Test: Dell Vostro V130 - Bezahlbares Subnotebook mit i3-U380 und toller Verarbeitung

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dell_vostro_teaserNoch vor einigen Jahren waren Subnotebooks einzig im Business-Bereich zu finden. Wer viel unterwegs war, der lernte das geringe Gewicht und die kleinen Packmaße schnell zu schätzen. Spätestens mit der Vorstellung des MacBook Air und der späteren Erfolgsgeschichte der Netbooks hielt das Kleinstformat aber auch im Consumer-Bereich Einzug. Dells Vostro V130 richtet sich an Business-User und Privatanweder gleichermaßen und bringt es trotz eines 13-Zoll-Displays gerade einmal auf 1,6 kg. Wie sich der schicke Flachmann, der auf eine Intel Core i3-U380 aufbaut, verkaufen kann, werden wir versuchen zu klären.

 

Dell Vostro V130 offen

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Dells Vostro-Serie gehört eigentlich zu den Business-Geräten der Amerikaner – genauer gesagt richten sich Vostro Set-Ups an kleine Unternehmen und Freiberufler. So richtig möchte man das gar nicht glauben, wenn man sich den 13-Zöller das erste Mal genauer anschaut, viel zu schick ist das Dell Vostro V130 für ein nüchternes Arbeitsgerät - aber wer sagt denn, dass gerade Arbeitsmaschinen immer langweilige schwarze Boxen sein müssen?

Wie bei Dell üblich kann das Vostro V130 im Rahmen frei konfiguriert werden. Zwar bietet man nicht die schiere Masse an Konfigurationsmöglichkeiten, wie sie bei kleineren Built-to-Order-Produzenten möglich sind, dafür beschränkt sich Dell in der Regel aber auf die sinnvollen Kombinationsmöglichkeiten, was natürlich eine ganze Menge wert ist. Da es sich bei unserem Kandidaten im Grunde genommen um ein Business-Gerät handelt, gibt Dell die Preise ohne MwSt. an, was bei vergleichen auf jeden berücksichtigt werden muss. Preislich beginnt das Vostro V130 bereits bei schlanken 499 Euro (zzgl. MwSt.) – kein Vergleich also zu den Unsummen die früher einmal für Subnotebooks ausgegeben werden mussten. Bei der uns vorliegenden Variante wurde der standardmäßige 2 GB große Arbeitsspeicher auf 4 GB erweitert, was sicherlich sinnvoll ist und mit zusätzlichen 70 Euro (zzgl. MwSt.) zu Buche schlägt. Damit kostet unser Testmuster insgesamt 569 Euro (zzgl. MwSt.) – zusätzlich fallen aber noch Versandkosten an.

Neben besagtem Low-Voltage-Prozessor Core i3-U380 bietet das Dell Vostro V130 4 GB an Arbeitsspeicher, eine 320 GB fassende HDD und ein 13,3-Zoll-Display. Klingt also alles ganz vernünftig so weit.


Im Groben haben wir bereits festgestellt, dass das Dell Vostro V130 eine durchdachte, sachdienliche Ausstattung besitzt, die gut zur kleinen Bauform des 13-Zöllers passt, im Folgenden wollen wir uns nun anschauen, was für Komponenten genutzt werden.

 

ASUS VX7 Deckel

ASUS VX7 Deckel

Der im 32-nm-Verfahren hergestellte Intel Core i3-U380M stellt eine günstige Low-Voltage-Variante der Arrandale-Plattform dar – da die Sandy-Bridge-ULVs noch auf sich warten lassen, besteht hier für Dell noch keine Möglichkeit, die neue, sehr performante Plattform einzusetzen. Der Core i3-380M besitzt einen Takt von 1,3 GHz und kann, wie es bei der i3-Reihe üblich ist, nicht auf den Turbo-Modus zurückgreifen – allzu große Geschwindigkeitssprünge sollten also nicht erwartet werden. Der FSB liegt bei 2500 MHZ, der L3-Cache beläuft sich auf 3 MB. Wie von Intel gewohnt, verfügt die Dual-Core-CPU über Hyperthreading, sodass vier Aufgaben am Stück abgearbeitet werden können. Darüber hinaus verfügt der Prozessor über Intels GMA IGP-Grafik, die beim Vostro V130 für sämtliche Grafikaufgaben verantwortlich ist. Spiele fallen damit unter den Tisch, die liegen aber ohnehin nicht im Aufgabenbereich des kompakten 13-Zöllers.

Der Arbeitsspeicher wurde in unserer Testkonfiguration auf 4 GB konfiguriert, was dem Maximum für das Dell Vostro V130 entspricht. EBV-Fans werden damit zwar nicht zwangsläufig glücklich, für den Office-Einsatz – und dafür ist das Subnotebook schließlich auch gedacht – werden jedoch keine Einschränkungen auftreten. Die Festplatte bietet eine Kapazität von 320 GB, was für den Einsatzbereich voll und ganz ausreichend ist. Erfreulich ist dabei, dass Dell auf ein Modell mit 7200 rpm setzt, was einen hohen Datendurchsatz erhoffen lässt. Wahlweise können auch eine 500-GB-HDD oder eine SSD mit einem Fassungsvermögen von 128 GB eingesetzt werden.

Wie es im Business-Segment üblich ist, kommt das Display mit einer matten Oberfläche daher, was sich als sehr angenehm erweist und den 13-Zöller geschickt von den Consumer-Subnotebooks abhebt. Die Auflösung des via LED beleuchteten Panels liegt bei 1366 x 768 Bildpunkten. Im Grunde genommen entspricht das dem Standard des 13-Zoll-Segments und erweist sich auch bei langen Arbeitseinsätzen als sehr angenehm für die Augen.

Ein Blick auf das schlanke Gehäuse und das niedrige Gewicht lässt es schon vermuten: Der Akku fällt nicht allzu üppig aus. Mit Hinblick auf den Einsatz einer ULV-CPU und einer IGP-Lösung dürften aber auch mit einem 30-Wh-Akku ordentliche Laufzeiten zu erreichen sein.

Hinsichtlich der Connectivity bietet das Vostro V130 die aktuell üblichen Verbindungsstandards. WLAN wird via B-, G- und N-Netzen geboten, kabelgebunden steht Gigabit-LAN zur Verfügung. Auch an Bluetooth wird nicht gespart, was im Business-Bereich aber zum guten Ton gehört.

Dell Vostro V130

Hardware  
Prozessor:

Intel Core i3-U380

Prozessor - Takt:

Grundtakt: 1,3GHz
Turbotakt: -

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 3 MB

Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: Intel GMA IGP
Grafikkarte - Grafikspeicher: shared
Festplatte:

1x 320 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: -
Monitor  
Display - Diagonale: 13,3 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 80 x 400
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

3
USB 3.0: -
FireWire: 1 / shared
eSATA: -
Audio: Line-out / Mic
Gehäuse  
Akku: 30 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Gewicht: 1,6 kg
Abmessungen:

330 x 230 x19,7

Preis und Garantie  
Preis: ca 569 Euro (zzgl. MwSt.)
Garantie 24 Monate

 

Dell Vostro V130 Deckel Rot

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Liegt das Vostro V130 geschlossen auf dem Schreibtisch, fallen sofort zwei Dinge auf. Zum einen wirkt der 13-Zöller extrem hochwertig, was an seinem eloxierten roten Aluminium-Chassis liegt. Dass es sich hier wirklich um ein Gerät der 500-Euro-Klasse handelt, möchte man zunächst nicht meinen. Zum anderen ist es die Farbwahl. Das V130 liegt uns in der roten Version vor (zusätzlich gibt es auch eine klassische schwarze Version), was so gar nicht zu einem Business-Notebook passen will. Der eloxierte Farbton wirkt aber sehr nobel und keinesfalls aufdringlich, wie man meinen könnte.

Stilprägende Elemente sind die beiden Alu-Scharniere und die schwarze Kante an der Oberseite des Deckels.

Dell Vostro V130 Seite links

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Um noch flacher zu wirken, als es ohnehin schon ist, besitzt das Vostro V130 stark abgerundete Kanten. Um die Optik nicht zu stören, befinden sich auf den Seitenteilen entsprechend keine Anschlüsse. Das sieht zwar klasse aus, ist aber ein wenig unpraktisch, denn die Möglichkeit, einen USB-Stick flott seitlich einzustecken, ist bekanntlich äußerst angenehm.

Dell Vostro V130 Rückseite Anschlüsse

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So wenig auf den Seitenteilen geboten wird, so viel ist auf der Rückseite los. Was wir uns sonst in erster Linie von den DTR-Maxis wünschen, wird nun von einem Subnotebook konsequent umgesetzt – eben fast schon ein wenig zu konsequent. So wurden auf der Rückseite beide Buchsen zur Bildausgabe (DVI und HDMI) sowie drei USB-Anschlüsse untergebracht. Zwar gibt es noch kein USB 3.0, dafür teilt sich eine USB-Buchse ihren Platz mit einem eSATA-Port. Ein flotter Datenaustausch ist also auch hier möglich. Natürlich sind an dieser Stelle auch der RJ45-Port und die Stromanschlüsse zu finden.

 


 

Dell Vostro V130 geöffnet

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Wird der flache 13-Zöller aufgeklappt, ändert sich das wahrgenommene Bild flott. Der hochwertige, schicke Eindruck bleibt erhalten, der hippe Touch, den das rote Äußere bietet, geht verloren. Der Innenraum besteht vollständig aus einem matten schwarzen Kunststoff, der eine hochwertige Haptik bietet und darüber hinaus recht pflegeleicht ist.

Dell Vostro V130 Tastatur

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Das Keyboard verfügt über 87 Tasten, die mit 15 x 15 mm angenehm groß sind und einen guten, präzisen Druckpunkt besitzen. Das TopCase könnte für unseren Geschmack zwar noch etwas steifer sein, gerade mit Blick auf den Preis wird hier aber ein sehr hohes Niveau geboten.

Dell Vostro V130 Touchpad

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Der Mausersatz fällt für einen 13-Zöller mit 80 x 44 mm angenehm groß aus und erlaubt ein sicheres Navigieren. Die Gleiteigenschaften sind ordentlich, auch wenn wir hier schon bessere Geräte in unseren Räumen begrüßen konnten.

Dell Vostro V130 Zierleiste

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Einziges glänzendes Element bei diesem Business-Gerät ist eine Leiste zwischen Tastatur und Bildschirm, die als Eye-Catcher fungiert, ohne dass das Vostro V130 seine Seriosität verliert.

 


In unseren Benchmarks muss sich das Vostro V130 gegen zwei 13-Zöller aus dem Hause ASUS behaupten, die zwar ein wenig teurer sind, aber in der gleichen Gewichtsklasse spielen (okay, zugegeben, ein wenig schwerer sind sie, dafür sind sie aber schon recht nahe dran). Während das ASUS P31F mit einem Intel Core i3-380M, also der normal gevolteten Variante des i3-U380 bestückt ist, ist das U36 hingegen nicht nur etwas teurer, sondern auch mit einer noch potenteren CPU in Form eines Intel Core i5-480M ausgestattet, der entsprechend schon den Turbo-Modus bietet. Darüber hinaus wird auch eine dedizierte GPU in Form einer GeForce 310M geboten.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

In den reinen CPU-Benchmarks merkt man dem Dell Vostro V130 seinen Low-Voltage-Prozessor deutlich an – die Werte fallen merklich hinter die Konkurrenten zurück. Im reinen Office-Betrieb fällt das aber kaum negativ auf, denn für diesen Anwendungsbereich steht immer genügend Leistung bereit. Einzig bei der Nachbearbeitung von großen Bildern hätten wir uns mehr Wumms gewünscht.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Bei unseren Festplattenbenchmarks merkt man Dells Vostro an, dass eine HDD mit 7200 rpm zum Einsatz kommt. So hält unser heutiger Testkandidat die Konkurrenz deutlich auf Abstand.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Der Speicherdurchsatz ändert die Sachlage wieder ein wenig und das Vostro fällt aufgrund seines Low-Voltage-Prozessors auf den letzten Platz zurück.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Gleiches gilt auch für den PC-Mark Vantage und unseren 3DMark. Dass Spiele sicherlich nicht das Metier des 13-Zöllers sein werden, stand aber von vornherein fest.


Subjektive Meinung + iColor Display

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Das 13-Zoll-Panel macht das Vostro V130 dank seines matten Panels zum idealen Begleiter für den Außeneinsatz. Da das Display noch dazu eine mehr als ordentliche Leuchtkraft vorweisen kann, entstehen so auch bei helleren Umgebungen kaum Einschränkungen. Etwas anders sieht es da schon mit dem Kontrastverhältnis aus. Leider wirkt das Bild in den meisten Fällen ein wenig flau, was am niedrigen Kontrastumfang des Panels liegt – zusätzlich fehlt eine Glare-Beschichtung, TN-typisch fallen auch die Einblickwinkel nicht allzu groß aus, für den normalen Einpersonen-Einsatz reicht das Gebotene aber.

Messwerte

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Die maximale Helligkeit fällt mit 246 cd/m² angenehm hoch aus, die Homogenität der Ausleuchtung könnte für ein kleines 13-Zoll-Panel aber gerne noch einmal etwas höher liegen. Das Vostro V130 bringt es gerade einmal auf einen Wert von 224:1.

 


Akkulaufzeit

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Dem Vostro V130 merkt man seinen kleinen Akku deutlich an. Die beiden Konkurrenten können sich deutlich absetzen, besitzen aber auch merklich stärkere Stromspeicher. Hier kann die niedrige TDP des ULV-Prozessors den kleinen Akku also nicht ausgleichen. Gerade von einem so kleinen und mobilen Gerät wie dem V130 hätten wir uns hier ein wenig mehr Durchhaltevermögen gewünscht. Dennoch sollte mit Blick auf den wirklich kleinen Akku bedacht werden, dass die Laufzeit auf jeden Fall im Rahmen liegt.

Temperaturentwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Das Vostro V130 besitzt lediglich eine Low-Voltage-CPU und verzichtet sogar gänzlich auf eine GPU – dass so nicht sehr viel Wärme entstehen kann, liegt auf der Hand. Unsere Messungen bestätigen dies, das Testmuster erwärmt sich nur in manchen Bereichen ein wenig mehr, bleibt meistens aber recht kühl.

Lautstärkeentwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Viel zu kühlen gibt es beim Vostro V130 bekanntlich nicht, was man unserem Testmuster auch anhört. Im Idle springt der Lüfter praktisch nie an und unter Last macht das V130 wenn überhaupt nur durch ein leises Lüfterrauschen auf sich aufmerksam – so unauffällig dürften gerne alle Notebooks sein.

 


Dell bietet mit seinem Vostro V130 ein bezahlbares Subnotebook in einem hochwertigen Gehäuse, dem aber eine etwas längere Akkulaufzeit und ein etwas kontrastreicheres Display gut stehen würden.

Hinsichtlich Verarbeitungsqualität und Materialgüte kann sich das Dell Vostro V130 mühelos von den Geräten seiner Preisklasse distanzieren – würde man gefragt, man würde den 13-Zöller mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einer deutlich höheren Preisklasse zuordnen, als den 569 Euro (zzgl. MwSt.), die für unser Muster angelegt werden müssen. Das ist in erster Linie ein Verdienst des sehr schicken und hochwertigen Aluminium-Gehäuses, aber auch der hochwertige Kunststoff im Inneren trägt seinen Teil dazu bei.

Mit Hinblick auf den Einsatzbereich des Vostro V130 – reine Officetätigkeiten – geht die Hardwareausstattung in Ordnung, auch wenn wir uns ein klein wenig mehr CPU-Leistung und eine GPU gewünscht hätten, mit der es auch möglich wäre, einmal ein paar HD-Videos auf YouTube anschauen zu können. Auch hier gilt aber: Für den eigentlichen Einsatzbereich des V130 kommt diesen Features eine untergeordnete Bedeutung zu. Man darf allerdings gespannt sein, was sich mit den Sandy-Bridge-Low-Voltage-Prozessoren tun wird.

Das verbaute Display bietet Licht, aber auch Schatten. Die matte Oberfläche in Kombination mit einer hohen maximalen Helligkeit ist eigentlich ideal für einen ständigen Begleiter. Leider weist das Panel aber ein sehr niedriges Kontrastverhältnis auf, sodass das Bild recht flau und leblos wirkt. Wer das Vostro V130 aber nur für Office-Tätigkeiten nutzen möchte, der wird keine allzu großen Einschränkungen erleben.

Etwas mehr hätten wir uns auch von der Akkulaufzeit erhofft. Mit Hinblick auf den kleinen Akku geht das Gebotene zwar in Ordnung, gerade ein so leichtes und kleines Gerät müsste aber noch mehr auf den mobilen Einsatz getrimmt sein – und dass es möglich ist, auch größere Akkus in kleinen Gehäusen zu verbauen, haben andere Hersteller bereits gezeigt. Allerdings muss dem Vostro V130 an dieser Stelle erneut sein sehr niedriger Preis zugute gehalten werden.

So ist das Dell Vostro V130 ein schickes Subnotebook, das mit einem hervorragenden und sehr wertigen Gehäuse punkten kann, beim Display-Kontrast und der Akkulaufzeit aber leider schwächelt.

Positive Aspekte des Dell Vostro V130:

Negative Aspekte des Dell Vostro V130:

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