Test: Sony Vaio F11 Z1E - Multimedia-High-End mit mattem Display

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sony_f11_teaserSonys Vaio-Serie gehört ohne Zweifel zu den Urgesteinen der Notebook-Sparte. Mit der aktuellen F11-Serie will Sony an alte Zeiten anknüpfen und ein gehöriges Wörtchen in der Multimedia-Klasse mitreden. Ein Blick auf die Eckdaten zeigt zudem, dass dies durchaus gelingen könnte: ein Core i7-Prozessor ist für die benötigte Leistung verantwortlich und ein Blu-ray-Laufwerk sowie ein hochauflösender 16-Zoll-Bildschirm sollen für den nötigen Multimedia-Spaß sorgen. Ob das Konzept auch in der Praxis aufgeht, wird unser Praxistest klären.

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Der Markt für mobile Geräte lässt sich aktuell recht gut in drei Klassen einteilen: Z um einen wären da die kleinen handlichen Netbooks, die wir uns kürzlich in einem großen Round-Up angeschaut haben. Das klassische Gegenstück stellen Gaming-Notebooks dar, von denen wir uns vor Kurzem mit dem G73 von ASUS (zum Test) oder dem Fragbook DTX von Deviltech (zum Test) entsprechende Vertreter vorgenommen haben. Zwischen diesen beiden Klassen gibt es eine große Masse an Notebooks, die unter den verschiedensten Labels wie „Multimedia“ oder „Business“ vertrieben werden.

Zur erstgenannten Kategorie zählt ohne jeden Zweifel Sonys F11-Serie. Unser Testkandidat verkörpert dabei mit einem FullHD-Display und einem Blu-ray-Player das aktuelle Optimum, um den Kino-Spaß auf einen portablen PC zu transportieren. Ob die recht geringe Diagonale von 16 Zoll dabei ein Problem darstellt – wir sind gespannt.

Die F11-Serie gibt es in verschiedenen Ausstattungs-Varianten. Preislich beginnen Sonys 16-Zoll-Notebooks bei knapp unter 1000 Euro. Sehr löblich ist in diesem Zusammenhang, dass Sony bereits beim günstigsten Modell FullHD-Panel und Blu-ray-Player verbaut. Gerade beim Display wird im Sub-1000-Euro-Bereich noch immer gerne gespart. Bei der uns vorliegenden Variante handelt es sich um die Z1E-Version, die das aktuelle Spitzenmodell der F11-Serie darstellt. Aktuell ist der 16-Zöller für rund 1400 Euro zu haben, was noch immer im preislichen Sweet-Spot für Luxus-Notebooks liegt. Welche Ausstattung Sony dafür bietet, zeigen wir auf der nächsten Seite.


Wie gewohnt möchten wir auch dieses Review mit einem ausführlichen Blick auf die Hardware-Ausstattung beginnen. Da es sich bei dem uns vorliegenden Z1E-Exemplar um das aktuelle Spitzenmodell handelt, kann einiges erwartet werden.

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Das Herzstück des Sony Vaio F11Z1E stellt wie so häufig Intels „Brot und Butter“-Modell der „großen“ Core-i7-Reihe, der 720QM dar. Dieser ist in 45 nm breiten Strukturen gefertigt, was sich in Kombination mit der grundlegenden Nehalem-Architektur in beinahe allen Tests der Vergangenheit negativ auf die Leistungsaufnahme ausgewirkt hat – wirklich mobil war keines der getesteten Notebooks. Wie das Kürzel „QM“ im Namen schon sagt, handelt es sich beim verbauten Prozessor um einen nativen Vierkerner, der mit 4x 1,60 GHz daherkommt. Dank der Hyperthreading-Technik können jedoch acht Threads gleichzeitig abgearbeitet werden. Um diesen recht niedrigen Grundtakt zu kompensieren, integriert Intel seinen „Kick-Ass“-Modus: Wird nur ein Kern genutzt übertaktet sich der 720QM automatisch auf bis zu 2,8 GHz. Unsere Praxistests haben in der Vergangenheit gezeigt, dass dies ein recht guter Kompromiss ist. An Cache stehen dem i7 dabei 6 MB zur Verfügung, sodass hier kein Flaschenhals zu befürchten ist. Anwender, die einen gesteigerten Wert auf eine lange Akku-Laufzeit legen, sollten jedoch lieber direkt ein Modell mit den günstigeren 32-nm-Prozessoren ins Auge fassen. Diese bieten in der Praxis eine kaum wahrnehmbare schlechtere Leistung, aber eine deutlich längere Laufzeit.

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Dass es sich um die High-End-Version des F11 handelt, stellt Sony auch bei der Speicherausstattung unter Beweis. Es kommen gleich 8 GB des aktuellen DDR3-Speichers zum Einsatz. Damit ist das F11 auch für speicherintensive Anwendungen wie die elektronische Bildbearbeitung eine interessante Wahl. Konservativer geht es hingegen beim Massenspeicher zu. Sony verbaut eine 500 GB fassende mechanische HDD, die mit flotten 7200 rpm dreht. So wird genügend Platz für alltägliche Anwendungen geboten. Interessant wäre sicherlich auch eine SSD gewesen, allerdings hätte diese den Preis noch einmal deutlich nach oben geschraubt. Für optische Medien steht, wie bereits erwähnt, ein Blu-ray-Lesegerät zur Verfügung. Natürlich ist dieses auch in der Lage, CD-Rohlinge in den gängigen Standards zu beschreiben.

Für die Grafik zeichnet sich NVIDIAs gehobene Mainstream–GPU GeForce GT330M verantwortlich, die den Nachfolger oder besser gesagt, die große Schwester der GT240M darstellt. Beide GPUs basieren auf dem GT216-Kern, sodass es genau genommen wieder einmal recht frech ist von NVIDIA, die GPU einfach in die nächste Generation zu hieven – ein bekanntes Unterfangen, dass in der Vergangenheit schon so manchen User-Protest ausgelöst hat. Damit sich die beiden Modelle dennoch unterscheiden, wurde der in 40 nm gefertigte Kern etwas höher getaktet. Der Kern wird mit 575 MHz betrieben, die Shader bringen es auf 1265 MHz. Der insgesamt 1 GB fassende Speicher ist über ein 128 Bit breites Interface angebunden und wird mit 1066 MHz betrieben. Direct X11-Support bietet der Grafikbeschleuniger nicht, dieser wird erst mit der Mobile-Version von NVIDIAs „Fermi“ eingeführt werden. Man darf allerdings jetzt schon gespannt sein, wie NVIDIA den hohen Stromverbrauch der Architektur in den Griff bekommt – klappt dies nicht, drohen in Kombination mit Core-i7-Prozessoren neue Negativrekorde bzgl. der Akkulaufzeit zu fallen.

Eines der Highlights unseres Testmusters ist ohne jeden Zweifel das 16,4 Zoll große Display. Es bietet nativ die FullHD-Auflösung, was nicht nur Medien-technisch optimal ist, sondern auch im Office-Einsatz wertvollen Platz auf dem Display bringt. Damit nicht genug, entscheidet sich Sony dafür, ein mattes Panel einzusetzen, was sicherlich viele Anwender freuen wird, stehen die wenig geliebten Glare-Type-Panels doch noch immer hoch im Kurs. Bezüglich der Hintergrundbeleuchtung zeigt sich Sony jedoch modern und setzt auf ein LED-Backlight. So wird der ohnehin stark gestresste Akku etwas geschont.

Ein Blick auf den Stromspeicher verrät, dass Sony einen Akku mit 5000 mAh respektive 54 Wh setzt. Das verspricht im Zusammenhang mit dem verbauten Core i7-720QM maximal durchschnittliche Laufzeiten. Ein wenig mehr Reserven hätten dem F11 sicherlich gut gestanden, um wirklich mobil zu sein.

Eckdaten: Sony Vaio F11Z1E
Prozessor: Intel Core i7-720QM
Prozessor - Takt: Grundtakt: 1,6 GHz
Turbo: 2,8 GHz
Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 6 MB
Chipsatz: Intel PM55
   
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray-Player/Multiformat-DVD-Brenner
   
Grafik: NVIDIa GeForce GT330M
Grafik - Videospeicher: 1 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 575 MHz
RAM: 1265 MHz
   
Display - Diagonale: 16,4 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 105
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 87 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 5000 mAh / 54 Wh
Gewicht: 3,2 kg
Abmessungen: 287 x 263 x 31-41
Preis: ab 1449 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Liegt das F11 geschlossen auf dem Schreibtisch, sollte man nicht meinen, dass es sich aktuell um eines der Top-Geräte von Sony handelt – schlichte Zurückhaltung hat sich Sony auf die Fahnen geschrieben. Entsprechend ist der Deckel in nur leicht glänzendem Schwarz gehalten, einzig ein großes Vaio-Logo zieht die Blicke auf sich. Zu gefallen weiß das F11 aber aus eben jener Zurückhaltung: Während aktuell die meisten Geräte mit einer bunten Optik daherkommen, kann sich Sonys rund 3,2 kg schwerer 16-Zöller durch ein Äußeres absetzen, das vor einigen Jahre alltäglich war. Durch die fehlende Strukturierung treten Kratzer, die mit der Zeit unweigerlich entstehen werden, jedoch leider recht deutlich hervor.

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Auf der Front verbaut Sony zwei Card-Reader. Einer ist für das Konzern-eigene Memory-Stick-Format, der andere ist in der Lage, SD-Karten zu lesen. Direkt daneben befindet sich ein Hardkey zum Deaktivieren des WLANs. Auch hier wird man also an die guten alten Zeiten erinnert, denn aktuell findet man ein solches Element nur noch an den wenigsten Notebooks.

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Die linke Seite des F11 ist bestens ausgestattet. Für die Bildausgabe stehen mit VGA und HDMI je ein analoger und digitaler Anschluss zur Verfügung. Darüber hinaus bringt Sony auf dieser Seite einen USB-Anschluss unter, der auch eSATA-Port genutzt werden kann, und verbaut für die drahtgebundene Kommunikation einen RJ45-Anschluss. Auch FireWire darf nicht fehlen. Abgerundet wird das linke Panel vom obligatorischen Strom-Anschluss.

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Die rechte Seite bietet zwei weitere USB-Anschlüsse, zwei Klinke-Buchsen und natürlich den Blu-ray-Player. Alles in allem bietet das Sony F11Z1E damit ein durchaus gefälliges Anschluss-Panel. Lediglich ein oder zwei weitere USB-Anschlüsse, optimalerweise direkt in der USB 3.0-Version, wären wünschenswert gewesen.


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Auch im geöffneten Zustand lässt sich das Sony Vaio F11 schnell beschreiben: schlicht. Der Innenraum wird von mattem Schwarz dominiert, die Verarbeitung ist ebenfalls einwandfrei. Als Besonderheit ist die Handballenauflage in strukturiertem Kunstleder ausgeführt, was sich sehr angenehm anfühlt.

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Die Tastatur verfügt insgesamt über 105 Tasten und ist im Chiclet-Design ausgeführt. Entsprechend fallen die klar voneinander abgesetzten Tasten mit 15 x 15 mm recht groß aus. Auf der anderen Seite liegen die Tasten mit 2 mm Abstand recht nah beieinander. In Praxis besitzt die Tastatur einen präzisen Anschlag, sodass auch das Erstellen von längeren Texten kein Problem darstellt. Die Verarbeitung hinterlässt auch hier einen guten Eindruck – auch unter größerem Druck biegt sich das Keyboard nicht durch, wie es bei zahlreichen anderen Notebooks aktuell der Fall ist.

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Das Touchpad besitzt mit 82 x 50mm normale Dimensionen und kann mit recht guten Gleiteigenschaften aufwarten. In der Praxis agiert es präzise. Einzig der fehlende Multitouch-Support ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Hier bieten Konkurrenten wie ASUS oder Acer mehr.

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Das Vaio F11 ist mit zahlreichen Medien-Tasten ausgestattet, an die man sich in der Praxis schnell gewöhnt. Beim Soundsystem setzt Sony leider nur auf „08/15“-Ware. Andere Hersteller haben hier den Trend hin zu hochwertigem Sound erkannt und rüsten ihre Geräte zusehends mit Chassis namhafter Hersteller aus.


Auch wenn das Sony Vaio F11Z1E einen starken Prozessor besitzt, so ist es aufgrund des Displays und des Blu-ray-Laufwerks wohl ohne jeden Zweifel in der Ecke der Mulitmedia-Geräte einzuordnen. Entsprechend lassen wir das F11 gegen Acers 8942G und ASUS‘ N71J antreten, die wir bereits beide mit unserem neuen Testverfahren auf den Prüfstand gestellt haben.

 

Geht es um die schiere CPU- Performance, kann sich Sonys Testkandidat aufgrund des i7-720QM mühelos an die Spitze setzen. Wie eingangs aber bereits erwähnt, können die 32-nm-Prozessoren teils recht dicht aufschließen. In der Praxis überwiegt somit in der Regel der Vorteil der längeren Laufzeit gegenüber den 45-nm-Prozessoren.


Auf der ganzen Line überzeugen kann die HDD-Performance. Der Einsatz einer mit 7200 rpm rotierenden Festplatte zahlt sich aus, sodass sich das F11 eindeutig an die Spitze unseres Trios setzen kann.

In den praxisrelevanteren Benchmarks wie 7-Zip und Cinebench fällt der Unterschied zwischen unseren Testkandidaten recht gering aus. Ein Blick auf den theoretischen maximalen Speicherdurchsatz spricht auf der anderen Seiten eindeutig für das F11, das hier beinahe die doppelte Rate erzielt. Wie unsere Praxistests aber bereits erahnen lassen: im täglichen Leben bekommt man von diesem Vorteil nicht immer viel mit.


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display

Das Highlight des Sony Vaio F11 ist sein hochauflösendes Display im 16-Zoll-Format. In der Praxis weiß die Kombination aus Diagonale und Auflösung auf der ganzen Linie zu überzeugen. Der Inhalt wird auch im Windows-Betrieb nicht zu klein dargestellt. So ist es möglich, mehrere Stunden lang mit dem F11 zu arbeiten, ohne dass die Augen zu stark ermüden. Im Vergleich zu den verspiegelten Konkurrenten wirkt das matte Display zwar ab und an etwas kraftlos. Wird das F11 aber einmal für den Outdoor-Einsatz genutzt, kann es seine Vorteile auf der ganzen Linie ausspielen: keine störenden Spiegelungen, keine Reflexionen bei starkem Sonnenschein – so macht der Outdoor-Einsatz Spaß. Die Farbabstimmung des Panels ist dabei als neutral einzustufen, sodass gerade Foto-Fans auf ihre Kosten kommen. Zu Problemen kann es hingegen für Spielfreunde kommen. Die Blickwinkelunabhängigkeit liegt im guten Mittelfeld. Bei extremen Blickwinkeln lässt die Farbstabilität merklich nach, für Filmabende im kleinen Kreis ist das Gebotene aber vollends ausreichend. Wer auf eine interpolierte Darstellung verzichten möchte – die das F11 übrigens sehr gut beherrscht – der bringt die schwache GPU in der nativen Auflösung schnell an ihre Grenzen. Gaming-Enthusiasten zählen aber ohnehin nicht zum Klientel des F11.

Das Display bietet eine sehr angenehme maximale Helligkeit von 289 cd/m². So würde das Panel theoretisch mehr als genügend Reserven besitzen, um auch als Glare-Type-Panel im Outdoor-Einsatz zu punkten. Da es sich aber um eine matte Oberfläche handelt, weiß der 16-Zoll-Bildschirm noch einmal mehr zu gefallen. Egal, wo das F11 eingesetzt wird, um die Helligkeit der Darstellung muss man sich keine Sorgen machen. Sehr gut kann sich das F11 auch hinsichtlich des Kontrastverhältnisses verkaufen. 1310:1 sind ein Wert, der keinerlei Raum für Kritik lässt. So rangiert das F11 hier aktuell in der Spitzengruppe. Einzig die Homogenität der Ausleuchtung fällt etwas hinter das sehr hohe Niveau zurück. Ein Wert von 80,62 Prozent geht aber dennoch in Ordnung. Unterschiede in der Helligkeit fallen so nur bei homogenen Flächen auf – von denen gibt es in der Praxis aber nicht so viele.


Soundqualität:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.09, -1.71 Average
Noise level, dB (A): -70.7 Average
Dynamic range, dB (A): 69.6 Average
THD, %: 0.0071 Very good
IMD + Noise, %: 0.085 Good
Stereo crosstalk, dB: -70.6 Good
IMD at 10 kHz, %: 0.075 Good

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Der verbaute Realtek-OnBoard-Codec bietet eine gute Performance und kann sich vor das Acer 8942G und das ASUS N71J setzen. Gerade dann, wenn externe Devices angesprochen werden sollen, ist das F11 damit im Vorteil. Soll jedoch das Soundsystem des Notebooks genutzt werden, fällt Sonys Vaio hinter die Konkurrenten zurück. Dem Bass fehlt es gerade bei großen Lautstärken etwas an Volumen, die Höhen neigen schnell dazu, blechern zu klingen. Für YouTube-Videos ist das Gebotene ausreichend, echtes Filmfeeling kommt aber nicht auf.

Akkulaufzeit:

Bei unseren Tests kann sich das F11 trotz des Core i7-720QM recht gut in Szene setzen. Würde man Sonys Multimedia-Talent mit der reinen i7-Klasse vergleichen, gäbe es keinen Anlass zur Kritik. Die Sony-Ingenieure haben ihre Arbeit gut gemacht und effiziente Strompar-Mechanismen integriert. Im Vergleich mit unseren Multimedia-Notebooks, die beide auf eine 32-nm-CPU setzen, fällt das F11 hingegen gerade im Idle deutlich zurück. Von grenzenloser Mobilität kann so nicht gesprochen werden, ein grundsätzliches Stück Freiheit gesteht das F11 seinem Besitzer jedoch zu. Wer Wert auf lange Akkulaufzeiten legt, sollte sich einmal bei den günstigeren Modellen umsehen.

Temperaturentwicklung:

Ein Blick auf die nackten Zahlen lässt zunächst Gutes vermuten: das F11 erwärmt sich auch im längeren Vollzeitbetrieb kaum und erreicht somit niemals bedenkliche Bereiche. Sony erkauft sich dies jedoch mit einem recht lauten Lüfter, der auch im Idle-Betrieb immer wieder deutlich auf sich aufmerksam macht. Unter Last läuft der Rotor meistens durchgängig. Gerade für ein Multimedia-Notebook ist das eigentlich ein No-Go, denn wer möchte schon beim Filmspaß permanent abgelenkt werden. Hier sollte Sony dringend die Lüftersteuerung überarbeiten.


Sonys Vaio F11Z1E kann mit einem schnörkellosen Gehäuse und einem tollen Display durchaus gefallen, besitzt aber auch eine Schwachstelle.

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Ein Blick auf die Hardwareausstattung zeigt, dass es gerade beim F11 eigentlich nicht die Top-Ausstattung sein muss. Der verbaute Core i7-720QM ist nicht nur für recht kurze Akkulaufzeiten, sondern auch für das größte Manko des Vaio F11Z1E verantwortlich, die große Lautstärke, die mehr an ein Gaming- als an ein Multimedia-Notebook erinnert. Natürlich liefert der Prozessor eine erstklassige Leistung, genau genommen reicht die Performance der 32-nm-Mainstream-Modelle aber für alle Anwendungsbereiche aus, die das Vaio F11 auf seine Fahnen geschrieben hat.

Nichtsdestotrotz ist das Sony Vaio F11 ein gefälliges Notebook, das mit einem schnörkellosen und hervorragend verarbeiteten Gehäuse schnell viele Fans gefunden hat. Der Hauptgrund dafür ist aber das erstklassige matte Display, das mit einer hohen maximalen Helligkeit, einem erstklassigen Kontrast und nicht zuletzt einer hohen Auflösung viele Vorteile im Alltag mit sich bringt. Auch die Akkulaufzeit könnte gemessen am Prozessor deutlich schlechter ausfallen, sodass dies sicherlich als Teilerfolg zu werten ist.
Alles in allem bietet das Sony Vaio F11Z1E eine solide Performance und nicht zuletzt das derzeit beste Display in der 16-Zoll-Klasse. Wäre da nicht die teils hohe Lautstärke, ein Excellent-Hardware-Award wäre ihm sicher. Ein Blick auf die günstigeren Geräte mit 32-nm-CPU empfiehlt sich daher.

Ein Fiep-Geräusch, wie es in unserem sehr belebten Sammelthread zum F11 häufig beschrieben wird, konnten wir bei unserem Muster nicht feststellen - das scheint jedoch von Gerät zu Gerät zu variieren.

Positive Aspekte des Sony Vaio F11Z1E:

Negative Aspekte des Sony Vaio F11Z1E:

Weitere Links: