Test: Acer Aspire 3750 - 13,3-Zöller mit Intel Core i3-2310M

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Acer Aspire 3750GSandy Bridge, die neue Prozessorgeneration von Intel, ist in aller Munde. Anfangs wurde die neue Architektur von negativen Nachrichten geprägt. Doch aktuell ist die neue Technik stetig auf dem Vormarsch. Immer mehr Hersteller bieten Geräte mit einer Sandy Bridge Ausstattung an. Acer stellt uns ein Modell der Aspire-Serie, das 3750 zur Verfügung. Mit den Abmaßen eines 13,3-Zoll-Macbooks und mit moderner Hardware soll dieses Modell überzeugen. Die nächsten Seiten werden es bestätigen, oder auch nicht? Wir werden sehen.


Der Hersteller Acer gehört zu den größten Herstellern im Notebooksegment. Die Auswahl beginnt beim Netbook und endet beim Gaming-Notebook. Das Aspire 3750 ist im Mittelfeld angesiedelt und soll besonders mit seiner Mobilität überzeugen und zudem genug Leistung für alle gängigen Anwendungen bieten. Spiele jedoch außen vor gelassen. Doch bevor wir uns den Abmaßen und beispielsweise dem Gewicht widmen, betrachten wir erst einmal an was im Inneren des neuen Modells steckt.


Wie Anfangs schon erwähnt, setzt Acer auf die neue Sandy-Bridge-Generation. Das Aspire 3750 ist mit einem Core i3-2310M ausgestattet. Dieser ist im Fertigungsverfahren 32 nm gefertigt und besitzt eine Taktfrequenz von 2,1 GHz. Dank der zwei Kerne und Hyperthreading kann dieser bis zu vier Prozesse gleichzeitig bearbeiten. Der Core i3-2310M besitzt 624 Millionen Transistoren und eine maximale Leistungsaufnahme von 35 Watt. Unterstützt wird der Prozessor von einem DDR3-Arbeitsspeicher mit einer Größe von 4 GB, was dem aktuellen Standard entspricht. Einige Modelle in der etwas höheren Preisklasse bieten sogar noch mehr. Zur Datenablage kommt eine gewöhnlich rotierende 2,5-Zoll Festplatte mit einer Kapazität von 500 GB zum Einsatz. Als weiteres Laufwerk besitzt das Acer ein Multi-DVD Laufwerk.

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Für die Darstellung sorgt Intels HD Graphics 3000. Für aufwendige Spiele ist dieser klar etwas schwach auf der Brust, für den Office-Bereich jedoch mehr als ausreichend. Ein 13,3 Zoll großes LED-Display sorgt für die Darstellung. Die Größe ist für Unterwegs optimal und die Auflösung mit 1366 x 768 Pixeln bietet genug Platz für alle gängigen Anwendungen. Leider besitzt auch dieses Display wieder eine glänzende Oberfläche. In der Sonne ist der Besitzer dadurch etwas eingeschränkt, doch dafür kann sich dieser über ein farbenfrohes Bild erfreuen. Zur weiteren Ausstattung gehört natürlich WLAN, Gigabit-LAN, eine Webcam und Bluetooth. Das neue Modell von Acer bringt dank des kleinen Displays nur 2,1 kg auf die Waage. Für einen Preis von nicht einmal 570 Euro ist das Aspire 3750 fast schon ein Schnäppchen. Wie es sich gegenüber den andern Mitbewerbern schlägt wird sich zeigen.

In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle Daten des Aspire 3750 zusammengefasst.

Eckdaten: Aspire 3750
Prozessor: Intel Core i3-2310M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2,1 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 3 MB

Chipsatz: Intel JE30
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: Intel HD Graphics 3000
Festplatte:

500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: DVD-RW Laufwerk
Display - Diagonale: 13,3 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel (HD)
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 17 x 17
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 79 x 42
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 4400 mAh
Gewicht: 2,1 kg
Abmessungen:

327 x 228,5 x 30,3-34,5

Preis: ab ca 560 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Im geschlossenen Zustand hinterlässt das Acer einen sehr schlanken und schlichten Eindruck. Der Deckel besitzt diesmal keine Lackierung in Klavierlackoptik – ein großer Pluspunkt. Die Oberfläche weist eine leichte Struktur auf und ist zudem noch matt lackiert. Im Gesamten also unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern. Eben funktional wie man es sich für ein Notebook für Unterwegs wünscht.

 

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Auf der linken Seite nutzt Acer den Platz hauptsächlich für die Kühlung. Große Öffnungen sorgen dafür, dass die Luft aus dem Inneren leise entweichen kann. Auch auf dieser Seite platziert der Hersteller alle Anschlüsse um das Videosignal an externe Geräte weiterzugeben. Zur Verfügung steht ein VGA-Port, da noch viele Beamer diesen Standard besitzen. Zudem bekommt das Aspire 3750 einen HDMI-Port spendiert und ist damit gut für die Zukunft gerüstet. Des Weiteren finden ein USB- und beide Audioanschlüsse ihren Platz. Ein Audioausgang und ein Mikrofoneingang sollten vollkommen ausreichen.

 

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Rechts findet wie so oft das optische Laufwerk seinen Platz. Acer verwendet ein DVD-Combo Laufwerk. Damit lassen sich wie gewohnt alle DVD- und CD-Formate lesen und beschreiben. Blu-ray-Laufwerke gewinnen zwar immer mehr an Bedeutung und kommen mittlerweile auch häufiger zum Einsatz, doch bei der vorhandenen Displayauflösung würde dies keinen so großen Sinn machen. Im hinteren Bereich finden die beiden letzten USB-Ports und der Anschluss für das lokale Netzwerk ihren Platz. Die Idee, das Laufwerk nach vorne zu versetzen ist sehr gut, denn im hinteren Bereich sind die Kabel bei weitem nicht so störend und vermeiden damit jeden lästigen Kabelsalat.

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Auch im aufgeklappten Zustand setzt sich das schlichte und matte Design fort. Die Handballenauflage ist leicht gräulich lackiert und damit unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke. Somit sieht das Aspire 3750 länger gut aus. Auch die Tasten der Tastatur sind matt schwarz und weisen eine leichte Struktur auf. Der Druckpunkt ist gut abgestimmt und vermittelt dem Besitzer einen hochwertigen und angenehmen Eindruck. Die Scharniere vom Display sind straff, aber nicht schwergängig und verhindern damit ein wackeln des Displays im geöffneten Zustand. Der Gesamteindruck im offenen Zustand kann voll überzeugen – aufgeräumt, schlicht und funktional.


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Zum Einsatz kommt ein Touchpad mit einer Größe von 79 x 42 Millimetern. Betrachtet man die geringe Displaydiagonale und damit die geringen Abmaße, so ist das Touchpad keinesfalls klein. Acer nutzt den Platz bestmöglich aus – ein großer Pluspunkt. Multitouch wird natürlich auch unterstützt. Im rechten Bereich vom Touchfeld kann der Nutzer schnell und einfach mit einem Finger auf- und abscrollen. Beide Maustasten sind optisch nicht voneinander getrennt. Der Druckpunkt ist sehr gut und beim Betätigen lassen beide Tasten nur ein leises Klicken verlauten.

 

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Rein optisch kann das Acer Aspire 3750 auf jeden Fall überzeugen. Wenig glänzende und viele funktionale Oberflächen lassen das Notebook viel länger gut aussehen. Auch die Auswahl der Kunststoffe ist gut gelungen. Sie wirken keinesfalls billig oder minderwertig. Die Kombination der Einzelteile und Materialien ist darüber hinaus gut gewählt. Keine ungleichmäßigen Spaltmaße oder fehlerhafte Oberflächenbehandlungen. Damit hinterlässt der Neuling beim Käufer einen robusten und stabilen Eindruck und erweist sich als optimaler Begleiter für Unterwegs.


Natürlich spielt die Verarbeitung und Optik eine sehr große Rolle beim Kauf. Hier konnte das Aspire voll und ganz überzeugen. Doch was im Inneren steckt ist für den Kauf auch ausschlaggebend. Im folgenden Benchmarkparcours muss sich das Aspire 3750 gegenüber dem ASUS B53J und dem RF710 von Samsung behaupten. Der Vergleich wird sehr interessant werden, da beide Kontrahenten noch nicht die neue Architektur Sandy Bridge besitzen, aber trotzdem viel Leistung zu bieten haben.

In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle Ausstattungsmerkmale der drei Testkandidaten zusammengefasst:

 

ASUS_G60J_Cinebench

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 Trotz der neuen Technik Sandy Bridge muss sich das Acer beiden Kontrahenten geschlagen geben. Das ist jedoch nicht verwunderlich, da beide auf eine weitaus größere Ausstattung setzen und deutlich mehr Leistung zu bieten haben.


 

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Bei der Festplattenperformance gibt es wie so oft nur marginale Unterschiede. Alle Hersteller setzen dabei auf die gleiche Technik. Keiner der Testkandidaten kann auf eine SSD zurückgreifen. In Zukunft wird sich dies sicher ändern und genau dann werden die Unterschiede deutlich zu sehen sein.

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Beim Speicherdurchsatz kann die neue Technik deutlich ihren Vorteil ausspielen. Damit liegt das Acer mit seinem Core i3 auf dem Niveau vom Core i7. Doch im Gesamten, zu sehen im PC Mark Vantage, muss sich das Acer wieder beiden deutlich stärkeren Kontrahenten geschlagen geben.


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display:

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Mit dem bloßen Auge betrachtet, macht das Display einen guten Eindruck. Dank der relativ hohen Auflösung in Kombination mit der geringen Displaydiagonale von 13,3 Zoll erscheint das Bild sehr fein und pixelfrei. Die Kombination aus HD-Auflösung und 13,3-Zoll-Diagonale empfinden wir daher als sehr gut. Die Schrift wird immer scharf und klar lesbar dargestellt. Hinter dem Display steckt eine LED-Hintergrundbeleutung, welche zudem für eine farbenfrohe Darstellung sorgt und auch noch Strom spart. Doch im Vergleich zu den andern Modellen konnten wir keine großen Unterschiede feststellen. Mittlerweile setzen alle Hersteller auf die LED-Technik und die meisten Panels stammen außerdem aus der gleichen Produktion - subjektive Unterschiede also kaum vorhanden.

 

Messergebnisse

ausleuchtung

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Kontrast

Auch die Messwerte zeigen das kaum Unterschiede vorhanden sind. Die Ausleuchtung von knapp 88 Prozent ist sehr gut. Unterschiede der einzelnen Bereiche können mit dem bloßen Auge nicht festgestellt werden. Die maximale Helligkeit kann auch überzeugen und sollte für die meisten Anwendungsbereiche genügen. Der Kontrastwert vom Display geht in Ordnung- das aktuelle Modell lässt damit beide Kontrahenten hinter sich.


Akkulaufzeit:

Akku_load

Akku_load

Intel verspricht mit Sandy Bridge eine deutlich geringere Leistungsaufnahme und damit verbunden längere Akkulaufzeiten. Unter Volllast liegt das Acer jedoch nicht auf Platz eins, dies liegt am kleinen Akku mit einer geringen Kapazität. Im Leerlauf zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Der Core i3, in der neuen Architektur, verbraucht deutlich weniger an Strom. Im Vergleich zur etwas geringeren Leistung ist dies ein deutlicher Fortschritt nach vorne. Damit muss der Nutzer erst nach rund sieben Stunden eine Steckdose aufsuchen, ein ausgezeichneter Wert. Auch damit bestätigt sich das Aspire 3750 als optimaler Begleiter für Unterwegs.

 

Temperaturentwicklung:

temp_oberseite

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Geringere Leistungsaufnahme bedeutet natürlich auch weniger Abwärme. Gerade im Leerlauf steigen die Temperaturen kaum über 30 °C an. Damit hinterlässt das Aspire 3750 auf der Oberseite einen sehr kühlen Eindruck. Auch die Unterseite wird nicht viel wärmer und somit kann es auch längere Zeit auf den Oberschenkeln genutzt werden, ohne dass es ein störendes Gefühl auftritt. Wie man sieht zeigt auch hier Sandy Bridge klar seine Vorteile.

Geräuschentwicklung:

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Eines ist auch klar: Bei weniger Abwärme muss auch weniger gekühlt werden, was natürlich den Geräuschpegel senken sollte - so die Theorie. Dies bestätigt sich auch. Das aktuelle Aspire ist geringfügig leiser im Vergleich zu den beiden andern Kontrahenten. Aber das ASUS sowie auch das Samsung besitzen einiges mehr an Leistung, von daher könnte die Lautstärke noch etwas geringer ausfallen. Die Lautstärke ist aber keinesfalls laut oder störend. Lediglich ein leises Surren ist während der täglichen Officearbeiten zu hören.


Werfen wir noch einmal einen finalen Blick auf das Aspire 3750: Die Größe von 13,3 Zoll kann gerade für Unterwegs voll und ganz überzeugen. Der neue Sprössling bringt dabei gerade einmal 2,1 kg auf die Waage - ein guter Wert. Die ausgesuchten Materialien und Lackierungen passen sehr gut zusammen. Alle Oberflächen sind sehr funktionell gestaltet und relativ resistent gegenüber Staub und Fingerabdrücke. Würde Acer das Display nicht verspiegeln so wäre dieses Modell nahezu perfekt.

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Auch die Ausstattung kann sich natürlich sehen lassen und die neue Architektur Sandy Bridge von Intel kann wirklich überzeugen. Die Leistung ist für ein Notebook dieser Größe und Preisklasse mehr als nur gut. Gerade bei Officearbeiten geht unser Testkandidat sehr flott zu Gange. Weitere Vorzüge von Sandy Bridge sind natürlich die reduzierte Leistungsaufnahme und damit verbundene Abwärme. Erst nach einer Laufzeit von knapp sieben Stunden ist der Nutzer gezwungen eine Steckdose aufzusuchen. Die Laufzeit ist grandios, nur wenige Modelle in dieser Preisklasse können dem Aspire 3750 das Wasser reichen. Aktuell wechselt das Modell für ca. 560 Euro den Besitzer. Kurz gesagt: Ein wahres Schnäppchen mit topaktueller Ausstattung.

 

Positive Aspekte des Acer Aspire 3750:

Negative Aspekte des Acer Aspire 3750:

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