ASUS M6700NA

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Beim Konzept eines neuen Notebooks ist heute vorallem Flexibilität und Kompromissbereitschaft gefragt. Auf möglichst viele Userwünsche muss eingegangen werden, möglichst eine große Bandbreite von Nutzern soll mit einem neuen Gerät angesprochen werden. Demnach kann man nicht grundsätzlich nach Schema A vorgehen und ein Desktop-Replacement-Notebook konstruieren, das für Gamer mit einer starken CPU und einer flotten CPU ausgestattet ist, sondern sollte auch versuchen, mit Faktoren wie verlängerter Akku-Laufzeit zu punkten. ASUS hat dieses Konzept einmal ausprobiert und mit der kürzlich vorgestellten M6000er Serie einen auf den ersten Blick recht gelungen wirkenden Mix zusammengestellt.

Näher beleuchten wollen wir in diesem Review das ASUS M6700NA. Dieses Notebook der neuesten Generation setzt auf die von ASUS eigens entwickelte Glare-Type-Technologie, welche zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas genauer beäugt werden wird. Ansonsten überzeugen ein Intel Pentium M 735 mit 1,7 GHz, 512MB DDR-RAM, eine ATI Radeon Mobility 9700 mit 128 MB eigenem Grafikspeicher sowie eine 60 GB Festplatte auf den ersten Blick. Damit schließt ASUS die Lücke zwischen reinen Desktop-Replacement Notebooks wie dem ASUS L5800DF und den mehr auf Mobilität ausgerichteten Geräten wie dem ASUS W1943NUP aus der W1N Serie.

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Als Grafikchipproduzent vertraut ASUS, wie die Mehrzahl der Notebookhersteller, im Moment voll und ganz auf die Chipschmiede von ATI. Mit dem AGP-Topmodell der ATI Radeon Mobility 9800 kann man in Kombination mit einem leistungsstarken Prozessor von echtem Desktop-Replacement in Reinkultur sprechen. An diesem Punkt macht ASUS aber gewisse Abstriche, um den Kompromiss mit der längeren Akkulaufzeit eingehen zu können. So wird statt dem Spitzenmodell eine Radeon Mobility 9700 verbaut, die bedingt durch ihren niedrigeren Stromverbrauch auch eine längere Akku-Laufzeit gewährleistet. In Kombination mit dem 1,7 GHz schnellen Pentium M 735 bleibt das Notebook dennoch weiterhin eine schlagkräftige Waffe, wenn man es auch unterwegs auf anspruchsvolle Spiele abgesehen hat.

ASUS packt neben dem Notebook aber auch noch allerlei Zubehör in die Verpackung. Nicht nur Software, sondern auch einige andere Zubehörteile, die sich im Praxiseinsatz als nützlich erweisen , finden wir akkurat verpackt im Karton vor. Dazu gehört nicht nur das Netzteil zum Aufladen des Akkus, sondern auch eine 3-Tasten-USB-Maus im Klein-Format. ASUS legt hier eine optische, kabelgebundene Maus mit Scrollrad bei, welche durch ihre kompakten Maße ideal für unterwegs erscheint. Weiterhin sind ein Spacer für den Laufwerksschacht, ein Modemkabel sowie ein S-Video-Adapter enthalten. Damit aber noch nicht genug, auch eine hochwertige Notebooktasche mit reichhaltigem Platzangebot für das Notebook selbst sowie etliche Zubehörteile, die man für die Reise so benötigt, wurde beigelegt.

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Um die Übersicht zu wahren, nun wie immer auch eine stichpunktartige Übersicht des Lieferumfangs:

Nachdem wir uns den umfangreichen Lieferumfang vorab schon einmal angeschaut haben, wollen wir auf der nächsten Seite zunächst der CPU und der Grafikkarte unsere Aufmerksamkeit schenken.


Der Prozessor

Der Dothan ist bekanntermaßen der Prescott für Notebooks und wird in 90 anstatt 130 nm gefertigt, besitzt aber den Vorteil, dass er nicht auf Takt, sondern auf Leistung pro Watt optimiert ist. Bei kleineren Fertigungsstrukturen rechnet man meistens mit einer Verringerung der Abwärme, da gleichzeitig die Kernspannung der Prozessoren gesenkt werden kann. Beim Prescott ist das etwas in die Hose gegangen, denn statt einer Senkung der Abwärme ist der Prescott zu einem recht heißen Stück Silizium geworden. In unserem Review des Pentium 4 3.4 GHz gab es zwar keine Probleme mit der Thermik und selbst der normale Boxed-Lüfter reichte vollkommen aus, aber wir konnten feststellen, dass ein Northwood-Prozessor mit 3,4 GHz nicht so heiß wird, obwohl er 130-nm-Strukturgröße besitzt. Während für Desktop-Prozessoren dies höchstens in einer Kühlproblematik endet, kommt bei Notebook-Prozessoren neben dem viel kleineren Raum für Kühlkörper auch noch die Akkuproblematik hinzu.

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Der Pentium M besitzt jedoch eine komplett andere Architektur als ein Pentium 4. Im Endeffekt hat er mit diesem nur einen Teil der Netburst-Architektur gemeinsam, intern arbeitet er sehr viel effizienter, er hat eine sehr viel höhere Pro-Takt-Leistung und muss demnach bei weitem nicht so hoch getaktet werden, um eine hohe Leistung zu erreichen. In unseren bisherigen Notebook-Reviews (beispielsweise dem Acer Travelmate 661LCi, dem Dell Inspiron 8600 oder dem Toshiba Tecra S1) konnten wir die Leistungsfähigkeit eines Pentium M einschätzen und feststellen, dass ein Pentium M mit 1,6 GHz ungefähr die Leistung eines Pentium 4 mit 2,3 bis 2,5 GHz erreicht; der Pentium M 1.7 GHz , wie er auch in diesem Test zum Einsatz gelangt, kommt sogar in einigen Benchmarks auf die Leistung eines Pentium 4 mit 2,6 GHz.

Zu der kleineren Fertigungsstruktur von nun 90 nm kommt ein L2-Cache, der nun 2 MB groß ist. Wie beim Banias-Kern ist dieser so unterteilt, dass jeweils nur derjenige Bereich aktiv ist, der auch verwendet wird. Der Rest wird abgeschaltet und benötigt somit keinen Strom. Die sonstigen Eckdaten bleiben erst einmal gleich - weiterhin greift der Dothan auf einen 400 MHz Systembus zurück. Neu sind allerdings die Taktraten - bis für 2 GHz ist der Dothan erhältlich. Auch gibt es wieder Standard-, Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Prozessoren. Interessant ist, dass es Intel geschafft hat, trotz 2 GHz Taktfrequenz die TDP von 24,5 W bei den Banias-Modellen auf 21 W zu senken. Damit dürfte trotz der höheren Leistung beispielsweise keine massivere Kühlung benötigt werden - und auch die Akkulaufzeit wird nicht negativ beeinflusst.

Die Grafikkarte

Das aktuelle Top-Modell der 9000er-Serie der Mobility Radeon im AGP-Bereich stellt zur Zeit die Mobility Radeon 9800 dar, im PCI-Express-Bereich ist man schon etwas weiter. Dieser RM9800 wurde zuerst in dem Dell Inspiron 9800 verbaut, findet sich aber bisher nur in sehr wenigen Notebooks. Weiterhin verwenden die Hersteller die verschiedenen Varianten der Mobility Radeon 9700.

In unserem Testmodell von ASUS war eine Mobilty Radeon 9700 mit 128 MB Grafikspeicher verbaut. Maximal 128 MB können von der GPU verarbeitet und angebunden werden, wobei die Datenleitung zwischen Speicher und Chip 128 Bit breit ist. Der Grafikchip wird in 130 nm mit Low-K-Prozesstechnologie gefertigt und beherrscht sämtliche DirectX 9.0-Features. Die Powerplay-Technologie sorgt für ein optimales Verhältnis aus Leistung und Akkulaufzeit durch ein dynamischen Takten der GPU und des Speichers je nach Anwendungsgebiet. Das integrierte zweikanalige LVDS mit Unterstützung für LCD-Notebookbildschirme bietet die Unterstützung bis hin zu einer QXGA-Auflösung von 2048x1536 Pixel, wobei bei unserem Notebook die für das Display verwendeteten 1280x800 völlig ausreichen.

Auch ein TMDS-Transmitter mit 165 MHz ist bereits integriert, sodass auch dem Einsatz eines DVI-Ausganges nichts im Wege stünde, viele Hersteller verzichten aber immer noch auf einen solchen Ausgang. Im Grunde genommen ist diese Entscheidung besonders bei Business-Notebooks eigentlich sehr schade, zumal ein DVI-Ausgang am Notebook dafür sorgen würde, dass auch Präsentationen mit dem Beamer über einen digitalen Videoeingang laufen könnten.

Doch nun erst einmal genug über die technischen Details der wichtigsten beiden Komponenten, denn im Folgenden wollen wir uns dem eigentlichen Testobjekt, dem ASUS M6700NA zuwenden.


Bevor wir näher auf das Testsample eingehen, wollen wir natürlich die allgemeinen Merkmale des Gerätes etwas näher beleuchten. Bei der Betrachtung der Rückseite erkennt man ein großes Etikett mit dem Aufdruck ASUS M6000. Das hier im Test befindliche Gerät gehört zur M6000-Serie aus dem ASUS-Sortiment, die im Detail in viele verschiedene Modelle unterteilt wird. So gehört dieses M6700NA zur M6700N Familie, die in sich auch noch einmal nach den jeweils eingesetzten Prozessoren unterteilt wird. So sind mittlerweile Modelle mit den Intel Pentium M Prozessoren 715, 725, 735, 745 und 755 erhältlich, die dann entsprechend mit Taktfrequenzen von 1,50 bis 2,0 GHz aufwarten.

Im Folgenden haben wir tabellarisch dargestellt, welche Features das Notebook, das wir in diesem Test beschreiben, besitzt:


Die Abmessungen sind für das Notebook angebracht und es ist ein Stück weit flacher als das Dell Inspiron 8600. Die Tiefe und Breite wird durch das 15,4-Zoll-Display bestimmt - viel kleiner hätte ASUS das Notebook nicht gestalten können. Natürlich ist ein 15,4-Zoll-Notebook kein wirklicher mobiler Begleiter, sodass das ASUS Notebook mit 2,6 kg nur in der mittleren Gewichtsklasse anzutreffen ist - möglicherweise können die Ingenieure beim nächsten Mal noch etwas "Fett" absaugen. Allerdings ist das Notebook auch nicht als ultraportables Modell designed worden, sondern man versucht möglichst viel Leistung in dieses Modell zu packen.

Der Dothan mit 1,7 GHz - wenn er die Leistung nicht benötigt, taktet er sich auf 600 MHz herunter

Interessant ist auch bei diesem ASUS-Notebook wieder das Vorhandensein der Technologie des Digital Entertainment Gateways. Zu den grundsätzlichen Fähigkeiten der Technik werden wir später noch einige Worte verlieren. Im Allgemeinen ist der Ansatz schon nicht schlecht, aber es wäre wünschenswert, wenn man hier anknüpfen würde und noch einen Schritt weiter denkt. Digitale Schnittstellen für Audiolösungen wäre der nächste logische Schritt in der Entwickung. Bisher haben nur wenige Notebookhersteller einen Fuss auf dieses Neuland gesetzt und ein Gerät beispielsweise mit 5.1-Schnittstellen ausgestattet. So muss man immernoch auf Geräte wie die Creative Soundblaster Audigy 2 NX zurückgreifen, um auch das Notebook als vernünftigen DVD-Player einsetzen zu können.

Zumindest ist es aber möglich, Speicherkarten von Mobiltelefonen oder Digitalkameras auszulesen oder zu beschreiben. Für diesen Zweck steht ein Cardslot zur Verfügung, der vollständig kompatibel zu den folgenden Standards ist:

Auffallend auf den ersten Blick ist das große 16:10-Breitbildformat-Display. Angesteuert von einer Radeon Mobility 9700 liefert es dank Glare-Type-Technologie gestochen scharfe Bilder. Einzig erkennbares Manko mag die vergleichsweise geringe Auflösung sein, mit der das Gerät aufwartet. Schlichte 1280x800 Pixel stehen an Bildfläche zur Verfügung. An sich sollte die Auflösung für alle Anwendungsbereiche ausreichen, wenn man aber ansonsten von hochauflösenden Monitoren umgeben ist, erscheint das M6700NA geradezu wie ein Pixelmonster.

Das Gesamtpaket mit mobilem 1,7-GHz Prozessor, einer mehr als spieletauglichen Grafikkarte und den 512 MB-RAM stellt an sich eine grundsolide Voraussetzung für einen erfolgreichen Test dar. Bevor sich das M6700NA jedoch auf der Leistungsschiene bewähren kann, werfen wir einen kritischen Blick auf das Layout, die Ausstattung, aber auch die integrierte Technik, die ASUS verwendet.


Grundsätzlich ist das Notebook sehr schlicht gehalten - eine matte, schwarz-silberne Oberfläche prägt den ersten Eindruck. Eingelassen in die Oberseite wurde lediglich der Schriftzug des Herstellers ASUS in einem silber-reflektierenden Rahmen. Nicht nur die Ober-, sondern auch die Unterseite des Notebooks ist in diesem dezenten Schwarzton gehalten. Lediglich an der Vorderseite und einigen Passagen der Seiten wurde ein silberner Streifen zur Farbaufhellung eingezogen. Insgesamt besteht das komplette Chassis aus einer stabilen Kunststoffverbindungen, die nicht nur die geforderte Optik geben, sondern auch die notwendige Sicherheit bieten sollen.

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An der linken Seite offeriert das M6700NA die wichtigsten Schnittstellen, die wahrscheinlich am Häufigsten benötigt werden. Neben der RJ45-Buchse für das drahtgebundene 10/100/1000-MBit/s-Ethernet befindet sich der RJ11-Eingang für das gute alte Modem, welcher trotz immer schneller werdender Übertragungsstandards besonders auf Reisen immer noch ein gefragter Port ist, denn noch nicht alle Hotels haben auf ISDN, DSL oder WLAN umgerüstet. Zum Anschluss einer Kamera, des Mini-Disc-Players oder sonstiger Geräte steht ein 400 MBit/s-FireWire-Anschluss zur Verfügung. Für ein Notebook immer noch sehr wichtig sind die Erweiterungsschnittstellen, die am Desktop mit den PCI-Steckplätzen vergleichbar sind. Die PCMCIA des Typs II und III dienen als Anschlussmöglichkeit für WLAN-, Sound-, ISDN- oder sonstige Karten. Direkt oberhalb der PCMCIA-Erweiterungsslot befindet sich der Kartenleser für SD-, MMC- sowie MS- und MS PRO-Karten. Nebenan der Infrarot-Port zur drathlosen Kommunikation beispielsweise mit dem Handy, damit man sich auch unterwegs ins Internet einwählen kann.

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Weiterhin an der linken Seite, jedoch weiter vorn gelegen sind die Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon vorzufinden. Unter einem kleinen, unscheinbaren Loch in der Oberseite des Notebooks verbirgt sich das integrierte Mikrofon. Mit den Steuertasten an der Seite des Notebooks können die wichtigsten Funktionen wie Forward, Backward, Stop, Play und Pause eines jeden Audio- und Videoplayers bedient werden.

Die Rückseite des Notebooks ist charakteristisch durch den kleinen runden Netzanschluss sowie durch weitere Peripherieanschlüsse gekennzeichnet. Hier findet man beispielsweise einen Parallel-Anschluss, der mit einem Drucker verbunden werden kann. Auch der PortBar III 68-pin Connector für den Anschluss einer Docking-Station ist vorhanden. Direkt daneben ein VGA-Ausgang, ein RCA-Out sowie vier USB 2.0-Highspeedschnittstellen. Weiter links und auf diesem Bild nicht erkennbar befindet sich eine Kensington Sicherheitsbuchse, damit das Notebook mit einem entsprechenden Schloss an statischen Gegenständen angeschlossen werden kann.

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An der linken Seite des Notebooks befindet sich lediglich der Multifunktionsschacht. Im Testmodell wurde hier ein optisches Laufwerk eingesetzt, für den individuellen Betrieb kann man aber auch einen sekundären Akku einsetzen, um die Mobilität des Notebooks zu erhöhen oder eine Festplatte, um mehr Speicherplatz zur Verfügung zu haben. Um die entsprechenden Geräte einschieben zu können bzw. wieder lösen zu können, muss an der Unterseite des Notebooks ein kleiner Hebel zurückgeschoben werden.

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Nachdem wir nun die wichtigsten äußeren Merkmale des Notebooks in Augenschein genommen haben, ist es an der Zeit, auch einmal einen Blick in das Innenleben des Gerätes zu werfen. Genau das wollen wir auf der nächsten Seite auch tun.


Möchte man das Innere des Notebooks begutachten, sollte man zuerst einen Blick auf die Unterseite werfen. Unter zahlreichen Abdeckungen findet man Erweiterungs- bzw. Austauschmöglichkeiten. An der Unterseite befinden sich auch sämtliche Mechanismen zum Entriegeln des Akkumulators oder des Laufwerksschachtes. An die verschraubten Abdeckungen sollte man sich allerdings nur heranwagen, wenn man wirklich eine Ahnung davon hat, was man tut, denn ansonsten ist es möglich, dass Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller ihre Gültigkeit verlieren.

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Wichtigster Bestandteil eines Notebooks und damit eines mobilen Computers ist natürlich der Akku, der Energie speichern kann und diese dann auf Abruf bereitstellt und den Computer somit erst mobil macht. ASUS setzt hier auf einen 14,8-Volt-Akku, welcher eine Kapazität von 4400 mAh bereitstellen kann. Laut Herstellerangaben sollen mit diesem Akku Betriebszeiten autonom vom Netz um die 3,5 Stunden möglich sein. Mit einem sekundären Akku im Erweiterungsschacht sollen sogar 8 bis 9 Stunden Mobilität möglich sein. Genauere Ergebnisse hierzu wird natürlich unser Praxistest liefern.

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Zu den integrierten Laufwerken: Zum einen ein DVD-Dual-Combolaufwerk zum Lesen und Beschreiben von CDs und DVDs. Der Hersteller gibt für das in unser Testsample eingebaute Modul folgende Spezifikationen bzw. Geschwindigkeitsangaben zu Protokoll:

An sich ein recht gutes Laufwerk, welches auch in unseren praxisnahen Tests gute Resultate vorweisen konnte. Sowohl die Brenngeschwindigkeit als auch die Kompatibilität mit verschiedensten Medien konnte gewährleistet werden. Bei der Festplatte handelt es sich um eine TravelStar aus dem Hause Hitachi. Das 2,5 Zoll große Modell fasst bis zu 60 GB Daten, auf welche mit 5400 Umdrehungen pro Minute zugegriffen werden kann. Selbstverständlich ist es problemlos möglich, die Festspeicherkapazität durch Austauschen der Festplatte zu erhöhen.

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Unter einer weiteren Abdeckung befindet sich zu unserem Erstaunen erneut nur ein SODIMM Erweiterungsslot. In diesem Steckplatz kann ein zusätzliches RAM-Modul mit einer Größe von bis zu 1 GB gesteckt werden; insgesamt kann die Speicherkapazität des Notebooks auf bis zu 2048MB aufgestockt werden. Den primären DIMM-Slot konnten wir unter der Tastatur lokalisieren, allerdings ist es mit beträchtlichem Aufwand verbunden, diesen freizulegen, weshalb wir darauf auch verzichteten.

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Auf der nächsten Seite wollen wir uns etwas detaillierter dem Display, insbesondere mit seiner GlareType-Technologie, sowie dem TV- und VGA-Ausgang widmen.


Was auf dem Desktop heute die 17-Zöller sind, sind im mobilen Bereich mittlerweile Displays mit Bildschirmdiagonalen um 15 Zoll. Während im Desktopsegment nur einige feste Größen angeboten werden, sind die Hersteller der Flüssigkristalldisplays für Notebooks schon um einiges flexibler. So werden Diagonalen von 14,1", 15", 15,4", 16", 17,1" sowie etliche Zwischengrößen angeboten. Als Standard hat sich mittlerweile das 15-Zoll-Display etabliert, welches in der Form auch in den meisten Notebooks verbaut wird.

Ausnahmen gibt es in allen Lebensbereichen, so auch bei den Notebooks. Subnotebooks beispielsweise greifen auf beträchtlich kleinere Bildausgabegeräte zurück, die in der Größenordnung von 11 Zoll zu suchen sind. Natürlich gibt es auch hierzu einen echten Kontrast, nämlich High-End-Multimedia- oder Desktop-Replacement-Notebooks. Hier sind Bildschirmdiagonalen von 16 Zoll keine Seltenheit. Besonders oft tauchen diese in Kinoformaten wie 16:9 oder vergleichbaren Größenverhältnissen auf. Das von uns begutachtete ASUS M6700NA nutzt ein 15,4-Zoll-Display mit neuartiger Glare-Type-Technologie. Dazu schrieb ASUS am 05. Januar 2005 in der offiziellen Pressemitteilung Folgendes:

Helle und kontrastreiche Bilddarstellung auf dem Glare-Type-Display

Dank der neuartigen Glare-Type-Display-Technologie werden speziell Spiele und Filme auf dem ASUS M6700NA in außergewöhnlicher Brillanz und Farbintensität dargestellt. Das Bild ist klar und durch neu entwickelte Filter an der Oberfläche entstehen nahezu keine Helligkeitsverluste. Speziell bei dunklen Szenen glänzt das Display durch eine perfekte Schwarzauflösung mit einem Kontrastverhältnis von 600:1. Das entspricht dem Kontrast vergleichbarer Röhrenmonitore. Darüber hinaus reduziert die Glare-Type-Display-Technologie die Pixelfehler des Displays auf nahezu null.

Die GlareType-Technologie könnte man eventuell als Nachfolger und/oder Weiterentwicklung der Acer Colour Enhancement (ACE)-Technologie aus dem vergangenen Jahr ansehen. Die Auslieferung von Displays mit ACE wurde allerdings gestoppt, da in Tests festgestellt werden musste, dass eine Entspiegelung fehlt, die ein Arbeiten im Freien oder mit dem Rücken zum Fenster unmöglich machte. Das für den Test verwendete Bildausgabegerät ist ein WXGA-Display mit einer Auflösung von 1280x800 Bildpunkten.

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Außer der Größe sind aber auch noch andere Faktoren das Display betreffend von größter Wichtigkeit. Hierzu zählen unter anderem die Schärfe, das Kontrastverhältnis, die Leuchtkraft, aber auch die möglichst realistische Farbwiedergabe. Generell sind diese Kriterien von ASUS gut erfüllt worden, denn nicht nur bei Helligkeit und direkter Sonneneinstrahlung, sondern auch im Dunkeln lieferte uns das Display stets brilliante Bilder. Wichtig ist dies vorallen Dingen, wenn man beabsichtigt, mit dem Notebook auch bei schönem Wetter einmal im Freien arbeiten zu können.

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Da uns technische Geräte und Methoden fehlen, die Qualität eines Displays zu bewerten, nehmen wir dies nach wie vor mit Hilfe unserer subjektiven Wahrnehmung vor und vermitteln nun lediglich unseren Eindruck. Betrachtet man das TFT von der Seite, wird das Bild schon in einem recht kleinen Winkel undeutlich, Desktop-TFTs haben hier deutliche Vorteile. Der vertikale Blickwinkel ist gut gelungen und beeinflusst die Bildqualität kaum. Generell wurden alle Farben, auch Extrema wie reine Schwarz- und Weißflächen, brilliant und deutlich dargestellt.

Sehr gut kommt die Glare-Type-Technologie vorallem während des Bootvorgangs zur Anwendung. Trotz notwendig werdender Interpolarisation werden besonders die großen Schwarzflächen beim Booten unheimlich farbecht dargestellt. Auch die Schärfe aller Bildteile bleibt, wie in den Spezifikationen von Glare-Type angedeutet, bei jeglichen Auflösungskombinationen identisch.

Kommen wir zu guter Letzt noch zu den peripheren Anschlüssen für Bildwiedergabegeräte. Der VGA-Out ist technisch gestützt auf den Grafikchip in der Lage, Bilder mit 2048x1536 Pixeln auf einen externen Monitor zu projizieren. Unser Praxistest in einer maximalen Auflösung von 1920x1200 Pixeln brachte uns immer noch ein sehr gutes Bild ohne jegliche Darstellungsfehler im Detail oder in der Farbe. Auch den TV-Ausgang unterzogen wir einem Praxistest und konnten auch hier nur gute Resultate verbuchen.

Nach dem Display wollen wir uns auf der folgenden Seite nun der Ergonomie des gesamten Gerätes, aber auch den Details der Eingabegeräte zuwenden.


Eine verantwortungsvolle Aufgabe hat der Hersteller, wenn er sich an das Konzept der Ergonomie und der Eingabegeräte macht. Bei einem Desktop-Rechner sollte es kein Problem sein, denn wenn der Kunde mit der Tastatur nicht zurecht kommt, steht es ihm frei, sich eine Neue zu kaufen. Beim Notebook ist dies anders - das komplette Chassis, die Tastatur und das Touchpad bilden eine Einheit und keine einzige der Komponenten ist austauschbar. So muss besonders viel Entwicklungsarbeit an den Tag gelegt werden, damit der Kunde schlussendlich mit dem Gerät auch gut und lange arbeiten und somit zufrieden gestimmt werden kann.

Als primäres Eingabegerät dient auch beim Notebook die Tastatur. ASUS verwendet eine genormte Tastatur, die dem europäischen Standard entspricht. Insgesamt umfasst die Tastatur damit 89 Tasten, welche sowohl numerische, funktionelle und das gesamte Alphabet umfassen. Besonders positiv beim Bedienen fällt die große Leer- sowie Entertaste auf, die damit sehr leicht erreichbar ist. Auch ansonsten findet man alle Tasten intuitiv und braucht keinerlei Eingewöhnungszeit, wenn man schnell und sicher mit jeder anderen Tastatur umgehen kann.

Ganz businesslike lässt sich die Tastatur durchaus positiv im Praxisbetrieb anwenden. Ein angenehmer Druckpunkt der Tasten sowie ein nicht zu weicher Anschlag sorgen für hohen Bedienkomfort. Weiterhin ist die Anschlagslautstärke zu loben, sodass man durchaus über lange Zeiträume hinweg mit dem Notebook arbeiten kann, ohne durch das ständige Klackern der Tasten Kopfschmerzen zu bekommen. Demnach ist das Eingabegerät perfekt für den Vielschreiber konzipiert.

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Dank des großen Displays bleibt auch unterhalb der Tastatur noch genügend Platz für die Handauflagefläche. Selbst Menschen mit großen Händen werden hier kaum Grund für Kritik finden, zumal die Fläche auf beiden Seiten vom Touchpad groß genug ist, um den gesamten Handballen auflegen zu können. Positiv ist auch, dass das Notebook generell nicht zu hoch angesetzt wurde, sodass die Handgelenke und der Unterarm über die abgerundete Kante hinaus auch bequem auf dem Tisch aufliegen können.

Als sekundäres Eingabegerät vertraut ASUS weiterhin auf das gute alte Touchpad. In letzter Zeit tauchen aber immer mehr Geräte mit in der Tastatur integriertem Trackstick auf, welcher allerdings etwas Übung ierfordert. ASUS bietet seinen Kunden hingegen ein recht großes Touchpad, die sensible Fläche wurde der Optik halber zusätzlich in einen dunklen Rahmen eingefasst. Tastentechnisch gibt es standardgemäß eine rechte und eine linke Maustaste sowie in der Mitte zwei Tasten zum vertikalen Scrollen in Dokumenten oder Internetseiten. Die Tasten sind silber und heben sich damit optisch vom Hintergrund ab. Auch diese Tasten haben wie die Tastatur, einen angenehmen Anschlag- und Druckpunkt.

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Oberhalb der Tastatur findet man in der rechten Ecke des Bedienfeldes neben dem großen runden Power-Taster auch zusätzliche Tasten für Quickstartfunktionen, z.B. für Internet-Browser und E-Mail-Clienten. Außerdem kann WLAN ab- und zugeschaltet werden, das Touchpad kann deaktiviert werden und verschiedene Stromparmodi können individuell an die Situation angepasst werden. Neben der Tastenreihe sind noch die obligatorischen LEDs für Tastaturfunktion und Festplattenzugriff zu finden. Unten links am Notebook befindet sich eine weitere Reihe bestehend aus fünf LEDs, die den Status des Notebooks beschreiben, so unter anderem den Batteriezustand, die WLAN-Aktivität und einige mehr.

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Nach der Betrachtung der rein theoretischen Aspekte wollen wir im Folgenden etwas praktischer werden und einmal anschauen, wie es mit Stromverbrauch, Sparmöglichkeiten usw. aussieht.


Um möglichst lange mobil sein zu können, braucht man nicht nur einen leistungsfähigen Akku, sondern auch ein Notebook, welches ihn intelligent zu verwenden vermag. Grundsätzlich unterstützt der Pentium M und der i855PM-Chipsatz fünf Stromsparprogramme hardwareseitig: "HALT/Grant Snoop State", "Sleep State", "Deep Sleep State", "Deeper Sleep State" und die "Enhanced Intel SpeedStep Technology". Die Lizenznehmer können diese Technologien natürlich aufgreifen, können aber auch noch eigene Ideen und Konzepte realisieren. Die eben genannten Modi beziehen sich lediglich auf die CPU, so wird die Kernspannung des Prozessors gesenkt, es entsteht weniger Abwärme, es muss weniger gekühlt werden und am Ende der Reaktionskette steht die verlängerte Akkulaufzeit.

Es gibt aber auch noch andere Methoden, um den Akku etwas zu pushen. Dazu gehört zum einen natürlich das Abschalten nicht benötigter Komponenten wie WLAN, LAN, Festplatte oder Monitor.

ASUS hat auch ein Programm entwickelt, mit dem sich ganz einfach durch nur wenige Klicks vordefinierte Energiemodi starten lassen.


Nach etwas Theorie kommen wir natürlich zu dem interessanteren Punkt, der Akkulaufzeit in der Praxis. Hier haben wir verschiedene Testabläufe entwickelt, um möglichst viele Sachverhalte zu erfassen und vergleichen zu können:

Akkulaufzeit

Mit den gemessenen Ergebnissen kann man durchaus zufrieden sein - wir haben sie der Übersicht halber tabellarisch dargestellt:

Alles in allem ein recht lobenswertes Ergebnis, dass bestätigt, dass der von ASUS angestrebte Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung sicherlich gelungen ist. Über 2,5 Stunden mit maximaler Leistung hält das Notebook ohne Stromzufuhr durch, lang genug also, um gemütlich einen DVD Film oder Ähnliches zu sehen. Gute 4 Stunden mobiles Arbeiten und Surfen sind möglich, wenn man das Gerät lediglich im Office-Betrieb mit Word, Excel, Photoshop oder Ähnlichem fordert. Möchte man natürlich nur schreiben, kann man natürlich Schnittstellen wie Infrarot und WLAN vollkommen deaktivieren und schafft sich somit einige zusätzliche Minuten autonom vom Netz. Durch den Erwerb eines zusätzlichen Akkus, den man in den Multifunktionsschacht an der rechten Seite des Notebooks einführen kann, wird die Mobilität laut Hersteller auf über 10 Stunden erhöht.


Dass wir ein Notebook nicht mit einem normalen Desktop-Rechner vergleichen können, wird jedem relativ klar sein. Aus diesem Grund haben weitere Notebooks zu Vergleichszwecken herangezogen. Zwar können nicht alle Werte aussagekräftig miteinander verglichen werden, da die Notebooks selbst zu unterschiedlich sind, über unterschiedliche Grafikeinheiten und Prozessoren verfügen, aber immerhin bieten wir damit eine kleine Orientierungsmöglichkeit, an der der Konsument erkennen kann, was beispielsweise der Pentium M im Vergleich zum normalen Pentium 4 leisten kann. Wie bei unseren Desktopstationen wollen wir im Folgenden unsere Referenznotebooks kurz und prägnant vorstellen.

Referenznotebooks:

  • ASUS L5800DF
  • ASUS M6S00NE mit 2.10 GHz Dothan
  • ASUS W1N Serie (W1943NOP)
  • Dell Inspiron 9100 mit Mobility Radeon 9800
  • Dell Inspiron 9200
  • ASUS M6B00N
  • Dell Inspiron 8600 mit Pentium M 755
  • Dell Inspiron 8600
  • Acer Travelmate 661LCi
  • Toshiba Tecra S1
  • Benchmarks:

    Sysmark 2002
    Futuremark PCMark04
    SiSoftSandra 2005
    Cinebench 2003
    Kribi Benchmark City
    Xmpeg + DivX 4.12
    WinRAR 3.41
    Doom 3 1024x768
    Unreal Tournament 2004 - primeval 1024x768
    Futuremark 3DMark01SE
    Futuremark 3DMark03 350
    Futuremark 3DMark05 110
    X2 1024x768
    GunMetal 1024x768
    Far Cry 1.3 1024x768
    Counterstrike: Source 1024x768
    Half-Life 2 1024x768

    Dieses System stellen wir nun mit den oben aufgelisteten Benchmarks den übrigen Notebooks gegenüber und sind gespannt, welche Ergebnisse wir zu Tage fördern. Einige Benchmarks haben wir für diesen Test erneuert, deshalb findet man dort die Testergebnisse der alten Laptops nicht mehr. Allerdings haben wir in Kürze weitere Laptops im Test, sodass sich die Vergleichsmöglichkeiten entsprechend erweitern werden.


    Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

    Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Macros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory-Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen: Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich. Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen:

    Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

    Als Nächstes haben wir den Office Productivity-Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden:

    Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

    Sysmark meistert unser Testkandidat recht gut. Einen Platz im oberen Mittelfeld hat es problemlos inne. Demnach eignet es sich besonders gut für jegliche Art von Office-Applikationen. Nur die Modelle mit einem schnelleren Prozessor können sich deutlich vom ASUS-Notebook absetzen.

    PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

    PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

    PCMark 2004 - Memory

    Hier liegt das ASUS-Notebook im Durchschnitt - kein Wunder, denn PCMark 2004 liefert ein ziemlich genaues Abbild des CPU-Taktes und auch beim Speichertakt kann das Notebook mit dem typischen i855-Chipsatz und DDR333 nicht Besonderheiten vollbringen.


    SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

    Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

    SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth

    SiSoftSandra Multimedia Floating Point

    SiSoft Sandra Multimedia Integer

    SiSoftSandra Dhrystone ALU

    SiSoft Sandra Whetstone FPU

    SiSoft Sandra SSE2

    Auch hier kommen dieselben Effekte wie bei PCMark 2004 zum Zuge - das Notebook liegt auf dem Niveau eines normalen Pentium M-Notebooks mit 1.7 Ghz Dothan-CPU mit dem entsprechenden DDR333 und i855-Chipsatz.

    Cinebench 2003 - Rendering CPU 1 (Maxon)

    Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

    Cinebench 2003 - C4D Shading

    Cinebench 2003 - OpenGL SW-L

    Cinebench 2003 - OpenGL HW-L

    Auch hier ist der 1.7 Ghz Dothan gegen die Konkurrenz nicht wirklich gewachsen - denn mit ins Feld schickten wir bereits einen Athlon 64 3200+, einen Prescott 3.0 und höher getaktete Pentium M-Modelle. Aus diesem Grund liegt das ASUS-Notebook hier auch nur im üblichen Bereich für einen Pentium M 1.7 Ghz, aber die Performance ist als durchaus solide einzustufen.


    Kribi Benchmark City (Adept Development)

    KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map City, die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

    Der sehr CPU-lastige Test liegt diesem ASUS besser als dem M6B00N oder dem W1943NUP. Das Inspiron von Dell kann das M6700NA allerdings knapp nicht hinter sich lassen, obwohl es ähnlich bestückt ist.

    TMPGEnc 3.0 + DivX 4.12 (TMPGEnc)

    TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen Mpeg-File und DivX 4.12.

    Beim Video-Encoding liefert der Testkandidat ein recht positives Ergebnis ab. Der zweite Platz ist locker in der Tasche.

    WinRAR 3.41 (RARLab)

    WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die am weitesten verbreiteten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus?

    Auch beim Komprimieren, was möglichst schnell abgeschlossen sein soll, kann das ASUS punkten. Für die Silbermedallie reicht dieses Ergebnis auf jeden Fall, allerdings hatten wir bei der Umstellung auf das neue Testverfahren natürlich die alten Notebooks nicht mehr testen können.


    Doom 3 1024x768 (ID Software)

    Doom 3 - sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

    Nun kommen natürlich die Benchmarks, die dem Notebook dank der mobilen Radeon 9700-Grafiklösung mit 128 MB deutlich besser liegen. Demnach kein Wunder, dass das Gerät im Mittelfeld landen kann.

    Unreal Tournament 2004 - primeval 1024x768 (Epic)

    Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


    Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

    Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösung 1024x768, Primeval Demo, Antialiasing und AF deaktiviert

    Die Grafik allein jedoch sorgt nicht immer für den gewünschten Erfolg. Auch ein leistungsstarker Prozessor tut sein übriges. So ist der mobile Intelprozessor dem 64Bit-AMD-Pendant natürlich etwas unterlegen. Deutlich merkt man dies in CPU-lastigen Games - so liegt das ASUS-Notebook in diesem Benchmark hinter der Athlon 64-Konkurrenz und natürlich kann auch das reine Desktop-Replacement-Notebook mit Prescott 3.0 aufgrund des Dual-Channel Interfaces punkten.


    Futuremark 3DMark01SE (Futuremark)

    Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch NVIDIA und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist.

    Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

    Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768

    Im betagtesten Futuremark-Test kassiert das ASUS den dritten Platz direkt hinter den beiden Inspiron Modellen von Dell.

    Futuremark 3DMark03 350 (Futuremark)

    3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Der Benchmark ist also mit dem gebührenden Abstand eines synthetischen Benchmarks zu betrachten.

    Futuremark 3DMark05 110 (Futuremark)

    3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer, muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. Aufgrund der enormen Hardwareanforderungen muss man aber beachten, dass Grafikkarten, die weniger als 128 MB Speicher haben, nicht 3DMark 2005 ausführen können.

    Nach dem vorrübergehenden Leistungstief im 2003er Benchmark sieht es in der 2005er-Lösung wieder deutlich besser aus. Nur etwas mehr als 150 Punkte trennen es vom Spitzenreiter.


    X2 Demo 1024x768 (Egosoft)

    X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

    Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

    Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

    Im sehr intensiven X2-Benchmark schnappt sich das M6700NA den vierten Rang und postiert sich somit im oberen Mittelfeld.

    GunMetal Benchmark 1024x786 (Yeti Studios)

    Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

    Auch die GunMetal-Tests liefern uns gute Ergebnisse. Die Grafiklösung des Gerätes kann hier gut überzeugen und reserviert den dritten Rang.

    Far Cry 1.3 1024x786 (UbiSoft Entertainment)

    Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und mißmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

    Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

    Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail hoch, PCGH-Demo

    Auch in FarCry kommen die Vorzüge der starken ATI-Grafik voll zum Tragen. Auch hier wird das ASUS nur vom Dell Inspiron 9200 geschlagen.


    Counterstrike: Source 1024x768 (Valve)

    Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkartentechnisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden ihn bei Mainboardreviews in niedriger Auflösung, um auch eine Aussage für die Leistungsfähigkeit der Mainboards geben zu können. Hier können wir mit einer hohen Auflösung und Antialising die Last auf die Grafikkarte verschieben.

    Half-Life 2 at_canals_08 1024x768 (Valve)

    Half Life 2 verwenden wir mit zwei Demos - d1_canals_09 und d1_town_01. Das Spiel ist der aktuelle Verkaufsschlager, hat sich aber durch die Zwangsregistrierung und Online-Aktivierung bereits einige Kritik einstecken müssen. Die Grafik ist hingegen hervorragend, ebenso das Gameplay, denn mit wild ballern kommt man bei diesem 3D-Egoshooter nicht unbedingt ans Ziel.

    Half-Life 2 at_c17_12 1024x768

    Counterstrike und Half Life 2 sind neu in unserem Benchmarkparcour. Aber auch hier entscheidet die schnelle Grafikanbindung zu Gunsten des Kandidaten. Gute Platzierungen im Vergleich!


    In der Tat haben wir schon eine Menge Notebooks von ASUS getestet, aber langweilig wird es noch immer nicht. Stets gibt es Neuerungen, neue Ideen und Innovationen, die erfolgreich umgesetzt werden. Sei es beim Design, bei der Funktionalität oder bei der Leistung. Besonders positiv fiel uns beim M6700NA natürlich als Erstes der Lieferumfang auf, welcher sehr üppig ausgestattet wurde. Neben den obligatorischen Beigaben wie Handbüchern und CDs legt ASUS auch eine kleine Maus für den USB-Port sowie eine wirklich komfortable Tragetasche bei. So kann man dank vorinstallierter Software nicht nur sofort mit dem Arbeiten oder Spielen loslegen, sondern sich auch gleich auf Reisen begeben, ohne erst im Fachgeschäft nach einer passenden und den eigenen Wünschen entsprechenden Tasche suchen zu müssen, die meistens auch einige Euros kostet.

    Aber nicht nur die Ausstattung in Bezug auf den Lieferumfang, sondern auch die des Gerätes vermag durchaus zu überzeugen. So liefert man mit diesem Produkt tatsächlich ein wahres Multitalent, welches dank mobilem Prozessor und auch leistungsfähiger Grafiklösung in vielen Anwendungsbereichen überzeugen dürfte. So zeigten unsere Benchmarks, dass vorallem grafisch anspruchsvolle Performanceprüfungen erfolgreich absolviert werden konnten. Nicht ganz so prickelnd sah es hingegen bei synthetischen Testprozessen aus, allerdings spiegeln diese in erster Linie die Leistung des Prozessors und Chipsatzes wieder, weshalb das ASUS-Notebook hier im Vergleich schlechter aussah - denn die letzten von uns getesteten Notebooks waren entweder als DTR-Modelle deutlich leistungsfähiger dimensioniert (Athlon 64, Prescott) oder hatten einfach einen schnelleren Pentium M.

    Wer also CPU-intensive Lösungen auf dem Laptop verwenden will, der kann das ASUS M6700NA natürlich auch mit einem stärkeren Pentium M wählen - und erhält dann gerade in diesen Anwendungen eine sehr gute Leistung. Die Mobility Radeon 9700 mit dediziertem 128 MB Grafikspeicher kommt jedoch auch mit dem getesteten Pentium M schon auf sehr gute Ergebnisse.

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    Potenziell interessant ist natürlich auch die kurz erwähnte Funktion des Digital Entertainment Gateways. Selbst wenn das Notebook abgeschaltet ist, kann man durch Bedienen eines kleinen Schalters das CD-Laufwerk aktivieren, eine Audio-CD oder DVD einlegen und mit Hilfe der speziellen Audiotasten am linken Rand des Notebooks die Musik abspielen. Damit kann das Gerät auch als mobiler Musikspieler in diversen Bereichen eingesetzt werden. Die Batterie wird so außerordentlich geschont und lange Laufzeiten sind bedingungslos möglich. Guten Sound hat das Notebook im Vergleich auch - Dank einem 4-Wege-Lautsprechersystem.

    Auch ansonsten ist das Notebook sauber konzipiert und verarbeitet worden. Besonders das Display verspricht durch die GlareType-Technologie stets gestochen scharfe Bilder, lediglich die geringe Auflösung von 1280x800 Bildpunkten auf dem 15,4-Zoll-Display möchten wir kritisieren. 1899 € inklusive Mehrwertsteuer lautet die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für dieses High-End-Notebook. Auf den ersten Blick ein happiger Preis, aber nicht nur die Features, sondern auch Leistung und Design werden sicherlich den ein oder anderen Interessenten überzeugen können. Im Handel wird sich sicherlich auch ein leicht niedrigerer Preis einstellen - deshalb ist das ASUS M6700NA sicherlich zu empfehlen.

    Positive Features des ASUS M6700NA:

    Negative Features des ASUS M6700NA:

    Wer ein Notebook mit guten multimedialen Eigenschaften sucht und zudem auch noch das eine oder andere Spiel wagen möchte, kann hier bedenkenlos zugreifen.

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