Test: Acer Aspire 5750G: i7-2630QM und GT 540M für unter 1000 Euro

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acer_5750_teaserNachdem der Sandy-Bridge-Start durch den allseits bekannten Chipsatz-Bug ausgebremst wurde, treffen Notebooks mit der jüngsten Intel-Generation jetzt in immer kürzeren Abständen bei uns ein. Ein besonders interessanter Kandidat könnte das neue Acer Aspire 5750G werden, das einen Core i7-2630QM mit einer dedizierten Grafik kombiniert und dabei dennoch unter der 1000-Euro-Grenze bleibt. Wir haben uns auf die Suche begeben, ob und wo Abstriche in Kauf genommen werden müssen.

 

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Auch wenn im Grunde genommen die meisten Notebooks überhaupt nicht vom Chipsatz-Bug der neuen Sandy-Bridge-Geräte betroffen waren, da schlichtweg nicht genügend Festplatten verbaut wurden (welches Notebooks bietet nun mal schon Platz für mehrere HDDs und ein optisches Laufwerk), wurde die Auslieferung der neuen Modelle deutlich verzögert. Erst jetzt kommen langsam immer neue Geräte auf den Markt. Dass noch immer zahlreiche Notebooks auf Arrandale-Basis verfügbar sind, sollte niemanden überraschen. Je nach Lagerstand lassen die großen Anbieter ihre älteren Geräte mit teils vergünstigten Preisen noch etwas länger am Markt. Hier gilt: Wer nicht das aller schnellste Notebook sucht, kann aktuell das ein oder andere Schnäppchen machen.

Acer wiederum ist schon voll und ganz in den Sandy-Bridge-Zeiten angekommen. Nachdem wir uns bereits das luxuriöse Aspire 5950G der Ethos-Serie angeschaut haben, steht heute das neue Aspire 5750G auf dem Programm, das mit einer leicht abgespeckten Hardware-Ausstattung und einem deutlich einfacher verarbeiteten Gehäuse den Geldbeutel empfindlich schont. Dank einem Preis von 920 Euro und einer hochwertigen Hardware-Ausstattung empfiehlt es sich für einen Preis-Leistungs-Award – ob dem wirklich so ist? Man darf gespannt sein.

 


Acers 5750G kratzt in der uns vorliegenden Ausstattung an der 1000-Euro-Marke. Wer ein wenig Leistung einsparen möchte, kann eine Menge Geld sparen, denn angeboten wird das gute Stück bereits ab 500 Euro, dann aber nur mit einem kleinen Dualcore und ohne dedizierte Grafik.

 

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Den Start in das Sandy-Bridge-Zeitalter machen die i7-Quadcore-Modelle, bis es die kostengünstigeren und damit insbesondere für die Consumer-Riege interessanten i5- und i3-CPUs geben wird, dauert es noch etwas. Acer hat sich beim 5950G für einen i7-2630QM entschieden, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt).

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Die zum Einsatz kommende GPU stellt eine alte Bekannte dar, denn bislang wurde ein Großteil der neuen Sandy-Bridge-Designs mit NVIDIAs GT540M ausgestattet – dank der Optimus-Technik harmoniert die Grafik-Lösung in unserem Testmuster bestens mit der in der CPU integrierten GPU. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber nicht um eine neue Grafik-Lösung, sondern lediglich um ein flott vor dem Sandy-Bridge-Launch vorgestelltes, passendes Modell, denn die GT 540M basiert noch immer auf der GF108-GPU – und die wurde bekanntlich schon bei der GT 435M genutzt. Die GPU besitzt 96 Pipelines, der Takt beläuft sich dabei 672 MHz, der Shadertakt auf 1344 MHz. Der 1,5 GB fassende DDR5-RAM wird mit 900 MHz betrieben aber nur über ein 128 Bit breites Interface angeboten. Laut NVIDIA besitzt die im 40-nm-Verfahren produzierte eine TDP von ebenfalls 35 Watt.

Trotz des vergleichsweise niedrigen Preises müssen auch bei der Speicher-Ausstattung keine Abstriche akzeptiert werden, vielmehr kann sich das 5750G sogar angenehm von der Masse abheben. So wird mit einer 750 GB fassenden HDD eines der größten aktuell am Markt verfügbaren Laufwerke geboten. Die Platter rotieren zwar nur mit einer Geschwindigkeit von 5400 rpm, wirklich stören dürfte das aber nur die wenigsten Anwender. Damit nicht genug, geht Acer auch beim flüchtigen Speicher in die Vollen und verbaut direkt 8 GB. Damit werden auch für die Bild- oder Video-Bearbeitung zunächst genügend Reserven geboten. Zum Standard in der Sub-1000-Euro-Klasse gehört das ganz sicher noch nicht. Schlussendlich heißt es für Acer auch beim optischen Laufwerk offensichtlich „nicht kleckern, sondern klotzen“, denn es wird direkt ein Blu-ray-Player verbaut. Viel besser könnte die Speicher-Sektion auch bei einem teureren Gerät nicht ausfallen, einzig eine SSD könnte in der Luxus-Klasse geboten werden – daran wollen wir in der Sub-1000-Euro-Klasse nun aber wirklich noch nicht denken.

Abstriche müssen, wie in dieser Preisklasse leider üblich, beim Display akzeptiert werden. So besitzt das 15 Zoll durchmessende Panel eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten, was unseres Erachtens bereits etwas zu grob auflösend für ein Display dieser Größenklasse ist – es wird recht wenig Platz auf dem Desktop, dafür aber eine umso größere Darstellung geboten. Acer verbaut solche Panels aber auch bei deutlich teureren Geräten wie die 5950G der Ethos-Serie mit der Begründung, dass dies so vom Markt gefordert werde. Wenig überraschend ist darüber hinaus, dass das Panel eine Glare-Type-Oberfläche besitzt und von einem LED-Backlight beleuchtet wird.

Nicht allzu üppig fällt auch der Stromspeicher aus. Dieser kann 4400 mAh respektive 48 Wh vorweisen. Zwar verbrauchen Sandy Bridge-4-Kerner deutlich weniger Strom als noch ihre 45-nm-Vorgänger, dennoch wird es interessant, wie lange das 5750G mit Hinblick auf den vergleichsweise kleinen Akku durchhält – man darf also gespannt sein.

Acer Aspire 5750G

Hardware  
Prozessor: Intel Core i5-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM57
Arbeitsspeicher: 8GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT 540M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB V-Ram
Festplatte:

750 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: DVD-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 16 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 104
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 86 x 45
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 2

USB 2.0:

2
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-in / Line-out
Gehäuse  
Akku: 4400 mAh / 48 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 2,6 kg
Abmessungen:

281 x 253 x 34

Preis und Garantie  
Preis: ca 920 Euro
Garantie 24 Monate

 


 

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An den verbauten Komponenten merkt man dem 5750G schon einmal nicht an, dass wir ein Notebook der Sub-1000-Euro-Klasse vor uns stehen haben. Beim Gehäuse ist das leider ein wenig anders. Insbesondere die Materialgüte kann nicht mit anderen Geräten der 1000-Euro-Klasse mithalten, etwa ASUS‘ N53SV. Hier macht sich dann doch bemerkbar, dass der Einstiegspreis bei rund 600 Euro liegt. Ein Problem, dass wir bereits häufig bei Built-to-Order-Geräten gesehen haben.

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Zu wuchtig wirkt das 5750G auf jeden Fall schon einmal nicht, denn trotz des niedrigen Preises und der starken Hardware gelingt es Acer, ein nicht allzu massiges Gehäuse anzubieten. Auch das Gewicht von rund 2,6 kg kann sich für einen 15-Zöller sehen lassen – da hatten wir schon deutlich schwerere Genossen auf dem Schreibtisch liegen. Der Kunststoff des Deckels ist geprägt – so ist das Material zwar nicht das hochwertigste, dank der Prägung fällt das aber weniger auf, als es bei einem Uni-Deckel der Fall wäre. Trotz des matten Kunststoffs ist das 5750G jedoch recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken.

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Auf der linken Seite des Gehäuses bringt Acer die beiden üblichen Buchsen zur Bildausgabe unter: 1x VGA und 1x HDMI. Neben zahlreichen Lüftungsschlitzen gibt es hier auch einen USB-Anschluss, zwei Klinke-Buchsen und den klassischen RJ45-Port.

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Neben dem optischen Laufwerk werden auf der rechten Seite lediglich zwei weitere USB-Anschlüsse geboten. Eine davon ist aber erfreulicherweise bereits im USB-3.0-Format ausgeführt. Die meisten Sandy-Bridge-Geräte bieten zwar meist direkt zwei Anschlüsse – mit Hinblick auf den niedrigen Preis, wollen wirhier aber ausnahmsweise einmal ein Auge zudrücken.

 


 

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Erinnerte das 5750g im geschlossenen Zustand noch stark an das Brazos-Notebook Aspire 5253 gibt es geöffnet doch etwas größere Unterschiede zu vermelden. Das Top-Case ist nicht in Anthrazit gehalten, sondern tendiert leicht in Richtung Bronze, was dem 15-Zöller ein schickes Äußeres verleiht und ihn vor allem etwas hochwertiger wirken lässt, als das 5253 bei dem der Kunststoff des Deckels erneut aufgegriffen wurde – haptisch auf jeden Fall ein Fortschritt.

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Während Acer beim 5950g noch auf das moderne Chiclet-Layout zurückgreift, besinnt man sich beim deutlich günstigeren Modell der alten Tugenden und verbaut das eigene Layout mit recht großen Tasten (16 x 16 mm) die so positioniert sind, dass sie den Eindruck erwecken frei zu schweben. Trotz des 15-Zoll-Formats integriert Acer einen Numblock, ohne dass es dabei zu Einschränkungen kommt. Das Keyboard lässt sich gut tippen – einzig der Druckpunkt könnte noch ein wenig präziser sein, was jedoch mit dem Flexing des Top-Cases zusammenhängt.

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Das Touchpad gällt mit 86 x 45 mm nur durchschnittlich groß aus, kann dafür aber mit hervorragenden Gleiteigenschaften aufwarten. Das Pad ist so rutschig, dass man sich erst einmal an den fehlenden Widerstand im Vergleich zu anderen Geräten gewöhnen muss.

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Gut zu erkennen ist auf diesem Bild, wie stark das verbaute Display leider verspiegelt wurde – gerade beim Outdoor-Einsatz kommt es so zu Problemen. Short-Keys verbaut Acer nicht, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist – irgendwo muss der niedrige Preis des Geräts ja auch herkommen.

 


Im direkten Vergleich muss sich unser vermeintlicher Preis-Leistungs-Knaller zum einen mit seinem deutlich teureren Bruder, dem Aspire 5950G messen, das die gleiche CPU aber eine etwas potentere GPU vorweisen kann. Auf der anderen Seite bietet sich natürlich ein Vergleich mit Schenker A501 an, das ähnlich teuer ist und die gleiche GPU nutzt, dafür aber eine Dual-Core-CPU einsetzt. Deren höherer Takt kann bei Anwendungen, die weniger stark auf Multi-Core-CPUs optimiert sind, natürlich durchaus einen Vorteil mitbringen.

 

 

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Bei unseren ersten Benchmarks war die Reihenfolge abzusehen, skalieren beide doch sehr gut mit der Anzahl der CPU-Kerne. Entsprechend liegen die beiden Acer-Modelle klar in Führung und können sich deutlich vom A501 absetzen. Langsam ist aber auch das nicht.

 


 

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In dieser Disziplin kann sich das A501 absetzen, da die verbaute Seagate Momentus XT einen integrierten Flash-Speicher in die Waagschale werfen kann. Das macht sich messtechnisch, noch stärker aber subjektiv bemerkbar.

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Beim Speicherdurchsatz können sich die 4-Kerner wieder deutlich absetzen, auch die Dual-Core-Lösung liefert aber eine mehr als ansehnliche Vorstellung ab.

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Im PC-Mark kann sich das 5950G aufgrund der stärkeren Grafik deutlich absetzen, der Unterschied zwischen Dual- und Quad-Core-Lösung hingegen ist verschwindend gering. Im 3D Mark liegen alle Modelle recht nah beieinander, auch wenn sich hier erneut die Radeon 6850 absetzen kann. Der Kern-Unterschied ist abermals sehr gering.

 


Unigine Heaven

 

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

 

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Bei der rechnenden Hardware merkt man dem 5750G kaum an, dass wir ein Gerät der Sub-1000-Euro-Klasse vor uns haben. Beim Display ist das ein klein wenig anders. Das 15,6-Zoll-Panel besitzt eine native Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten, was unseres Erachtens bei diesem Format schon ein wenig zu grob auflösend ist – die Darstellung ist etwas zu groß und dafür wird zu wenig auf dem Desktop dargestellt. Acer ist aber der Ansicht, dass genau diese Auflösung vom Markt verlangt wird – weshalb auch das teure 5950G diese Auflösung besitzt.

Leider folgt Acer beim Panel dem Trend und verbaut eine stark spiegelnde Oberfläche. Gerade in hellen Umgebungen (wie wir sie nun im Frühjahr wieder häufiger vorfinden) ist das alles andere als praktisch, sodass es hier zu gewissen Einschränkungen kommt. Der subjektive Kontrast profitiert natürlich von der spiegelnden Oberfläche – allerdings hatten wir schon Geräte mit einem kontrastreicheren Bild. Sonderlich neutral ist die Abstimmung des Panels darüber hinaus nicht, insbesondere Blau, aber auch Grün sind deutlich überrepräsentiert. Allerdings wird so ein subjektiv gefälliger Look erzeugt.

Messergebnisse

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Die Messergebnisse des genutzten Panels fallen durchschnittlich aus. Zwar ist die maximale Leuchtkraft von 256 cd/m² gerade so ausreichend, um auch in etwas helleren Umgebungen zu werkeln, aufgrund der starken Verspiegelung hätte es aber auch gerne ein wenig mehr sein dürfen. Die Homogenität liegt bei 85,33 Prozent, was in Ordnung geht – Abweichungen fallen so subjektiv kaum auf. Alles andere als erbaulich ist jedoch das Kontrastverhältnis, das es gerade einmal auf 213:1 bringt.

 


Akkulaufzeit

 

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Wie es nicht anders zur erwarten war, hinterlässt der vergleichsweise schwachbrüstige Akku seine Spuren. Nun verbrauchen Sandy-Bridge-CPUs zwar weniger Strom, als es bei den Vorgängern der Fall war, ein 4-Kerner möchte aber dennoch versorgt werden – das macht sich insbesondere unter Last bemerkbar. Während die Idle-Laufzeit mit etwas über 3,5 Stunden noch in Ordnung geht (hier machen sich die guten Stromsparmechanismen bemerkbar) geht die Laufzeit unter Last doch merklich in die Knie. Wir können dem 5750G dennoch eine mehr als grundlegende Mobilität zusprechen, was eine beachtliche Leistung ist.

Temperatur-Entwicklung

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Das Aspire 5750G besitzt ein vergleichsweise flaches Gehäuse, was sich bei der Temperatur-Entwicklung bemerkbar macht. Bereits im Idle sind die Temperaturen ein wenig höher als bei dickeren Kollegen - unter Last steigen sie dann weiter an. Wirkliche Probleme gibt es aber auch dann nicht.

Geräuschentwicklung

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Mit Hinblick auf das flache Gehäuse ist es umso erfreulicher, dass die Lüftung erstaunlich ruhig bleibt – auch unter Last. Ein wirklicher Störenfried wird der 15-Zöller so niemals, was sehr praktisch ist, wenn das Notebook auch einmal zur Medienwiedergabe genutzt werden soll.

 


Acer ist mitder größten Version des Aspire 5950G ein Gerät mit einem äußerst ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis gelungen. Wer bereit ist, auf ein exklusives Gehäuse zu verzichten, bekommt ein Hardware-technisches Rundum-Paket ohne große Schwächen.

 

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Dass zu einem Preis von rund 1000 Euro kaum noch Abstriche bei der Hardware in Kauf genommen werden müssen, zeigt unser heutiger Testkandidat deutlich: es wird ein Sandy Bridge 4-Kerner, eine dedizierte Grafik in Form der GeForce GT 540M, 8 GB an RAM und eine ordentliche HDD geboten. Klar, für den passionierten Gamer reicht die GPU längerfristig kaum aus, Spieler sind aber auch sicherlich nicht das Hauptklientel des 15-Zöllers. So wird eine Leistung geboten, die sich sehen lassen kann und bis vor einem halben Jahr im 1000-Euro-Segment gerade bei der CPU-Performance noch undenkbar gewesen wäre. Ein direkter Vergleich mit Schenkers A501 zeigt aber, dass es für Spieler nicht zwangsläufig ein 4-Kerner sein muss.

Dass bei einer solchen Kombination aus Hardware und Preispunkt natürlich an irgendeiner Stelle Kompromisse eingegangen werden müssen, versteht sich von selbst und sollte im Grunde genommen niemanden wirklich überraschen. Bei Acers 5950G sind uns zwei Aspekte aufgefallen: das Gehäuse könnte gerne noch etwas hochwertiger ausfallen, insbesondere der genutzte Kunststoff hinterlässt einen etwas windigen Eindruck. Das zweite Problem ist das genutzte Display, das für unseren Geschmack etwas zu grob auflösend, auf jeden Fall aber zu deutlich verspiegelt ist. Auch die Messwerte sind darüber hinaus nicht vollends überzeugend. Abschließend könnte auch die Akkulaufzeit noch mal ein wenig besser ausfallen – mit Hinblick auf die Idle-Laufzeit wollen wir hier aber noch einmal ein Auge zudrücken.

Alles in allem verdient sich das 5950G einen Preis-Leistungs-Award – viel mehr CPU-Leistung kann man zum Preis von unter 1000 Euro kaum noch erwarten.

Positive Aspekte des Acer Aspire 5750G:

Negative Aspekte des Acer Aspire 5750G:

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