Test: MSI GT663 - schnelles Gaming-Notebook mit Sound von Dynaudio

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msi_gt663_teaserDer Sandy-Bridge-Launch ist nun schon ein paar Tage her, während die Verfügbarkeit im Desktop-Segment aber bereits größtenteils gegeben ist, dominieren im Notebook-Bereich nach wie vor Geräte mit der Vorgänger-Plattform den Markt – bis wir hier eine flächendeckende Einführung der neuen Designs haben, wird es sicherlich bis Ende des ersten Quartals dauern. Bereits jetzt den ganzen Fokus auf die zweite Core-Generation zu legen, wäre allerdings ein wenig unfair, denn die am Markt verfügbaren Geräte sind ausgereift und alles andere als langsam – ein treffendes Beispiel dafür ist MSIs GT663, dem wir die kommenden Seiten widmen möchten.

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Gaming-Notebooks haben sich in der Vergangenheit vom Nischenprodukt zum etablierten Notebook-Segment entwickelt, das sich großer Beliebtheit erfreut. Dies merkt man unter anderem MSIs Ausrichtung für das kommende Jahr an, denn die G-Serie, die vornehmlich die spielende Bevölkerung ansprechen soll, wird eines der Fokusthemen für 2011 darstellen. Wirklich überraschend ist das nicht, denn das GT663, wie wir es uns heute ansehen wollen, erfreut sich in seinen verschiedenen Ausstattungsvarianten großer Beliebtheit. Ein Blick auf das Preisschild, das aktuell von 1599 Euro geziert ist, zeigt zudem, dass sich MSI langsam von der einstigen Maxime abwendet, Geräte bis maximal 1500 Euro anbieten zu wollen, da die in höheren Preissegmenten abgesetzten Stückzahlen deutlich zu gering wären. Das wird zudem vom auf der CES gezeigten 17-Zoll-Gaming-Notebook GT780 unterstrichen, das je nach Ausstattungsvariante die 2000-Euro-Grenze deutlich sprengen wird.

Doch nicht nur die Gaming-Fraktion soll angesprochen werden. Dank einer Kooperation mit Dynaudio, die sich nicht nur auf die eingesetzten Lautsprecher, sondern auch auf die Verstärker und den eigentlichen Innenaufbau des Notebooks beschränkt, möchte man besonders guten Klang bieten. Unsere Erfahrungen in der Vergangenheit haben bereits gezeigt, dass sich die Zusammenarbeit auszahlt, denn die Dynaudio-Notebooks können sich deutlich von „normal“ ausgestatteten Exemplaren absetzen.
Nach dieser allgemein gehaltenen Einführung wollen wir uns auf der nächsten Seite mit der genauen Ausstattung beschäftigen.

 


Der Preis lässt es bereits vermuten, MSI möchte mit der uns vorliegenden Version des GT663 Anwender ansprechen, die auf eine gesteigerte Leistung Wert legen – entsprechend hat es auch die verbaute Ausstattung in sich. Hohe Frameraten sollten so kein Problem für den 15-Zöller darstellen.

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Das Herzstück des GT663 stellt Intels aktuelles Einsteiger-Modell in die Top-Klasse der mobilen 4-Kern-45nm-Prozessoren dar. Beim Core i7-740QM handelt es sich um ein gerefreshtes Modell, denen wir einen ausführlichen Artikel gewidmet haben. Leider hat sich Intel bei seinem Update lediglich dafür entschieden, den Takt des Grund- und Turbo-Takts um jeweils einen Speed-Bin zu erhöhen (was bei den aktuellen Notebook CPUs 133 MHz sind). Der i7-740QM bietet also einen Grundtakt von 1,73 GHz und kann je nach Auslastung auf bis zu 2,93 GHz gepusht werden, der L3-Cache beläuft sich noch immer auf üppige 8 MB. Mit Hinblick auf das enorme Leistungspotential, das die Prozessoren ohnehin bieten, wäre es sinnvoller gewesen, zunächst die Fertigung auf den Strom sparenden 32-nm-Prozess umzustellen – die große Wärmeentwicklung und die kurzen Akkulaufzeiten stellen momentan nämlich das größte Problem für die 45-nm-Quad-Cores dar. Wie unser Test zudem gezeigt hat, bietet die überarbeitete Generation kaum merkliche Leistungsvorteile gegenüber ihren Vorgängern.

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Analog zu den Desktop-Modellen ist die GTX 460M im 40-nm-Verfahren gefertigt. Dass dies gerade bei den ersten Fermi-Desktop-Modellen nichts am exorbitant hohen Stromverbrauch ändern konnte, haben die Reviews gezeigt (zum ausführlichen Hardwareluxx-Review). Da kann man nur hoffen, dass es NVIDIA bei den Desktop-Varianten ein wenig besser hinbekommen hat – die Hoffnung besteht aber, denn für die GTX 460M wird ein GF106-Chip ausgelesen. Der konnte zumindest in der Desktop-Variante mit akzeptablen Verbrauchswerten bei der GeForce GTS 450 punkten. Der Kerntakt liegt bei 675 MHz, die Shader werden entsprechend mit 1350 MHz befeuert. Der Grafikspeicher fällt mit 1536 MB an GDDR5-Modulen sehr üppig für das Mobile-Segment aus und wird mit 625 MHz getaktet. Insgesamt stehen 24 ROPs und 192 Unified Shader zur Verfügung. Wie sich all diese Werte auf die Benchmarks auswirken, das werden wir im weiteren Verlauf dieses Tests sehen.

Geht es um die Speichersektion, zeigt sich das GT663 von seiner besten Seite. MSI verbaut nicht nur 8 GB an DDR3-Speicher, was nun wirklich für die allermeisten Anwendungen ausreichen sollte, sondern hat sich auch bei den Massenspeichern etwas ausgedacht. So verbaut man zwar leider noch keine SSD (das würde den Preisrahmen dann doch sprengen), setzt dafür aber auf zwei 320 GB fassende HDDs, die im RAID-0-Modus kombiniert werden. Leider verzichtet man darauf, Modelle mit 7200 rpm zu nutzen, was sich in den Benchmarks höchstwahrscheinlich bemerkbar machen wird. Als optisches Laufwerk kommt darüber hinaus ein Blu-ray-Player zum Einsatz, der natürlich auch als Multiformat-DVD-Brenner genutzt werden kann.

In die Vollen geht man darüber hinaus auch im Bereich des Displays. Haben 15,6-Zoll-Panels oft noch damit zu kämpfen, dass die Hersteller ihnen nur 1366 x 768 Bildpunkte zugestehen, was in einer recht großen Darstellung resultiert, sieht es hier etwas anders aus. MSI hat sich dazu entschlossen, ein Glare-FullHD-Panel mit LED-Backlight einzusetzen. Entsprechend ist natürlich deutlich mehr Platz auf dem Desktop vorhanden, was gerade Anwendern entgegenkommt, die mit dem GT663 auch ein wenig arbeiten wollen. Den daraus resultierenden Nachteil wollen wir aber natürlich auch nicht verschweigen: Soll in der nativen Auflösung gezockt werden, wird die verbaute Hardware natürlich deutlich mehr gefordert, als dies bei einer niedrigeren Auflösung der Fall ist. Bei einem High-Ender wie unserem Testmuster stellt das vermutlich weniger ein Problem dar, gerade bei Mittelklasse-Geräten kann das aber schnell zum Problem werden. Als guter Kompromiss hat sich in der letzten Zeit daher eine Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten erwiesen.

Der 9-Zellen-Akku fällt vergleichsweise potent aus, was im Zusammenspiel mit der doch recht stromfressenden Hardware zumindest durchschnittliche Laufzeiten erwarten lässt. Viel mehr sollte bei einem Gaming-Gerät in der Regel aber auch nicht erwartet werden.
Abschließend alle Eckdaten unseres heutigen Testkandidaten in tabellarischer Form.

Eckdaten: MSI GT663

Prozessor: Intel Core i7-740QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 1,73 GHz

Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 8 MB

Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

2x 320 GB @ RAID0

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Blu-ray
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 81 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 7800 mAh / 87 Wh
Gewicht: 3,4 kg
Abmessungen:

396 x 269 x 55 mm

Preis: ab ca 1599 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Im geschlossenen Zustand besitzt das GT663 die bereits bekannte, leicht geschwungene Deckelform der aktuellen G-Modelle. So hebt man sich, trotz der Nutzung des allgegenwärtigen Piano-Lacks, angenehm von der Konkurrenz ab. Dass gerade erwähnter Lack natürlich recht empfindlich gegenüber Kratzern und Fettflecken ist, versteht sich von selbst.

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Auf der linken Seite des Gehäuses platziert MSI neben ersten Kühlschlitzen drei USB-Anschlüsse und einen Card-Reader. Besonders erfreulich ist dabei, dass MSI direkt zwei USB-Ports mit dem neuen 3.0-Standard versieht, was schnelle Datenübertragungen erlaubt und wesentlich zukunftsträchtiger als der eSATA-Anschluss ist. Es ist aktuell aber davon auszugehen, dass wir 2011 kaum noch ein neues Notebook ohne die entsprechenden Anschlüsse sehen werden.

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Erfreulicherweise nutzt MSI auch die Rückseite um Buchsen unterzubringen, das sorgt in der Regel für eine deutlich aufgeräumtere Optik auf dem Schreibtisch. So „versteckt“ MSI hier beinahe alle relevanten Buchsen, wenn das GT663 stationär genutzt werden soll. Neben zwei Ausgängen für die Bildausgabe (HDMI + VGA) findet man dort einen eSATA-Port, den Stromanschluss und eine RJ45-Buchse. Zudem gewährt MSI der warmen Luft auch hier eine Austrittsmöglichkeit.

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Auf der rechten Seite wird ein Großteil des verfügbaren Platzes vom optischen Laufwerk eingenommen. Darüber hinaus werden hier der obligatorische vierte USB-Port und vier Klinke-Buchsen untergebracht.

 


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Während die meisten Gaming-Notebooks in der Zwischenzeit ein (im Vergleich zu früheren Tagen) recht gediegenes Auftreten besitzen, hält MSI noch an den alten Werten fest und setzt auf eine martialische Optik. In eingeschaltetem Zustand leuchten die Lüftungsschlitze in Rot. Darüber hinaus stellt der gesamte „Innenraum“ eine Mischung aus Grau, Schwarz und Metallic-Rot dar.

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Trotz des 15,6-Zoll-Formats verbaut MSI eine Tastatur samt Numblock. Das zieht natürlich die ein oder andere Einschränkung beim Tastaturlayout nach sich. So muss der Anwender zum einen mit einer sehr kleinen Enter-Taste vorliebnehmen. Zum anderen entfällt der Freiraum zwischen Hauptbereich, Cursor-Tasten und Numblock, was das gesamte Design recht gedrängt wirken lässt, aber nicht wirklich ein elementares Problem darstellt. Darüber hinaus setzt MSI wieder einmal auf eine gesonderte Markierung der W-A-S-D-Tasten. Bei aktuellen Designs ist man nun aber davon abgerückt – Gamer sollten die Tasten schließlich auch so finden. Leider erweist sich die Tastatur als nicht sonderlich stabil, sondern biegt sich schon beim normalen Tippen stets leicht durch.

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Anders, als es noch bei der Vorgänger-Version der Fall war, setzt MSI nicht mehr auf eine gebürstete Alu-Optik, sondern eine graue Glossy-Oberfläche mit Waben-Prägung. Das Touchpad ist optisch abgesetzt und besitzt sehr gute Gleiteigenschaften.

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Die Boxen sind in Metallic-Rot klar vom Top-Case abgesetzt. Zwischen den beiden Hochtoneinheiten befinden sich zahlreiche berühungssensitive Short-Keys, die den Alltag teils deutlich erleichtern.

 


Natürlich wollen wir dem GT663 auch bezüglich seiner Leistungsfähigkeit auf den Zahn fühlen. Adäquate Konkurrenz für unsere Tests finden wir in Form des Acer 8943G und Dell XPS15, die beide in einer ähnlichen Preisklasse spielen und ebenfalls FullHD-Displays ihr Eigen nennen. Wir sind natürlich schon auf die Benchmarks gespannt.

 

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Alles beim Alten bei unseren ersten Benchmarks – das GT663 liefert die vom i7-740QM erwartete Leistung. Zwar sind kommende Sandy-Bridge-Modelle noch einmal wesentlich potenter, über mangelnde Leistung kann man sich aber auch hier nicht im Geringsten beschweren.

 


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Dank des RAID-Verbunds liefert das GT663 eine sehr überzeugende Leistung für 5400-rpm-HDDs ab – es sollte dabei aber nicht vergessen werden, dass dieses recht kleine Plus an zusätzlicher Leistung mit einer Verdopplung des Ausfall-Risikos einhergeht. Für Leistungsfetischisten wäre zudem der Einsatz von 7200-rpm-Modellen wünschenswert gewesen.

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Keine Überraschungen gibt es wieder bzgl. der Speicherperformance zu vermelden. Analog zu unseren CPU-Benchmarks bietet das GT663 hier die klassenübliche Leistung.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Lobend muss zunächst die hohe native FullHD-Auflösung angesprochen werden. Das GT663 bietet so sehr viel Platz auf dem Desktop, was gerade bei der Office-Nutzung von großem Vorteil ist – und MSIs 15,6-Zöller gleichzeitig noch zum Multimedia-Experten werden lässt, denn auch Blu-rays können standesgemäß wiedergegeben werden. Es sollte allerdings auch bedacht werden, dass die Darstellung auf diese Weise recht klein ausfällt, was die Augen über eine längere Zeit recht stark belastet. Eine ausführliches „probeschauen“ vor dem Kauf sei daher dringend empfohlen.

Leider setzt MSI aber erneut auf ein Glare-Panel, was gerade bei einem noch halbwegs mobilen Gerät alles andere als praktisch ist – hier wird jedoch den Vorgaben des Marktes gefolgt. Vorteilhaft ist die Spiegeloptik natürlich für das subjektive Kontrastempfinden, denn das kann (trotz vergleichsweise niedriger Messwerte) im Praxistest überzeugen. Im direkten Vergleich mit Dells neuem XPS15, das ebenfalls über ein FullHD-Display verfügt, wirkt das von MSI genutzte Panel recht flau und kraftlos.

Messwerte

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Die von uns ermittelte maximale Leuchtkraft fällt mit 273 cd/m² hell genug aus, um die Nachteile des Glare-Panels in der Praxis größtenteils zu überstrahlen. Etwas zurück fällt dagegen die Homogenität des Displays, denn diese liegt bei lediglich 79,81 Prozent. Gerade bei vergleichsweise kleinen Notebook-Displays sind wir höhere Werte gewohnt. Auf einem normalen Niveau für die meisten Glare-Geräte befindet sich hingegen das Kontrastverhältnis von 303:1 – wie bereits erwähnt, hat das in der Praxis kaum Auswirkungen, da dieser Nachteil von der Glare-Technik recht gut wieder aufgefangen wird.

 


Akkulaufzeit

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Keine allzu großen Überraschungen ergeben sich bei unseren Tests zur Akkulaufzeit. Es wird wieder einmal deutlich, dass die nun auslaufende 45-nm-Generation eine ganze Menge Strom frisst, was sich natürlich negativ auf die Laufzeiten auswirkt. Während mit unserem Testkandidaten im Idle noch recht akzeptable Laufzeiten zu erzielen sind, bricht das GT663 unter Last regelrecht ein.

Temperaturentwicklung

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Im Idle arbeitet das GT663 recht leise, lässt die Temperaturen dabei aber dennoch nicht über Gebühr ansteigen. Auch unter Last wird unser Testkandidat darüber hinaus nicht allzu warm, was sich MSI allerdings recht teuer erkauft, wie der nun folgende Test zeigen wird.

Lautstärkeentwicklung

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Während unser Testmuster im Idle angenehm ruhig agiert und nur ab und an durch einen leise anspringenden Lüfter auf sich aufmerksam macht, ändert sich dieses Bild im Idle deutlich. Nach einem längeren Volllastbetrieb dreht die Belüftung voll auf und macht das GT663 zu einem der lautesten bislang gemessenen Notebooks in unseren Räumen – so laut, dass Zocken ohne Headset nicht sonderlich angenehm ist. einKopfhörer gehört bei den meisten Gamern aber erfreulicherweise ohnehin zur Standardausstattung.

 


Das GT663 aus dem Hause MSI ist genau genommen ein Gaming-Notebook, das klassischer kaum sein könnte. Es verbindet ein martialisches und auffälliges Äußeres mit einer hohen Leistung, leider aber auch einer hohen Lautstärke.

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MSI beruft sich bei seinem 15-Zoll-Gehäuse auf die bekannte Formensprache der G-Serie. Das passt zwar nicht mehr so ganz zur aktuell in Mode gekommenen neuen Nüchternheit, verzichten wollen wir auf die Farben im Gaming-Bereich aber doch nicht gänzlich. Die Leistung, die uns das GT663 bietet, ist auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben und erlaubt größtenteils auch das Spielen in der nativen Auflösung des Displays. Letzteres bietet dank der für ein 15,6-Zoll-Notebook vergleichsweise hohen FullHD-Auflösung viel Platz auf dem Desktop und die Möglichkeit, Blu-rays standesgemäß wiederzugeben – nur ein wenig farbenfroher könnte das Panel sein. Eine Wucht ist wieder einmal das verbaute Dynaudio-Boxensystem, das einen klar differenzierten Hochtonbereich und eine sehr gute Bühnenabbildung bietet. Abgerundet wird das überzeugende Auftreten von einer umfangreichen Anschlussausstattung.

Leider hat das GT663 aber mit einer zu lauten Lüftung zu kämpfen, die beim Spielen den Einsatz eines Headsets verlangt. Nicht vollends überzeugen kann darüber hinaus die Tastatur, die zwar mit einem ordentlichen Druckpunkt aufwartet, sich beim Tippen aber zu stark durchbiegt.

Alles in allem ist das MSI GT663 ein durchdachtes und überzeugendes Gaming-Notebook mit einem schicken, gut verarbeiteten Gehäuse, einem tollen Sound und nicht zuletzt einer erstklassigen Performance, das einzig etwas leiser sein könnte.

Positive Aspekte des MSI GT663:

Negative Aspekte des MSI GT663:

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