Test: Samsung SF510 - leichter 15-Zöller

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samsung_sf510_teaserSamsungs Notebook-Sparte hat in den letzten zwei Jahren einen deutlich wahrnehmbaren Wandel vollzogen. Waren eine lange Zeit Business-Notebooks das Hauptmetier des koreanischen Elektronik-Multis, hat sich das Portfolio eindeutig in Richtung der Consumer-Branche verschoben. Ein besonders interessanter neuer Mobilitätskünstler könnte das SF510 werden, das trotz einer Diagonale von 15 Zoll mit einem vergleichsweise geringen Gewicht und einer schlanken Formensprache zum ständigen Begleiter avancieren soll – ob der Spagat gelingt? Wir werden es klären.

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Normale Notebooks haben es in der heutigen Zeit immer schwerer sich eine klare Nische zu suchen – es gibt die extrem portablen Pads, die ultraportablen Netbook, die sehr portablen Slimline-Notebooks, die robust-portable Businessclass, die normal portablen Multimedia-Geräte, die weniger portablen Gaming-Notebooks und die genau genommen gar nicht mehr portablen Desktop-Replacement-Systeme. Da entsteht natürlich unweigerlich die Frage, wo eigentlich ein ganz normales 15-Zoll-Notebook eingeordnet wird? Für Samsungs SF510 kann die Frage recht einfach beantwortet werden: Samsung ordnet sein jüngstes Machwerk ganz klar in Richtung der möglichst portablen Geräte ein – die flache Formensprache und nicht zuletzt das geringe Gewicht von nur 2,4 kg sprechen eindeutig für sich.

Preislich orientiert sich unser 15-Zöller mit 780 Euro ganz klar am gehobenen Mittelfeld für ein i3-Notebook. Wie so oft gilt aber auch hier: Leichtbau ist eben nicht gerade günstig. Doch gerade für Anwender, die häufig unterwegs sind, könnten sich die zusätzlichen Euro schnell rechnen.

Nach unserer Einführung widmen wir uns auf der folgenden Seite den technischen Grundlagen unseres Testkandidaten.

 


Gerade leichte Notebooks haben oft mit einer vergleichsweise leistungsarmen Hardware-Ausstattung zu kämpfen. Wie Samsung diesem Problem entgegentritt, werden wir uns nun genauer anschauen.

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An Intels Core-Technik führt im Mobile-Segment aktuell kein Weg vorbei. Zur kommenden Sandy-Bridge-Technik sind zwar bereits einige Details bekannt, bis wir erste marktreife Notebooks sehen werden, kann es aber noch ein wenig dauern – dass die neue Notebook-Generation in der Regel erst ein wenig nach der Desktop-Technik erscheint, das haben wir schon bei Nehalem gemerkt. Nun aber wieder zurück in die Gegenwart. Samsung setzt mit dem Core i3-370M auf ein Modell der i3-Reihe –Hyperthreading ist also mit an Bord, auf den von der i5/i7-Serie bekannten Turbo-Modus müssen wir hingegen verzichten. Der 370M läuft also mit einem kontinuierlichen Takt von 2,4 GHz und kann einen L3-Cache von 3 MB vorweisen. Ein regelrechter Sprinter ist er damit nicht, dank der enormen Grundperformance der aktuellen CPU-Reihe können wir dem i3-370M aber mehr als genügend Leistung für alle täglich anfallenden klassischen Office-Aufgaben und auch die rudimentäre Bild- und Video-Bearbeitung attestieren. Dank der 32-nm-Produktion hält sich zudem der Stromverbrauch der Dual-Core-CPU in Grenzen. Als Chipsatz kommt wie üblich Intels HM55 zum Einsatz.

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Auch wenn die genutzte Arrendale-CPU bereits über einen integrierten Grafikkern verfügt, so setzt Samsung dennoch auf eine zusätzliche dedizierte GPU, diese kommt in Form einer NVIDIA GeForce G310M daher – um eine Optimus-Ausführung handelt es sich hierbei aber nicht. Im Grunde genommen ist der G310M ein alter Bekannter, denn der Kern basiert auf der GeForce G210M. Dieser arbeitet nun mit einem Kerntakt von 625 MHz und kann 16 Pipelines vorweisen, die Shader werden mit 1530 MHz angetrieben. Der insgesamt mit 512 MB ausgestattete V-Ram wird lediglich über ein 64 Bit breites Interface angebunden und mit 800 MHz betrieben. Alles in allem bietet die DX10-GPU damit eine Leistung die zwar deutlich über Intels integrierter Lösung liegen wird. Von einer Spielefähigkeit kann vermutlich aber nicht die Rede sein.

Der gesamte Speicherbereich orientiert sich ebenfalls am aktuell technischen Mainstream. Insgesamt stehen 4 GB an DDR3-Speicher zur Verfügung, was auch dann ausreichend sein sollte, wenn einmal ein etwas größeres Bild bearbeitet werden soll. Als Massenspeicher verbaut Samsung die mittlerweile obligatorische 500 GB-HDD mit 5400 rpm – nichts Besonderes aber dennoch mehr als ausreichend für das Anwendungsgebiet des SF510. Schlussendlich darf trotz der flachen Bauweise auch das optische Laufwerk nicht fehlen. Hier zeigt sich Samsung noch nicht allzu fortschrittlich und verbaut noch kein Blu-ray-Laufwerk, sondern einen Multiformat-DVD-Brenner. Blu-ray-Player sind in der Regel aber auch noch einer etwas höheren Preisklasse vorbehalten.

Das Display kommt im 15,6-Zoll-Format daher und besitzt entsprechend das 16:9-Format, wie es sich in den letzten Monaten zum Standard entwickelt hat – günstigere Produktionskosten stehen hier eindeutig auf der Habenseite, auch wenn wir den Trend zu immer flacheren Displays nicht optimal finden. Die Auflösung des Displays fällt mit 1366 x 768 Bildpunkten recht konservativ aus- wir konnten auch schon Notebooks der gleichen Größenklasse mit 1680 x 1050 oder gar 1920 x 1080 Bildpunkten bei uns begrüßen – Freunde der etwas größeren Darstellung kommen also auf jeden Fall auf ihre Kosten – allen anderen wird es aber an etwas Platz auf dem Desktop mangeln. Eine Auflösung mit 1680 Bildpunkten in der Breite konnte sich in der Vergangenheit stets als guter Kompromiss erweisen. Fortschrittlicher zeigt sich Samsung bei der Hintergrundbeleuchtung, denn hinter dem genutzten Glare-Type-TN-Panel versteckt sich die Strom sparende LED-Technik. Ein weiterer praktischer Nebeneffekt ist darin begründet, dass so eine flachere Konstruktion möglich wird.

Der Akku fällt schlussendlich mit einer Kapazität von 5500 mAh respektive 61 Wh vergleichsweise umfangreich aus. So sind in Kombination mit der verbauten Hardware trotz des vergleichsweise geringen Gewichts recht passable Laufzeiten zu erwarten.

Eckdaten: Samsung SF510

Prozessor: Intel Core i3-370M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2,4 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 3 MB

Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: DVD-RW Laufwerk
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 98 x 47
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 5500 mAh / 61 Wh
Gewicht: 2,4 kg
Abmessungen:

381,3 x 257,0 x 27,4 - 33,0 mm

Preis: ab ca 780 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Liegt das SF510 geschlossen auf dem Tisch, hinterlässt es trotz seines 15,6-Zoll-Formfaktors einen recht kleinen Eindruck. Das liegt zum Teil an der geringen Bauhöhe von maximal 33 mm. An den zudem flach abfallenden Rändern sind es nur 27 mm, was unser Testmuster zudem noch einmal schlanker erscheinen lässt. An echte Slimliner wie die Timeline-Serie von Acer kommt unser Testexemplar aber nicht heran. Der gänzlich in Weiß gehaltene Deckel unterstreicht zudem noch einmal diesen Eindruck. Ob der Deckel aber aus dem empfindlichen Glossy-Material gefertigt sein muss, steht auf einem anderen Blatt – das mag zwar schick aussehen, ist für ein sehr mobiles Notebook unseres Erachtens zu anfällig.

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Die linke Seite lässt bereits die geschwungene Formensprache des Innenraums erkennen, auf die wir später noch eingehen wollen. Offensichtlich verbergen sich auf der linken Seite zudem der Stromanschluss, eine VGA-Buchse, der obligatorische RJ45-Port und zwei Klinke-Buchsen. Hinter einer Abdeckung verstecken sich zudem zwei USB-Anschlüsse und ein HDMI-Port zur digitalen Bildausgabe. Erfreulich ist, dass Samsung die Sleep-n-Charge-Technik integriert, die wir von Toshiba kennen. So kann ein USB-Gerät auch dann geladen werden, wenn das Notebook ausgeschaltet ist. Warum Samsung die Buchsen jedoch hinter einer Klappe versteckt ist unklar, da zahlreiche weitere Anschlüsse offen verbaut wurden. Auf diese Weise wird lediglich eine weitere Schwachstelle in Form der Abdeckung geschaffen.

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Da Samsung das Display hinter das Gehäuse aufklappen lässt, muss diese Seite offensichtlich frei von Anschlüssen bleiben. Einzig ein paar Luftauslässe gibt es hier also zu sehen.

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War die linke Seite noch übersät von Anschlüssen, sieht es auf der rechten Seite ein klein wenig anders aus. Hier gibt es eine dritte USB-Buchse und einen Card-Reader zu finden. Der größte Teil dieser Seite wird aber vom optischen Laufwerk eingenommen. So bietet Samsung eine ordentliche aber auch nicht überragende Anschlussausstattung. Dass es kein eSATA gibt, fällt dabei weniger ins Gewicht, als der Verzicht auf den USB 3.0-Standard, der sich in den letzten Monaten auch im Mobile-Segment immer weiter durchsetzt.

 


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Wird das SF510 geöffnet, ändert sich der optische Eindruck in Windeseile. Die weiße Farbe des Äußeren wird nicht übernommen. Stattdessen herrscht nun eine dunkle Glossy- und Alu-Optik vor, die unserem Testkandidaten einen sehr hochwertigen Eindruck verleiht. Dazu tragen auch die geschwungenen Seitenteile bei, die dem 15-Zöller erneut eine recht lockere Optik verleihen.

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Die insgesamt 103 Tasten sind im Chiclet-Format ausgeführt, wie man sie aktuell bei den meisten Notebooks vorfindet. Die 15 x 15 mm großen Tasten lassen sich hervorragend bedienen, was am angenehmen Tastenabstand und einem klar definierten Druckpunkt nach einem nicht allzu langen Hub liegt.

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Den meisten Lesern wird es schon aufgefallen sein – wenn wir von 103 Tasten sprechen, muss natürlich auch ein Numblock mit von der Partie sein. Trotz des 15,6-Zoll-Formats hat Samsung diesen im Full-Size-Format unterbringen können, was dem Bedienkomfort natürlich zugutekommt.

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Der Mausersatz fällt mit 98 x 47 mm angenehm groß aus und kann gute Gleiteigenschaften vorweisen. Wie man es aktuell bei den meisten Notebooks vorfindet, wurden auch hier rudimentäre Multitouch-Eigenschaften integriert. Gegenüber manchem Konkurrenten und insbesondere Apple fällt die Implementierung aber deutlich zurück, sodass nur ein eingegrenzter Funktionsgewinn beobachtet werden kann.

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Gut zu erkennen ist hier erneut die geschwungene Form der Seitenteile, die dem SF510 ein gefälliges Äußeres verleiht. Im oberen linken Teil des Gehäuses positioniert Samsung zudem Quick-Accesss-Keys. Der Display-Rahmen besitzt zudem eine interessante Noppen-Optik.

 


Im Benchmark-Parcours muss sich unser heutiger Testkandidat gegen zahlreiche Slimline-Vertreter behaupten, die wir im Spätsommer genauer unter die Lupe genommen haben. Neben Acers TimelineX im 15-Zoll-Foramt muss sich das U30 von ASUS beweisen.

 

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Dass es nicht immer ein Core i5 sein muss, zeigen unsere ersten beiden Benchmarks. Zwar kann Samsungs Test-Notebook nicht ganz an die beiden i5-Notebooks heranrücken, allzu deutlich ist die Differenz aber nicht. Abstriche im täglichen Einsatz müssen so auf keinen Fall in Kauf genommen werden.

 


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Keine allzu großen Überraschungen hat die Speicher-Fraktion zu vermelden. Die Performance unseres Testmusters liegt exakt im erwarteten Bereich – und damit in etwa auf einem Niveau mit den allermeisten Konkurrenten. E

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Wie bereits bei der verbauten Festplatte gilt auch beim Speicher: Besonderheiten sind nicht zu entdecken. Einschränkungen wird es also auch hier keine geben.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

 Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

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Aufgrund des verbauten GlarePanels kann das SF510 mit einer angenehm kontrastreichen Darstellung aufwarten und auch Farben können den gewissen Punch vermitteln, der durch die spiegelnde Oberfläche vermittelt wird. Anwender, die auf eine besonders farbneutrale Darstellung angewiesen sind, kommen so zwar nicht vollends auf ihre Kosten, der subjektive Vorteil spricht aber eindeutig für sich. Gerade bei einem Notebook der Klasse „Ultramobil“ stellt sich aber wie so oft die Frage, ob es denn wirklich sinnvoll ist, ein spiegelndes Display zu nutzen, denn gerade bei direkter Sonneneinstrahlung entstehen so natürlich Nachteile. Das soll aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass das verbaute Panel eine hohe Schärfe in die Waagschale werfen kann. Die Blickwinkelunabhängigkeit befindet sich darüber hinaus auf einem normalen Niveau für Notebooks. Auf die Problematik der Darstellungsgröße sind wir anfänglich bereits eingegangen. Unseres Erachtens sind 1366 x 768 Bildpunkte zu grob auflösend für ein Display der 15,6-Zoll-Klasse. Einer höheren Usability zuliebe wären 1680 x 1050 Bildpunkte ohne Frage die bessere Wahl gewesen.

Messerwerte

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Unser Testprogramm hinterlässt einen äußerst durchwachsenen Eindruck. Zwar fällt das Display mit maximal 304 cd/m² sehr hell aus, sodass besagte Probleme mit der Sonneneinstrahlung teilweise überblendet werden können. Leider ist das Display aber sehr inhomogen. Während das Panel an der hellsten Stelle 304 cd/m² aufweisen kann, sind es an der dunkelsten Stelle gerade einmal 232 cd/m². Umgerechnet ergibt diese eine Homogenität von 76,23 Prozent. Auch das Kontrastverhältnis kann da nichts mehr herausreißen und fällt mit einem Wert von 217,14:1 ähnlich ernüchternd aus.

 


Akkulaufzeit

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Auf der ganzen Linie überzeugen kann die Akkulaufzeit. Sowohl im Leerlauf als auch unter Volllast kann der Testkandidat mit üppigen Werten punkten, was bestens zur mobilen Ausrichtung unseres 15-Zöllers passt. Allerdings wird wieder einmal deutlich, dass auch die aktuellen 32-nm-Prozessoren nicht zu den Strom sparendsten Gesellen gehören, wenn sie denn einmal unter Volllast gesetzt werden.

Temperaturentwicklung

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Ein Blick auf die Temperaturen gibt sich unspektakulär. Einzig unter Last fällt auf, dass die Temperaturen ein wenig höher ausfallen, als es bei den meisten anderen Notebooks. Das hängt in diesem Fall aber natürlich schlicht und ergreifend mit dem kleineren Gehäuse zusammen, das weniger Luftvolumen bietet, das sich erwärmen kann.

Geräuschentwicklung:

Gleiches lässt sich auch bei der Geräuschentwicklung beobachten. Im Idle ist unser Testkandidat angenehm leise und lässt sich so kaum aus dem normalen Büro-Alltag heraushören. Unter Last macht das gute Stück dann zwar auf sich aufmerksam, drückt dabei aber nicht ganz so auf die Tube, wie man es bei vielen Gaming-Notebooks erkennen oder besser erlauschen kann. Auch hier gilt wieder: die gleiche Hardware in einem etwas größeren Gehäuse ließe sich besser kühlen.

 


Samsung möchte mit seinem SF510 so etwas wie ein etwas größeres Slimline-Notebook bieten. Dass dies möglich ist, das hat Acer mit seinem Timeline X TG5820 nebenbei bemerkt bereits bewiesen. Und so gelingt es auch Samsung einen vergleichsweise mobilen 15-Zöller zu kreieren, der nicht nur ungemein stylisch daherkommt, sondern auch mit langen Akkulaufzeiten punkten kann.

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Das SF510 fällt mit 2,4 kg angenehm leicht aus und wird damit nicht zur unnötigen Belastung, wenn man einmal länger unterwegs ist. Noch dazu kann es nicht nur die angesprochene schicke Optik, sondern auch eine gute Verarbeitungsqualität einbringen. Gemeinsam mit den sehr langen Akkulaufzeiten entsteht so ein ständiger Begleiter, der das Thema Mobilität beinahe auf bestmögliche Weise mit dem recht großen Formfaktor von 15,6 Zoll verbindet. Aber leider nur beinahe …

Abstriche müssen beim Display leider merklich in Kauf genommen werden. Zum einen ist das verbaute Panel mit 1366 x 768 Bildpunkten für unseren Geschmack etwas zu wenig hochauflösend, zum anderen sprechen die Messwerte leider kaum für das verbaute Panel. So ist die maximale Helligkeit zwar partiell recht hoch, aber leider sehr inhomogen über das Display verteilt. Auch das Kontrastverhältnis fällt zudem leider recht niedrig aus.

So stellt das SF510 ein interessantes Leichtgewicht für alle dar, die auf der Suche nach einem mobilen 15,6-Zöller sind. Leider bieten die zusätzlichen zwei Zoll aber kaum einen praktischen Vorteil, da auch die meisten 13,3-Zöller mit der gleichen Auflösung daherkommen – und die sind dann noch leichter.

Positive Aspekte des Samsung SF510:

Negative Aspekte des Samsung SF510:

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