ASUS A3800G

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ASUS hat den Markt mehr als richtig analysiert und stieg vor einigen Jahren zum richtigen Zeitpunkt in den Notebook Markt ein. Heute gehört man mit dem Produktportfolio zu den komplettesten Herstellern und bietet für jedes Anwendungsgebiet das richtige Produkt. Mit der ASUS A3800G Serie präsentiert man nun einen weiteren Allrounder in Sachen Prozessorleistung, Grafik und weiterer Ausstattung. Hinzu kommen Features, wie nur wenige Hersteller sie verbauen - wie zum Beispiel eine integrierte Webcam. Wie sich der Allrounder gegen die zahlenmäßig große Konkurrenz schlägt, ist in den folgenden Seiten nachzulesen.

ASUS gehört zu den führenden Herstellern von Notebooks und so bietet man alle möglichen Konfigurationen von Laptops an. Es gibt Luxus-Notebooks, die auf dem höchsten technischen Stand sind und dementsprechend auch viele Euros kosten. Es gibt aber auch Einsteiger- und Mainstream-Notebooks, die wohl für die Mehrheit der Interessenten in Frage kommen. So können wir den ASUS A3800G im mittleren Preissegment einordnen. In Deutschland verkauft ASUS das A3800G in drei verschiedenen Konfigurationen. Diese unterscheiden sich in der Größe der Festplatte, die entweder 40 oder 60 GB groß sein kann, und im verwendeten Prozessor. Einmal kommt ein Intel Pentium M 725 1.60 GHz und einmal ein Intel Pentium M 735 1.70 GHz zum Einsatz. Das von uns getestete Modell mit 2.00 GHz Prozessor und 80 GB scheint den deutschen Markt bisher noch nicht erreicht zu haben.

Wir testen hier das also "High-End" Modell mit 2.0 Ghz Pentium M, also mit 80 GB HDD und DVD/CD-RW-Combo-Laufwerk, das für 1799 Euro erhältlich sein wird. Die beiden kleineren Modelle mit 1.60 und 1.70 GHz Pentium M kosten 1299 bzw. 1499€.

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Noch mit dem "alten" i855PM Chipsatz ausgestattet gehört das ASUS A3800G sicher nicht mehr zu den aktuellen Notebooks, wer aber auf einen 533 MHz FSB und DDR2 sowie PCI-Express verzichten kann, liegt hier vermutlich richtig. Die Dothan CPU sorgt für ordentlich Dampf in Sachen Prozessorleistung und die ATI Mobility Radeon 9700 gehört noch lange nicht zum alten Eisen, auch wenn hier nur 64 MB Grafikspeicher zum Einsatz kommen. Im Vergleich zu einigen bislang getesteten Notebooks stellt ASUS dem GPU jedoch dedizierten Speicher zur Verfügung und zwackt nicht vom Hauptspeicher einen Bereich ab. Zwar sind auch von ATI und NVIDIA weitere Grafikchips für den PCI-Express Chipsatz von Intel erschienen, aber hier handelt es sich entweder um gleichwertige Lösungen oder aber um Grafikchips für den Desktop Replacement Markt.

Auf den folgenden Seiten werden wir uns das Notebook ausführlich anschauen und mit anderen Notebooks vergleichen, die wir schon zuvor getestet haben. Man muss dabei immer bedenken, dass keine völlige Vergleichbarkeit gegeben ist, da jedes Notebook andere Komponenten enthält. Dennoch kann man im Vergleich genau einschätzen, wozu dieses Notebook in der Lage ist.


Der Prozessor:

Der Dothan ist bekanntermaßen was die Fertigungstechnologie angeht der Prescott für Notebooks und wird in 90 anstatt 130 nm gefertigt. Allerdings besitzt er den Vorteil, dass er nicht auf Takt, sondern auf Leistung pro Watt optimiert ist. Bei kleineren Fertigungsstrukturen rechnet man meistens mit einer Verringerung der Abwärme, da gleichzeitig die Kernspannung der Prozessoren gesenkt werden kann. Beim Prescott ist das etwas in die Hose gegangen, denn statt einer Senkung der Abwärme ist der Prescott zu einem recht heißen Stück Silizium geworden, da die Leckströme deutlich zunahmen.

In unserem Review des Pentium 4 3.40 GHz gab es zwar keine Probleme mit der Thermik und selbst der normale Boxed-Lüfter reichte vollkommen aus, aber wir konnten feststellen, dass ein Northwood-Prozessor mit 3.40 GHz nicht so heiß wird, obwohl er 130-nm-Strukturgröße besitzt. Während für Desktop-Prozessoren dies höchstens in einer Kühlproblematik endet, kommt bei Notebook-Prozessoren neben dem viel kleineren Raum für Kühlkörper auch noch die Akkuproblematik hinzu.

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Der Pentium M besitzt jedoch eine komplett andere Architektur als ein Pentium 4. Im Endeffekt hat er mit diesem nur einen Teil der Netburst-Architektur gemeinsam, intern arbeitet er sehr viel effizienter, er hat eine sehr viel höhere Pro-Takt-Leistung und muss demnach bei weitem nicht so hoch getaktet werden, um eine hohe Leistung zu erreichen. In unseren bisherigen Notebook-Reviews konnten wir die Leistungsfähigkeit eines Pentium M einschätzen und feststellen, dass ein Pentium M mit 1.60 GHz auf Basis des älteren Banias-Kerns schon die Leistung eines Pentium 4 mit 2.30 bis 2.50 GHz erreicht, der Pentium M 2.00 GHz auf Basis des Dothan-Kerns, wie er auch in diesem Test zum Einsatz gelangt, kommt sogar in einigen Benchmarks auf die Leistung eines Pentium 4 mit 3.00 bis 3.20 GHz.

Zu der kleineren Fertigungsstruktur von nun 90 nm kommt beim Dothan ein doppelt so großer L2-Cache, der nun 2 MB groß ist. Wie beim Banias-Kern ist dieser so unterteilt, dass jeweils nur derjenige Bereich aktiv ist, der auch verwendet wird. Der Rest wird abgeschaltet und benötigt somit keinen Strom. Die sonstigen Eckdaten bleiben erst einmal aufgrund des i855GM-Chipsatzes gleich - weiterhin greift der Dothan auf einen 400 MHz Systembus zurück. Allerdings lässt sich der Dothan etwas höher takten, als 533 Mhz-Modell kann man ihn sogar mit 2.13 Ghz erhalten.

Auch gibt es wieder Standard-, Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Prozessoren. Interessant ist, dass es Intel geschafft hat, trotz 2.00 GHz Taktfrequenz die TDP von 24.5 W bei den Banias-Modellen auf 21 W zu senken. Damit dürfte trotz der höheren Leistung beispielsweise keine massivere Kühlung benötigt werden - und auch die Akkulaufzeit wird nicht negativ beeinflusst. Die neuen 533 Mhz-Modelle haben übrigens eine etwas höhere TDP von 27 W. In ersten Reviews werden wir uns in Kürze diesen Unterschied genauer ansehen.

Weiterführende Links:

Der Grafikchip:

Das aktuelle AGP-Topmodell der Mobility Radeon stellt zur Zeit die Mobility Radeon 9800 dar, im PCI-Express-Bereich ist man schon etwas weiter. Dieser RM9800 wurde zuerst in dem Dell Inspiron 9800 verbaut, findet sich aber bisher nur in sehr wenigen Notebooks. Das Problem dieser leistungsfähigen Grafiklösung ist der etwas höhere Stromverbrauch - und möchte man möglichst gute Akkulaufzeiten bieten, setzen viele Hersteller lieber auf die etwas kleineren Varianten. Deshalb verwenden die Hersteller weiterhin gerne die die verschiedenen Varianten der Mobility Radeon 9700.

In unserem Testmodell von ASUS war eine Mobilty Radeon 9700 mit 64 MB dediziertem Grafikspeicher verbaut. Maximal 128 MB können von der GPU verarbeitet und angebunden werden, wobei die Datenleitung zwischen Speicher und Chip 128 Bit breit ist. Der Grafikchip wird in 130 nm mit Low-K-Prozesstechnologie gefertigt und beherrscht sämtliche DirectX 9.0-Features. Die Powerplay-Technologie sorgt für ein optimales Verhältnis aus Leistung und Akkulaufzeit durch ein dynamischen Takten der GPU und des Speichers je nach Anwendungsgebiet. Das integrierte zweikanalige LVDS mit Unterstützung für LCD-Notebookbildschirme bietet die Unterstützung bis hin zu einer QXGA-Auflösung von 2048x1536 Pixel, wobei bei unserem Notebook die für das Display verwendeteten 1400x1050 völlig ausreichen.

Auch ein TMDS-Transmitter mit 165 MHz ist bereits integriert, sodass auch dem Einsatz eines DVI-Ausganges nichts im Wege stünde, viele Hersteller verzichten aber immer noch auf einen solchen Ausgang. Im Grunde genommen ist diese Entscheidung besonders bei Business-Notebooks eigentlich sehr schade, zumal ein DVI-Ausgang am Notebook dafür sorgen würde, dass auch Präsentationen mit dem Beamer über einen digitalen Videoeingang laufen könnten.

Der Grafikchip unserer Testmusters taket mit bis zu 390 MHz und der Speicher schafft ordentliche 360 MHz. Die Taktraten sind abhängig vom eingestellten Energiesparprogramm und sorgen somit entweder für eine längere Akkulaufzeit oder aber für die nötige Performance.

Doch nun erst einmal genug über die technischen Details der wichtigsten beiden Komponenten, denn im Folgenden wollen wir uns dem eigentlichen Testobjekt, dem ASUS A3800G zuwenden.


Beginnen wir auf dieser Seite mit einer Auflistung der Features. Auf der Rückseite unseres Notebooks prangerte auf dem Typenschild der Name unseres Testmodells - ASUS A3800G. Es handelt sich dabei um ein Notebook aus der ASUS A3G Serie, die in Deutschland vielen Online-Shops in den verschiedensten Konfigurationen erhältlich ist. Beispielsweise mit 1.60 GHz, 1.70 GHz Pentium M oder in Zukunft wohl auch mit dem vom uns getestet 2.00 GHz Dothan: Viel Auswahl was die sonstigen Systemkomponenten angeht hat der Anwender allerdings nicht. Für die meisten User wird eine Kombination aus 1.70 GHz Pentium M und 512 MB RAM sicherlich vollkommen ausreichen. Für den Multimedia-Freak oder als Desktop-Ersatz kann es dann natürlich auch gerne etwas mehr werden.

Im Folgenden haben wir tabellarisch dargestellt, welche Features das Notebook, welches wir in diesem Test beschreiben, besitzt:

 

Die Abmessungen sind für das Notebook angebracht und ähneln denen andere ASUS Modelle. Die Tiefe und Breite wird durch das 15 Zoll Display bestimmt - viel kleiner hätte ASUS das Notebook nicht gestalten können. Eigentlich sollte ein 15 Zoll Notebook in geringen Maße ein mobiler Begleiter sein, doch mit einem Gewicht von 3 kg entspricht des nicht der typischen Gewichtsklasse für einen mobilen Begleiter. Das A3800G kann man also sicherlich als Notebook verwenden - aber es kann auch als Desktop-Replacement-System angesehen werden.

Der Dothan mit 2.00 GHz - wenn er die Leistung nicht benötigt, taktet er sich auf 600 MHz herunter

Uns fehlen bei einem derartigen High-End-Notebook aber immer noch digitale Schnittstellen für den Sound, doch dies haben wir noch bei fast keinem Notebook-Hersteller angetroffen. Vielleicht wagt ASUS ja bei dem nächsten High-End-Notebook derartiges, denn dann läßt sich das Notebook auch mal als DivX- oder DVD-Player statt eines normalen Gerätes verwenden und an ein 5.1-System anschließen. Andere Hersteller sind hier schon einen Schritt weiter und bieten entsprechende Notebooks an. Im Heim-Bereich wäre dies ein willkommener Vorteil, so muss man eine externe Soundkarte wie die Extigy oder eine der von uns getesteten externen Soundlösungen nachrüsten.

Ein Slot für MMC, SD und MS ist bereits vorhanden, sodass der Kartenleser ebenfalls zu Hause gelassen werden kann. Das Laufwerk des ASUS A3800G ist modular aufgebaut - wir erhielten das Notebook mit dem Pioneer DVD-RW DVR-K14AS, der auch mit CD-Rohlingen gut zurechtkommt und in einem kleinen Brenner-Test gute Leistungen zeigte.

Sehr schick und vor allem performanceorientiert ist natürlich die Paarung von Intel Pentium M 2.00 GHz mit der ATI Radeon Mobility 9700. Der Grafikchip taket mit bis zu 390 MHz und der Speicher schafft beachtliche 360 MHz. Die Grafikkarte konnte bei unserer Teststellung auf 64 MB Speicher zurückgreifen. Ausgegeben wird das Ganze auf einem 15" TFT - und das im 4:3-Format. Das Display stellt ein wirklich sauberes Bild dar und bei 1400x1050 Pixeln bietet es genügend Arbeitsfläche für jeden.

Auf den ersten Blick hat ASUS also ein sehr rundes Paket geschnürt. Ob es sich auch in der Praxis als solches entpuppt, werden wir ab der folgenden Seite feststellen, denn nachdem wir das Design sowie die Ausstattung betrachtet haben, werden wir unser Augenmerk auch auf die einzelnen Performance-Kriterien richten.


Bei geschlossenem Deckel zeigt sich das ASUS A3800G sehr schlicht und ohne große Besonderheiten. Es verbirgt seine Eigenschaften unter einem Deckel aus Plastik, der sehr weich ist und sich daher sehr leicht eindrücken lässt. Eigentlich dient der Display-Deckel dem Schutz, was dem Deckel des A3800G aber schwerfallen dürfte. Man sollte also schon auf sein neues Notebook gut acht geben, damit keine Kratzer in den Deckel kommen.

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Auf der rechten Seite finden sich die wichtigsten Anschlüsse wie Modem, Ethernet, PS/2, die Sound-Anschlüsse sowie FireWire und Infrarot.

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Weiter vorne auf der rechten Seite befindet sich der PCMCIA Slot und der Kartenleser für MMC, SD und MS Speicherkarten.

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Auf der Rückseite hat ASUS nur wenige Anschlüsse verbaut, was umständliche Griffe über das Display verhindert. Dort finden sich die vier USB 2.0 Anschlüsse, sowie der VGA und der parallele Druckeranschluss.

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Auf der nächsten Seite gehen wir auf weitere Details des Designs und er Aussstattung ein.


Auf der linken Seite des A3800G hat ASUS einzig und alleine das modulare optische Laufwerk untergebracht. Je nach Ausstattung hat der Käufer die Wahl zwischen verschiendenen Laufwerksmodellen, vom DVD-ROM bis hin zum Dual-Layer DVD Brenner.

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An der Front des Notebooks, unterhalb des Touchpads, sind neben den LEDs für die Festplattenaktivität, des Wireless-LAN Zustandes, des Batteriezustandes und eine Informations-LED für E-Mails auch einige Multimediatasten untergebracht. Über diese lässt sich unter anderem der Windows Media Player steuern und auch eine Musik CD im ausgeschalteten Zustand via ASUS "Audio DJ" abspielen. Audio-DJ nennt sich das neue ASUS-Feature, auch multimediale Inhalte ohne Start des Betriebssystems wieder zu geben.

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Am rechten Gehäuseschanier befinden sich die neben dem Ein/Aus-Schalter auch einige Hot-Keys wie z.B. für die ASUS Energiefunktionen und einige Windows-Anwendungen.

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Im oberen Rahmen des Display-Deckels hat ASUS eine Webcam untergebracht, die mit einer maximalen Auflösung von 640x480 arbeitet. Auch ein Mikrophon ist hier integriert. Für Videokonferenzen ist das ASUS-Notebook also sehr gut geeignet.

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Das Kamerabild lässt sich entweder direkt in Windows abrufen und dann auch als Webcam weiterverarbeiten oder aber wird in die ASUS eigene GameFace Software eingebunden, die dann auch das Übertragen entsprechender Bilder während eines Spieles erlaubt.

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Auf die inneren Details gehen wir auf der folgenden Seite ein.


ASUS verbaute in unserem Testsample eine 80 GB Festplatte aus dem Hause Hitachi, wie sie in den meisten Notebooks Verwendung findet. Die 5400rpm schnelle Festplatte besitzt 8 MB Cache und ein ATA/100-Interface für 2,5"-Festplatten.

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Das Intel Pro/Wireless 2200BG Wireless-LAN Modul versorgt das ASUS A3800G mit dem heute aktuellen Wireless-LAN IEEE802.11G Standard, der bis zu 54 MBit pro Sekunde übertragen kann.

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Unter einer weiteren Abdeckung versteckt sich das 512 MB RAM Modul mit Samsung Speicherchips. Maximal lässt sich das A3800G mit 2 GB Speicher ausbauen. Bei einer Bestückung mit 512 MB verbaut ASUS ein einzelnes Modul, was ein einfach Upgrade erlaubt.

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Der Prozessor wird durch einen massiven Kupfer-Block gekühlt. Die Wärme wird allerdings erst mittels zweier Heatpipes zu diesem Kupfer-Block geführt, der dann mittels eines Lüfters angeblasen wird, um die Wärme aus dem Gehäuse zu führen. Im Office-Betrieb ist der Lüfter kaum hörbar, erst wenn 3D-Anwendungen gestartet werden und Last auf CPU und Grafikkarte gelegt wird, fährt der Lüfter schneller. Zwei schnellere - und dann natürlich auch lautere - Stufen sind möglich.

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Hier nun nochmal ein Überblick über die komplette Rückseite des ASUS A3800G mit geöffneten Modulschächten.

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Auf der folgenden Seite wollen wir das Display und die Video-Ausgänge näher betrachten.


Das mittlerweile größte Bildformat, welches schon in Notebooks eingebaut wurde, ist 17 Zoll - also eine Bilddiagonale, wie sie momentan auf dem Desktop Standard ist und sie nahezu jeder hat. Notebooks haben im Normalfall eine Bilddiagonale von 14.1 oder 15 Zoll, besonders kleine Exemplare oder Subnotebooks natürlich auch kleinere, aber es gibt eben auch Modelle mit 16 oder 17 Zoll. Hier ist allerdings der gravierendste Nachteil die Größe und das Gewicht. Zum einen hat man auf einem solchen Bildschirm ein wunderbar großes Bild, es eignet sich gut zum Arbeiten, wenn man den Überblick behalten muss, aber zum anderen ist das Notebook dann fast schon wieder sperrig und entsprechend schwer sind die TFTs zur Zeit auch noch. Damit fällt die Wahl natürlich etwas leichter, wer "normale" Ansprüche stellt, sollte auf ein Gerät mit 14 oder 15 Zoll Display zurückgreifen.

Wie umseitig schon einmal kurz erwähnt, ist die ASUSA3G Serie in zwei Varianten zu haben. Zum einen ein 15"-Bildschirm mit 1400x1050, zum anderen ein 15"-Bildschirm mit 1280x800. Bei vielen Herstellern findet man bei 15"-TFTs noch 1024x786 als Auflösung vor, deshalb kann man erahnen, dass 1400x1050 Pixel etwas klein auf dem ASUS-Display wirken. Die feine Auflösung sieht dabei natürlich hervorragend aus, aber auch mit 1280x800 ist ein gutes Bild zu erwarten. In unseren Augen sind aktuell Displays mit 15,4" und 1400x1050 das Optimum. 

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Neben der Fläche sind natürlich auch andere Dinge entscheident : Schärfe, Kontrastverhältnis, Leuchtkraft, Farbwiedergabe - all das ist beim ASUS A3800G eigentlich hervorragend gelungen. Die Sichtverhältnisse sind auch bei Sonneneinstrahlung noch recht gut, was vor allen Dingen wichtig ist, wenn man im Sommer auch einmal im Garten oder auf dem Balkon arbeiten möchte oder sein Büro vor einer Fensterfront hat und nicht dauernd die Jalousien heruntergelassen werden müssen. Bei älteren Modellen war das Arbeiten praktisch nur im Dunklen möglich, das ASUS A3800G hat jedoch eine sehr gute Lichtstärke.

Wie immer haben wir versucht, auch die Blickverhältnisse als subjektiven Eindruck festzuhalten, da uns die teuren Messgeräte für eine objektive Beurteilung einfach fehlen. Im Praxisalltag war das Blickverhältnis zwar gut, aber richtige Desktop-TFTs haben hier natürlich noch einige Vorteile. So ist vor allen Dingen nach links und rechts der Blickwinkel deutlich eingeschränkt, währenddessen der Winkel des TFTs zum Notebook eine geringere Rolle spielt.


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Natürlich muss beim Boot-Vorgang oder im BIOS die Auflösung von 640x480 interpoliert werden. Ähnlich verhält es sich bei typischen Gamer-Auflösungen 1024x786 und 1280x1024 - hier wird das Bild zwar ab und zu mal etwas unscharf (vor allen Dingen bei Schriften), aber insgesamt kann man auch hier mit dem Interpolationsergebnis zufrieden sein. Ideal für Spiele wäre eine Auflösung 960x600, wenn diese angeboten wird, was jedoch leider nur bei wenigen Spielen der Fall ist.

Kommen wir zum VGA-Ausgang. Dieser machte in unserem Test auch einen sehr guten Eindruck, selbst bei 1920x1200 an einem entsprechenden TFT war das Bild noch ordentlich und besaß nur wenige Verzerrungen - damit liegt die Qualität über der mancher normaler Grafikkarten. Mit 2048x1536 Pixeln besitzt der Grafikchip eine beeindruckende Möglichkeit, externe Displays anzusteuern. Auch beim TV-Ausgang gab es kein Grund zum meckern - die Qualität war in Ordnung. Einen DVI-Ausgang suchen wir leider vergebens.


Da ein Notebook vorwiegend ein Arbeitsgerät ist, besonders in der Klasse der Business-Notebooks, ist es unbedingt erforderlich, dass es einen guten Arbeitskomfort bietet. Der Komfort fängt natürlich bei der Akkulaufzeit an und wird fortgesetzt bei den Abmessungen und beim Gewicht. Eine sehr wichtige Rolle spielt aber auch die Ergonomie des gesamten Gerätes, aber auch die der Eingabegeräte, sprich der Tastatur und des Touchpads.

Beginnen wir als erstes mit dem wohl wichtigesten Eingabegerät, der Tastatur. Bei dieser Tastatur handelte es sich bei unserer Teststellung um ein amerikanisches Standard-Modell, in den deutschen Handel wird das Notebook aber mit europäischer Standardtastatur mit 89 Tasten kommen, von denen 12 Funktionstasten sind. In der oberen rechten Ecke findet man wie bei einer typischen Tastatur sämtliche Tasten wie Rollen, NumLock, Pause, Einfügen etc. Die Bedienung kann also intuitiv vorgenommen werden, da sich eigentlich nicht wirklich viel zu einer normalen Tastatur ändert. Im Gegensatz zum Toshiba Tecra S1 entfällt also das Suchen, hier hatte man nämlich einige Tasten etwas ungewohnt positioniert. Erfreulich ist auch eine große Entertaste sowie eine große Leertaste.

Der Anschlag der Tasten fühlt sich sehr gut an, der Druckpunkt ist angenehm, das Tastaturgeräusch hält sich in Grenzen. Im Endeffekt hat man hier eine Vielschreiber-Tastatur vor sich, obwohl es sich um eine Notebook-Tastatur handelt.

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Sehr gut sollte man auch mit der Tastatur auskommen, weil die Handauflagefläche vor der Tastatur recht gut bemessen ist. Die komplette Hand - selbst wenn man große Hände besitzt - kann auf dem Notebook Platz finden, es ist nicht am Handgelenk schon zu Ende, so dass man nach einiger Zeit die Hände verspannt. Da der untere Teil des Notebooks auch nicht zu hoch ist, können die Ellenbogen auch entspannt aufliegen.

Das sekundäre Eingabegerät ist natürlich der Mausersatz. ASUS setzt hier auf ein Standard-Touchpad. Andere Hersteller verbauen auch des Öfteren mal einen Track Stick, der das Arbeiten etwas erleichert. Das Touchpad an sich ist recht groß, damit auch recht komfortabel. Die sensible Fläche ist eingefasst von einem abgerundeten Rahmen. Insgesamt stehen zwei Maustasten zur Verfügung, unter dem Touchpad eine rechte und eine linke, welche auch entsprechend belegt sind.

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Auch mit den hier in Augenschein genommenen Gesichtspunkten waren wir zufrieden. Im Folgenden werden wir uns nun dem praktischen Teil widmen, wir werden die Batterielaufzeit sowie die Stromsparprogramme betrachten.


Um möglichst lange mobil sein zu können, braucht man nicht nur einen leistungsfähigen Akku, sondern auch ein Notebook, welches ihn intelligent zu verwenden vermag. Grundsätzlich unterstützt der Pentium M und der i855PM-Chipsatz fünf Stromsparprogramme hardwareseitig: "HALT/Grant Snoop State", "Sleep State", "Deep Sleep State", "Deeper Sleep State" und die "Enhanced Intel SpeedStep Technology". Die Lizenznehmer können diese Technologien natürlich aufgreifen, können aber auch noch eigene Ideen und Konzepte realisieren. Die eben genannten Modi beziehen sich lediglich auf die CPU, so wird die Kernspannung des Prozessors gesenkt, es entsteht weniger Abwärme, es muss weniger gekühlt werden und am Ende der Reaktionskette steht die verlängerte Akkulaufzeit.

Es gibt aber auch noch andere Methoden, um den Akku etwas zu pushen. Dazu gehört zum einen natürlich das Abschalten nicht benötigter Komponenten wie WLAN, LAN, Festplatte oder Monitor.

ASUS hat auch ein Programm entwickelt, mit dem sich ganz einfach durch nur wenige Klicks vordefinierte Energiemodi starten.


Nach etwas Theorie kommen wir natürlich zu dem interessanteren Punkt: Der Akkulaufzeit in der Praxis. Hier haben wir verschiedene Testabläufe entwickelt, um möglichst viele Sachverhalte zu erfassen und vergleichen zu können:

Akkulaufzeit

Mit den gemessenen Ergebnissen kann man durchaus zufrieden sein - wir haben sie der Übersicht halber tabellarisch dargestellt :

Akkulaufzeit Minimale Leistung

4 1/2 Stunden bei minimaler Leistung sind sehr ordentlich und erlauben so auch das mobile Arbeiten über einen längeren Zeitraum.

Akkulaufzeit Maximale Leistung

Bei maximaler Leistung sind immerhin genau zwei Stunden Betrieb möglich, ohne den Weg zur nächsten Steckdose finden zu müssen.

Akkulaufzeit Maximale Mobilität

Wer zusätzlich zum normalen Office-Betrieb auch noch kabellos surfen möchte, der kann dies immerhin fast 3 1/2 Stunden tun.


Dass wir ein Notebook nicht mit einem normalen Desktop-Rechner vergleichen können, wird jedem relativ klar sein. Aus diesem Grund haben weitere Notebook zu Vergleichszwecken herangezogen. Zwar können nicht alle Werte aussagekräftig miteinander verglichen werden, da die Notebooks selbst zu unterschiedlich sind, über unterschiedliche Grafikeinheiten und Prozessoren verfügen, aber immerhin bieten wir damit eine kleine Orientierungsmöglichkeit, an der der Konsument erkennen kann, was beispielsweise der Pentium M im Vergleich zum normalen Pentium 4 leisten kann. Wie bei unseren Desktopstationen wollen wir im Folgenden unser Referenzsystem kurz und prägnant vorstellen und in Zukunft auch die bisher schon getesteten Notebooks anführen.

Referenznotebooks:

  • ASUS M6S00NE mit 2.10 GHz Dothan
  • ASUS L5800DF
  • ASUS M6700NA
  • ASUS W1N Serie (W1943NOP)
  • Dell Inspiron 9100 mit Mobility Radeon 9800
  • Dell Inspiron 9200
  • ASUS M6B00N
  • Dell Inspiron 8600 mit Pentium M 755
  • Dell Inspiron 8600
  • Acer Travelmate 661LCi
  • Toshiba Tecra S1
  • Benchmarks:

    Sysmark 2002
    Futuremark PCMark04
    SiSoftSandra 2005
    Cinebench 2003
    Kribi Benchmark City
    Xmpeg + DivX 4.12
    WinRAR 3.41
    Doom 3 1024x768
    Unreal Tournament 2004 - primeval 1024x768
    Futuremark 3DMark01SE
    Futuremark 3DMark03 350
    Futuremark 3DMark05 110
    X2 1024x768
    GunMetal 1024x768
    Far Cry 1.3 1024x768
    Counterstrike: Source 1024x768
    Half-Life 2 1024x768

    Dieses System stellen wir nun mit den oben aufgelisteten Benchmarks den übrigen Notebooks gegenüber und sind gespannt, welche Ergebnisse wir zu Tage fördern. Einige Benchmarks haben wir für diesen Test erneuert, deshalb findet man dort die Testergebnisse der alten Laptops nicht mehr. Allerdings haben wir in Kürze weitere Laptops im Test, sodass sich die Vergleichsmöglichkeiten entsprechend erweitern werden.


    Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

    Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Macros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen : Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich.

    Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen :

    Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

    Als nächstes haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden :

    Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis :

    Unser Kommentar:

    Der Dell Inspiron 9100 ist als Desktop-Replacement-System hier natürlich immer noch führend - allerdings liegt das ASUS-Notebook hier schon in knapper Schlagdistanz aufgrund des schnellen Prozessors und der schnellen Festplatte. Schneller ist nur noch das M6S00NE, aber dieses Notebook besaß auch einen Pentium M 765 mit 2.1 Ghz.

    PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

    PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

    PCMark 2004 - Memory

    Unser Kommentar:

    Der PC-Mark 2004 zeigt ein ähnliches Ergebnis - hier führt jedoch der Mobile Athlon 3200+, der im A4000K arbeitet. Im Memory-Bereich limitiert hier der i855GM-Chipsatz, den der Pentium M hier noch verwendet. Die neuen i915GM-Chipsätze bieten unter anderem Dual Channel DDR2 und sollten deshalb hier eine bessere Performance zeigen.


    SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

    Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

    SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth

    SiSoftSandra Multimedia Floating Point

    SiSoft Sandra Multimedia Integer

    SiSoftSandra Dhrystone ALU

    SiSoft Sandra Whetstone FPU

    SiSoft Sandra SSE2

    Unser Kommentar:

    Hier sieht man natürlich ähnliche Ergebnisse wie bei PCMark 2004 - so liegt in vielen Bereichen auch hier der Mobile Athlon 3200+ vorne, auch der Athlon 64 3000+ im Desktop-Replacement-Modell L5800DF ist schnell unterwegs. Der Pentium M im ASUS A3800G behauptet sich jedoch trotzdem sehr gut.

    Cinebench 2003 - Rendering CPU 1 (Maxon)

    Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

    Cinebench 2003 - C4D Shading

    Cinebench 2003 - OpenGL SW-L

    Cinebench 2003 - OpenGL HW-L

    Unser Kommentar:

    Auch bei Cinebench liegen typischerweise die Modelle mit einem höheren CPU-Takt oder einer stärkeren (Desktop)-CPU vorne. Trotzdem sieht das ASUS A3800G in diesen Benchmarks sehr gut aus. Im 3D-Bereich kann es aufgrund der guten Grafik-GPU ebenso punkten.


    Kribi Benchmark City (Adept Development)

    KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map \\\"City\\\", die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

    Unser Kommentar:

    Hier haben selbstverständlich auch die leistungsfähigen CPUs die Nase vorne - vor allen die Desktop-Replacement-Modelle. Von den mobilen Lösungen ist das ASUS A3800G am schnellsten unterwegs.

    TMPGEnc 3.0 + DivX 4.12 (TMPGEnc)

    TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen mpeg-File und DivX 5.2.1.

    Unser Kommentar:

    Fast für den Platz Nr. 1 reicht es bei TMPGEnc.

    WinRAR 3.41 (RARLab)

    WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die weit verbreitesten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus ?

    Unser Kommentar:

    Das ASUS-Notebook komprimiert hier von allen am schnellsten - bei WinRAR liegt es also in Führung.


    Doom 3 1024x768 (ID Software)

    Doom 3 - sicherlich das Spiel des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

    Unser Kommentar:

    Der Pentium M 755 und die ATI Radeon Mobility 9700 Pro verhelfen dem ASUS A3800K hier zu einer sehr guten Performance.

    Unreal Tournament 2004 - primeval 1024x768 (Epic)

    Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.

    Funktion : Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

    Einstellungen : jeweils 32bit, Auflösung 1024x786, Primeval Demo

    Unser Kommentar:

    Auch bei Unreal Tournament liegt das ASUS-Notebook sehr gut - den anspruchsvollen Primeval-Level meistert es mit immerhin über 40fps, was ein sehr gutes Ergebnis ist.


    Futuremark 3DMark01SE (Futuremark)

    Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt mußte auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch nVidia und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist. Letzterer ist aus diesen Gründen auch aus unserer Testreihe ausgeschieden.

    Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

    Einstellungen : jeweils 32bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200, komplette Benchmark-Tests

    Futuremark 3DMark03 350 (Futuremark)

    3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Der Benchmark ist also mit dem gebührenden Abstand eines synthetischen Benchmarks zu betrachten.

    Futuremark 3DMark05 110 (Futuremark)

    DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. Aufgrund der enormen Hardwareanforderungen muss man aber beachten, dass Grafikkarten, die weniger als 256 MB Speicher haben, nicht 3DMark 2005 ausführen können.

    Unser Kommentar:

    In den 3D-Benchmarks von Futuremark sieht es nicht so gut aus - Notebooks sind aber auch selten zum Punktesammeln da, sondern sollen eher in Real-World-Benchmarks eine gute Performance erbringen.


    X2 Demo 1024x768 (Egosoft)

    X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

    Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

    Einstellungen : jeweils 32bit, Auflösung 1024x786, Shadows aktiviert

    Unser Kommentar:

    X2 gefällt dem Notebook wieder sehr gut, hier liegt es wieder unter den schnellsten Modellen.

    GunMetal Benchmark 1024x786 (Yeti Studios)

    Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

    Unser Kommentar:

    Auch bei Gunmetal kommt das ASUS A3800G als zweitschnellstes Modell hinter dem Prescott-Notebook ins Ziel.

    Far Cry 1.3 1024x786 (UbiSoft Entertainment)

    Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und mißmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

    Unser Kommentar:

    Auch bei FarCry ist das Notebook gut unterwegs und erreicht eine passable Score.


    Counterstrike: Source 1024x768 (Valve)

    Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkartentechnisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden ihn bei Mainboardreviews in niedriger Auflösung, um auch eine Aussage für die Leistungsfähigkeit der Mainboards geben zu können. Hier können wir mit einer hohen Auflösung und Antialising die Last auf die Grafikkarte verschieben.

    Half-Life 2 at_canals_08 1024x768 (Valve)

    Half Life 2 verwenden wir mit zwei Demos - d1_canals_09 und d1_town_01. Das Spiel ist der aktuelle Verkaufsschlager, hat sich aber durch die Zwangsregistrierung und Online-Aktivierung bereits einige Kritik einstecken müssen. Die Grafik ist hingegen hervorragend, ebenso das Gameplay, denn mit wild ballern kommt man bei diesem 3D-Egoshooter nicht unbedingt ans Ziel.

    Half-Life 2 at_c17_12 1024x768

    Unser Kommentar:

    Auch in allen drei Benchmarks auf dieser Seite kann das ASUS A3800G sehr gute Performance unter Beweis stellen.


    Durch die Verwendung der Dothan-CPU wird das ASUS A3800G zu einem echten Renngeschoss. Die 2.00 GHz des Prozessors und die 2 MB L2-Cache zeigen in vielen Benchmarks, was in dieser Notebook CPU steckt. Hinzu kommt, dass ASUS eine ATI Radeon Mobility 9700 mit 64 MB verwendet - diese ist vielen anderen AGP-Grafiklösungen in vielen Benchmarks überlegen. So kann ASUS die Performance-Schraube noch einmal ein wenig nach oben drehen. Die hochgetaktete ATI Mobility Radeon 9600 Pro liegt allerdings praktisch auf gleichem Niveau.

    Auch das Display ist mit 1400x1050 wirklich einen Blick wert, denn bei einer derartigen Schärfe macht das Arbeiten Spaß. Die Arbeitsfläche ist dabei groß, ein 15.4 Zoll mit 1600x1050 wäre aber vielleicht die bessere Wahl gewesen. Auch in den ergonomischen Tests hat das ASUS A3800G gute Noten bekommen, die Tastatur ist gut gelungen, ebenso die Eingabegeräte und die Funktionstasten. Über Design läßt sich ja bekanntlich streiten. Das Notebook wirkt nicht edel oder wirklich gut verarbeitet und besitzt aber dennoch ein gutes Chassis, ist aber eben nicht für jeden etwas. ASUS bewirbt dieses Design aber mit zahlreichen Awards, die für die Schwesternotebooks verliehen wurden - und uns gefällt es auch.

    Sehr positiv wirkt sich das Vorhandensein von vier USB 2.0 Anschlüssen, der parallelen Schnittstelle und des Kartenlesers aus. Damit ist das ASUS-Notebook bezüglich der Anschlussmöglichkeiten vielen anderen Modellen überlegen. Auch die Webcam ist ein nettes Gimmick und für Videokonferenzen gut zu gebrauchen. Allerdings sind die Funktionsmöglichkeiten beschränkt, da die Kamera nicht für sich alleine drehbar ist. Multimedial ist das Notebook allemal - unter anderem auch durch die Multimediatasten und die Möglichkeit, Audio-CDs auch ohne Betriebssystemstart abzuspielen.

    Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

    Natürlich muss man auch ein paar Abstriche machen - so ist das Notebook mit knapp 3.0 kg nicht das leichteste und auch nicht das kleinste Notebook. Etwas verwundert kann man über das hohe Gewicht schon sein, denn selbst 15.4 Zoll Notebooks wiegen meist 0.5 kg weniger. Auch muss man leichte Abstriche bei der Lüfterlautstärke machen. Das ASUS Notebook kennt drei Lüfterstufen : Während der normalen Arbeit hört man den Lüfter gar nicht - nach einiger Zeit stärkerer Belastung fährt er an, ist aber in akzeptabler Lautstärke am drehen. Erst wenn auch noch 3D-Last hinzu kommt, fängt er an, richtig Gas zu geben - und dann ist das Notebook bereits ein wenig lästig in der Lautstärke, auch wenn diese nicht mit einem Desktop-System verglichen werden kann.

    Auch wiederholen wir unsere Wünsche nach digitalen Schnittstellen - hier hat aber Intel ebenso etwas zu bieten, denn die i915GM-Plattform besitzt entsprechend digitale Anschlüsse. In Sonoma-Notebooks werden zudem auch Serial-ATA-Festplatten in den Laptop Einzug halten, doch die verwendete Hitachi 5400RPM Festplatte kommt an diese Bandbreiten sowieso noch nicht heran - für den Alltagsgebrauch ist sie aber vollkommen ausreichend. Wichtiger ist die DDR2-Unterstützung, denn damit lässt sich weiterhin Strom sparen.

    Ein wirklicher Positivpunkt für das ASUS A3800G ist der Preis. In der hier getesteten Ausstattung konnten wir es noch nicht im Handel entdecken, allerdings sind bereits Modelle mit 1.60 und 1.70 GHz Prozessor im Handel, die dann zwischen 1.200 und 1.333 € gelistet werden.

    Positive Features des ASUS A3800G:

    Negative Features des ASUS A3800G:

    Insgesamt waren wir mit dem ASUS A3800G sehr zufrieden - die paar kleinen Kritikpunkte hat man sicherlich bei fast jedem Notebook.

    Weitere Links:

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