Test: ASUS G60J - Mit dem Core i5 und der GeForce GTS 360M zu überzeugenden Ergebnissen

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G60J

Vor Kurzem erreichte uns das aktuelle Modell G60J von ASUS. Wie auch das G73 von ASUS stufen wir das G60J als vollwertiges Gaming-Notebook ein. Mit dem G60J möchte ASUS dem Käufer für ein durchschnittliches Budget eine üppige und schnelle Ausstattung bieten. Diese soll für gelegentliche aber auch dauerhafte Spiele-Anwendungen geeignet sein. Ob dies ASUS mit dem G60J gelingt? Im folgenden Test werden wir es sehen.

 

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Der taiwanesische Hersteller ASUS gehört mit seiner Republic-of-Gamers-Serie zu den Top-Anbietern im mobilen Gaming-Bereich. Nachdem wir uns vor Kurzem das G73 anschauten (wir berichteten), welches erstmals mit einer eher schlichten Optik daherkam, macht das G60J jedoch wieder einen deutlich auffälligeren Eindruck. Viele glänzend lackierte Oberflächen und ein Glossy-Display gehören zu den auffälligsten optischen Merkmalen. Mit einem Preis von rund 1200 Euro macht ASUS der Konkurrenz eine deutliche Kampfansage. Gerade in diesem Bereich haben wir schon deutlich teurere Modelle getestet, sowohl von ASUS als auch von anderen Herstellern. Mit diesem Schritt möchte ASUS seine Position im mobilen Gaming-Bereich weiter stärken.

Wie ASUS das Modell ausgestattet hat, um dieses für rund 1200 Euro anbieten zu können, wird sich auf der nächsten Seite zeigen.


Doch bevor wir uns dem Gehäuse und dessen Optik widmen, schauen wir uns erst einmal die verbaute Ausstattung des ASUS G60J an.

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Der Käufer erhält einen Intel Core i5 mit einer Geschwindigkeit von 2,4 GHz. Dieser wurde in der Fertigungsgröße von 32 nm produziert. Dank der Hyperthreading-Technologie von Intel ist der Core i5 in der Lage bis zu vier Prozesse gleichzeitig zu bearbeiten. Der Core i5 mit dem Codenamen Arrandale besitzt Intels Speedtechnik. Wird die volle Leitung des Prozessors nicht benötigt, wird dieser über den Multiplikator heruntergetaktet. Im normalen Betrieb sinkt der Multiplikator auf 9, was einem Systemtakt von 1,2 GHz entspricht. Bei voller Leistung steigt dieser auf maximal 20 und erreicht damit einen Takt von 2,66 GHz. Dadurch liegt der maximale Takt geringfügig, genau genommen um 266 MHz, über dem der eigentlichen Spezifikationen. Die CPU wird unterstützt  von 4 GB an Arbeitsspeicher, was in der heutigen Zeit als Standard gilt. Dank Windows 7, in der 64-Bit-Version, lassen sich die vollen 4 GB auch komplett verwenden. Für die Datenablage steht eine 500 GB große Festplatte zur Verfügung, ausgestattet mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7200 Umdrehungen pro Minute und einem Cache von 16 MB. Dank der 7200 Umdrehungen wird die Festplatte, gegenüber den etwas langsamer rotierenden Laufwerken, eine etwas größere Datenrate und eine geringere Zugriffszeit aufweisen können. Im späteren Benchmark wird sich jedoch zeigen ob das Laufwerk einen Vorteil gegenüber den 5400er-Modellen hat und natürlich, wie groß dieser ausfällt.

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Für eine schnelle Darstellung kommt eine GeForce GTS 360M von NVIDIA zum Einsatz. Diese verfügt über 1 GB Video-Speicher, was auch das Aktivieren von AA und AF zeitweise zulässt. Für gelegentliches aber auch dauerhaftes Spielen sollte die Grafikkarte von NVIDIA auf jeden Fall geeignet sein. Das Display mit Glare-Optik misst eine Diagonale von 16 Zoll und bietet eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Bei dieser üppigen Diagonale hätten wir uns hier ein Display mit einer Full-HD-Auflösung gewünscht. Um diese doch recht stromhungrigen Komponenten zu versorgen, kommt ein Akku mit einer Kapazität von 4800 mAh zum Einsatz. Die Akkuleistung liegt damit aktuell im Mittelfeld, doch wie lange der Akku das System mit Strom versorgen kann, wird sich später zeigen.

Die folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Komponenten des G60J von ASUS.

Eckdaten: ASUS G60J
Prozessor: Intel Core i5-520M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2,4 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 3 MB
Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Multiformat-DVD-Brenner
Grafik: NVIDIA GeForce GTS360M
Grafik - Videospeicher: 1 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 550 MHz
RAM: 900 MHz
Display - Diagonale: 16 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: nein
Tastatur - Anzahl der Tasten: 107
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 76 x 48
Touchpad - Multitouch: Nein
Akku: 4800 mAh / 53 Wh
Gewicht: 3,5 kg
Abmessungen: 375 x 265 x 34 ~ 44
Preis: ab ca 1200 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Im geschlossenen Zustand hinterlässt das G60J keines Wegs einen unauffälligen Eindruck. Die Oberfläche ist in verschiedenen Farben hochglänzend lackiert. In der Mitte befindet sich ein eingearbeitetes Logo mit der Aufschrift Republic of Gamers. Im eingeschalteten Zustand leuchtet das Logo in einem dezenten Weißschimmer. Die Optik in Klavierglanz überzeugt, ist allerdings besonders anfällig für Staub und Fingerabdrücke.

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Auf der linken Seite ist hauptsächlich die Öffnung für die Kühlung zu sehen. Mehrere große Öffnungen sorgen für das Austreten der heißen Luft aus dem Innenraum. Am hinteren Ende des Gehäuses ist der VGA-Port untergebracht. Dieser ist allerdings nicht dafür geeignet, den Stecker fest zu schrauben. Vorne sind zwei der insgesamt vier USB-Schnittstellen angeordnet. Gleich daneben sitzt der HDMI-Port. Auf einen DVI- hat man wohl dank des direkten HDMI-Ports verzichtet. Für alle Fälle spendiert ASUS dem G60J jedoch diesen VGA-Port, welcher in naher Zukunft endgültig aussterben wird. Des Weiteren steht noch eine eSATA-Schnittstelle zur Verfügung, was wir durchaus als sinnvoll erachten. ASUS setzt zudem noch auf eine Firewire-Schnittstelle. Damit bietet ASUS dem Besitzer genug Möglichkeiten um externe Speicherlösungen zu nutzen.

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Die Rückseite hinterlässt eher einen unspektakulären Eindruck. Lediglich der Anschluss für die Stromversorgung und ein Netzwerkanschluss sind hier verbaut. ASUS verzichtet auf weitere Anschlüsse, da man den Akku an dieser Stelle positioniert hat. Doch für die überwiegende Anwendung zu Hause hätten wir uns noch einige Anschlüsse auf der Hinterseite gewünscht. Dies würde den ein oder anderen Kabelsalat auf dem Schreibtisch vermeiden. Doch für ständiges an- und abdocken der einzelnen Geräte erweisen sich die Anschlüsse links und rechts als sehr praktisch.

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Auf der rechten Seite ist recht weit hinten das DVD-Laufwerk angeordnet. Dieses ist in der Lage CDs, DVDs und DVD-RWs zu beschreiben. Dank des fehlenden Full-HD-Displays ist es nicht weiter schlimm, dass kein Blu-ray-Laufwerk mit an Bord ist. Gleich daneben sind die beiden letzten USB-Schnittstellen untergebracht. Für die Audiosignale besitzt das Notebook gleich drei Anschlussmöglichkeiten. Vorne angefangen der Anschluss für das Mikrofon. In der Mitte für die Kopfhörer bzw. Lautsprecher und als letztes ein S/PDIF Anschluss.

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An der Vorderseite befindet sich der Kartenleser, welcher in der Lage ist, die gängigen Kartenformate zu lesen. Daneben ist der Ein- und Ausschalter für das WLAN und Bluetooth angesiedelt. Mit diesem lässt sich einfach und schnell das drahtlose Netzwerk deaktivieren um unterwegs evtl. zusätzlich an Strom zu sparen. In der Mitte vom Gehäuse befinden sich einige Status-LEDs im leuchtenden Blau. Diese geben dem Nutzer einen schnellen Überblick über den Status vom Akku und WLAN. Rundum hinterlässt das G60J einen hochwertigen und aufgeräumten Eindruck. Doch wird das Notebook überwiegend zu Hause benutzt so hätte man sich, wie schon erwähnt, ein paar Anschlüsse mehr an der Hinterseite gewünscht.

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Wird das G60J aufgeklappt, so setzt sich die bereits bekannte Optik analog zum Äußeren fort. Passend zum Glare-Display wird dieses mit einem hochglänzenden Rahmen umfasst. Diese Klavieroptik wird um die Tastatur weitergeführt. Gerade bei starker Sonneneinstrahlung erweist sich die Hochglanzoptik als unpraktisch. Im vorderen Bereich, in dem der Handballenauflage, verwendet ASUS jedoch ein deutlich matteres und weicheres Material. Damit sieht das G60J selbst nach einer längeren Benutzung noch vergleichsweise sauber und gepflegt aus.

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Die Tastatur hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Die Tasten haben eine Größe von 15 x 15 Millimeter. Der Abstand zwischen diesen beiden beträgt große vier Millimeter. Dennoch sind die Tasten sehr gut zu erreichen. Damit ist es durchaus dafür geeignet, längere Texte zu schreiben. Die Druckpunkte der Tasten sind präzise und diese geben keine lauten Geräusche von sich was wiederum einen hochwertigen Eindruck hinterlässt.

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Dank der Displaydiagonale von 16 Zoll ist genügend Platz um einen zusätzlichen Nummernblock unterzubringen. Jedoch sind diese Tasten nicht ganz so breit und messen nur 12 Millimeter in der Breite. Der Abstand zwischen den Tasten bleibt jedoch gleich. ASUS hat hier den Platz sinnvoll genutzt.

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ASUS verbaut ein 76 x 48 Millimeter großes Touchpad. Umfasst mit einem silbernen Rahmen ist dieses ein paar Millimeter tiefer gesetzt, somit ist das Ende des Touchpads deutlich spürbar. Das Touchpad reagiert sehr präzise und schnell. Am rechten Rand kann der Anwender bequem auf- und abscrollen. Beide Maustasten sind auf gleicher Höhe mit dem Gehäuse. Die Druckpunkte sind sehr gut abgestimmt. Mit dem Touchpad ist es auch möglich etwas länger zu arbeiten. Beim spielen hingegen wird der Anwender ohnehin auf eine extra Maus wechseln. Insgesamt betrachtet, macht das G60J einen guten und hochwertigen Eindruck. Die Materialien sind sauber und exakt miteinander verarbeitet. Die Optik und das Zusammenspiel der Farben Blau und Schwarz hinterlassen einen guten Eindruck. Doch wie immer ist die Hochglanzoptik oft sehr unpraktisch.


Ein anderes Modell von ASUS, das G73J, hat eine durchaus ähnliche Ausstattung. Daher haben wir uns entschieden die beiden Modelle gegeneinander antreten zu lassen. Beide mussten unseren umfangreichen Benchmark-Parcours durchlaufen. In der folgenden Tabelle wurden die wichtigsten Eckdaten, welche den größten Einfluss auf die Benchmarkergebnisse haben, noch einmal gegenübergestellt.

 

ASUS_G60J_Cinebench

ASUS_G60J_7-Zip

Die Unterschiede sind wie erwartet sehr gering, denn beide Modelle nutzen den gleichen Prozessor. Im Cinebench hat das G60J etwas das Nachsehen, wobei es im Benchmark 7-Zip geringfügig vorne liegt - alles spielt sich hier jedoch im Rahmen der Messgenauigkeit ab.
ASUS_G60J_HDD_U

ASUS_G60J_HDD_Z

Wie erwartet besitzt die Festplatte des aktuellen Modells dank der höheren Umdrehungsgeschwindigkeit eine bessere Übertragungsrate. Der Unterschied von rund 10 MB/s ist doch recht deutlich. Auch in der Zugriffszeit ist das aktuelle Modell etwas flotter unterwegs. Doch hier ist der Unterschied nur noch marginal.

 

ASUS_G60J_Speicherdurchsatz

Überraschungen bleiben auch hier aus. Beide Testkandidaten besitzen fast die gleichen Übertragungsraten. Grund ist auch hier wieder die fast identische Ausstattung.

 


ASUS_G60J_PC_Mark

Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

UnigineHeaven1_rs UnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rs UnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX11

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX10

ASUS_G60J_Uni_nativ_DX11

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

ASUS_G60J_World1280

ASUS_G60J_Worldnativ

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

Zur Vollversion von Call of Juarez in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Rain_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10

ASUS_G60J_Stalker_Day_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Night_DX10_nativ

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Subjektive Bewertung + iColor Display:

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Rein subjektiv betrachtet hinterlässt das Display einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Doch bei der recht großen Diagonale hätten wir uns ein Full-HD-Display gewünscht. Die Farben nimmt der Betrachter sehr farbenfroh auf. Der Blickwinkel des Displays ist außerordentlich gut. Selbst sehr stark von der Seite betrachtet lassen sich alle Inhalte und Text sehr gut erkennen und lesen. Die Glare-Oberfläche spiegelt sehr stark. Selbst mit maximaler Helligkeit gestaltet sich das Arbeiten im Freien durchaus schwierig. Gerade in dieser Jahreszeit muss sich der Anwender auf jeden Fall in den Schatten setzen. Die Schrift wird in fast jeder Situation sauber und klar dargestellt.

Messergebnisse

ausleuchtung

Ausleuchtung2

max_helligkeit

Kontrast

Die Ausleuchtung des Displays ist recht unterschiedlich. Es lässt sich erkennen, dass die obere linke Ecke deutlich dunkler ist, als die untere rechte. Die maximale Helligkeit liegt im aktuell normalen Rahmen - viel heller schaffen es leider nur die wenigsten Geräte. Gerade unterwegs ist die Anwendung schon bei mittelstarker Sonneneinstrahlung sehr schwierig. Was noch erschwerend hinzukommt, ist die spiegelnde Oberfläche, die sogenannte Glare-Optik. Doch dank dieser macht das Display in einer etwas dunkleren Umgebung einen farbenfrohen Eindruck.


Soundqualität:
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.55, -0.49
Average
Noise level, dB (A)
-76.3
Average
Dynamic range, dB (A)
75.7
Average
THD, %
26.063
Very poor
IMD + Noise, %
24.132
Very poor
Stereo crosstalk, dB
-77.6
Very poor
IMD at 10 kHz, %
28.796
Very poor
General performance
Average

Zu den vollständigen Testergbnissen!

ASUS verbaut ein Soundsystem von ALTEC. Für gelegentliches Musikhören bietet dieses einen zufriedenstellenden Klang. Doch in den eigenen vier Wänden macht es durchaus Sinn ein externes Soundsystem anzuschließen. Auch die verbaute Soundkarte liefert zufriedenstellende Ergebnisse und Klangeigenschaften. Zum spielen werden die meisten Anwender sicherlich auf ein Headset zurückgreifen.

Akkulaufzeit:


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Akku_load

Wie erwartet, verbraucht die verbaute Hardware recht viel Strom. Bei voller Leistung hält der Akku gerade einmal gut eine Stunde dem hohen Verbrauch stand. Für gelegentliches Spielen unterwegs ist dies jedoch ausreichend. Gerade im Idle-Betrieb kann Intel durch seine Speed-Step-Technologie punkten und viel Strom sparen.

 

Temperaturentwicklung:

temp_oberseite

temp_unterseite

Im normalen Betrieb macht das G60J einen recht kühlen und angenehmen Eindruck. Auch die Auflagen für die Handballen werden nicht unangenehm heiß. Den Werten kann entnommen werden, dass die Unterseite noch einmal kühler bleibt, als die Oberseite. Damit lässt sich das Notebook auch gelegentlich auf den Oberschenkeln angenehm nutzen. Während der 3D Mark 2006 lief wurden die Temperaturen erneut gemessen. In manchen Bereichen wurde das G60J deutlich wärmer. Gerade auf der linken Seite, dort wo auch die Lüftung angebracht ist, fanden die größten Temperaturzuwächse statt.

 

Geräuschentwicklung:

Erstmals in diesem Artikel messen wir die Geräuschentwicklung des Notebooks. In Zukunft wird dies auch bei allen anderen und neuen Testgeräten durchgeführt. Um die Geräuschentwicklung relativ realitätsnah zu messen, haben wir uns entschieden in einem Abstand von 10 Zentimeter von der Vorderkante unser Mikrophon zu positionieren. Gerne hätten wir einen größeren Abstand gewählt, doch gerade im unteren Bereich sind die ermittelten Messwerte recht ungenau.

geraeusch_idle

geraeusch_last

In Zukunft lassen sich die Geräuschentwicklungen der einzelnen Geräte miteinander vergleichen. Gerade im Idle-Betrieb hinterlässt das Gerät einen leisen und angenehmen Eindruck. Auch die etwas schneller drehende Festplatte ist kaum wahrzunehmen. Hier haben wir die Auslastung mittels dem 3D Mark 2006 an die Spitze getrieben und während dessen die Lautstärke gemessen. Wie die Werte zeigen, nimmt die Lautstärke deutlich zu. Das G60J ist unter Last deutlich zu hören, doch keineswegs störend und unangenehm. Das Kühlkonzept und die Geräuschentwicklung überzeugt auch hier.


Im Ganzen betrachtet, ist ASUS ein ansprechendes Notebook gelungen. Die Ausstattung und Verarbeitung überzeugen in allen Tests. Somit bekommt der Käufer für rund 1200 Euro ein solides, leistungsstarkes und optisch nicht unauffälliges Notebook. Für den täglichen Büroeinsatz aber auch für die ein oder andere Spielstunde ist das Notebook bestens geeignet. Das Kühlkonzept und die damit verbundene Geräuschentwicklung ist auch überzeugend. Einzig die geringe Laufzeit ist etwas enttäuschend, im Gaming-Segment aber üblich. Doch betrachtet man die verbaute und leistungsstarke Hardware und sieht das G60J nicht als vollwertiges Notebook an, das auf den mobilen Einsatz getrimmt wurde, so ist die Laufzeit zufriedenstellend.

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Anwender, welche ein starkes Desktop-Replacement-System für Spiele und weitere Multimediaanwendungen suchen, werden mit dem G60J von ASUS bestimmt sehr zufrieden sein. Zudem erlaubt die leistungsstarke CPU und GPU das spielen von aktuellen Titeln, teilweise auch in einer etwas höheren Auflösung.

 

Positive Aspekte des ASUS G60J:

Negative Aspekte des ASUS G60J:

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