Test: Medion Erazer X6813 - preisattraktives Gaming-Notebook mit i7-2630QM und GeForce GTX 460M

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Medion Erazer X6813 ReviewSeit dem Start der Sandy-Bridge-Plattform sind einige Monate vergangen. Dennoch hat es eine ganze Zeit gedauert, bis ausreichend viele Designs verfügbar gemacht wurden – der Chipsatz-Bug hat auch die Notebook-Hersteller ausgebremst. Seitdem dieser nun aber behoben ist, heißt es volle Kraft voraus. Insbesondere die zuerst verfügbaren Quad-Core-CPUs der zweiten Core-Generation mit starken GPUs machen bislang einen Großteil der verfügbaren Sandy-Bridge-Geräte aus. Eines davon ist das Medion Erazer X6813, das mit einem Core i7-2630QM und einer GeForce GTX 460M Gamer mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis locken möchte.

Medio Erazer X6813 Deckel

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Medion ist seit den Anfängen der Aldi-PCs sicherlich nicht die Firma, die bei vielen unserer Leser an erster Stelle steht, wenn es um hochwertige Gaming-Notebooks geht. Dabei ist der deutsche Anbieter bestrebt, den Ruf der Low-Cost-Firma abzustreifen und stattdessen die Qualität in den Mittelpunkt zu stellen – ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis soll dabei aber nicht aus den Augen verloren werden.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass das Erazer X6813, das ein klassischer Gaming-15-Zöller ist, mit einer flotten, aber dennoch ausgewogenen Ausstattung daherkommt. Es gibt einen Core-i7-2630QM, der mit einer GeForce GTX 460M aus dem Hause NVIDIA kombiniert wird. Das Display besitzt darüber hinaus die FullHD-Auflösung, was dem Erazer X6813 einen hohen Praxis-Nutzen beschert. Eine solche Kombination haben wir bereits beim Alienware M17x R3 und ASUS G73SW gesehen – die beiden haben aber ein 3D-Display, das zudem zwei Zoll größer ist, sind dafür allerdings erheblich teurer, denn Medions Testkandidat kostet gerade einmal rund 1150 Euro – für die gebotene Ausstattung, auf die wir auf der kommenden Seite genauer eingehen wollen, scheint das Erazer X6813 auf jeden Fall ein Schnäppchen zu sein – mal sehen, ob das unsere Tests bestätigen können.

 


Gaming-Notebooks müssen in erster Linie eine hohe Leistung bieten und durchbrechen daher die Preis-Schallmauer regelmäßig. Anders sieht das bei Medion aus, denn das Erazer X6813 bietet mit einem Preis von rund 1150 Euro zumindest auf dem Papier eine erstklassige Preis-Leistung. Ob es dem 15-Zöller dabei aber gelingt, sich von der großen Masse abzuheben ist eine andere Frage, denn die verbauten Komponenten werden aktuell bei zahlreichen Geräten verbaut.

 

CPU-Z Intel Core i7-2630QM

Als CPU setzt Medion bei unserem Testmuster (wie so viele andere Hersteller auch) auf den i7-2630QM, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig.

Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte?

Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt). Da unsere internen Tests gezeigt haben, dass aktuell auch die schnellste Mobile-GPU in Form der NVIDIA GeForce GTX485 den i7-2630QM limitiert, kann dem kleinsten Vier-Kerner auf jeden Fall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zugesprochen werden, denn auch bei CPU-lastigen Aufgaben entstehen sicherlich keine unnötigen Wartezeiten. Entsprechend ist davon auszugehen, dass wir gerade die CPU in den kommenden Monaten in sehr vielen Notebooks vorfinden werden.

GPU-Z GeForce GTX 460M

Analog zu den Desktop-Modellen ist die GTX 460M im 40-nm-Verfahren gefertigt. Dass dies gerade bei den ersten Fermi-Desktop-Modellen nichts am exorbitant hohen Stromverbrauch ändern konnte, haben die Reviews gezeigt (zum ausführlichen Hardwareluxx-Review). Da kann man nur hoffen, dass es NVIDIA bei den Desktop-Varianten ein wenig besser hinbekommen hat – die Hoffnung besteht aber, denn für die GTX 460M wird ein GF106-Chip ausgelesen. Der konnte zumindest in der Desktop-Variante mit akzeptablen Verbrauchswerten bei der GeForce GTS 450 punkten. Der Kerntakt liegt bei 675 MHz, die Shader werden entsprechend mit 1350 MHz befeuert. Der Grafikspeicher fällt mit 1536 MB an GDDR5-Modulen sehr üppig für das Mobile-Segment aus und wird mit 625 MHz getaktet. Insgesamt stehen 24 ROPs und 192 Unified Shader zur Verfügung. Wie sich all diese Werte auf die Benchmarks auswirken, das werden wir im weiteren Verlauf dieses Tests sehen.

Nicht kleckern sondern klotzen heißt es für Medion aber auch bei der übrigen Hardware-Ausstattung, was sich sogleich im Speicher-Segment bemerkbar macht. Zwar kann man bei der HDD nicht an die von ASUS verbaute Doppellösung heranreichen, eine einzelne 750 GB fassende HDD mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5400 rpm lässt aber zumindest schon einmal keine Wünsche offen, was die Kapazität angeht. Eine SSD wie beim Alienware M17x R3 würde zwar noch einmal einen deutlichen Leistungsschub mit sich bringen, irgendwo muss beim aufgerufenen Preis aber nun einmal auch noch etwas gespart werden. Keine kleinen Brötchen werden auch beim Arbeitsspeicher gebacken, denn es werden direkt 8 GB verbaut. Zwar gibt es bereits manches Notebook mit 16 GB, in der Praxis bietet das aber kaum einen merklichen Vorteil. Das optische Laufwerk kommt, wie sollte es auch anders sein, in Form eines Blu-ray-Players daher, der darüber hinaus in der Lage ist, alle gängigen DVDs zu beschreiben.

Auch beim Display ist vom vermeidlichen Sparkurs nicht viel festzustellen, denn das 15,6-Zoll-Panel bietet eine native Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Das fordert zwar die Hardware beim Zocken, bietet in der Praxis aber einen enormen Mehrwert. Dass die Hintergrundbeleuchtung von einem LED-Backlight übernommen wird, versteht sich heutzutage von selbst, bei der Glare-Type-Oberfläche sieht es (leider) ähnlich aus. 120 Hz beherrscht der Monitor nicht, es können also keine 3D-Inhalte dargestellt werden. Ob es sich dabei aber wirklich um einen Nachteil handelt, sollte jeder Nutzer für sich entscheiden.

Medio Erazer X6813 Akku

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Der Akku schlussendlich setzt den durchaus positiven Gesamteindruck fort, denn mit 7800 mAh bzw. 86,58 Wh bietet dieser eine ordentliche Kapazität, die lange Laufzeiten erhoffen lässt. Da die aktuellen Quad-Core-Modelle etwas sparsamer mit dem Strom umgehen, als es noch bei der ersten Core-Generation der Fall war, liegt eine gewisse Mobilität (zumindest im Idle) auf jeden Fall in Reichweite.

Medion Erazer X6813

Hardware
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM57
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 460M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB V-Ram
Festplatte:

2x 750 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray-Player
Monitor
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte
Tastatur - Tastengröße: 14 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 76 x 45
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

2
USB 3.0: 2
FireWire: -
eSATA: 1
Audio: Line-in / Line-out / Digital / Mic.
Gehäuse
Akku: 7800 mAh / 86,58 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 3,5 kg
Abmessungen:

395 x 268 x 56 mm

Preis und Garantie
Preis: ca 1150 Euro
Garantie 24 Monate

 


 

Medio Erazer X6813 Front

 

 

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Bereits seit einiger Zeit lässt sich bei Gaming-Notebooks ein gewisser Hang zur neuen Sachlichkeit erkennen – okay, einen Bauhaus-Look haben wir nun wirklich nicht vor uns, zumindest zeigen aber immer mehr Anbieter den knallbunten Kleidern vergangener Tage die kalte Schulter – so auch Medion. Einziger Eye-Catcher im geschlossenen Zustand ist ein Erazer-Logo auf dem Deckel, der eine gebürstete Aluminium-Optik besitzt, aber aus Kunststoff gefertigt wurde. Ein Flachmann ist das X6813 wahrhaft nicht, das ist aber im Grunde genommen kein Vertreter der Gaming-Riege.

Medio Erazer X6813 Seite links

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Neben den Luftauslässen der Kühlung (die sich üblicherweise auf dieser Seite befinden) verbaut Medion auf der rechten Seite des Gehäuses zwei USB-3.0-Buchsen sowie eine dritte Buchse im betagten 2.0-Standard. Mehr als zwei High-Speed-Anschlüsse müssen beim aktuellen Verfügbarkeitsgrad an Peripheriegeräten unseres Erachtens aber auch nicht sein. Neben den drei Buchsen befindet sich an dieser Stelle auch der 5-in-1-Cardreader.

Medio Erazer X6813 Rückseite

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Medion setzt das um, was wir bei schon so vielen Geräten gefordert haben, die im Grunde genommen als Desktop-ersetzende Systeme gedacht sind: Zahlreiche Buchsen wandern auf die Rückseite, was zu einem aufgeräumten Schreibtisch führt. So befinden sich dort die beiden Buchsen zur Bildausgabe (klassischerweise VGA und HDMI) sowie der RJ45-Port, der Stromanschluss und ‚last but not least‘ eine eSATA-Buchse zum flotten Datenaustausch. Es fehlt aber leider eine USB-Buchse, um das Kabelchaos wirklich ordentlich zu beseitigen – hier wäre entweder ein zusätzlicher Anschluss oder zumindest eine USB/eSATA-Kombobuchse wünschenswert gewesen.

Medio Erazer X6813 Seite rechts

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Neben dem obligatorisch auf der rechten Seite verbauten optischen Laufwerk befinden sich auf dieser Seite der vierte USB-Anschluss sowie vier Klinkebuchsen zum Anschluss des Soundsystems.

 


 

Medio Erazer X6813 Display

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Auch im geöffneten Zustand setzt sich die zurückhaltende Optik fort. Der gesamte Innenraum ist analog zum äußeren Erscheinungsbild in mattem Schwarz gehalten. Einziger Eyecatcher ist die Leiste zwischen Tastatur und Display, die den recht markanten Hauptschalter beherbergt.

Medio Erazer X6813 Tastatur

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Die Tastatur, die natürlich im Chiclet-Layout ausgeführt ist, stellt einen der wenigen Anhaltspunkte dar, dass wir wirklich ein Gaming-Notebook vor uns haben: die W-A-S-D-Tasten wurden zusätzlich mit roten Pfeilen markiert. Ob das nun wirklich sinnvoll ist, wagen wir aber zu bezweifeln, schließlich trauen wir jedem leidenschaftlichen Spieler zu, die richtigen Tasten zu finden. Davon einmal abgesehen, weiß die Tastatur mit angenehmen Tastengrößen zu gefallen. Einzig der Druckpunkt könnte ein wenig präziser sein, denn er wird vom flexenden Top-Case ein wenig beeinflusst. Als unglücklich erweist sich darüber hinaus die Gestaltung der Enter-Taste. Diese ist deutlich zu klein dimensioniert und vor allem zu flach. Gerade anfänglich „verhaut“ man sich regelmäßig und noch dazu fällt die Eingewöhnungszeit recht lang aus.

Medio Erazer X6813 Touchpad

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Nicht allzu groß fällt der Mausersatz aus, der es auf 76 x 45 mm bringt, dafür aber durch ordentliche Gleiteigenschaften und eine hohe Präzision im täglichen Leben zu gefallen weiß.

Medio Erazer X6813 Schalter und Boxensystem

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Zwischen Tastatur und Monitor befindet sich besagte Leiste, die im Grunde genommen den einzigen Eye-Catcher des X6813 darstellt. Neben dem Hauptschalter und zwei Short-Keys (unter anderem zum Aktivieren der eher unscheinbaren Beleuchtung) befindet sich unter dieser Abdeckung das Soundsystem unseres Testkandidaten. Auf Boxen eines namhaften Herstellers, wie man sie aktuell bei zahlreichen Anbietern vorfindet, verzichtet man bei Medion jedoch – was sich natürlich durch die aggressive Preis-Gestaltung begründen lässt.

 


In der Einleitung haben wir es bereits erwähnt, in den vergangenen Wochen hatten wir bereits mehrere Geräte mit einer ähnlichen Grundkonfiguration im Test, wie nun unser Medion Erazer X6813. Entsprechend lassen wir den 15-Zöller gegen Alienware M17x und ASUS G73 antreten. Besonders interessant wird also, wie es sich mit der Qualität der genutzten Displays, der Lautstärke-Entwicklung und der Akkulaufzeit verhält.

 

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Wen sollte es überraschen: sowohl bei Cinebench als auch bei 7-Zip gibt es keine erwähnenswerten Unterschiede zwischen unseren Testkandidaten.

 


 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10



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Klare Sache, geht es um die reine HDD-Performance kann sich das Alienware M17x dank der verbauten SSD deutlich von den beiden Konkurrenten absetzen (der Preis steigt aber natürlich auch entsprechend flott). Weiterhin kann aber auch eine Abstufung zwischen G73 und Erazer festgestellt werden, die sich damit erklären lässt, dass Medion keine HDD mit 7200 rpm einsetzt, wie es bei ASUS der Fall ist.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Keine merklichen Unterschiede gibt es hingegen bei der Speicherperformance zu beobachten, was sich natürlich mit dem stets gleichen Prozessor begründen lässt.

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ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Während das Trio in den 3D Marks stets gleich auf liegt – CPU und vor allem GPU sind hier einfach zu bestimmend - stellt sich beim PC-Mark eine klare Reihenfolge ein. Zu erklären ist diese wieder mit den verbauten Festplatten bzw. deren Geschwindigkeit. Ganz eindeutig an die Spitze kann sich das Alienware M17x setzen, das eine SSD besitzt. Den zweiten Platz nimmt das G73 dank seiner schnelleren HDD ein, während das Erazer dank der langsamen HDD auf dem letzten Platz landet

 


Unigine Heaven

 

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

 

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Das 15,6 Zoll durchmessende Display bietet dank der FullHD-Auflösung eine ganze Menge Platz auf dem Desktop, die Darstellung wird aber entsprechend klein, was manchem Anwender sicherlich schon etwas zu viel des Guten sein könnte. Eine angenehme Zwischengröße stellen 1600 x 900 Bildpunkte dar.

Die Glare-Oberfläche des TN-Panels ist stark verspiegelt, was Medions 15-Zöller nicht unbedingt zum idealen Begleiter bei langen Außeneinsätzen macht – das sind Gaming-Notebooks in der Regel aber ohnehin nur äußerst selten. Gerade in sehr hellen Umgebungen wäre eine noch etwas höhere maximale Leuchtkraft daher wünschenswert. Die Darstellung kann als ausgewogen bezeichnet werden, überrepräsentiert sind wie üblich Grün und Blau, was subjektiv aber zu einer gefälligen Darstellung führt. Die Blickwinkelunabhängigkeit und das Kontrastverhältnis liegen auf einem normalen Niveau und fallen subjektiv weder positiv, noch negativ aus dem Rahmen.

Messwerte:

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Die maximale Helligkeit liegt mit 263 cd/m² prinzipiell auf einem guten Niveau, das in der Regel bei Glare-Oberflächen den Einsatz auch in helleren Umgebungen sicherstellt. Dank des recht stark verspiegelten Displays würden wir uns bei Erazer aber noch das ein oder andere zusätzliche cd/m² wünschen, um auch wirklich auf der sicheren Seite zu sein. Auf allerhöchstem Niveau befindet sich die Ausleuchtung, die Unregelmäßigkeiten auch bei genauem Hinschauen nicht erkennen lässt. Gegenüber den Konkurrenten fällt das Kontrastverhältnis jedoch deutlich ab, denn es werden gerade einmal 218:1 erreicht – dank der Glare-Oberfläche fällt das aber etwas weniger ins Gewicht als man es anhand der Balkengrafik meinen könnte. Überzeugend ist der Schwarzwert abre dennoch nicht.


Akkulaufzeit

 

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Der üppige Akku macht sich bezahlt, denn das Medion Erazer X6813 kann gerade im Leerlauf mit einer mehr als überzeugenden Leistung punkten, was dem 15-Zöller ohne jede Frage mehr als nur eine rudimentäre Mobilität verleiht. Von den beiden Konkurrenten kann man sich hier klar absetzen. Unter Last zeigt sich dann doch, dass sehr potente Komponenten genutzt werden, denn die Laufzeit schmilzt deutlich zusammen – gezockt wird in der Regel aber in der Nähe einer Steckdose, weshalb das nicht weiter schlimm ist.

Temperaturentwicklung

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Keine Besonderheiten zeigen sich bei einem Blick auf die Temperaturentwicklung. Zwar erwärmt sich unser 15-Zöller im Dauerlast-Betrieb merklich, etwas anderes war aber auch kaum zu erwarten. In unangenehme oder gar brenzliche Bereiche dringt der 15-Zöller dabei aber nie vor.

Lautstärkeentwicklung

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Bei unseren Tests zur maximalen Lautstärke offenbaren sich dann erneut die Gaming-Gene unseres Testkandidaten. Während der 15-Zöller im Idle noch angenehm leise arbeitet, dreht der verbaute Lüfter nach einem längeren Volllast-Betrieb ordentlich auf und dringt in die Region „störend laut“ vor, ohne mit der Wimper zu zucken. Im Gaming-Segment bestätigt ASUS‘ G73 als Ausnahme die wohlbekannte Regel.

 


Medion hat mit dem Erazer X6813 ein Gaming-Notebook im Programm, das sich kaum Schwächen erlaubt und eine enorme Leistung zum vergleichsweise günstigen Preis bietet.

 

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Klar, rund 1150 Euro sind noch immer eine ganze Menge Geld für ein Gaming-Notebook, dank Core i7-2630QM und GeForce GTX 460M wird dafür aber auch eine Leistung geboten, wie man sie sonst oft nur bei wesentlich teureren Geräten vorfindet – Preis-orientierte Gamer sind hier also genau richtig und finden aktuell kaum ein passenderes Gaming-Gerät mit einer besseren Preis-Leistung. Erfreulich ist darüber hinaus, dass dank eines FullHD-Panels auch beim Display kaum Abstriche bei der Office-Usability in Kauf genommen werden müssen – einzig die starke Spiegelung ist störend, der niedrige gemessene Kontrast wird durch die Glare-Oberfläche zwar etwas abgefangen. Das es besser geht, zeigt die Konkurrenz aber dennoch.

Die Verarbeitungsqualität unseres Musters geht in Ordnung, der verwendete Kunststoff fällt bei der Konkurrenz aber noch einmal ein wenig höher aus. Während der Akkulaufzeit (insbesondere im Idle) nicht allzu viel von der enorm hohen Leistung der Komponenten anzumerken ist, geht die Laufzeit im Load-Betrieb gehörig in den Keller. Unter Last lässt auch die Lautstärke zu wünschen übrig, denn hier entpuppt sich das Erazer X6813 als waschechter Gamer. Wie beinahe alle aktuellen Gaming-Geräte röhrt das Erazer X6813 lautstark vor sich hin, wenn es unter länger anhaltende Volllast gesetzt wird – den Gamer wird das kaum stören, dass es dennoch besser geht, zeigt das ASUS G73SW.

Wer mit den leichten Abstrichen hinsichtlich der Materialgüte leben kann und das nicht ganz optimale Display akzeptiert bzw. die Kombination aus hoher Leistung und moderatem Preis höher schätzt, kann mit dem Medion Erazer X6813 aktuell kaum etwas falsch machen.

Positive Aspekte des Medion Erazer X6813:

Negative Aspekte des Medion Erazer X6813:

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