der Powertaster ausgelagert werden musste und sich nun an der rechten Seite des Gerätes wiederfindet. An beiden Seiten des W3400V befinden sich einige kleine Tasten, die zum einen zum Steuern der Multimedia-Funktion (links) verwendet werden und zum anderen weitere Gerätefunktionen bedienen.

Das W3400V ist in der Lage, auch in deaktiviertem Zustand CDs wiederzugeben. Hierzu wird eine Audio-CD in das Laufwerk gelegt und lediglich die Lautsprecher und das optische Laufwerk verbrauchen Energie, sodass das W3400V auch zu einem kleinen Multimediawunder avanciert. Die Tasten auf der rechten Seite sind zum einen zum Steuern der Betriebsmodi, die wir später noch erläutern werden, wenn wir auf die Energiesparporgramme eingehen, zum anderen aber beispielsweise zum Deaktivieren bzw. Aktivieren der Bluetooth- und Wireless-LAN-Funktion, zum Öffnen eines neuen Browserfensters oder zum Abschalten des Touchpads gedacht.

Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Alles in allem sind die Eingabegeräte hervorragend verarbeitet, der Bedienkomfort stimmt bis zum letzten Millimeter und auch die Auflageflächen für die Handballen rechts und links neben dem Touchpad sind groß genug, damit auch Menschen mit größeren Händen nicht in Bedrängnis geraten. Da das Notebook rundherum rund ist und generell recht flach, gibt es mit der Auflage der Hände keine Probleme, sodass auch nach mehrstündigem Tippen die Handgelenke nicht weh tun.

Mehrstündiges Arbeiten ist natürlich dann besonders angenehm, wenn es in einer angenehmen Atmosphäre stattfindet - wie beispielsweise auch im TV-Spot von Intel als Werbung für die Intel-Centrino-Mobile-Technologie suggeriert im Biergarten oder unter dem Lieblingsbaum. Netzautarkes Arbeiten wird als Kaufentscheidung bei den Notebooks der heutigen Generation immer wichtiger, sodass wir im Folgenden prüfen wollen, wie lang sich das W3400V abseits von Steckdose betreiben lässt.


Um möglichst lange mobil sein zu können, braucht man nicht nur einen leistungsfähigen Akku, sondern auch ein Notebook, welches ihn intelligent zu verwenden vermag. Grundsätzlich unterstützt der Pentium M und der dazugehörige Intel-Chipsatz fünf Stromsparprogramme hardwareseitig: "HALT/Grant Snoop State", "Sleep State", "Deep Sleep State", "Deeper Sleep State" und die "Enhanced Intel SpeedStep Technology". Die Lizenznehmer können diese Technologien natürlich aufgreifen, können aber auch noch eigene Ideen und Konzepte realisieren. Die eben genannten Modi beziehen sich lediglich auf die CPU, so wird die Kernspannung des Prozessors gesenkt, es entsteht weniger Abwärme, es muss weniger gekühlt werden und am Ende der Reaktionskette steht die verlängerte Akkulaufzeit.

Es gibt aber auch noch andere Methoden, um den Akku etwas zu pushen. Dazu gehört zum einen natürlich das Abschalten nicht benötigter Komponenten wie WLAN, LAN, Festplatte oder Monitor. ASUS hat auch ein Programm entwickelt, mit dem sich ganz einfach durch nur wenige Klicks vordefinierte Energiemodi starten lassen. Unter anderem kann hierfür auch die Quickstart-Taste an der rechten Seite des Notebooks verwendet werden, die bereits umseitig angesprochen wurde.


Nach etwas Theorie kommen wir natürlich zu dem interessanteren Punkt: Der Akkulaufzeit in der Praxis. Hier haben wir verschiedene Testabläufe entwickelt, um möglichst viele Sachverhalte zu erfassen und vergleichen zu können:

Akkulaufzeit

Mit den gemessenen Ergebnissen kann man durchaus zufrieden sein - wir haben sie der Übersicht halber ähnlich wie unsere Benchmarks in Diagrammen dargestellt :

Akkulaufzeit Minimale Leistung

Gute vier Stunden hat der Akku des W3400V bei diesem Belastungsgrad gehalten. Vier Stunden sind auch das Mindestmaß gewesen, was wir uns für die neue Sonoma-Plattform im mobilen Sektor vorgestellt haben, denn immerhin soll diese Technologie die erste Centrino-Generation mit Banias-Prozessor schon etwas übertreffen. Sicher sind auch hier mit einem leistungsfähigeren Akku noch einige Minuten mehr abseits von Steckdosen und Stromversorgung möglich.

Akkulaufzeit Maximale Leistung

Zwei Stunden und noch etwa zwanzig Minuten können wir getrennt von der Steckdose Volllast fahren. Zum Ansehen einer DVD mit Spielfilm reicht dies allemal aus. Entsprechend zufrieden kann man mit diesem Ergebnis auch sein.

Akkulaufzeit Maximale Mobilität

Mobil soll die Centrino-Technologie und demnach auch die Sonoma-Plattform sein - mit über drei Stunden ohne Netzkabel im Biergarten, unter dem Lieblingsbaum oder sonst an einem anderen Ort zu sitzen und im Internet zu surfen, kann man auch hier selbstverständlich glücklich sein. Bevor wir zu unseren Performancetests kommen, stellen wir auf der nächsten Seite noch die Referenzsysteme vor.


Dass wir ein Notebook nicht mit einem normalen Desktop-Rechner vergleichen können, wird jedem relativ klar sein. Aus diesem Grund haben weitere Notebook zu Vergleichszwecken herangezogen. Zwar können nicht alle Werte aussagekräftig miteinander verglichen werden, da die Notebooks selbst zu unterschiedlich sind, über unterschiedliche Grafikeinheiten und Prozessoren verfügen, aber immerhin bieten wir damit eine kleine Orientierungsmöglichkeit, an der der Konsument erkennen kann, was beispielsweise der Pentium M im Vergleich zum normalen Pentium 4 leisten kann. Wie bei unseren Desktopstationen wollen wir im Folgenden unser Referenzsystem kurz und prägnant vorstellen und in Zukunft auch die bisher schon getesteten Notebooks anführen.

Referenznotebooks:

Benchmarks:

Sysmark 2002
Futuremark PCMark04
SiSoftSandra 2005
Cinebench 2003
Kribi Benchmark City
Xmpeg + DivX 4.12
WinRAR 3.41
Doom 3 1024x768
Unreal Tournament 2004 - primeval 1024x768
Futuremark 3DMark01SE
Futuremark 3DMark03 350
Futuremark 3DMark05 110
X2 1.024 x 768
GunMetal 1.024 x 768
Far Cry 1.3 1.024 x 768
Counterstrike: Source 1.024 x 768
Half-Life 2 1.024 x 768

Dieses System stellen wir nun mit den oben aufgelisteten Benchmarks den übrigen Notebooks gegenüber und sind gespannt, welche Ergebnisse wir zu Tage fördern. Einige Benchmarks haben wir für diesen Test erneuert, deshalb findet man dort die Testergebnisse der alten Laptops nicht mehr. Allerdings haben wir in Kürze weitere Laptops im Test, sodass sich die Vergleichsmöglichkeiten entsprechend erweitern werden


Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Macros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory-Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen: Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich. Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen:

Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

Als Nächstes haben wir den Office Productivity-Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden:

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

In beiden Sysmark-Benchmarks kann das W3400V recht gut abschneiden, der dritte und vierte Platz, jeweils punktgleich mit dem rangbesseren Gerät steht zu Buche. Mit 2 GHz Taktfrequenz und den 512MB DDR2-400 braucht sich dieses ASUS garantiert hinter keinem der Konkurrenten verstecken.

PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

PCMark 2004 - Memory

Der sehr synthetische PCMark-Test aus dem Hause Futuremark wirkt von diesem Notebook geradezu gerockt. Der Intel Pentium M in Kombination mit dem 915er-Chipsatz wirkt wahre Wunder, sodass sich das Notebook klar und deutlich vom Rest des Feldes absetzen kann und in Führung gehen kann. Nicht ganz so klar, aber immerhin deutlich sieht es auch beim Speicher aus, denn der DDR2-RAM kann hier seine gesamte Performance entfalten.


SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth

SiSoftSandra Multimedia Floating Point

SiSoft Sandra Multimedia Integer

SiSoftSandra Dhrystone ALU

SiSoft Sandra Whetstone FPU

SiSoft Sandra SSE2

Im synthetischen SiSoft-Test der 2005er Revision stellt sich unser Probant an wie ein schwächelnder Marathonläufer. Zuerst viermal der zweite Ränge, dann der dritte, zum Schluss der vierte Platz. Dennoch alles weltklasse Platzierungen, die von herausragender Leistung zeugen. Einmal mehr sind es die Speicher- und Multimediatests, die das ASUS W3400V weit nach vorn katapultieren.

Cinebench 2003 - Rendering CPU 1 (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 - C4D Shading

Cinebench 2003 - OpenGL SW-L

Cinebench 2003 - OpenGL HW-L

Cinebench betrachten wir als eine in sich abgeschlossene Einheit. Richtig in Fahrt kommt das W3400V erst ganz zum Schluss, wo der X600-Grafikchip den alt eingesessenen Kontrahenten mit Radeon 9700 durchaus das Wasser reichen kann. Das Notebook liegt nur in einigen Bereichen zurück, wo die Notebooks eher mit Desktop-CPUs auftrumpfen konnten - beispielsweise mit einem nicht-mobilen Prescott oder Athlon 64.


Kribi Benchmark City (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map City, die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Auch hier präsentiert sich die X600-Grafik in Kombination mit RAM, Chipsatz und Prozessor recht gut - ein fünfter Platz in diesem sehr breit gefächerten Probandenfeld ist annehmbar.

TMPGEnc 3.0 + DivX 4.12 (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen Mpeg-File und DivX 4.12.

In diesem Test, in dem ein Video bearbeitet wird, zählt sprichwörtlich jede Sekunde. Umso eher die Geräte die Aufgabe abgeschlossen haben, umso besser werden sie bewertet. Wir zählen schlichtweg die Sekunden, die benötigt werden, um die Aufgabe zu beenden und notieren das Ergebnis - entsprechend gilt - je weniger, desto besser. Das W3400V erreicht mit nur vier Sekunden Rückstand den zweiten Platz knapp hinter dem V6800V, welches auch auf die neue Sonoma-Technik setzt.

WinRAR 3.41 (RARLab)

WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die am weitesten verbreiteten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus?

In diesem Test wird das komprimieren der Dateien bewertet - auch hier, umso schneller, umso besser. Das W3400V lässt sich auf dem dritten Rang nieder.


Doom 3 1.024 x 768 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Doom 3 arbeitet in Kombination mit der ATI Radeon Mobility X600 nicht wirklich effektiv - das sahen wir zuletzt schon beim V6800V. Möglicherweise ist auch der Grafikspeicher hier ein Nadelöhr, das nicht richtig durchstochen werden kann. ATI-Chips sind allerdings regelmäßig in diesem Spiel etwas unterdurchschnittlich unterwegs.

Unreal Tournament 2004 - primeval 1.024 x 768 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösung 1.024 x 768, Primeval Demo, Antialiasing und AF deaktiviert

Ähnliches gilt für die UT2004-Tests - auch die Prozessorleistung von gut 2000 MHz kann hier nicht viel ausrichten - es reicht erneut nur für einen etwas mageren sechsten Platz unter sieben Teilnehmern im gesamten Vergleichsfeld.


Futuremark 3DMark01SE (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch NVIDIA und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768

Eingestaubt ist der 3DMark01 noch lange nicht. Immer noch wird er von vielen gern zur Performanceanalyse verwendet. Zwar muss sich das W3400V einigen Geräten mit 9700er Grafik geschlagen geben, postiert sich aber nach der vorrangegangenen Schwäche in Doom 3 und UT 2004 auf einem überraschenden vierten Platz.

Futuremark 3DMark03 350 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Der Benchmark ist also mit dem gebührenden Abstand eines synthetischen Benchmarks zu betrachten.

Es kann nur besser werden - frei nach diesem Motto schnappt sich dieses ASUS den dritten Platz direkt hinter den unangefochtenen Spitzenreitern aus dem Hause Dell.

Futuremark 3DMark05 110 (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. Aufgrund der enormen Hardwareanforderungen muss man aber beachten, dass Grafikkarten, die weniger als 256 MB Speicher haben, nicht 3DMark 2005 ausführen können, falls AA und/oder AF aktviert sind.

Im aktuellsten Futuremark-Test haben wir verständlicherweise noch nicht allzuviele Referenzwerte, bauen unsere Datenbank aber ständig aus. Auch hier hängt die X600 der 9700er Grafik hinterher - ist ihr aber ziemlich gut auf den Fersen.


X2 Demo 1.024 x 768 (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

In unerforschte Dimensionen bricht das W3400V im X2 Test garantiert nicht auf - mit einem Platz im Mittelfeld auf dem soliden fünften Platz kann das Businessgerät aber kompromislos zufrieden sein.

GunMetal Benchmark 1.024 x 768 (Yeti Studios)

Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

Ähnliches gilt für den GunMetal Benchmark - hier fehlen nur wenige zehntel Frames bis zur Mobility-9700-Grafik. In machen Benchmarks zeigt sich also, dass die X600 durchaus zum 9700er Nachfolger auf PCI-Express-Basis avancieren könnte.

Far Cry 1.3 1.024 x 768 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und mißmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail hoch, PCGH-Demo

Geräte wie das Dell scheinen in bestimmten Applikationen einfach unschlagbar zu sein - da natürlich auch entsprechend stromverbrauchende Desktop-Komponenten zum Einsatz kommen. Im FarCry-Bench setzt sich unser Testkandidat auf dem fünften Platz ab.


Counterstrike: Source 1.024 x 768 (Valve)

Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkartentechnisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden ihn bei Mainboardreviews in niedriger Auflösung, um auch eine Aussage für die Leistungsfähigkeit der Mainboards geben zu können. Hier können wir mit einer hohen Auflösung und Antialising die Last auf die Grafikkarte verschieben.

Half-Life 2 at_canals_08 1.024 x 768 (Valve)

Half Life 2 verwenden wir mit zwei Demos - d1_canals_09 und d1_town_01. Das Spiel ist der aktuelle Verkaufsschlager, hat sich aber durch die Zwangsregistrierung und Online-Aktivierung bereits einige Kritik einstecken müssen. Die Grafik ist hingegen hervorragend, ebenso das Gameplay, denn mit wild ballern kommt man bei diesem 3D-Egoshooter nicht unbedingt ans Ziel.

Half-Life 2 at_c17_12 1.024 x 768

In den beliebten Shooter CounterStrike: Source und Half Life 2 kann das W3400V mit seiner ATI Radeon Mobility X600 noch einmal punkten. Für einen zweiten oder dritten Platz ist die Kombination aus DDR2-400, 2GHz Pentium M und der mobilen Lösung der neuen PCI-Express-Grafik immer gut.


Das Konzept eines Breitbildmonitors, eines sehr flachen Chassis in Kombination mit den verbauten Komponenten klingt viel versprechend und wird sicher seine Interessenten finden. In Punkto Design und Verarbeitung ist das ASUS W3400V wirklich einmal mehr ein neuer Stern am Himmel. Allein die gebürstete Aluminiumoberfläche des Displaydeckels vermag Eindruck zu schinden, auch wenn wir in diesem Review nun nicht zum ersten Mal unsere Besorgnis darüber zum Ausdruck bringen. Da das Metall sehr weich ist, ist es einmal mehr besonders anfällig für kleinste Kratzer, mögen diese von feinen Staubkörnchen oder einem Stift herrühren. Ist man nicht achtsam genug, muss man damit rechnen, dass sich schnell der ein oder andere Kratzer auf der ansonsten makellosen Oberfläche niederschlägt. Aber nicht nur die Displayoberfläche, sondern das gesamte Gehäuse sind wie aus einem Stück gegossen perfekt gelungen. Die mattgraue Farbgebung, das schick eingearbeitete Touchpad und nicht zuletzt der raffiniert ausgelagerte Powerknopf am rechten Displayscharnier vermögen zu überzeugen.

Performancetechnisch bietet die neue Sonoma-Plattform natürlich ganz neue Maßstäbe. ASUS setzt in diesem Gerät 512MB DDR2-400 ein - im Single-Channel-Modus, möglicherweise sogar ganz bewusst. Damit können pro Sekunde 3,2 GB/s über den Datenbus geschaufelt werden. Würde man den Arbeitsspeicher beispielsweise verdoppeln und einen weiteren 512-MB-Riegel einsetzen, könnte man das Dual-Channel-Interface nutzen und hätte damit zumindest rein rechnerisch einen Datendurchsatz von 6,4 GB/s. Spinnt man die Idee weiter und setzt DDR2-533 im Dual-Channel ein, käme man, auch hier wieder rein rechnerisch, auf 8,6 GB/s Datendurchsatz. Das Limit liegt bei dieser Plattform also definitiv im FSB, denn dieser limitiert auf 4,3 GB/s. Demnach ist und bleibt die DDR2-400-Lösung in diesem Segment immer noch die wirtschaftlichste und in unseren Augen auch ausreichende Lösung.

Definitiv angemessen war auch die Performance - zwar reichte es in unseren vielschichtigen Benchmarks nicht immer für eine Leistungskrone, aber im vorderen Segment ist das W3400V in nahezu allen Benchmarks zu finden. Hierbei profitiert das Gerät natürlich von dem 2 GHz starken Pentium M mit Dothan-Kern, aber auch von dem 915PM-Mobile-Chipsatz aus der Intel-Schmiede. Als Grafiklösung setzt ASUS einen PCI-Express-Sprössling aus dem Hause ATI ein, die Mobility Radeon X600. Die Spielebenchmarks haben gezeigt, dass dieser Chip nicht wirklich an gekrönte Spitzenkräfte wie die Radeon 9700 heranreichen kann - die Taktfrequenzen hierfür wurden offenbar zu niedrig angesetzt. Aber für ein Gaming-Notebook würde man sicherlich auch eine X700, X800 oder GeForce Go 6800 empfehlen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Kompromislos ist ASUS auch mit allem, was in Richtung Bedienkomfort und Arbeitsatmosphäre geht. Das 14-Zoll-WXGA-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln ist sehr gut proportioniert, ein guter Kompromis zwischen Übersichtlichkeit und Lesbarkeit wird daher geschaffen. Auch die Technologie, die hinter allem steckt, garantiert besten Umgang selbst bei widrigen Lichtverhältnissen. GlareType steht für ein sehr hohes Kontrastverhältnis und eine gute Helligkeit, sodass auch bei starkem Lichteinfall, beispielsweise beim Arbeiten im Freien, die Inhalte des Notebooks gut erkannt werden können. Ähnlich verhält es sich mit den Bedienelementen - Tastatur und Touchpad sind einwandfrei verarbeitet wurden und lassen dem Anwender auch nach mehrstündigem Arbeiten nicht die Hände schmerzen.

Als kleines Manko bewerten wir nur, dass der Lüfter im Betrieb ständig aktiv ist. Dies mussten wir aber schon bei einigen anderen Sonoma-Notebooks feststellen, einen stichhaltigen Grund dafür können wir noch nicht ausmachen. Stromsparprogramme sorgen dafür, dass sich der Prozessor im Idle-Modus herunterregelt, auch der Grafikchip und der Alviso-Chip dürften in diesem Zustand kaum Wärme abgeben, sodass es sicher nicht unbedingt notwendig wäre, einen permanent rotierenden Lüfter einzusetzen. Der Lüfter arbeitet mit einem vernünftigen Geräuschpegel - vergleicht man ihn mit anderen in Notebooks eingesetzten Ventilatoren ist er eher noch einer der leiseren Bauart.

Positive Features des ASUS W3400V:

  • sehr gutes Display mit 1.280 x 768 Pixeln und GlareType-Technik
  • hochwertige Verarbeitung und schickes Design
  • geringes Gewicht (2,2 kg), kompakte Abmessungen
  • hervorragender Lieferumfang (Notebooktasche, optische Logitech Maus,...)
  • gute ergonomische Eigenschaften
  • gute Leistung und Akkulaufzeit

Negative Features des ASUS W3400V:

  • mäßige 3D-Performance
  • permanentes Drehen des Lüfters

Preislich ist das Notebook ASUS W3400V laut unserem Preisvergleich ab circa 1900 Euro zu haben - demnach auch schon ein Gerät des höheren Preissegments. Angesichts seiner Verarbeitung, seines Designs, seines relativ geringen Gewichts von 2,2 Kilogramm und seiner guten Leistung ist dieser Preis an sich gut zu rechtfertigen. Wer ein Notebook zum Spielen verwenden möchte, der sollte eventuell auf eine X700-Grafik setzen, die X600-Grafik hat doch etwas wenig Power. Für den Business-Bereich ist dieses Notebook allerdings ideal.

Weitere Links:

Weitere Reviews findet man in unserer Testdatenbank .

Interessante Informationen oder Probleme mit der getesteten Hardware? Support nötig und Probleme mit der Hardware? Ab in unser Forum!