Test: Deviltech Devil 9800 DTX - Gamingrakete mit GeForce GTX 560M

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Deviltech Devil 9800 DTX TeaserNVIDIAs GeForce GTX 460M hat sich in den letzten Monaten zum Standard-Modell der aktuellen Gaming-Notebooks entwickelt. Jetzt steht der Nachfolger, die GTX 560M bereit, die unter anderem mit Optimus-Support aufwarten soll. Anhand des Gaming Notebooks Deviltech Devil 9800 DTX schauen wir uns die neue Gaming-GPU einmal genauer an und klären natürlich auch, ob das 15-Zoll-Gerät das Zeugs zum Gaming-Kracher hat.

 

Deviltech Devil 9800 DTX Logo

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Beim in Sängerhausen ansässigen Anbieter Deviltech handelt es sich um einen Built-to-Order-Hersteller, der genau wie beispielsweise Schenker Notebooks auf Barebones aus dem Hause Clevo vertraut. Auf diese Weise besteht für den Anwender die Möglichkeit sein Notebook größtenteils nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren. Während die meisten großen Anbieter vorkonfigurierte Setups anbieten und so womöglich Geld in eine Komplettkonfiguration investiert werden muss, die zwar die gewünschte GPU, aber zahlreiche andere Ausstattungsmerkmale besitzt, die eigentlich gar nicht benötigt werden, kann bei einem Built-to-Order-Hersteller nur das zusammengestellt werden, was auch wirklich benötigt wird. Dell bietet dieses Prinzip beispielsweise in einer abgespeckten Version an, und trifft bereits eine grobe Vorauswahl, um (nach Ansicht des Unternehmens) sinnvolle Konfigurationen zu gewährleisten. Gerade für unerfahrene Anwender kann so potentielle Verwirrung beseitigt werden.

Diese maximale Flexibilität erkauft man sich bei den meisten Built-to-Order-Anbietern aber mit einem Verzicht auf die gewisse optische Individualität. Da die meisten Anbieter nicht das Budget haben, um eigene Design-Abteilungen, das Tooling und die anschließende Produktion eines eigenen Notebook-Designs anzustreben, muss auf vorgefertigte Barebones zurückgegriffen werden – die kommen aber auch bei anderen Anbietern zum Einsatz. Um sich eben ein wenig von der Konkurrenz abzusetzen, wurde bei Schenker Notebooks ein Laser angeschafft, um die Deckel nachzubearbeiten, Deviltech stattet seine Notebooks mit Aufklebern im Bereich des Displays aus – dass es sich im Grunde genommen aber um die gleichen Barebones handelt, erkennt man auf den ersten Blick. Zumindest hat Clevo in den letzten Jahren qualitativ aufgeholt, sodass es hinsichtlich der Verarbeitung und der Materialgüte zu keinen allzu großen Problemen kommt.

Die Ausstattung, die Deviltech für unser Testmuster ausgewählt hat, weiß auf den ersten Blick zu gefallen. Neben besagter GeForce GTX 560M sorgt ein Intel Core i7-2630QM für die benötigte CPU-Power. Dass diese Wahl aus Gaming-Sicht Sinn macht, haben wir in Hardwareluxx [printed] 03/2011 geklärt: alle schnellen 4-Kerner werden beim Spielen ohnehin von der GPU limitiert. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 8 GB, der Festplattenplatz auf 500 GB – genügend Power sollte für die meisten Spiele also gegeben sein.

Der Preis hält sich im Hinblick auf die potente Hardware in Grenzen – für unser Muster werden knappe 1300 Euro fällig – hier muss bei „Markengeräten“ teils deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden.


Als CPU setzt Samsung bei unserem Deviltech (wie so viele andere Hersteller auch) auf den i7-2630QM, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt). Da unsere internen Tests gezeigt haben, dass aktuell auch die schnellste Mobile-GPU in Form der NVIDIA GeForce GTX485 den i7-2630QM limitiert, kann den kleinen Vier-Kernern auf jeden Fall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zugesprochen werden, denn auch bei CPU-lastigen Aufgaben entstehen sicherlich keine unnötigen Wartezeiten. Entsprechend ist davon auszugehen, dass wir gerade die CPU in den kommenden Monaten in sehr vielen Notebooks vorfinden werden.

NVIDIA hat sich bei der auf 1170 Millionen Transistoren basierenden GeForce GTX 560M einiges vorgenommen und möchte mit der neuen GPU endgültig das Notebook zur Spieleplattform machen. So basiert der Grafikbeschleuniger auf dem GF116-Chip, und kann mit 192 Streamprozessoren aufwarten. Der Kerntakt liegt bei 775 MHz, der Shadertakt entsprechend bei 1550 MHz. Der  GDDR5-Videospeicher wird mit einem 192 Bit breiten Interface angebunden und besitzt einen Takt von 1250 MHz. Gefertigt wird die GPU wie üblich im 40-nm-Verfahren. Ein exakter TDP-Wert wird von NVIDIA nicht angegeben, aber auch wenn es sich um den ersten GTX-Vertreter mit Optimus-Support handelt, ist davon auszugehen, dass es der Stromverbrauch durchaus in sich hat.

Als HDD kommt in unserem Testmuster ein 500 GB fassendes Modell zum Einsatz, dessen Platter mit 7200 rpm arbeiten – das spart Geld und sorgt für einen ordentlichen Durchsatz. Wer bereit ist, mehr zu investieren, der kann natürlich auch direkt zu einer SSD greifen, die wäre bei einem Budget von 1300 Euro aber sicherlich nicht mehr mit drin gewesen. Der Arbeitsspeicher kann dafür aber direkt eine Kapazität von 8 GB vorweisen, was der aktuellen Oberklasse entspricht – 16 GB werden teils zwar auch schon geboten, aber nur von sehr wenigen Notebooks, zudem hält sich der praktische Vorteil doch sehr in Grenzen. Als optisches Laufwerk wird ein DVD-Multiformat-Laufwerk angeboten, das Upgrade auf einen Blu-ray-Player ist aber natürlich auch hier möglich.

Das Devil 9800 DTX besitzt eine Diagonale von 15,6 Zoll und kann wahlweise als Glare- (wie bei unserem Testmuster der Fall) oder als Non-Glare-Version geordert werden. Die Auflösung bleibt dabei aber immer gleich und beträgt üppige 1920 x 1080 Bildpunkte – allzu groß wird die Darstellung im Betrieb also nicht ausfallen. Um die Gaming-Leistung machen wir uns mit Blick auf die genutzte Hardware aber weniger Sorgen. Für die Hintergrundbeleuchtung ist natürlich ein LED-Backlight verantwortlich.

Deviltech Devil 9800 DTX Akku

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Der Akku besitzt eine Kapazität von 79,96 Wh. Im Hinblick auf die aktuell verfügbaren Stromsparmechanismen kann so auf eine ansprechende Idle-Laufzeit gehofft werden – unter Last wird man der starken Hardware aber Tribut zollen müssen.

Kommunikativ gibt es nur wenig zu beklagen. Neben kabelgebundenem Gigabit-LAN besteht fernab des Netzes die Möglichkeit auf WLAN (B,G,N) zuzugreifen. Je nach Wunsch und Überzeugung besteht darüber hinaus die Möglichkeit eine Killer-NIC Netzwerk-Karte einzubauen.

Deviltech Devil 9800 DTX

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0GHz
Turbotakt: 2,9 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 560M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: DVD-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 85 x 45
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: 1
DisplayPort: -
VGA: -

USB 2.0:

3
USB 3.0: 2
FireWire: 1
eSATA: 1 / shared
Audio: Line-out / Line-in / Mic / Digital
Gehäuse  
Akku: 5200 mAh
Material: Kunststoff
Gewicht: 3,1 kg
Abmessungen:

370 x 250 x 35

Preis und Garantie  
Preis: ca 1291 Euro
Garantie 24 Monate

 



 

Deviltech Devil 9800 DTX Geschlossen

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Schlicht ist mit Sicherheit die beste Beschreibung des Devil 9800 DTX, wenn es geschlossen auf dem Schreibtisch liegt. Eyecatcher bietet das mattschwarze Gehäuse keine und auch die Formensprache kann als konservativ beschrieben werden. Zum einen ist das Clevo-Barebone so ausgesprochen zeitlos, zum anderen geht es aber in der großen Masse der Notebooks schlichtweg unter.

Die Verarbeitungsqualität geht, genau wie die Materialgüte in Ordnung, auch wenn die angeraute Oberfläche Staub leider magisch anzuziehen scheint. Das Gewicht liegt bei 3,1 kg, was das Devil 9800 DTX sicherlich nicht zum Leichtbau-15-Zöller macht – das ist für ein Gaming-Notebook aber normal.

Deviltech Devil 9800 DTX Seite links

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Auf der linken Seite des Gehäuses finden drei USB-Anschlüsse Platz, von denen zwei bereits als USB 3.0 ausgeführt werden. Damit nicht genug der Buchsen zum Datenaustausch, denn auch eine FireWire-Buchse, wie sie aktuell bei immer weniger Geräten vorzufinden ist, wird geboten. Bilder können über einen 3-in-1-Cardreader zugespielt werden.

Deviltech Devil 9800 DTX Rückseite

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Rückwärtig sind mit HDMI und DVI die beiden Buchsen zur Bildausgabe verbaut, VGA fehlt bei diesem Notebook. Zusammen mit dem Stromanschluss gibt es darüber hinaus eine weitere USB-Buchse, die mit einem eSATA-Port kombiniert wurde – so sind wirklich alle Schnittstellen zum Datenaustausch mit von der Partie.

Deviltech Devil 9800 DTX Seite rechts

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Der meiste Platz auf der rechten Gehäuseseite wird vom optischen Laufwerk eingenommen. Dahinter befinden sich vier Klinkebuchsen, die die volle Bandbreite an Audioverbindungen bereitstellen. Abgerundet wird diese Seite des Gehäuses von einer fünften USB-Buchse, in diesem Fall ein 2.0-Modell.

 



 

Deviltech Devil 9800 DTX geöffnet

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Auch dann, wenn der Deckel geöffnet wird, setzt sich der extrem schlichte Eindruck des Devil 9800 DTX fort – das Display ist wie aktuell üblich von einem Piano-Lack-Rahmen eingefasst, das TopCase besteht aus dem bekannten matten Kunststoff des Deckels und erweist sich auch hier als recht robust, aber anfällig gegenüber Staub.

Deviltech Devil 9800 DTX Tastatur

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Das Keyboard wartet mit den aktuell üblichen 15 x 15 mm großen Tasten im Chiclet-Layout auf. Leider ist das Top-Case aber nicht allzu steif, sodass ein gewisses Flexing entsteht, was sich wiederum negativ auf den Druckpunkt auswirkt. Zudem neigt das Case zu leichten Klappergeräuschen bei einem festen Anschlag, was nicht allzu hochwertig wirkt.

Deviltech Devil 9800 DTX Numblock

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Trotz des recht überschaubaren 15-Zoll-Formats wird ein numerischer Zahlenblock integriert – das wird zwar immer mehr zum Standard, kann aber nur selten ohne wirkliche Kompromisse umgesetzt werden. So auch beim Devil 9800 DTX. Nicht nur, dass der Numblock direkt an den Hauptteil der Tastatur anschließt, auch muss sich die „0“ ihr gewohntes Plätzchen mit der rechten Pfeiltaste teilen.

Deviltech Devil 9800 DTX Touchpad

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Der Mausersatz wird von der anvisierten Gamerschaft wohl nur selten genutzt werden, dennoch kann das Touchpad mit einer ansprechenden Präzision aufwarten, die Gleiteigenschaften liegen hingegen nur auf einem durchschnittlichen Niveau.

 


In unseren Online-Tests ist das Deviltech Devil 9800 DTX das erste Notebook mit einer GeForce GTX 560M – in unserem Print-Magazin Hardwareluxx [printed] haben wir bereits einen ausführlichen Blick auf das brandneue ASUS G74S geworfen, das im Grunde genommen mit der gleichen Hardware-Ausstattung aufwartet. Um auch ein Gerät mit GeForce GTX 460M in der Übersicht zu haben, ziehen wir zudem ASUS‘ G73SW hinzu, das passenderweise ebenfalls über einen Intel Core i7-2630QM verfügt.

 

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Keine Überraschungen auf der ersten Seite – alle Geräte besitzen die gleiche CPU und 8 GB an RAM – folglich liegen sie hinsichtlich der Leistung sehr nah beieinander.

 



 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Die Übertragungsrate der von Deviltech verbauten HDD liegt auf dem üblichen Niveau einer aktuellen Notebook-HDD mit 7200 rpm. Da auch ASUS keine SSDs verbaut, gibt es hier keine nennenswerten Unterschiede zwischen den Testprobanden.

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Beim Speicherdurchsatz kann sich das Devil 9800 DTX an die Spitze setzen, in der Praxis werden Unterschiede aber kaum auffallen.

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In den Futuremark-Tests kann sich das Devil 9800 DTX in jeder Hinsicht an die Spitze setzen, auch wenn die Unterschiede gering ausfallen – neben der potenten Hardware dürfte hier auch die recht schlanke Windows-Installation ihren Teil ausmachen, die keine Bloatware enthält.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Das von Deviltech verbaute Panel besitzt die hohe Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten für ein 15-Zoll-Panel – entsprechend klein wird die Darstellung, was bei der langen Nutzung sicherlich nicht jedermanns Sache ist – uns hat es aber gefallen.

Die Farbdarstellung, sowie die Farbraumabdeckung entsprechen dem, was aktuell in der TN-Consumer-Klasse üblich ist. Dazu passend, fallen auch die seitlichen Blickwinkel nicht allzu hoch aus, was insbesondere die vertikalen Abweichungen betrifft.

Da unser Testmuster auf ein Glare-Panel setzt, ist der Außeneinsatz nur bedingt möglich – dank einer kontrastreichen und farbenfrohen Darstellung kann bei indirekter Beleuchtung aber noch gut gearbeitet werden.

Messwerte

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Die maximale Helligkeit liegt bei sehr hohen 338 cd/m², was im Zusammenspiel mit dem angemessenen Kontrastverhältnis von 676:1 erklärt, weshalb das Devil 9800 DTX trotz des Glare-Panels auch im Outdoor-Einsatz nutzbar ist. Nicht ganz so gut fällt die Homogenität der Ausleuchtung aus, die bei 74,26 Prozent liegt – das stört in der Praxis aber kaum.

 


Akkulaufzeit

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Hinsichtlich der Akkulaufzeit kann das Devil 9800 DTX mit der zu erwartenden Leistung aufwarten. So liegt man sowohl im Idle als auch unter Last knapp hinter den ASUS-Modellen – relevant sind die Unterschiede aber nicht. Als wirklich mobil kann Deviltechs 15-Zoll-Gamer damit nicht bezeichnet werden, für etwas Surfen im Garten ist das Gebotene aber ausreichend.

Temperaturentwicklung

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Die Temperaturen fallen merklich höher aus, als es bei ASUS‘ Geräten der Fall ist, Sorgen machen müssen wir uns deshalb aber nicht, die ermittelten Werte liegen allesamt im akzeptablen Bereich. Zwar wird die Unterseite unter Volllast etwas warm, das Devil 9800 DTX ist jedoch sicherlich keines der Geräte, das im Betrieb häufig auf den Oberschenkeln steht.

Lautstärke-Entwicklung

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Nicht allzu gut sieht es für das Devil 9800 DTX mit Blick auf die Lautstärke aus. Hier gibt sich der 15-Zöller als klassischer Gaming-Schreihals und durchbricht unter Last sogar die 50-dB-Mauer – angenehm ist ohne Frage etwas anderes. Im Leerlauf und beim Surfen macht der Lüfter hingegen nur selten auf sich aufmerksam.


Deviltech bietet mit dem Devil 9800 DTX ein leistungsstarkes Gaming-Notebook an, das auf dem Stand der Zeit ist und eine sehr hohe Leistung zum überschaubaren Preis bietet.

Auch wenn der Performance-Zuwachs durch die neue GPU-Generation nicht so hoch ausfällt, wie erhofft, so liefert das Devil 9800 DTX doch in jeder Hinsicht eine erstklassige Performance ab. Abstriche müssen auch bei aktuellen Titeln trotz der hohen Auflösung nicht in Kauf genommen werden – wer aktuell auf der Suche nach einem Gaming-Notebook ist, sollte NVIDIAs aktuelle GPU daher auf jeden Fall in Betracht ziehen.
Deviltechs 15-Zöller 9800 DTX kann dabei mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und kostet so gute 500 Euro weniger als das G74S. Dafür muss man aber mit einem deutlich lauteren Gerät, einem schlechteren Display und einem schlichtweg weniger spektakulären Gehäuse vorlieb nehmen – an der eigentlichen Leistungsfähigkeit ändert das aber nichts, weshalb das 9800 DTX sicherlich das Zeug zum Preis-Leistungs-Tipp hat.

Das Glare-Display kann im Hinblick auf Leuchtkraft und Kontrastverhältnis punkten, kann sich bei der Farbwiedergabe aber nicht von den aktuellen Consumer-Geräten absetzen. Hart im Nehmen sollten Gamer bei der Lautstärke-Entwicklung sein – mehr als 50 dB sind aus nächster Nähe wirklich nur mit Headset zu ertragen.
Zudem darf der Vorteil nicht vergessen werden, größtenteils frei in die Konfiguration eingreifen zu können. So entstehen keine unnötigen Kosten wo sie nicht wirklich sein müssen bzw. gewünscht werden.

Wer mit der hohen Lautstärke und dem unisonen Gehäuse leben kann, erhält mit dem Deviltech Devil 9800 DTX ein extrem starkes Gaming-Notebook zum überschaubaren Preis.

Positive Aspekte des Deviltech Devil 9800 DTX:

Negative Aspekte des Deviltech Devil 9800 DTX:

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