Test: Samsung RF710 - ohne Sandy Bridge und trotzdem überzeugend

Veröffentlicht am: von

G60J

Die Weihnachtszeit liegt schon etwas hinter uns und auch die CeBIT in Hannover ist schon ein paar Tage her. Man könnte also meinen die Zeit neuer Hardware ist erst einmal vorbei – falsch gedacht. Gerade in dieser Zeit steht die neue Plattform Sandy Bridge in den Startlöchern. Aber auch auf der Vorgängerplattform gibt es Neuigkeiten. Samsung stellt uns demnach ein neues Modell der RF-Serie, nämlich das RF710, zur Verfügung. Wie es sich gegenüber gleichwertigen Modellen und später gegen ein Sandy-Bridge-Modell schlägt werden wir in folgendem Artikel erörtern.



Samsung hat mittlerweile vielerlei verschiedene Serien im Angebot, angefangen beim Subnotebook, bis hin zum Spielemonster. Das RF710 gehört dabei wohl zu den Allround-Modellen – oder vielleicht doch zu den High-End-Spielemaschinen? Obwohl Modelle derzeit schon mit der neuen Sandy Bridge Plattform in den Regalen stehen, zählt dieses Modell noch zu den Vorgängern. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Käufer auf viel Leistung verzichten muss.

Von Samsung sind wir darüber hinaus gewohnt ein schickes Gehäuse vollgepackt mit guten Komponenten geliefert zu bekommen. Ob dies beim RF710 auch der Fall ist wird sich zeigen. Bevor wir aber das Äußere unter die Lupe nehmen schauen wir uns erst einmal an was unter der Haube steckt.

Wie schon erwähnt, besitzt das RF710 nicht die neue Sandy Bridge Plattform. Samsung verbaut einen Intel Core i7-720QM. Im Normalfall läuft dieser mit viermal 1,6 GHz, er besitzt Hyper Threading und ist daher in der Lage bis zu acht Prozesse gleichzeitig zu versorgen. Doch im sogenannten Turbo-Mode kann dieser auch mit bis zu 2,8 GHz arbeiten. Der Core i7 könnte mit bis zu 8 GB an Arbeitsspeicher umgehen und bekommt von Samsung daher satte 6 GB zur Seite gestellt. 4 GB an Arbeitsspeicher sind derzeit Standard und somit kann sich das RF710 etwas von der Konkurrenz absetzen. Zusammen laufen diese Komponenten auf dem Chipsatz HM55, ebenfalls von Intel.

cpu-z

cpu-z

Samsung nutzt den vorhandenen Bauraum sinnvoll und spediert dem RF710 einen Festspeicher mit 1 TB an Platz, gewonnen aus zwei Festplatten. Damit sollte der Käufer erst einmal ohne zusätzliche Festplatte auskommen – oder zumindest in der Lage sein, genug Daten mit auf die Reise zu nehmen. Für die Darstellung sorgt eine GeForce GT 420M von NVIDIA, ausgestattet mit einem 2 GB großen Speicher, welcher mit 800 MHz getaktet ist. Die Einheit an sich ist mit 500 MHz getaktet und wurde im 40 nm-Verfahren hergestellt.

Das Bild, welches die GeForce GT 420M produziert, wird auf einem 17,3 Zoll großen Display dargestellt. Um viele Inhalte anzuzeigen, bietet dies eine Auflösung von 1600 x 900 Pixel. Blu-ray-Inhalte können damit jedoch nicht in der vollen Pracht dargestellt werden – etwas schade, denn ein Laufwerk dafür wäre vorhanden. Zur weiteren Ausstattung gehört natürlich WLAN, Gigabit LAN, Bluetooth und auch USB-3.0. Viele Hersteller bieten erst einmal nur eine USB-3.0 Schnittstelle, Samsung bei diesem Modell gleich zwei. Ausgeliefert wird der Neuling mit Windows 7 Home Premium und bringt samt Akku ca. 2,6 kg auf die Waage – für ein Notebook dieser Größe durchaus akzeptabel. Natürlich spielt der Preis auch eine entscheidende Rolle. Der Hersteller verlangt im virtuellen Geschäft ca. 1274 Euro. Welche Leistung der Käufer dafür geboten bekommt, werden wir anschließend zeigen.

In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle technischen Details des RF710 zusammengefasst.

Eckdaten: Samsung RF710
Prozessor: Intel Core i7-720QM
Prozessor - Takt: Grundtakt: 1,60 GHz - Turbomodus 2,80 GHz
Prozessor - Fertigung: 40 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Grafikkarte: NVIDIA Geforce GT 420M
Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 6 GB - DDR 3
Festplatte:

2x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Blu-Ray Kombo Laufwerk
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1600 x 900 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 90 x 54
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 4400 mAh / 48 Wh
Gewicht: 2,4 kg
Abmessungen:

416 x 276 x 33-38

Preis: ab ca 1275 Euro
Garantie 24 Monate

 


1_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

 

Geschlossen hinterlässt das RF710 einen eher schlichten und unauffälligen Eindruck. Der Deckel wurde hochglänzend lackiert und lediglich das Herstellerlogo und die Scharniere des Deckels bieten einen kleinen Blickfang. Die Lackierung wirkt sehr hochwertig und macht einen robusten Eindruck. Doch wie immer ist die Hochglanzoptik Geschmackssache und die Funktionalität sei auch dahingestellt.

 

4_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der linken Seite bringt Samsung vielerlei Anschlüsse unter. Vorne angefangen mit den Audioanschlüssen: Ein Mikrofoneingang und ein Audioausgang sollen dabei genügen. Gleich dahinter und damit gut erreichbar platziert der Hersteller zwei der insgesamt vier USB-Anschlüsse. Diese beiden besitzen jedoch noch den alten Standard 2.0. Gefolgt vom HDMI- und LAN-Anschluss bietet die linke Seite damit die meisten Verbindungsmöglichkeiten. Zu guter Letzt finden der VGA- und der Stromanschluss ihren Platz.

 

5_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die rechte Seite wirkt daher eher unspektakulär. Nur ein Anschluss ist vorhanden, einer der USB-3.0-Ports. Das Blu-ray-Laufwerk nimmt dabei den meisten Platz in Anspruch. Am hinteren Ende ist auch eine Verbindung für die Diebstahlsicherung vorgesehen.

5_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Sicherlich wird man sich jetzt fragen, wo die Kühlung versteckt ist? Samsung bringt die Öffnungen dafür diesmal an der Stirnseite und auf der Rückseite unter. Ob sich das auf die Geräuschmessung negativ äußert, wird sich zeigen, denn der Nutzer sitzt nunmal unmittelbar davor. Wie üblich sind die verschiedenen Status-LEDs auch im geschlossenen Zustand zu sehen – insgesamt vier an der Zahl im leuchtenden rot.


2_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Im Inneren kommt eine etwas andere Optik zum Vorschein. Lautsprecher und Power-Knopf sind vom gebürsteten Aluminium eingefasst. Der Untergrund der Tastatur ist Silber lackiert und nur leicht glänzend. Die Handballenauflage ist mit schwarz-mattem Lack überzogen und nimmt damit nur wenige Fingerabdrücke auf.

 

10_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Zusätzlich zur Tastatur spendiert der Hersteller einen Nummernblock und nutzt dabei den vorhanden Platz, gewonnen durch die große Displaydiagonale. Die Tasten sind 15 x 15 Millimeter groß, also ausreichend und haben einen Abstand von drei Millimeter zueinander. Die gesamte Tastatur und damit alle Tasten haben einen gut abgestimmten Druckpunkt und vermitteln dabei einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Schreiben längerer Texte ist also kein Problem.

Um auch unterwegs ohne Maus gut arbeiten zu können, verfügt das RF710 über ein relativ großes Multi-Touch Touchpad. Es misst stolze 90 x 54 Millimeter und bietet damit eine Fläche von insgesamt rund 40 Quadratzentimeter. Zum Vergleich: Ein Macbook bieten ein Touchpadfläche von knapp 70 Quadratzentimeter. Beide Maustasten sind eben mit der Handballenauflage und verrichten präzise ihren Dienst.


Bisher haben wir nur die Ausstattung und die Optik genauer betrachtet. Doch wie üblich muss sich dasRF710 natürlich auch mit anderen Kontrahenten messen. Als Mitstreiter versuchen wir immer ein gleichwertiges und ein stärkeres bzw. schwächeres Modell heranzuziehen. Das Acer 8943G ist mit seinem Core i7-720QM gleichwertig doch das ASUS N43J mit seinem Core i7-740QM etwas stärker. In den Benchmarks sollte auch der Unterschied zwischen einer Grafikkarte von ATI und NVIDIA deutlich werden. Das Acer hingegen kann mit satten 8 GB Arbeitsspeicher aufwarten, dies wird sicher in einigen Benchmarks eine Rolle spielen. In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle relevanten Daten für die Benchmarks zusammengefasst.

 

ASUS_G60J_Cinebench

ASUS_G60J_Cinebench

Das Samsung RF710 schlägt sich in den beiden Benchmarks sehr gut und gibt damit den Ton an. Wie man auch erkennen kann so bringen 2 GB mehr an Arbeitsspeicher, welche des Acer zu Verfügung hat, keinerlei Vorteile.

ASUS_G60J_HDD_U

ASUS_G60J_HDD_Z

Wie so oft sind die Unterschiede seitens der Festplatten nur marginal. Das liegt einfach daran, dass alle drei Modelle auf die selbe Technologie setzen.

ASUS_G60J_Speicherdurchsatz

ASUS_G60J_PC_Mark

Im Speicherdurchsatz legt Acer klar vorne. Dies könnte am etwas größeren Arbeitsspeicher liegen. Der PC Mark Vantage hingegen profitiert nicht vom größeren Speicher.


Unigine Heaven


Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

UnigineHeaven1_rs UnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rs UnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX11

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX11

 


World in Conflict

 

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_World1280

ASUS_G60J_Worldnativ

 


Call of Juarez:

 

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Call1280

ASUS_G60J_Call1280AA

 


Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

StreetFighter4_1_rs StreetFighter4_2_rs

StreetFighter4_3_rs StreetFighter4_4_rs

Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Street1280

ASUS_G60J_Street1280_2AA

ASUS_G60J_Street1280_4AA

ASUS_G60J_Street1280_8AA

ASUS_G60J_Street_nativ

ASUS_G60J_Street_nativ_2AA

ASUS_G60J_Street_nativ_4AA

ASUS_G60J_Street_nativ_8AA

 


Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs

ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Resident1280

ASUS_G60J_Resident1280_2AA

ASUS_G60J_Resident1280_4AA

ASUS_G60J_Resident1280_8AA

 


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 


Subjektive Bewertung + iColor Display:

Asus_G60_J_Farbraum

 

Asus_G60_J_Farbraum

Asus_G60J_rgb

Das verbaute Display verfügt, wie mittlerweile schon standardmäßig, über eine LED Hintergrundbeleuchtung. Die Farben erscheinen dem Betrachter daher sehr farbenfroh. Auch die Schärfe der Schrift ist sehr gut. Die Auflösung mit ihren 1600 x 900 Pixeln ist für ein Display dieser Größe ausreichend. Doch wieder müssen wir die spiegelnde Oberfläche als äußerst unpraktisch einstufen. Gerade bei diesem Modell spiegelt das Display sehr stark. Dies wird zudem noch durch den hochglänzenden Rahmen rund um das Display verstärkt. In Zukunft würden wir uns lieber ein Display mit einer etwas weniger spiegelnden Oberfläche oder gar einer matten wünschen.

 

Messergebnisse

ausleuchtung

Ausleuchtung2

max_helligkeit

Kontrast

Die Messwerte hingegen können durchaus überzeugen. Betrachtet man die Ausleuchtung, so fällt auf, dass diese äußerst gleichmäßig ist. Eine Homogenität von 90 Prozent ist ein ausgezeichneter Wert, reicht jedoch nicht für den ersten Platz. Die maximale Helligkeit ist ebenfalls sehr gut. Beim Kontrast reicht es für den Neuling von Samsung leider wieder nicht für den ersten Platz und muss sich diesmal dem Acer geschlagen geben. Doch im Gesamten kann sich das Display sehen lassen. Lediglich die stark spiegelnde Oberfläche gilt zu beanstanden.


Akkulaufzeit:

Akku_load

Akku_load

Der Benchmark für die Akkulaufzeit zeigt Samsung bewegt sich im Mittelfeld. Für eine solche Hardware ist die Laufzeit durchaus normal. Im Leerlauf muss sich das RF710 leider beiden Kontrahenten beugen. Auch bei der Laufzeit unter Last belegt das Samsung den letzten Platz. Doch schaut man sich die Messwerte etwas genauer an so fällt auf, dass die Konkurrenz auch nicht viel mehr an Laufzeit zu bieten hat.

Temperaturentwicklung:

temp_oberseite

temp_unterseite

Wie die Temperaturmessung zeigt so heizt sich das RF710 auf der Oberseite nicht sonderlich stark auf. Etwas über 26 Grad sind hierbei möglich. Auch die Unterseite ist im Leerlauf relativ kühl und wirkt keineswegs störend. Unter Last nehmen die Temperaturen in manchen Bereichen jedoch deutlich zu. Betrachtet man die vorhandene Leistung, so ist das nicht weiter schlimm. Es lässt sich auch erkennen, dass im Bereich der Lüftung die Temperatur ihren Maximalwert von knapp über 40 Grad erreicht.

Geräuschentwicklung:

geraeusch_idle

geraeusch_last

Anfangs hatten wir den Verdacht die Kühlöffnungen an der Vorderseite könnten sich negativ auf die Geräuschentwicklung auswirken. Die Messung zeigt, dem ist nicht so. Sowohl unter Last als auch im Leerlauf sind die gemessenen Werte mehr also in Ordnung. Sogar unter Last ist das Samsung das leiseste im Feld.


Wagen wir noch einmal einen Gesamtüberblick auf das RF710. Wie schon so oft hat uns Samsung mit einer guten Verarbeitung und hochwertigen Materialien überrascht. Das Design ist sehr gut gelungen, wirkt eher schlicht und kann sich damit überall sehen lassen. Die Hochglanzoptik ist wie immer Geschmackssache, doch auch viele andere Hersteller verwenden diese.

 

2_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. Betrachtet man die Leistung so muss es nicht unbedingt die Sandy-Bridge-Plattform sein. Damit gehört der Core i7 720-QM noch lange nicht zum "alten Eisen". Besonders positiv empfinden wir die beiden USB-3.0 Schnittstellen. Viele Nutzer werden sicherlich nicht gleich zwei belegen, doch in naher Zukunft wird sich der Standard wohl durchsetzen. Alles in allem eine super Ausstattung zum vernünftigen Preis. Für etwas mehr als 1200 Euro bekommt der Käufer ein solides und gut verarbeitetes Notebook der Marke Samsung.

 

Positive Aspekte des Samsung RF710:

Negative Aspekte des Samsung RF710:

Weitere Links: