Test: ASUS B53F - Business-Gene für den Alltag

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Derzeit ist auf dem Notebookmarkt jede Menge los. Gerade zu dieser Jahreszeit, nur wenige Wochen vor Weihnachten, stellen die Hersteller immer wieder neue Modelle vor. In letzter Zeit testeten wir vermehrt Geräte aus dem Multimedia- und Gamingbereich. Doch ASUS stellt uns nun ein Modell der B-Serie zu Verfügung. Das Modell B53F soll besonders gut für den Geschäftsalltag geeignet sein. Große Frameraten werden also nicht erwartet, doch wir werden zeigen wie sich das B53F im Berufsalltag schlägt.

 


Das ASUS B53F wandert für ca. 830 Euro über die virtuelle Ladentheke. Dafür soll der Käufer eine hochwertige Verarbeitung, eine gute Ausstattung und eine lange Akkulaufzeit bekommen. Da die B-Serie vorwiegend für den beruflichen Alltag gedacht ist, kommt dieses Modell eher schlicht daher. Aus diesem Grund werden auch keine Gaming-Höchstleistungen erwartet, es gelten eben andere Werte. Bevor wir uns dem Gehäuse und der Verarbeitung widmen, betrachten wir erst einmal die inneren Werte und damit die Ausstattung.


Im Inneren des B53F verrichtet ein Intel Core i3-370M seine Arbeit. Der Prozessor ist mit 2,4 GHz getaktet und kann dank seiner zwei Kerne und Hyperthreading bis zu vier Prozesse gleichzeitig bearbeiten. Gefertigt wurde der Core i3 in der 32-nm-Fertigungsstufe, was den Stromverbrauch deutlich verringern sollte. Als Grundlage für den i3 kommt der HM55- Chipsatz, ebenfalls von Intel, zum Einsatz. Dieses Modell besitzt einen 2 GB großen DDR3-Arbeitsspeicher. ASUS verbaut nur ein Modul, daher ist eine Verdopplung des Speichers dank einer freien Speicherbank problemlos möglich. Doch für alltägliche Büroanwendungen sollte der vorhandene Arbeitsspeicher erst einmal groß genug sein.

 

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Als Grafikchip kommt Intels Graphic Media Accelerator HD, kurz GMA, zum Einsatz. Dieser wird zwar nicht in der Lage sein aktuelle Spieletitel flüssig darzustellen, ist jedoch für den Büroalltag bestens geeignet. Trotzdem werden wir dem GMA mit einigen Spielebenchmarks auf den Zahn fühlen. Für die Darstellung sorgt ein 15,6 Zoll großes LED-Display. Dieses besitzt glücklicherweise keine verspiegelte Oberfläche und bietet eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel. Gerade im Businessbereich hätten wir uns jedoch eine etwas größere Auflösung gewünscht. Für die Datenablage kommt eine 320 GB große Festplatte zum Einsatz. Typisch für ein Notebook dieser Klasse, rotiert diese mit 5400 Umdrehungen pro Minute. Eine Besonderheit hat das B53F jedoch zu bieten: Einen Slot für eine SIM-Karte. Damit ist es unterwegs möglich online zu arbeiten, ganz ohne zusätzlichen Geräte wie beispielsweise einem Surfstick. Die anderen Merkmale sind typisch: WLAN, Gigabit-LAN, Bluetooth, DVD-RW Laufwerk und mehrere USB-Anschlüsse runden die Ausstattung ab. Mit einer Größe von 384 x 263 x 35 Millimeter bringt das Modell 2,7 Kilogramm auf die Waage. Der Akku besitzt eine Kapazität von 4400 mAh und 63Wh. Die Kapazität kann sich sehen lassen und dank der sparsamen Komponenten sollte diese Kombination für lange Laufzeiten, auch ohne Steckdose, sorgen.

In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle technischen Details des B53F zusammengefasst.

Eckdaten: ASUS B53F
Prozessor: Intel Core i3-370M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2,4 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 3 MB

Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 2 GB - DDR 3
Festplatte:

320 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: DVD-RW Laufwerk
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 17 x 17
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 80 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 4400 mAh / 63 Wh
Gewicht: 2,7 kg
Abmessungen:

384 x 263 x 35

Preis: ab ca 830 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Im geschlossenen Zustand macht das B53F einen schlanken und sehr schlichten Eindruck. Das Material ähnelt einer gebürsteten Oberfläche aus Metall. Diese glänzt leicht, scheint sehr robust zu sein und vermittelt einen sehr hochwertigen Eindruck. Lediglich das silberne Herstellerlogo fällt auf. Im vorderen Bereich befindet sich ein schmaler Streifen aus mattem Kunststoff. Dadurch fallen in diesem Bereich Fingerabdrücke weniger auf.

 

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Rundumsicht: Auf der linken Seite platziert ASUS die Kühlung. Große und stabile Öffnungen kennzeichnen diese Ansicht. Im hinteren Bereich befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung und einer der USB-Ports. Um seinen Bildschirminhalt auch extern darzustellen, setzt der Hersteller auf einen VGA- und HDMI-Anschluss. Da gerade viele Beamer noch einen veralteten VGA-Port besitzen, erachten wir diese Entscheidung als sinnvoll. Auch die Weitergabe der Audiosignale ist möglich: Ein Audioausgang findet im vorderen Bereich neben dem Mikrophoneingang seinen Platz.

 

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Die rechte Seite prägt natürlich das DVD-RW-Laufwerk. CDs und DVDs können damit problemlos gelesen und beschrieben werden. Zudem finden der Gigabit LAN-Port und der Anschluss für das Modem seinen ihren Platz. Ein reiner USB-Port und eine Kombination aus USB und eSATA ist ebenfalls auf der rechten Seite vorhanden. Damit bietet das B53F insgesamt drei USB-Anschlüsse, vorausgesetzt der eSATA wird nicht genutzt. Über den Schieberegler im vorderen Bereich können alle kabellosen Verbindungen (WLAN, Bluetooth und UMTS) schnell und einfach deaktiviert werden.

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Ganz in der Nähe des Touchpads und damit gut erreichbar, befindet sich der Kartenleser. Dieser ist in der Lage mehrere Kartenformate zu verwenden. Fünf weiße Status-LEDs informieren den Besitzer über den aktuellen Zustand. Die weißen LEDs passen sehr gut zum schwarzen Design und sind auch im geschlossenen Zustand gut zu sehen.


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Öffnet man das B53F zum ersten mal so fällt einem schnell etwas auf: Die schlichte und schwarze Optik setzt sich durchgehend auch im Inneren fort. ASUS lackiert die Handballenauflage mit einem nur leicht glänzenden Lack. Dieser ist recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke und erfüllt damit voll und ganz seinen Zweck. Der Bereich um die Tastatur besteht aus dem gleichen Material wie auch der Deckel. Das Innere des Modells wird damit durch schlichtes und funktionales Design geprägt.

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ASUS verbaut ein Tochpad mit einer Größe von 80 x 50 Millimeter. Dieses verrichtet äußerst präzise seine Arbeit, was auch längeres Arbeiten damit möglich macht. Das Touchpad ist gegenüber der Handballenauflage etwas vertieft positioniert, die Maustasten hingegen etwas erhöht. Beide Tasten haben einen sehr guten Druckpunkt und gehen äußerst leise zu Werke.

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ASUS nutzt den verfügbaren Platz äußerst sinnvoll und spendiert dem B53F eine Tastatur inklusive Nummernblock mit zudem großen Tasten. Die Tasten besitzen eine Größe von 17 x 17 Millimeter, nicht gerade üblich für ein Notebook dieser Größe. Die Tasten des Nummernblocks sind jedoch etwas schmaler. Die Tastatur fühlt sich hochwertig an und erlaubt auch das schreiben längerer Texte. Wie es sich eben für ein Business-Notebook gehört.

 

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Im Gesamten betrachtet, hinterlässt das B53F einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Materialien sind gut verarbeitet und wurden sehr gut ausgewählt. Das Modell besitzt keinen unnötigen und glänzenden Schnickschnack. Die Oberflächen sind funktional und erfüllen ihren wirklichen Zweck. Zudem sieht das B53F auch noch schick aus und kann sich auf jeden Fall in einem Meeting sehen lassen.

 


Bisher haben wir das B53F nur im einzelnen betrachtet. Doch wie es sich gehört, muss sich das Modell auch mit anderen messen. Als Kontrahenten haben wir das G60J von ASUS und das N71J, ebenfalls von ASUS, herausgesucht. Beide besitzen jedoch einen Core-i5-Prozessor. Daher werden in einigen Bereichen die Unterschiede recht deutlich ausfallen. In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle wichtigen Eigenschaften der Testkandidaten zusammengefasst.

 

ASUS_G60J_Cinebench

ASUS_G60J_Cinebench

Alle Werte liegen relativ gleichauf. Beide Modelle mit dem Core i5 haben im Benchmark etwas an Vorsprung. In Zukunft werden wir auch mit dem Cinebench R11 testen.


 

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Auch im Festplattenbenchmark kommt keine Überraschung zutage. Lediglich das G60J kann sich dank der schneller drehenden Festplatte etwas von den anderen Modellen absetzen.

 

ASUS_G60J_Speicherdurchsatz

ASUS_G60J_PC_Mark

Auch im Speicherbenchmark sind die beiden Core i5 etwas schneller. Der Vorsprung des G60J im PC-Mark ist auf die schnellere Festplatte zurückzuführen.


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

UnigineHeaven1_rs UnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rs UnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display:

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Das verbaute LED-Display hinterlässt subjektiv betrachtet einen guten Eindruck. Die matte Oberfläche wird vielen Nutzern sicherlich ein Segen sein. Damit kann das B53F auch bei einer ungünstigen Lichtquelle durchaus gut genutzt werden. Doch die Auflösung mit ihren 1366 x 768 Pixeln ist unserer Meinung nach für den Business-Bereich etwas zu wenig. Eine etwas größere Auflösung hätte dem 15,6 Zoll großen Display nicht schaden können. Die Farben sehen gut aus und die Schrift wird immer klar und scharf dargestellt. Lediglich der Blickwinkel des Displays ist nicht ganz optimal. Doch oft arbeitet der Nutzer nur alleine vor seinem Gerät, daher ist das durchaus verschmerzbar.

Messergebnisse

ausleuchtung

Ausleuchtung2

max_helligkeit

Kontrast

Die Messwerte des Displays können überzeugen. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig. Zwischen den einzelnen Sektoren gibt es nur geringe Unterschiede und diese sind mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar. Auch die maximale Helligkeit ist gut und kann sich durchaus mit den anderen Modellen sehen lassen. Der Kontrast von 242:1 ist ebenfalls gut. Das Display kann also überzeugen und ist sehr gut zum Arbeiten geeignet. Auch der matte Rahmen drumherum erweist sich als äußerst funktional und verursacht keine nervigen Spiegelungen.


Soundqualität:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+5,72, -19.57
Very poor
Noise level, dB (A)
-85.5
Good
Dynamic range, dB (A)
64.9
Poor
THD, %

36.218

Very Poor
IMD + Noise, %
32.701
Very Poor
Stereo crosstalk, dB
-103.3
Excellent
IMD at 10 kHz, %
278.257
Very Poor
General performance
 
Poor

Zu den vollständigen Testergbnissen!

ASUS spendiert dem B53F einen Soundchip von Realtek. Dieser kann in unserem Soundtest jedoch nicht überzeugen. Einige Ergebnisse fallen schlecht aus. Doch dies sind eben keine wichtigen Eigenschaften für ein Notebook dieser Klasse. Im beruflichen Alltag wird der Sound sehr wenig genutzt, daher kann man über diese Ergebnisse sorgenlos hinwegsehen.

Akkulaufzeit:

Akku_load

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Beim Akkubenchmark hingegen kann das Modell voll und ganz überzeugen. ASUS kombiniert einen starken Akku mit einer sparsamen Hardware. Dies sorgt für lange Laufzeiten. Im Leerlauf kam das B53F mehr als sechs Stunden ohne Steckdose aus, ein ausgezeichneter Wert. Auch unter voller Last hielt das Modell mehr als zwei Stunden, ebenfalls ein guter Wert. Mit diesen Ergebnissen sollte es also problemlos möglich sein, einen halben Arbeitstag ganz ohne Steckdose zu überstehen.

Temperaturentwicklung:

temp_oberseite

temp_unterseite

Bei der Temperaturentwicklung hat ASUS gute Arbeit geleistet. Auf der Oberseite sind Temperaturen im Leerlauf über 27 Grad eine Seltenheit. Auch die Unterseite bleibt relativ kühl, solange das B53F nicht übermäßig gefordert wird. Unter voller Last steigen die Temperaturen nur geringfügig an. Auf der Oberseite steigen diese nicht über 30 Grad, ein guter Wert. Nur auf der Unterseite im Bereich der Lüftung sind etwas über 30 Grad möglich. Damit fühlt sich das B53F sowohl im Leerlauf als auch unter Last immer sehr angenehm an.

Geräuschentwicklung:

geraeusch_idle

geraeusch_last

Wie mittlerweile bekannt, müssen sich unsere Testkandidaten auch einer Geräuschmessung unterziehen. Nur beim N71J war dies noch nicht der Fall. Im Leerlauf ist die Geräuschkulisse etwas höher gegenüber dem G60J. Der Lüfter ist damit immer leicht zu hören, was aber nicht störend ist. Unter Last steigt der Geräuschpegel nur geringfügig an. Der Lüfter wird damit ein bisschen lauter und ein leichtes Rauschen macht sich auf der linken Seite bemerkbar. Das G60J hingegen dreht unter Last deutlich weiter auf, besitzt aber auch eine stärkere Ausstattung.


Werfen wir noch einmal einen finalen Blick über das B53F: Die Ausstattung kann sich sehen lassen, das Modell ist für den Arbeitsalltag bestens gerüstet. Als Highlight zählt natürlich der Slot für die SIM-Karte, was nicht jedes Notebook vorweisen kann. Die sparsame Hardware und der starke Akku ermöglichen lange Laufzeiten, eine Eigenschaft die man im beruflichen Alltag zu schätzen weis.

 

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Auch optisch und in Sachen Verarbeitung kann das B53F sich sehen lassen. Das Äußere wurde eher schlicht gehalten, aber dafür ist dieses äußerst funktional. Auf hochglänzende und schnell verschmutzende Oberflächen wurde voll und ganz verzichtet. Zu bemängeln gibt es nur das Display. Hier hätten wir uns einen etwas besseren Blickwinkel und eine höhere Auflösung gewünscht. Für einen Preis von 830 Euro erhält der Käufer ein sehr gut verarbeitetes und leistungsstarkes Notebook für den beruflichen Einsatz.

 

Positive Aspekte des ASUS B53F:

Negative Aspekte des ASUS B53F:

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