Test: Acer Timeline X 5820TG - großer Flachmann

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acer_5820Waren es noch vor ein paar Jahren die Netbooks, die den Notebook-Markt kräftig aufgemischt haben, haben im letzten Jahr die Slimline-Notebooks die Augen der Käufer zum Leuchten gebracht und sich als vernünftige Netbooks etabliert. Einzig die Leistung stieß so manchem Anwender sauer auf, denn die genutzten CULV-Prozessoren der Core2-Generation waren alles andere als Performance-Wunder. Um diesen Missstand auszuräumen, hat Acer Anfang des Jahres seine Timeline-Serie mit dem Zusatz „X“ versehen und mit vollwertigen Arrandale-CPUs ausgestattet. Nachdem wir uns einen 13-Zöller der Serie bereits genauer angesehen haben, steht nun das 15-Zoll-Modell 5820TG auf dem Programm.

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Mit dem Launch seiner 32-nm-CPUs zur 2010er CES hat Intel die Hersteller von Slimnotebooks ein wenig in Bedrängnis gebracht: war der Leistungsunterschied schon in Zeiten der Core2-Mobil-CPUs deutlich, klaffte die Lücke nun größer als den meisten Käufern lieb war. Da zu diesem Zeitpunkt der Launch der neuen CULV-CPUs noch in weiter Ferne lag, mussten sich die Hersteller etwas einfallen lassen. Acer ergriff zu diesem Zeitpunkt die Initiative und präsentierte seine Timeline-X-Serie: Die bekannten sehr flachen Gehäuse im nüchternen Industrie-Look wurden beibehalten, bei der genutzten Architektur stand nun aber die Arrandale-Plattform auf dem Programm – je nach Modell kamen entsprechend natürlich auch hybride Grafiklösungen zum Einsatz.

Wie immer gilt an dieser Stelle: Acer bietet das 5820TG in zahlreichen verschiedenen Versionen an. Uns wurde das Modell 434G50Mn zu Verfügung gestellt. Mit einem Preis von knapp 900 Euro ist es für einen ordentlich ausgestatteten 15-Zöller sicherlich nicht als zu teuer einzustufen, das niedrige Preisniveau der Slimliner wird durch die Nutzung der Arrandale-Technik allerdings aufgebrochen, sodass lediglich die flachen und meist leichten Gehäuse als Kaufgrund zurückbleiben. Zudem kann nun gespannt spekuliert werden, wie es mit der normalen Timeline-Serie weitergeht, denn unlängst hatten wir mit Alienware M11x unser erstes Notebook mit Arrandale-CULV-Prozessor im Test. Dabei konnte der Core i5-U520 eindrucksvoll beweisen, dass er nicht nur wenig Strom verbraucht, sondern auch eine üppige Leistung liefert. Es kann also gehofft werden, dass den ursprünglichen Slimlinern auf diese Weise neues Leben eingehaucht wird.

 


Ein wenig haben wir auf der ersten Seite bereits von der Ausstattung gesprochen. Nun möchten wir aber etwas genauer werden und unser Timeline X 5820TG 434G50Mn genauer vorstellen.

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Als CPU spendiert Acer der 15-Zoll-Variante gegenüber dem bislang von uns getesteten 13-Zöller ein kleines Upgrade. Es kommt wieder einmal Intels sehr beliebter Core i5-430M zum Einsatz. Der Grundtakt beträgt 2,26 GHz. Im „Kick Ass“-Mode (nein, das hat nichts mit dem gleichnamigen Film zu tun), kann der Prozessor um zwei Speed-Bins übertaktet werden und agiert dann folglich mit 2,53 GHz. Natürlich ist auch Intels Hyper-Threading-Technik mit von der Partie, sodass insgesamt vier Threads gleichzeitig bearbeitet werden können. Der L3-Cache besitzt eine Kapazität von 3 MB. Wie es bei allen Core i3/i5-Modellen üblich ist, wird auch der i5-430M im 32-nm-Verfahren produziert. Das ist Intels Antwort auf den recht großen Stromhunger, der in der Nehalem-Architektur begründet ist. Gerade bei den zuerst eingeführten mobilen Core i7-CPUs hatte das den unschönen Nebeneffekt, dass sich die Laufzeiten teils drastisch verkürzten. Als Chipsatz kommt entsprechend Intels HM55 zum Einsatz, den wir in den letzten Monaten in den meisten Notebooks vorgefunden haben.

ATI hatte nicht nur im Desktop-Segment die Nase vorn, wenn es um die Einführung von DirectX 11 geht, auch im mobilen Bereich konnte man deutlich vor NVIDIA erste GPUs mit entsprechenden Fähigkeiten präsentieren – passenderweise hören die Karten auch hier auf den Namen Radeon HD 5000. Acer greift auf ein eben solches Modell zurück, die Mobility Radeon HD5650. Die kann einen 128-Bit-Speicherbus vorweisen und arbeitet mit 600 MHz als GPU-Takt. Der VRam besitzt bei unserem Modell eine Kapazität von 1024 MB, was gleichzeitig der maximale Ausbau ist. Produziert wird die GPU im 40-nm-Verfahren, die Leistungsaufnahme wird mit maximal 19 Watt angegeben. Natürlich greift Acer auf ein Hybrid-Konzept zurück, sodass neben der dedizierten GPU auch die ohnehin in der CPU verbaute Grafiklösung genutzt werden kann – dass so einiges an Strom gespart werden kann, haben unsere Akku-Laufzeit-Tests in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen.

Das aktuelle Standard-Programm findet man beim Speichertrakt. Acer verbaut eine 500 GB fassende HDD, die mit 5400 rpm arbeitet. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 4 GB, die dank der 64-Bit-Variante von Windows 7 Home Premium genutzt werden können. Die Individualität bleibt da etwas auf der Strecke, aber auf der anderen Seite konnte sich diese Kombination in der Vergangenheit bereits mehrfach beweisen. Gegenüber den kleineren Modellen verbaut Acer hier zusätzlich ein optisches Laufwerk. Damit das Gehäuse nicht unnötig aufgebockt wird, handelt es sich um eine Slimline-Version. Das Laufwerk kann DVDs lesen und alle gängigen Formate beschreiben. Auf ein Blu-ray-Laufwerk muss man aber natürlich noch verzichten.

Das Display unseres Testmusters bringt es, wie der Name schon vermuten lässt, auf eine Diagonale von 15,6 Zoll. Wie in allen Timeline-Geräten setzt Acer auch hier auf ein LED-Backlight, das die flache Bauweise unseres Kandidaten begünstigt. Leider setzt Acer bei dem verbauten Glare-Type-Panel aber nur auf eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten, was zu einer recht groben Darstellung führt. In der Vergangenheit haben sich in dieser Größenklasse 1600 x 900 Pixel als optimal erwiesen. Da Acer auch in der 13-Zoll-Schiene der Timeline-X-Serie auf 1366 x 768 Bildpunkte setzt, entsteht so im Grunde genommen kein Mehrwert gegenüber den kleineren Geschwistern. Zudem hat Alienware mit dem M11x gezeigt, dass die gewählte Auflösung auch in der 11-Zoll-Klasse noch vollends überzeugen kann.

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Der Akku rundet das Hardware-Paket mit einem Volumen von 6000 mAh bzw. 66 Wh ab. Mit Hinblick auf das flache Gehäuse ist das ein ordentlicher Wert. Da Acer auf eine mäßig anspruchsvolle Hardwarekonfiguration setzt, ist davon auszugehen, dass das 5820TG im Idle recht lange Laufzeiten liefert, da hier auf die dedizierte GPU verzichtet werden kann.

Eckdaten: Acer Timeline X 5820TG 434G50Mn
Prozessor: Intel Core i5-430M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2x 2,26GHz
Turbotakt: 2x 2,53 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 3 MB
Chipsatz: Intel HM55
   
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Multiformat DVD-Brenner
   
Grafik: ATI Mobility Radeon 5650
Grafik - Kerntakt: 450 MHz
Grafik - Shadertakt: 600 MHz
Grafik - VRAM: 1 GB
Grafik - VRAM - Takt: 800 MHz
   
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Tastengröße: 16 x 16
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 84 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 6000 mAh / 66 Wh
Gewicht: 1,42 kg
Abmessung: 285,7 x 233,3 x 32,7 mm
Preis: ab 895 Euro
Garantie 12 Monate

 


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Acer bleibt seinem Timeline-Look erfreulicherweise auch in der 15-Zoll-Klasse treu. Der Deckel des kantigen Gehäuses ist aus gebürstetem Edelstahl gefertigt und in Schwarz ausgeführt. Das verleiht dem 15-Zöller erfreulicherweise nicht nur eine schicke Optik, sondern darüber hinaus auch eine hohe Wertigkeit. Fingerabdrücke sind aber leider dennoch deutlich zu erkennen – hier nutzen manche Konkurrenten ein nochmals hochwertigeres Metall.

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Liegt das 5820TG geschlossen auf dem Tisch, man sollte nicht meinen, wirklich einen 15-Zöller vor sich zu haben. Das Case des 2,4 kg schweren Notebooks ist enorm flach und verschwindet so sicherlich in den allermeisten Taschen, ohne zu viel Platz wegzunehmen. Abgesehen von einem 5-in-1-Card-Reader bleibt die Front frei von Anschlüssen.

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Auf der linken Seite bietet uns Acer einen Großteil der Anschlussvielfalt. Zur Bildausgabe stehen ein VGA- und HDMI-Anschluss bereit. Daten können hier mittels eines USB- und eines RJ45-Anschlusses getauscht werden. Natürlich darf auch die Audio-Sektion nicht zu kurz kommen und so finden sich recht weit vorne am Gehäuse zwei Klinke-Buchsen.

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Die rechte Seite des Gehäuses wird zum größten Teil vom DVD-Laufwerk belegt. Direkt davor hat Acer drei weitere USB-Ports integriert, die das Anschlussportfolio abrunden. Leider positioniert man die USB-Anschlüsse aber auf beiden Seiten recht weit vorne, sodass Kabel von einer Maus oder einer USB-Soundkarte recht störend sein können. Sinnvoller wäre es hier gewesen zumindest einen der Anschlüsse recht weit nach hinten zu verschieben.

 


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Auch wenn das 5820TG geöffnet wird, setzt sich das klassische Timeline-Auftreten fort. Es gibt ein anthrazit-farbenes TopCase und eine schwarze Tastatur, die von einem schmalen, schwarzen Piano-Lack-Rahmen eingefasst wird. Zusammen mit dem ebenfalls schwarzen Hochglanz-Rahmen des 15-Zoll-Monitors entsteht so ein schicker Gesamteindruck, der bestens mit dem recht kantigen Gehäuse harmoniert und den Industrial-Look ausmacht.

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Während in der Zwischenzeit nahezu alle Hersteller auf Keyboards in Chiclet-Optik setzen, bleibt Acer an dieser Stelle seinem bekannten Design treu. Zur CeBIT 2009 hat man ein eigenes Tastatur-Layout vorgestellt, das den Eindruck vermittelt, die Tasten wären frei schwebend verbaut. Erreicht wird dies durch große Tasten (16 x 16 mm) und einen recht kleinen Tastenabstand (3 mm). Das Keyboard lässt sich hervorragend bedienen, denn die Tasten besitzen neben ihren üppigen Dimensionen auch einen klaren Druckpunkt. Das Erstellen von längeren Texten stellt so nicht das geringste Problem dar.

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Trotz der recht großen Tasten, gelingt es Acer in dem 15-Zoll-Gehäuse einen Numblock zu integrieren. Soll das Timeline X auch produktiv für Office-Aufgaben genutzt werden, ist dies ein enormer Vorteil.

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Der integrierte Mausersatz wird asymmetrisch in das TopCase integriert, sodass er zentral vor dem „Haupt“-Keyboard anzufinden ist. Die Dimensionen fallen mit 84 x 50 mm angenehm groß aus, die Gleiteigenschaften sind gut, manche Geräte sind hier aber noch mal besser. Wie wir es nun schon bei zahlreichen Acer-Notebooks gesehen haben, bietet auch das 5820TG rudimentäre Multitouch-Fähigkeiten. An den Klassenprimus Apple kann bislang aber leider kein Windows-Gerät heranreichen.

 


In den letzten Wochen hatten wir einige Notebooks mit kleineren Abmessungen in unserem Testprogramm. Nun ist das 5820TG zwar von der Diagonale etwas größer, kann dank der flachen Bauweise aber doch noch zu „den Kleinen“ gezählt werden. Entsprechend muss sich unser Timeline X gleich mehreren Konkurrenten im kleineren Format stellen.

 

ASUS‘ U30 setzt als einziger Konkurrent auf einen i5-Prozessor der normalen Mobile-Linie. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass sich das 5820 und das U30 ein Duell an der Spitze liefern. Aber auch die anderen Testkandidaten können hier nicht als zu langsam eingestuft werden.

 


Die verbaute HDD kann das hohe Niveau der ersten beiden Benchmarks leider nicht halten. Das von Acer verbaute Modell zählt aktuell nicht zu den schnellsten Massenspeichern und landet deutlich auf dem letzten Platz. Das M11x kann sich hier deutlich absetzen, allerdings schlägt sich die verbaute SSD auch über Gebühr auf den Preis unseres Test-Modells nieder.

Keine Überraschungen gibt es beim Speicherdurchsatz zu vermelden. Dank integriertem Speichercontroller können hier alle Testkandidaten auf der ganzen Linie punkten.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Beurteilung + iColor Display

Wie in der Einführung bereits erwähnt, setzt Acer trotz der recht üppigen Diagonale von 15,6 Zoll lediglich auf eine native Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Entsprechend wirkt die Darstellung unseres Testkandidaten merklich größer als bei den gleich aufgelösten 13,3-Zöllern oder gar Alienwares M11x. Wer jedoch nicht allzu viel mit der kleinen Darstellung anfangen kann, ist beim 5820TG genau richtig. Schade ist zudem, dass Acer keine Alternativ-Modelle mit einer höheren Auflösung anbietet. Davon einmal abgesehen, leistet sich das verbaute Galre-Type-Panel (das zum Glück etwas weniger verspiegelt ist als beim M11x) keine Ausrutscher. Die Darstellung wirkt scharf, kontrastreich und farblich ausgewogen. Egal ob nun gespielt wird oder einmal ein Foto nachbearbeitet werden soll – Einschränkungen entstehen kaum.

Messwerte

In unseren Testreihen konnten wir eine maximale Helligkeit von 254 cd/m² ermitteln, was für ein Glare-Type-Panel auch dann ausreichend ist, wenn es einmal in einer helleren Umgebung genutzt werden soll. Nicht ganz so gut sieht es da bzgl. der Homogenität aus. Acers 15-Zöller kommt nur knapp über die 80-Prozent-Marke. Hier gilt zwar noch immer: Unterschiede fallen nur dann ins Auge, wenn man wirklich darauf achtet und am besten auf eine homogene Fläche schaut, störend ist das aber kaum. Deutlichere Abstriche müssen messtechnisch beim Kontrast in Kauf genommen werden. Lediglich einen nominellen Wert von 211,66:1 kann das Panel aufweisen – hier zeigt sich einmal mehr, dass die Glare-Type-Panels das subjektiv empfundene Kontrastniveau merklich nach oben ziehen.

 


Akku-Laufzeit

Hinsichtlich der Akkulaufzeit zeigt sich das aktuell übliche Bild, bedingt durch die Hybrid-Lösungen. Während nahezu alle Testkandidaten mit sehr langen Idle-Laufzeiten glänzen können, macht sich das Zuschalten der dedizierten Grafik deutlich bemerkbar – das Durchhaltevermögen lässt deutlich nach. Das gilt auch für unseren heutigen Kandidaten, der im Idle zwar mit ordentlichen Werten punkten, kann, unter Last aber stark einbricht. Hier muss aber auch dazugesagt werden, dass es sich um das leistungsfähigste Gerät der Runde handelt und einer entsprechenden CPU-GPU-Mischung natürlich auch Tribut gezollt werden muss.

Temperaturentwicklung

Hinsichtlich der Temperaturentwicklung zeigt sich das 5820TG vollkommen unauffällig. Während sich der 15-Zöller im Leerlauf kaum erwärmt, erhöhen sich die Temperaturen unter Volllast leicht – Überraschungen gibt es dabei nicht.

Geräuschentwicklung

 

Das 5820 arbeitet im Idle nahezu lautlos, dreht bei einem längeren Volllast-Betrieb dann doch etwas auf und produziert dabei knapp über 40 dB. An dieser Stelle macht sich das flache Gehäuse natürlich nachteilig bemerkbar, denn viel Platz für sich erwärmende Luft gibt es natürlich nicht. Erfreulicherweise ist der verbaute Rotor aber nicht allzu störend.

 


Nachdem bereits das Timeline X im 13-Zoll-Format eine ansprechende Leistung abliefern konnte, zeigt sich auch die 15-Zoll-Version von ihrer besten Seite – einzig das Display könnte etwas höher aufgelöst sein.

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Acer bleibt seinem Timeline-X-Konzept treu und verstaut rechenstarke Hardware in einem formschönen und äußerst flachen Gehäuse. Die Kombination aus Core i5 und Mobility-Radeon HD5650 liefert fast durchwegs hohe Frameraten, sodass mit dem 15-Zöller auch das ein oder andere Spiel ohne große Probleme probiert werden kann. Dank des Einsatzes einer hybriden Grafiklösung kann das Timeline X aber dennoch auch mit ansprechenden Laufzeiten aufwarten – allerdings stehen Anwender hier aktuell vor einem zweischneidigen Schwert: ATIs 5000er-Serie bietet meist die höhere Leistung darüber hinaus auch DX11-Support, schaltet aber nicht so smooth um, wie man es von NVIDIAs Optimus-Technik kennt.

Fehler leistet sich das 5820TG indes kaum. Das Display ist zwar ausreichend hell, könnte aber etwas kontrastreicher sein. Am störendsten ist in diesem Zusammenhang aber sicherlich die zu niedrige Auflösung – so bietet der 15-Zöller Display-technisch keinerlei Vorteile gegenüber dem zwei Zoll kleineren Bruder, was sicherlich nicht Sinn der Sache sein sollte.

Wer mit der recht großen Darstellung aber leben kann, findet in Acers Timeline X 5820TG ein formschönes, nicht allzu schweres Slimline-Notebook, das mit einer hohen Leistung überzeugen kann. Einzig der Preis ist gegenüber den klassischen Slimlinern recht hoch – hier stehen die neuen CULV-Prozessoren aber bereits in den Startlöchern.

Positive Aspekte des Acer Aspire Timeline X 5820TG:

Negative Aspekte des Acer Aspire Timeline X 5820TG:

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