Test: Schenker Notebooks P501 - Performance-Monster mit Sandy Bridge und GTX 485M

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mysn_p501_teaserSandy Bridge ist sicher das aktuelle IT-Topthema. Prozessoren, Mainboards und Speicherkits werden fleißig diskutiert. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass Intel gleichzeitig mit dem Desktop-Segment auch sein Notebook-Portfolio auf die neue Plattform angepasst hat – und mit insgesamt 15 Prozessoren eine stattliche Auswahl zur Verfügung stellt. Nachdem wir in Hardwareluxx [printed] 02/2011 mit ASUS N53SV Sandy Bridge erstmals im Notebook testen durften, schickte uns Schenker Notebooks mit dem P501, ein zweites Notebook mit der Sandy Bridge – und das hat es wortwörtlich in sich.

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Schenker Notebooks aus Leipzig ist ein klassischer Barebone-Anbieter. Während große Hersteller wie Acer, ASUS, HP oder Apple von einer umfangreichen Design-Abteilung ihre eigenen Gehäuse entwerfen lassen, hat es da ein kleiner Produzent natürlich etwas schwerer – aus Kostengründen muss auf bestehende Barebones zurückgegriffen werden. So geht zwar ein wenig die Individualität bzgl. des Designs verloren, Schenker Notebooks möchte dieses Manko aber mit einer möglichst flexiblen Hardwarekonfiguration ausgleichen – und dass dies gelingt, hat die Vergangenheit schon mehrfach bewiesen. So ist es kein Wunder, dass auch unser P501 vor High-End-Hardware nur so strotzt. Interessant sind Schenker Notebooks daher in der Regel für Performance-Fetischisten, die nach der schnellstmöglichen mobilen Hardware suchen, denn auch wenn die am Markt verfügbaren Barebone-Gehäuse in der Vergangenheit aufgeholt haben, im Premium-Preissegment bieten die genannten Hersteller doch wesentlich mehr Individualität und den Charme, etwas Besonderes zu besitzen.

Bemerkbar macht sich die High-End-Ausstattung unseres Testgeräts natürlich auch am Preis. Während das XMG P501 in der Grundversion bereits für 1249 Euro zu haben ist, schlägt die uns vorliegende Konfiguration mit satten 2953 Euro zu Buche – um diesen Preis zu rechtfertigen, muss in der heutigen Zeit eine ganze Menge geboten werden – da sind wir natürlich besonders gespannt, ob dies gelingt. Für Sparfüchse interessant: sobald die Dual-Core-Mobil-Prozessoren kommen, wird sich dern Preis noch einmal nach unten verschieben.

Nach so vielen Vorschusslorbeeren hinsichtlich der Ausstattung möchten wir Sie nicht länger auf die Folter spannen und werfen auf der nächsten Seite einen Blick auf die Ausstattung.

 


Sandy Bridge-Notebooks sind noch eine Seltenheit am Markt. NVIDIA hat zwar für 2011 bislang allein 200 Notebook-Designs mit Sandy Bridge und NVIDIA-GPU angekündigt, noch herrscht allerdings Flaute in den Händler-Regalen. Die große Flut der Notebooks mit der zweiten Core Generation ist aber dank der aktuellen Chipsatzproblematik wohl erst Anfang des zweiten Quartals zu erwarten. In erster Linie wird es sich dabei um Updates bestehender Designs handeln. Für Schenker Notebooks entsteht durch die Rückrufaktion nun eine Problematik, mit der nur die wenigsten Anbieter zu kämpfen haben, denn die Leipziger haben in den letzten Wochen bereits fleißig Sandy-Bridge-Notebooks ausgeliefert. Bis überarbeitete Mainboards bereitstehen wird die Auslieferung des P501 gestoppt, bereits erworbene Geräte können natürlich kostenfrei getauscht werden, sobald das Problem behoben wurde. Aktuell werden überarbeitete Geräte in der letzten Märzwoche erwartet. Zum gleichen Zeitpunkt werden dann vermutlich auch Mainboards für Austauschgeräte bereitstehen.

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Die meisten Leser werden auf der ersten Seite sicherlich schon einmal geschluckt haben. Knappe 3000 Euro für ein Notebook? Richtig! Zustande kommt dieser Preis größtenteils bereits durch den eingesetzten Prozessor. Für Schenker Notebooks heißt es bei unserem Testsample „nicht kleckern sondern klotzen“. Entsprechend wurde direkt Intels neue Quadcore Extreme Edition, der i7-2920XM verbaut, der mit einem Grundtakt von 2,5 GHz daherkommt und im Turbo-Betrieb kurzzeitig auch bis zu 3,5 GHz erreichen kann, wenn nur ein Kern genutzt wird (bei zwei Kernen sind es 3,4 GHz, bei vier Kernen immerhin noch 3,2 GHz). Der DDR3-Takt wird mit 1600 MHz angegeben, der L3-Cache beträgt 8 MB. Natürlich kommt Intels integrierte Top-Grafik zum Einsatz, die HD Graphics 3000, die mit einem Takt von 650 MHz arbeitet. Dass diese Lösung in Kombination mit einer zuschaltbaren Grafik für sehr gute Ergebnisse bei der Akkulaufzeit sorgt, hat unser erster Test darüber hinaus bereits gezeigt. Auch rudimentäre Spielchen sind mit Intels GPU möglich, wer aber in eine Extreme Edition investiert, wird sich damit sicherlich nicht begnügen wollen. Einen Nachteil hat die extreme Leistung der CPU nebenbei bemerkt auch: Die TDP liegt mit 55 Watt 10 Watt über den übrigen Quadcore-Prozessoren der zweiten Core-Generation.

Hier kann natürlich schon sehr einfach gespart werden: entscheidet man sich für einen i7-2630QM können 825 Euro gespart werden, beim i7-2720QM sind es immer noch 674 Euro. Wie groß die Unterschiede zwischen den verschiedenen i7-CPUs sind, weden wir in naher Zukunft in einem Einzeltest klären - wir können aber eines schon verraten: einen Aufpreis von 825 Euro ist nicht gerechtfertigt.

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Dass einer solch potenten CPU natürlich eine entsprechende GPU entgegengesetzt werden muss, versteht sich von selbst. Schenker Notebooks hat sich daher für NVIDIAs GeForce GTX485M entschieden. Mancher Leser mag sich nun wundern, wurden mit GT520M und GT540M doch bereits erste GPUs der 5er-Serie an den Start gebracht. Noch gibt es die 5er-Serie aber nicht im Enthusiast-Segment. Dafür wurde dem bisherigen Top-Modell GTX480M mit der GTX485M ein potentes Refresh-Modell zur Seite gestellt, bei dem es sich, anders als man es aufgrund der geringfügigen Änderung des Namens erwarten könnte, nicht nur um die leichte Erhöhung einiger Taktraten handelt. Vielmehr wurde von der GF100-GPU auf das GF104-Modell gewechselt – ein Switch, der auch im Desktop-Bereich einige Vorteile mit sich gebracht hat. Der nun genutzte Chip bringt es auf 3x16 Shader und 8 Texture-Units. Der Kerntakt der verbauten GPU beträgt 575 MHZ, der Shader-Takt entsprechend 1150 MHz. Der Grafikspeicher kann nicht nur ein Volumen von 2 GB vorweisen, sondern wird zudem mit 750 MHz befeuert. Damit es auch beim Interface zu keinen Engpässen kommt, stehen 256 Bit zur Verfügung. Da die Architektur also grundlegend aufgebohrt wurde, ist ein deutlicher Performance-Zuwachs zu erwarten.

Damit sind wir aber noch lange nicht am Ende mit der High-End-Ausstattung. Kommen Notebooks normalerweise mit 4 GB oder seit Neuestem auch hin und wieder mal mit 8 GB daher, hat sich Schenker Notebooks dazu entschlossen, es einmal richtig krachen zu lassen. Entsprechend schlummern in unserem Barebone direkt 16 GB an DDR3-Speicher (als 4x 4 GB-Konfiguration). Das treibt den Preis natürlich abermals merklich in die Höhe, ob sich ein Vorteil fernab der Videoproduktion einstellen wird, darf allerdings angezweifelt werden. Vergleichsweise normal geht es da schon bei der Festplatte zu. Zwar kommt mit der Seagate Momentus 7200.5 ein Modell mit sehr üppigen 750 GB und einer Rotationsgeschwindigkeit von 7200 rpm zum Einsatz, hinsichtlich der übrigen Konfiguration hätten wir hier aber eine SSD erwartet. Da gerade mechanische Laufwerke aktuell die größten Engpässe in PC-Systemen darstellen ist diese Entscheidung nur bedingt nachvollziehbar – natürlich kann eine SSD aber konfiguriert werden, was den Preis abermals deutlich in die Höhe schnellen lässt. Schlussendlich wird dieser Bereich von einem Blu-ray-Laufwerk abgerundet, das darüber hinaus als Multiformat DVD-Brenner genutzt werden kann.

Der Sound soll beim P501 nebenbei bemerkt übrigens auch nicht zu kurz kommen. Schenker Notebooks bzw. Clevo hat sich allerdings keinen bekannten Boxenbauer der HiFi-Welt angelacht, sondern sich das THX Studio Pro-Label eingekauft. Dabei handelt es sich um ein Branding, das bei THX erworben werden kann, wenn die verwendete Soundkarte ein gewisses Niveau erreicht. Die passende Software erinnert darüber hinaus stark an Creatives X-Fi-Treiber. Klanglich darf eine Lösung mit THX-Label jedoch nicht mit einem B&O IcePower- oder Dynaudio-Boxensystem gleichgesetzt werden.

Als besonders interessant erweist sich ein Blick auf das verbaute 15-Zoll-Panel. Schenker Notebooks greift hier zu einem matten Panel mit einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, also dem FullHD-Format. Entsprechend kann das genutzte Blu-ray-Laufwerk sein Können auf der ganzen Linie ausspielen. Dass bei einem modernen Notebook-Gehäuse darüber hinaus die Strom sparende LED-Technik genutzt wird, sollte eigentlich keinen Anwender mehr überraschen.

Der abschließende Blick auf den genutzten Stromspeicher fördert 5200 mAh respektive 76,96 Wh zutage. Das ist zwar nicht gerade schwachbrüstig, mit Hinblick auf die verbaute High-End-Hardware sind wir aber doch äußerst gespannt, was das P501 für Laufzeiten realisieren kann.

Eckdaten: Schenker Notebooks P501

Prozessor: Intel Core i7-2920XM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,5 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 8 MB

Chipsatz: Intel
Arbeitsspeicher: 16 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 750 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 80 x 46
Touchpad - Multitouch: nein
Akku: 5200 mAh / 76,96 Wh
Gewicht: 3,1 kg
Abmessungen:

376 x 256 x 35-43 mm

Preis: ca 2953 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Ein Wolf im Schafspelz, so könnte das P501 auf den ersten Blick beschrieben werden. Während zahlreiche Anbieter noch immer gerne auf eine knallbunte Gaming-Färbung setzen, gibt es immer häufiger Designs, die bewusst auf eine äußerst schlichte Farbgebung setzen. Zu diesen Vertretern gehört auch unser heutiger Testkandidat, er besitzt als einzigen Eye-Catcher ein großes XMG-Logo. Als Material setzt Clevo auf einen gummierten Kunststoff, wie wir ihn beispielsweise auch schon bei ASUS‘ G73 gesehen haben. Die Oberfläche fühlt sich sehr hochwertig an, wirkt hin und wieder aber wie magnetisch auf kleinere Krümel oder Staubflusen, die sich nicht so einfach abwischen lassen, wie beispielsweise von einer glatten Oberfläche.

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Auf der linken Seite werden drei USB-Buchsen positioniert – zwei davon weisen bereits den USB-3.0-Standard vor. Aber auch FireWire, ein Card-Reader und der obligatorische RJ45-Anschluss sind an dieser Stelle mit an Bord.

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Rückwärtig werden zwei digitale Schnittstellen zur Bildausgabe geboten. Neben der obligatorischen HDMI-Buchse hat sich Schenker Notebooks darüber hinaus für einen klassischen DVI-Port entschieden, wie man ihn in der letzten Zeit immer seltener im Notebook-Segment findet. Zudem wurden ein eSATA/USB-Kombiport und der Stromanschluss auf der Rückseite positioniert. Grundlegend wird so also für einen aufgeräumten Schreibtisch gesorgt. Einzig ein zweiter USB-Anschluss – optimalerweise ein Modell im 3.0-Format wäre langfristig ein wünschenswertes Add-On gewesen.

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Auf der rechten Seite gibt es einen fünften USB-Anschluss sowie vier Klinke-Buchsen im 3,5-Zoll-Format zu vermelden. Abgerundet wir das Panel auf dieser Seite vom optischen Laufwerk.

 


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Der schlichte erste Eindruck wird vom Innenraum des P501 sogar noch getoppt. Denn hier gibt es beinahe ausschließlich matten schwarzen Kunststoff, ein Logo sucht man darüber hinaus vergebens. Dennoch gibt es auch hier einen kleinen Eye-Catcher zu vermelden, denn der Display-Rahmen wurde in einem schwarzen Glossy-Finish ausgeführt.

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Das P501 nutzt ein Keyboard im Chiclet-Layout, sprich mit klar voneinander abgesetzten Tasten. Diese fallen mit 15 x 15 mm und einem Abstand von 4 mm normal dimensioniert aus und besitzen einen guten Druckpunkt, auch wenn das Keyboard bei mittelstarkem Druck zu einem leichten Flexing neigt. Wie es sich immer häufiger zum Standard entwickelt, wurde darüber hinaus auch bei diesem 15-Zöller ein Numblock integriert - natürlich nicht ganz ohne gewisse Kompromisse eingehen zu müssen, schließlich ist das 15-Zoll-Format nun mal nicht allzu groß. Entsprechend wurde die „0“ im Numblock auf die Hälfte der normalen Größe zusammengeschrumpft und teilt sich den ihr angestammten Platz nun mit der rechten Cursor-Taste. Anfänglich ist das zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, mit ein wenig „Übung“ geht es dann aber doch ganz gut.

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Der 86 x 46 mm große Mausersatz wurde fließend in das Top-Case integriert, was optisch natürlich sehr ansprechend ist und den Design-Fan freut. Der Nutzung kommt das allerdings nicht unbedingt zugute, denn (wir erinnern uns) es kommt ein gummierter Kunststoff zum Einsatz, was den Gleiteigenschaften so nicht wirklich zuträglich ist. Hier wäre es besser gewesen, dem klassischen Grundsatz „Form follows Function“ nachzugeben.

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Was auf den ersten Blick wie ein Boxensystem aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als reine Applikation, um den Innenraum noch ein wenig aufzuwerten. Das ist gelungen, auch wenn wir an dieser Stelle eigentlich lieber einige Quick-Access-Keys gesehen hätten.

 


Auf Seite 2 sind wir bereits ausführlich auf die Ausstattung unseres P501 eingegangen und dürften damit so manchen Hardwareenthusiasten ein Grinsen ins Gesicht gezaubert haben. Nun wollen wir aber klären, was diese finanziellen Klimmzüge wirklich für Vorteile mit sich bringen – unser Benchmark-Parcours wird es uns Schwarz auf Weiß zeigen. Mit ASUS N53SV muss sich unser heutiges Unvernunfts-Notebook zudem unserem ersten Sandy-Bridge-Notebook stellen, das im deutlich preis-attraktiveren Bereich angesiedelt wurde. Mit Deviltechs Fragbook DTX muss sich zudem ein Gaming-High-Ender der Vorgänger-Generation beweisen – hier sind wir gespannt, wie der Leistungszuwachs denn nun wirklich ausfällt.

 

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In unseren ersten beiden Tests lässt das Sandy-Bridge-Duo eindrucksvoll seine Muskeln spielen. Für Anwender, die auf maximale CPU-Performance aus sind, führt im Frühjahr 2011 damit kein Weg mehr an einem Sandy-Bridge-Notebook vorbei. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass es eben nicht zwingend eine Extreme Edition sein muss. Der von ASUS verbaute i7-2720QM ist kaum langsamer als der große Bruder, aber deutlich günstiger.

 


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Die verbaute Seagate-HDD kann ihre hohe Rotationsgeschwindigkeit in Kombination mit einer hohen Datendichte ausnutzen und setzt sich klar an die Spitze unseres Testfelds.

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Ähnlich wie in unseren ersten Benchmarks erweist sich auch der Speicherdurchsatz als eine Domäne unserer beiden Sandy-Bridge-Geräte. Auch hier fällt der Unterschied zwischen dem „kleinen“ Prozessor und der Extreme Edition aber nicht allzu groß aus.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Nicht nur die verbaute Hardware wird sicherlich schnell ihre Fans finden, auch das Display hat es durchaus in sich. Anders als es in der Regel üblich ist, kommt beim P501 kein spiegelndes Display zum Einsatz, was viele Nutzer sicherlich freuen wird – und die mobilen Fähigkeiten unseres Testexemplars nicht unnötig einschränkt – das würden wir gerne wieder etwas häufiger abseits der reinen Business-Modelle sehen. Darüber hinaus hat natürlich auch die FullHD-Auflösung durchaus ihre Reize, da sehr viel Platz auf dem Desktop geboten wird, was sich spätestens dann positiv bemerkbar macht, wenn mit dem P501 auch gearbeitet werden soll. Normalerweise ist bei FullHD-Displays zudem der Hinweis zu finden, dass die Hardware natürlich sehr stark belastet wird – dass das P501 für solche Anforderungen aber bestens gerüstet ist, das haben unsere letzten Seiten eindrucksvoll bewiesen.

Die Farbabstimmung des verbauten Panels kann als neutral eingestuft werden, was den meisten Anwendern sicherlich zu gefallen weiß. Durchschnittlich fällt die Blickwinkelunabhängigkeit aus, was an dem verbauten TN-Panel liegt. Entsprechend hat ein Großteil der am Markt verfügbaren Geräte mit den gleichen Eigenschaften zu kämpfen. Ob es sich dabei zwingend um einen Nachteil handeln muss, ist allerdings die Frage, denn man möchte ja nicht immer, dass der Nebensitzende im Zug alles mitlesen kann.

Testergebnisse

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Auch messtechnisch hinterlässt das Display einen hervorragenden Eindruck. Mit einer maximalen Leuchtkraft von 349 cd/m² besäße es sogar genügend Reserven, um mit einem verspiegelten Display als voll outdoor-tauglich zu gelten. Da Schenker Notebooks aber ein mattes Panel einsetzt, ist man bestens für alle Eventualitäten gerüstet. Außerdem erweist sich das Panel trotz der hohen Leuchtdichte als ausgesprochen homogen und kann des Weiteren mit einem ansprechenden Kontrastverhältnis aufwarten – was will man mehr.

 


Akkulaufzeit

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Es war bereits zu erwarten: Die verbaute High-End-Hardware hinterlässt ihre Spuren – verglichen mit so manch vergangener Gaming-Notebook-Generation ist aber gerade die Idle-Laufzeit recht überzeugend. Hier können die in die Sandy-Bridge-Architektur verbauten Stromsparmechanismen zusammen mit der Grafikumschaltung ihre Vorteile ausspielen – grenzenlose Mobilität sieht aber dennoch anders aus. Spätestens unter Last fordert die High-End-Konfiguration dann aber doch ihren Tribut und lässt das Durchhaltevermögen auf die bekannten Werte zusammenschrumpfen.

Temperaturenwicklung

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Die genutzte Hardware hinterlässt natürlich auch temperaturtechnisch ihre Spuren – bereits im Idle wird das P501 deutlich wärmer als so mancher Konkurrent. Spätestens unter Last lässt die Konfiguration dann aber erneut ihren Stromhunger erkennen und heizt den 15-Zoll-Barebone ordentlich auf. In bedenkliche Bereiche kommt man allerdings auf der Oberfläche nie.

Geräuschentwicklung:

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Das erkauft sich Schenker Notebooks allerdings mit einer leicht gesteigerten Lautstärke unter Last – so muss sich das P501 auch vor Gaming-Notebooks der vergangenen Jahre nicht verstecken, ist aber zum Glück nicht ganz so laut. ASUS‘ Kühlkonzept des G73 bleibt noch immer unangetastet. Zu unschönen Effekten kommt es darüber hinaus aber bereits im Idle-Betrieb. Der verbaute Lüfter läuft periodisch immer wieder an, was sich leider als sehr störend erweist. Dass es besser geht, zeigt beinahe die gesamte Konkurrenz.


Ist man auf der Suche nach der ultimativen Performance, führt aktuell kaum ein Weg am Schenker Notebooks P501 vorbei – allerdings wäre es besser, wenn dann auch ein maximal gefülltes Sparschwein vorhanden wäre.

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Schenker Notebooks macht es sich beim P501 genau genommen recht einfach. Es wird schlicht die schnellste und teuerste Mobile-Hardware in einem Gehäuse kombiniert. Extreme Frameraten sind da vorprogrammiert und mit Blick auf das Preisschild Pflicht. Realisiert werden diese zum einen dank der schier grenzenlosen Performance der Sandy-Bridge-Plattform, die mit NVIDIAs aktueller Top-GPU blendend harmoniert und so auch das genüssliche FullHD-Gaming am Notebook ermöglicht. Einzig die Storage-Fraktion fällt da ein wenig ab. Die HDD ist zwar schnell, eine SSD wäre aber eben noch fltter – störend ist das beim Spielen aber nur bedingt. Ein Genuss ist zudem das verbaute FullHD-Panel, das sich zwar nicht ganz so farbenfroh gibt, wie Dells XPS15, dafür aber sehr hell und kontrastreich – und am wichtigsten - matt ist.

Leider hat das P501 neben dem exorbitanten Preis aber noch mit weiteren kleineren Problemchen zu kämpfen. Da wäre zum Beispiel die Kühlung zu nennen. Dass ein Gaming-Notebook unter Last beinahe unerträglich laut sein muss, war früher einmal ein Grundsatz, der erstmals von ASUS‘ G73 widerlegt wurde. Hier lässt man zwar ein wenig Abstand zu den alten Schreihälsen, wirklich leise ist man aber nicht. Störender ist es aber, dass der Lüfter bereits im Idle immer wieder periodisch anspringt. Dass zudem die Akkulaufzeit (gerade unter Last) nicht allzu hoch ausfällt, dürfte darüber hinaus niemanden überraschen.

Leider hat das P501 aber auch mit einem Malheur zu kämpfen, das die meisten Barebone-Luxus-Laptops betrifft: Der hohe Preis wird größtenteils durch den Einsatz extrem teurer Hardware erreicht – das Gehäuse bleibt vom Qualitätsniveau aber auf dem Level des beim P501 ausgerufenen Einstiegspreises zurück. Hier sollte noch etwas nachgebessert werden, denn wer ein sündhaft teures Notebook erwirbt, möchte schließlich auch nach außen das Gefühl bekommen, mit einem besonderen Gerät zu arbeiten.

Alles in allem ist unser P501 ein Performance-Monster, wie es im Buche steht, das Enthusiasten ein breites Grinsen ins Gesicht treibt und wieder einmal zeigt, wo aktuell im Notebook-Bereich der Hammer hängt.

Wer sich nun fragt, wie denn wohl eine normale Sandy-Bridge-CPU in einem solchen Notebook schlägt, der sollte sich auf die kommende Woche freuen. Bis dahin werden wir das P501 auch mit i7-2820QM, i7-2720QM und i7-2630QM unter die Lupe nehmen, um zu klären, wie viel der geneigte Gamer wirklich ausgeben muss. Eines nehmen wir hier aber schon vorweg: es darf geade für Gamer auch gerne eine günstigere CPU sein, denn es ist ohnhin zuerst die GPU die limitiert. Nimmt man also einen günstigeren Prozessor relativiert sich der Preis des P501 schlagartig - hier sollte man das Budget nicht mehr belasten als es wirklich sein muss.

Positive Aspekte des Schenker Notebooks P501:

Negative Aspekte des Schenker Notebooks P501:

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