Test: Toshiba X500-13R - groß, schwer, schnell

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toshiba_x500_13_teaserNachdem wir vor einigen Tagen bereits mySNs neues XMG P500, ausgestattet mit einer GTX 460M, präsentieren konnten, steht heute bereits das nächste Notebook mit NVIDIAs neuer DX11-GPU in den Startlöchern. Toshiba schickte uns die bislang schnellste Version seines Gaming-Maxis Qosmio X500, die auf den Namen 13R hört. Wir klären, ob 2000 Euro gut in den 18,4-Zöller investiert sind.

Immer wieder stellen wir fest, dass der Gaming-Markt zu einer der lukrativsten Nischen gehört. Das musste auch Toshiba feststellen und ist 2007 vergleichsweise spät in den Markt der Gaming-Notebooks eingestiegen. Um zudem direkt von Beginn an den drögen Business-Genen den Kampf anzusagen fiel das Erstlingswerk X300 optisch überaus „lautstark“ aus. Eine vollständige Glossy-Optik gepaart mit einer wilden Metallic-Flammenoptik sorgten für den gewissen, sicherlich nicht ungewollten, Proll-Faktor. Das neue Qosmio-Gaming-Modell X500, das wir bereits mit einer abweichenden Ausstattung testen durften, fällt da wesentlich dezenter aus und ist zudem leicht auf nunmehr üppige 18,4 Zoll angewachsen: wir haben es also mit einem klassischen Desktop-Replacement-System (DTR) zu tun.
Interessant wird das X500-13R allein schon deshalb, weil Toshiba in seinem neuen Top-Modell NVIDIAs mobile Fermi-Inkarnation in Form der GeForce GTX 460M einsetzt. Bereits im Test des mySN XMG P500 konnte NVIDIAs kleinstes GTX-Modell mit einer überzeugenden Leistung punkten, die in etwa auf einem Level mit ATIs aktueller Top Mobility Radeon anzusiedeln ist. So darf man gespannt sein, was das X500 aus dem Grafikchip herauskitzeln kann.

Einen ersten Schreck bekommt man allerdings bei einem Blick auf das Preisschild. Toshiba ruft für das X500-13R rund 2000 Euro auf. Das sind in etwa 400 Euro mehr als ASUS für die Top-Version des hervorragenden G73 haben möchte (Test in Hardwareluxx [printed] 01/2011) und gar knappe 500 Euro mehr, als mySN für sein extrem flottes P500 verlangt (Link zum Test). Da wird sich das X500 also ordentlich ins Zeug legen müssen.


Bevor wir uns mit dem Gehäuse des X500 beschäftigen, soll zunächst einmal ein Überblick über die zum Einsatz kommende Hardware geboten werden. Wie bereits erwähnt, sollte es für das Toshiba in diesem Punkt „nicht kleckern, sondern klotzen“ heißen, schließlich ist der Preis des X500 nicht ohne.

Das Herzstück des X500-13R stellt Intels aktuelles Einsteiger-Modell in die Top-Klasse der mobilen 4-Kern-45nm-Prozessoren dar. Beim Core i7-740QM handelt es sich bereits um ein gerefreshtes Modell, denen wir einen ausführlichen Artikel gewidmet haben. Leider hat sich Intel bei seinem Update lediglich dafür entschieden, den Takt des Grund- und Turbo-Takts um jeweils einen Speed-Bin zu erhöhen (was bei den aktuellen Notebook CPUs 133 MHz sind). Der i7-740Qm bietet also einen Grundtakt von 1,73 GHz und kann je nach Auslastung auf bis zu 2,93 GHz gepusht werden, der L3-Cache beläuft sich noch immer auf üppige 8 MB. Mit Hinblick auf das enorme Leistungspotential, das die Prozessoren ohnehin bieten, wäre es sinnvoller gewesen, zunächst die Fertigung auf den Strom sparenden 32-nm-Prozess umzustellen – die große Wärmeentwicklung und die kurzen Akkulaufzeiten stellen momentan nämlich das größte Problem für die 45-nm-Quad-Cores dar. Wie unser Test zudem gezeigt hat, bietet die überarbeitete Generation kaum merkliche Leistungsvorteile gegenüber ihren Vorgängern.

Besonders interessant ist aber natürlich erneut die verbaute GPU. Analog zu den Desktop-Modellen ist die GTX 460M im 40-nm-Verfahren gefertigt. Dass dies gerade bei den ersten Fermi-Desktop-Modellen nichts am exorbitant hohen Stromverbrauch ändern konnte, haben die Reviews gezeigt (zum ausführlichen Hardwareluxx-Review). Da kann man nur hoffen, dass es NVIDIA bei den Desktop-Varianten ein wenig besser hinbekommen hat – die Hoffnung besteht aber, denn für die GTX 460M wird ein GF106-Chip ausgelesen. Der konnte zumindest in der Desktop-Variante mit akzeptablen Verbrauchswerten bei der GeForce GTS 450 punkten. Der Kerntakt liegt bei 675 MHz, die Shader werden entsprechend mit 1350 MHz befeuert. Der Grafikspeicher fällt mit 1536 MB an GDDR5-Modulen sehr üppig für das Mobile-Segment aus und wird mit 625 MHz getaktet. Insgesamt stehen 24 ROPs und 192 Unified Shader zur Verfügung. Wie sich all diese Werte auf die Benchmarks auswirken, das werden wir im weiteren Verlauf dieses Tests sehen.

In die Vollen geht Toshiba auch im Storage-Bereich. Der üppige Platz, den ein 18-Zoll-Gehäuse bietet, wird voll ausgenutzt. Entsprechend kommen gleich zwei 500 GB fassende HDDs zum Einsatz, die mit 7200 rpm arbeiten. Leider verzichtet Toshiba allerdings darauf – wie es auch die meisten Konkurrenten tun – die beiden HDDs in einem RAID-Modus zu kombinieren, oder zumindest die Option anzubieten. Hier konnte MSIs GX660, das wir in Hardwareluxx [printed] 01/2011 genauer unter die Lupe nehmen, einen angenehmen Sonderstatus für sich beanspruchen. Leider verzichtet man bei Toshiba aber auch darauf eine SSD als System-Platte einzusetzen. Mit Hinblick auf den hohen Preis, wäre dies sicherlich eine Option gewesen. Der Arbeitsspeicher besitzt mit 8 GB das aktuell übliche Volumen der mobilen Top-Klasse – Einschränkungen wird es hier also sicherlich nicht mehr geben. Abgerundet wird der Storage-Part von einem Blu-ray-Player, der zudem auch in der Lage ist, DVDs aller Arten zu brennen.

Passenderweise besitzt das 18,4 Zoll große Maxi-Display eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, sodass Blu-ray-Discs optimal dargestellt werden können. Wenig überraschend ist es darüber hinaus, dass Toshiba ein Glare-Type-Panel verbaut, das (passend zur restlichen Optik) recht stark verspiegelt ist. Von selbst versteht es sich in der Notebook-Top-Klasse in der Zwischenzeit, dass die moderne LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommt. Die längere Akkulaufzeit, die so geboten werden kann, ist bei einem Maxi wie dem X500 aber sicherlich nicht von gesteigertem Interesse.

Wenn wir gerade bei der Akkulaufzeit sind: Hier bietet Toshiba einen mit 87 Wh sehr üppig bemessen Stromspeicher an. So sollte trotz der sehr starken Hardware eine gewisse rudimentäre Mobilität geboten werden. Ob diese bei einem 4,6 kg schweren Maxi jedoch von Bedeutung ist, das muss jeder Nutzer mit sich selbst ausmachen – es ist aber stark davon auszugehen, dass das X500 seinen Schreibtisch-Stammplatz nur selten verlassen wird.

Eckdaten: Toshiba X500-13R
Prozessor: Intel Core i7-740QM
Prozessor - Takt: Grundtakt: 1,73 GHz
Turbo-Takt: 2,93 GHz
Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 8 MB
Chipsatz: Intel HM55
   
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

Seagate Momentus: 2x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray-Reader / DVD-Brenner
   
Grafik: NVIDIA GeForce GTX 460M
Grafik - Videospeicher: 1,5 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 675 MHz
RAM: 625 MHz
   
Display - Diagonale: 18,4 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 105
Tastatur - Tastengröße: 15 x 16
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 82 x 49
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 87 Wh
Gewicht: 4,6 kg
Abmessung: 443 x 294 x 42 mm
Preis: ab 2000 Euro
Garantie 24 Monate


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Hat man noch die Optik des Qosmio X300 im Kopf, fällt unser 4,6 kg schwerer Maxi vergleichsweise dezent aus. Vergleicht man das X500 aber beispielsweise mit ASUS’ G73, ändert sich dieser Eindruck in Windeseile. Das Gehäuse ist geprägt von der aktuell Toshiba-typischen Glossy-Optik. So besitzt der Deckel noch immer das beliebte, aber auch sehr anfällige, glänzende Kunststofffinish. Die Flammenoptik musste einer dezenten Rautenmusterung weichen. Dafür, dass das X500 aber dennoch keinesfalls zu langweilig erscheinen könnte, sorgen zahlreiche rote Eyecatcher. Neben einem roten Qosmio-Logo ziehen Metallic-rote Einfassungen des Deckels und des Top-Cases alle Blicke auf sich.

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Die linke Seite ist dann auch gleich vollgepackt mit Anschlüssen. Neben der obligatorischen RJ45-Buchse gibt es je einen USB- und Firewire-Anschluss. Sollen einmal größere Datenmengen verschoben werden, stellt auch das kein Problem dar, denn ein USB/eSATA-Kombiport ist auch vorhanden. Angenehm ist an dieser Stelle zudem die Integration von Toshibas Sleep-n-Charge-Technik, die es ermöglicht USB-Geräte auch dann zu laden, wenn das Notebook ausgeschaltet wurde. Für die Bildausgabe zeichnet sich ein HDMI-Port verantwortlich. Zudem nutzt Toshiba die ohnehin schon recht volle Seite, um auch das Laufwerk dort zu positionieren.

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Leider lässt Toshiba die Möglichkeit verstreichen, auf der Rückseite weitere Buchsen unterzubringen. Insbesondere bei einem Desktop-Replacement-System wäre dies die beste Möglichkeit, um Kabelchaos vom Schreibtisch fernzuhalten. Gerade ein Video-Ausgang, einige USB-Buchsen und der Strom-Anschluss wären hier bestens aufgehoben.

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Auf der rechten Seite werden zwei weitere USB-Anschlüsse, die obligatorischen Klinke-Buchsen und ein VGA-Anschluss untergebracht. Etwas ungewohnt erscheint der von Toshiba verwendete Stromanschluss, der recht großflächig ausfällt.


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Im geöffneten Zustand setzt sich der bislang gewonnene Eindruck nahtlos fort. Toshiba nutzt beim Top-Case die vom Deckel bekannte Glossy-Oberfläche, die sich gerade für diesen Bereich aber alles andere als optimal erweist. Es werden die meisten Berührungen peinlich genau dargestellt. Hier wäre eine matte Oberfläche sicherlich die bessere Wahl gewesen. Davon einmal abgesehen, ist auch der Innenraum wieder einmal von zahlreichen roten Applikationen geschmückt – wem diese auffällige Optik gefällt, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.

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Ging es um die Optik während des Betriebs, war das X300 genau genommen eine Katastrophe. Eine Tastatur in Glossy-Optik – das kann natürlich nicht lange gut gehen. Beim X500 ist Toshiba nun zumindest ein wenig von seiner Glossy-Vorliebe abgerückt, und mattiert die Tasten ein klein wenig. Dabei sind sie aber dennoch wesentlich empfindlicher als normale Tastaturen – hier wäre es in Zukunft dennoch besser, direkt auf ein mattes Finish zu setzen.

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Das Touchpad wurde nahtlos in das Top-Case integriert und setzt sich lediglich durch eine leicht angeraute Oberfläche von diesem ab. Die Gleiteigenschaften sind hervorragend. Zudem bietet Toshiba rudimentäre Multitouch-Eigenschaften, was der Bedienung deutlich entgegenkommt. Links neben der Tastatur besitzt das X500 Multimedia-Tasten, die sich in der Praxis als äußerst praktisch erweisen.

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Gute Soundsysteme am Notebook sind schwer angesagt. Insbesondere ASUS und MSI haben in diesem Jahr mächtig auf die Tube gedrückt und Kooperationen mit High-End-Audio-Herstellern geschlossen. Toshiba setzt bei seinem X500 auf ein klassisches Notebook-Soundsystem von Harman/Kardon, wie man es schon seit einigen Jahren kennt. Der Klang ist gut und profitiert vom großen Volumen des Gehäuses, kann aber nicht mit besagten Konkurrenten mithalten.


Wie sollte es auch anders sein, das X500 muss sich gegen unsere aktuelle Gaming-Riege, bestehend aus ASUS G73, MSI GX660 und mySN P500, behaupten. Drei dieser Kandidaten sind bereits mit einer GeForce GTX 460M ausgestattet, das GX660 mit einer Mobility Radeon HD5870 – da sind interessante Duelle vorprogrammiert.

 

Keine Besonderheiten gibt es bei unseren Benchmark-Klassikern zu vermelden. Sowohl 7-Zip als auch Cinebench liefern Ergebnisse ab, die voll und ganz im normalen Rahmen für ein Notebook mit einem Core i7-740QM liegen. Leistung ist also wie üblich im Überfluss vorhanden. Ein stationäres System muss es aus Leistungsgesichtspunkten entsprechend nicht mehr sein.


Die verbauten HDDs liefern eine sehr ansprechende Leistung und sind kaum langsamer als die RAID-Lösung des MSI GX660 oder die von mySN verbaute Momentus XT. Im Praxiseinsatz profitiert aber gerade Letztere enorm vom zusätzlich verbauten SLC-Speicher, da sich Zugriffe wesentlich direkter anfühlen. An eine SSD kommt Seagates Technik aber natürlich noch lange nicht heran.

Keine Überraschungen gibt es beim Speicherdurchsatz zu vermelden, denn das X500 liegt auf einem Level mit den übrigen 45-nm-Core-i7-Notebooks. Einzig das P500, das auf einen Dual-Core-i7 setzt, fällt hier deutlich zurück. Die gebotene Leistung ist aber dennoch hervorragend. Im normalen Einsatz machen sich diese in nackten Zahlen ausgedrückten deutlichen Differenzen hingegen kaum bemerkbar.


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

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Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

Geht es um die schiere Größe, erweist sich das 18,4-Zoll-Format als nahezu optimal für ein Desktop-Replacement-System. Die Darstellung ist angenehm groß, es wird dank der FullHD-Auflösung aber dennoch genügend Platz auf dem Desktop geboten. Leider konnte uns das verbaute Panel aber nicht vollends überzeugen. Insgesamt wirkte die Darstellung recht matt und kraftlos. Farben fehlte der gewisse Punch und auch helle Flächen lassen die gewisse Leuchtkraft vermissen. Erklären lässt sich dies mit einer recht geringen maximalen Leuchtkraft des Panels. Dies ist auch dann alles andere als optimal, wenn das X500 einmal im freien Feld genutzt werden soll – genau das wird aufgrund seiner Dimensionen aber nur in den seltensten Fällen vorkommen.

Messergebnisse

Unsere Messergebnisse bestätigen den gewonnenen subjektiven Eindruck: das Panel des X500 hat mit einer deutlich zu geringen maximalen Leuchtkraft von 191 cd/m² (über weite Teile sind es gar nur 169 cd/m²) zu kämpfen, was für ein Glare-Panel leider deutlich zu dunkel ist. Zumindest die Homogenität der Ausleuchtung kann mit 87,96 Prozent punkten. Erfreulich ist zudem, dass das X500 ausnahmsweise einmal nicht mit dem Toshiba-typischen niedrigen Kontrastverhältnis zu kämpfen hat.


Akkulaufzeit

 

Unser Testmuster setzt auf sehr leistungshungrige Hardware, verfügt dafür aber auch direkt über einen sehr voluminösen Akku. Dieser macht sich in der Praxis durchaus bemerkbar und verhilft unserem Testkandidaten zu vergleichsweise langen Akkulaufzeiten. So macht dem X500 in erster Linie seine Größe einen Strich durch die Mobiltitätsrechnung und nicht unbedingt seine Laufzeiten.

Temperaturentwicklung

 

Unauffällig verhalten sich Temperaturen des Maxis. Weder im Idle- noch im Load-Zustand heizt sich unser Testmuster über Gebühr auf. Hier macht sich das große Volumen, welches vom 18-Zoll-Gehäuse geboten wird, auf jeden Fall positiv bemerkbar.

Lautstärke-Entwicklung

 

Aber nicht nur die Oberflächentemperaturen, auch die Lautstärke profitiert vom großen Gehäuse so ist das X500 im Leerlauf kaum wahrnehmbar und wird auch unter Last nicht störend. Zudem kann die Programmierung der Lüftersteuerung punkten, sodass die Lüfter nur dann beschleunigt werden, wenn es auch wirklich sein muss.


Toshibas X500-13R ist ein waschechtes State-of-the-Art Gaming-Notebook mit monströser Leistung und einem nicht minder riesigen Gehäuse.

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Toshiba setzt bei seiner Top-Inkarnation auf eine bewährte Mischung der aktuellen High-End-Gaming-Komponenten. Dass dabei aus Sicht der Leistung nicht viel schiefgehen kann, das versteht sich von selbst: egal ob es anspruchsvolle Video-Programme oder aktuelle Games sind, Leistung steht in den allermeisten Fällen zu Genüge zur Verfügung.

Überzeugend gestalten sich zudem das Durchhaltevermögen fernab der Steckdose und die Lautstärke-Entwicklung. Während die von ersterem ermöglichte Mobilität durch die schiere Masse wieder ausgebremst wird, ist letztere äußert angenehm für ein Gaming-Notebook – ASUS‘ G73 macht es dann aber eben doch noch einmal etwas besser. Wer zudem auf der Suche nach einem vergleichsweise auffälligen Gaming-Notebook ist, der findet auch hier den richtigen Begleiter in Form des X500.
Leider hat das X500 mit einem recht schwachen Display zu kämpfen. Das Bild ist recht dunkel und wirkt flau, auch wenn es sich bei unserem Testkandidaten endlich einmal um ein Toshiba-Gerät mit einem ansprechenden gemessenen Kontrastverhältnis handelt. Hier haben die Konkurrenten subjektiv beinahe durch die Bank die Nase vorn.

Ein abschließender Blick auf das Preisschild zeigt zudem, dass das X500 vergleichsweise teuer ist. ASUS‘ G73 bietet für rund 250 Euro weniger nicht nur die gleiche Leistung, sondern auch ist zudem auch noch einmal leiser. MSIs ebenfalls sehr gutes GX660 ist dank seiner ATI-Grafik je nach Benchmarks mal schneller, mal langsamer, schont den Geldbeutel dafür aber noch einmal stärker und klingt einfach unverschämt gut.

Positive Aspekte des Toshiba X500-13R:

Negative Aspekte des Toshiba X500-13R:

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