Test: Alienware M11x R3 - Mini Gaming-Notebook mit ULV Core i7-2617M und GeForce GT 540M

Veröffentlicht am: von
Alienware M11x R3 Review TestberichtAnfang letzten Jahres ist es Alienware gelungen, die Schranken des mobilen Gamings in der PC-Welt mit dem M11x ein gutes Stück weiter nach unten zu verschieben, ein Gaming-Notebook mit 12 Zoll gab es bis dahin noch nicht wirklich. Mit der dritten Revision, kurz R3, steht nun endlich das lang ersehnte Sandy-Bridge-Update des kleinen Kultnotebooks bereit, das mit der ULV-CPU Core i7-2617M, einer GeForce GT 540M und einer 256 GB fassenden SSD die Leistung im ultramobilen Bereich ein gehöriges Stück nach oben verschieben möchte.

 

Alienware M11x geöffnet

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Anfangs hatte es das M11x laut Alienware gerade in Deutschland schwer, zu wenig nahm man dem Winzling ab, dass auch ein Subnotebook mit Hang zum Netbook durchaus passable Frameraten erzeugen kann (dabei sollte aber natürlich immer klar sein, dass ein 11-Zöller sicherlich nicht an einen ausgewachsenen 17-Zöller heranreichen kann und so immer gewisse Kompromisse in Kauf genommen werden müssen). Nach ersten Berührungsängsten konnte sich das M11x dann aber schnell eine breite Fanbasis aufbauen, was beispielsweise auch der umfangreiche Sammelthread in unserem Forum zeigt. Auch wir waren von Alienwares M11x bislang stets überzeugt und zeichneten den handlichen Gamer mit unserem Excellent-Hardware-Award aus. Nun muss das gute Stück zeigen, ob es auch nach dem neuesten Refresh seinen Charme beibehalten hat.

Bei der grundlegenden Hardware-Ausstattung bleibt Alienware seinem Prinzip treu und verbaut mit dem Intel Core i7-2617M eine ULV-CPU mit zwei Kernen. Neben der im Prozessor integrierten HD3000-Grafikeinheit kommt abermals eine dedizierte Grafiklösung zum Einsatz. Die genutzte NVIDIA GeForce GT 540M stellt für uns einen alten Bekannten dar, denn seit dem Launch der zweiten Core-Generation ist NVIDIAs Mid-Range-Beschleuniger in zahlreichen Notebook-Designs zum Einsatz gekommen.

Preislich gestaltet sich das M11x wie immer recht flexibel, ermöglicht Alienware doch teils eine Konfiguration nach dem eigenen Geschmack. Zwar ist man nicht mehr ganz so flexibel wie mancher Built-to-Order-Hersteller, die angebotenen Varianten erscheinen aber auf jeden Fall sinnvoll und bieten genügend Spielraum, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Einstiegspreis des M11x liegt bei 1049 Euro. Dank der in unserem Modell verbauten SSD und so manchem weiteren Upgrade wie einer schnellen CPU oder etwas mehr Arbeitsspeicher klettert der Betrag aber recht flott auf rund 1850 Euro – so ist das M11x ein Luxus-Gamer in Reinform.

 


Grundlegend sind wir auf die Ausstattung bereits eingegangen, nun wollen wir etwas weiter in die Tiefe gehen, ein üppiger Preis von knapp 1850 Euro muss schließlich irgendwie begründet werden.

 

Während bei der GPU auf ein normales Notebook-Modell gesetzt wird, was aufgrund der zentralen Bedeutung des Grafikbeschleunigers ohne Frage sinnvoll ist, orientiert sich Alienware bei der CPU an den vorherigen Modellen und nutzt erneut einen ULV-Prozessor. Während das M11x R3 in der Grundkonfiguration mit einem i5-2537M daherkommt (ja, die ULV-CPUs haben alle diesen etwas seltsamen vierstelligen, wirren Zahlencode) wie er auch bei Samsungs ultramobilem MacBook Air-Konkurrenten 900X3A zum Einsatz kommt (zum Hardwareluxx-Test), hat unser Testmodell ein CPU-Upgrade erfahren. Genutzt wird daher nun ein i7-2617M. Die DualCore-CPU, die dank Hyperthreading vier Tasks auf einmal bearbeiten kann, besitzt einen Kerntakt von 1,5 GHz und bringt es im aufgebohrten Turbo-Modus maximal auf 2,6 GHz. Der L3-Cache beläuft sich auf 4 MB, die integrierte HD3000-Grafik ist deutlich langsamer getaktet, als bei den normalen Sandy-Bridge-Notebook-Prozessoren und kann 350 MHz als GPU- und 900 MHz als RAM-Takt in die Waagschale werfen (der Speicher taktete damit aber 50 MHz höher, als es beim i5-2537M der Fall ist – ob das einen entscheidenden Unterschied bringt, wir bezweifeln es). Die TDP liegt aber auch bei diesem Modell bei sparsamen 17 Watt, sodass langen Laufzeiten im Grunde genommen nichts im Wege steht.

Die zum Einsatz kommende GPU ist eine alte Bekannte, denn bislang wurde ein Großteil der neuen Sandy-Bridge-Designs mit NVIDIAs GT540M ausgestattet – dank der Optimus-Technik harmoniert die Grafik-Lösung in unserem Testmuster bestens mit der in der CPU integrierten GPU. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber nicht um eine neue Grafik-Lösung, sondern lediglich um ein flott vor dem Sandy-Bridge-Launch vorgestelltes, passendes Modell, denn die GT 540M basiert noch immer auf der GF108-GPU – und die wurde bekanntlich schon bei der GT 435M genutzt. Die GPU besitzt 96 Pipelines, der Takt beläuft sich dabei auf 672 MHz, der Shadertakt auf 1344 MHz. Der 1,5 GB fassende DDR5-RAM wird mit 900 MHz betrieben, aber nur über ein 128 Bit breites Interface angeboten. Laut NVIDIA besitzt die im 40-nm-Verfahren produzierte GPU eine TDP von ebenfalls 35 Watt.

Ein weiteres Highlight und leider auch ein Preistreiber ist die verbaute SSD mit einem Volumen von 256 GB. Das ist genügend Speicherplatz, um auch mit einem Datenträger auszukommen (sofern die gesamte Video- und Musik-Sammlung ausgelagert werden kann und nur selektierte Daten genutzt werden). Neben der eigentlichen Performance ist die nicht vorhandene Geräuschentwicklung ein weiterer großer Vorteil der SSD-Bauweise. Weniger extravagant geht es hingegen bei der Speicherausstattung zu, denn Alienware rüstet unser Muster mit 4 GB aus. Das stellt allerdings bereits ein Upgrade dar, denn im Grundpreis sind 2 GB enthalten. Ein optisches Laufwerk ist nicht vorhanden, was aufgrund der geringen Abmessungen aber keine allzugroße Überraschung darstellt.

Das 11,6 Zoll große Display besitzt (wie beinahe alle Notebooks) ein Panel, das auf der TN-Technik basiert (zur ausführlichen technischen Beschreibung der Panel-Technologien). Die Auflösung fällt mit 1366 x 768 Bildpunkten erfreulich hoch aus für ein Display dieser Diagonale, was dem Alienware Gaming-Mini ohne jede Frage eine gewisse Praxistauglichkeit garantiert. Wie bei den bisherigen M11x-Geräten hat Alienware das Display hinter einer durchgängigen Glasscheibe positioniert. Was zwar klasse und sehr hochwertig aussieht, hat in der Praxis aber einen gewissen Nachteil, denn der Monitor ist extrem verspiegelt. Die Mobilität wird so merklich eingeschränkt.

Der Akku besitzt eine Kapazität von 64 Wh, was zusammen mit der sparsamen CPU samt integrierter Grafikeinheit gerade im Idle lange Laufzeiten erwarten lässt. Wenn sich im Load-Betrieb NVIDIAs GPU einklinkt, dürfte die Laufzeit mehr als deutlich zurückgehen.

Alienware M11x R3

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2617M
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 1,5GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 1 MB

Chipsatz: Intel HM65
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT540
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1024 MB
Festplatte:

1x 256 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: SSD
Laufwerk: -
Monitor  
Display - Diagonale: 11,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 14 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 1 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 80 x 43
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: -

USB 2.0:

1
USB 3.0: 2
FireWire: 1
eSATA: -
Audio: Line-In / Line-Out / Mic
Gehäuse  
Akku: 64 Wh
Material: Kunststoff + Aluminium
Gewicht: 1,9 kg
Abmessungen:

328,5 x 227 x 15,9 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1850 Euro
Garantie 24 Monate

 


Alienware M11x Deckel

 

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Im geschlossenen Zustand sieht das M11x aus, wie ein etwas zu heiß gewaschenes M15x. Alienware war sichtlich bemüht, das Flair der großen Brüder auch auf den 11-Zöller zu portieren. Egal, wohin mal blickt, ob es nun die abgeschrägte Front ist, der Alien-Schädel auf dem Deckel oder gar dessen Formensprache, alles sagt: „Ja, ich bin ein echtes Alienware-Notebook“. Die Verarbeitung des M11x ist darüber hinaus hervorragend. Der verwendete Kunststoff hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck, Spaltmaße gibt es praktisch nicht.

Alienware M11x Seite links

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die linke Gehäuse-Seite ist gespickt mit verschiedenen Anschlüssen. So bietet Alienware dort mit DisplayPort und HDMI gleich zwei Schnittstellen zur digitalen Bildausgabe. Zum Datenaustausch stehen ein USB-, ein FireWire- und ein RJ45-Port zur Verfügung. Natürlich darf auch der integrierte Card-Reader nicht fehlen.

Alienware M11x Rückseite

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite integriert Alienware einzig den Strom-Anschluss. Wird das M11 häufig auf dem Schreibtisch genutzt, wäre auch die ein oder andere USB-Buchse wünschenswert, um das Kabelchaos auf dem echten Desktop zu minimieren. Da es sich beim M11x aber um ein auf Mobilität getrimmtes Gerät handelt, fällt dieser Missstand weniger ins Gewicht.

Alienware M11x seite rechts

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der rechten Seite werden zwei weitere USB-Anschlüsse, dieses Mal im 3.0-Format sowie drei Klinkebuchsen geboten.

 


 

Alienware M11x geöffnet

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch im geöffneten Zustand sieht das M11x wie die 1:1-Kopie der ausgewachsenen Alienware-Notebooks aus. Nicht nur die Formensprache und die mattschwarze Optik sind bekannt, auch das gesamte Beleuchtungs-Repertoire wurde übernommen. Das 11 Zoll große Display wird „borderless“ verbaut, die Glasoberfläche also bis zum Rand gezogen. So entsteht ein hochwertiges und in sich geschlossenes Erscheinungsbild.

Alienware M11x Tastatur

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das gewohnte Bild gibt es auch bei der Tastatur zu vermelden. Alienware setzt einfach auf eine verkleinerte Version des bekannten Layouts. Die Tasten fallen mit 12 x 15 mm zwar recht schmal aus, lassen sich dank des guten Druckpunkts aber dennoch hervorragend bedienen. Abstriche bei der Usability müssen so trotz des kleinen Maßstabs nicht in Kauf genommen werden.

Alienware M11x touchpad

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das von Alienware genutzte TopCase ist in einem matten, strukturierten Schwarz gehalten und erfreulich unempfindlich. Das Touchpad fällt mit 80 x 43 mm angemessen groß aus und kann mit guten Gleiteigenschaften punkten. Die Maustasten besitzen leider einen etwas zu langen Druckweg und einen nicht sonderlich präzisen Druckpunkt. Hier sollte Alienware bis zum nächsten Refresh noch einmal Hand anlegen.

 


In unserem Vergleichen muss sich das M11x gegen Konkurrenten beweisen, die ebenfalls ein kleines Display besitzen – aus Mangel an Alternativen handelt es sich dabei aber nicht um spezielle „Kleinstgamer“. Samsungs 900X3A haben wir uns vor Kurzem angesehen. Der Flachmann, der noch einmal ein ganzes Stück leichter ist, als Alienwares M11x R3 besitzt zwar schon eine Sandy-Bridge-CPU, verzichtet aber auf die dedizierte Grafik. ASUS U36 kann ebenfalls mit einer kleinen Diagonale aufwarten und hat eine dedizierte GPU, muss sich allerdings noch mit der Arrandale-Generation zufriedengeben.

 

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

 

Da ASUS U36 auf eine normale Mobile-CPU setzt, kann sich ASUS‘ 13-Zöller in diesen Benchmarks an die Spitze setzen. Dafür, dass unsere anderen beiden Minimalisten aber auf eine Low-Voltage-Ausstattung setzen, ist die gebotene Leistung mehr als beachtlich – wirklich Einschränkungen entstehen so nicht mehr im Geringsten. Der von Alienware verbaute i7 kann sich dabei noch einmal deutlich von der i5-CPU der Grundkonfiguration absetzen.

 


 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10


ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Alienware verbaut die schnellste Speicherlösung und kann sich auch von der SSD des 900X3A absetzen (dabei stammt auch Alienwares SSD von Samsung). Einen subjektiven Unterschied zwischen den beiden Geräten wird man aber natürlich nicht mehr feststellen. Weit abgeschlagen auf dem dritten Platz landet das ASUS U36 mit seiner mechanischen Speicherlösung.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Beim Speicherdurchsatz kann sich der ULV-i7 des M11x R3 deutlich an die Spitze setzen. Mit etwas Abstand folgt Samsungs ULV-i5, erst dann kommt die normal gevoltete CPU der Vorgängergeneration. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass Intel bei Sandy Bridge vieles richtig gemacht hat.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Beim PC-Mark kann sich das M11x eindeutig an die Spitze setzen – die Mischung aus flotter SSD und dedizierter Grafik zahlt sich aus. Im 3D Mark 06 fällt der Vorsprung dann noch einmal ein ganzes Stück deutlicher aus.

 


Unigine Heaven

 

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

UnigineHeaven1_rs UnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rs UnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10

 


World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_World1280

ASUS_G60J_Worldnativ

 


Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Call1280

ASUS_G60J_Call1280AA

 


Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

StreetFighter4_1_rs StreetFighter4_2_rs

StreetFighter4_3_rs StreetFighter4_4_rs

Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Street1280

ASUS_G60J_Street1280_2AA

ASUS_G60J_Street1280_4AA

ASUS_G60J_Street1280_8AA

 

ASUS_G60J_Street_nativ

ASUS_G60J_Street_nativ_2AA

ASUS_G60J_Street_nativ_4AA

ASUS_G60J_Street_nativ_8AA

 


Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs

ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Resident1280

ASUS_G60J_Resident1280_2AA

ASUS_G60J_Resident1280_8AA

ASUS_G60J_Resident1280_4AA

ASUS_G60J_Resident1280_8AA

 


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 


Subjektiv Bewertung + iColor Display

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Das M11x hat eine vergleichsweise hohe Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten für ein 11,6-Zoll-Gerät in petto, was dem Winzling einen hohen Nutzwert beschert. Gerade beim täglichen Surfen oder der ein oder anderen Office-Aufgabe machen sich die zusätzliche Pixel schnell positiv bewertbar.

Eine deutliche Einschränkung der eigentlich grenzenlosen Mobilität stellt leider das viel zu stark verspiegelte Display dar. Was schick aussieht, ist unterwegs ein großer Nachteil, da sich leider die gesamte Umgebung wunderbar abbildet – einen Spiegel braucht man so sicherlich nicht mehr. Leider fehlt dem kleinen Panel darüber hinaus die nötige Leuchtkraft, um mit solchen elementaren Problemen klarzukommen. Genutzt werden sollte das M11x daher am besten im Indoor-Betrieb. Die Darstellung des Panels wirkt trotz der Spiegeloberfläche zudem ein wenig kraftlos. Für Gamer bringt das keine allzu großen Einschränkungen mit sich, denn das sehr scharfe Panel bietet flotte Reaktionszeiten und eine vergleichsweise neutrale Farbabstimmung (mit der üblichen leichten Übersättigung von Blau und Grün).

Messergebnisse

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Unsere Messergebnisse offenbaren und unterstreichen noch einmal unsere subjektiven Beobachtungen. Die maximale Helligkeit ist mit 208 cd/m² deutlich zu düster für ein so stark verspiegeltes Display und auch das Kontrastverhältnis zeigt sich mit 173:1 sicherlich nicht von seiner besten Seite. Zumindest die Homogenität der Ausleuchtung passt aber.

 


Akkulaufzeit

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Im Leerlauf kann das M11x mit einer wahren Fabelzeit punkten. Etwas mehr als 8 Stunden zeigen, dass Intel seine Hausaufgaben gemacht hat und eine sehr effiziente CPU/GPU-Kombination an den Start geschickt hat. Schiere Mobilität ist von dieser Seite auf jeden Fall schon einmal gegeben, leider wird diese aber vom verbauten Display durchkreuzt. Unter Last klinkt sich dann natürlich die dedizierte Grafik ein und lässt die Laufzeit deutlich zusammenschmelzen.

Temperatur-Entwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Wer bedenken hatte, dass die doch recht potente GPU zu viel für das kleine Gehäuse sein könnte, den können wir zunächst einmal beruhigen. Zwar erwärmt sich das M11x R3 im Last-Betrieb deutlich, in brenzliche Bereiche dringt es dabei aber niemals vor. Im Idle bleibt das Gehäuse indes angenehm kühl und heizt sich nur wenig auf.

Geräusch-Entwicklung

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Ganz ein Großer. Das muss man leider feststellen, wenn der Lüfter im Last-Betrieb anspringt. Mit knapp 50 dB(A) steht unser 11-Zöller den großen Gaming-Notebooks in nichts nach und entwickelt sich zum echten Schreihals, was sich im Betrieb als unangenehm erweisen kann. Zocker setzen in der Regel aber auf Headsets, was die Lage natürlich deutlich entschärft. Im Idle sieht es hingegen deutlich besser aus, das M11x macht nur ab und an auf sich aufmerksam, ansonsten herrscht dank SSD eine herrliche Ruhe.

 


Alienware M11x R3 stellt ein gelungenes Update des Gaming-Zwergs dar, dass die Leistung im Mini-Segment abermals deutlich nach oben schiebt. Günstig ist unser M11x dabei aber leider keineswegs.

 

Alienware M11x geöffnet

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Viel falsch machen konnte Alienware nicht, das war von vornherein klar. Dass das M11x-Konzept funktioniert wurde bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt und dass auch die Sandy-Bridge-Plattform ein Garant für uneingeschränkten Mobile-Fun ist, haben die letzten Monate gezeigt. Kombiniert man diese beiden Erfolgsgeschichten, kommt das aktuell leistungsstärkste Kleinstnotebook heraus, das als voll spielefähig bezeichnet werden kann und darüber hinaus dank ULV-CPU mit einer gigantischen Idle-Laufzeit aufwarten kann. Alienware ist der Spagat zwischen Power und Mobilität ohne jeden Zweifel gelungen.

Nichts geändert hat sich im Grunde genommen am Gehäuse. So wirkt das M11x noch immer wie eine zu heiß gewaschene Version der großen Alienware-Geschwister. So gelingt es dem 11-Zöller sich dank des martialischen Charmes in seiner Größenklasse deutlich von allen Konkurrenten zu distanzieren. Die Verarbeitungsqualität ist dabei noch immer über jeden Zweifel erhaben, auch wenn das leichte Übergewicht natürlich im gleichen Zuge erhalten geblieben ist. Ein leichtes Update hat die Anschluss-Ausstattung erfahren, denn es ist nun endlich USB 3.0 mit von der Partie.

Ganz fehlerfrei ist das M11x R3 aber leider nicht. Das Display ist deutlich zu dunkel und zu kontrastarm, was leider nicht wirklich zum grundsätzlichen Mobilitätsgedanken passen mag. Ebenfalls nicht wirklich überzeugend ist die Lautstärke, denn das M11x R3 ist im Last-Betrieb ein kleiner Schreihals. Mit Hinblick auf die potente Hardware wollen wir hier aber einmal ein Auge zudrücken.

Auch mit dem Sandy-Bridge-Update hat das M11x in seiner nunmehr dritten Revision nichts von seinem ursprünglichen Charme verloren, sodass ein Excellent Hardware Award redlich verdient ist.

Positive Aspekte des Alienware M11x:

Negative Aspekte des Alienware M11x:

Weitere Links: