Test: Acer Aspire 8943G - schnell mit Core i7 und eine HD 5850

Veröffentlicht am: von

G60J

Derzeit erreichen uns in der Redaktion immer mehr Notebooks aus dem Gaming-Bereich von verschiedenen Herstellern. Dank der immer weiter wachsenden Leistung und der steigenden Displaydiagonale werden die Modelle zum richtigen Desktopreplacement, aber auch zur Spielemaschine. Der Hersteller Acer stellt uns ein neues Flaggschiff der Aspire-Serie, das 8943G, zur Verfügung. Üppige Ausstattung und eine überdurchschnittliche Displaydiagonale kennzeichnen das neue Modell von Acer. Im folgenden Artikel werden wir uns die Leistung, Ausstattung und die Verarbeitung etwas genauer anschauen.

 


Die Aspire-Serie von Acer ist schon lange bekannt und beinhaltet mittlerweile viele verschiedene Modelle. Angefangen beim kleinen mobilen Notebook für unterwegs, bis hin zur großen 18-Zoll-Spielemaschine, so wie das aktuelle Aspire 8943G. Für einen Preis von rund 1700 Euro bekommt der Käufer einen gut ausgestatteten Desktopersatz im schicken Gehäuse. Doch bevor wir uns dem Case widmen, schauen wir uns erst einmal die Ausstattung etwas genauer an.


cpu-z

Was für eine Ausstattung bietet uns Acer mit den 8943G für den genannten Preis von rund 1700 Euro? Der Hersteller verbaut den Intel Core i7-720QM von Intel, der mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz pro Kern zu Werke geht. Dank der vier Kerne und Hyperthreading ist dieser in der Lage bis zu acht Prozesse gleichzeitig auszuführen. Zudem besitzt der Core i7 einen 6 MB großen L3 Cache. Die CPU besitzt also schon einmal genug Leistung für aufwendige Prozesse und aktuelle Spieletitel. Der Prozessor kann zudem auf einen überdurchschnittlich großen Arbeitsspeicher mit 8 GB zurückgreifen. Selbst manche Desktopsysteme können keinen so großen Arbeitsspeicher bieten. Damit ist das Acer auch für die Zukunft bestens gerüstet. Für die Darstellung der Grafik sorgt eine Mobility Radeon 5850 aus dem Hause ATI. Selbst aktuelle Titel können damit auf hoher Auflösung und mit viel eingeschalteten Details gespielt werden. Ein paar Seiten später werden wir der 5850 mit unseren Benchmarks etwas genauer auf den Zahn fühlen.

gpu-z

Doch was hat das aktuelle Acer noch zu bieten? Der Hersteller verbaut ein 18,4 Zoll großes Full-HD Display. Zum Einsatz kommt die LED-Technologie welche immer mehr Einzug in die mobile Branche hält. Dank der großen Diagonale und der hohen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln können HD-Inhalte auf dem Glare-Display sehr gut betrachtet werden. Um auch HD-Inhalte abspielen zu können verbaut Acer zudem ein Blu-ray-Laufwerk. Eine Kombination aus Blu-ray-Player und DVD- sowie CD-Brenner ermöglichen dem Käufer einen vielseitigen Einsatz. Acer nutzt die Größe dank des riesigen Displays sinnvoll und verbaut gleich zwei Festplatten mit jeweils 640 GB. Dem Käufer steht somit über ein TB an Speicherplatz zur Verfügung, was eine externe Festplatte erst einmal überflüssig machen dürfte. Zur weiteren Ausstattung  gehört natürlich  WLAN, eine Webcam, Bluetooth, ein Fingerprint-Sensor und ein Kartenleser. Acer wirbt mit einem Dolby Home Theater Soundsystem was einen guten Klang bieten soll. Ausgeliefert wird das 8943G mit Windows 7 Home Premium, natürlich in der 64-Bit-Version.

Die folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Komponenten des 8943G von Acer.

Eckdaten: Acer Aspire 8943G
Prozessor: Intel Core i7-720 QM
Prozessor - Takt: Grundtakt: 1,6 GHz
Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

2x 640 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Blu-Ray-Laufwerk inkl. Multiformat-DVD-Brenner
Grafik: ATI Mobility Radeon HD 5850
Grafik - Videospeicher: 1 GB GDDR3
Grafik - Takt: GPU: 625 MHz
RAM: 800 MHz
Display - Diagonale: 18,4 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Tastatur - Anzahl der Tasten: 109
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 90 x 55
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 6000 mAh / 88 Wh
Gewicht: 4,6 kg
Abmessungen:

440 x 303 x 44

Preis: ab ca 1699 Euro
Garantie 24 Monate

 


1_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Betrachtet man das Acer im geschlossenen Zustand, so hinterlässt es einen schlichten und schicken Eindruck. Der Deckel ist in silbermetallic lackiert, leicht glänzend und somit nicht so empfindlich wie andere Modelle mit einer Klavierlack-Optik. Der Schriftzug von Acer ist leicht erhöht, ebenso silber und deswegen nicht sonderlich auffällig. Trotz der großen Abmaße macht das 8943G einen recht schlanken Eindruck.

 

4_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Acer platziert auf der linken Seite eine große Öffnung für die Kühlung. Gleich neben der Kühlöffnung findet ein VGA-Port seinen Platz. Acer setzt hier bewusst neben dem HDMI-Port auch auf einen VGA-Anschluss um auch ältere Geräte und Beamer ansprechen zu können. Zudem finden ein eSATA-, USB- und Firewireanschluss ihren Platz. Ganz vorne und damit gut erreichbar positioniert Acer alle drei Anschlüsse für den Sound.

 

5_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der gegenüberliegenden Seite findet das optische Laufwerk seinen Platz. Es ermöglicht das Lesen und Schreiben von CDs und DVDs. Des Weiteren lassen sich auch Blu-ray-Medien lesen bzw. abspielen. Dahinter findet der LAN-Port seinen Platz. Geschwindigkeiten bis zu einem Gigabit sind damit möglich. Ganz vorne befinden sich drei weitere USB-Anschlüsse. Acer bietet damit insgesamt vier dieser Sorte. USB 3.0 kann das 8943G leider noch nicht bieten.

3_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite bietet das Modell keine weiteren Anschlüsse, lediglich der Akku ist dort platziert. Gerade bei einem solchen Laptop, welcher sehr oft auch als Desktopreplacement genutzt wird, hätten wir uns ein paar Anschlüsse an der Rückseite gewünscht. Einfach um den Kabelsalat rund um das Notebook etwas zu minimieren.

 

6_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Von unten weist das 8943G viele Öffnungen zur Kühlung auf und zudem sorgen mehrere Gummipuffer für einen sicheren Stand. Die drei silbernen Elemente gehören zum Soundsystem. Was sich unter den einzelnen Deckeln befindet, haben wir nicht erforscht.


2_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Öffnet man das Acer, so fällt auf, dass sich die schicke und hochwertige Optik fortsetzt. Der Hersteller verpasst der Handballenauflage ebenso eine Metalliclackierung, allerdings in Schwarz. Die Tastatur ist klar durch die silberne Optik abgegrenzt. Acer spendiert dem 8943G eine vollwertige Tastatur inklusive Nummernblock. Die Tasten besitzen eine Größe von 15 x 15 mm und einen Abstand von 4 mm. Die Tasten sind etwa auf einer Höhe mit der Handballenauflage, besitzen einen guten Druckpunkt und vermitteln dem Schreiberling einen hochwertigen Eindruck. Direkt über der Tastatur sind die Lautsprecher des Soundsystems platziert. Dieses vermittelt für ein Laptopsystem einen guten Klang und ist für manche Spiele oder Filme unterwegs durchaus zu gebrauchen.

9_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Touchbad grenzt sich durch eine kleine Vertiefung von der Handballenauflage etwas ab. Acer nutzt den Platz und spendiert dem Touchpad eine Größe von 90 x 55 Millimeter. Dieses geht sehr präzise zu Werke und unterstützt Mulitouch-Gesten. Ähnlich wie beim Macbook kann der Nutzer mit zwei Fingern scrollen. Doch das Touchpad kann noch mehr: Wird der runde Knopf zwischen den Maustasten gedrückt, verwandelt sich dieses in ein leuchtendes Mulitmedia-Bedienfeld. Es lassen sich die Lautstärke regeln, Lieder wechseln, Musik und Videos abspielen und anhalten. Während das Bedienfeld aktiv ist, wird die Mausfunktionalität jedoch abgeschaltet.

 

10_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Optisch kann das Acer im Ganzen überzeugen. Hochwertige und gut verarbeitete Materialien kennzeichnen das 8943G. Sowohl zugeklappt als auch geöffnet vermittelt es einen sehr aufgeräumten Eindruck. Soviel zur Optik und Verarbeitung. Auf den nächsten Seiten widmen wir uns der Leistung des Aspire 8943G.


Natürlich muss sich das aktuelle Modell auch mit anderen Notebooks aus seiner Klasse messen. In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle Daten der insgesamt drei Testkandidaten aufgelistet. Wir haben uns entschieden die beiden Geräte mySN U700 und ASUS G60J gegen das 8943G antreten zu lassen. In der folgenden Tabelle sind noch einmal alle wichtigen Komponenten gegenübergestellt.

 

ASUS_G60J_Cinebench

ASUS_G60J_7-Zip

Im Cinebench kann sich das Modell von mySN deutlich absetzen. Dies liegt aber an der verwendeten Desktop-CPU. Im Vergleich zum ASUS ist das Acer jedoch deutlich schneller.


ASUS_G60J_HDD_U

 

ASUS_G60J_HDD_Z

Hier punktet natürlich auch das mySN dank der drei SSDs welche auch zudem noch im Raid 0 verbunden sind. Vergleicht man die beiden herkömmlichen Festplatten des Acer und ASUS so werden auch zwischen diesen beiden Unterschiede deutlich. Die Festplatte des ASUS dreht immerhin mit 7200 Umdrehungen pro Minute, die Platte des Acer nur mit 5400.

 

ASUS_G60J_Speicherdurchsatz

ASUS_G60J_PC_Mark

Auch beim Speicherdurchsatz erwarten uns keine großen Überraschungen. Das mySN führt dank der Desktop-CPU gefolgt vom Acer. Das G60J hat aufgrund der schwächeren CPU etwas das Nachsehen.


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

UnigineHeaven1_rsUnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rsUnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX11

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX11

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_World1280

ASUS_G60J_Worldnativ

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Call1280

ASUS_G60J_Call1280AA

ASUS_G60J_Call1280AA

 


Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

StreetFighter4_1_rsStreetFighter4_2_rs

StreetFighter4_3_rsStreetFighter4_4_rs

Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Street1280

ASUS_G60J_Street1280_2AA

ASUS_G60J_Street1280_4AA

ASUS_G60J_Street1280_8AA

ASUS_G60J_Street_nativ

ASUS_G60J_Street_nativ_2AA

ASUS_G60J_Street_nativ_4AA

ASUS_G60J_Street_nativ_8AA

 


Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rsResidentEvil2_rs

ResidentEvil3_rsResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Resident1280

ASUS_G60J_Resident1280_2AA

ASUS_G60J_Resident1280_4AA

ASUS_G60J_Resident1280_8AA

 


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

 

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 


Subjektive Bewertung + iColor Display:

Asus_G60_J_Farbraum

Asus_G60J_rgb

Das verbaute LED Display hinterlässt einen sehr guten und farbenfrohen Eindruck. Die Größe von 18,4 Zoll ist schon sehr beachtlich. Dank der Full-HD Auflösung lassen sich somit viele Inhalte gleichzeitig darstellen. Die Schrift ist scharf und die Ausleuchtung, mit bloßem Auge betrachtet, gut. Der schwarze und hochglänzende Rand wirkt sehr schmal, was das Display noch größer aussehen lässt. Acer verbaut auch hier wieder ein Glare-Display. Dies sorgt zwar für eine farbenfrohe Darstellung, ist jedoch bei Sonneneinstrahlung nur eingeschränkt zu gebrauchen. Aber für ein solches Gerät, welches überwiegend als Desktopreplacement genutzt wird, ist das durchaus zu verschmerzen.

 

Messergebnisse

ausleuchtung

Ausleuchtung2

max_helligkeit

Kontrast

Auch die Messwerte des Displays können überzeugen. Die maximale Helligkeit liegt etwas über den der Kontrahenten von mySN und ASUS. Der Kontrast des Acer liegt deutlich hinter dem mySN-Modell, doch der Wert ist trotzdem gut. Die Ausleuchtung ist ebenso super und wie die Messwerte zeigen ist die Helligkeitsverteilung recht gleichmäßig. Nur einige Sektoren weichen etwas ab. Acer verbaut damit ein gutes Display das für alle Zwecke geeignet ist. Sowohl zum spielen als auch zum arbeiten und Filme schauen.


Soundqualität:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0,17 -0.37
Good
Noise level, dB (A)
-64,2
Poor
Dynamic range, dB (A)
63,8
Poor
THD, %

0.223

Poor
IMD + Noise, %
0.557
Poor
Stereo crosstalk, dB
-45.2
Poor
IMD at 10 kHz, %
0.427
Poor
General performance
 
Poor

Zu den vollständigen Testergbnissen!

Die Messung der Soundqualität kann leider nicht überzeugen. Das Gesamtergebnis fällt beim 8943G schlecht aus. Doch das verbaute Soundsystem hingegen kann schon überzeugen und bietet eine gute Grundlage für gelegentliches Spielen unterwegs. Jedoch fehlt dem Soundsystem, wie den anderen auch, das nötige Volumen für einen satten Klang.

Akkulaufzeit:

Akku_load

Akku_load

Bei der Akkulaufzeit unter Volllast liegt das Acer etwa auf dem Niveau vom ASUS. Beide Kandidaten nehmen sich nicht viel. Die hohe Leistung des mySN macht sich jedoch deutlich negativ bemerkbar. Im Leerlauf hingen ändert sich das Bild zum Vorschein. Hier liegt das Acer nicht mit dem ASUS gleich auf sondern die Akkulaufzeit ist deutlich höher. Satte 100 Minuten mehr Laufzeit. Der Akku hält damit knapp über drei Stunden, ein ausgezeichneter Wert.

Temperaturentwicklung:

temp_oberseite

 

temp_unterseite

 

Die Temperaturmessung zeigt ein ganz klares Bild. Die Temperaturen steigen unter Volllast deutlich an. Temperaturen über 40 Grad sind in machen Bereichen keine Seltenheit, gerade im Bereich der Kühlung auf der linken Seite. Die Handballenauflage hingegen ist relativ kühl, was einen angenehmen Eindruck verschafft. Die Unterseite zeigt ein ähnliches Bild. Da man das Notebook wohl selten auf den Oberschenkeln nutzen wird, sind Temperaturen von maximal 43 °C durchaus vertretbar. Das Temperaturbild im Gesamten ist gut wenn man die hohe Leistung und damit die hohe Abwärme betrachtet.

 

Geräuschentwicklung:

Viel Leistung muss natürlich auch gekühlt werden, dies hat die Temperaturmessung gezeigt. Doch wie groß ist dabei die Lautstärke im Leerlauf und auch unter Last? Daher wird die Geräuschentwicklung in einem Abstand von 10 cm gemessen. Wir entschieden uns für den geringen Abstand, da die Messgeräte gerade im unteren Lautstärkebereich oft ungenaue Ergebnisse liefern.

geraeusch_idle

geraeusch_last

Selbst im Leerlauf ist das 8943G schon zu hören, dies zeigte auch unsere Messung. Doch das Geräusch ist noch nicht störend, ein leichter Luftzug ist jedoch auf der linken Seite im Bereich der Lüftung zu spüren. Unter Last dreht das Acer schon deutlich auf und macht sich bemerkbar. Doch im direkten Vergleich mit den anderen Modellen geht es noch recht leise zu Werke.


Acer bietet mit dem 8943G ein gut verarbeitetes und schickes Notebook an. Die Materialien sind hochwertig und gut aufeinander abgestimmt. Dank der Größe und des großen Gewichtes ist das Modell natürlich nur eingeschränkt unterwegs einsetzbar. Doch wer unterwegs nicht gerade die volle Leistung benötigt, kann sich über eine Laufzeit von bis zu drei Stunden freuen. Wesentlich besser kann man das 8943G auch dank der großen Displaydiagonale und der starken Leistung als Desktopreplacement nutzen.

2_s

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Core i7 mit seinen vier Kernen hat mehr als genug Leistung um auch große Rechenvorgänge zu meistern. Der 8 GB große Arbeitsspeicher ist mehr als ausreichend, auch für kommende Anwendungen. Außerdem bieten beide Festplatten genug Speicherplatz und zudem die Möglichkeit Daten zu sichern. Für einen Preis von rund 1700 Euro bekommt der Käufer eine gute Leistung umhüllt von einem schicken und gut verarbeiteten Gehäuse. Was will man mehr?

 

Positive Aspekte des Acer Aspire 8943G:

Negative Aspekte des Acer Aspire 8943G:

Weitere Links: