Dell Inspiron 9200 - 17 Zoll Multimedia-Notebook im Test

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Eigentlich wurde der Nachfolger des Dell Inspiron 8600 erst mit der neuen Intel Sonoma-Plattform erwartet. Nun aber präsentierte man das Inspiron 9200 mit Intel Centrino Mobiltechnologie und ATI Mobility Radeon 9700-Grafik, man bietet also vor den großen Neuerungen im nächsten Jahr noch ein weiteres Notebook auf der aktuellen Plattform. Unsere Teststellung entspricht dem üblichen Mittel, wie das Inspiron 9200 wohl des Öfteren verkauft werden dürfte. Dem Intel Pentium M mit 1,70 GHz stehen 512 MB RAM zur Seite. Als Grafikkarte kommt eine ATI Mobility Radeon 9700 mit 128 MB Speicher zum Einsatz. Wie sich das Inspiron 9200 gegen den direkten Vorgänger und die Konkurrenz schlägt, werden die folgenden Seiten zeigen.

Dell ist der weltweit größte OEM-Hersteller für PC- und Notebook-Systeme. Neben den üblichen Desktops und Notebooks hat man aber auch Server und Lösungen für große Unternehmen im Programm und deckt so den kompletten erdenklichen OEM-Markt ab. Bisher hat Dell dabei immer nur auf Intel-Prozessoren zurück gegriffen und dies wird vermutlich auch in Zukunft der Fall sein, auch wenn zahlreiche Gerüchte immer wieder von AMD Opteron-Servern sprechen.

Wie im Dell Shop üblich, kann auch das Inspiron 9200 individuell konfiguriert werden. Man hat dabei die Wahl zwischen verschiedenen Intel Pentium M-Prozessoren zwischen 1,60 und 2,00 GHz. Der Arbeitsspeicher kann bis auf 2048 MB aufgestockt werden und auch bei der Festplatte kann zwischen 40 und 100 GB gewählt werden. Im nummerisch am nächsten verwandten Inspiron 9100 kam noch eine Mobilty Radeon 9800 zum Einsatz, die wohl bisher stärkste mobile Grafikkarte, im Inspiron 9200 arbeitet eine Mobilty Radeon 9700 mit 128 MB Speicher. In unseren Augen die beste Alternative aus Leistung und Mobilität.

Auch am Design hat sich einiges getan, denn das Inspiron 9200 besitzt ein neues Styling und eine stärkere Multimediaausrichtung:

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Wir testen das Notebook gegen die bisherigen von uns getesteten Modelle - wobei sich hier natürlich das Problem der Vergleichbarkeit stellt, denn die Notebooks sind aufgrund verschiedener Grafikkarten und sonstiger Hardware so unterschiedlich, dass sich ein Performanceunterschied nicht nur auf die neue CPU oder den Grafikchip zurückführen lässt. Trotzdem sind wir gespannt, was dieses Notebook leisten kann.

Auf den nächsten Seiten werfen wir aber erst einmal einen detaillierten Blick auf die Komponenten und das Notebook selber.


Der Prozessor:

Der Dothan ist bekanntermaßen der Prescott für Notebooks und wird in 90nm anstatt 130nm gefertigt, besitzt aber den Vorteil, dass er nicht auf Takt, sondern auf Leistung pro Watt optimiert ist. Bei kleineren Fertigungsstrukturen rechnet man meistens mit einer Verringerung der Abwärme, da gleichzeitig die Kernspannung der Prozessoren gesenkt werden kann. Beim Prescott ist das etwas in die Hose gegangen, denn statt einer Senkung der Abwärme ist der Prescott zu einem recht heißen Stück Silizium geworden. In unserem Review des Pentium 4 3.40 GHz gab es zwar keine Probleme mit der Thermik und selbst der normale Boxed-Lüfter reichte vollkommen aus, aber wir konnten feststellen, dass ein Northwood-Prozessor mit 3,40 GHz nicht so heiss wird, obwohl er 130 nm-Strukturgröße besitzt. Während für Desktop-Prozessoren dies höchstens in einer Kühlproblematik endet, kommt bei Notebook-Prozessoren neben dem viel kleineren Raum für Kühlkörper auch noch die Akkuproblematik hinzu.

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Der Pentium M besitzt jedoch eine komplett andere Architektur als ein Pentium 4. Im Endeffekt hat er mit diesem nur einen Teil der Netburst-Architektur gemeinsam, intern arbeitet er sehr viel effizienter, er hat eine sehr viel höhere Pro-Takt Leistung und muss demnach bei weitem nicht so hoch getaktet werden, um eine hohe Leistung zu erreichen. In unseren bisherigen Notebook-Reviews konnten wir die Leistungsfähigkeit eines Pentium M einschätzen und feststellen, dass ein Pentium M mit 1,6 GHz ungefähr die Leistung eines Pentium 4 mit 2,3 bis 2,5 GHz erreicht, der Pentium M 1.7 GHz kommt sogar in einigen Benchmarks auf die Leistung eines Pentium 4 mit 2,6 GHz.

Zu der kleineren Fertigungsstruktur von nun 90nm kommt ein L2-Cache, der nun 2 MB groß ist. Wie beim Banias-Kern ist dieser so unterteilt, dass jeweils nur derjenige Bereich aktiv ist, der auch verwendet wird. Der Rest wird abgeschaltet und benötigt somit keinen Strom. Die sonstigen Eckdaten bleiben erst einmal gleich - weiterhin greift der Dothan auf einen 400 MHz Systembus zurück. Neu sind allerdings die Taktraten - bis 2,1 GHz ist der Dothan erhältlich und bietet somit 400 MHz mehr  als der bisherige Pentium M mit Banias-Kern. Auch gibt es wieder Standard-, Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Prozessoren. Interessant ist, dass es Intel geschafft hat, trotz 2 GHz Taktfrequenz die TDP von 24,5 W bei den Banias-Modellen auf 21 W zu senken. Damit dürfte trotz der höheren Leistung beispielsweise keine massivere Kühlung benötigt werden - und auch die Akkulaufzeit wird nicht negativ beeinflusst.

Einen interessanten Vergleich des Pentium M mit den aktuellen Desktop-Prozessoren und Overclocking-Versuchen präsentierten wir vor kurzem in unserem "Pentium M 755 im Desktop"-Artikel.

Die Grafikkarte:

Vor einigen Wochen präsentierte ATI seine neue mobile High-End Grafikkarte Mobility Radeon 9800 , die das bisherige Spitzenmodell Mobilty Radeon 9700 ablöst. Bis einschließlich August hatte Dell noch die Exklusivrechte für diese Grafikkarte und verbaut sie im Inspiron 9100. Natürlich hatten wir dieses Modell auch bereits im Test, denn die neusten GPU-Generationen darf man sich natürlich nicht entgehen lassen.

In unserem Testmodell von Dell arbeitet eine Mobilty Radeon 9700 mit 128 MB Grafikspeicher. Die GPU kann aber auch mit nur 64 MB Grafikspeicher arbeiten, wie wir in einem ASUS-Notebook bereits festgestellt haben. Der Speicher ist in beiden Fällen mit 128 Bit angebunden. Der Grafikchip wird in 130nm mit Low-K-Prozesstechnologie gefertigt und beherrscht sämtliche DirectX 9.0 Features. Die Powerplay-Technologie sorgt für ein optimales Verhältnis aus Leistung und Akkulaufzeit durch ein dynamischen Takten der GPU und des Speichers je nach Anwendungsgebiet.

Das integrierte zweikanalige LVDS mit Unterstützung für LCD-Notebookbildschirme bietet die Unterstützung bis hin zu einer QXGA-Auflösung von 2048x1536 Pixel, wobei bei unserem Notebook die für das Display verwendeteten 1680x1050 völlig ausreichen. Auch ein TMDS-Transmitter mit 165 MHz ist bereits integriert, sodass auch dem Einsatz eines DVI-Ausganges nichts im Wege stünde, viele Hersteller verzichten aber immer noch auf einen solchen Ausgang.

Doch nun erst einmal genug über die technischen Details der wichtigsten beiden Komponenten, denn im Folgenden wollen wir uns dem eigentlichen Testobjekt, dem Dell Inspiron 9200 zuwenden.


Beginnen wir auf dieser Seite mit einer Auflistung der Features - das Dell Inspiron 9200 ist in Deutschland über den Dell Shop in den verschiedensten Konfigurationen erhältlich, beispielsweise mit 1,60, 1,70 oder 2,00 GHz Pentium M oder mit 256 MB bis 2 GB RAM. Je nach Geschmack lässt sich das Notebook also zusammenstellen, denn nicht jeder braucht den allerschnellsten Pentium M oder die maximale Speichermenge, die natürlich dann auch den Preis des Notebooks nach oben treiben. Für die meisten User wird eine Kombination aus 1,70 GHz Pentium M und 512 MB RAM sicherlich vollkommen ausreichen. In nächster Zeit wird Dell sicher auch noch weitere Prozessoren mit in die Liste aufnehmen, unter anderem vermutlich auch den mit 2,10 GHz bisher schnellsten Intel Pentium M Prozessor.

Im Folgenden haben wir tabellarisch dargestellt, welche Features das Notebook, welches wir in diesem Test beschreiben, besitzt:

Die Abmessungen sind für ein Notebook dieser Display-Klasse angebracht, möglicherweise hätte es flacher sein können, aber die Tiefe und Breite wird durch das 17 Zoll-Display bestimmt - viel kleiner hätte Dell dieses Luxusnotebook nicht gestalten können. Leider ist das Gerät mit immernoch 3,5 kg nur in der mittleren Gewichtsklasse anzutreffen, was es nicht zu einem mobilen Arbeitstier macht, sondern eher zur Groß-Display-Multimedia-Machine, mit der auch das ein oder andere Spiel möglich ist.

Auch beim Betriebssystem darf der Anwender bei Dell wählen - wir haben die Professional-Version von Windows XP erhalten, die etwas bessere Funktionen im Bereich der Netzwerkfähigkeiten mit sich bringt. Für das Heimnotebook reicht aber sicherlich auch die Home-Version, so dass man hier noch ein paar Euro sparen kann.

Der Intel Pentium M mit 1,70 GHz in vollem Takt und mit 600 MHz im Idle-Modus

Das Laufwerk des Dell Inspiron 9200 ist modular - wir erhielten das Notebook mit DVD+RW/+R DVV-Brenner, der auch mit CD-Rohlingen gut zurechtkommt und in einem kleinen Brenner-Test Leistungen im normalen Bereich zeigte. Die Hitachi 5400rpm-Festplatte ist hingegen eher Standardkost, hier haben wir auch in Dell-Notebooks schon 7200rpm-Festplatten gesehen. Wir haben ein Notebook mit Dells TrueMobile 1350 DualBand-Version, aber es gibt auch ein reinrassiges Centrino-Paket mit Intel ProWireless 2200 802.11b/g-Adapter. Dann darf sich das Notebook auch offiziell "Centrino-Notebook" nennen.

Sehr schick und vor allem Performance-orientiert ist natürlich die Paarung von Intel Pentium M 1.70 GHz mit der ATI Radeon Mobility 9700. Der Grafikchip taket hier mit bis zu 423 MHz und der Speicher schafft beachtliche 229 MHz. Die Grafikkarte konnte bei unserer Teststellung auf 128 MB Speicher zurückgreifen. Weiterhin stehen mehrere Displays zur Verfügung - das kleinste sollte man für einen 15,4" TFT allerdings nicht wählen, denn sonst wird das Bild etwas grobkörnig. Alles andere als Grobkörnig ist das Display, was sich in unserem Inspiron 9200 befindet - mit 1920 x 1200 glänzt es durch eine hervorragende Schärfe.

Auf den ersten Blick hat Dell also ein sehr rundes Paket geschnürt. Ob es sich auch in der Praxis als solches entpuppt, werden wir ab der folgenden Seite feststellen, denn nachdem wir das Design sowie die Ausstattung betrachtet haben, werden wir unser Augenmerk auch auf die einzelnen Performance-Kriterien richten.


Besonders bei Dell ließ sich bei den vergangen Neuvorstellungen oft über das Design streiten. Im Falle des Inspiron 9200 ist man nun etwas andere Wege gegangen als mit den Modellen Inspiron 8600 und 9100. Dennoch bleibt man seiner Linie treu. Die Kombination aus silber und schwarz wirkt allerdings bereits auf den ersten Blick sehr edel.

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Genau wie beim Inspiron 8600 und 9100 hat sich Dell für die Rückwand etwas besonderes überlegt - farbige Cover kann man hier auf die Rückseite des TFT-Bildschirms aufklippen und so lässt sich das Inspiron 9200 praktisch personalisieren. Vier verschiedene Designs sind verfügbar:


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Sofort nach dem Aufklappen des Display-Deckels fallen die Multimedia-Tasten ins Auge: Hier sind die Play/Pause-Taste, die Stop-Taste, die Rewind- und Forward-Taste zu finden. DVDs oder Multimedia-Dateien lassen sich so einfach und ohne Probleme steuern.

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Auf der rechten Seite finden sich die ersten der wirklich zahlreich vorhandenen Anschlüsse. Ein Firewire-Anschluss ist vorhanden, hier verwendet Dell einen MiniDV-Anschluss. Daneben ist der PCMCIA-Slot und die Anschlüsse für Kopfhörer und Mic-In liegen in 3,5mm Klinkenstecker-Form vor und sind hier an der Seite gut platziert. Über den Soundanschlüssen befindet sich der Kartenleser für sämtliche kleine Speichermedien, beispielsweise SecureDigital-Karten.

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Im linken Teil der Rückseite neben dem TV-Ausgang (S-Video-Ausgang) befindet sich noch ein 10/100 Ethernet-LAN RJ-45 Anschluss, ein 56K/V.92-Modem RJ-11-Anschluss und zweimal USB 2.0.

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Auf der rechten Seite sehen wir einen DVI-Monitoranschluss, einen 15-poliger Monitoranschluss sowie den Stecker für das Netzteil. Gerade der DVI-Out dürfte viele Anwender erfreuen, da die Radeon Mobility 9700 so gleich auf ein digitales Display die Bilder ausgeben kann und unter anderem auch Beamer digital angesteuert werden können.

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Auf der linken Seite des Notebooks folgen die übrigen beiden USB 2.0-Anschlüsse und das optische Laufwerk. Das Notebook besitzt also sehr gute vier USB2.0-Ports, womit man den typischen Notebook-Mangel an USB-Steckplätzen hier nicht vorfindet.

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Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Dokumentation, die natürlich je nach Bestellumfang auch unterschiedlich ausfällt. Loben können wir hierbei die Dokumentation und die Dell-Softwarebeigaben. An Kabeln fanden wir ein Modem-Kabel mit den dazugehörigen Adaptern und natürlich das Akkuladegerät und ein Kaltgerätekabel. Fehlen könnte allerdings ein S-Video auf Composite-Adapter (Video, Stereo-Sound auf Koax) Kabel.

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Dell legte unserer Teststellung noch einen USB 2.0-Speicherstick mit einer Kapazität von 256 MB bei.

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Auf der nächsten Seite widmen wir uns dem Innenleben des Laptops.


Eigentlich sind 512 MB-Module als SO-Dimms relativ günstig im Vergleich zu 256 MB-Modulen, die mittlerweile Standard sind. Unser Testsample war allerdings mit 2x 256 MB ausgestattet, was das Aufrüsten etwas schwieriger gestaltet. Dell bietet diese günstigere Option im Online-Shop an - wer also jetzt fest planen kann und nie mehr als 1 GB einsetzen möchte, der kann 2x 512 MB DDR333 bestellen. Wer jedoch seinen Speicherbedarf nicht richtig abschätzen kann, der sollte lieber auf ein einzelnes Modul setzen. Die Kombination von 2x 256 MB halten wir für nicht sinnvoll, da man heute selbst mit 512 MB schnell an die Grenzen kommen kann.

Wer jedoch die Luxus-Variante wählt und eventuell auch noch den RAM aufrüsten möchte, der kann 1 GB auch als Single-SO-Dimm-Modul wählen und sich das Notebook auf die Maximalgröße von 2 GB aufrüsten. Die von uns entdeckten 256 MB SO-Dimm stammen von Nanya.

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Im unteren Bild sieht man den MiniPCI-Slot des Dell-Notebooks - normalerweise befindet sich in diesem Slot ein Intel-WLAN-Adapter, in unserer Variante haben wir die leistungsfähigere TrueMobile 1350 DualBand-Version von Dell im Bild - eine Broadcom-Lösung. Der IEEE802.11b/g-Standard wird unterstützt, wir können also mit 54 MBit/s drahtlos surfen. Auch hier führten wir ein paar Tests mit einem ASUS WL-300g durch und erreichten eine durchschnittliche Netzwerkauslastung im 54 MBit-Betrieb von 20-30 Prozent, was einer Übertragungsrate von 2,3 bis 3,0 MB pro Sekunde entspricht.

Dell verwendet ebenfalls ein PCTEL-Modem zur analogen Kommunikation - es besitzt alle heutigen Standard-Features, um sich mal eben im Hotel ins Internet ein zu wählen. Da die Hot-Spots sich allerdings mehr und mehr verbreiten, wird man wohl in ein paar Monaten in den meisten besseren Hotels drahtlos surfen können. 56 kBit sind nicht unbedingt das richtige Surfvergnügen, auch wenn man nur mal Emails abrufen will, denn schon ein größeres Attachment kann viel Zeit und Geld kosten.

Des Weiteren ist in unserer Teststellung noch ein Bluetooth-Modul verbaut, welches wir auf einem Sony Ericsson P910i auf seine Funktionalität hin überprüften. Bluetooth ist als Personal Area Network eine gute Ergänzung, um PDAs, Handys oder andere Bluetooth-Geräte mit dem Notebook zu koppeln.

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Der Ladezustand des Akkus kann auch ohne das Einschalten des Notebooks überprüft werden. Ein einfacher druck auf die Taste am Akku und die LEDs zeigen den groben Ladezustand.

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In unserem Testsample fand sich ein 9 Zellen Akku mit 80 Wh, der zusätzlich mit einem Subwoofer ausgestattet ist, dieser ist allerdings nur optional erhältlich. Im Standard-Lieferumfang befindet sich ein 6 Zellen Akku mit 53 Wattstunden.

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Die verbaute Festplatte hat eine Kapazität von 60 GB und dreht mit 5400 Umdrehungen pro Minute. 5400rpm-Drives sind in der Regel etwas stromsparender, die meisten Notebook-Festplatten besitzen dann allerdings eine nicht ganz so überzeugende Performance. Für Multimediaanwendungen kann also auch eine 7200rpm Festplatte eine Daseinsberechtigung besitzen, wenn der Temperaturhaushalt nicht durcheinandergebracht wird. Die eingebaute 5400rpm-Hitachi-Festplatte hat eine geringe Abwärme und wurde im Betrieb nur mäßig warm. Im Shop sind aber auch Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 100 GB verfügbar.

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Beeindruckend am Notebook ist natürlich auch das besondere Display - dieses ist auf der nächsten Seite an der Reihe, betrachtet zu werden.


Das mittlerweile größte Bildformat, welches schon in Notebooks eingebaut wurde, ist 17 Zoll - also eine Bilddiagonale, wie sie momentan auf dem Desktop Standard ist und sie nahezu jeder hat. Notebooks haben im Normalfall eine Bilddiagonale von 14,1 oder 15 Zoll, besonders kleine Exemplare oder Subnotebooks natürlich auch kleinere, aber es gibt eben auch Modelle mit 16 oder 17 Zoll. Hier ist allerdings der gravierenste Nachteil die Größe und das Gewicht. Zum einen hat man auf einem solchen Bildschirm ein wunderbar großes Bild, es eignet sich gut zum Arbeiten, wenn man den Überblick behalten muss, aber zum anderen ist das Notebook dann fast schon wieder sperrig und entsprechend schwer sind die TFTs zur Zeit auch noch. Damit fällt die Wahl natürlich etwas leichter, wer "normale" Ansprüche stellt, sollte auf ein Gerät mit 14 oder 15 Zoll-Display zurückgreifen.

Wie umseitig schon einmal kurz erwähnt, ist das Dell Inspiron 9200 in mehreren Varianten zu haben, wobei hier nun ein 17 Zoll-Display zum Einsatz kommt. Neben dem High-End-Modell mit 1920x1200 Pixeln gibt es auch noch ein Modell mit 1440 x 900 als wählbare Auflösung. Alle sind dabei im 16:10-Format und besitzen die UltraSharp LCD-Technologie für ein klareres, satteres Bild auch unter schlechten Blickbedingungen. Unserer Meinung sollte man sich jedochbei einem 17 Zoll-Display zu einer Auflösung von 1920x1200 durchringen.

Was kann man sich unter einem derart großen Display vorstellen? Wir haben einen Hardwareluxx-Screenshot anzubieten. Vergrößert man das Bild, sieht man, wie viel Platz ein derartiger Bildschirm bietet:

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Neben der Fläche sind natürlich auch andere Dinge entscheidend: Schärfe, Kontrastverhältnis, Leuchtkraft, Farbwiedergabe - all das ist beim Dell Inspiron 9200 eigentlich hervorragend gelungen. Die Sichtverhältnisse sind auch bei Sonneneinstrahlung noch recht gut, was vor allen Dingen wichtig ist, wenn man im Sommer auch einmal im Garten oder auf dem Balkon arbeiten möchte oder sein Büro vor einer Fensterfront hat und nicht dauernd die Jalousien heruntergelassen werden müssen. Bei älteren Modellen war das Arbeiten praktisch nur im Dunklen möglich, das Dell Inspiron 9200 hat jedoch eine sehr gute Lichtstärke.

Wie immer haben wir versucht, auch die Blickverhältnisse in Bildern festzuhalten, sofern man dies auf Bildern aufgrund der Spiegelung vornehmen kann. Im Praxisalltag war das Blickverhältnis zwar gut, aber richtige Desktop-TFTs haben hier natürlich noch einige Vorteile. So ist vor allen Dingen nach links und rechts der Blickwinkel deutlich eingeschränkt, währenddessen der Winkel des TFTs zum Notebook eine geringere Rolle spielt:


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Bei typischen Gamer-Auflösungen 1024x768 und 1280x1024 wird das Bild zwar ab und zu mal etwas unscharf (vor allen Dingen bei Schriften), aber insgesamt kann man auch hier mit dem Interpolationsergebnis zufrieden sein. Ideal für Spiele sind Widescreen-Auflösungen, die in der Zwischenzeit auch von den meisten Spielen angeboten werden.

Kommen wir zum VGA-Ausgang. Dieser machte in unserem Test auch einen sehr guten Eindruck, selbst bei 1600x1200 war das Bild noch sehr gut und besaß noch keine nennenswerten Verzerrungen - damit liegt die Qualität über der mancher normaler Grafikkarten. Mit 2048x1536 Pixeln besitzt der Grafikchip eine beeindruckende Möglichkeit, externe Displays anzusteuern, dann ist die Darstellung allerdings schon schwammig. Den DVI-Ausgang testeten wir ebenfalls an einem Sony SDM-P232W TFT-Display mit einer Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten und konnten hier natürlich aufgrund der Übertragungstechnik absolut keine Qualitätseinbußen festellen. Etwas anderes ist von einem DVI-Ausgang allerdings auch nicht zu erwarten gewesen. Ein Notebook mit DVI macht jedoch wirklich Spaß - und so ist er neben dem Inspiron 9100 nun auch im 9200 verbaut.

Auch beim TV-Ausgang gab es kein Grund zum meckern - die Qualität war in Ordnung. Bezüglich der Ausgabegeräte bleibt also wirklich kein Wunsch offen, sowohl TV-Out, VGA-Out, DVI-Out wie auch das wirklich hervorragende Display können überzeugen.


Da ein Notebook vorwiegend ein Arbeitsgerät ist, ist es unbedingt erforderlich, dass es einen guten Arbeitskomfort bietet. Der Komfort fängt natürlich bei der Akkulaufzeit an und wird fortgesetzt bei den Abmessungen und beim Gewicht. Eine sehr wichtige Rolle spielt aber auch die Ergonomie des gesamten Gerätes, aber auch die der Eingabegeräte, sprich der Tastatur und des Touchpads.

Beginnen wir als erstes mit dem wohl wichtigsten Eingabegerät, der Tastatur. Bei dieser Tastatur handelt es sich um eine europäische Standardtastatur mit 89 Tasten, von denen 12 Funktionstasten sind. Weiterhin gibt es 4 dedizierte Cursortasten, in der oberen rechten Ecke findet man wie bei einer typischen Tastatur sämtliche Tasten wie Rollen, NumLock, Pause, Einfügen etc. Die Bedienung kann also intuitiv vorgenommen werden, da sich eigentlich nicht wirklich viel zu einer normalen Tastatur ändert. Im Gegensatz zum Toshiba Tecra S1 entfällt also das Suchen, hier hatte man nämlich einige Tasten etwas ungewohnt positioniert. Erfreulich ist auch eine große Entertaste sowie eine große Leertaste, weiterhin das Vorhandensein von insgesamt sieben Multimediatasten und Funktionstasten, die über die Taste FN verwendet werden können.

Der Anschlag der Tasten fühlt sich sehr gut an, der Druckpunkt ist angenehm, das Tastaturgeräusch hält sich in Grenzen. Im Endeffekt hat man hier eine Vielschreiber-Tastatur vor sich, obwohl es sich um eine Notebook-Tastatur handelt. Alleine die linke Shift-Taste behindert ein freies Schreiben der linken Hand minimal.

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Sehr gut sollte man auch mit der Tastatur auskommen, weil die Handauflagefläche vor der Tastatur recht gut bemessen ist. Die komplette Hand - selbst wenn man große Hände besitzt - kann auf dem Notebook Platz finden, es ist nicht am Handgelenk schon zu Ende, so dass man nach einiger Zeit die Hände verspannt.

Das sekundäre Eingabegerät ist natürlich der Mausersatz. Dell setzt hier auf ein Touchpad und nicht wie bei den beiden Vorgängermodellen Inspiron 8600 und 9100 zusätzlich auf einen Track-Stick. Das Touchpad an sich ist recht groß, damit auch recht komfortabel. Die sensible Fläche ist eingefasst von einem abgerundeten, blauem Rahmen. Insgesamt stehen zwei Maustasten zur Verfügung, unter dem Touchpad eine rechte und eine linke, welche auch entsprechend belegt sind. Interessant wäre hier vielleicht noch ein Scrollrad gewesen - diese Funktion läßt sich einfach einbinden und wird oft genutzt. Etwas vermisst werden könnte der Track-Stick.

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Oberhalb der Tastartur befinden sich neben vier LEDs, einmal die Power-LED, HDD-Activity-LED, Ladezustand und Bluetooth-LED, auch der Ein-/Aus-Schalter.

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Auch mit den hier in Augenschein genommenen Gesichtspunkten waren wir zufrieden. Im Folgenden werden wir uns nun dem praktischen Teil widmen, wir werden die Batterielaufzeit sowie die Stromsparprogramme betrachten.


Grundsätzlich unterstützen alle mobilen Prozessoren diverse Stromspartechniken, Intel hat hier zwei Extreme im Angebot: Der Pentium M ist der effektivste Stromsparer am Markt, dem Intel Pentium 4 Prescott fehlen diese Mechanismen aber im Moment noch vollständig, so dass der Prozessor immer mit voller Leistung und  maximaler Taktfrequenz vor sich her brütet. Deshalb eignet sich der Prescott auch nicht für den mobilen Einsatz und höchstens für das Desktop-Replacement-Segment. Der Pentium M hingegen ist mit Enhanced Speed Step ein Stromspaar-Künstler. Zusätzlich taktet mittlerweile auch der Grafikkern die Frequenz herunter, je nachdem ob das Netzteil am Notebook angeschlossen ist, wobei sich diese Einstellungen auch manuell tätigen lassen.

Es gibt aber auch noch andere Methoden, um den Akku etwas zu pushen. Dazu gehört zum einen natürlich das Abschalten nicht benötigter Komponenten wie WLAN, LAN, Festplatte oder Monitor. Über ein Tool von Dell (QuickSet) kann zwischen den Power-Modi hin und hergeschaltet werden sowie eigene Energieschema erstellt werden:

Über den Power-Management-Assistenten lassen sich verschiedene Einstellungen realisieren:

In der Praxis klappte dies auch recht gut - je nach Anwendertyp kann man sich hier unterschiedliche Modi zurechtbasteln und je nach Bedarf über einen Klick in der Taskleiste abrufen.

Nach etwas Theorie kommen wir natürlich zu dem interessanteren Punkt: Der Akkulaufzeit in der Praxis. Hier haben wir verschiedene Testabläufe entwickelt, um möglichst viele Sachverhalte zu erfassen und vergleichen zu können:

Akkulaufzeit

Mit den gemessenen Ergebnissen kann man jedoch absolut zufrieden sein, wenn man das Notebook tatsächlich ohne Strom nutzen möchte:

Insgesamt sind wir auch hier sehr zufrieden - ein einfaches Arbeiten in Word ist über vier Stunden möglich gewesen, Surfen über WLAN immerhin noch 3 Stunden 30 Minuten. Wenn wir Benchmarks wie Sysmark 2002 laufen lassen, hält das Notebook zumindest noch 1 Stunde 45 Minuten durch - ein guter Wert, denn das reicht aus, um sich auch eine DVD in voller Länge anzusehen. Das Notebook hat also eine gute Akkulaufzeit. Wem die knapp 4 Stunden sonst nicht ausreichen, kann schließlich auch noch einen Akku nachrüsten.


Dass wir ein Notebook nicht mit einem normalen Desktop-Rechner vergleichen können, wird jedem relativ klar sein. Aus diesem Grund haben weitere Notebook zu Vergleichszwecken herangezogen. Zwar können nicht alle Werte aussagekräftig miteinander verglichen werden, da die Notebooks selbst zu unterschiedlich sind, über unterschiedliche Grafikeinheiten und Prozessoren verfügen, aber immerhin bieten wir damit eine kleine Orientierungsmöglichkeit, an der der Konsument erkennen kann, was beispielsweise der Pentium M im Vergleich zum normalen Pentium 4 leisten kann. Wie bei unseren Desktopstationen wollen wir im Folgenden unser Referenzsystem kurz und prägnant vorstellen und in Zukunft auch die bisher schon getesteten Notebooks anführen.

Referenznotebooks:

Benchmarks:

Dieses System stellen wir nun mit den oben aufgelisteten Benchmarks den übrigen Notebooks gegenüber und sind gespannt, welche Ergebnisse wir zu Tage fördern. Einige Benchmarks haben wir für diesen Test erneuert, deshalb findet man dort die Testergebnisse der alten Laptops nicht mehr. Allerdings haben wir in Kürze bereits vier weitere Laptops im Test, so dass sich die Vergleichsmöglichkeiten entsprechend erweitern werden.


Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Macros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory-Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen: Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich. Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen:

Unser Kommentar:

Zunächst starten wir einmal ohne spektakuläre Ergebnisse. Alle Pentium M-Notebooks liegen hier hinter dem Prescott-basierenden Desktop-Replacement-System von Dell zurück, was aufgrund der Plattform allerdings auch kein Wunder ist. Das Dell Inspiron 9200 kommt ungefähr auf dem Niveau des ASUS W1943NUP ins Ziel, welches allerdings mit 1,6 GHz etwas weniger Takt mitbrachte.

 

Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

Als Nächstes haben wir den Office Productivity-Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden:

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

Unser Kommentar:

Im nächsten Benchmark ist das Dell Inspiron schon schneller unterwegs und landet im Mittelfeld. An das ASUS M6S00NE kommt es natürlich nicht heran, denn dieses Notebook basiert auf einem Pentium M 765 und 2,1 GHz mit höherer Taktfrequenz.

 

PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

PCMark 2004 - Memory

Unser Kommentar:

Hier haben wir erst einen Vergleichswert - wie wir innerhalb der Darstellung des Testsystems bereits angekündigt haben, kommen hier in Kürze neue Notebooks hinzu.


SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth

SiSoftSandra Multimedia Floating Point

SiSoft Sandra Multimedia Integer

SiSoftSandra Dhrystone ALU

SiSoft Sandra Whetstone FPU

SiSoft Sandra SSE2

Unser Kommentar:

Auch hier haben wir noch keine Vergleichswerte mit dem neuen Sisoft-Sandra-Test. Deutlich sichtbar ist hingegen schon jetzt, dass die aktuelle Centrino-Plattform aufgrund fehlendem DualChannel-Speicherinterface nur recht wenig Performance aus dem Speicher holen kann. Mit der kommenden Sonoma-Plattform wird dies mit DDR2 und Dual Channel deutlich verbessert.

 

Cinebench 2003 - Rendering CPU 1 (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 - C4D Shading

Cinebench 2003 - OpenGL SW-L

Unser Kommentar:

Auch in diesem Benchmark ist das Dell Inspiron 9200 etwas langsamer als das ASUS-Notebook, auch wenn dieses 100 MHz weniger CPU-Kraft besitzt. Die Gründe können hier allerdings in unterschiedlichen Treiber- und Betriebssystereleases sowie leicht unterschiedlichen Plattformeinstellungen liegen.


Kribi Benchmark City (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map City, die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Unser Kommentar:

Bei Kribi sehen wir ein sehr gutes Ergebnis des Dell Inspiron 9200.

TMPGEnc 3.0 + DivX 4.12 (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen mpeg-File und DivX 5.2.1.

Unser Kommentar:

Bei TMPGEnc haben wir leider noch keine Vergleichswerte, allerdings kommen diese mit den nächsten Notebooktests.

 

WinRAR 3.41 (RARLab)

WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die am weitesten verbreiteten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus?

Unser Kommentar:

Auch bei WinRAR fehlen uns noch Benchmarks zum Vergleich - mit den nächsten Tests wird sich dies ändern.


Doom 3 1024x768 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Unser Kommentar:

Trotz Top-Grafik kommt die Radeon Mobility 9700 natürlich auch mit 128 MB nicht an den schnelleren Modellen vorbei, wobei hier natürlich auch die CPU-Kraft und die Plattform wieder eine Rolle spielt.

 

Unreal Tournament 2004 - primeval 1024x768 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösung 1024x768, Primeval Demo, Antialiasing und AF deaktiviert

Unser Kommentar:

Auch bei Unreal Tournament 2004 fehlen uns noch Benchmarks zum Vergleich - mit den nächsten Tests wird sich dies ändern.


Futuremark 3DMark01SE (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch NVIDIA und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768

Unser Kommentar:

Den Futuremark-Benchmarks scheinen 128 MB Speicher für die Grafikkarte sehr zu gefallen, deshalb liegt die Radeon Mobility 9700 hier auch vor der Konkurrenz mit 64 MB.

 

Futuremark 3DMark03 350 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Der Benchmark ist also mit dem gebührenden Abstand eines synthetischen Benchmarks zu betrachten.

Unser Kommentar:

Auch in diesem Benchmark ist die Radeon Mobility 9700 sehr gut unterwegs, auch hier sind die 128 MB zu nennen.

 

Futuremark 3DMark05 110 (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein.

Unser Kommentar:

Ziemlich extrem wird das Ergebnis in diesem Test - 3D Mark 2005 wird extrem ausgebremst, wenn nicht genügend Grafikram zur Verfügung steht.


X2 Demo 1024x768 (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

Unser Kommentar:

X2 scheint sich ähnlich zu verhalten wie 3DMark - auch hier ist das Notebook aufgrund der schnellen Grafik mit 128 MB vorne mit dabei.  Die ähnlich aufgebauten Grafikkerne, die nur auf 64 MB zurückgreifen können, sind selbst mit schnelleren Prozessoren nicht flinker unterwegs.

 

GunMetal Benchmark 1024x768 (Yeti Studios)

Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

Unser Kommentar:

Auch bei Gunmetal sehen wir den Effekt, dass sich das Notebook Dank der Radeon Mobility 9700 128 MB absetzen kann, es muss nur den Desktop-Replacement-Rechner vorbeilassen.

 

Far Cry 1.3 1024x768 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und mißmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail hoch, PCGH-Demo

Unser Kommentar:

Bei FarCry haben wir wieder noch keinen Vergleichsbenchmark, aber über 40fps sind für ein Notebook hier schon hervorragend.


Counterstrike: Source 1024x768 (Valve)

Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkartentechnisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden ihn bei Mainboardreviews in niedriger Auflösung, um auch eine Aussage für die Leistungsfähigkeit der Mainboards geben zu können. Hier können wir mit einer hohen Auflösung und Antialising die Last auf die Grafikkarte verschieben.

Unser Kommentar:

Auch hier haben wir bislang keine Vergleichstests, sowie auch im nächsten Benchmark.

 

Half-Life 2 at_canals_08 1024x768 (Valve)

Half Life 2 verwenden wir mit zwei Demos - d1_canals_09 und d1_town_01. Das Spiel ist der aktuelle Verkaufsschlager, hat sich aber durch die Zwangsregistrierung und Online-Aktivierung bereits einige Kritik einstecken müssen. Die Grafik ist hingegen hervorragend, ebenso das Gameplay, denn mit wild ballern kommt man bei diesem 3D-Egoshooter nicht unbedingt ans Ziel.

Half-Life 2 at_c17_12 1024x768

Unser Kommentar:

Auch bei Half Life 2 müssen wir noch ein wenig auf Vergleichsbenchmarks warten...


Mit seinem 17 Zoll-Display hat Dell sicher kein ultra-mobiles Notebook für den täglichen Büroeinsatz konzipiert. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat Dell die Modellbezeichnung 9200 gewählt, in dessen Modellgruppe sich auch das Desktop-Replacement System Inspiron 9100 befindet. Dennoch muss man nicht auf eine gewissen Mobilität verzichten. Diese ist Dank des Intel Pentium M und der ATI Mobility Radeon 9700 zu Genüge gegeben. Als größter Stromfresser dürfte sich das hell erleuchtete Display erweisen. Mit Akkulaufzeiten von bis zu vier Stunden liegt man aber um ein vielfaches besser als beim Prescott betriebenen Inspiron 9200.

Wie schon im letzten Review zum Dell Inspiron 8600 und 9100 können wir dem Display sonst nur positives Eigenschaften zurechnen: Es ist mit 1920x1200 wirklich einen Blick wert, denn bei einer derartige Schärfe macht das Arbeiten Spaß. Die Arbeitsfläche ist dabei riesig, selbst, wenn man die Schriftgröße etwas erhöht. Auch in den ergonomischen Tests hat das Inspiron 9200 gute Noten bekommen, die Tastatur ist gut gelungen, ebenso die Eingabegeräte und die Funktionstasten. Über Design lässt sich ja bekanntlich streiten, dank der auswechselbaren Cover ist das Dell Inspiron 9200 aber wirklich so zu personalisieren, wie man es möchte. Das Notebook wirkt edel, ist toll verarbeitet und besitzt ein gutes Chassis.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Natürlich muss man auch ein paar Abstriche machen - so ist das Notebook mit knapp 3,5 kg nicht das leichteste und auch nicht das kleinste Notebook. Irgendwo muss schließlich das 17 Zoll Display und die reichhaltige Ausstattung Platz finden. Mit dem standardmäßig mitgelieferten Akku dürfte die Laufzeit bei knapp 2 Stunden liegen. Der optionale starke Akku, den wir in unseren Tests verwendeten, zeigte sich hier schon deutlich konditionsstärker. Wir empfehlen daher beim Kauf des Inspiron 9200 den optionalen 9 Zellen Akku mit 80 Wh. Stattdessen kann man am Prozessor ein wenig sparen - es muss ja nicht der höchstgetaktete Pentium M sein.

Natürlich kostet eine High-End Ausstattung auch ihren Preis und so erreicht man im Dell Online-Shop schnell die 2.500-3.000 € Marke. Allerdings lassen sich auch günstige Konfigurationen zusammen stellen.

Positive Features des Dell Inspiron 9200:

Negative Features des Dell Inspiron 9200:

Dell hat einen würdigen Nachfolger für das Inspiron 8600-Modell gefunden. Das Inspiron 9200 vereint Mobilität und Leistung, denn wie unsere Benchmarks zeigen, ist auch das ein oder andere Spiel zwischendurch möglich und auch dem DVD-Genuss steht dank dem riesigen 17 Zoll-Display nichts mehr im Wege. Das Inspiron 9200 ist ein hervorragendes Multimedia-Notebook und deshalb erhält es auch unseren Hardwareluxx-Award:

Weitere Links:

Weitere Reviews findet man in unserer Testdatenbank .

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