Test: Dell XPS 17 - Vollausstattung mit 3D-Display

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dell_xps17_teaserDell hat Ende letzten Jahres seine XPS-Reihe erfolgreich überarbeitet, musste bei seinen ersten Modellen allerdings noch auf die Arrandale-Generation zurückgreifen. Mit ein wenig Verspätung ist nun aber der Switch auf die aktuellen Sandy-Bridge-Prozessoren gelungen – es wird also höchste Zeit für einen ausführlichen Test. Bei unserem heutigen Kandidaten handelt es sich um ein XPS 17 mit i7-2630QM, einer GeForce GT 550M und nicht zuletzt einem 3D-Display.

 

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Seit dem Kauf von Alienware hat sich das Brand-Gefüge des amerikanischen Konzerns für die Konsumenten merklich verschoben. Waren XPS-Systeme früher einmal die Gaming-Geräte par excellence haben diese Position nun natürlich die Alienware-Geschwister inne. Das XPS-Label wollte man aber nicht so einfach sterben lassen und hat die Sparte schlichtweg ein wenig verschoben – in Richtung von Lifestyle und Multimedia. Seit einiger Zeit werden die Geräte immer stärker auf eben jene Schiene ausgelegt, was sich auch beim neuen XPS-Gehäuse bemerkbar macht. Erstmals hatten wir die jüngste XPS-Variante in Hardwareluxx [printed] 02/2011 im Test, damals allerdings als 15-Zöller und mit der heute schon beinahe veralteten Arrandale-Plattform. Der dort gewonnene Eindruck war durchaus positiv, einzig die hohe maximale Lautstärke konnte uns nicht recht gefallen – man darf also gespannt sein, ob es das Refresh-Modell nun besser macht.

Wie üblich kann man bei Dell die Konfiguration des XPS 17 recht frei durchführen. Zwar reicht man nicht ganz an die maximale Flexibilität heran, die aktuelle Built-to-Order-Produzenten bieten, Komponenten können aber im sinnvollen Maße ausgetauscht werden – entsprechend flexibel gestalten sich die Preise. Der Einstieg in Dells 17-Zoll-Welt der XPS-Serie liegt bei 799 Euro. Da unser Testkandidat ein 3D-Display zu bieten hat, klettert der Preis natürlich recht flott auf einen Betrag von 1035 Euro. Auch das ist noch immer ein sehr fairer Preis für einen 17-Zöller mit der aktuellen Technik, einer dedizierten GPU und einem 3D-Display.

 


Während langsam endlich die Dual-Core-Modelle zu den Händlern, bzw. den Internet-Konfiguratoren rollen, ist unser heutiges Modell mit einem Quad-Core-Prozessor ausgerüstet. Nachdem die allseits bekannten Chipsatz-Probleme nun aber überstanden sein dürften, kann der Spaß mit der zweiten Core-Generation nun endlich richtig beginnen – und davon ist reichlich vorhanden, wie unsere Tests der letzten Wochen und Monate immer wieder gezeigt haben.

 

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Den Start in das Sandy-Bridge-Zeitalter machen die i7-Quadcore-Modelle, bis es die kostengünstigeren und damit insbesondere für die Consumer-Riege interessanten i5- und i3-CPUs geben wird, dauert es noch etwas. Dell hat sich bei unserem XPS 17 für einen i7-2630QM entschieden, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt).

Nachdem wir bereits einige Notebooks mit NVIDIAs GeForce GT 540M gesehen haben, treffen wir nun erstmalig auf die neue GeForce GT 550M, die analog zur GT 435M auf der bekannten GF 108 GPU aufbaut und das neue Modell für die gehobene Mittelklasse darstellt. Die Grafikeinheit besitzt 96 Pipelines und einen Kerntakt von 740 MHz. Der Shadertakt beläuft sich entsprechend auf 1480 MHz. Der Speicher beträgt 1,5 GB, wird mit 900 MHz getaktet und über ein 128 Bit breites Interface angebunden, sodass hier keine allzu großen Engpässe entstehen sollten. Wie es bei den aktuellen NVIDIA-GPUs üblich ist, wird auch Vision 3D unterstützt.

Recht konventionell fällt die Konzeption im Speichersegment aus. Als Massenspeicher wird eine 500 GB fassende HDD genutzt, die mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7200 rpm allerdings ein wenig flotter arbeitet, als es noch weitläufig der Standard ist. Als Option steht einzig eine mechanische HDD mit 640 GB zur Verfügung, eine SSD wird von Dell leider nicht angeboten – schade, denn hier wird der eigentlich recht flexible Konfigurationsgedanke ein wenig ad absurdum geführt. Zudem wurde unser Testmuster mit 4 GB an RAM ausgestattet. Hier kann wahlweise auf 6 oder 8 GB upgegradet werden. 16 GB stehen nicht zur Verfügung, was für uns aber nicht unbedingt einen Nachteil darstellt. Als optisches Laufwerk kommt dem aktuellen Zeitgeist entsprechend ein Blu-ray-Player zum Einsatz, der auch DVDs beschreiben kann.

Letzterer kann sein Können auf der ganzen Linie beweisen, denn dank des verbauten FullHD-Panels kann die native Auflösung von Blu-ray-Discs gefahren werden. Während in der Standard-Version lediglich ein normales 2D-Display mit einer Wiederholrate von 60 Hz enthalten ist, besitzt unser Muster ein 120-Hz-fähiges Panel, das entsprechend auch für 3D-Material gerüstet ist (der Aufpreis hierfür liegt übrigens bei 235 Euro). Die Oberfläche des Panels ist natürlich als Glare-Type-Variante ausgeführt und spiegelt so stark, dass das XPS mit gutem Gewissen auch auf einem Schminktisch genutzt werden könnte. Zur Beleuchtung wird natürlich die LED-Technik genutzt, was heute zum guten Standard gehört.

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Üppig dimensioniert Dell den Akku, der es auf 90 Wh bringt und damit auch längere Laufzeiten fernab der Steckdose ermöglicht. Leider bietet das Gehäuse anscheinend nicht genügend Platz, um ein so voluminöses Modell gänzlich aufnehmen, weshalb das XPS 17 auf diese Weise aufgebockt wird. Was nun nach dem klassischen Vorgehen für einen größeren Nachrüst-Akku klingt, scheint bei Dells XPS 17 der Standard zu sein, denn aktuell konnte bei der Konfiguration des 17-Zöllers kein kleinerer Akku ausgewählt werden.

Dell XPS 17

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM57
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT 550M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB V-Ram
Festplatte:

500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: DVD-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - 3D-fähig: ja
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 14 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 100 x 57
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

3
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-in / Line-out / Digital
Gehäuse  
Akku: 90 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 3,4 kg
Abmessungen:

414,9 x 287,3 x 32 - 38 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1050 Euro
Garantie 24 Monate

 


 

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Das neue XPS-Design konnte uns bereits im 15-Zoll-Format überzeugen – und mit zwei Zoll mehr ist es nicht anders. Die Mischung aus silbernem Deckel und einem abgesetzten schwarzen Rückteil wirkt sehr elegant und hochwertig. Unterschiede zum 15-Zöller gibt es nicht, das Case wurde einfach in alle Dimensionen ein klein wenig vergrößert. Das Gewicht liegt nun bei 3,43 kg, was unseren Testkandidaten sicherlich nicht zur ersten Wahl für den mobilen Einsatz macht – Letzterer wird aber ohnehin bereits durch das recht große Display begrenzt.

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Recht ungewohnt ist, dass die linke Seite kaum Anschlüsse bietet. Neben einem Card-Reader und einem USB-Anschluss wird das Gehäuse an dieser Stelle von der geschwungenen Form und großen Kühlöffnungen dominiert.

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So wenig die linke Seite zu bieten hatte, so üppig ist die Rückseite mit Buchsen ausgestattet, was für einen aufgeräumten Desktop sorgt und entsprechend gerade bei einem 17-Zoll-Modell sinnvoll erscheint, das sicherlich in den meisten Fällen eine Funktion als DTR-System erfüllt. Geboten werden neben zwei USB-3.0-Schnittstellen eine HDMI und eine Mini-Display-Port-Buchse. Letztere erweist sich als äußerst interessant, wenn einmal ein 30-Zöller angeschlossen werden sollte – mit HDMI ist das nämlich nicht so einfach möglich. Natürlich darf an dieser Stelle auch die obligatorische RJ45-Buchse nicht fehlen.

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Auf der rechten Seite des Gehäuses findet natürlich das optische Laufwerk ein Plätzchen. Dahinter bringt Dell drei Klinke-Anschlüsse (2x Kopfhörer, 1x Mikro) unter, von denen einer auch als Digitalausgang genutzt werden kann. Weiterhin steht auch hier eine USB-Schnittstelle zur Verfügung. Diese teilt sich ihre Behausung allerdings mit einer eSATA-Kombobuchse. Damit sind, abgesehen von FireWire, alle relevanten Anschlussschnittstellen mit von der Partie. Das Vorhandensein von USB 3.0 kann dabei aber als am wichtigsten angesehen werden.

 


 

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Wird das XPS 17 geöffnet, verändert sich die Optik ein wenig. Der helle Kunststoff in gebürsteter Alu-Optik weicht dem gleichen Material, nun aber in Titanoptik. Der Rahmen des Monitors ist in Mattschwarz gehalten, was alles in allem den sehr gediegenen und hochwertigen Eindruck unterstreicht. Echte Eyecatcher werden hingegen aber nicht geboten.

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Wie es bei 17-Zöllern üblich ist, verbaut Dell eine vollwertige Tastatur, also auch einen Numblock, was gerade bei Office-Anwendungen überaus angenehm sein kann. Das Layout ist – wie sollte es auch anders sein – im Chiclet-Layout gehalten, was dem aktuellen Design-Standard entspricht. Die Dimensionierung der Tasten fällt mit 14 x 14 mm weder zu groß noch zu klein aus. Der Druckpunkt der Tasten ist klar dimensioniert und wird dank des recht robusten Gehäuses kaum von Flexing beeinflusst.

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Der Mausersatz gehört mit seinen 100 x 57 mm zu den größten Vertretern seiner Zunft. Rudimentäre Multitouch-Gesten sind vorhanden, reichen in ihrem Funktionsumfang aber bei Weitem nicht an die Möglichkeiten heran, wie sie beispielsweise von Apple geboten werden. Die Gleiteigenschaften sind, genau wie die Präzision, als sehr gut zu bezeichnen.

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Bei der Integration der 3D-Technik ist Dell schon eine Stufe weiter als viele Konkurrenten. Es wird kein separater IR-Sender mehr benötigt, um NVIDIAs Shutter-Brille anzusprechen. Stattdessen wurde der Sender im unteren Rand des Display-Rahmens integriert. Soll die 3D-Darstellung auch einmal außerhalb der eigenen vier Wände genutzt werden, ist das natürlich ausgesprochen praktisch, da nicht noch ein zusätzliches Teil umhergetragen werden muss.

 


In unserem Benchmark-Parcours muss sich das XPS 17 gegen Schenkers A501 und Acers Aspire 5750G beweisen, die beide in einer ähnlichen Preisklasse agieren, aber jeweils 2 Zoll kleiner sind. Während Acers 15-Zöller mit der gleichen CPU, mehr Speicher aber einer kleinere Grafikeinheit aufwartet, kommt Schenkers A501 mit einer Dual-Core-CPU daher. Die Benchmarks der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass dies für Gamer nicht unbedingt von Nachteil sein muss.

 

 

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Keine Überraschungen bieten unsere ersten Benchmarks. Die beiden Quad-Core-Prozessoren liefern eine enorme Leistung und zeigen eindrucksvoll, was selbst der kleinste 4-Kerner zu leisten imstande ist. Erwartungsgemäß fällt die Dual-Core-CPU hier deutlich zurück, bietet aber noch immer genügend Wumms, um alle Anwendungen im täglichen Leben ohne Einschränkungen zu meistern.

 


 

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Die verbaute HDD liefert eine überzeugende Leistung ab und agiert im Grunde genommen bereits auf dem Niveau von 7200-rpm-Massenspeichern. Rein subjektiv kann sie aber nicht mit Seagates Momentus.XT mithalten, die vom zusätzlichen Flashspeicher profitiert.

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Dass die Sandy-Bridge-Architektur mehr Speicherbandbreite bietet, als im Grunde genommen genutzt werden kann, zeigen unsere Messungen zur Speicherbandbreite.

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Dass sich Dells XPS 17 sowohl bei 3D Mark als auch im PC Mark an die Spitze setzten kann, ist keine allzu große Überraschung, bietet es doch die potenteste Grafikeinheit.

 


Unigine Heaven

 

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

 

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Das Display des Dell XPS 15 konnte uns voll und ganz überzeugen und gehört mit zu den besten aktuell verfügbaren Monitoren – entsprechend hoch sind die Erwartungen an unseren 17-Zöller. Rein subjektiv werden wir von diesem schon einmal nicht enttäuscht, denn die Darstellung ist ungemein kontrastreich und zeigt einen enormen Punch. Das wirkt zwar nicht ganz natürlich, sieht aber unheimlich gut aus.

Auch wenn das XPS 17 vermutlich meistens in den eigenen vier Wänden eingesetzt wird, so erweist sich das stark verspiegelte Display doch immer wieder als störend. Zumindest die Blickwinkelunabhängigkeit liegt auf dem normalen Niveau für ein Notebook-Display. Einzig bei ungünstigen Lichtquellen kann es aufgrund der starken Verspiegelung zu Problemen kommen. Ein Pluspunkt ist in diesem Zusammenhang allerdings ohne Frage die enorme Leuchtkraft die – wenn voll aufgedreht – im Grunde genommen so gut, wie alle störenden Reflexionen überblenden kann. Diese enorme Leuchtkraft braucht das Panel aber auch, da die Helligkeit im 3D-Modus durch den Shutter-Modus bekanntlich deutlich reduziert wird.

Messwerte

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Die Messwerte des XPS 17 können überzeugen, insbesondere die maximale Helligkeit fällt mit 487 cd/m² enorm hell aus. Erfahrungsgemäß leidet die Ausleuchtung so etwas, ein Wert von 83,57 Prozent kann aber noch immer als überzeugend angesehen werden – Abweichungen fallen so nur bei wirklich homogenen Hintergründen und dann auch nur in den Randbereichen auf. Auch das Kontrastverhältnis punktet mit einem Wert von 812:1 – der starke Glare-Effekt tut subjektiv das Übrige.

 


Akkulaufzeit

 

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Unser XPS 17 besitzt einen üppigen 90-Wh-Akku, der das Gehäuse zudem auch noch aufbockt. Da sollte man eigentlich meinen, dass wir mit langen Laufzeiten verwöhnt werden. Im Idle mag das zwar noch zutreffen, unter Volllast zeigt sich dann aber doch, dass die Sandy-Bridge-4-Kerner ordentlich Strom verbrauchen – noch deutlicher scheint das aber auf die GT 550M zuzutreffen, denn Acers 5750G läuft beinahe genau so lang und besitzt den gleichen Prozessor aber nur einen halb so großen Akku – und eben eine GeForce GT 540M. Es zeigt sich also: Wer mobil sein möchte, sollte die Grafikeinheit nur so dimensionieren, wie sie auch wirklich gebraucht wird.

Temperatur-Entwicklung

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Keine Besonderheiten gibt es bzgl. der Temperatur-Entwicklung zu vermelden. Auch unter Last wird unser Maxi nicht allzu warm, was mit Hinblick auf das üppige Gehäuse so aber auch nicht wirklich zu befürchten war.

Geräusch-Entwicklung

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Eines der großen Mankos des Arrandale-XPS15 war die unter Last beträchtliche Lautstärke-Entwicklung. Entsprechend hoch waren die Hoffnungen, dass sich Dell diesem Schwachpunkt beim Sandy-Bridge-Refresh annimmt – und wurden leider bitter enttäuscht. Unter Volllast kratzt unser Maxi noch immer knapp an der 50-dB-Marke und nimmt es damit mühelos mit so manchem Gaming-Notebook auf – bei einem Multimedia-Gerät der 17-Zoll-Klasse muss das unseres Erachtens schlichtweg nicht mehr sein. Dass es sogar im Gaming-Segment besser geht, hat ASUS schließlich schon vor einiger Zeit mit dem G73 vorgemacht.

 


Dells XPS 17 ist ein überzeugender Multimedia-Maxi mit satter Performance, einem tollen Display, der aber mit einer Schwachstelle zu kämpfen hat: der Lautstärke.

 

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Blickt man aktuell auf das Preisschild des XPS 17 könnte man meinen, sich zu irren. Der Einstiegspreis liegt bei 799 Euro – in unserer Konfiguration kommen lediglich 235 Euro für die 3D-Funktion des Displays dazu (und die kann man sich unserer Meinung nach eigentlich gut sparen). Was man für diese knapp 800 Euro allerdings geboten bekommt, kann sich sehen lassen. Dass Intels i7-2630QM ein durchaus flotter Geselle ist, sollte bereits hinlänglich bekannt sein, in Kombination mit der GeForce GT 550M dringt man dann aber beinahe schon in Gaming-Bereiche vor.

Vollends überzeugen kann erneut das Display, das subjektiv mit einem ungemein lebendigen, farbenfrohen und kontrastreichen Bild aufwartet – und so schlicht und ergreifend Spaß macht. Da sowohl Gehäuse-Optik als auch –Qualität punkten können, könnte man beinahe meinen, eine eierlegende Wollmilchsau vor sich zu haben.

Ganz ist dem aber leider nicht der Fall. Zum einen fällt die Akkulaufzeit trotz Maxi-Akku nicht allzu üppig aus. Da wir aber im Grunde genommen ein stationäres System vor uns haben, wollen wir da ein Auge zudrücken. Nicht ganz so einfach lassen wir aber bei der Lautstärke mit uns reden: Das XPS 17 ist unter Last schlichtweg zu laut, deutlich zu laut. Mit knapp 50 dB dringt man mühelos in die Regionen der hochgezüchteten Gaming-Boliden vor. Bei einem Multimedia-Gerät mit einem voluminösen Gehäuse müsste das aber besser gehen.

Alles in allem ist das XPS 17 ein überzeugendes Gerät mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Den Preis-Leistungs-Award vergeben wir hier aufgrund der hohen Maximal-Lautstärke aber nicht.

Positive Aspekte des Dell XPS 17:

Negative Aspekte des Dell XPS17:

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