Asus A4764KLP (A4000K Reihe)

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Der Platzhirsch auf dem Notebookmarkt ist momentan eher Intel, denn Intel Notebooks scheinen für fast alle Anwender geeignet zu sein. Mit der Centrino Technologie, die leichte, leise und mobile Notebooks ermöglicht, spricht Intel hauptsächlich User an, die viel unterwegs sind und ihren Laptop immer dabei haben müssen. Die Pentium 4 Notebooks sind für Anwender gedacht, die Wert auf viel Leistung trotz Mobilität legen. Auch AMD stellt Mobile-Prozessoren her, doch die XP-M Reihe findet fast ausschließlich in Low Budget Lösungen Verwendung und die Mobile Athlon 64 werden nur in relativ wenig Laptops verbaut. Asus schickte uns mit dem A4764KLP einen Laptop mit einem Mobile Athlon 64 3200+ und einem 16:10 Widescreen Display. Ob sich der Laptop gegen die Intel Konkurrenz durchsetzen kann, ist im Folgenden zu erfahren.

Die Laptops der A4000K Serie sind mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen erhältlich, hier kann sich der Anwender das Notebook aussuchen, das seinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Man kann die Prozessorgeschwindigkeit, die Größe von Ram und Festplatte, die Laufwerksart und die Displayart und- Größe variieren. Leider ist es nicht möglich, alle Komponenten nach Belieben zu kombinieren, hier muss man auf die von Asus zusammengestellten Kombinationen zurückgreifen. Am Markt existiert somit eine feste Anzahl von Notebooks dieser Serie.

Ein Problem bei allen Widescreen Notebooks ist natürlich der Spagat zwischen einem möglichst großen, breiten Display und dem Wunsch nach einem kompakten, mobilen Laptop. Asus konnte hier selbstverständlich auch keine Wunder vollbringen, allerdings stellen die Modelle der A4000K Serie keine reinen Multimedia-Laptops dar, hierfür hat Asus mit der W1N Serie eine gesonderte Reihe, bei der auch die Ausstattung mit Kopfhörern, Videokabeln und einer Fernbedienung eher für einen Multimedia Einsatz spricht. Die A4000K Reihe richtet sich mehr an User, die trotz starker Rechenleistung auf einen gewissen Grad an Mobilität nicht verzichten wollen. Das Einsatzgebiet der A4000K Notebooks ist also eher das Arbeiten mit rechenintensiven Programmen als die Nutzung als Multimedia- oder Spiele-Notebook, da für Spieler eher die uneingeschränkte Aufrüstbarkeit und ein schneller Monitor im Vordergrund stehen. Dass Aufrüsten in einem gewissen Rahmen auch bei Notebooks möglich ist, will Asus jedoch mit diesem Laptop demonstrieren, es wird damit geworben, dass nach der Demontage der Bodenplatte, ähnlich wie bei einem Desktop PC, das Mainboard mit allen wichtigen Komponenten komplett zugänglich ist. Inwiefern das ermöglicht, den Laptop für eine gewisse Zeit auf einem relativ aktuellen Stand zu halten, soll in den folgenden Seiten erörtert werden.

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Mit einem Athlon 64 Mobile 3200+ Prozessor und einer Mobility 9700 Grafikkarte mit 64 MB VRAM wirkt unser Testmodell relativ leistungsstark, doch bis jetzt wurde bei Hardwareluxx wie bereits erwähnt erst ein Athlon 64 Notebook mit Desktop-CPU getestet, sodass wir gespannt sind, wie unser Sample in den Benchmarks abschneidet. Doch auch abseits von den reinen Leistungsdaten wird es interessant sein, wie sich der Asus A4764KLP schlägt. Beispielsweise stellt sich die Frage, ob die Cool 'n Quiet Technologie von AMD, die den Prozessortakt automatisch herunterregelt und damit für einen leisen Betrieb sorgen soll, eine ähnlich geringe Geräuschkulisse ermöglicht wie die Centrino Technologie von Intel.

Im Folgenden werden wir einleitend die beiden Herzstücke des Notebooks, nämlich den Athlon 64 Mobile Prozessor und die Mobility 9700 Grafikkarte näher vorstellen.


Der Prozessor

Der in unserem Testmodell verbaute Prozessor ist der Mobile Athlon 64, der mit 2 GHz Taktfrequenz getaktet ist, was einer Quantispeed Angabe von 3200+ entspricht. Er unterscheidet sich vom normalen Athlon 64 3200+ fast ausschließlich im Leistungsverbauch, der Mobile Prozessor verbraucht mit 62W bei vollem Takt ca. 27 Watt weniger als sein Desktop Pendant. Der Prozessor besitzt 1024 KB L2 Cache und wird im 0,13µm Verfahren in der Fab30 in Dresden gefertigt. Leider sind noch keine Mobile Prozessoren, die in 0,09 µm gefertigt werden, erhältlich, denn dies hätte eine erhebliche Senkung der Abwärme zur Folge. Bei Desktop Prozessoren ist die Abwärme eines 0,09 µm Prozessors rund 22 Watt geringer als die eines 0,13µm Prozessors mit gleichem Takt. Aus diesem Grund werden auch die aktuellen Pentium-M Modelle, die Dothans, die in neueren Centrino Notebooks Verwendung finden, in 0,09 µm gefertigt, können aber über einen höheren Takt eine höhere Leistung erreichen.

Im Normalfall läuft der Prozessor mit einem Takt von 2000 MHz, was sich aus einem HTT von 200Mhz und einem Multiplikator von 10x ergibt. Da jedoch die komplette Prozessorleistung nur relativ selten benötigt wird, wird der Multiplikator automatisch auf bis zu 4x heruntergeregelt. Dies hat durch einen geringeren Stromverbrauch neben einer längeren Akkulaufzeit auch eine geringere Hitzentwicklung zur Folge. Asus hat ein „Power4Gear“ genanntes Programm entwickelt, das es ermöglicht, durch einen einfachen Tastendruck zwischen verschiedenen Profilen hindurchzuschalten, die die Einstellungen des Laptops an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Dieses Programm regelt auch die Prozessorgeschwindigeit, so läuft die CPU im „Super Performance“- Profil (Das nur im Netzbetrieb anwählbar ist) unter allen Umständen mit 2 GHz, das hat jedoch zur Folge, dass bei dieser Einstellung der Lüfter dauerhaft läuft.

Der Athlon 64 Mobile unterstützt eine Enhanced Virus Protection genannte Technologie, die, in Zusammenarbeit mit Service Pack 2, einen besseren Schutz vor Viren ermöglicht. Des weiteren wird die AMD-eigene Technologie 3DNow!, die für eine bessere Spieleperformance sorgen soll, sowie das von Intel entwickelte SSE2 unterstützt.

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Die Grafikkarte

In unserem Testmodell von ASUS war eine Mobilty Radeon 9700 mit 64 MB VRAM Grafikspeicher verbaut. Die GPU kann aber auch bis zu 128 MB Grafikspeicher verwalten, wobei der Speicher in diesem Fall mit 128 Bit angebunden ist. Unsere Grafik-Lösung besaß einen Takt von 229 Mhz - sowohl im 3D, wie auch im 2D-Modus. Der Speicher lief mit 391 Mhz. Der Grafikchip wird in 130 nm mit Low-K-Prozesstechnologie gefertigt und beherrscht sämtliche DirectX 9.0 Features. Die Powerplay Technologie sorgt für ein optimales Verhältnis aus Leistung und Akkulaufzeit durch ein dynamischen Takten der GPU und des Speichers je nach Anwendungsgebiet. Das integrierte zweikanalige LVDS mit Unterstützung für LCD-Notebookbildschirme bietet die Unterstützung bis hin zu einer QXGA-Auflösung von 2048x1536 Pixel, wobei bei unserem Notebook die für das Display verwendeteten 1280x800 völlig ausreichen. Auch ein TMDS-Transmitter mit 165 MHz ist bereits integriert, sodass auch dem Einsatz eines DVI Ausganges nichts im Wege stünde,wie viele andere Hersteller verzichtet hier aber auch Asus immer noch auf einen solchen Ausgang.

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Doch nun erst einmal genug über die technischen Details der beiden wichtigsten Komponenten, im Folgenden widmen wir uns der Ausstattung sowie den technischen Daten des Asus A4764KLPs.


Wie bereits erwähnt sind die Notebooks der A4000K Serie in verschiedenen Ausführungen erhältlich, sodass der Anwender das Notebook an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen kann. Die Variationsmöglichkeiten sind hier die üblichen: CPU, HDD, Laufwerk und Betriebssystem, etwas ungewöhnlich ist nur, dass man laut Asus Website auch zwischen zwei verschiedenen Displays wählen kann nämlich zwischen 15.1” XGA/SXGA+ und 15.4” WXGA/WSXGA+. Leider sind in deutschen Onlineshops bis dato nur relativ wenige Variationen verfügbar, hier bleibt zu hoffen, dass mit der Zeit mehr Modelle dazukommen. Die wichtigsten technischen Daten unseres Modells, des Asus A4764KLPs sind in der folgenden Tabelle einmal zusammengefasst.

Die Abmessungen halten sich im Rahmen, verglichen mit Pentium-M Notebooks ist das ASUS A4764KLP zwar etwas dick, aber durch die Leistung eines Desktop PCs wird dieser Negativpunkt relativiert. Beim Gewicht hätte Asus allerdings versuchen sollen, etwas einzusparen, bei längerem Tragen können die 3,5kg durchaus unangenehm wirken. Breite und Tiefe des Laptops sind durch das 15,4" TFT schon relativ stark vorgegeben, links und rechts war der Rahmen um den Bildschirm auch erfreulich dünn, einzig an der oberen Kante hätte durch einen dünneren Rahmen noch etwas Platz gespart werden können. Auch Tastatur und Touchpad entsprechen dem Standard, auf die Eingabegaräte werden wir allerdings in einem gesonderten Teil des Artikels genauer eingehen.

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Unser Testmodell war mit einem DVD Brenner von Samsung aus gestattet. Das TS-L532A genannte Modell brennt DVD±Rs mit 4 facher Geschwindigkeit, ±RWs werden mit 2facher Geschwindigkeit beschrieben. Dual Layer Rohlinge brennt das TS-L532A mit 2,4x. CD-Rs bzw RWs werden 16x bzw. 10x beschrieben, die Lesegeschwindigkeiten für CD/DVD-Rom liegen bei 24x/8x. Des weiteren sind alle Notebooks der A4000K Serie mit einem Cardreader für MCC, SD, MS und MS Pro Karten ausgestattet, sodass man Bilder von einer Digitalkamera schnell und ohne den lästigen Umweg über USB Kabel übertragen kann. Leider lassen sich mit dem Cardreader keine Compact Flash Medien lesen, die besonders wegen ihrer hohen Speicherkapazität beliebt sind, sodass beispielsweise Besitzer von Canon Kameras trotzdem an das USB Kabel denken müssen.

Löblich ist auch, dass Asus die A4000K Reihe zusammen mit Windows XP Professional anbietet, da diese Notebooks eher zum Arbeiten gedacht sind und es sicherlich Anwender gibt, die die zusätzlichen Optionen von Windows XP Professional gegenüber der Home Edition nicht missen wollen.

Im Großen und Ganzen scheint es sich bei dem ASUS A4764KLP also um ein solides Arbeitsnotebook mit Desktop-Performance zu handeln, im Folgenden werden wir sehen, ob sich dieser Eindruck bestätigen kann, auf den nächsten Seiten wenden wir uns zuerst dem Design und der weiteren Asutattung zu, etwas später kommen wir dann auch zu umfassenden Benchmark Ergebnissen.


Zunächst soll hier einmal der Lieferumfang kommentiert werden, das ASUS A4764KL ist mit allem ausgestattet, was man benötigt, um sofort loslegen zu können. Folgendes befand sich neben dem Notebook selbst in der Verpackung:

Man sieht also: Der Lieferumfang ist weder besonders üppig noch ausgesprochen spartanisch. Betriebssystem, Anleitung, Ladegerät und einige Kabel sind eigentlich selbstverständlich, man findet kaum Notebooks, die ohne sie ausgeliefert werden. Die mitgelieferte Software ist sicherlich auch recht nützlich, besonders unter den Spielen befanden sich einige relativ aktuelle Titel, bei den Utilitys hätte Asus allerdings etwas großzügiger sein können, hier fanden sich fast ausschließlich Programme, die im Internet als Freeware frei verfügbar sind.

Vorinstalliert auf der Festplatte befand sich bereits ein Virenscanner von Trendmicro, der nach einer Registierung 9 Monate Gültigkeit besitzt und zuverlässig arbeitete. Sinnvolle Beigaben wären sicherlich auch eine Tragetasche und eine Maus gewesen, diese gehören zwar nicht zum Pflichtprogramm, besonders eine Maus erweist sich beim längeren Arbeiten jedoch als relativ nützlich. Zu erwähnen ist hier sicherlich auch das Quick Start Manual, das zusätzlich zu dem eigentlichen Handbuch geliefert wurde und alle wichtigen Funktionen des Notebooks zusammenfasst sodass es ermöglicht sich schnell einen Überblick von den Features zu machen. Im Großen und Ganzen konnten wir also mit dem Lieferumfang sehr zufrieden sein, Asus leistete hier schon mehr als viele andere Hersteller.

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Das Design des ASUS A4764KLP ist, Asus-typisch, relativ schlicht und edel gehalten. Die dominierenden Farben sind Silber und Schwarz, allerdings ist das Gehäuse nicht wie bei der W1N Serie aus gebürstetem Aluminium sondern aus Plastik. Das ist aber nicht als negativ anzurechnen, da die A4000K Reihe im Gegensatz zu den W1N Notebooks kein Design-Multimedia-PC ist, sondern primär zum Arbeiten gedacht ist.

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Rechts oberhalb der Tastatur befinden dich der Power-Button, der im Betrieb in einem schicken orange beleuchtet ist, drei ebenfalls orangene Status-LEDs und vier Funktionstasten. Letztere erlauben es durch einen einfachen Tastendruck zwischen Energieschemen hindurchzuschalten, Touchpad bzw. WLAN an und auszuschalten sowie den "eigene Dateien" Ordner aufzurufen. Neben diesen Tasten befinden sich zwei Lautsprecher und ein Lüftungsschlitz. Zwei weitere Lautsprecher sind knapp unterhalb des Displays platziert. Der Sound war im Großen und Ganzen ordentlich, allerdings war er Laptop-typisch etwas flach mit schwachen Bässen.

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Unter dem Touchpad sind 5 Tasten angebracht mit denen sich verschiedene CD Funktionen steuern lassen. Wenn eine CD im Laufwerk liegt ist es mit diesen Tasten möglich, die CD zu hören, ohne zuerst in Windows zu booten. Das funktionierte in der Praxis auch relativ gut, allerdings wäre ein Programm, das es ermöglicht, ohne zu booten auf die MP3 und Video Sammlung des Rechners zuzugreifen (wie es beispielsweise in MSIs neuer Mega-Serie eingesetzt wird) sinnvoller gewesen, da man den Laptop nur relativ selten als reinen MP3 Player nutzen wird. Nützlich sind die angesprochenen Tasten aber dennoch, weil sich mit ihnen auch im Windowsbetrieb die CD Funktionen steuern lassen. Neben diesen Tasten befinden sich 4 weitere Info LEDs, die als Betriebs-, WLAN- und Batterieanzeige dienen sowie über neu eingegangene Emails informieren.

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Das Display wird mit zwei Haken verschlossen und wird über einen Schiebeknopf entriegelt. Im Praxistest erwies sich dies auch als sehr effektiv, das Display ließ sich im verriegelten Zustand nur um wenige Millimeter aufbiegen, sodass nichts zwischen Tastatur und Display rutschen und das Display zerstören kann.

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Kommen wir nun zu den Seiten des ASUS A4764KLP und damit auch zu den verschiedenen Schnittstellen. An der rechten Seite des Notebooks befanden sich der DVD Brenner und darüber der Typ II PCMCIA Slot. Bei großen PCMCIA Karten mit Anschlüssen für eine Antenne oder ähnliches kann es unter Umständen zu Problemen beim Einlegen einer CD kommen, bei den meisten Karten sollte es jedoch keine Komplikationen geben. Neben dem DVD Brenner befand sich der Slot für Speicherkarten, hier werden MMC, SD, MS und MS Pro Karten unterstützt, Compact Flash Karten können, wie bereits erwähnt, nicht verwendet werden. Des Weiteren waren an dieser Seite Firewire, Infrarot und 2 USB 2.0 Ports.

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An der Rückseite unseres Testmodells befanden sich neben den Anschlüssen für 10/100/1000LAN und Modem, ein LPT und ein S-Video Port sowie eine RGB-Schnittstelle zum Anschluss eines externen Monitors oder eines Beamers. Letzteres ist unserer Meinung nach nicht mehr wirklich zeitgemäß, da DVI-I Ausgänge eine weitaus bessere Qualität bieten und per Adapter auch analoge Monitore angeschlossen werden können.

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Weitere Anschlüsse befanden sich an der linken Seite des ASUS A4764KLP. Hier waren neben der Buchse für das Netzteil auch zwei weitere USB 2.0 Anschlüsse und der mittlerweile obligatorische Kensington Lock, der es ermöglicht ein Schloss am Notebook zu befestigen, angebracht. Daneben waren je ein analoger Sound Ein- und Ausgang im 3,5mm Klinke Format zu finden. Das letzte Objekt an der linken Seite unseres Testmodells war ein Akkuschalter, der den Computer vom Akku trennen kann, ohne diesen zu entfernen. Da sich der Akku nur nach Entfernen der Bodenplatte herausnehmen lässt, ist so ein Schalter sinnvoll, um beispielsweise zu verhindern, dass der Laptop auch im ausgeschalteten Zustand einen kleinen Standby-Strom verbraucht. Last but not Least befindet sich an dieser Seite auch ein kleiner Reset Schalter, den man allerdings nur mit einer Nadel oder etwas ähnlichem erreichen kann.

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Abschließend wollen wir noch einen kurzen Blick auf die Unterseite des Laptops werfen, hier fallen hauptsächlich die Lüftungsöffnung für den Prozessorlüfter und ein kleines Fach für eine Visitenkarte auf. Letzteres ist als realtiv sinnvoll anzusehen, um einem ehrlichen Finder überhaupt die Möglichkeit zu geben, sich beim Besitzer zu melden, ohne in den Dateien auf dem Laptop herumzustöbern.

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Im Folgenden kommen wir nun zum Innenleben des ASUS A4764KLP.


Wie Asus bereits angekündigt hatte, gewährt das Entfernen der Bodenplatte vollen Zugriff auf die wichtigsten Komponenten, ähnlich wie es bei einem Desktop-PC der Fall ist. Die Bodenplatte ließ sich problemlos durch das Entfernen von 4 Schrauben lösen, allerdings warnt Asus den Nutzer davor diese Platte zu entfernen, ohne vorher den Akkuschalter auf Aus gestellt zu haben, wahrscheinlich um Kurzschlüsse zu vermeiden.

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Relativ zentral platziert erkennt man die beiden SO-DIMM Sockel, leider waren beide bereits mit je einem 256MB Riegel Samsung PC2700 Ram bestückt. Hier hätte Asus eher zu einem 512MB Riegel greifen sollen, denn der Nforce 3 Chipsatz unterstützt in dieser Form kein Dual Channel, sodass zwei Riegel keinen Vorteil gegenüber einem Größeren bringen. Bei einem 512MB Riegel könnte der Anwender aber bei Bedarf einen weiteren nachrüsten, so muss mindestens einer der vorhandenen Riegel entfernt und gegebenenfalls verkauft werden. Trotz allem sollte man Asus die gute Erreichbarkeit der SO-DIMMs hoch anrechnen, denn das ermöglicht es auch unerfahrenen Nutzern problemlos den Laptop aufzurüsten.

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Ebenfalls gut zu erkennen ist der CPU Kühler mit vielen Kupferlamellen und 3 Heatpipes. Auf ihm wurde ein 70mm großer Lüfter verbaut. Der Aluminiumkühler ist für die Grafikkarte gedacht, mit einem 40mm großen Lüfter bestückt und arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie die Arctic Cooling VGA Silencer, was bedeutet, dass die vom Lüfter angesaugt Luft über Kühllamellen nach außen geleitet wird.

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Der Akku gehört mit 4800mAh zur Mittelklasse, es gibt bereits Modelle auf dem Markt, die einiges mehr Leisten, in vielen Notebooks werden aber auch schlechtere Akkus verbaut. Ob der Laptop dieses kleine Manko durch einen geringen Energieverbrauch ausgleichen kann, wird auf der Seite "Batterielaufzeit und Stromsparprogramme" zu erfahren sein.

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Bei der verbauten Fesplatte handelt es sich mit der Travelstar 80GN um ein 80GB Modell von Hitachi, welches im 2,5" Format gefertigt ist. Die HDD bietet zwar immerhin 8MB Cache, aber leider nur 4200 upm, hier sollte Asus in einer zukünftigen Revision nachbessern und zumindest ein 5400 upm Modell verbauen. Inwiefern sich die geringe Geschwindigkeit auf die Festplattenperformance auswirkt wird in Benchmarks genauer erörtert.

Auf der folgenden Seite widmen wir uns dem Display sowie den grafischen Ausgängen.


Der Trend bei Notebooks geht entweder zu sehr kleinen Displays, die natürlich auch die Notebookgröße schrumpfen lassen oder zu relativ großen Displays mit bis zu 17 Zoll Bilddiagonale. Besonders beliebt bei letzteren sind Modelle mit Widescreen Displays, da diese sowohl zum Arbeiten als auch für Multimedia Aufgaben besser geeignet sind, so lassen sich auf einem Widescreen Display relativ problemlos zwei Seiten Text nebeneinander darstellen, des weiteren ist das Größenverhältnis des Monitors viel besser auf das von Filmen abgestimmt, sodass bei DVDs schwarze Balken an Ober- und Unterseite nur minimal oder gar nicht auftreten.

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Unser Testmodell besaß wie bereits erwähnt ein 15,4 Zoll Display mit einem Seitenverhältnis von 16 zu 10. Die Auflösung betrug 1280x800, hier hat Asus schon Modelle mit einer sehr viel besseren Auflösung auf dem Markt, beispielsweise die Laptops aus der W1000 Serie mit bis zu 1680x1050 Bildpunkten. An dieser Stelle sollte Asus eventuell nachbessern und bessere Displays optional anbieten, da sicherlich nicht jeder Anwender eine feinere Auflösung benötigt und den Aufpreis für ein besseres Display zahlen möchte, denn logischerweise werden bei einer höheren Auflösung auch die dargestellten Symbole und Texte kleiner. Trotz allem ermöglicht das Widescreen Display ein sehr viel entspannteres Arbeiten als ein Display mit einem normalen Seitenverhältnis von 4 zu 3, da ganz einfach mehr Informationen auf einer Seite dargestellt werden können und somit weniger gescrollt werden muss.

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Auch im Praxistest konnte sich das Display des Asus A4764KLPs voll und ganz beweisen, das Display ist sehr gut entspiegelt, sodass auch das Arbeiten mit einer Lampe oder der Sonne im Rücken keine Probleme bereitete. Etwas Ähnliches gilt für die Helligkeit des Bildschirms, diese lässt sich entweder über die per Fn Taste doppelt belegten F5 bzw. F6 Tasten manuell regeln oder aber wird automatisch über die Power4Gear Profile an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst. Da uns teure Messgeräte fehlen können wir die Helligkeit zwar nicht objektiv wiedergeben, im subjektiven Vergleich mit anderen Notebooks ist das A4764KLP jedoch im oberen Mittelfeld zu platzieren.


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Auf diesen Bildern lassen sich die Blickwinkelverhältnisse des Displays erahnen, genaue Werte können wir leider nicht liefern, da wir auch hierfür kein geeignetes Messgerät besitzen. Die Blickwinkelverhältnisse sind subjektiv als sehr gut zu bezeichnen, es können problemlos 2 bis 3 Personen vor dem Laptop sitzen, und auch in der Vertikalen machte der Bildschirm einen guten Eindruck. Im Vergleich mit Desktop Monitoren haben letzte immernoch die Nase vorn, aber mit der Leistung dieses Displays kann man schon sehr zufrieden sein.

Kommen wir zum VGA-Ausgang. Dieser machte in unserem Test auch einen sehr guten Eindruck, selbst bei 1920x1200 an einem entsprechenden TFT war das Bild scharf und besaß noch keine Verzerrungen - damit liegt die Qualität über der mancher normaler Grafikkarten. Mit 2048x1536 Pixeln besitzt der Grafikchip eine beeindruckende Möglichkeit, externe Displays anzusteuern. Auch beim TV-Ausgang gab es kein Grund zum meckern - die Qualität war in Ordnung.


Wie sich in diesem Artikel bereits herausgestellt hat, ist das ASUS A4764KLP ein Laptop, der prädestiniert zum mobilen Arbeiten, auch mit rechenintensiven Programmen, ist. Neben der reinen Rechenleistung gibt es natürlich auch andere Aspekte, die ein entspanntes Arbeiten ermöglichen, neben dem Gewicht und der Größe des Notebooks sowie der Qualität des Displays sind sicherlich auch die Eingabegeräte ausschlaggebend dafür, ob ein Notebook zum Arbeiten geeignet ist. Aus diesem Grund werden wir uns auf dieser Seite der Tastatur und dem Touchpad unseres Testmodells näher widmen.

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Die Tastatur die in der A4000K Serie verbaut wird ist die gleiche, wie sie auch schon in anderen Laptops von Asus verwendung fand. Sie ist im klassischen Design einer Notebook-Tastatur gehalten und besitzt 88 Tasten, von denen allerdings ein Großteil über die Fn-Taste doppelt belegt ist. Am rechten Rand der Tastatur befinden sich Funktionstasten wie Entf, Einfg, etc. Die Umstellung von einer Desktop Tastatur auf die Tastatur des A4764KLP klappte erstaunlich schnell, nicht zuletzt, weil die wichtigsten Tasten, das heisst Leer-, Enter- und Backspace- Taste gar nicht oder nur minimal verkleinert wurden.

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Auch im Praxistest konnte die Tastatur durch einen sehr angenehmen Anschlag und ein relativ gerniges Tippgeräusch voll und ganz überzeugen. Anders als bei vielen billigen Tastaturen wackelten die Tasten bei unserem Testmodell fast überhaupt nicht, sondern erfreuten durch eine gute, saubere Verarbeitung und einen sehr guten Druckpunkt. Die Handauflagefläche ist groß genug, um ein enstpanntes Schreiben bei einer angenehmen Position des Handgelenks zu gewährleisten.

Etwas wirklich Besonderes ist das Touchpad: Zum einen sind die Seitenlängen, genauso wie beim Monitor auch, im Verhältnis von 16 zu 10, was für eine angenehmere Bedienung der Maus sorgt. Des weiteren befindet sich am rechten Rand des Mousepads ein Balken, mit dem man durch Ordner, Dokumente oder Websites scrollen kann. Dies funktioniert in der Praxis sehr gut und steigert die Ergonomie erheblich. Die Funktion dieses Balkens ist sehr durchdacht, denn wenn man im normalen Mousebetrieb durch Zufall diesen Balken berührt, schaltet die Maus nicht in den Scroll Modus. Sie tut das nur, wenn bewusst auf den Balken klickt. Die beiden Maustasten sind aus einer Aluminiumplatte gefertigt, die das Mousepad wie einen Rahmen umgeben. Die edlen Tasten besitzen einen angenehmen und gut definierten Druckpunkt.

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Kommen wir nun zum praktischen Teil dieses Reviews, den Akkulaufzeiten und den Benchmarks.


Windows bringt von Haus aus schon einige Stromsparmodi mit, die unter Systemsteuerungen-Energieoptionen aktiviert werden können. Diese steuern allerdings nur die grundlegendsten Einstellungen wie das Ausschalten des Monitors bzw der Festplatten oder das Wechseln in den Standby Modus. Aus diesem Grunde hat ASUS mit dem bereits angesprochenen Power4Gear ein Tool installiert, das es ermöglicht, mit einem Knopfdruck zwischen verschiedenen Stromsparmodi durchzuschalten und damit die Helligkeit des Bildschirms, die Tolleranz für die Prozessorgeschwindigkeit sowie die bereits angesprochenen Standartfunktionen steuert. Je nach angewähltem Modus limitiert Power4Gear die Prozessorgeschwindigkeit auf einen bestimmten Wert, aktiviert nur die wirklich benötigt Leistung oder läuft unter allen Umständen mit voller Geschwindigkeit. Als weiteren Stromfresser lässt sich auch das WLAN durch einen einfachen Tastendruck abschalten.


Kommen wir nun zu den Ergebnissen in der Praxis, hier haben wir drei verschiedene Profile Entwickelt, die die Akkulaufzeiten möglichst realitätsnah messen zu können.

Akkulaufzeit

Hier die Messergebnisse in einer tebellarischen Übersicht:

Diese Werte konnten uns nicht so überzeugen wie die sonstigen Aspekte des Laptops, die Akkuleistung reichte gerade aus, um eine DVD in normaler Länge zu betrachten, bei längeren DVDs hat man hier schon das nachsehen. Hinzu kommt, dass sich der Akku nur relativ umständlich nach dem Lösen der Bodenplatte entfernen ist, sodass der Einsatz eines Zweitakkus oftmal als zu kompliziert gestaltet. Für kabelloses Surfen zuhause der kleinere Arbeiten auf dem Sofa reicht eine Akkuladung jedoch allemal.

Immerhin hat das Notebook eine bessere Akkulaufzeit als aktuelle Prescott-basierende Modelle.


Dass wir ein Notebook nicht mit einem normalen Desktop-Rechner vergleichen können, wird jedem relativ klar sein. Aus diesem Grund haben ein weiteres Notebook zu Vergleichszwecken herangezogen. Zwar können nicht alle Werte aussagekräftig miteinander verglichen werden, da die Notebooks selbst zu unterschiedlich sind, über unterschiedliche Grafikeinheiten und Prozessoren verfügen, aber immerhin bieten wir damit eine kleine Orientierungsmöglichkeit, an der der Konsumer erkennen kann, was beispielsweise der Pentium M im Vergleich zum normalen Pentium IV leisten kann, oder eben auch nicht. Wie bei unseren Desktopstationen wollen wir im Folgenden unser Referenzsystem kurz und prägnant vorstellen und in Zukunft auch die bisher schon getesteten Notebooks anführen.

Referenznotebooks:

Benchmarks:

Dieses System stellen wir nun mit den oben aufgelisteten Benchmarks den übrigen Notebooks gegenüber und sind gespannt, welche Ergebnisse wir zu Tage fördern.


PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

PCMark 2004 - Memory

Unser Kommentar:

Im PCMark 2004 konnte unser Testmodell auf ganzer Linie punkten, hier sind die Werte mit 270(CPU) bzw. 70(Memory) Punkten mit Abstand die Besten in unserem Testfeld.

SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth

SiSoftSandra Multimedia Floating Point

SiSoft Sandra Multimedia Integer

SiSoftSandra Dhrystone ALU

SiSoft Sandra Whetstone FPU

SiSoft Sandra SSE2

Unser Kommentar:

Auch hier gute Ergebnisse - gerade im Speicherbereich kann das ASUS-Notebook punkten.


Cinebench 2003 - Rendering CPU 1 (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 - C4D Shading

Cinebench 2003 - OpenGL SW-L

Cinebench 2003 - OpenGL HW-L

Unser Kommentar:

Die CPU des Notebooks ist kräftig - und leistet deshalb hier hervorragende Arbeit.

Kribi Benchmark City (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map "City", die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Unser Kommentar:

Auch hier ist die CPU-Kraft entscheident - und so ist nur der Prescott mit 3.2 Ghz schneller als der Athlon 64.

TMPGEnc 3.0 + DivX 4.12 (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen mpeg-File und DivX 5.2.1.

Unser Kommentar:

Auch bei TMPGenc ist das ASUS-Notebook das Flotteste, auch hier ist die CPU der entscheidende Faktor.


Doom 3 1024x768 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich das Spiel des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Unser Kommentar:

Das Ergebniss in Doom3 fiel leider etwas enttäuschend aus, hier belegte unser Testmodell mit 21,6 fps nur den vorletzten Platz. Im Vergleich hatten allerdings auch alle anderen Modelle leistungsfähige Grafikchips. Zwar waren viele auch mit einer Mobility Radeon 9700 ausgestattet, aber lief dieser Chip dann auf einer höheren Taktfrequenz.

Futuremark 3DMark01SE (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt mußte auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch nVidia und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist. Letzterer ist aus diesen Gründen auch aus unserer Testreihe ausgeschieden.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen : jeweils 32bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200, komplette Benchmark-Tests

Futuremark 3DMark03 350 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Der Benchmark ist also mit dem gebührenden Abstand eines synthetischen Benchmarks zu betrachten.

Unser Kommentar:

Die 3DMarks machen deutlich, dass das A4764KLP nicht unbedingt auf Spieleleistung ausgelegt ist. Die hier erzielten Ergebnisse waren zwar nicht unbedingt schlecht, siedelten sich aber eher im unteren Mittelfeld der Vergleichsnotebooks an.


X2 Demo 1024x768 (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

Unser Kommentar:

Etwas enttäuschend ist das Benchergebnis auch bei X2 aus, hier lag unser Testmodell ca. 40 fps hinter dem vor einiger Zeit getesteten Inspirion 9100. Hier kommt jedoch auch Dual Channel-Speicher und ein heisser Prescott zum Einsatz, man muss das Ergebnis also etwas differenziert sehen. Da auch die anderen Notebooks mit sehr guten GPUs ausgestattet ist, ist letztendlich das Ergebnis gar nicht so schlecht.

GunMetal Benchmark 1024x786 (Yeti Studios)

Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

Unser Kommentar:

Der Gunmetal Bench viel hingegen wieder sehr gut aus, hier schaffte es das A4764KLP immerhin auf den zweiten Platz.


Asus lieferte mit dem A4764KLP ein wirklich solides Arbeitsgerät ab, das durch viel Rechenpower, sowohl durch die CPU als auch teilweise durch die Grafikkarte überzeugen kann. Dies spiegelt sich natürlich auch in den Benchmarks wieder, die dementsprechend  gerade im CPU-Bereich relativ gut ausfielen. Des Weiteren bietet Asus die Notebooks der A4000K Reihe mit verschiedenen Ausstattungen an, sodass man sich den Laptop aussuchen kann, der für die persönlichen Bedürfnisse am besten geeignet ist. Wer lieber selbst Hand anlegt, um das Notebook auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen, dem kommt das A4764KLP definitiv entgegen, denn nach Demontage der durch 4 Schrauben befestigten Bodenplatte können die wichtigsten Komponenten einfach und problemlos ausgewechselt werden. Die hochwertige Tastatur sowie das gut durchdachte Touchpad erleichtereten die Bedienung des Notebooks und reduzierten die Umgewöhnung von einem Desktop PC auf ein Minimum.

Das qualitativ hochwertige Widescreen-Display mit guten Blickwinkeln bietet sich auch für den gelegentlichen DVD Genuss an, als Multimedianotebook zum Mitnehmen ist das A4764KLP jedoch eher nicht gedacht, dazu ist das Gewicht und die Maße einfach zu groß, ausserdem konnten die Lautsprecher nicht zu 100 Prozent überzeugen. Ein Kritikpunkt am Display ist allerdings die eher geringe Auflösung, 1280x800 sind zwar nicht unbedingt schlecht, doch gerade beim Arbeiten macht sich eine feinere Auflösung oft bezahlt.

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Hinsichtlich des Zubehörs lag das A4764KLP eher im Mittelfeld, bei der Software könnten kleinere Ergänzungen vorgenommen werden, ausserdem wäre eine kleine externe Maus sowie eine Tragetasche wünschenswert gewesen, aber hier bekommt man im Handel bereits für 20 Euro gute, kabellose Laptopmäuse. Etwas ähnliches gilt für die Ausstattung des Notebooks selber, hier hätte Asus unserer Meinung nach einen DVI Ausgang sowie digitale Soundausgänge ergänzen können. Im Großen und Ganzen waren der Lieferumfang sowie die Ausstattung jedoch zufriedenstellend.

Das A4764KLP wie wir es hier im Test haben, schlägt mit knapp 1400 € zu Buche, ein Preis, der unserer Meinung nach für die gebotene Leistung und Verarbeitung gerechtfertigt ist. Das Notebook besitzt eine leistungsfähige CPU und eine gute Grafiklösung und ist qualitativ sehr gut verarbeitet.

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Positive Features des ASUS W1943NUP :

Negative Features des ASUS W1943NUP :

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Weitere Reviews findet man in unserer Testdatenbank .

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