Test: mySN XMG6.3D - Mobil in die dritte Dimension

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mysn_xmg3dIm Kino, dem Heimkino, den Wohnzimmern und nicht zuletzt auf unseren Schreibtischen hat der aktuelle 3D-Hype bereits um sich geschlagen – den Anfang machte bezeichnenderweise NVIDIA mit seiner Vision 3D getauften Technik. Jetzt drängt NVIDIA mit Vollgas auch in den mobilen Sektor. Nachdem ASUS mit dem G51 bereits ein 3D-fähiges Notebook vorgestellt hat, folgt nun mySN. Ob das mySN XMG6.3D einen Mehrwert für Spieler bietet, versuchen wir nun zu erörtern.

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Spätestens die IFA wird es wieder zeigen: die Hersteller von Unterhaltungselektronik sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft der Bildschirmdarstellung in der dritten Dimension angesiedelt ist. Hier muss allerdings in Betracht gezogen werden, dass sich gerade Flatscreen-TVs erst vor Kurzem wirklich durchgesetzt haben und viele Anwender sicherlich nicht bereit sein werden, schon kurz nach dem Neukauf erneut in „die Technik von Morgen“ zu investieren. Zudem fehlt es dem Consumer-Sektor aktuell noch an passendem Quellmaterial. Die Blu-ray 3D wird zwar schon eine Weile angepriesen, aber noch gibt es sie kaum im Handel – auch an Filmen fehlt es dem 3D-Format aktuell noch. Zwar werden die meisten Blockbuster in 3D angekündigt, wirklich profitieren wie etwa Avatar werden aber nur die wenigsten.

Da sieht es für uns PC-Nutzer doch wesentlich besser aus. Noch bevor die CE-Branche 3D für sich entdeckte, wagte NVIDIA den Vorstoß und stellte seine Technik 3D-Vision vor – eine NVIDIA-Grafikkarte gepaart mit einer Shutterbrille und einem 120-Hz-Panel sind alles, was für das 3D-Vergnügen benötigt wird. Dass die erzielten Ergebnisse stimmig sind, das haben schon mehrere Tests gezeigt. Dass es gerade für die Notebook-Fraktion vergleichsweise schwierig ist, dreidimensional zu zocken, liegt am erwähnten 120-Hz-Panel. Während bei einem stationären System lediglich der Bildschirm getauscht werden muss, ist eine einfache 3D-Nachrüstung nicht so problemlos zu bewerkstelligen – neue Modelle müssen also her.

Genau genommen ist das XMG6.3D aber ein alter Bekannter, denn mySN setzt auf den bekannten Clevo-Barebone W86CU, der die Grundlage für zahlreiche weitere Geräte von diversen Built-to-Order-Herstellern ist. Bei mySN basiert das XMG6.c auf derselben Grundlage, Deviltech setzt beispielsweise bei seinem Devil 9700 DTX auf das gleiche Chassis.


mySN wäre nicht mySN, würde unsere Version des XMG6.3D nicht das ein oder andere Schmankerl fernab des 120-Hz-Panels für uns bereithalten und seinen Built-to-Order-Vorteil so auf der ganzen Linie ausspielen. Leider macht sich das aber natürlich auch preislich bemerkbar – knappe 2300 Euro müssen für unser Testmuster investiert werden. Günstiger geht’s aber natürlich auch – 1650 Euro müssen für den Einstand in die dritte Dimension investiert werden. Erfreulich ist aber, dass das 3D-Kit bereits im Preis enthalten ist. Bei 120-Hz-Monitoren muss dies in der Regel zusätzlich erworben werden.

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Das Herzstück des XMG6.3D stellt Intels aktuelles Einsteiger-Modell in die Top-Klasse der mobilen 4-Kern-45nm-Prozessoren dar. Beim Core i7-740QM handelt es sich bereits um ein gerefreshtes Modell, denen wir einen ausführlichen Artikel gewidmet haben. Leider hat sich Intel bei seinem Update lediglich dafür entschieden, den Takt des Grund- und Turbo-Takts um jeweils einen Speed-Bin zu erhöhen (was bei den aktuellen Notebook CPUs 133 MHz sind). Der i7-740Qm bietet also einen Grundtakt von 1,73 GHz und kann je nach Auslastung auf bis zu 2,93 GHz gepusht werden, der L3-Cache beläuft sich noch immer auf üppige 8 MB. Mit Hinblick auf das enorme Leistungspotential, das die Prozessoren ohnehin bieten, wäre es sinnvoller gewesen, zunächst die Fertigung auf den Strom sparenden 32-nm-Prozess umzustellen – die große Wärmeentwicklung und die kurzen Akkulaufzeiten stellen momentan nämlich das größte Problem für die 45-nm-Quad-Cores dar. Wie unser Test zudem gezeigt hat, bietet die überarbeitete Generation kaum merkliche Leistungsvorteile gegenüber ihren Vorgängern.

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Durch die Nutzung der 3D-Vision-Technik wird mySN bei der Grafik-Lösung natürlich auf eine GPU aus dem Hause NVIDIA festgelegt. Mit dem neuen Top-Modell, der mobilen Fermi-Inkarnation GeForce GTX 480M, gibt es unseren 3D-Künstler noch nicht, dafür kommt mit der GeForce GTX 285M die bisherige Speerspitze zum Einsatz. Gerechnet wird auf der in 55 nm gefertigten GPU mit 576 MHz. Der Shadertakt beläuft sich auf 1500 MHz, der 1 GB fassende Videospeicher wird über ein 256 Bit breites Interface angebunden und läuft mit 1020 MHz. Dabei verbrauchen die insgesamt 754 Millionen Transistoren 75 Watt – genau das werden wir später übrigens auch noch lautstark zu hören bekommen. Auf DirectX 11 muss natürlich noch verzichtet werden.

Damit aber noch lange nicht genug der Highlights. Als Massenspeicher kommt in unserem Muster eine Seagate Momentus XT mit einer Kapazität von 320 GB zum Einsatz. Der Clou an der Platte: Seagate verbaut zusätzlich einen 4 GB fassenden SLC-Cache, sodass mit etwas Wohlwollen von einer Hybrid-Lösung aus HDD und SSD besprochen werden kann. Auf die SSD-typischen Übertragungsraten kommt die Momentus XT auf diese Weise zwar nicht, die Zugriffszeiten können im Vergleich zu klassischen mechanischen HDD-Lösungen aber merklich reduziert werden. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 4 GB, was der aktuelle Standard ist. Die Menge kann dank der Nutzung eines 64-bittigen Windows 7 Home Premium zudem vollständig genutzt werden. Eine weitere Besonderheit bietet unser Testmuster beim optischen Laufwerk. mySN verbaut bereits einen Blu-ray-Player, der zudem normale DVDs beschreiben kann.

Dass besagtes Laufwerk unterwegs nicht allzu viel Sinn macht, das liegt am verbauten 120-Hz-Panel. Die native Auflösung liegt für einen 15,6-Zöller bei recht geringen 1366 x 768 MHz. So kann die hohe Auflösung der Blu-ray-Discs nicht genutzt werden. Zudem wäre eine etwas höhere Auflösung auch aus produktiver Hinsicht angenehm. Auf der anderen Seite wird die GPU aber geschont, wenn in der nativen Auflösung gezockt wird – bei 3D-Gaming macht das doppelt Sinn. Da auch ASUS auf ein 15,6-Zoll-Panel mit 1366 x 768 Bildpunkten setzt, liegt der Verdacht zudem nahe, dass es aktuell noch an 120-Hz-Panels in kleineren Dimensionen mangelt.

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Zu guter Letzt noch ein kurzer Blick auf den verbauten Akku: 42,18 Wh bei 3800 mAh. Diese Werte unterstreichen nachdrücklich, dass es sich beim XMG6.3D um ein Desktop-Replacement-System in Reinform handelt. Kurze Laufzeiten, bedingt durch den 45-nm-Core-i7 und die stromhungrige Grafikkarte liegen auf der Hand – mehr dazu aber später.

Eckdaten: mySN XMG6.3D
Prozessor: Intel Core i7-740QM
Prozessor - Takt: Grundtakt: 1,73 GHz
Turbo-Takt: 2,93 GHz
Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 8 MB
Chipsatz: Intel HM55
   
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

Seagate Momentus: 1x 320 GB + 4 GB SLC-Cache

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray-Brenner
   
Grafik: NVIDIA GeForce GTX 285M
Grafik - Videospeicher: 1 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 576 MHz
RAM: 1020 MHz
   
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: nein
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 99
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 81 x 49
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 3800 mAh / 42,18 Wh
Gewicht: 3,3 kg
Abmessung: 374 x 263,5 x 29-42mm
Preis: 2286 Euro
Garantie 24 Monate


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Liegt das XMG6.3D geschlossen auf dem Schreibtisch, man würde nicht denken, dass es sich um einen Gaming-Boliden Par-Excellence handelt. Der Deckel ist in einem matten Kunststoff gefertigt und wird von einem silbernen Zier-Rahmen umlaufen. Ein Hochglanz-Glossy-Finisch sucht man genauso vergebens wie eine bunte Lackierung, eine Flammen-Optik oder Carbon-Applikationen. Man könnte aktuell wirklich sagen, dass der mobile Gaming-Sektor offensichtlich erwachsen wird. Einzig ein kleines Logo in einer der Ecken deutet auf den Hersteller hin – auf eine andere Art und Weise kann sich mySN aber auch nicht von den Built-to-Order-Geschwistern absetzen.

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Die Front des 3,3 kg schweren 15,6-Zöllers bietet keinerlei Anschlüsse. Allerdings fällt hier bereits zum ersten Mal auf, dass das XMG6.3D vergleichsweise hoch baut – die technischen Daten bestätigen diesen Eindruck, die maximale Dicke beträgt 42 mm.

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Auf der linken Seite unseres Probanden geht es vergleichsweise unspektakulär zu. Neben dem optischen Laufwerk werden ein USB- und ein Firewire-Anschluss verbaut, die Option ein analoges Modem einzubauen wird nicht wahrgenommen. Zusätzlich wird auf dieser Seite ein 9-in-1Card-Reader untergebracht.

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Erfreulicherweise nutzt mySN bzw. Clevo auch die Rückseite um Anschlüsse zu verstauen – gerade bei Geräten, die vornehmlich auf dem Schreibtisch genutzt werden, ist das sehr praktisch. Neben zwei weiteren USB-Anschlüssen gibt es hier eine HDMI-Buchse, den Strom-Anschluss und die Aufnahme für ein RJ45-Kabel. So können alle Kabel, die für den stationären Betrieb benötigt werden, praktisch nach hinten geführt werden, sodass die Optik des „echten“ Desktops nicht gestört wird.

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Auch die rechte Seite hat es noch einmal in sich und ist nicht frei von weiteren Highlights. Unser Testmuster kann bereits einen fortschrittlichen USB3.0-Anschluss sein Eigen nennen. Dass die jüngste Inkarnation der IO-Schnittstelle in Zeiten immer größerer Datenvolumen durchaus ihre Berichtigung hat, haben wir bereits in einem separaten Test geklärt. Da die USB3.0-Schnittstelle aber noch nicht so weit verarbeitet ist, hat mySN auch ein Herz für Anwender, die ihre großen Datenmengen via eSATA transportieren müssen. Abgerundet wird diese Seite von einem DVI-Anschluss und vier 3,5-mm-Klinkebuchsen.


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Auch im geöffneten Zustand setzt sich der schlichte Eindruck weiter fort. Es dominiert erneut mattes Schwarz, einzig beim Display-Rahmen und oberhalb der Tastatur kommt ein modernes Glossy-Finish zum Einsatz. Eye-Catcher sucht man also auch hier vergebens.

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mySN setzt auf 99 voneinander abgesetzte 15 x 15 mm große Tasten – auf Neudeutsch: das XMG6.c besitzt ein Chiclet-Layout. Die Tasten können einen präzisen Druckpunkt in die Waagschale werfen, sodass es auch beim Tippen von längeren Texten zu keinerlei Problemen kommt. Zahlen-Jongleure können sich zudem darüber freuen, dass mySN einen dedizierten Numblock nutzt.

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Das Touchpad fällt mit 81 x 49 mm durchschnittlich groß aus und besteht aus mattem Kunststoff – so werden Fingerabdrücke nicht unmittelbar dargestellt. Auf praktische Multitouch-Gesten, wie man sie von immer mehr Notebooks der Branchengrößen kennt, muss jedoch verzichtet werden.

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Zwischen Keyboard und Monitor hat mySN einige berührungssensitive Quick-Access-Keys positioniert. Diese erlauben einen schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen, woran man sich im täglichen Einsatz nur allzu schnell gewöhnt. Leider ist uns nicht ganz verständlich, weshalb mySN/Clevo ausgerechnet an einer der wenigen verspiegelten Flächen auf berührungssensitive Tasten setzt.


Eigentlich müsste das XMG6.3D nun ja gegen das ASUS G51J antreten, das ebenfalls über ein 3D-Display verfügt und das wir bereits im Test hatten. Allerdings ist dieser Test noch in unserem alten Benchmark-Parcours durchgeführt worden, sodass zu viele Werte fehlen würden. Daher haben wir uns dazu entschieden das XMG6.3D gegen unsere beiden G73-Modelle antreten zulassen.

 

Der überarbeitete i7-740QM hievt unseren Testkandidaten knapp vor dem i7-G73 auf den ersten Platz.


Bei unseren HDD-Messreihen macht sich die verbaute Momentus XT auf der ganzen Linie bezahlt. Während die Übertragungsrate auf einem Level mit bekannten 7200-rpm-HDDs im 2,5-Zoll-Format liegt, kann sie mit deutlich schnelleren Zugriffszeiten punkten. So ist der gefühlte Geschwindigkeitszuwachs noch einmal deutlich höher einzustufen, als er von unseren Grafiken dargestellt wird.

Unsere beiden mit einem Core i7 ausgestatteten Modelle liegen erwartungsgemäß auf einem Level und können sich vom i5-G73 deutlich absetzen. Dass mySN aber bereits ein überarbeitetes Modell nutzt, macht sich in diesem Benchmark nicht bemerkbar.


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

Auf den ersten Blick sieht man dem Panel natürlich nicht an, dass es sich um ein 120-Hz-Modell handelt. Wie eingangs bereits erwähnt, fällt die Darstellung etwas grob aus für ein 15,6-Zoll-Panel. Während bei anderen Geräten allerdings die Option geboten wird, auf ein FullHD-Panel upzugraden, muss sich die 3D-Fraktion mit 1366 x 768 Bildpunkten begnügen. Die Bildschärfe ist, wie es aktuell zum Standard geworden ist, auf einem sehr hohen Niveau, die Farbgebung poppig, was gerade Gamer auf der ganzen Linie erfreuen wird. Das Bild wirkt kontrastreich, was von der spiegelnden Glare-Oberfläche noch einmal begünstigt wird. Die Blickwinkelunabhängigkeit des TN-Panels befindet sich auf dem technikbedingt normalen Niveau – störend ist das bei einem Gaming-Notebook aber keineswegs. Bislang macht das Panel also einen guten Eindruck, von der recht niedrigen Auflösung einmal abgesehen.

Interessant wird es aber dann, wenn im NVIDIA-Treiber der 3D-Modus aktiviert wird. Ob es nun unbedingt sein muss, das ist die eine Frage, der Spaß steigt durch die Erweiterung in die dritte Dimension aber merklich. Man fühlt sich noch direkter in das Geschehen versetzt, als es in der 2D-Darstellung der Fall ist. Wird noch dazu ein Surround-Soundsystem mit dem Notebook kombiniert, ist das Abtauchen in eine zweite Realität perfekt. Allerdings sollte hier auch erwähnt werden, dass das mySN XMG6.3D ein wenig an seinem „kleinen“ Display krankt. Die bisher getesteten Stand-Alone-Lösungen waren allein aufgrund der größeren Diagonalen noch einmal räumlicher und versetzten uns noch direkter ins Geschehen.

Messwerte

Messtechnisch kann das 15,6-Zoll-Panel überzeugen, landet aber nicht in der Oberklasse. Gerade bei einem Glare-Type-Display hätten wir uns eine etwas höhere Grundhelligkeit gewünscht um Reflexionen den Garaus zu machen. Dies fällt allerdings etwas weniger ins Gewicht, da das XMG6.3D wohl in den meisten Fällen als Indoor-Gerät genutzt werden wird. Etwas störender kann dies beim 3D-Betrieb wahrgenommen werden. Durch den Einsatz der Shutterbrille sinkt das Helligkeits-Niveau merklich, sodass genau genommen eine höhere Leuchtkraft eingestellt werden muss, um eine gleiche gefühlte Helligkeit zu erreichen. Da der 3D-Modus aller Wahrscheinlichkeit nach aber nur in geschlossenen Räumen genutzt wird – die überraschten Blicke der Passanten würde ich sonst gerne sehen – stellt auch das kein allzu großes Problem dar. Der Kontrast liegt mit 424:1 auf einem normalen Niveau, die Homogenität der Ausleuchtung fällt hingegen ein wenig ab und beläuft sich auf 87,88 Prozent.


Akkulaufzeit

Es war nicht anders zu erwarten: ein Laufzeitwunder ist das XMG6.3D nun wirklich nicht. Die stromhungrige Hardware in Verbindung mit dem recht schwachen Akku schlägt hier voll und ganz durch. Wieder einmal gilt aber auch hier teilweise die Ausrede: ein echtes Mobility-Gerät ist unser Testmuster genau genommen nicht. So können die kurzen Akkulaufzeiten verschmerzt werden.

Temperatur-Entwicklung

Die zum Einsatz kommende High-End-Hardware hinterlässt aber nicht nur bzgl. der Akkulaufzeit ihre Duftnote, auch die Temperatur-Entwicklung bekommt die Ausstattung zu spüren. So besitzt unser XMG6.3D bereits im Leerlauf recht hohe Temperaturen, die unter Last natürlich noch einmal ansteigen. Zu warm wird unser Testkandidat aber niemals.

Geräuschentwicklung

Das ist natürlich auch ein Teil der Kühlung – womit wir bei der größten Schwachstelle unseres Testmuster angekommen wären. Bereits im Idle ist das XMG6.3D mit 38,5 db beinahe so laut wie das G73 unter Last. Im Load-Betrieb überflügelt es das G73 dann beträchtlich. Hier sollte Clevo dringend nachbessern, denn die laute Lüftung wird an dieser Stelle nicht zum ersten Mal kritisiert. Auf der anderen Seite sollte natürlich auch bedacht werden, dass die volle Leistung des XMG6.3D wohl in erster Linie dann abgerufen wird, wenn Gamer mit einem Headset vor dem Rechner sitzen.


Auch unser bislang zweites 3D-Notebook beweist erneut, dass Gamen in der dritten Dimension eine Menge Spaß macht – das Gefühl „mitten drin, statt nur dabei“ zu sein, ist ausgeprägter als bei jeder anderen Darstellungsart.

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Aber nicht nur die 3D-Darstellung macht unser XMG6.3D zum Erlebnis, auch die erlesene Hardware-Ausstattung hinterlässt ein Grinsen auf unseren Gesichtern. So zaubert die Kombination aus dem brandneuen i7-740QM und der vermeintlich veralteten GeForce GTX 285M hohe Frameraten auf den Bildschirm, auch wenn auf DX11 natürlich verzichtet werden muss. Ein weiteres Highlight ist die verbaute Momentus XT, die dank ihres SLC-Caches einen Hauch von SSD verströmt.

Dass so viel High-End-Hardware natürlich ihre Spuren auf der Preisliste hinterlässt ist klar – ein Schnäppchen ist unser Testkandidat nicht. Wer auf die Mobilität nicht angewiesen ist, der sollte ein stationäres System in Betracht ziehen, allein schon deshalb, weil 3D in großen Dimensionen noch einmal besser wirkt.

Die beiden Problemstellen sind alte Bekannte: die kurze Akkulaufzeit wird durch einen kleinen Akku bedingt, der mit der stromhungrigen High-End-Hardware genau genommen ein wenig überfordert ist. Störender sind jedoch die lauten Lüfter. Hier wäre es wünschenswert, wenn Clevo seine Barebones optimieren würde.

Alles in allem ist das XMG6.3D sicherlich kein Gerät für die Massen. Wer aber auf der Suche nach einem hochwertigen Gaming-Notebook ist, das bestens für den gerade erst losbrechenden 3D-Hype gerüstet ist, der liegt goldrichtig.

Positive Aspekte des mySN XMG6.3D:

Negative Aspekte des mySN XMG6.3D:

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