Test: Alienware M14x - Gaming-Notebook mit 14 Zoll, i7-2630QM und GeForce GT 555M

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Alienware M14x TestberichtAlienware hat bereits mit der Einführung des kleinen M11x Mut bewiesen und tut dies nun erneut. Das bekannte M15x muss langfristig gehen und wird durch ein 14-Zoll-Modell ersetzt, das M14x. Mutig ist dieser Schritt deshalb, weil gerade in Europa das 14-Zoll-Format praktisch nicht existent ist und klassische Gaming-Notebooks, zu denen auch das M14x gehört, gerne einmal eine Nummer größer sein dürfen bzw. müssen. Ob sich dieser Mut nun erneut beim M14x bezahlt macht, das in unserer Konfiguration mit einem Intel Core i7-2630QM und einer GeForce GT 555M daherkommt, wird sich zeigen müssen.

 

Alienware M14x Deckel

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Regionale Unterschiede finden sich in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens. Dass es aber gerade bei den Notebooks weltweit zu so großen Unterschieden im örtlichen Geschmack kommen kann, hätten auch wir nicht gedacht. Muss in Europa ein Business-Notebook beinahe zwingend ein mattes Display haben, darf es in Asien auch gerne einmal mit einer Glare-Oberfläche daherkommen – achja: und bunt darf es auch sein, das überrascht uns allerdings weniger. Große Unterschiede gibt es aber nicht nur bei der Gestaltung, sondern auch bei den bevorzugten Formaten. In Europa ist das 14-Zoll-Format in den letzten Jahren weitestgehend vom Markt gedrängt worden, da es zu wenig mobil (dann doch lieber einen 13-Zöller) und gleichzeitig doch zu wenig Schreibtischkonform war. In den USA und im asiatischen Raum sind 14-Zöller aber die mit Abstand beliebtesten Geräte unter den DTR-Systemen. So gesehen ist es eine logische Entscheidung von Dell bzw. Alienware künftig auch das 14-Zoll-Segment unter Beschuss zu nehmen. Sollte dies gelingen winkt Erfolg auf ganzer Linie, denn Konkurrenz gibt es in dieser Klasse nicht wirklich.

Alienware zeigt sich wie gewohnt flexibel bei der Ausstattung des 14-Zöllers, kann aber nicht ganz mit der schier unendlichen Ausstattungsvielfalt der kleineren Built-to-Order-Hersteller mithalten. Stattdessen beschränkt man sich in den meisten Fällen auf die sinnvollen Upgrades, einzig bei der GPU ist man auf eine GeForce GT 555M festgelegt. Deren kleine Schwester konnte aber bereits bei Dells XPS17 mit überzeugenden Frameraten punkten. Etwas flexibler gestaltet sich die Wahl der CPU. Alienware greift bei unserem Testgerät zu Intels Core i7-2630QM, den wir aktuell bei nahezu jedem Notebook, das eine Quad-Core-CPU besitzt, verbaut sehen. Dass dies für ein Gaming-Gerät die richtige Wahl darstellt, haben wir in Hardwareluxx [printed] 03/2011 gezeigt. Bereits die kleinste CPU ist so flott, dass zuerst die Grafikkarte limitiert. Das 14-Zoll-Display besitzt bei unserem Testmuster eine Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten und bietet damit ohne jeden Zweifel einen deutlichen Mehrwert gegenüber den sonst üblichen 1366 x 768 Pixeln.

Preislich beginnt das im Test befindliche Alienware M14x bei 1199 Euro. Unser Modell zum Review liegt jedoch bei 1684 Euro, was aber in erster Linie ein Verdienst des happigen Aufpreises für die verbaute 256 GB große SSD ist. Das weitere Plus von 50 Euro für das HD+-Panel fällt da kaum noch ins Gewicht.

 


Auch wenn wir die Ausstattung unseres Testkandidaten bereits kurz angerissen haben, so möchten wir doch ein wenig mehr in die Tiefe und noch einmal detailliert auf die genutzten Komponenten eingehen.

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Den Start in das Sandy-Bridge-Zeitalter machen die i7-Quadcore-Modelle, bis es die kostengünstigeren und damit insbesondere für die Consumer-Riege interessanten i5- und i3-CPUs geben wird, dauert es noch etwas. Dell hat sich bei unserem XPS 17 für einen i7-2630QM entschieden, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt).

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Nachdem wir bei Dells XPS 17 bereits eine GeForce GT 550M gesehen haben, setzt Alienware bei seinem neuen 14-Zöller auf eine GeForce GT 555M. Irgendwie scheinen die Hersteller aktuell ganz besonders die feinen Abstufungen der Komponenten zu mögen, schließlich gibt es neben einem i7-2630QM auch einen i7-2635QM (den wir bislang aber noch nie verbaut angetroffen haben). Die GT 555M löst, wenig überraschend, die GT 445M ab und nutzt als Grundlage die bekannte GF100-GPU. Während die GeForce GT 550M nur 96 Shader-Einheiten nutzen kann, wurden bei der hier verbauten GT 555M 144 Einheiten freigeschaltet. Der Kerntakt der GPU liegt bei 590 MHz, die Shader werden entsprechend mit 1180 MHz betrieben. Der Grafikspeicher liegt bei 1,5 GB und wird über ein 192 Bit breites Interface angebunden. Betrieben werden die GDDR5-Module mit 900 MHz. Optimus wird von unserer Kombination aus Intel HD3000 und GeForce GT 555M nicht unterstützt, was mit Hinblick auf die in der CPU integrierte GPU ein wenig schade ist.

Als Massenspeicher kommt Alienwares Luxus-Lösung zum Einsatz, eine 256 GB fassende SSD aus dem Hause Samsung. Das garantiert schnelle Zugriffszeiten und ein gefühlt sehr hohes Systemtempo, treibt den Preis aber natürlich saftig in die Höhe. Wer jedoch einmal eine SSD genutzt hat, möchte den enormen Geschwindigkeitsvorteil der Flash-Technik nicht mehr vermissen. Konventioneller geht es beim verbauten Arbeitsspeicher zu. In unserem Testmuster arbeiten 4 GB. Andere Hersteller bieten hier zwar mehr (was natürlich auch bei Alienware konfiguriert werden kann), Einschränkungen sind so aber nicht zu erwarten. Einzig Anwender, die großen Wert auf EBV-Anwendungen legen, sollte den RAM direkt aufrüsten. Ungewohnt ist für ein High-End-Gerät hingegen, dass kein Blu-ray-Laufwerk verbaut wurde – und auch nicht nachgerüstet werden kann. Hier sollte Alienware zumindest die Option anbieten.

Der Akku bringt es auf 60 Wh, was in einer ordentlichen, wenn auch nicht überragenden Laufzeit resultieren dürfte. Gerade unter Last wird sich zeigen müssen, wie der Stromspeicher mit dem potenten Gespann aus GPU und CPU zurechtkommt.

Alienware M14x

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM65
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Grafikkarte: Intel HD3000 + NVIDIA GeForce GT 555M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB
Festplatte:

1x 256 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: SSD
Laufwerk: DVD-Multiformat-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 14,1 Zoll
Display - Auflösung: 1600 x 900 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 12 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 7 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 81 x 43
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: 1
VGA: -

USB 2.0:

2
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-out / Mic / Digital
Gehäuse  
Akku: 60 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 2,9 kg
Abmessungen:

337 x 258 x 38 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1680 Euro
Garantie 24 Monate

 



 

Alienware M14x Front

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Sieht man das M14x das erste Mal, fällt es im Grunde genommen schwer, zu erkennen, dass es sich wirklich um ein neues Gerät handelt. Die bekannt aggressive Formensprache und ein mattschwarzes Äußeres kennt man bereits von zahlreichen Alienware-Geräten. Dass es sich eben nicht um ein M15x handelt, zeigt sich dann aber bei einem zweiten Blick, denn das M14x fällt ein wenig kleiner und flacher aus als das bisherige Modell. Vom Gewicht könnte es sich allerdings auch um einen 15-Zöller handeln, denn mit knapp 3 kg fällt Alienwares Neuling nicht unbedingt sehr schlank aus. Dafür passt aber die Verarbeitungsqualität, denn das M14x erweckt den Eindruck, aus dem Vollen geformt zu sein.

Alienware M14x Seite links

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Auf der linken Seite positioniert Alienware eine wahre Armada von Anschlüssen. So werden direkt drei Buchsen zur Bildausgabe geboten: zwei digitale in Form von HDMI und Mini-Display-Port, sowie die obligatorische analoge D-Sub-Buchse. Zum Datenaustausch wird eine USB-2.0-Buchse verbaut, die als Sleep-n-Charge-Variante ausgeführt wurde. Das kannte man früher ausschließlich von Toshibas Notebooks und erlaubt es angeschlossene Geräte, wie beispielsweise ein Smartphone, auch dann zu laden, wenn das Notebook ausgeschaltet wurde. Weiterhin werden ein Card-Reader und drei Klinke-Buchsen geboten. Auf Kühlöffnungen, wie sie an dieser Stelle von den meisten Anbietern untergebracht werden, verzichtet Alienware.

Alienware M14x Rückseite

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Auf der Rückseite des Gehäuses wurde einzig und allein der Stromanschluss untergebracht. Sollte das M14x auch als Desktop-System genutzt werden, wäre es schön gewesen, wenn hier auch eine USB-Buchse und ein Display-Anschluss untergekommen wären.

Alienware M14x Seite rechts

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Der meiste Platz wird auf der rechten Gehäuse-Seite vom optischen Laufwerk eingenommen, das ansprechend als Slot-In-Lösung konzipiert wurde. Direkt hinter dem Laufwerk befinden sich zwei weitere USB-Anschlüsse, die dieses Mal allerdings als 3.0-Variante ausgeführt wurden. Abgerundet wird die Anschlussausstattung von einem RJ45-Port.

 



 

Alienware M14x Geöffnet

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Auch geöffnet erkennt man das M14x auf Anhieb als Alienware-Gerät, denn die klassische Formensprache wird auch hier nahtlos fortgeführt. So nutzt Alienware einen matten schwarzen Kunststoff, der eine sehr samtige Oberfläche besitzt. Das fühlt sich beinahe unverschämt angenehm an, wirkt aber wie magnetisch auf den lieben Staub. Davon einmal abgesehen setzt sich der durchweg positive Eindruck der Verarbeitung auch im Inneren fort.

Alienware M14x Tastatur

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Beim Tastaturlayout bleibt Alienware seinen Prinzipien treu. Das heißt: es gibt keine Chiclet-Tastatur, sondern ein normales Layout. Da die Tasten stark abgeflacht sind, ergibt sich eine recht kleine Auflage-Fläche von 12 x 14 mm – da bieten manche Netbooks mehr. Dafür bietet Alienware aber einen üppigen Abstand von 7 mm zwischen den Tasten. Entsprechend ist die Bedienung anfänglich ein klein wenig ungewohnt, nach etwas Eingewöhnungszeit geht das Handling aber doch sehr gut vonstatten. Das hängt unter anderem mit dem sehr präzisen Druckpunkt zusammen, der dank des überaus steifen Gehäuses auch von einem Flexing nicht negativ beeinflusst wird.

Wie bei Alienware üblich, wird zudem ein umfassendes Licht-Management geboten. So kann die Tastatur beispielsweise in verschiedenen Farben beleuchtet werden.

Alienware M14x Touchpad

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Das Touchpad fällt mit 81 x 43 mm durchschnittlich dimensioniert aus und besitzt gute Gleiteigenschaften. Ebenso kann die Präzision des Mausersatzes punkten, der von einer Beleuchtung eingefasst wird. Einzig die Tasten besitzen einen etwas langen Hubweg, um vollends überzeugen zu können. Wie so oft, ist die präzise Bedienung aber auch hier nur eine Frage der Gewohnheit. Auf eine Multitouch-Integration verzichtet Alienware leider.

Alienware M14x Klipsch

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Das von Alienware verbaute Boxensystem stammt vom amerikanischen Boxenbauer Klipsch – aus Platzgründen wird aber auf eine Horn-Integration, wie sie Klipsch ansonsten auszeichnet, verzichtet. Der Sound ist ordentlich und kann in erster Linie mit einer guten Dynamik aufwarten. Im direkten Vergleich mit den High-End-Lösungen von ASUS und MSI fehlt es dem verbauten Set aber an Auflösung und Räumlichkeit.

 


Einen 14-Zoll-Gamer hatten wir noch nie im Test – entsprechend müssen wir hier zu anderen Formaten greifen, um entsprechende Vergleichskandidaten aus dem Hut zu zaubern. Mit Medions Erazer X6813 haben wir uns den aktuellen Budget-Gamer im 15-Zoll-Format geschnappt, der die gleiche CPU aber eine deutlich potentere GPU in Form einer GeForce GTX 460M besitzt. Unser zweiter Vergleichskandidat ist Acers erst vor Kurzem getesteter Aspire 7750G. Dabei handelt es sich zwar nicht um ein reinrassiges Gaming-Notebook, allerdings interessiert uns, wie sich die verbaute Mobility Radeon schlägt. Als Prozessor kommt auch hier wieder einmal ein i7-2630QM zum Einsatz.

 

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Wie üblich: auf der ersten Benchmark-Seite gibt es kaum Abweichungen, da alle Probanden auf einen i7-2630QM zurückgreifen. Etwas mehr Abwechslung wäre zwar aus Redakteurssicht wünschenswert, macht nüchtern betrachtet aber keinen Sinn, da aktuell kaum eine bessere Preis-Leistung geboten wird.

 



 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Die verbaute SSD liefert eine rundum überzeugende Leistung und verwöhnt mit schnellen Zugriffszeiten. Die Performance liegt auf dem aktuell gewohnt hohen Niveau. Medions Erazer als einziger Vertreter ohne Flash-Speicher fällt hier deutlich zurück.

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Keinen nennenswerten Unterschiede gibt es dann wieder einmal beim Arbeitsspeicher, was natürlich an der verbauten CPU liegt.

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Im 3D Mark kann sich das M14x auf den mittleren Platz kämpfen. Mit der schieren Kraft einer GTX 460M kann die von Alienware genutzte GT 550M einfach nicht mithalten.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Wie wir es aktuell bei zahlreichen Premium-Geräten sehen, wird der Monitor von Kante zu Kante mit einer Glasscheibe ausgestattet, was einen unwahrscheinlich cleanen und hochwertigen Eindruck hinterlässt, aber natürlich deutliche Reflexionen nach sich zieht. Wie bereits das kleine M11x würde auch das M14x bestens als Ersatz für einen Schminkspiegel funktionieren. Das bringt beim Outdoor-Einsatz natürlich deutliche Einschränkungen mit sich, gerade dann, wenn der 14-Zöller in sehr hellen Umgebungen genutzt wird. Im Gegenzug wartet das Panel aber mit einer hohen maximalen Leuchtkraft auf, sodass störende Spiegelungen in den meisten Fällen einfach überblendet werden können.

Das Bild ist subjektiv sehr poppig abgestimmt und punktet mit kräftigen Farben, einem ordentlichen Kontrastwert und einer sehr plastischen Darstellung. Foto-Fans wird die Neutralität zwar ein wenig abhanden gehen, EBV-User stellen aber sicherlich auch nicht die bevorzugte Käuferschicht des M14x dar. Gamer hingegen werden von einem sehr plastischen Bild in den Bann gezogen, das es mit der Korrektheit zwar nicht immer so genau nimmt, dafür aber einfach Spaß macht.

Messergebnisse

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Das von Alienware verbaute Panel ist mit einer maximalen Helligkeit von 320 cd/m² und einer durchschnittlichen maximalen Helligkeit von 295 cd/m² über das gesamte Panel ausreichend hell, um die stark auftretenden Spiegelungen zu überblenden. Einzig in sehr hellen Räumen wäre ein wenig mehr Puffer wünschenswert. Den bieten zugegebenermaßen nur die allerwenigsten Monitore – in der Regel die 3D-Displays.

 


Akkulaufzeit

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Wie eingangs bereits vermutet, kann das M14x im Idle mit recht ordentlichen Laufzeiten aufwarten, die dem 14-Zöller mehr als nur eine grundlegende Mobilität verleihen – zusammen mit dem überschaubaren Gewicht wird der 14-Zöller so zum Allrounder. Die Zeiten in denen man mit einem Gaming-fähigen Gerät zwingend an die Nähe einer Steckdose gebunden war, scheinen endgültig vorbei zu sein. Unter Last sieht es dann ein klein wenig anders aus. Sowohl GPU als auch CPU nagen am 60-Wh-Akku und lassen die Laufzeit merklich zusammenschrumpfen. Eine grundlegende Unabhängigkeit wird aber auch so geboten. Allerdings ist davon auszugehen, dass die meisten Gamer das M14x wohl in den meisten Fällen bei einer LAN-Party oder Ähnlichem nutzen werden, sodass eine Stromversorgung gesichert sein dürfte.

Temperaturentwicklung

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Die Temperaturen fallen auch unter Last nicht allzu hoch aus, was sich Alienware allerdings recht teuer erkauft, wie wir gleich sehen werden. Im Idle stellt das Ergebnis auf der anderen Seite keine allzugroße Überraschung dar. Die Stromspartechniken der Hersteller arbeiten so gut, dass es hier kaum noch Unterschiede zwischen den verschiedenen Notebooks gibt.

Lautstärke-Entwicklung

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Unerfreuliches fördern unsere Messungen der Lautstärke zutage. Während sich das M14x im Leerlauf noch das Prädikat unhörbar verdient, ändert sich dieser Eindruck unter Last gehörig. Mit 52,1 dB(A) gehört das M14x leider zu den lautesten Geräten, die wir bislang in unseren Redaktionsräumen begrüßen durften. Da hilft bei Belastung wirklich nur noch der Griff zum Kopfhörer. Zumindest arbeitet die Lüftersteuerung recht flott, sodass wieder Ruhe einkehrt, sobald das System von seiner Aufgabe befreit wird. Aufgrund der guten Temperaturen wäre es hier aber doch wünschenswert gewesen, wenn Alienware etwas mehr Hitze im Gehäuse zugelassen und die Lüftersteuerung etwas großzügiger konfiguriert hätte.

 


Alienware macht bei seinem brandneuen M14x sehr vieles richtig und nur eines falsch. Es wird eine hohe Leistung, mit einem hochwertigen und individuellen Gehäuse und einem erstklassigen Monitor kombiniert, die Lautstärke verdirbt den Spaß am M14x aber leider in vielen Bereichen.

Alienware M14x Deckel

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Das 14-Zoll-Format wird spielefähig. Nach dem beliebten M11x zeigt Alienware erneut, dass heute auch im kleinen Format Frameraten geliefert werden können, ohne dass dabei der beliebte Alienware-Charme auf der Strecke bleibt. Das Gehäuse besitzt die bekannt aggressive Formensprache samt der Möglichkeit einer individuellen Beleuchtung und einer herrlich samtigen Oberfläche. Nicht einmal die Akkulaufzeit kommt zu kurz. Da auch das Display, das zwar etwas zu stark verspiegelt ist, dafür aber ein farbenfrohes und plastisches Bild auf seine 1600 x 900 Pixel zaubert, überzeugt, möchte man fast meinen, Alienware wäre ein ideales Gaming-Notebook der Marke „portabel und voll nutzbar“ gelungen.

Leider wird der gewonnene sehr positive Eindruck aber erheblich durch die hohe Lautstärke-Belastung im Load-Bereich getrübt, der so einfach nicht sein müsste. Mit gutem Gewissen möchte man das M14x in keinem kleinen Raum einsetzen, in dem sich noch weitere Personen befinden, außer diese tragen vielleicht ebenfalls ein Headset, da sie am Spielen sind.

Bekommt Alienware noch die Lüftersteuerung in den Griff, hat das M14x das Zeugs zum Gaming-Klassiker, denn es vereint eine hohe Mobilität mit der vollen Spielefähigkeit und dem klassischen Alienware-Charme.

Positive Aspekte des Alienware M14x:

Negative Aspekte des Alienware M14x:

Weitere Links: